Ausgezeichnete Kommentare der letzten 7 Tage

Angelliese vor 6 Tagen
39 Auszeichnungen
....... und legt die Nadel auf die Platte
Schon das vierte Mal nimmt sie den Tonarm in die Hand, platziert die Nadel vorsichtig auf der Schellackplatte. Noch bevor sie sich gesetzt hat schallen The Andrews Sisters wieder durch den Raum ..... Rum and Coca-Cola. Ihr Fuß wippt im Takt und sie schaut zur offenen Badezimmertür.

Eben hat er sich den letzten Rasierschaum aus dem Gesicht gewaschen. Jetzt spült er den Rasierer aus und wäscht den Pinsel aus. Sie liebt es ihn beim Rasieren zu beobachten.

Der Griff zum After Shave. Immer benutzt er diesen Duft. Ein Ritual wie er sich nach der Rasur damit beduftet, die hellbraune Flüssigkeit in die Hand schüttet, den Flakon abstellt, den Duft in den Händen verteilt und dann mit den Handflächen leicht klatschend im Gesicht verteilt. Manchmal legt er noch einmal nach bevor der Flakon wieder auf der Ablage über dem Waschbecken abgestellt wird.

Und dann zieht sein Duft durch den Raum. Eine fast scharfe Würze, die in wenigen Augenblicken weicher wird ohne jedoch an Kante zu verlieren. Markant schiebt sich die Gewürznelke in ihre Nase. Ein paar Atemzüge und sie wird umringt von einem Gewürznebel. Dabei gibt sie aber nicht den Anspruch auf hier weiterhin eine Rolle zu spielen. Wenn sie auch nicht mehr ganz im Mittelpunkt steht so hat sie doch immer noch eine tragende Rolle, schiebt ihre eigene Note in die Melodie und taktet permanent. Allerdings hat sie ihre Stimme gesenkt und passt sich nun dem Timbre der Gewürze an. Auch ein leicht süßlich krautiges Summen ist wahrnehmbar. Ein bisschen dunkles Harz schimmert hellmatt auf den seidenfein geschliffenen Holzdielen.

Mit einem Lächeln setzt er sich neben sie. Leicht herb und warm atmet der Duft sie an. Sie spürt die würzummantelte Nelke, einen leicht schwebenden Nebel aus Rauch und ein wenig erdiges Kraut.

Noch einmal steht sie auf und legt die Nadel auf die Platte ..... Drinkin' Rum and Coca-Cola

36 Antworten

Schoork vor 5 Tagen
28 Auszeichnungen
Duft Trekk 2 - Der Zorn des Oud
Der Parfumraum-unendliche Weiten....

Wir befinden uns in einer fernen Zukunft. Dies sind die Abenteuer des neuen Raumschiffs Parfumo, das viele Lichtjahre von der Erde entfernt unterwegs ist, um fremde Nasen zu entdecken, unbekannte Düfte und neue Kreationen. Die Parfumo dringt dabei in Flakons vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat."

Computerlogbuch der Parfumo
Sternzeit 17092018
Captain Schoork

Nachdem wir vor einiger Zeit das Dior System verlassen hatten, bereisten wir einige andere Sterne die uns neu waren. Einige behielten wir gut im Gedächnis, andere verglühten recht schnell.
Nachdem wir den Kadewe-Quadranten mit Warp 4 durchflogen und auf Impulsgeschwindigkeit zurück gingen,tauchte vor uns ein gigantischer Armanikreuzer auf unseren Schirm auf.

Wir hatten auf unserer Reise immer mal wieder mit den Armanis zu tun, jedoch waren dies kleine Kurzstreckenflügler, die uns eher nervten und mit denen wir kurzen Prozess gemacht haben. Das hier war eine andere Klasse und ich ließ sofort die Schilde runter.

Es war die Cuir Noir aus der Privè Klasse, eine Eliteeinheit der Armanis, die auch sofort das Feuer eröffnete.
Eine ganze Salve Sandelholzprotonengeschosse und Rosentorpedos traf unser Schiff frontal und die Schilde waren direkt bei weniger als 30%. Und das ganze schon zu Beginn, ohne Konversation. Die waren ja echt gut drauf.

Der Versuch sich abzuwenden schlug fehl, da unsere Nase etwas abbekommen hatte und wir erstmal manövrierunfähig waren. Hottie unsere Chefingeneurin meinte das würde wohl eine Weile dauern. So hatte ich die Aufforderung des fremden Captains folge zu leisten und lies mich auf die Cuir Noir beamen.

Gewürzeinheiten mit Muskatphasern bewaffnet nahmen mich in Empfang und brachten mich in einen Raum. Ich nahm auf einen dunklen Ledersessel platz und wartete auf die Dinge die da noch kamen.
Mir viel auf, das dieser Sessel sehr weich war, vielleicht Cardassianischer Mopsbüffel, möglichweiser auch Vulkanischer Langstreckenhase oder einfach nur Fasanenoberschenkelinnenhaut.

Er roch zudem sehr neu, sehr angenehm, das Zimmer war ausgekleidet mit feinem Holz, was eine beruhigende Wirkung auf mich hatte. Auf dem Tisch standen glaub ich Rosen, oder Bajoranische Pokosadis. Ziemlich viele! Einen femininen Touch hatte das ganze.

