Blue Hope

(2014)
Blue Hope von XerJoff
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8.0 / 10     92 BewertungenBewertungenBewertungen
Blue Hope ist ein beliebtes Parfum von XerJoff für Damen und Herren und erschien im Jahr 2014. Der Duft ist süß-fruchtig. Die Haltbarkeit ist überdurchschnittlich. Es wird noch produziert.

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Parfümeur

Carlo Ribero

Duftnoten

Kopfnote KopfnoteMandarine, Bergamotte
Herznote HerznoteSafran, Zeder, Jasmin
Basisnote BasisnoteBibergeil, Moschus, Vanille

Bewertungen

Duft

8.0 (92 Bewertungen)

Haltbarkeit

8.1 (63 Bewertungen)

Sillage

6.9 (68 Bewertungen)

Flakon

8.6 (72 Bewertungen)
Eingetragen von Michael, letzte Aktualisierung am 15.01.2017
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Kommentare

Flakon 7.5/10
Duft 9.0/10
Erstklassiger Kommentar    12 Auszeichnungen
Flui fängt mit seiner Pokenase Pokemon, äääh Duftnoten
Die Pokemon App ist in aller Munde. Gefühlt hat sie zumindest jeder und der Flui hat seine Pokemon-Trainer-Skills auch schon versucht unter Beweis zu stellen. Zufällig testete ich am gleichen Tag mal wieder Blue Hope, um diesem sagenumwobenen blauen XerJoff weiter auf die Spur zu kommen.

Bei den Duftnoten ist mir nicht alles klar und es gelingt mir nicht, sie klar zu identifizieren und voneinander abzugrenzen. So ungefähr fühlte ich mich stets dabei, mit dem Pokeball ein Pokemon einzufangen, das gerade entweder im Flur, an der Tankstelle oder vor dem Münchner Rathaus seine Runden drehte. Mit mehr oder weniger Erfolg gelang es mir, Pokemon einzufangen und in dem Pokeball verschwinden zu lassen.

Mit den Blue Hope`schen Duftnoten gelingt es mir am einfachsten, den Safran einzufangen. Meine Nase liebt Safran und holt den überall raus, wo er drin versteckt ist. Safran konnte meine Pokenase recht mühelos einfangen. Das mit dem Veilchen gelang auch, und zusammen bilden Safran und Jasmin das Grundgerüst von Blue Hope, mein Start Pokemon sozusagen.

Vielleicht liegt an der Mandarine die Play-doh-Kneten-Note, die ich in Parfums über alles liebe. Diese ist weich und smooth und duftet eben ein bisschen auf ganz ästhetische Art und Weise nach Knetgummi. Hier wurde ja oft Kaugummi als Assoziation genannt, der Flui ist der Meinung, dass ist Play-doh-Knetmasse, die mehrere gute Düfte zu grandiosen Parfums zu machen vermag. Allerdings versuchte ich vergeblich mit meiner Pokenase Mandarine explizit einzufangen, es ist vielleicht mehr eine Phantom-Mandarine, die allerdings merklich hintergründig am Werk ist und das nicht zu knapp. Der Radar vermeldet Mandarine, doch richtig zu stellen ist sie nur bedingt. Sie versteckt sich in der Play-doh-Note und bleibt eine freiherumschwirrende Note, die sich nicht von meiner Pokenase in einen Pokeball stecken lässt.

Ähnlich Phantom-artig verhält es sich mit einer versteckten animalischen Note. Moschus und Bibergeil sind zwar noch hintergründiger als die Mandarine, doch meine Nase wird den Gedanken nicht los, dass da etwas Animalisches den Duft kickt und anstachelt. Meine Pokenase vermag es auch kein Bibergeil einzufangen, aber der Radar meldet, da flattert Bibergeil in dem wunderschönen Flakon herum. Der Duft ist doch zu tief, als dass dies lediglich Safran und Jasmin stemmen könnten.

