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TVC15's Kommentare zu Parfüms (163)

Kommentare 21 - 30 von 163

5 Kommentar-Auszeichnungen

Sliver Aoud von Montale

Sonntag, 28. März 2010 um 17:17 Uhr

Eau Sauvage mit Adlerholz-Splitterchen

Sorry, ich bin der Neue beim Thema Oud. Warum dieses pilz-infizierte Adlerholz so hip ist, weiß ich nicht, denn außer bei M7 hat es sich bei mir noch nicht vorgestellt. Und das Monumental-Chaos von M7 kann man nun ganz und gar nicht mit Sliver vergleichen. Vielleicht müsste ich mal pures Oud riechen, um mir mehr darunter vorstellen zu können. Sliver Aoud scheint zumindest nur eine Einstiegsdroge zu sein, denn nicht nur ich entdeckte hier kaum Befremdliches in dem höchst klassischen Fougere-Aufbau mit hübsch herben Zitrusnoten, die sich mit ihren altbekannten Verbündeten Rosmarin und Lavendel kräftig den Weg zur holzigen, leicht bitteren Vetiver-Zedern-Basis bahnen.

Spätestens fünf Minuten nach dem Aufsprühen erkannte ich, dass der Duft kein Böser ist und der positive Eindruck begleitete mich geraume Weile, ohne sich mit irgendwelchen üblen Überraschungen die Sympathien zu verscherzen. Ach, was ist man froh, wenn man mal ganz ohne Sahnetorten, Schokolade oder Pudding über die Runden kommt.

thx@Apicius
4 Kommentar-Auszeichnungen

Eau de Campagne von Sisley

Sonntag, 28. März 2010 um 04:33 Uhr

Martin, hier isser :)

Martin wollte den Mann sehen, der diesen Duft trägt und da melde ich mich doch gleich mal ganz pflichtbewusst. Nein, ich besitze ihn nicht, aber meine beiden Pröbchen habe ich mit viel Freude und Begeisterung verbraucht. Je 3,5 ml übrigens, eine recht ordentliche Menge für ein Sample.

Eau de Campagne war das Debut des Kosmetikhauses Sisley (nicht verwandt oder verschwägert mit der Benetton-Marke) und auch die erste Auftragsarbeit des Meisters unter den Duft-Minimalisten, nämlich Jean-Claude Ellena. Wie er mal im Interview sagte, verwendet er von über 5000 möglichen Duftstoffen für ein Parfüm selten mehr als 20. Sisley setzte mit seinem nicht gerade umfangreichen Programm später auf opulente Damen-Epen, Ellena blieb vorwiegend naturnah, wurde aber gefälliger. Man stelle sich Eau de Campagne etwas herber vor als seine, mir etwas zu liebliche Gartenserie.

So einfach und natürlich Eau de Campagne erscheinen mag, ich halte es für ein Chypre von Referenzgültigkeit, dem so mancher moderne grüne Duft gern mal über die Schulter schaute. Obwohl es 1974 auch schon Vorbilder gab, denen EDC seine Referenz erwies. Nicht meine Durchschnittsnase, sondern einige Experten sprechen beispielsweise von einer kleinen Verbeugung vor Chanels No. 19. Anderserseits haben wir es hier aber nicht mit Haute Couture, sondern mit Feld/Wald/Wiese zu tun, das aber im positivsten Sinne.

Die zitrischen Noten zeigen auch unseren Hesperidenphobikern, dass Zitrone und Bergamotte nicht immer Toilettensteine sein müssen, denn sie haben hier vorrangig die Aufgabe, die Gräser, Blümchen und Blätter schön frisch zu halten. Zur Erinnerung: Wir schreiben das Jahr 1974 und Sportbluemarinefresh, also Eau de Büro war noch nicht erfunden. Man picknickte noch gepflegt am kristallklar plätschernden Bächlein oder spielte etwas Golf, denn trotz Martins Kuhwiesen-Vorwurfs kann ich Eau de Campagne einen Tick aristokratische Eleganz nicht absprechen.