Nach ein oder zwei Stunden ging die Tür auf und es stand der Captain vor mir. Sehr unscheinbar, sehr klein geraten stand der da und stellte sich mit Captain Oud vor. Man würde ihn gar nicht wahrnehmen, wenn er unter vielen stehen würde. Er bot mir ein Getränk an. Krallafrukaponsh in seiner Sprache. Schmeckte nach Vanille, süss halt und im Abgang etwas pudrig. Er meinte immer Benzoe Benzoe, was wohl so viel heißt wie Prost.

Einen Satz von Ihm werde ich so schnell nicht vergessen...

"Ektilenz mansadiko schalti Flantonade raktonat Ikolamin"

Naja mein Tricoder übersetzt wörtlich..Dein Nase is riechbar gut... aber ich weiß was er meint. Er kann mich wohl gut leiden.

Er war sehr umgänglich und das Ambiente empfand ich durchaus als angenehm warm. Wir haben ein paar Stunden zusammen gesessen und handelten einen Waffenstillstand aus. Ja wir kamen gut miteinander zurecht, das kann man so sagen.
Ich habe ihm aber nicht erzählt, das wir gestern noch die Stronger with you aus der Armani Flotte gerammt haben.

Die Parfumo war gerettet und wird sich weiter aufmachen unbekanntes neu zu entdecken.

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Schoork vor 3 Tagen
26 Auszeichnungen
Shutter Island
Shelter Island!
Immer wieder, wenn ich an diesen Duft denke und wenn ich ihn ausspreche, mache ich es falsch.Vielleicht wird dieser Kommentar das ändern, wenn ich nur oft genug Shelter Island schreibe.
Das werde ich am Ende herausgefunden haben.
Shelter Island!

Möglicherweise liegt es daran, das ich ein absoluter Filmfreak bin, jedenfalls heißt der Duft bei mir oft Shutter Island, statt Shelter Island. Ein Psychothriller erschienen im Jahre 2010 mit Leo di Caprio und Mark Ruffalo in den Hauptrollen mit Twist am Ende, ein sogenannter Mindfuck. Allerdings vorhersehbar in meinen Augen.

Die Idee Parfums mit Filmen zu vergleichen finde ich jetzt aber spannend.

Spontan fällt mir ein...

Parfums de Marly-Akaster = Im Namen der Rose
Cartier-Declaration = Stirb Langsam
Tom Ford-Tuscan Leather= Zorro
Creed Aventus = Viel Lärm um nichts
Lalique-Encre Noire = The Dark Knight
John Varavtos-Dark Rebel = Fluch der Karibik
Versace Eros = Schulmädchen Report
Azzaro-Wanted by Night = Battlefield Earth
Calvin Klein-Escape = Flucht von Alcatraz
Bvlgari-Aqua Amara = Free Willy

Ah, das gibt wieder Haue und finden wieder einige nicht witzig. Der Autor schon. Das macht Spass, probierts mal aus.

Shelter Island!

Gemeinsamkeiten zum Duft und Film gibt es aber tatsächlich.
Zum einen sind es beides Inseln, wobei die im Film fiktiv ist. Zum anderen ist zunächst der Duft vorhersehbar, ähnlich wie im Film, denkt man die Automatismen erkennen zu können. Inseln liegen bekanntlich am Wasser, daher ein Aquatischer Duft, na klar, habe ich mir gedacht! Stechend in den ersten Minuten und nichts spektakuläres neues, was sich meiner Nase offenbart. Hab ich mir gedacht!

Direkte Zitrone nehme ich nicht wahr, also nix zitrisches, aber frisch, ehe es etwas blumig wird.
Algen an sich erkenne ich nicht, aber dann kommt wie im Film auch am Ende bzw. im Parfum eher im Mittelteil ein Twist, den ich so nicht erwartet hätte.
Durch die Zunahme von Oud und ich glaube Myrrhe, jedenfalls etwas würzigeres, dreht dieser Duft hier an der Schraube ohne seine Frische zu verlieren ins orientalische. Es wird ein wenig balsamisch/aquatisch. Klingt komisch, ist aber so.

Das habe ich tatsächlich nicht kommen sehen und gefällt mir gut. Da treffen also quasi 2 Welten aufeinander und vermischen sich. Hier könnte der Film auch Matrix heißen. Das ganze bleibt dann auch so und ändert sich nicht mehr.

Das ganze ist pure Synthetik, aber gut gemacht, hält ordentliche 6h und ist fürchterlich überteuert. Seine Sillage ist auch nicht die allerbeste. Dennoch ist er anders als andere und ich bin positiv überrascht, denn ich bin gar nicht sooo für Aquate, die müssen bei mir schon was besonderes haben und das hat der hier definitiv.

Für weniger Geld würde ich ihn mir holen. Wer möchte kann ihn mir auch schenken. Würde ich mich freuen. Ganz doll sogar. Pedition Shelter Island für Schoork. Quasi Schoork Island. Na?