Einen Fang tat meine Pokenase aber dennoch noch. Vanille bildet die Basis und das nicht zu knapp. Hier wird wunderschön übriger Safran mit Jasmin und Vanille kombiniert, dies ist wahrlich ein grandioses Finish, wenn auch die Sillage nicht ganz Xerjoff-typisch ist. Die Haltbarkeit ist toll, doch muss man sich nach ein paar Stündchen mit einem Hautduft begnügen, wenn alle Projektion in sich zusammen gebrochen ist.

Unterm Strich bleibt Safran mit Jasmin und Vanille als eine zwar kongeniale Duftkreation, doch einen faden Beigeschmack ist der Preis, der mir mit 400 Euro doch etwas hoch gegriffen erscheint und der Sache vielleicht doch nicht ganz gerecht wird, auch wenn ich einen solchen Duft noch nie gerochen habe.
2 Antworten
Flakon 7.5/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 7.0/10
Sehr hilfreicher Kommentar    29 Auszeichnungen
In einer Zwei-Zimmer-Wohnung in Braunschweig
„Merkst Du schon was?“

„Nö.“

„Dann lutsch‘ mal schneller! Ich schmeck‘ schon, dass da noch was anderes mit bei ist. Das schmeckt nicht nur nach Bonscher*. Irgendwie was…hm…so ein bisschen bitter oder so. Keine Viertelstunde sollte das dauern, meinte die Frau aus dem Laden.“

„Welche? Die in dem engen, roten Fummel, wo ihr dauernd fast was rausgehüpft ist?“

„Wie jetzt, rausgehüpft? Wo guckst Du denn hin? Fandst Du das etwa sexy?“

„Neeee! Ich doch nicht…“

„Jedenfalls meinte die, es dauert keine Viertelstunde, bis man was merkt.“

„Ich schmeck‘ nur Bonscher.“

„Du sollst schneller lutschen!! Die werden da schon Bescheid wissen. War das nicht aufregend? Ein ganzes Geschäft voll von so…Sachen? Diese Reeperbahn ist ein dolles Pflaster, oder? Uuuh, Du, ich glaub‘, ich merk‘ was! Schmeckt irgendwie so…mmmmmh…tierisch. Ooooh, und es kribbelt, läuft mir ganz heiß und kalt den Rücken und überhaupt überall rauf und runter. Oh ja, ‚Heiße Bonscher – komm‘ in Wallung‘; das passt.“