Natürlich ist der Duft Botanik pur, aber was daran so unmännlich sein soll und meinen Vorredner erschreckt hat, kann ich mir nicht erklären. Ich würde EDC eher noch eine leicht maskuline Tendenz attestieren.

Ein feines Wässerchen, das man auch sehr viel kürzer beschreiben könnte: grün, frisch, natürlich.
6 Kommentar-Auszeichnungen

Force Homme von Biotherm

Samstag, 27. März 2010 um 16:28 Uhr

Biotherm Sport

Die allgegenwärtigen Reklameaufbauten in Parfümerien sowie die zur teuersten Sendezeit platzierten Werbespots im deutschen Fernsehen machen es deutlich: Hier kommt der nächste Crowdpleaser für Heinz Klawuttke aus Oer-Erkenschwick.

Nun ist Biotherm in unserem Haushalt weiblicherseits eine gern gesehene Marke und auch ich halte "Eau Pure" für eine feine Sache, weshalb ich sehr wohlwollend an das Thema "Force" ging. Lange versuchte ich, mir den Duft schönzureden oder den kleinsten Hauch von etwas Ungewöhnlichem darin zu entdecken, aber nee, leider leider...

Der Duft beginnt zitrisch frisch und... ach, schenken wir uns das, wahrscheinlich kann sich jeder vorstellen, wie ein zeitgenössisches sauberes Herrenwässerchen riecht, das sich verkaufen, aber keinen stören will.

Selbst mir, der ich öfters mal Verständnis für solche Dinge aufbringe, war das ein bisschen wenig Rückgrat. Das Wort "Force" ist hier natürlich völlig fehl am Platze, aber wahrscheinlich hat es sich auch in den Marketingetagen schon rumgesprochen, dass "Sport" langsam einen negativen Beigeschmack hat. So verzichtete man darauf und brachte das Sportliche im Design des Flakons unter, der wohl etwas an eine Hantel erinnern soll. Schwer genug ist er ja. Und der Sprühknopf ist hübsch, das war's leider auch schon.
7 Kommentar-Auszeichnungen

Bleecker Street von Bond No. 9

Donnerstag, 25. März 2010 um 01:12 Uhr

Krötenwanderung ($150)

Ich hatte das Schlimmste erwartet, doch die ganz große Katastrophe blieb aus. Was nicht heißt, dass "Bleecker Street" ein guter Duft wäre. Bond, ein Label für die gut betuchten Gossip Girls der Upper East Side, macht auf grün - wie soll das funktionieren?

Och ja, der Start riecht durchaus aufrichtig und ehrlich nach den paar jungen Bäumchen, die die Bleecker Street im 60er Künstlerviertel Greenwich Village begrenzen (gerade mal mit Google Street View abgefahren :), aber schon nach zehn Minuten blinzelt das Süßzeug durch, welches Lolita seltsamerweise vermisste. Die Vanille mit ihrem Verbündeten Zimt erweckt wieder mal den Eindruck von Kaugummi, diesmal "Big Red". Das Mittelfeldgerangel der süßeren Noten (durchaus auch karamellig, wie Kankuros unfehlbare Nase feststellte) mit den waldigen Kraut- und Moostönen ist nicht schön anzusehen. Auf der einen Seite singen die Archies: "Sugar, ah honey honey, you are my candy girl...", auf der anderen Seite skandiert die Bürgerinitiative gegen den Bau der geplanten Umgehungsstraße. Glücklicherweise gelingt es den Ordnungskräften Eichenmoos, Zeder und Patchouli, die Veranstaltung unter Kontrolle zu bekommen.

"Bleecker Street" ist ein comic-artiges Zerrbild eines grünen Dufts, irgendwie Walt-Disney-Club.
5 Kommentar-Auszeichnungen

Knize Forest von Knize

Montag, 22. März 2010 um 01:25 Uhr

Aber zackig!

