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Terre d'Hermès von Hermès

Flakon-Design: Philippe Mouquet

Deutsch: „Erde von Hermes”

Terre d'Hermès

von Hermès (2006)  
85%
68 Bewertungen

Details

Verfügbarkeit: Im Jahr 2006 erschienen, wird noch produziert.
Parfümeur: Jean-Claude Ellena

Duftnoten

Benzoe, Feuerstein, Geranienblätter, Grapefruit, Orange, Patchouli, Pfeffer, rosa Pfeffer, Vetiver, Zeder

Wissenswertes

Der Duft soll Himmel und Erde kombinieren.

30 Kommentare zu Terre d'Hermès

LaTanguera - Montag, 30. August 2010
90%
Auch nach über 3 Jahren....
1 Kommentar-Auszeichnung
...so duftet mein Mann, jeden Tag, jede Stunde. Ich werde beide nicht leid :-)))
Ryker - Samstag, 28. August 2010
90%
Erwachsen, nicht alt
3 Kommentar-Auszeichnungen
Nachdem ich beim Parfumdealer meines Vertrauens eine Probe bestellt und bekommen habe, konnte ich nach dem Test nicht mehr widerstehen.

Ich finde den Duft sehr gelungen, es ist ein recht komplexer Duft. Die zitrischen Elemente verleihen TdH eine schöne, frische Komponente, welche hervoragend zu den hölzernen Inhalten passt. Manchmal habe ich das Gefühl, der Duft würde sich ständig verändern, mal rieche ich eher den zitrischen, mal eher den würzigen Part. Die Haltbarkeit würde ich mit sehr gut bewerten.

Was gibt es sonst noch zu sagen? Erst mal: Meinen Respekt an Apicius! Brillianter Forumsbeitrag!!!
Um TdH mal mit einem Sprichwort zu beschreiben (ja, ich weiss liebe Damen, das gibt wieder Ärger): Frauen wollen mit dem Porschefahrer ins Bett, aber heiraten tun sie den Kombifahrer.
TdH ist ein Duft für "Erwachsene", wobei "erwachsen" nicht "alt" heisst. Ich bin 32, liebe TdH und fühle mich eher jung, als alt. Aber (siehe Kommentar von Baux) TdH vermittelt nicht das Bild des typischen Le Male Trägers. Es ist der besonnene Typ, der weiss was er will und was er kann.

So, genug gefaselt... TdH kaufen!
Imel - Dienstag, 24. August 2010
90%
Terre d'Hermès
2 Kommentar-Auszeichnungen
Terre d'Hermès ist, um es einmal festzustellen, ein sehr gelungener Duft. Es gibt eine Note die sich durch alle Facetten zieht ohne aufdringlich zu werden. Es ist eine Art würzige-fruchtigkeit, dabei aber nicht süß, sonder maskulin herb. Diese Note beginnt dann im Laufe der Duftentwicklung mit den anderen zu spielen. Mal ist es eine Frische, dann eine herbe Leichtigkeit, dort eine wenig Holz oder, doch das leider nur zu Anfang, die Grapefruit. Ich liebe sie in einem Duft. Hier an der Stelle erwähnenswert: Eau de Pamplemousse Rose von Hermés. Grandios. Doch riecht selbst.
Zurück zum eigentlichen. Die genannte Note bleibt bis zum letzten, warmen, fast sinnlichen Schlussakkord, einen nebenbei bemerkt, langem Schlussakkord. Das EdT hällt sich sehr lang und gleichmäßig auf der Haut. Dabei ist trotzdem immer zurückhalten, angenehm dezent aber bestimmt.
Der Duft ist jedoch auch darauf ausgelegt, von mögichst vielen gekauft zu werden. Er hat nicht die Extravaganz. Muss er aber nicht. Er ist deshalb nicht minder gelungen. Mir scheint nur, er ist zu perfekt. Terre d'Hermès macht einfach nichts falsch.
Und leider, leider, ist der Duft auch noch nichts für mich, ich glaube ich bin noch zu jung. Für mich ist er einfach ein wenig zu stark.
MSB - Mittwoch, 11. August 2010
90%
Das gewisse Etwas
4 Kommentar-Auszeichnungen
Bin durch dieses tolle Portal kürzlich auf TdH aufmerksam geworden.
Anfangs, am Papier beschnuppert, konnte ich weniger mit dem Duft anfangen, da er nicht meiner Duftrichtung entspricht. Jedoch, von der Parfümerie aus auf der Haut mit nach Hause getragen, entfaltete sich das Orangen-Würzige zu einem mir als Duftanfänger schwierig beschreibbarem zitrus-erdigen Duftgemisch - so raffiniert, dass ein jeder Kontakt mit den Geruchsrezeptoren für einen Wow!-Effekt bei mir selbst sorgt :)
Kann dem nur zustimmen, dass TdH sehr männlich duftet, schon fast altbacken - wobei TdH einfach nicht aktuellen Trenddüften ähnelt. Dies unterstreicht m.E. nur noch umso mehr seinen Charakter, weil er sich zudem auf der Haut so ins Interessante wandelt und diese Wirkung glücklicherweise nach mehreren Stunden erst langsam verliert.