„Ich schmeck‘ nix.“

„Du sollst schneller lutschen!!!“

* lutschlutschlutschlutschlutsch *

„Herbert, ach, Herbert…ich glaub‘, ich bin ganz aufgewallt…!“

„Jetzt merk‘ ich‘s auch… Da rührt sich was!“

----------------
* norddeutsch für "Bonbons".
22 Antworten
Flakon 10.0/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 10.0/10
Erstklassiger Kommentar    10 Auszeichnungen
Liebe auf den ersten Blick
Da habe ich Ahnungslose von einer lieben Parfumista hier zu einer Abfüllung zufällig einen Probenrest von Blue Hope als goodie geschenkt bekommen, Tester geöffnet, am Sprühkopf gerochen, für lecker, aber leicht fruchtig befunden. Ich hasse fruchtige Noten, je süsser um so schlimmer. Tage später also dann habe ich mich, neugierig geworden durch die Kommis hier, an das leicht fruchtig riechende Pröbchen rangemacht, gesprüht, geschnuppert, Haushalt erledigt. Wow, immer wieder am Unterarm hängen geblieben, was macht das Ungeliebte Spaß, wenn man mit fröhlich guter Laune umhüllt wird! Blue Hope hat tatsächlich einen fruchtigen Auftakt, allerdings durch die Mandarine so zitrisch aber mit warmen Akzenten, daß es bei mir unter "hmmmwielecker!!" läuft. Von Anfang an aber kann man ahnen, daß hier noch etwas Wunderbares passieren wird. Und es wird wärmer, vanilliger, pudriger, gourmandiger, durch den wohldosierten Jasmin auch orientalischer, um dann eine Basis zu entfalten, die mich persönlich umbrettert. Da ist diese Ahnung von betörendem Rauch, für mich eine ewige Suche danach, und etwas dermaßen animalisches (Bibergeil?), daß ich mich Knall auf Fall und halsüberkopf total verliebe in diesen Wahnsinnsduft - und erliege. Ein von Anfang an toller Duftverlauf, spannend und interessant, immer sehr schön. Insgesamt ist Blue Hope ein sehr sehr anmutiger, weiblicher, betörender Duft mit dieser einzigartigen, sagenhaften, rauchiganimalischrassigen Basisnote. Ein Duft, nicht für eine bestimmte Jahreszeit, sondern für eine bestimmte Grundstimmung. Gut gelaunt, heiter aber schon fesselnd, und später unwiderstehlich, tief und seeeeehr erotisch. Hier möchte ich mich hineinvergraben und nie mehr auftauchen - Eins mit Doppelstern von mir.
5 Antworten
Flakon 10.0/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 10.0/10
Duft 10.0/10
Erstklassiger Kommentar   
Blau ist wärmer als rot.
XerJoff, immer wieder ziehen die Parfums des italienischen Nischenlabels meine Aufmerksamkeit auf sich. Von Anfang an haben die Düfte von Sergio Momo einen außergewöhnlich positiven Eindruck auf mich machen können. Da verwundert es auch nicht, dass ich bereits das ein oder andere Produkt von XerJoff mein Eigen nennen durfte. Den ersten XerJoff werde ich niemals vergessen, denn es handelte sich hier um eine auf 101 Stück limitierte Edition, die den Namen "Verona 010" trägt. Jeder der Flakons wurde von einer aufstrebenden chinesischen Künstlerin von Hand gestaltet und ist somit ein Unikat. Für 100ml zahlte ich 300€. Ein teurer Blindkauf, denn Proben gab es selbstverständlich nicht. Als zweites kam Mamluk zu mir, gefolgt von Uden und letztendlich Mefisto. Diese vier genoss ich allerdings nur recht kurz, denn es kam schnell eine Phase über mich, in der ich eine Pause einlegen wollte. Meine Sammlung verkaufte ich nach und nach, inklusive der XerJoff Düfte. Dann habe ich mich ein Jahr lang zurückgezogen. Heute, nach der Pause, baue ich meine Sammlung langsam wieder auf. Mein neues Motto: Weniger ist mehr! Ich lege meinen Fokus auf wenige Düfte, genieße diese dafür umso mehr. Als ich wieder zurückkehrte in die Welt der Parfums, gab es zahlreiche Neuerscheinungen, unter anderem auch von XerJoff. Blue Hope, Red Hoba und 1888 heißen die Neulinge. Selbstverständlich war es mein Wunsch diese zu testen, aber Schritt für Schritt. Ich möchte nicht wieder eine Duftübersättigung erleben, daher gehe ich das Testen von Neuerscheinungen mit Geduld an. Das heißt ich bestelle nicht sofort Proben von jedem Parfum das verlockend klingt. Inmitten der Geduld fand aber plötzlich eine Probe von Blue Hope ihren Weg zu mir. Der Spenderin möchte ich nochmal ganz herzlich dafür danken. Nach so langer Zeit also wieder ein XerJoff. Was erwartet mich hier?