Völlig unvorbelastet, also ohne das berühmte Knize Ten zu kennen, stolperte ich zufällig über diesen Duft aus dem überschaubaren Programm der nicht ganz preiswerten österreichischen Maßschneiderei.

Stresemann, Frack oder Smoking sind nun nicht so ganz meine Welt, weshalb sich mir die Frage stellte, ob es im Wald vielleicht doch etwas zwangloser zugeht. Klare Antwort: Nein. Knize Forest schummelt mit seinem Namen etwas, denn wer hier einen zweiten Pino Silvestre erwartet, sollte sich erstmal die Krawatte zurechtrücken. Der Duft erlaubt zwar durchaus die Assoziation grüner Nadelhölzer, seine formale Strenge lässt aber kaum an fröhliches Vogelgezwitscher oder beschauliche Waldspaziergänge denken, sondern eher an eine mit scharfen Reinigungsmitteln bearbeitete Turnhalle Mitte des letzten Jahrhunderts. Der drahtige Sportlehrer mit der ohrenbetäubenden Trillerpfeife am Lederband hat sie gerade verlassen, um dem Putzgeschwader Platz zu machen. Und hier kommen sie nun, die nostalischen Erinnerungen. Bestimmt kennt jeder noch diese grünen gewachsten Kehrspäne, mit denen die Holzfußböden in Schulen gepflegt wurden. Genau das ist der Kern von Knize Forest.

KF hat einen mordsstrengen, herrischen und respekteinflößenden, fast schon militärischen Ton, ist medizinisch herb bis zum Abwinken, völlig spaßlos und trocken, aber oh Wunder, ich finde es sensationell gut. Der Bergamotte-Lavendel-Start ist ebenso klassisch wie das quadratmeterweise angelieferte Holz und das energische, kaum geschönte Auftreten von Vetiver, Eichenmoos und Moschus. Alles sehr laut und autoritär, eine Attitüde, die man beim Großteil der unscheinbaren und lieben Herrenwässerchen heutzutage gar nicht mehr kennt. Andererseits ergaben meine Recherchen, dass Knize Forest erst 1993 vorgestellt wurde. Es riecht mindestens 50 Jahre älter.

Wer diesen Duft trägt, sollte einkalkulieren, dass er wahrscheinlich nicht gerade als Party-Stimmungskanone betrachtet wird, und die erotische Wirkung auf das weibliche Geschlecht soll sich auch in Grenzen halten. Zaghafte und unter Vierzigjährige: Finger weg! :)
2 Kommentar-Auszeichnungen

Dolce & Gabbana Light Blue pour Homme von Dolce & Gabbana

Sonntag, 21. März 2010 um 22:39 Uhr

Mehr ahnen als riechen

Hatte neulich nicht mal jemand was Unauffälliges gesucht im Forum?

Wer LB trägt, gönnt seinen Mitmenschen nichts, denn außer ihm selbst wird kaum jemand diese zaghafte Andeutung eines leichten Hauchs von blasser Unscheinbarkeit mitbekommen. Da ich das Damen-Pendant sehr mag, interessierte mich natürlich, was aus dem leichten Blau bei den Männern wurde. "Männer" erscheint mir hier etwas übertrieben, denn das homöopathische Konzept von LB riecht wie ein geschniegelter Konfirmandenknabe der ganz ganz lieben Sorte. Wenn man sich sehr anstrengt, kann man aber sogar entdecken, dass hier nicht alles an einer austauschbaren Zitrusfrische hängenbleibt, sondern im Hintergrund wirklich ganz nett mit hübschen Holztönen und etwas Weihrauch gespielt wurde - aber was nutzt das alles, wenn sich die Projektion des Dufts im Millimeterbereich abspielt?