Dies ist der Moment, an dem die, die mich nicht mögen,auch gerne auf eine Insel ausetzen würden.

Aber guckt mal, ich hab auch noch ein paar...

Burberry-London = Sherlock Holmes
Paco Rabane-1 Million = A.I. Künstliche Intelligenz
Oscar de la Renta-Gentleman = Casino
Esentric Molecule-Molecule 01 = Matrix
Bvlgari-Man Wood Essence = The Blair Witch Projekt
Gucci Absolute pour Homme = Harley Davidson & the Marlboro Man
Guerlain-Vetiver = Shrek

Macht echt Laune dieses Shelter Island.

So Schluss jetzt.
Ich wünsch euch was..

S.

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Meggi vor 6 Tagen
25 Auszeichnungen
Gewiss nicht feindselig
Wenn ich die Vokabel „Barren“ höre, muss ich spontan immer an den „Herrn der Ringe“ denken, in dessen englischer Originalfassung der Begriff zuweilen auftaucht. Stets ist dann von eher unangenehmen Ecken Mittelerdes die Rede, nicht selten verwüstet und/oder beherrscht von dunklen Mächten.

Die ‚Pine Barrens’ des Herrn Mathew Sabatino hingegen sind eine zwar urige, aber gewiss nicht feindselige Umgebung – und ich meine jetzt gar nicht die konkret benannte Landschaft auf Long Island (die ich ohnehin nicht kenne) sondern schlichtweg das, was der Duft vermittelt. Jedenfalls wurde vermutlich noch niemand mit einer Soignon-Ziegenrolle erschlagen. Denn mit einer solchen eröffnet ‚Pine Barrens‘. In einigen Nadelbaum-Aromen steckt ein säuerlicher Dreh, der was von Ziegenkäse hat – so auch hier. Und das ist keineswegs negativ zu verstehen.

Doch bald dominieren andere Aromen, der schräge Gedanke des Auftakts verfliegt. Eine Süße, zu der die Ansage „Blumen“ tatsächlich passt. Vom Nadelbaum gibt es Honig inklusive der ihm eigenen Metall-Note sowie luftiges Harz mit leichtem, bitterem Stich. Später freue ich mich über eine Art Nuss, wie ich sie bereits aus ‚Taiga Whispers‘ von Nimère kenne und hinter deren Geheimnis ich bislang nicht gekommen bin.

Schließlich – manchmal lugt der Betriebswirt aus dem Rechnungswesen hervor – darf ich noch einen Haken hinter die „verkohlte Eiche“ machen, gleichwohl feststellen, dass das viel zu martialisch klingt, sie ist nämlich lediglich Beigabe, ein Hauch, wie wenn es in der Ferne irgendwo gebrannt hat. Ab der Mittagszeit wird es langsam ein wenig cremiger und süßer, allerdings bleibt stets eine nadelholzige Belüftung spürbar, während der Duft allmählich vergeht.

Bemerkenswert finde ich die geringe Sillage, was, um das vorwegzunehmen, für alle Barnaby Blacks gilt und allemal für Parfüms aus der Harz-, Holz und Rauch-Richtung durchaus erstaunt. Im Stil erinnert mich ‚Pine Barrens‘ an den einen oder anderen Euphorium Brooklyn, Letztere sind aber deutlich dicker, lauter und geradezu ungehobelt im Vergleich. Dass Herr Sabatino atmosphärische Stimmungen einfangen und nicht Geschehen darstellen möchte, ist unmittelbar eingängig. Insofern weist der Hersteller zu Recht darauf hin, dass die Düfte gern großzügig aufgetragen werden können. Dem dürfte nichts entgegensprechen.

Ist das nun Parfüm oder Raumduft? Die Antwort „Parfüm“ fällt mir – zumindest bei Beschränkung auf diese Alternativen – verblüffend leicht. Das muss am eben nicht raumgreifenden Ansatz liegen. Um klassische Parfüms handelt es sich natürlich trotzdem nicht.

Ich bedanke mich bei Yatagan für die Probe.

18 Antworten

Parma vor 6 Tagen
25 Auszeichnungen
Aufgehoben in der Dunkelheit
Eigentlich mag ich Vanille in Düften nicht so gerne, v.a. wenn sie der Hauptbestandteil ist. Meist ist sie mir zu süß oder zu weich. Es gibt Ausnahmen wie z.B. in Helmut Langs "Eau de Cologne", wo sie aber sehr dezent eingesetzt ist.
Doch dieser Duft ist eine Ausnahme, obwohl er ein reiner Vanilleduft ist. Das liegt daran, dass er seinem Namen alle Ehre macht.

Duftverlauf:
Er startet mit einer wunderschönen, natürlichen Bourbon-Vanille-Note, die schon dieses intensive, volle Vanillearoma aufweist, welches diesen Duft auszeichnen wird. Allerdings ist sie nicht überbordend, sondern gezügelt durch einen leicht dreckigen, fast harzigen und Rum-ähnlichen Ton, der aber in der weiteren Abstrahlung nicht wahrzunehmen ist. Er verleiht dem Duft seine Erdverbundenheit und Tiefe.