Wie erwähnt, trifft TdH nicht wirklich meine Geruchswellenlänge, ist aber ein einzigartiger Duft, welchen ich nicht mehr missen möchte.
90% sind locker drin, auf jeden Fall 100% was die Haltbarkeit betrifft, Preis/Leistung stimmt auch.
Deep666 - Montag, 09. August 2010
70%
? Überschätzt
Ich verstehe nicht was alle Leute an diesem Duft so toll finden.Hab ihn gekauft in der Hoffnung irgendwann hinter das Geheimnis zu kommen warum dieser Duft so toll sein soll. Aber nein für mich ist der eine schwache ähnliche Art Duft wie Pi
von Givenchy, so ganz leicht wie abgestandener Schweiß. Sorry an alle Liebhaber aber für mich ist der mal gar nix.
Montrose - Donnerstag, 22. Juli 2010
ZU ÜBERBEWERTET
Es ist seltsam das dieser duft an erster stelle liegt ich finde das er zwar effektiv und wohlrichend ist aber das sind nur effekte, er hat nicht wirklich charakter und daran sieht man das die leute lieber einfache düfte lieben als interessante ! für mich richt er wie orangeade sirup mit kräutern versetzt ! eher ein harmloser duft.
3 Antworten
Einfacher Duft? Da muss ich widersprechen. ;-)
irgendwie ist er zu durchschaubar jedenfalls ist er nicht komplex um ein grosser duft zu sein finde ich, nun gut jeder denkt anders :)
1 weitere Antwort
Amateur - Samstag, 03. Juli 2010
100%
Grapefruit in Samt
6 Kommentar-Auszeichnungen
Ich habe mich diese Tage durch ziemlich viele Düfte gekämpft. TdH ist der, auf den ich immer wieder zurückkam, und das mit zunehmender Begeisterung. Klar, er passt sehr gut zur Sommerhitze, die wir gerade haben.

Ich rieche Grapefruit in surrealistischer Darstellung. Orange weniger.

Pudrig? Sandig! OK: pudrig - aber lieber pudrig als rahmig-süss oder sowas, endlich mal was ohne den omnipräsenten Kunstmoschus.

Klassiker sehe ich keinen, es sei denn man würde z.B. Röyksopp mit Abba vergleichen und folglich als klassisch einstufen (warum nicht).

Erstaunlich ist die fast unglaubliche Divergenz der Schilderungen. Überfliegt zum Beispiel mal die 250 Beiträge bei http://www.basenotes.net/ID26125219.html. Oder auch hier. Ich kann mir zum Beispiel nicht erklären, wie man diesen Duft als grün bezeichnen kann? Oder als Old-School-Herrenduftnote? Naturverbunden?? Synthetischer geht's ja kaum! (was ich nicht negativ meine - ich hielt den unsäglichen Unplugged-Kult eigentlich für überwunden - in der Musik ist er es seit seit etwa 10 Jahren, bei Duftbelangen erstaunlicherweise nicht).