Diese Mixtur für olfaktorische Leisetreter reiht sich somit bestens irgendwo bei Kenneth Cole, Annayake oder diversen Calvin Kleins ein. Zur zarten Größe von Innekes "Derring-Do" hat's leider nicht ganz gereicht.
7 Kommentar-Auszeichnungen

Ambré von Baldessarini

Sonntag, 21. März 2010 um 22:00 Uhr

Trinken und Fliegen im Rentenalter

Baldessarini Ambré hat nicht viel mit Ambra oder Amber zu tun, denn "Ambré" mit einen Accent Aigu über dem "e" bedeutet lediglich "bernsteinfarben". Und bernsteinfarben ist der Duft nicht nur, weil's so schön gemütlich und altmodisch aussieht und riecht, sondern weil die Marketingabteilung am Tag, als sie die Kampagne ausheckte, mit großer Wahrscheinlichkeit etwas zu tief in das Glas Whisky geschaut hat, welcher hier in der Kopfnote neben einem "Boss Bottled"-Apfel aus dem gleichen Labor unverzüglich den Eindruck eines Trinkerproblems hinterlässt. Besoffen fliegen? Passt nicht so ganz zum Learjet, der dem Parfümeur angeblich als Vorbild diente. O-Ton: "Die Eichenholz- und Ledernoten wurden von der luxuriösen Inneneinrichtung des Learjet-Flugzeugs inspiriert." Klar doch, ein Aston Martin hätte es hier nicht getan.

Fassen wir zwischenzeitlich mal kurz zusammen, falls meine Worte schon ähnlich konfus klingen wie das Konzept dieses Dufts: Kopfnote: Whisky, Apfel, Mandarine. Wohl bekomm's! Herznote: Veilchen, Leder. Das Leder - man glaubt es nicht, für wie blöd manche Reklamefritzen ihre Kunden halten - sollen übrigens echte Ledermoleküle sein (frisch geschreddert?), die mit Öl bestäubt wurden. Wahrscheinlich damit sie besser in die Flasche passen. Das alles für 38 Euro, Respekt! Basisnote: Eichenholz (kein Moos, wie es oben steht), Labdanum, Ambra. Fällt nicht weiter auf und soll wohl nur die Restbauteile für die recht dürftige Dauer der Vorstellung zusammenhalten.

Das ganze aufgesetzte Brimborium bekommen wir vom silbergrauen Baldessarini-Model Charles Schumann präsentiert, der dank Ambré auch im Alter von 68 Jahren noch lüsterne Blicke auf die Knie der Learjet-Pilotin Connie Houston werfen kann. Was ein dümmlicher Spot! Das Lounge-Gedudel der Baldessarini-Website tut ein weiteres, um mich den Duft möglichst schnell vergessen zu lassen.

Fazit: Eine altbackene, mit alkoholischen Noten seltsam erweiterte Altherren-Mixtur, bei der mich das hanebüchene Drumherum sehr viel mehr störte als der eigentliche Duft.
4 Kommentar-Auszeichnungen

Homme von Guerlain

Samstag, 20. März 2010 um 02:08 Uhr

Gefährlich

Mein heutiger Kontakt mit diesem Duft war eher Slapstick. Ich zücke den freundlicherweise zur Verfügung gestellten Papierstreifen, nehme den klotzigen Tester aus dem Regal... sprühe... wedele ein paarmal... zu nass!... und voll ins Auge. Uiiii, das brannte. Ganz selbstlos und der Parfumo-Berichterstattung verpflichtet, roch ich unter Qualen noch an dem Streifen, fand's entsetzlich, schmiss das Teil von mir und verließ gehändikäpt den Laden.
12 Kommentar-Auszeichnungen

Amber pour Homme von Prada

Dienstag, 16. März 2010 um 18:08 Uhr

Das wird nix mit Prada und mir

So, Don sei Dank durfte ich ihn nun auch endlich mal testen. Dummerweise ist mein "Infusion d'Homme"-Pröbchen mittlerweile leer, so dass ich die beiden nicht direkt gegeneinander antreten lassen konnte. So wie ich "Infusion" in Erinnerung habe, sind sie sich allerdings sehr ähnlich, bis auf dass hier die stechende Seifennote fehlt. Das gibt schonmal einen Punkt. Das pudrige Prada-Samthandschuh-Feeling ist vom ersten Moment an zugegen. Obwohl es "Amber" mittlerweile auch im Angebot bei Schlecker gibt, herrscht einen der Duft sofort an, ob man denn angemessen gekleidet und der Anlass auch feierlich genug sei. Etwas furchteinflößend, ungefähr wie beim Bewerbungsgespräch die Frage: "Und warum meinen Sie, dass ausgerechnet Sie der ideale Anwärter für diesen Job sind?".