Im Verlauf gesellt sich dann ein Eindruck dazu, der verblüffend an einen Roiboos-Vanille-Tee erinnert. Eine unheimlich smoothe, seidige Nuance. An dieser Stelle hat der Duft ein tiefes, vollmundiges und fast samtiges Aroma und meiner Meinung nach den Höhepunkt erreicht. Ab da verläuft er sehr linear, wird noch einen Tick süßer, und hält diese erdverbundene, tiefe Vanilligkeit, wie ich sie auch einer unbehandelten (Bourbon-)Vanilleschote zuschreibe, bis zum Ende. Man fühlt sich von Anfang an in diesem Duft aufgehoben. Er ist nicht überbordend und so wunderbar austariert, dass ich mich bei kühlem Wetter immer freue ihn aufzulegen. Und das soll etwas als vanillekritischer Parfumo heißen!

Haltbarkeit und Sillage:
Ich kann den Duft auf meiner Haut etwa 4 Stunden sehr gut wahrnehmen. Danach geht die Wirkung sukkzessive zurück, aber ich spüre ihn noch sehr lange leicht weiter. Bei Bewegungen nach 12 Stunden (2 Sprayer am Hals) ist er immer noch ohne Mühe erkennbar. Die Sillage ist über mehrere Stunden in gut moderater Weise unterwegs. Ab der 4. - 5. Stunde wird die Abstrahlung langsam hautnah.

Verwendungsbereich:
In meinen Augen ist es ein idealer Herbst- und Winterduft, da er sehr viel Wärme vermittelt. Dabei ist er sowohl für besondere wie auch alltägliche Anlässe gleichermaßen geeignet, da er weder zu modern, noch zu klassisch bzw. elegant daher kommt. Er hat einen ganz eigenen, unaufgeregten, zeitlosen Charakter. Sehr angenehm.

Fazit:
Dieser Vanilleduft hat mich überzeugt, dass es erdverbundene, tiefe Vanilledüfte gibt, die nicht zu süß werden, ihren Charakter aber auch nicht verstecken müssen. Mit dieser Neuerscheinung ist der Berliner Nischenmarke Urban Scents – auf die ich in meinem Kommentar zum Gunpowder Cologne schon näher eingegangen bin – wiederum ein sehr hochwertiger, sehr natürlich anmutender und angenehm zurückhaltender Duft gelungen.

18 Antworten

Schoork vor 7 Tagen
23 Auszeichnungen
Talentschuppen
Hallo zusammen,

wir freuen uns das wir so viele Talente hier begrüssen dürfen.
Die heutige Aufgabe war ein Jingle für einen Werbespot zum Akaster von Parfums de Marly zu kreieren und nun bitte ich den ersten einmal hier auf die Bühne.

Jeder hatte die Beschreibung bekommen, das es sich hier um einen schwülstigen, Rosen/Oud Duft handelt, der Unisex ist und stundenlang hält.

Seid ihr soweit? Test! Test! One..two...ok Mikrophon steht. Auf gehts.

"ja Hallo, wir sind die Gruppe Schmock und haben Shout von Tears for Fears gecovert"

~OUD OUD OUD find ich gut, voll auf die Fresse mit der geilen Zypresse..Come on....

- Danke der nächste bitte.

"Ja mein Name ist Peter Bonduelle und ich fang einfach mal an"

~Akaster ist das famose, voll der Duft mit einer Rose~

Stop..der nächste!

"allo, mei Name is Gautam, wolle du Rose kaufe?"

Was zum...schmeisst den Kerl raus...Nächster!

"Mein Name is Shitney Brears und ich hab folgendes mitgebracht für euch.Hihihi.

~ OUD, they did it again, got lost in your Rose..Oh Baby, Baby~

Nein Nein Nein..nächster!

" Wir sind Ültje und rocken den Laden hier"

~Kaum steh ich hier und singe, kommen sie von nah und fern und fangen an zu schnuppern, sie ham Akaster gern,sizilianische Zitrone, Kardamom, Moschus und Oud, jetzt kommt auch noch die Rose, Ganz Rot wird die vor Wut~

Hmm..ok nächster!

"allo, mei Name is Gautam, wolle du Rose kaufe?"

ey, ich hab gesagt ihr sollt den rausschmeissen! NÄCHSTER!

"Mein Name ist Ast Rickley und ich hab mal ein alten Hit ausgegraben"

~Irgendwas hängt hier schief, erinnert an Layton Exclusif, Oud und Rose vielleicht die. Vielleicht aber nur Zufall, vielleicht hab ich nen Knall, viell..~

Stop! Danke und nächster!

"Jo wir sind MC Vokuhila feat. Big Dubbel on the Microphone, yo"

~Hard to the Rose, i feel it in the Nose, take me to the Master, take me to Akaster~

Äh...Ja nächster!

"Hallo mein Name ist Garel Kott und ich fang einfach mal an"

~In einem unbekannten Flakon,Vor gar nicht allzu langer Zeit,
War eine Rose sehr bekannt,Von der sprach alles weit und breit
Und diese Rose, die ich meine ist in Akaster
Stickig, schwüle Rose in Akaster
Rose fliegt dir um die Ohren
der Rest dagegen hat verloren~

Ja Toll..der Nächste!