Nur einige Sekunden nach dem Aufsprühen, erhebt sich der Duft von herben, saftigen Zitrusfrüchten, gespickt mit dem unverkennbaren Aroma von Safran. Diese fast schon würzige Frische wirkt natürlich, gelassen und beruhigend auch mich. Anhand einiger Duftbeschreibungen auf diversen Parfumblogs, die Blue Hope als fruchtig und süß bezeichnen, verblüffte mich dieser Auftakt sehr. Das ist ein typischer Fall von einer falschen Erwartung meinerseits. Oder war meine Erwartung doch nicht falsch? Wie so oft bei Kopfnoten, verweilt auch der erste Eindruck von Blue Hope nicht allzu lang. Nach nur zwei Minuten beginnt bereits die erste Veränderung: Das Parfum wird gehaltvoller, die Zitrusfrische geht fließend über in einen milden Holzakkord, der mit sich tatsächlich fruchtige, sogar süßliche Noten bringt. Sie werden sogleich intensiver und erfüllen Blue Hope mit wohliger Wärme. Woher stammen aber diese so plötzlich auftauchenden Dufteindrücke? Sicher, ich könnte es mir hier einfach machen und behaupten, dass diverse Früchte, bzw. fruchtige Geruchsstoffe für diesen Effekt sorgen. Doch so einfach ist es hier nicht. Blue Hope ist zwar fruchtig, aber nicht im Sinne von Früchten. So verhält es sich auch mit der Süße, deren Intensität mit verstreichender Zeit immer weiter zunimmt, aber nicht ein einziges Mal im Duftverlauf gourmandartig wirkt. Viel mehr wirkt das Gesamtbild milchig und gediegen. Außerdem spielt der Safran noch immer eine interessante Rolle, lässt den Duft samtig düster wirken. Als ich mir die Duftpyramide ansah, um einen Anhaltspunkt zu finden woher der abgerundet, cremige Fruchtgeruch stammt, sah ich das Zedernholz. Nun ist es wichtig zu beachten, dass Zedernholz nicht gleich Zedernholz ist. Es gibt verschieden Arten die verschieden riechende Öle enthalten. Das olfaktorische Profil reicht von urinös, aromatisch, harzig, holzig, rauchig; bis hin zu cremig und kokosartig. Das muss es sein! Der leicht holzige und süßlich, milchige Geruch mit Beiklängen von Frucht ist das Resultat von Zedernholz in Kombination mit weißen Jasminblüten. Nicht selten wird der Jasmin als die bedeutendste Blüte in der Parfümerie bezeichnet, auch hier gibt es viele Arten aus den verschiedensten Anbaugebieten, jede hat ihren eigenen individuellen Duft, doch jede riecht dennoch nach Jasmin. Und tatsächlich, Blue Hope entwickelt mit dem vollständigen Erblühen der Herznote eine für Jasmin oft typische feucht-grüne Note mit Spuren von sinnlicher Exotik. Das alles ist aber nur schwer einzeln erkennbar. Denn, typisch XerJoff, das Parfum ist hervorragend komponiert, sodass die eingesetzten Duftstoffe nicht als Solisten agieren, sondern in Gemeinschaft etwas gänzlich neues erschaffen. Nach einer Stunde auf meiner Haut, ist der Safran nurnoch ein mattes Hintergrundrauschen. Er hat seinen Part eindrucksvoll gespielt und darf weiterhin sanfte Wogen seines Wohlgeruches entsenden, die fast unbemerkt während des Aufstiegs der Vanille noch für letzte, fein würzige Spuren sorgt. Und wenn ich die Vanille nun schonmal erwähnt habe, kann ich feierlich verkünden: Sie erscheint in ihrer vollen Pracht! Selten erlebe ich ein Parfum welches solch drastische Wandlungen durchmacht, ohne sich selbst zu verlieren. Nach herben Zitrusfrüchten mit Safran, einem cremig-süßen Zedernholz und Jasmin Herzen, folgen intensive Vanillenoten. Und trotz dieser großen Unterschiede erfolgen die Veränderungen fließend und Blue Hope riecht in jeder Phase unverkennbar nach Blue Hope. Nun aber wieder zur Basis des Parfums. Die Vanille habe ich schon erwähnt, sie verdrängt die vorangegangenen Noten nicht vollständig. Es bleiben Reste des Herzen vorhanden, bis zum Ende. Was hier aber geschieht ist etwas kurioses: Die Vanille verbirgt ein Geheimnis. Ein animalisches Geheimnis. Es ist nur ein Hauch, nur eine leichte Ahnung. Aber es ist definitiv erkennbar. Zuletzt habe ich die Kombination von süßer Vanille und animalischen Akkorden in dem Duft "Musc Maori" von Parfumerie Générale erlebt. Dort empfand ich die Kombination als äußerst unglücklich, ja sogar abstoßend. Hier bei Blue Hope sieht das anders aus, offensichtlich erfolgte hier eine andere Gewichtung der Duftstoffe. Während Musc Maori wie Vanillepudding mit Schokokeks und Raubkatzenafter anmutet, erscheint mir die Basis des XerJoff duftes nicht im Geringsten abstoßend, nicht einmal erotisch. Viel eher hüllt mich der Duft ein, so ein wenig "Lebensduft" kann durchaus beruhigend wirken. Somit zieht sich das Thema "Wärme und Geborgenheit" von Anfang bis Ende durch das Parfum, sehr konsequent! Blue Hope, die blaue Hoffnung. Es ist eine warme Hoffnung, die beruhigt, einhüllt und Sicherheit verspricht. Eine frisch-orientalische Kreation wie es keine zweite gibt. Chapeau, Herr Momo! Unter Ihrer kreativen Direktion ist mal wieder ein ausgezeichnetes Eau de Parfum entstanden.