Ich vermute einen Zusammenhang mit ISO E SUPER, an dem hier anscheinend nicht gespart wurde.
1 Antwort
Grün finde ich TdH auch aber deutlich weniger Grün als die neue Parfüm Version. Habe zu Beginn TdH auch nicht sehr Grün eingeschätzt. Im Gegenteil. Kam mir auf dem Papier erst sehr stylish vor. Auf jeden Fall ein guter Allrounder.
Andi136 - Mittwoch, 30. Juni 2010
90%
Nach dem X-Ten mal...
5 Kommentar-Auszeichnungen
... gefällt mir der Duft endlich. Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich den Duft schon probiert habe.
Ich glaube, ich habe noch nie einen Duft getestet, der mir zu 0% auf dem Teststreifen gefiel aber immens gut auf der Haut. Was rieche ich heraus... ? TdH startet relativ frisch, orangig und ein bisschen "scharf". Ich dachte mir wow, so was hab ich auch noch nie gerochen.
Dadurch, dass es heute in München extrem heiss war, konnte ich den Duft sehr gut unter solchen Bedingungen testen. Ich muss sagen, dadurch, dass er diese frische Note hat, eignet er sich hervorragend für den Sommer, das hätte ich in Hinblick auf die einzelnen Duftnoten nicht gedacht.
Ich weiss nicht, wie Feuerstein riecht, und ich kann mir auch nicht vorstellen wie man den in diesen Flakon bekommen hat. Allerdings würde diese Duftnote den leicht erdigen Unterton erklären, den ich ständig gerochen habe.
Im Übrigen ist TdH äusserst haltbar finde ich! Nach ein paar Stunden bleibt relativ viel Patchouli und Vetiver übrig und etwas anderes... moment... schnell an Omas Geranien riechen, ja.. das passt. Geranien haben so einen eigenartigen Geruch.
Ich finde, der Duft bleibt relativ nah am Träger.
Hm. Schwere Wahl. Ich weiss nicht ob ich mir den kaufen werde, aber eine Überlegung ist er definitiv wert!
2 Antworten
Hab ihn heute zum ersten Mal getestet, und hatte den selben Eindruck wie du.
Ein heisser Duft, und zwar nicht nur in München! ;)
TerFum - Mittwoch, 09. Juni 2010
100%
Schlicht wie komplex
3 Kommentar-Auszeichnungen
Tdh mochte ich schon auf dem Papierstreifen. Auf meiner Haut umsomehr. Die Mischung aus Orange, Zeder, Vetiver mit den mineralischen Noten finde ich himmlisch. TdH überrascht mich obwohl es einfach aufgebaut ist noch nach 3 jahren. Zu Beginn habe ich zuviel aufgetragen und die erste Flasche schnell ersetzen müssen. 2-3 Spritzer genügen mir nun. Ich wollte mehr von J.C. Ellena probieren und kaufte Cartier Declaration blind. Gefällt mir bis heute auch sehr gut aber ich würde es nicht gegen TdH eintauschen. Declaration ist zitroniger und würziger. Auch die Essence Declaration version habe ich mir noch geholt und fand diese im Vergleich zu sauer und weniger frisch. Letztens wollte ich auch unbedingt die neue Parfume Version von TdH probieren und bin eigentlich enttäuscht. Hatte mir eine elegantere Version für den Abend gewünscht (dafür bleibe ich weiterhin bei Rochas Lui). Viel zu Grün , kaum Orange und irgendwie auch zu minimal finde ich.

Ich bleibe beim Tdh EdT. Jeden zweiten Tag (das ganze Jahr hindurch) und freue mich jedesmal darauf.

