Ausgezeichnete Kommentare der letzten 7 Tage

Meggi vor 7 Tagen
29 Auszeichnungen
„Herr Doktor, das mag vielleicht auf dem Klavier gehen…“
Richard Strauss‘ Oper „Die Frau ohne Schatten“ ist textlich wie musikalisch außerordentlich anspruchsvoll. Fünf hochklassige Sängerinnen und Sänger sind zur Besetzung der Hauptrollen vonnöten. Das Libretto aus der Feder von Hugo von Hofmannsthal ist nicht minder harter Tobak, durchwirkt von psychologischen Symbolen und Anspielungen. Kostprobe? Gern: Am Ende des ersten Aktes singen die Fische in der Bratpfanne – mit den Stimmen von fünf ungeborenen Kindern. Zum glücklichen Ende der Oper dürfen Letztere dann ihr Bald-nicht-mehr-ungeboren-sein verkünden.

Auf dem langen Weg dorthin hat’s auch das Orchester nicht leicht. Von den Proben zur Uraufführung unter der Leitung des Komponisten im Oktober 1919 ist überliefert, dass sich einer der Musiker beschwerte: „Herr Doktor, das mag vielleicht auf dem Klavier gehen, aber auf meiner Oboe niemals!“ Worauf der Maestro erwiderte: „Nun beruhigen Sie sich doch, auf dem Klavier geht es auch nicht.“

Rhabarber – Heliotrop – Oud – Weihrauch – wasweißich? Das geht doch nie und nimmer! Verblüffenderweise geht es. Das liegt daran, dass… Pssst, wir wollen nicht vorgreifen.

Von vorne: Es gibt relativ zahmen Rhabarber, wie Rhabarbergrütze. Rasch zurückgenommen und in eine Reihe gestellt mit einer Spur süßen Rauchs à la 03.Apr.1968 (zufälligerweise ebenfalls von Arturetto Landi). Meinetwegen ein Anflug von Oud-Säuerlichkeit aus der Derb-Leder-Ecke. Aber vor allem holzig, mit Verwandtschaft zu Mythical Woods (zufälligerweise ebenfalls von Arturetto Landi, wenngleich jünger). Und völlig unzufälligerweise entfaltet das eine Nähe zu Black Afgano, nur halt „sandeliger“ und cremiger. Ich vermeide bewusst den Begriff „Sandelholz“ – siehe unten mein PS.

Der Black-Afgano-Eindruck verstärkt sich im Laufe der Zeit sogar noch, flankiert durch gleichermaßen anschwellende Süße, mit partieller Vanille-Attitüde - aha, Rhabarbergrütze mit Vanille-Soße, offenbar kalorienarm aus Heliotrop hergestellt. Nach zwei Stunden schmunzele ich über einen Hauch von Erdnuss. Das alles darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Duft ziemlich stabil ist. Erst um die Mittagszeit wird es milder, noch „sandeliger“. Statt Weihrauch hätte ich mehr auf Myrrhe getippt.

Der Und-ob-das-geht-Schnick ist nun, dass der Rhabarber als Sticker fungiert, nicht als Banner. Auf der ineinander verschmolzenen Black-Sandalo-Creme hüpft einfach bis in den Nachmittag hinein stets eine gewisse Säure (vermutlich Oxalsäure…) herum, ohne indes dominant zu werden. Das erfrischt und steuert ein wenig Luftigkeit bei, die ich als sehr wohltuend empfinde. Doch auch nach Entschwinden der Säure gelingt es, das Cremige durch eine Beigabe typischer oud-haften Holzes mit gar minimal medizinischem Einschlag auszutarieren. Eine winzige Prise feiner Vanille liefert eine Art Italianità.

Da hat Herr Landi zweifellos die eine oder andere Anleihe nicht allein bei sich selbst genommen. Ich verstehe zudem alle, die den Duft für seltsam halten; un-oboig, um die obige Analogie aufzuwärmen. Wer überdies Sept.21.1966 eher effektvoll als raffiniert nennt: Volle Zustimmung.

Mir egal. Ich mag es. Anscheinend trifft Herr Landi bei mir einen Nerv.

PS – In Anbetracht des bereits im Kommentar von Aura aufgebrachten Themas Sandelholz stelle ich mir folgende Frage: Es gibt ja diesen Synthetik-Ersatz Javanol (den angeblich pur zu riechen ich bislang lediglich mit einem Papierstreifen von Molecule 04 das Geringvergnügen hatte). Ist womöglich eine eingedickte, konzentrierte Spielart davon für den Black-Afgano-Gedanken (mit)-verantwortlich? Sachdienliche Hinweise sind wie immer willkommen.

Ich bedanke mich bei Yatagan für die Probe.