Was bleibt noch zu sagen? Blue Hope ist ein Parfum wie ich es liebe. Seine warme Zärtlichkeit, die sich aus einer einladenden Zitrusfrische heraus entwickelt nimmt mich gefangen. Ich kann mich seinem Bann nicht entziehen, und das genieße ich in vollen Zügen! XerJoff wird viel kritisiert, sowohl für die hohen Preise, als auch für die dekadenten Flakons und Verpackungen. Für mich persönlich gehört XerJoff zu den ganz großen Nischenherstellern. Bisher habe ich noch keinen Duft in der Linie finden können, der mich qualitativ enttäuscht hat. Selbst wenn die Komposition selbst mir nicht zusagt, wie es beispielsweise bei Dhofar oder Fiero, erstaunt mich die gute Machart immer wieder. Blue Hope ist keine Ausnahme, neben der ausgezeichneten Komposition können aber auch Haltbarkeit und Sillage überzeugen.
12 Antworten
Flakon 10.0/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 10.0/10
Erstklassiger Kommentar    17 Auszeichnungen
Über den Wolken....
Blue Hope ist ein Wolkenparfum. Von sanfter Leichtigkeit.
Das Licht über den Wolken.

Ich habe Wolken noch nie so stark erlebt wie auf der schönen Insel Teneriffa. Man fährt hoch zum Teide und schaut von oben auf wabernde, strömende, fluffige Wolken - in allen möglichen Formationen und auch Farben, dazwischen verführerisch blau glitzerndes Meer. Es ist vollkommen still. Man breitet sich aus, sieht in einem Wolkenmeer noch andere kanarische Inseln auftauchen. Die Sonne ist stark. man könnte sich geradewegs in dieses Wolkenmeer fallen lassen. Das tiefe Blau des Meeres übt einen gewaltigen Sog aus.
Ich habe keine Höhenangst, nein, aber allzu lange kann ich das nicht aushalten, ohne dass mir "anders" wird.

So ist es mit "Blue Hope" auch. Ich kann ihn nicht zu lange riechen, ohne ein watteweiches Gefühl und einen starken Sog zu spüren. (Blue Hope - der Name wurde zu Recht gewählt).