"Wir sind die Fanatischen 3 und legen mal los"

~Hey heute ist wieder ein der verdammten Tage, wo ich beim Canasta Akaster trage und mit ständig selber frage, warum mich all diese Rosen plagen, die ich nicht kannte, Oud nur vom Hörensagen, denn bisher rannte ich durch meine Parfumerie und war der König...~

Super, haben wir noch einen?

"Wir sind die Gruppe Parfumica..nuff said!"

Taste me you will see
More is all you need
Dedicated to
How I'm smelling you
Obey your Akaster
(Akaster)
Akaster of puppets I'm pulling your Rose
Twisting your mind and smashing your dose
Blinded by Oud, you can't see a thing
Just Kardamom, 'cause I'll hear you scream
Akaster
(Akaster)

Ok Stop!!!

Ich brech zusammen.
Das haben wir doch alles schonmal gehört. Haben wir alles schonmal gehabt, war alles schonmal da.

"So wie der Duft"

Watt? Wer bist du denn?

"allo, mei Name is Gautam, wolle du Rose kaufe?"


12 Antworten

Elbchen vor 5 Tagen
23 Auszeichnungen
Ich bin dann mal auf Großwildjagd!
Mein Opa war ein Pfeifenraucher. Ich fand es als Kind hochinteressant wie er seine Pfeife ausputzte, sie stopfte und anzündete und wie er Kringel aus Rauch formen konnte.
Mein Opa war ein schwieriger Mensch - sagen andere. Für mich war er mein Opa, den ich geneckt habe, der ob meiner manchmal aufsässigen Äußerungen mit offenem Mund da stand und den ich geliebt habe.
Schlicht und einfach geliebt, so wie das sein soll.
Er war ein nörgelnder pfeiferauchender Opa - mit dem bestem Tabak der Welt.
Da war nicht nur Rauch, da war stets eine saftige fruchtige Note dabei, das waren dichtgewebte Aromen die da aus der Pfeife kamen. Seine Pfeife hatte einen wunderbaren leichten Orangeton im glatten Pfeifenkopf, sah wunderschön aus.

Als wir in London im Penhaligons waren, ich in Liebe verwundet getroffen von der Clara und von Halfeti durch den Laden wandelte, testete mein lieber Mann den Radcliff. Noch bevor er mit dem ausgestreckten Arm auf mich zu kam, stand grinsend mein Opa im Laden, die Pfeife im Mund auf mich herabschauend.
Also natürlich nicht in Persona, sonst wäre ich da nicht mehr seelenruhig gestanden! Nein Radcliff beschwor das Bild meines Opas herauf und meine Nase war wie hingenagelt, da wo der Sprühstoß die Haut meines Mannes traf.
So wie ich wusste, dass ich die Clara brauche, so wusste ich auch, dass der Radcliff heim zu meinem Mann musste, er wusste es nur noch nicht.
Nein er wollte ihn nicht mitnehmen, wäre doch viel zu teuer und wir verließen den Laden.
Den Radcliff haben wir beide nicht vergessen.
Bei ALZD habe ich ihm dann, weil ich sowieso etwas bestellen musste, eine kleine Probe mitgeordert. Er hat sich gefreut wie ein Kind im Dezember, dass neue Moonboots bekommt und es nicht erwarten kann bis es endlich schneit. Mein fast 1,90 cm großer Mann hat mich an seine breite Brust gedrückt (ich bin ja ein Wunderstumpen von 1,64) und hielt mich innig umschlungen - wegen einer Probe. Einer Probe!!!
Er hielt den Sprüher in Ehren. Es hätte mich nicht gewundert wenn ich eines Tages morgens ins Bad gekommen wäre und Mini-Radcliff hätte nen Thron auf der Verpackung der Ohrenstäbchen oder sonstwas bekommen, bestrahlt von LED-Strahler in unserem Badschränkchen!
Mein Mann liebt seine Düfte sehr - er ist aber zu ..äh... sparsam um sich so einen teuren Duft zu kaufen.
Aber ich, ich war auf der Jagd, hielt die Augen offen, spähte hier und da nach, nahm Fährten auf, machte mir Notizen wo man ihn gesehen hatte und polierte geistig die Flinte, also eigentlich das Konto um vorbereitet zu sein... eine gute Vorbereitung ist sowieso alles.
Und so begab es sich, als er mal wieder etwas lauter im Bett neben mit atmete, dass ich nicht schlafen konnte.
Da ich sowieso noch etwas in der Bucht zu tun hatte, machte ich mir einen Tee, setzte mich in die Küche mit meinem Laptop und während die Bewohner selig schlummerten surfte ich so durch die Bucht.
Als ich den Radcliff in die Suchleiste eingegeben habe, mehr ein Reflex als ein gut durchdachter Gedanke, wurde ein Gebot angezeigt. Frisch eingestellt, vor ein paar Stunden erst.
Gewehr geladen und gesichert! Und mit offenem Mund las ich das Angebot. Adrenalin pumpte durch meinen Körper! Dieser Anbieter bekam den Radcliff geschenkt, hatte ihn 1x gesprüht, und er sagte ihm einfach nicht zu. Er hatte sich mit dem Schenkenden abgesprochen den Duft verkaufen zu dürfen und vom Erlös sollten die Kinder ein kleines zusätzliches Weihnachtsgeschenk bekommen, es war ja Anfang Dezember.
Für nicht einmal die Hälfte der UVP stand da der Radcliff, mir fielen fast alle Patronen aus dem Gurt bzw, die Augen aus dem Kopf!
Der Verkaufstext war so nett geschrieben, man hatte den Kassenzettel als Beweis der Herkunft, aus erstklassiger Haltung, Zustand sehr gut und ich, ich machte mich fertig zur Jagd. Ich zog die Kuschelsocken an, machte es mir bequem, nahm eine aufrechte Poition auf dem Stuhl ein und gab den finalen Schuss ab - mitten in der Nacht, allein in der Küche. Aber das Jagen erledige ich alleine, in Ruhe.