UPDATE: Mir ist heute aufgefallen das der neue Discounterduft UDV Action nach einigen Minuten sehr nach Terre d´Hermes riecht.
2 Antworten
Nicht nur der. Auch bei La Martina wurde TdH kopiert und dabei durchaus verbessert: Bayres Hombre. Ansonsten hat Hermès fleissig selber variiert: Voyage und Eau de Pampelmousse rose!
Super danke. Werde die anderen auch anschnuppern. Ich als 100 % TdH Bewerter bin schon froh das es TdH zunächst einmal gibt. An der Parfume version habe ich ja schon bemerkt das eine TdH Verbesserung garnicht mein Fall war.
Positron - Freitag, 21. Mai 2010
70%
Des Schreibtischtäters neue Trekking-Schuhen.
6 Kommentar-Auszeichnungen
Zwei Schritte zurück, ein Schritt vorwärts - Terre d'Hermès ist eine wohl überlegte, intelligent umgesetzte Rückbesinnung auf die Klassiker-Ära; eine überraschend konservative Sicherheitslösung, um bei der Entwicklung eines "Wald-und Wiesen"-Parfums nur ja den einförmigen Stereotypen unserer Zeit zu entgehen.
Im Lastenheft war die inzwischen gemeinhin akzeptierte, synthetische Süße offenbar ebenso Tabu wie aquatische Noten, was Jean-Claude Ellena dann zu einer erfrischend retrospektiven Komposition aus Zitrusobst, Hölzern und milden Gewürzen verleitete.
Von Anfang an liegt Altmeister Vetiver mit einem Körbchen reichlich ausgereifter Orangen im Clinch, bis sich dieses launig-herbe Duell auf der oft bemerkten mineralischen Basis zerschlägt. So ein Feldstein-im-Acker-Akkord ist mir in dieser Form noch nicht untergekommen, und er trägt maßgeblich dazu bei, diesem Duft sein naturverhaftetes, grundsolides Gepräge zu verleihen. Damit kann man sich vor allen Dingen dort riechen lassen, wo es felsenfeste Selbstsicherheit zu zementieren gilt und Gefälligkeit über experimentellen Wagnissen steht.
Terre d'Hermès, möchte Bilder vom Landbau in fruchtbarer Landschaft malen, aber ich persönlich denke beim Schnuppern eher an sorgenfaltige Büro-Menschen als an einen Sonntagsspaziergang mit Labrador und Kindelein. Doch freilich wäre dieser orangefüßige Monolith von Flakon selbst beim Camping-Ausflug des örtlichen Wandervereins nicht Fehl am Platz.
Insgesamt eine achtbare, solide Vorstellung. Eine Antwort auf die Frage, wohin die Duftmode voranzuschreiten hat, bleibt Hermés' Ausklügelung eines Verkaufsschlagers wie so mancher Konservative unserer Zeit jedoch schuldig. Um mich auf dieses Schreibtischtäter-spielt-Erdferkel-Erlebnis dauerhaft einzulassen, wirkt mir der Duft eine Spur zu sentimental - auch wenn die überstehenden 80er Jahre-"Stachel" vorsorglich abgeknapst wurden.

Zum Schluss bleibt die Erkenntnis, dass hier recht wenig riskiert, aber durchaus viel gewonnen wurde. Und ein Blick in unsere Hitliste zeigt: Wer nicht wagt, der gewinnt.
1 Antwort
Vielleicht eine Antwort auf die Frage, wohin die Duftmode voranzuschreiten hat:Und welche Geschichte erzählt "Terre d'Hermès"? Ellena: Ich wollte das Gefühl wiedergeben, das man hat, wenn man auf dem Rücken liegt und den Himmel betrachtet. Ein Geruch nach Holz, Stein, Haut. Denn es ist Zeit, wieder nach dem zu riechen, was wir sind, und nicht danach, was die Gesellschaft aus uns gemacht hat. http://www.welt.de/print-wams/article86986/Ein_Minimalist_unter_Verschwendern.html
Baux - Dienstag, 04. Mai 2010
100%
Kein Spielkram – Anti-Le-Mâle
10 Kommentar-Auszeichnungen
Ich wollte hier eigentlich gar nichts schreiben, nachdem Apicius in seinem Forenbeitrag die perfekte Einordnung von Terre d’Hermès gelungen ist. Andererseits will ich doch was schreiben, denn der Duft ist mir viel zu lieb, um ihn nicht zu kommentieren. Ich versuche mich ihm deshalb von der anderen Seite zu nähern.

Düfte transportieren immer ein Bild. Und Düfte, die man kauft, um sich damit zu parfümieren, sollen ein Image vermitteln. Die häufigste Frage in Parfumforen ist: Was wollen Frauen riechen? Dabei werden nur selten die Frauen befragt. Die Antworten gehen aber immer wieder in dieselbe Richtung: Le Mâle, Rochas Man, M7, Lolita Lempika au Masculin, A*Man, ... schwere, intensive Gourmanddüfte, auf deren Qualität an sich ich gar nicht eingehen möchte. Doch das Bild, das sie transportieren sollen, ist das des selbstbewussten Verführers.
Und sicher gibt es Momente, in denen so ein Parfum perfekt passt. Beim Feiern im Club, etwa, beim Flirt mit der Unbekannten hilft die olfaktorische Selbstprojektion, die Identifikation mit dem Bauchmuskelmodell der Reklamekampagne vielleicht ebenso sehr wie die anderthalb Promille, die man mittlerweile im Blut hat.

Gegen all die Ausgehdüfte ist nichts zu sagen, ebenso wenig wie gegen das Ausgehen an sich. Es bleibt jedoch die Frage: Wieso will ich unbedingt riechen wie der ultimative Verführer? Ist „Ich kann sie alle haben“ wirklich die Wirkung, die man auf andere haben möchte? Wenn ich eine Frau anspreche, tue ich das auch selten mit den Worten: Ich will mit dir ins Bett.

