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Seven Veils von Byredo

Seven Veils

von Byredo (2011)  
63%
63 von 100%, 12 Bewertungen
Erschienen im Jahr 2011, wird offenbar noch produziert.

Duftnoten

Glyzinie, Karotte, Orchidee, Piment, Rose, Sandelholz, Vanille, Vanilleblüte
Duft
63% (12 Bewertungen)
Haltbarkeit
81% (8 Bewertungen)
Sillage
69% (4 Bewertungen)
Flakon
58% (3 Bewertungen)

Dieses Parfum wurde recherchiert und vorgeschlagen von Kankuro
26.01.2012 13:24 Uhr
100%
1 Kommentar-Auszeichnung
Der Duftamor hat getroffen !!!
Ich hatte es fast schon geahnt, der hat mal übermässig in mein Duftherz geschossen !!!!

Würzig wird der bei mir eigentlich gar nicht, ich finde er riecht als wenn man an einer frisch erblühten Vanilleblüte schnuppert plus ein wenig Puder und etwas mehr Sahne. Er riecht so wie ich mir den Kiss me Tender erhofft hatte, der mir leider ziemlich schnell auf den Zeiger ging.

Der wird eindeutig schnellstmöglich angeschafft trotz Duftreduzierungsvorhaben.
Außerordentlich hilfreicher Kommentar - 12.11.2011 13:16 Uhr
70%
11 Kommentar-Auszeichnungen
Orientalische Erotik aus Omas Backschublade
Kennt ihr das auch? Meine Oma hatte früher so eine große Schublade, in der die ganzen Backzutaten drin aufbewahrt wurden: Da fanden sich Vanilleschoten, Zimtstangen, Nelken, Sternanis, Hirschhornmehl, Piment, Safran, Rosinen, Mehl und und und. Im Winter wurde die Schublade immer viel frequentiert...Nelken für den Rotkohl, Lorbeer fürs Sauerkraut, Nelken für die gespickte Orange und zum Backen natürlich der gesamte Fundus - oft stand sie dann offen und aromatisierte die ganze Küche. Und diese Schublade hatte einen ganz eigenen, typischen Duft, eine Mischung all diese Gewürze, sehr intensiv und leicht staubig vom Mehl. Für mich ist diese spezielle intensive Gewürzmischung fest verbunden mit der Winterzeit.
Warum erzähl ich das? Ganz einfach Seven Veils, die sieben Schleier der Verführung, Inbegriff orientalischer Erotik (zumindest in meiner Romangeprägten Fantasie ;-)), glutäugige Schönheiten, Sexualität und alles was dazu gehört riecht anfangs wie die Backschublade meiner Oma, nach warmer Behaglichkeit, ein Bischen nach Völlerei (Hmm, Rotkohl mit Klößen, dunkler Soße und Ente - danach selbstgebackene Weihnachtskekse...)aber vor allem leicht staubig und nach Sternanis und Nelken.

Später, wenn die Gewürze ein wenig verflogen sind, mischen sich opulente Blumen in den Duft - Rose kann ich riechen und Orchidee, dazu kommt ein warmer holziger Akkord. Und auf dem Zungengrund, so ganz weit hinten wo Nase und Rachen ineinander übergehen, findet sich Karottensamen - ein ganz typischer, weicher, blumig-süßer, fast Marzipanartiger Duft (wer mal das ÄÖ gerochen hat erkennt die immer wieder).

Der Anfang ist mir deutlich zu heftig, zu gewürzig, erinnert ein wenig an Coeur de Noisette, aber zur Basis hin gewinnt der Duft deutlich - trotzdem denke ich, ist das kein Kaufkandidat für mich.

Aber die Erfahrung war er allemal wert und ich danke der lieben Feline für das Pröbchen :-D
8 Antworten
So eine Schublade habe ich heute noch ;-)
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