Vor dem Abend läuft hier gar nichts; Hobby, Freizeit und Beruf lässt der Türsteher keine Chance. Glücklicherweise bin ich selbstständig, einen Mitarbeiter, der sich bedenkenlos ApH über den Kopf kippt, würde ich wahrscheinlich mindestens zwei Zimmer weiter setzen. Ich finde diesen Duft etwas grimmig, spaßlos und hochnäsig, aber wie Apicius weiß auch ich nicht, worin dieses gesunde Selbstvertrauen begründet liegt, denn die hochwertigsten Zutaten gibt es hier nicht zu entdecken. Die Mixtur knallt direkt ins limbische System und macht es sich auf der Casting-Couch für Kopfschmerzkandidaten gemütlich, die Synthetik-Warnlämpchen standen bei mir auf dunkelgelb.

Nichtsdestotrotz kann "Amber" gegenüber "Infusion" nochmal punkten, denn er ist m.E. nicht ganz so uferlos und gibt verhältnismäßig schnell wieder Ruhe. Nicht dass er mucksmäuschenstill wäre, aber er kommt schneller in die Puschen und die etwas leisere Basis gefällt mir hier sehr viel besser. Jetzt noch ein Schuss Zitronenwasser und der Duft wäre richtig gut, aber das bleibt ja mit "L'Eau Ambrée" bislang den Damen vorbehalten.

ApH ist objektiv gesehen sooo schlecht nicht, aber für mich ein kleiner, von sich eingenommener Wichtigtuer. Etwas gockelig. Ich würde ihn in der Bewertung gern vor "Infusion d'Homme" stellen, aber da ich für mich keinen praktischen Nutzen, sprich: keine Verwendungsmöglichkeit sehe, muss er wie das Brüderchen erstmal mit 60% zufrieden sein.
4 Kommentar-Auszeichnungen

Une Souris Verte von Molinard

Sonntag, 14. März 2010 um 15:38 Uhr

Mausgrün

Na, das ist doch mal was - ein nach einem französischen Kinderlied benannter Duft speziell für die Kleinen; Mama und Papa dürfen ihn aber auch gern mitbenutzen.

Schön, dass französische Kindernasen hier schon richtig ernstgenommen und gar nicht erst mit klebrigen Süßigkeiten konfrontiert werden, was bei der Zielgruppe ja eventuell naheliegen könnte. Aber nein, die Maus ist schließlich grün und wird ihrer Farbe voll gerecht. Was bedeutet, dass hier Botanik angesagt ist, Kräuter und Blümchen. Die obligatorische Zitrus-Starthilfe wurde nicht mit sauren Früchten, sondern zitronigem Eisenkraut (Zitronenverbene/Verveine) umgesetzt, das überhaupt nicht müde wird und sich sehr erfrischend durch den gesamten Duftverlauf zieht. Die Süße des Honigs, der beruhigenderweise nur ein "Eau de Miel" ist, macht sich nicht negativ bemerkbar, sondern glättet nur etwas die Kanten der für les enfants vielleicht doch einen Tick zu herben Zutaten, wie die von mir schon bei "DKNY Women" verehrten Tomatenblätter oder das maskuline Vetiver.

Das alles macht einen so natürlichen Eindruck, dass es schon nach Bio-Stempel schreit und auch bestens als Mini-"Eau de Campagne" durchgewunken werden könnte. Hübsch!

Danke fürs Pröbschen, DeGe.

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