Terre d’Hermès (Danke, lieber Leser, dass du bis zum vierten Absatz durchgehalten hast) ist das Gegenteil dieser Parfums. Terre d’Hermes ist ehrlich, kein Aufschneiderduft und dabei nicht langweilig, sondern auf eine raue und zupackende Art männlich. Es ist der Duft von jemandem, der meint, was er sagt, und sich an Versprechen hält. Es ist der Duft von jemandem, der begriffen hat, dass einige Sachen ernst sind und kein Spielkram, jemandem, der Verführung und Romantik nicht durcheinanderwirft.
Es ist genau der Duft, den ihr tragen wollt, wenn ihr die Kollegin, die euch immer im Fahrstuhl zulächelt, endlich auf einen Kaffee einladet.
6 Antworten
Wo ist noch gleich der Fahrstuhl? ;)
Prima, das Beispiel mit dem Fahrstuhl... und ich hab gestern "Das Apartment" gesehen (da hatte ich gleich das passende Bild vor Augen).
4 weitere Antworten
Lolita - Dienstag, 04. Mai 2010
100%
16 Pokale
8 Kommentar-Auszeichnungen
DonVanVliet
Sceptic
ChDior
Doncesare
Natureone
Pappkiste
Boomer
TVC15
Muenchner
Apicius
DerThomyDer
Cipoint
Profumo
Onkel
Horus
Name

Glückwunsch! Ihr habt es verstanden. So muß Mann duften.
Mit Euch würde ich mich ohne Weiteres in einen Raum ohne Fenster und Belüftungsanlage einschließen lassen. Selber tragen aber nur, wenn ich darauf aus wäre, dass die Aldi-Kassiererin sich bei meinem nächsten Einkauf total im Wechselgeld vertut.
Ein wirklich genialer Duft, zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie also bitte die Benutzer in der rechts angegebenen Liste oder Ihren Stilberater.
5 Antworten
Heute abend schon was vor? :)
cool!
3 weitere Antworten
Maulwurf84 - Montag, 29. März 2010
Liebe auf den 5. Blick
7 Kommentar-Auszeichnungen
Als ich TdH das erste Mal getestet habe, kam mir spontan "Alte-Damen-Parfum" in den Sinn. Ich mochte es überhaupt nicht. Die Orangen Kopfnote fand ich unangenehm, sie roch irgendwie sauer und leicht angefault.
In der Zwischenzeit habe ich den Duft noch ein paar Mal getestet, und jetzt gefällt er mir fast so gut, dass ich über einen Kauf nachdenke. Die Orangennote gefällt mir jetzt viel besser, die mineralischen Noten kommen jetzt etwas erdiger und weniger harsch und sauer rüber. Von Feuerstein rieche ich leider nichts, dafür glaube ich eine fast schon "vegetarische" Note von gekochten Karotten herauszuriechen. Hört sich furchtbar an, gefällt mir aber sehr gut. Auf jeden Fall teste ich den Duft weiterhin, bevor ich eine Ziffernbewertung abgebe.

Egal, ob man TdH nun mag oder nicht, der Duft ist auf jeden Fall einzigartig, ich kenne nichts vergleichbares. Finde, es ist eher ein eleganter Duft, halte ihn für Männer und Frauen gleichermaßen geeignet. So richtig erdig/steinig stellt er sich mir nicht dar, für mich überwiegt eindeutig die Orange. Aber mal sehen, was da noch kommt, bei jedem mal Testen wird der Duft komplexer und ich nehme mehr und mehr Noten war, kann die Duftbeschreibungen von anderen immer besser nachvollziehen. Gefällt mir, diese Herausforderung...
1 Antwort
Ich glaube ich gebe ihm noch einen zweiten Versuch ... oder Fünften? ;)
CocoLeFay - Samstag, 20. März 2010
70%
orangig, würzig, pudrig
3 Kommentar-Auszeichnungen
...dank Apicius komme ich jetzt auch in den Genuß ihn einmal zu schnuppern.