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Meggi vor 4 Tagen
28 Auszeichnungen
Obstsalat aus der Molekularküche?
Seltsam. Eine allgemeinere Suche nach dem Namen des Duftes führt mich auf die polnische Wikipedia, zu einem Ort im Nordteil Zyperns, der in der deutschen Fassung Kythrea genannt wird. Der Google-Übersetzer will den Namen als ein Suaheli-Wort erkennen, hat eine Übersetzung freilich trotzdem nicht parat. Und beim Hersteller heißt es, der Duft beziehe sich auf den „Hummelflug“, ein populäres Stück aus der ansonsten (jedenfalls hierzulande) weithin unbekannten Oper „Das Märchen vom Zaren Saltan“ von Nikolaj Rimskij-Korssakow. Nicht einmal Walerij Gergjew und seine Marjinskij-Truppe haben das Werk eingespielt – und die haben sich in den vergangenen Jahrzehnten wahrlich um einige Hinterbänkler des russischen Repertoires verdient gemacht.

Besagter „Hummelflug“ wird beim Aufrufen auf der Anbieter-Seite als Klavierfassung kurz angerissen. Mithin wird eine Komposition eines Meisters im Umgang mit orchestralen Farben buchstäblich ins Schwarzweiß gezwängt. Alles sehr rätselhaft. Was wohl die Parfümeurin daraus zaubert…?

Einen chemisch-aquatisch-maritimen Auftakt mit vanillig-anisigem Anflug, wie von Backaroma. Auf den Ursprung der beißenden Süße gibt außerdem die Angabe ‚Honig‘ einen Hinweis. Eine einsam-wackere Zitrone hat mächtig zu kämpfen. ‚Früchte‘? Das wäre dann vor allem eine ganz besondere, über die bereits vorgeschlagene ‚Melone‘ hinaus. Nämlich Marias Spezial-Neuzüchtung ‚Helione‘.

Und wo wir schon bei „mit -one“ sind: Die Hauptrolle in der heutigen Molekularküche dürfte ‚Calone‘ spielen, denn in der im Laufe des Vormittags ins Beherrschende anschwellenden Brise spüre ich zunehmend betrübt meinem Anis-Gedanken hinterher. Wenigstens wird es nicht brackig – immerhin etwas. Da hilft (*nachschlag*) vielleicht vanillige Ambra, eine entsprechende Cremigkeit und Süße lässt sich diagnostizieren. Nun warte ich noch auf das Bienenwachs. Äh, wie jetzt: Biene? Ich dachte, wir wären bei Hummeln! Egal, ich warte ohnehin vergebens. Honig geht allerdings als Quell von Süße am Nachmittag wieder irgendwie in Ordnung. Mir fällt es stets schwer, unter diesem Meeres-Zeug andere Sachen nuanciert wahrzunehmen und dass die abendliche Ebbe heute einen deutlichen Moschus-Grund freilegt, ist ein schwacher Trost. Deshalb ist derlei auch…

(Fazit:) …nicht meine Baustelle. Aber zumindest ist der Duft gut tragbar, weil er halt nicht brackig wird.

Ich bedanke mich bei Yatagan für die Probe.

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Angelliese vor 2 Tagen
23 Auszeichnungen
Du bist also der Neue……. Anders bist Du.

Hallo, wer bist Du denn? Da muss ich doch mal gucken …..

Dein Flakon liegt gut in der Hand. Und er fällt auf. Rot eben. Wenn auch nicht quitschrot.

Zuerst habe ich nur Tabac gelesen, da keimt bei mir gleich Hoffnung. Du hast da einen Ahnen mit dem Namen der mir original gut gefällt. Den Zusatz Fire Power ….. den finde ich allerdings irgendwie nicht so. Aber das ist ja Geschmackssache.

Du bist also der Neue bei Mäurer & Wirtz. Dann bin ich ja mal gespannt, was Du so drauf hast.

Du bist nicht der absolut markant kantige Kerl. Das ist mir gleich zu Anfang klar. Du magst es eher süßlich und dabei zugleich so´n büschen würzig frisch. Jedenfalls empfinde ich das anfangs so.

Die Sache mit der Frische fällt dann allerdings seitlich ab während sich so eine warme, fast balsamisch süßliche Note nach oben schiebt. Ich weiß nicht, aber momentan habe ich das Gefühl, dass Du so ein klein wenig weihnchtswürzig unterlegt bist. Hast Du auch ´ne Prise Zimt dabei? Mir ist so.

Obschon Du ein Faible für Lavendel hast übertreibst Du es nicht. Ne, Du stellst Dich in den Wind und atmest ruhig durch, steckst Dir aber keine Büschel davon in die Taschen. Das gefällt mir.

Mit Tabak kannst Du anscheinend nicht so. Da reicht Dir ein kleines Fitzelchen. Macht aber nix, dafür streichelst Du mit einem Lächeln kurz über warmes Holz und wischt sie dann an Deiner cremepudrig gelbbeigen Samtcordhose ab. Und so eine warm aromatische Würze mit ein wenig harziger Ahnung, die geht auch von Dir aus.