Roaring Radcliff ist kein komplexer außergewöhnlicher Duft, das mag sein.
Aber diese feine aromatische Tabaknote, zusammen mit der Alkoholfahne, dem Lebkuchen und den Früchten (doch die sind da drin) machen den Duft auf der Haut meines Mannes zu einem liebevollen Erlebnis.
Niemand anderes könnte so wundervoll warm und vertraut duften mit dem Radcliff, diese Behauptung stelle ich nun einfach mal so auf, auf meinem Hochsitz trohnend, die Kuschelsocken an den Füßen und das Gewehr bei Fuß!
Der Radcliff steht nun neben der Clara, sehen gut zusammen aus, die beiden.

PS: für diesen Kommentar wurden keine Tiere verletzt, großes Großwildjägerehrenwort!!



11 Antworten

Meggi vor 4 Tagen
23 Auszeichnungen
Guten Appetit!
Ganz bestimmte Gegenden möchte Herr Sabatino olfaktorisch widerspiegeln. Oder – im vorliegenden Fall – gar eine ganz bestimmte Pflanzen-Art in allen duftstoffmäßig verwertbaren Teilen zeigen. Während nun in anderen Enaturaten aus dem Hause ‚Barnaby Black‘ die direkt vor Ort auffindbaren Aromen zum Einsatz gelangen, helfen in ‚Dark Woods‘ offensichtlich Kolleginnen und Kollegen breiterer Provenienz zur Erzeugung des gewünschten Aromas aus.

Bezüglich des Ortes, an dem die erklärtermaßen dargestellte „atlantic white cedar“ (Weiße Scheinzypresse) konkret herumsteht, äußert sich der „Marken-Inhaber bzw. Parfümhersteller“ nicht. Aber schlichtes Riechen an der benetzten Haut lässt erahnen: Es handelt sich um eine Küche. Der Koch hat ein Faible für süßlich-würzige Gerichte, gern auch auf alkoholischer Basis.

Denn es eröffnet eine dunkle, likörige Süße, eher braun als grün; streift das Arzneiliche. Wenig später denke ich an eingedicktes Obst. Oder Feigensaft vielleicht? Eine obstige Currysauce kommt mir in den Sinn, irgendwas Würziges ist dabei. Meine Lieblings-Kollegin legte sich rasch und ohne Kompromissbereitschaft auf „Maggikraut“ fest. Hm… Schließlich der Geistesblitz: Süße Marsalasauce, in der Pfanne (beim Zubereiten der Saltimbocca alla Marsala) ordentlich reduziert – das ist bislang am nächsten dran! Das riecht zwar gewiss nicht schlecht, nur leider fürchterlich un-parfümig.

Richtig gefreut habe ich mich allerdings über eine zweite Fährte: Die designierte Nachfolgerin besagter, sich allmählich dem Rentenalter nähernden Kollegin schneite plötzlich herein und fragte sehr interessiert, ob ich mir mal wieder(!) was Komisches aufgesprüht hätte, es rieche nach seltsamem Holz. Recht hat sie – mit beidem. Da ist tatsächlich im Laufe des Tages ziemlich dunkles Holz, offenbar in der Abstrahlung besonders prominent.

Doch am frühen Nachmittag lande ich erneut bei einem Gedanken an Feige. Eine Weile versuche ich es mit der zähen, beinahe überreifen Süße der getrockneten Variante, bis wir nach rund acht Stunden, zum Ende des Duftverlaufs hin, sogar Feigen-Marmelade erreichen, wie sie gelegentlich zum Käse serviert wird.

Fazit: Beim besten Willen vermag ich den Duft nicht mit einer Gegend, geschweige denn mit einer einzelnen Koniferen-Art in Verbindung zu bringen. Die mir sozusagen persönlich bekannten Scheinzypressen riechen völlig anders. Und auch abgesehen davon werde ich mit den im Kontext merkwürdigen Gourmand-Anwandlungen von ‚Dark Woods‘ nicht recht warm.

Ich bedanke mich bei Yatagan für die Probe.

20 Antworten

Schoork vor 21 Stunden
22 Auszeichnungen
Kein Kommentar
Schönen guten Abend.
Willkommen bei Talk Talk Talk. Mein Name ist Dorian Wurstbusch und ich begrüsse Sie hier im Studio und zuhause an den Fernsehschirmen.