Ich schließe mich vielen Vorrednern an wenn ich sage, daß er gut ist. Zunächst einmal die frische Orangennote und dann schwingt auch das mit, was DeGee so treffend als Old-School-Note bezeichnet, eben eine Herrenduftkomponente. Den Pfeffer rieche ich deutlich heraus, er macht den Duft würzig, wobei der rosa Pfeffer auch eine pudrige Note ins Spiel bringt. Ich finde dieser Duft paßt sowohl zu Business- als auch zu Freizeitlook, zu jüngeren, als auch reiferen Herren und auch Frau kann ihn durchaus tragen.
Apicius - Mittwoch, 17. März 2010
80%
Die Referenz
6 Kommentar-Auszeichnungen
Terre d'Hermès kann als Referenzduft gelten für diejenigen Parfums, die Zedernholz und Vetiver in der Basis aufweisen. Aus meinem ursprünglich geplanten Kommentar wurde ein ausführlicher Vergleichstest mit anderen Vertretern dieser Richtung. Das Ergebnis würde diesen Kommentar sprengen, und so habe ich Terre d'Hermes ausführlich im Forum unter "Zedernholz und Vetiver: Terre d'Hermès" vorgestellt.

Terre d'Hermès ist ein bekannter, weit verbreiteter Duft und ich schließe mich den meisten Vorrednern in ihrer positiven Bewertung an. Da aber bekanntlich das Bessere der Feind des Guten ist, möchte ich mit meinem Forumsbeitrag dazu anregen, noch einmal genauer hinzuschauen.

http://www.parfumo.de/forum/viewtopic.php?t=531
3 Antworten
Die Auszeichnung gibt es für den tollen Kommentar im Thread. Danke dafür!
Auch von mir eine Auszeichnung für den Forenbeitrag. Mit Doppelsternchen!!
1 weitere Antwort
DeGe53 - Freitag, 05. März 2010
70%
Erdig?
2 Kommentar-Auszeichnungen
Vorab bemerkt, der Duft ist gut. Aber ich verstehe die Raves nicht. Wo ist die Erde? Ich rieche Frische und typische (ja, durchaus Old-School) Herrenduftnoten. Schon irgendwie klassisch und zum Schluß bleibt eine fast balsamische, irgenwie beruhigende, Frische übrig. Auch den habe ich nur auf einem Teststreifen genossen. Die Haltbarkeit ist gut.
Das Rocabar gefällt mir besser.
1 Antwort
Geht mir ebenso: Duft ist gut, aber der Hype übertrieben. Und was das 'Terre' angeht, da hat Hermès die Nase recht weit oben - da riecht´s nicht mehr so erdig (der Hermès-Mann robbt doch nicht bäuchlings durch den Wald, oder?).
KonsumatorHH - Freitag, 26. Februar 2010
Pudrig?
Mir ist der Duft zu pudrig... Irgendwie auch so ein "ich kauf ihn mir in der Business Class"-Duft, denn mir ist aufgefallen, dass er sich extremer Beliebtheit im Top-Management erfreut ;-)
Hermessenz - Freitag, 26. Februar 2010
90%
Trocken,sonnig,erdig,zitrisch
2 Kommentar-Auszeichnungen
Ich finde diesen Duft wirklich super gelungen (wie eigentlich alle Düfte von Hermès) und finde ihn an heißen Tagen auch für "Mädchen" tragbar.
Er verkörpert für mich diese klirrende Hitze,vermischt mit einer dezenten Frische.Die Grapefruitnote bleibt während der gesamten Duftentwicklung klar wahrnehmbar,was eine ungewöhnliche Kombi ist mit Feuersteinnoen.
Auf diese Idee kann nur ein Monsieur Ellena kommen.Einfach genial.
FrieMo - Freitag, 05. Februar 2010
70%
Ein Name, ein Programm!
1 Kommentar-Auszeichnung
Der riecht wie er heißt.

Das war das erste was mir durch den Kopf schoss.
Und zwar sofort nach dem aufsprühen.

Ich fand den Duft vom ersten Augenblick an zu erdig.
Ich würde sagen, an einem anderen Tag hätte ich das anders gesehen.

Definitiv ein tolles Eau de Toilet.

Sehr "kantig" finde ich (so wie der Feuerstein, nach dem der Duft riechen soll), aber wachmachend.

Ich war müde, eine ordentliche Nase Terre d´Hermés und ich war wieder wach!
1 Antwort
"Fred" Feuerstein riecht klasse! Ich habe gerade mein Feuerzeug bemüht :)
Rudi - Freitag, 05. Februar 2010
70%
Zwischen Himmel und Erde
Ich kann mich mit dem Duft noch nicht anfreunden - Ich wusste zwar was mich erwartet, wurde aber mehr oder weniger von dem Duft "überrümpelt". So schnell habe ich noch nie einen Teststreifen aus der Hand gelegt.