Du bist also der Neue……. Anders bist Du. Moderner.

Ich kann nicht sagen, dass Du nicht in die Familie passt. Und auf eine gewisse Art gefällst Du mir auch.
Aber wenn ich ehrlich sein soll, ich finde Deine ältere Verwandtschaft doch noch ein wenig sympathischer.

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Mydarkflower vor 2 Tagen
21 Auszeichnungen
Riechsalzblüte
In meinem Kopf existierte dieses Wässerchen bis grade eben nur in Kombination mit schwitzenden Omas.
Woher diese Vorstellung kommt, weiß ich selber auch nicht, weil ich zwar schon zwei Omas hatte, die auch manchmal schwitzten, jedoch nie Kölnisch Wasser benutzten.
Trotzdem hielt mich dieser Gedanke immer vom Testen ab, obwohl mir die tolle nostalgische Flasche immer zuwinkte.

Und dann stimmte mich jemand um.
Ja, Yatagan, du warst es.
Du und dein Blog haben mich ermutigt, mich an 4711 zu versuchen. :)

Ich pilgerte also heute zum DM und erstand ein Fläschchen zu Testungszwecken.

Mutig kippte ich mir eine kleine Menge auf die Hand, hielt sie mir vor die Nase und selbige wurde direkt frei.
Puuuuuh, Riechsalzersatz, wahrhaftig.
Alkohol und Zitrone, aber volle Möhre.
Das macht munter und klar im Kopf.

Schon eine Minute später nehme ich nur noch Neroli wahr - und ich liebe Neroli. Die bittersüßliche Blütigkeit finde ich toll.
Zwar hält dieser Duft höchstens eine halbe Stunde, aber so ist er ja auch gedacht.

Da an diesen Geruch keine einzige Oma- oder Mundabputzerinnerung geknüpft ist, kann ich ganz unvoreingenommen sagen ......der gefällt mir richtig gut.

Sogar für die Kopfnote ist mir dann eine Verwendung eingefallen - bei Panikattacken (die mich ja immer noch ab und zu heimsuchen) werden sogenannte Skills empfohlen - starke Sinnesreize, die einen in Sekundenbruchteilen aus dem Hirnkarussell rausholen.
Dafür ist der Riechsalzeffekt perfekt.

Ich glaube, da müssen ein paar Flaschen her - ins Bad, ins Auto, in die Handtasche, an den Arbeitsplatz....

Danke Yatagan.



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Highflyer vor 6 Tagen
21 Auszeichnungen
Bleu de Chanel No. 3
Was habe ich auf diesen Duft gewartet - das neue PARFUM vom 'Bleu de Chanel'.

Endlich habe ich es nun, noch vor dem offiziellen Erscheinungstermin in Deutschland. Und deswegen haue ich einfach mal meine Eindrücke, Einschätzung und Bewertung in diesem Kommentar raus.

Vielleicht diese kleine Info vorweg: Seit seinem Erscheinen im Jahr 2014 ist die Eau de Parfum Version einer meiner Signaturedüfte. Ich finde der Duft geht immer, passt immer - viele tolle (und sicherlich interessantere) andere Düfte bin ich manchmal bereits nach ein paar Tagen irgendwie schon leid, beim 'Bleu de Chanel' (aber bitte in der der EdP version) kehrt dann Ruhe ein. Egal ob ich chillig oder mal schicker unterwegs bin. Der Duft ist ein 'No Brainer' - das macht ihn für mich so unendlich versatile und angenehm zu tragen.

Nun also eine weitere Version - das PARFUM. Was für eine Offenbarung schon im Namen.

Stellt man sich bei einem PARFUM nicht etwas besonders Intensives, Reines, Duftintensives vor? Etwas noch Hochwertigeres - so eine Art 'Essenz' eines Duftes? Ja, das tue ich!

Teilweise war zu lesen CHANEL werde es sogar 'Pure Parfum' nennen. Also noch konzentrierter? Noch purer?

DAS ALLES ist das neue PARFUM vom Bleu de Chanel definitiv nicht!

Ich finde es ist auch kein PARFUM im klassischen Sinne. Wie auch? 50 ML oder 100ML als Parfum?
Es ist - um es etwas abzukürzen - eine 3. Version vom BLEU DE CHANEL. Nicht mehr und nicht weniger.

Und diese Version ist sehr close am Eau de Parfum angelehnt!

In Punkto Cremigkeit, Dichte, Holzigkeit - sind sie sich sehr (!) ähnlich. Das Eau de Toilette habe ich übrigens nie so gemocht. Die Kopfnote ist mir da zu 'duschgelartig', banal und fresh in einer seltsam synthetischen Weise.

