Ausgezeichnete Kommentare der letzten 7 Tage

Schoork vor 7 Tagen
52 Auszeichnungen
FSK 18
Es war ein schäbiges Motel Zimmer in das DonAlejandro de Marco Cassius de la Vega eintrat. Die Luft war schwül und der alte Deckenventilator ächzte mit leisem Brummen in der Mitte des Raumes. Schweißtropfen rinnten seinen Schläfen hinab und er lockerte den Knoten seiner Krawatte.

Sie stand da, als würde Sie ihn erwarten. Ihre rosa Bluse soweit aufgeknöpft, dass man die Spitze ihres weißen BH's sehen konnte und mit einem Blick den DonAlejandro de Marco Cassius de la Vega sofort verstand.
Ihr Name war Bo und er ging auf Sie zu und stellte keine Fragen. Sie ging einen Schritt zurück, so als ob Sie ihm ausweichen wollte, doch hinter ihr wir war bereits die Wand. DonAlejandro de Marco Cassius de la Vega dessen Spitzname auch DonAlejandro de Marco Cassius de la Vega war, drückte seinen Leib an Sie, seine Hand umfasste ihren Oberschenkel, den sie lasziv an seiner Hüfte lehnte. Er drückte sie fest an die Wand.
Ihren Kopf neigte sie zur Seite, als ob sie sich wehren wollte, aber DonAlejandro de Marco Cassius de la Vega sah dies als Einladung an.
Seine Lippen umfassten ihr Ohrläppchen, das salzig schmeckte, ihr Hals und Ihr Dekolleté waren feucht durch die Hitze in dieser Nacht. Sein Mund wanderte ihren Hals hinab und er roch etwas, was Ihn zusätzlich betörte. Er hielt kurz inne und atmete ein, sein Verlangen wurde immens. Sie flüsterte ihm zu, das er nun alles haben könnte, was er begehrte und DonAlejandro de Marco Cassius de la Vega wusste in diesem Moment, das er süchtig nach Ihr ist und er sollte nicht DonAlejandro de Marco Cassius de la Vega heißen, wenn er sich nicht sofort nahm, was ihn am meisten berauschte. Ihr Parfum......

CUT!

"Wieso das denn?"
Junge das ist hier Rosamunde Pilcher und nicht Born for Love!
"Wieso?"
Guck mal an dir runter! Das geht so nicht!
"Alter, wo kommt der denn her?"
Solange dein Johnny im Bild ist, können wir nicht weiter drehen.
"Ey das ist Method Acting, verstehst du? Ich bin total in meiner Rolle aufgegangen!"
Ja nicht nur du. Auch Teile von dir. Was ist denn los?
"Das ist ihr Parfum. Das ist der Hammer. Ich kann ja ne Jogginghose anziehen!"
Wie sieht das denn aus? Vergiss es. Wir machen eine Pause, du kannst ja an deinen Memoiren weiterschreiben und gib ihr das Parfum zurück!
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Heute bei den Dreharbeiten zu meinem neuen Film DonAlejandro de Marco Cassius de la Vega & Bo habe ich mit großen Herausforderungen zu tun gehabt. Es war nicht meine Schuld, aber meine Partnerin trug ein Parfum, das so sexy, so erotisch war, das ich glatt die Szene versaut habe. Wortwörtlich.
Sie roch zu Beginn nach wunderbarer Orangenblüte, wie ich sie selbst aus meinem Altamir kannte und dieser leichte Orangenhauch mischte sich dann mit einer Jasmin, die so leicht war, wie ich sie selten erlebt habe. Normalerweise ist diese immer etwa schwer, doch hier nicht. Das war faszinierend. Als sich dann später noch eine wundervolle Vanille dazu mischte, war es um mich geschehen. Es wurde dezent pudrig, dann balsamisch, wie ich es auch Grand Soir kenne, an den ich mich erinnert fühle. Vielleicht geht es nur mir so, aber ich erkannte dies nach einer Weile sehr deutlich später in der Basis.
Alle 3 Hauptkomponenten dieses Dufts vermischen sich und geben ein sinnlich verspieltes Bild ab. Vanille dominiert mit der Zeit, aber immer wieder schwingt Jasmin mit, dann wieder ein Hauch Orange.