Wie riecht Blue Hope nun?
Phantastisch. Mandarine und Bergamotte erheben sich strahlend hell über einem Wolkenbett aus Vanille. Weich, anschmiegsam, fluffig. Und doch präsent.
Zeder und Safran sind zart wahrnehmbar, bilden einen weiten, blauen Raum. Moschus mag mit zur Wärme und Süße beitragen, aber Jasmin ist nur ein hingehauchtes Wölkchen.

Blue Hope ist stark und verführerisch, weich und strahlend, luftig und tief.
Ein fruchtiger Gourmand, süß, weniger blumig mit einer berauschenden Strahlkraft und Sanftheit.
Die Haltbarkeit und Sillage sind sehr gut.
Ich möchte euch Blue Hope ans Herz legen, ich kann mich ihm nicht entziehen, ihr vielleicht auch nicht. Also, Süßmäuler, unbedingt testen!
8 Antworten

Statements

Verbena vor 154 Tagen
Und auch hier wieder: knackig-fruchtig, nett. Aber was zum Geier rechtfertigt den Preis? Des Kaisers neue Kleider? Sorry! Nicht meine Agenda.+16
Flakon 8.0
Sillage 6.0
Haltbarkeit 8.0
Duft 6.5
4 Antworten
Sweetsmell75 vor 147 Tagen
Die blaue Hoffnung ist schon lecker... erinnert an Sunshine... nur mit animalischen Touch der in eine zärtliche Vanille-Moschusbasis übergeht+10
Flakon 10.0
Sillage 7.0
Haltbarkeit 8.0
Duft 9.0
6 Antworten
Melisande vor 7 Monaten
Pappsüßer Orangenfruchtkaugummi. Sonst rieche ich nix. Wieso ist der denn hier so hoch bewertet? Was entgeht meiner Nase denn da bloß???+7
Flakon 6.0
Sillage 6.0
Haltbarkeit 7.0
Duft 5.0
1 Antwort
Ichbins vor 7 Monaten
Meggi riecht Bonbons, ich Kaugummi. Diese Fruchtmischungen, denen recht schnell der Geschmack ausgeht und die dann pappig werden. Schade :-(+7
Flakon 8.0
Sillage 6.0
Haltbarkeit 7.0
Duft 6.5
Haraella vor 7 Monaten
Riecht bei mir nach süßem Fruchtkaugummi mit irgendwas muffig, blumigem drin.+6
Sillage 6.0
Duft 6.0
Hyazinthe vor 12 Monaten
Zitrisch, fruchiges Hölzchen, irgendwie be-uriniert, und mit Brausepulver bestreut.+4
Flakon 8.0
Sillage 7.0
Haltbarkeit 7.0
Duft 7.0
Can777 vor 82 Tagen
Das Elexir der Liebenden!
Tiefste Emotionen,endloser Frieden,unendliches Vertrauen.
Das schönste Geschenk an einen Menschen den man liebt!+3
Flakon 10.0
Sillage 8.0
Haltbarkeit 10.0
Duft 9.5
1 Antwort
Seerose vor 6 Monaten
Quietschig süß, nach 10 min. Safran, in der Sillage schöne Anklänge, manchmal. Sonst nur herbe Vanille+süßer O-Saft, bizzelnde Synthetik.+3
Sillage 7.5
Haltbarkeit 10.0
Duft 6.0
1 Antwort
FLUidENTITY vor 6 Monaten
Gelungene Kreation aus Safran, Jasmin und Vanille mit einer gewissen Play-doh-Note. Doch für 400 Euro doch ein wenig übertrieben.+2
Flakon 7.5
Duft 9.0
Ergoproxy vor 17 Monaten
Ein netter, blumig-süßer Duft.+2
Sillage 5.0
Haltbarkeit 10.0
Duft 6.0
1 Antwort
Hofnärrin vor 15 Monaten
hoffnungslos unterkühlte Vanille
Flakon 10.0
Sillage 5.0
Haltbarkeit 10.0
Duft 5.0

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