Das Eau de Parfum bringt das Beste aus der BLEU DE CHANEL DNA. Es hat mehr Weihrauch, eine deutlich wärmere Basis und etwas Kuscheliges Wohlfühlmässiges für mich, ohne süß oder billig zu riechen.

Und das neue PARFUM bringt meiner Ansicht nach diese 'Werte' noch besser zum Vorschein. Es ist dunkler, hölzerner, duftet noch 'erwachsener' - und hat sehr viel Understatement.

Würde ich es mit Mode vergleichen könnte man vielleicht sagen: Es ist wie ein schwarzer Rolli, der eigentlich unscheinbar ausschaut. Bei näherem Hinsehen aber aus Kaschmir ist und perfekt sitzt!

Will ich nur diesen 'Look' geht es auch preiswerter, aber dann ist es eben nicht Kaschmir. Das PARFUM riecht edel, wie ein etwas feinerer Brother vom Eau de Parfum. Aber beide sind sich sehr ähnlich!

Das PARFUM ist also leiser, edler, feiner, holziger und intensiver (aber im Sinne von duftintensiver was seine Ingredienzen angeht), NICHT aber lauter, langanhaltener oder wirkungsvoller in seinem Effekt. Und genau das dürfte viele irritieren!

Der Name 'PARFUM' ist für mich damit äussert irreführend gewählt, soll allenfalls den deutlich höheren Preis rechtfertigen. Die Silage ist beim EdP sogar stärker. Aber in der Kopfnote enthält das PARFUM deutlich weniger Alkohol, der Zedernduft ist deutlich wahrnehmbarer - und das PARFUM bekommt eine tolle leicht seifige Note nach ca. 20-30 Minuten.

Muss man mögen. Ich finde es genial!

Warum habe ich nun 7,5 Punkte gegeben und nicht 10?

Weil es wenig neu ist, der Duft eben 'nur' eine weitere Version vom Bleu de Chanel ist und das gibt Abzüge.
Der Namenszusatz 'PARFUM' mehr Marketing ist als wirklich gerechtfertigt, damit nochmal einen Punkt weniger.
Und die Haltbarkeit nur durchschnittlich ist - auch das wird einem 'Parfum' nicht gerecht.

Gäbe es aber kein Bleu de Chanel bisher - so würde ich diesem Duft ohne Nachdenken 10 Punkte geben (vielleicht sogar 12).

Es ist ein Klassiker, der modern und zeitlos ist. Ein Duft wie die Marke CHANEL selbst: puristisch, klassisch, schnörkellos - klar, rein - und bis in seine letzten Nuancen perfekt abgestimmt.

Als Fanboy des Bleu de Chanel für mich daher ein MUSS - wer es emotionsloser sieht wird sich aber fragen, was diese No. 3 nun noch soll - und der wird kaum einen Grund finden sich den Duft zuzulegen.

Ich hätte den Duft 'Bleu de Chanel Eau de Parfum II' genannt. Wäre doch auch mal was neues!

Es gibt eben 2 Versionen eines Duftes. So wie die Vogue schon mal 3 verschiedene Cover hatte in einem Monat. Jeder kann sich aussuchen welche Version er am besten findet und kauft.

Aber ich verstehe CHANEL - mit dem simplen Zusatz 'PARFUM', ein paar Feinjustierungen und gutem Marketing schraubt man den Preis schnell mal 30-40 % hoch. Clever - aber ich hab mich dem gern hingegeben: was für ein krasser Fanboy ich doch bin.

Ach noch etwas: Die noble Chaneltüte (ich habe den Duft extra in einer Chanel Boutique gekauft, da er sonst noch nicht erhältlich ist) habe ich mir übrigens auf meinen Studischreibtisch gestellt, direkt neben meinen Unikram. Was für eine Kombi!


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Fittleworth vor 5 Tagen
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Kater Murr: Ansichten aus der Beletage
Ach, es ist schon sehr angenehm, sich hier auf dem Parkett vor der porte du balcon zu rekeln.
In der Sonne.
Mittagszeit ...

Ist Ihnen auch schon aufgefallen, daß die stillste Zeit eines Sonntags die Mittagszeit ist?
Die alte Pendeluhr auf der dunklen antiken Kommode schlägt behäbig den Takt, und über den blauen Frühsommerhimmel schweben in paar hauchzarte weiße Wölkchen.
Ein verstohlener Wind weht einen Duft heran, einen Duft aus fernen Ländern, geheimnisvoll und von leisem Leuchten erfüllt.

Diese Stille, diese wunderbare Stille hier oben, das Rauschen der Baumkronen und das entfernte Zwitschern der Vögel ...

Behaglich ist das, und diese Behaglichkeit läßt mich schnurren.
Wie das Parkett in der Sonne duftet!