Thema heute ist Parfum. Wir alle tragen es, wir alle haben andere Nasen und andere Auffassungen davon. Unser Gast heute schreibt Kommentarbewertungen in der renomierten Fachzeitschrift Parfumo, die viele von Ihnen kennen.
Bitte begrüßen Sie mit mir Schoork!

"Nabend"

Schön das sie kommen konnten. Was treibt jemanden dazu Parfums zu kommentieren?

"Zunächst einmal lese ich gerne Kommentare. Vor allem diese, die Nutzer beschreiben, wie sie sie erleben und welche Geschichte sie mit einem bestimmten Duft haben. Viele haben Erinnerungen an einen Duft, oder bekommen ein Bild, werden an Orte transportiert. Das finde ich schön. Ich selbst habe ganz klein angefangen und gemerkt, da geht noch mehr."

Wenn man Ihre liest, ist das aber auch nicht immer der Fall.

"Stimmt! Ich denke mir oft Rahmenhandlungen aus, das polarisiert, ist dem einen zu lang, dem anderen kommt der Duft zu kurz, wenn man aber zwischen den Zeilen liest, ist immer eine Beschreibung drin. Manchmal muss man auch aufpassen, weil die Anhängerschaft so tut, als sei es ihr Duft und in Kritik ein Sakrileg sieht."

Warum dann solche Kommentare?

"Man muss nicht alles im Leben so Ernst sehen, letztenendes ist es immer noch nur Parfum. Ich respektiere aber, wenn Menschen dies viel ernster nehmen. Ich lache auch gern über meine eigene Blödheit, das macht dann auch Spass zu schreiben. Ich wollte es anders machen als so Zack....das ist der Duft, der ist so und dann so und am Ende so. Manche mögen ja auch meine Kommentare, was ich sehr schön finde."

Sie haben auch einen neuen Duft dabei.

" Ja ganz richtig. Ombré Leather von Tom Ford. Dazu werde ich aber keinen Kommentar verfassen."

Warum nicht?

"Das ist schwierig. Zunächst einmal ist es Tom Ford. Ich mag Tom Ford Düfte, einige sind fantastisch in meinen Augen und viele auch sehr teuer und rechtfertigen das nicht immer. Gutes Marketing, ich vergleiche das immer mit Apple. Da stehen Menschen schlange vor einem Store, wenn die ein neues Handy auf dem Markt bringen und es ist egal ob andere besser sind, es muss ein Apfel sein. Ford könnte seinen Furz verkaufen, es würde Menschen geben, die sich den Flakon schon vor dem erscheinen auf die Einkaufsliste packen."

Klingt jetzt aber hart.

"Mein ich aber gar nicht so. Fan sein ist ja auch was schönes. Was ich meine ist, das ich mal ein Duft von Tom Ford kommentiert habe, der noch heute "NIcht hilfreich" Klicks bekommt, weil ich es gewagt habe einen witzigen Kommentar zu schreiben und das obwohl ich den Duft total mag. Jedoch die Hardcore Anhängerschaft sieht diesen als nicht genug gewürdigt an. Auch wenn es mir letztendlich egal ist, aber auf das Trallala habe ich keine Lust."

Und wie ist der neue Duft, vielleicht können Sie uns ja ein bisschen erzählen?!?

"Ich mag Ihn. Er ist weicher, nicht so rauchig und unsüsser als jetzt Tuscan Leather und genau hier sehe ich das Problem. Es fehlt mir was, wahrscheinlich die Himbeere, das eckige, das rauchige, der Rock'n Roll in dem Duft. Wenn TL Guns'n Roses ist, dann ist OL eher Bon Jovi. Das wäre vielleicht die Geschichte die ich benutzt hätte, wenn ich einen Kommentar schreiben würde. Er ist einfacher zu tragen, was aber wieder ein Vorteil wäre, den TL ist nicht immer einsetzbar und ich persönlich bräuchte aber keine 2 Lederdüfte."

Also eher Mittelmaß?

"Nein absolut nicht, ich glaube der wird ganz vielen gefallen, eben denjenigen die mit TL nicht so zurechtkommen, oder die einen Lederduft suchen, den man häufiger einsetzen kann. Ich finde Ihn wie gesagt auch gut, aber nicht so gut wie TL. Ein Punkt der mir auch nicht so gefällt ist die Haltbarkeit gegenüber TL. Wenn ich TL Freitags abend drauf sprühe, kann ich quasi Samstags damit immer noch weg gehen, hier beim neuen sind es leider nur ein paar Stunden."

Ihr Fazit also?

"Ein milderer weicher Lederduft, mit etwas mehr Holz und ganz leicht mehr Jasmin, der gut tragbar ist und nicht so sehr auffällt. Jetzt im Herbst eine gute Jahreszeit um ihn auzulegen.

Erwarten Sie Kritik?

"Eigentlich immer,weil man ja nie jedem aus der Seele spricht und andere das ganz anders sehen. Konstruktiv und sachlich geht aber immer in Ordnung."

Vielen Dank!