Das heißt jedoch nicht, dass der Duft schlecht ist - Durchaus kann er mit einer Komplexität glänzen, die seinesgleichen sucht.

Die qualitativ hochwertigen Duftöle können förmlich "herausgerochen" werden.

Die Komposition ist gelungen, keine Frage. Doch sagt mir das erdige Aroma nicht zu ... oder ist es die luftige Frische?

Mit freundlichem Gruß
TVC15 - Donnerstag, 07. Januar 2010
80%
Es gibt sie noch, die guten Dinge
5 Kommentar-Auszeichnungen
Ok, einverstanden, so viele positive Meinungen können nicht ganz aus der Luft gegriffen sein. Mich wundert nur etwas die Begeisterung der Jüngeren für einen typischen Old-School-Duft wie Terre D'Hermes. Meiner Meinung nach eine sehr gute und durchdachte Kreation von Jean-Claude Ellena, die aber mit ihrem Erscheinungsjahr 2006 nicht so recht in die Zeit passen will. In ihrer Harmonie und Naturverbundenheit hätte sie in den Achtzigern gut unter dem Label Aramis laufen können, irgendwo in der Nähe von "Devin" oder "Tuscany", welches seinerzeit noch "Etruscan" hieß. Wenn man damals so um die 20 war, müsste Terre D'Hermes also ungefähr die Zielgruppe der Mittvierziger und aufwärts ansprechen. Man hat seinen Stil gefunden, ist ein wenig ruhiger geworden, kauft bei Manufactum und wirft sich zum Gassigehen mit dem Hund ins Jack-Wolfskin-Outfit :)

Zum Duft: Von den mineralischen Noten habe ich nicht viel mitbekommen, für mich standen Orange, Zeder und Vetiver im Vordergrund, eine klassische Komposition mit unaufgeregt linearem Verlauf und recht guter Haltbarkeit. Alles in allem Daumen hoch.
2 Antworten
Schön beschrieben, Jack-Wolfskin-Outfit *haha* You just made my day!
Nichts gegen Td'H aber diesen zwar guten aber doch etwas langweiligen Duft (70% von mir, d.h überdurchschnittlich ohne das gewisse Etwas) nur schon im selben Satz wie 'Devin' zu erwähnen... also bitte! ;)
Muenchner - Donnerstag, 26. November 2009
90%
Sehr guter Duft
4 Kommentar-Auszeichnungen
Ich habe den Duft durch zufall in der GQ alls Werbung mit Probe Endekt, alls ich ihn dann gerochen habe war mir Sofort klar denn muss ich unbingt haben.
Seit dem habe ich es kein mal bereut das ich ihn gekauft habe, er gehört ein deutig zu den besten düften die ich je gerochen habe.
Er ist ein Duft den jeder Mann zu hause haben sollte oder noch besser die Limitirte Eau de Parfum Version.
Der Geruch an sich richt Erdig, nach warmen Hölzern, Gewürze und Zitrus früchten.
Es ist dabei alles Perfekt auch einanderabgestimmt.

Müncher
Gelöschter Nutzer - Dienstag, 10. November 2009
Amnspruchsvoll
2 Kommentar-Auszeichnungen
ein sehr niveauvoller erdiger und frischer Duft mit Zitrusnote, den man gern an Männern riecht.
Sani - Dienstag, 29. September 2009
100%
Sofort verliebt
1 Kommentar-Auszeichnung
Als ich diesen Duft das erste mal gerochen habe, stand für mich fest, dass mein Mann den haben muss! So in der Art habe ich ihm das auch gesagt. Nun hat er ihn und ich bin immer noch hell auf begeistert. Ich riche ihn total gerne. Es ist ein ausgefallener Duft, den sicherlich nur wenige Männer tragen können. Er ist sehr würzig.
Schoen - Donnerstag, 24. September 2009
98%
etwas besonderes !
2 Kommentar-Auszeichnungen
man(n) fühlt sich sofort wohl mit dem duft, eine frische zitrusnote und wie schon mehrfach erwähnt die tolle, dezente, erdige note. eine beruhigende duftkombination die einen träumen lässt.




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