Mein Mensch sitzt wieder mal in meinem Sessel. Manchmal gestatte ich ihm das, ich bin ja schließlich ein Kater von großer Bildung und Herzensgüte.
Ich habe es jedoch zur Bedingung gemacht, jederzeit auf seinem Schoß platznehmen zu können – und dann hat er mir pflichgemäß das Fellchen zu kraulen.
Natürlich auch die Öhrchen.
Was dachten Sie denn?

Aaaahh ... ahnte ich es doch!
Dieses Aroma ... oh ja, das kenne ich. Mein Mensch vergnügt sich also wieder einmal mit einer Tasse Tee.
Selbstverständlich ist es grüner Tee, den mögen wir beide ...

Nanu?
Also da ... entschuldigen Sie mich bitte einen Augenblick, aber da muß ich erst einmal nach dem rechten sehen.
Dieses Bouquet ist ... ungewöhnlich.
Tee?
Ja, Tee, grüner Tee, angenehm und herb.
Oho, das ist ja allerhand! Mein Mensch höchstselbst duftet nach grünem Tee!
Oh ja ... oh ja, das ist ja wunderbar, da muß ich mein Näschen doch gleich nochmal ... und hier hinter seinem Ohr ... und an seinem Hals ...
Welch feine Blume dieser Duft besitzt!

Hmmm ... nein, das ist nicht nur Tee allein, ganz ausgeschlossen.
Da mengt sich doch ein Hauch hinein, der mir vertraut erscheint. Was kann das sein ...?
Schnell noch einmal ein Näschen voll genommen ...
Ja!
Bergamotte, Bergamotte muß es sein!
So sanft, so mild, so angenehm.

So frisch, so sommerlich beinahe, und doch schwingt da ein Ton darunter, der wärmer ist und der an Holz erinnert, auf das die Frühlingssonne scheint.
Ich muß jetzt wirklich nochmal schnuppern ... woran gemahnt mich das?

Ich hab's.
Es ist ein Dreiklang, ein Akkord.
Aus grünem Tee, feinmild und würzig, herb, nicht süß und auch nicht bitter, besonntem Holz und frischen Frühlingsblumen, eben erst gepflückt.
Es ist der grüne Tee, der diese Stimmung schafft.
Das stillbesonnte Holz ist Dreingabe, dezent, poliert, verläßlich, wie mir scheint.
Die Frühlingsblumen rahmen still den Duft.
Großartig ist das, angenehm, behaglich, freundlich.
Ein Duft so recht für Frühlingstage, April und Mai und für den frühen Sommer.
Nun stelle ich die Pfötchen meinem Menschen auf die Brust.
Denn ich will schnuppern! Schnuppern!
Jaaaa, doch, oh ja, das laß ich gelten.

Die Mittagsstille, Vogelzwitschern und ein Duft nach grünem Tee.
Sonntage sind mir stets die liebsten Tage.
Und meinem Menschen zeig ich das durch lautes Schnurren ...

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Ajlen vor 4 Tagen
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Pseudo-Exklusivität
Wie schon an anderer Stelle ausführlich dargelegt, bin ich niemand, der die Parfumindustrie dafür verdammt, Gewinn machen zu wollen. Das`C´in Chanel steht sicher nicht für Caritas, und das ist auch absolut okay. Angebot und Nachfrage. Es handelt sich nicht um ein lebensnotwendiges Gut- also wird sich das schon von alleine regeln.

Trotzdem komme ich ausnahmsweise mal nicht umhin das Thema Preis-/Leistung in den Mittelpunkt eines Kommentars zu rücken. Noch nie hat es für mich so perfekt gepasst, denn noch nie gab es so wenig zum Duft selbst zu sagen wie hier. Man könnte im Prinzip alle Kommentare zum EDP per copy & paste hierhin spiegeln. Ich habe die beiden jetzt zweimal parallel gegeneinander getestet und beide Male komme ich zum selben Ergebnis: Die Unterschiede sind so marginal, dass sie bei Aventus nicht mal für eine Diskussion über verschiedene Batches ausreichen würden.

Nun kann man sich sicher darüber streiten, ob es nicht wünschenswert wäre, dass ein "Parfum" genauso riecht wie ein EDT oder EDP, die sich per Definition ja auch nur in der Konzentration unterscheiden. Es muss sicher nicht immer sein, dass (wie zuletzt bei vielen Flankern) zwischen EDT und EDP oft nicht mehr Gemeinsamkeiten herrschen, als der gleiche Name. D´accord, Einwand akzeptiert. Nur sollte man dann zumindest dieses Eine erwarten können, also eine stärkere Intensität. Aber auch diesbezüglich Fehlanzeige. Schlimmer noch- das Parfum bleibt sogar hautnäher als das EDP. Ich fasse zusammen: minimalste Abweichungen im Duft, negative Abweichungen in der Performance und nochmal minimalste Abweichungen am Flakon. Okay, zugegeben schick ist der schon.