8 Antworten

Can777 vor 6 Tagen
22 Auszeichnungen
T-Virus
Bei dem T-Virus (Tyrant-Virus) handelt es sich um einen fiktiven biologischen Kampfstoff. Er kam erstmals in einen Videospiel mit dem Namen Resident Evil vor. Dieses Spiel war so erfolgreich,dass es in sogar mehreren Teilen verfilmt wurde. Ich denke,dass das Spiel und die Filme wohl mehr den männlichen Lesern ein Begriff sein wird,weil es doch schon sehr harter Stoff ist. Dieses Virus ist in der Lage totes Gewebe wie Leichen wieder zu reanimieren und sie zum Leben zu erwecken. Mit katastrophalen Folgen. Es wird einer der niedrigsten Instinkte geweckt,der Instinkt zu fressen. In lebendes und gesundes Gewebe injiziert beginnt es zu mutieren,was zum größten Teil auch dramatisch Auswirkungen hat. Bis auf eine einzige Person die auf den Virus ganz anders reagiert. Die Hauptdarstellerin der gesamten Filmreihe. Sie bleibt augenscheinliche wie sie ist,hat aber extrem gute Reflexe und schon fast telepathische und telekinetische Fähigkeiten. Sie ist sozusagen ein Übermensch geworden. Was auch ursprünglich Ziel des Kampfstoff-Virus war. Super Soldaten zu erschaffen. Was die Einleitung mit dem Duft zutun hat?,...dazu später mehr!


Der Duft
Wie von sehr geschätzten Ergoproxy schon unter mir erwähnt ist 50 ml d'Ambiguïté sehr gut tragbar in geringen Dosen. Er sollte äußerst sparsam dosiert werden, da man sonst das Gegenteil von dem erreicht,was er eigentlich erreichen soll. Nämlich locken und eine verführerische Wirkung verbreiten. Wie riecht er den nun eigentlich? Ich vergleiche es mal mit einen eigentlich viel zu lange getragenen Homedress,der eigentlich schon lange in die Wäsche gehörte,aber immer noch mal getragen wird. Bettwäsche nach mehreren wilden Nächten. Das Fell eines Tieres. Unpafümierte Haut nach einem sehr langen und heißen Tag am Strand. 50 ml d'Ambiguïté duftet schon mal gar nicht nach Blumen oder Pflanzen. Dies sei auch noch erwähnt. Er duftet schwül,schwitzig,schwer und würzig-herb. Es ist ein Geruch der vielen von uns wahrscheinlich sehr bekannt vorkommt,aber nicht unbedingt als ekelhaft empfunden wird,weil er von einen vielleicht geliebten Menschen oder Tier verström wird. Es ist mehr Geruch als Parfüm oder eine Art von Pheromon. 50 ml d'Ambiguïté ist ein Lockstoff wenn er gezielt und in geringster Dosierung angewendet wird, da bin ich mir sicher. Im Grunde genommen verstärkt er nur das saubere eigene Ich.Er hat was,was immer es auch ist!


Das Layern
Wo wir bei der Einleitung wären. 50 ml d'Ambiguïté wirkt auf andere Düfte wie das besagte T-Virus.Es reanimiert totgeglaubte Düfte und mutiert langweilige und lasche Wässerchen zu unglaublichen Neuschöpfungen. Alten Klassikern mit gezähmten animalischen Untertönen zum Beispiel hilft er wieder auf die Sprünge.Da 50 ml d'Ambiguïté überwiegend nur aus animalischen Noten besteht,kann man ihn hervorragend layern mit Düften aller Art. Das heißt ein Teil 50 ml d'Ambiguïté auf drei bis fünf Teile eines Trägerdufts. Ich selber habe schon so einige Varianten ausprobiert. Selbst Mrs.Can,die bekanntlich auf solche Art Düfte sehr empfindlich reagiert,hat ihn nicht mehr wahrnehmen können.Alle Düfte wie zum Beispiel mein geliebtes aber leider kastriertes Kouros,Salvador Dali Homme,alte Chypre und andere Klassiker die bis ins Mark reformuliert und gezähmt wurden fangen wieder an zu fauchen,knurren und schwitzen. Dies passiert spätestens in der Basisnote wo bekanntlich die vermeintlichen animalischen Noten sitzen oder mal gesessen haben. Auch der Effekt von Eichenmoos wird erheblich gesteigert. 50 ml d'Ambiguïté legt sich wie ein Virus auf den Trägerduft und verändert sozusagen seinen genetischen Code. Er beginnt irgendwann zu „beißen“. Selbst ein harmloser Rosenduft! Ich habe 50 ml d'Ambiguïté auch mit Epic Man von Amouage und auch mit Absolue pour le Soir von Kurkdjian gelayert. Diese Experimente gehören dann aber in einen Hoch-Sicherheitstrakt und dürfen niemals wieder ans Tageslicht. Niemals! 50 ml d'Ambiguïté Ist bestimmt nicht jedermanns Sache,aber er hat was wie schon gesagt. Pur getragen oder dezent gelayert. Auch er hat eine gewisse Ästhetik,nämlich die,der warm-menschelnden Zweisamkeit!


Ästhetik,ist immer dass,was man daraus macht!
-Can-

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