Was bleibt von diesem Bleu de Chanel in der Parfum-Variante nun also? Schlecht ist er trotz Allem nicht. Aber wer um alles in der Welt braucht weniger Leistung zu einem höheren Preis? Ist das Vorspiegelung falscher Tatsachen, unverschämt oder einfach nur ein gutes Marketing zur Gewinnmaximierung? Meine Meinung: die einzig relevante Abweichung zwischen zwischen EDP und Parfum findet sich nicht im Produkt sondern bei der Zielgruppe. Es gibt sicher mehr als genug Käufer, die bereit sind für den Schein einer höheren Exklusivität entsprechend tiefer in die Tasche zu greifen. Für alle Anderen, denen es wie mir nur um den Duft geht, ist dieses Bleu de Chanel Parfum einfach zu beschreiben: unnötig.

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Alfaolfa vor 4 Tagen
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(M)Eine etwas persönliche Geschichte mit Guerlains Vetiver
Es waren die Ostern des Jahres 1984.

Inmitten von blühenden Frühlingsblumen in allen Farben und Formen und mit dem fröhlichen Vogelgezwitscher und Bienensummen im Ohr stand ich – noch keine 15 Jahre alt – in der Mittagssonne auf der Magerwiese im Garten vor dem Haus, in dem ich aufwuchs.

In der Hand hielt ich das Parfüm-Probeset, das ich soeben von meiner Mutter geschenkt gekriegt hatte. Ich sprühte mir einen Spritzer des willkürlich gewählten Eau de Toilette Vetiver von Guerlain auf das Handgelenk, als mir jäh klar wurde, dass man den Geruch des Frühlings einfangen kann und just dies hier geschehen war. Es war der erhabenste Geruch, den ich je wahrgenommen hatte.

In den Jahren danach testete ich immer wieder andere Parfüms, aber keines berührte mich so wie dieses. Irgendwann kaufte ich mir dann ein richtiges Parfümfläschchen von Guerlains Vetiver – ich erinnere mich noch gut an die schwarzen Rillen unten auf der goldenen Kappe, die damals auf dem Flakon war. So wurde es mein erster Signaturduft und blieb es auch die kommenden 10 Jahre.

Im ersten Jahr des neuen Jahrhunderts, ich war inzwischen dreißig, verlor ich in der Folge eines schweren Schädelhirntraumas (SHT) meinen Geruchssinn. Es vergingen einige schwierige Jahre, in denen ich fürchtete, niemals wieder riechen zu können – so wie es fast allen Menschen ergeht, deren Fila olfactoria durch ein SHT vollkommen abschert. Ich verwendete kein Parfüm mehr, denn den Umstand, dass ich es selbst nicht mehr riechen konnte, konnte ich nicht ertragen. Ich hatte in dieser Zeit das immerwährende, irre traurige Gefühl, in einem (falschen) Film zu spielen und gar nicht wirklich zu leben.

Irgendwann während eines besonders harten Winters – auch diesen beglückenden Moment werde ich nie vergessen – wurde aus dem deprimierenden Film aber doch wieder mein Leben: Plötzlich konnte ich wieder immerhin einzelne Bestandteile von Gerüchen wahrnehmen. Als erstes roch die Stadt, in der ich lebte, unverhofft und unverkennbar nach verbranntem Holz, das die Leute offenbar zum Heizen verwendeten – was mir merkwürdigerweise in den Wintern vor meiner Anosmie völlig entgangen war.

Im Verlauf der nächsten vielleicht fünf Jahre setzten sich die an Zahl stetig zunehmenden, von mir wahrgenommenen, einzelnen Duftnoten wie Puzzlestücke immer mehr zusammen zu gesamten – und mir von früher bekannten – Duftbouquets. Während mich etwa der Geruch von Lilien zunächst noch am meisten an Maschinenöl erinnert hatte, erkannte ich mit fortschreitender Zeit immer besser ihren charakteristischen Duft wieder; so wie er in meiner Erinnerung geschlummert hatte.

Zu Beginn der zweiten Dekade des neuen Millenniums war ich schließlich fest davon überzeugt, dass ich wieder alle Gerüche genau so wahrnehmen kann, wie sie wirklich riechen: Alles roch und duftete – und zwar wie früher. Wie sich noch zeigen sollte allerdings mit einer wichtigen Ausnahme.

*

Ich hatte gerade einen längeren Flug hinter mir, als ich an der zollfreien Parfümerie des Flughafens entlang ging und mir Vetiver wieder in den Sinn kam. Im Wunsch, mich mit dem wohl mehr als zwanzig Jahre entbehrten und von mir so schmerzlich vermissten Duft des eingefangenen Frühlings zu erfrischen und beglücken, steuerte ich direkt zum Eau de Toilette Guerlains Vetiver.

Aber mein Schock hätte schwerlich grösser sein können. Was ich da roch, war nicht das erwartete Frühlingsglück, sondern ein mich (mit Verlaub) überaus abstoßender, abgestandener, muffiger Geruch, den ich am ehesten noch mit alters- oder krankheitsbedingter Übersäuerung assoziierte.

Ich fürchtete bereits, dass sich mein Geruchssinn doch nicht vollständig regeneriert hatte. Auf Parfumo lernte ich in der Folge meiner damaligen Internetrecherche jedoch zu meiner Erleichterung, dass mein völlig anderer Eindruck von Vetiver womöglich nicht auf meinen allenfalls doch noch immer beschädigten Geruchssinn zurückzuführen war, sondern vielmehr auf eine komplett missratene Reformulierung – schließlich wurde der Duft offenbar tatsächlich bereits mehrfach reformuliert und war ich offenbar auch nicht der einzige, der das aktuelle Vetiver von Guerlain als muffig und (euphemistisch gesagt:) wenig ansprechend empfindet.

Inzwischen glaube ich, dass zwar insbesondere Lubins Le Vetiver recht ähnlich riecht wie das von mir in den 80er-Jahren gerochene Frühlingsglück von Guerlains früherem Vetiver: Zumindest ists für mich vergleichbar grün, frisch und würzig. Und auch Vétiver Extraordinaire von Malle erinnert mich deutlich an mein wunderbares Dufterlebnis von 1984. Aber die zarte blumig-animalische Note, die ich meine damals im Hintergrund ebenfalls gerochen zu haben, die suche ich in beiden vergeblich.

Sucht man gegenwärtig auf den einschlägigen Webseiten (z.B. Osmoz oder Scentdirect) nach den Duftnoten von Guerlains Vetiver (Eau de Cologne, welches der Archetyp des betreffenden Dufts zu sein scheint) aus 1959, so werden da tatsächlich durchaus auch florale und animalische Noten genannt; etwa Veilchen, Gartennelke bzw. Zibet. Pfeffer fehlt jeweils ganz, aber auch Myrrhe, Amber und Sandelholz werden erwähnt, und insgesamt stimmt das Duftbild, das so in meinem Kopf entsteht, viel mehr überein mit dem grandiosen Frühlingsduft, an den ich mich erinnere.

Irgendwann werde ich eine Probe der ursprünglichen Formulierung von Guerlains Vetiver bemächtigen und dann hoffentlich doch wieder das eingefangene Frühlingsglück riechen und befreien können – vielleicht hat es ja die vielen Jahre im Flakon überstehen können und rieche ich die Welt doch wieder so, wie sie wirklich riecht…

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Meggi vor 47 Stunden
19 Auszeichnungen
Formell abwechslungsreich
Hm, bereits der zweite Naturduft innerhalb kurzer Zeit, der sich namentlich auf ein schwarzes Herz beruft. Der andere war ‚Mon Coeur Noir‘ von Saint d’Ici und war finsterer geraten - bloß leider keine großartige Finsternis, sondern die düster-muffige Variante. Da gefällt mir der „Mon“-lose Versuch einen Zacken besser, wenngleich er nicht ernsthaft „schwarz“ genannt werden darf.

Es eröffnet eine wächsern-plastikhafte Anmutung mit einer leichten Schärfe, bei der ich zunächst eher auf Ingwer statt auf Pfeffer getippt hätte, nicht zuletzt wegen einer diffusen Andeutung einer pikanten Frucht-Note. Einbildung? Eine kratzig unterlegte Bittersüße übernimmt. Außerdem wird es ein bisschen rauchig. Ich denke an grüne Bohnen, mit Speck umwickelt gebraten. Ach nee, das passt als Bild jetzt nicht. Oder…?

Die Süße schrammt haarscharf am Thema Back-Aroma vorbei, das Wachs hilft dabei, dass es nicht derart spitz wird wie sonst. Im Verlauf des Vormittags denke ich an kandierte Erdnüsse, später an angebrannten Milchreis oder Grießbrei. Ein Quell der diffusen Rauchigkeit scheint mir schließlich die Vanille zu sein, das wäre meines Wissens ein Indiz für Natürlichkeit.

Verblüffenderweise ist der Duft in seiner Gesamtheit trotzdem wenig süß, schon gar nicht übersüßt. Eine gewisse herbe Staubigkeit mag dafür verantwortlich sein. Als wäre Patchouli beteiligt. Zudem zieht sich der Wachs-Plastik-Eindruck, einem roten Faden gleich, von vorne bis hinten durch den Duft, bis er abends mit - na ja, das war zu erwarten - wächserner Plaste-Vanille endet.

Vielleicht ist ‚Coeur Noir‘ ein gutes Beispiel bezüglich einer Anregung, die ich neulich von Angua erhielt. Sie meinte, beim Schnuppern an puren, natürlichen Duft-Ölen zeige sich, dass jene zuweilen erstaunlich künstlich wirkten – weil derlei für uns so fremd geworden sei. Das relativiere sich aber beim Tragen bzw. mit etwas Abstand. Es wäre eine plausible Erklärung für den Auftritt, den der heutige Kandidat hinlegt.

PS: Obwohl das Geschilderte zumindest phasenweise recht abwechslungsreich geklungen haben mag, umgibt den Duft unglücklicherweise ein Hauch von Eintönigkeit, der sich für mich nicht konkret herleiten lässt. ‚Coeur Noir’ ist nicht schlecht, doch begeistern kann er mich nicht.

Ich bedanke mich bei KingLui für die Probe.

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Kellner vor 6 Tagen
19 Auszeichnungen
Monodend II
Jetzt erzähle ich keine lange Geschichte, wie ich auf den Duft gestoßen bin. War ein Blindbuy, nachdem ich den Kommentar von Meggi gelesen habe. "Monodend", stand dort. Irgendwie war mir klar, den Duft muss ich haben. Ich stehe nicht nur auf Düfte. Ich finde auch das ganze Drumrum toll: die Flakons, die Farben, die Verpackungen. Ich will kein Chichi. Es ist das stimmige Ganze, das mich anspricht. Der Flakon auf dem Foto hat mich in seiner minimalistischen Art sofort angesprochen. Da passt auch "Monodend".
Bei "Tanoke" war schon das Auspacken für mich ein Fest. Kein einfacher Karton, sondern ein Schuber, wie bei einem wertvollen Buch. In dem Schuber, eingebettet in einem dicken Schaumstoffblock lag der Flakon. Toll. Der Aufdruck auf dem Schuber, der Aufdruck auf dem Flakon, der kleine Rabe, der Flakon selbst, alles ist so stimmig, durchdacht, konzentriert. Toll.
Das war bis dahin der teuerste Duft, den ich mir gekauft habe. Kann ein Duft so viel wert sein, habe ich mich gefragt und den Igel in meiner Tasche gefüttert. Kann ein Duft so etwas besonderes sein, dass ich nur für das Ausprobieren so viel Geld ausgebe. Mein erster Nischenduft. Eine Marke, von der ich vorher noch nie gehört hatte.
Und dann habe ich den Duft ausprobiert. Ein Sprüher "Tanoke" durch die Luft auf meinen Arm. In diesem Augenblick haben alle tollen Düfte, die ich bis dahin kannte wenigstens für diesen einen Moment ihren Glanz verloren. Der letzte Baustein fiel an seinen Platz, jetzt machte alles noch mehr Sinn. Der Name, der Rabe, die Farbe. In meinem Kopf spielte eine verlorene Melodie aus "Vertigo" und ich war in der Szene, in der die wunderbare Kim Novak und James Stewart in dem leeren Sequoienwald zwischen den Baumsäulen spazierten. So hat es dort gerochen. Alter Weihrauch, ein bisschen kühl ist die Luft. Und es blüht etwas, das sich fruchtig dazwischen mischt. Der Wald erhebt sich, so alt, so riesig. Ganze Zeitalter sind über ihn hinweg gewandert und er ist immer der gleiche geblieben, hat sich langsam nur, über Jahrhunderte, ausgebreitet. Und Tanoke ist der älteste von allen, viertausend Jahre alt. Manchmal schlägt bei den Gewittern nahe der Küste ein Blitz in die hohen Bäume. Brennende Äste fallen zu Boden. Ein kleiner Waldbrand entsteht. Den Bäumen selbst können die Flammen kaum etwas anhaben. Aber in der Gluthitze des Brandes, die oft noch durch den Wind vom Ozean angefacht wird, verbrennen auf den Boden abgeworfenen Zapfen und Nadeln. Der Brand erlischt dann und in den nächsten Jahren werden Schicht um Schicht neue Nadeln angehäuft. So bewahrt sich, auch Jahre nach dem Brand, der Duft nach Weihrauch in der kühlen Luft unter den hohen Bäumen.
Tanoke, der älteste der Sequoien, ist mit menschlichen Maßstäben nicht zu messen. Das größte, das schwerste Lebewesen auf diesem Planeten, und das älteste. Er streckte seine Nadeln schon in den Himmel, da hat es noch keine Götter gegeben. Tanoke ist archaisch.
"Tanoke" ist ein Meisterwerk und Meilenstein. "Tanoke" ist der älteste, lebendige Waldduft.

Um einen Eindruck von der ganz besonderen Stimmung zu gewinnen, die ich mit "Tanoke" verbinde, empfehle ich, einen Meilenstein der Filmmusik von Bernard Herrmann: www.youtube.com/watch?v=Spx0NthRoVc
Wer nicht riechen will, soll wenigsten hören!
Ich bedanke mich bei Meggi für seinen Kommentar.

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