Es war betörend, sinnlich, verführerisch und berauschend und ich wundere mich, das noch kein Mann dazu ein Statement abgegeben hat, denn dieser Duft lässt die Luft vibrieren, lässt die Frau die ihn trägt noch einmal ein Stückweit Attraktiver werden. Dieser Dame kann ein Mann nur verfallen. Er unterstreicht Ihre Erotik und Sinnlichkeit und das für eine kleine Ewigkeit, denn dieser Duft hält ewig. Ein Selbstversuch auf meinem Arm brachte den ganzen Raum zum erhellen. Noch nie fand ich meinen Arm so sexy wie an diesem Tag und noch nie hatte ein Duft einen passenderen Namen. Männer sollten Ihren Frauen diesen Duft unbedingt näher bringen.

Die Szene wiederholten wir noch einige Male ohne Duft, doch DonAlejandro de Marco Cassius de la Vega wäre nicht DonAlejandro de Marco Cassius de la Vega, wenn er sich nicht immer wieder an diesen Duft erinnern würde.

*Schawing"

Vielen Dank an Ilovecoffee für die Probe.

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Mydarkflower vor 4 Tagen
43 Auszeichnungen
"Mach Faust!" oder "Gewaltauslösende Nahrungsmittel"
Meine Mama hat einen Putzfimmel, der uns, als wir Kinder waren, natürlich mit einschloss (und heute die Enkel, klar).
Sie lief uns, gefühlt, ständig mit einem Waschlappen hinterher, putzte an uns herum und nach jeglicher Nahrungsaufnahme unsererseits ertönte der Ruf "Mach Faust und geh Hände waschen!"
Der Zweck hinter dem Ganzen war, dass wir auf unserem Weg ins Bad um Gottes Willen nix anfassen und vollkleben sollten. Lichtschalter und Türklinken wurden dann mit dem Ellenbogen, der Wasserhahn mit dem Handgelenk bedient, runtergefallene Handtücher mit den Füßen aufgehoben usw.

Dieses Verhalten ist mir in Fleisch und Blut übergegangen und.... ich hasse nichts mehr als klebrige Hände zu haben bzw. überhaupt irgendwo zu kleben.
Dieses Gefühl ruft in mir einen absoluten und sofortigen Waschzwang hervor.
Alles andere ist kein Problem: Staubig, vollgeschlammt, verkrustet oder fettig halte ich es den ganzen Tag aus..... aber klebrig!
Keine Sekunde.

Ein Ex von mir hatte mal die wahnsinnig tolle Idee - vermutlich nachdem er "9 1/2 Wochen" gesehen hatte, dessen Darstellung eines lebensmittelbasierten Stelldicheins ich einfach nur eklig, weil klebrig finde - etwas Schwung in unser Sexualleben zu bringen und goß mir deshalb im Eifer des Gefechts allen Ernstes ein Glas Honig über Brust und Bauch.
Er hatte sich sicher seine Gedanken dazu gemacht und auch gewisse Sachen ausgemalt, aber so schnell konnte er gar nicht gucken, da kam zuerst meine Faust geflogen und dann war ich auch schon mit einem Satz unter der Dusche.
Wir waren danach auch nicht mehr lange zusammen.

So schön "Andalusian Soul" auch ist, so lecker und essbar es auch nach Akazienhonig und Vanillesoße duftet und so gern ich es am liebsten aufessen möchte ..... das Zeuch klebt!
Also, nicht wirklich, aber gefühlt.
Als hätte ich mich naggisch in Zuckersirup gewälzt und mir noch etwas davon in die Nase geträufelt.

Das halte ich nicht aus.
Wo ist die Dusche?


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Schoork vor 43 Stunden
43 Auszeichnungen
Opel Creed
Jetzt muss ich doch mal eine Lanze brechen für den hier.
Ich bin ja kein Creed Jünger, das ist kein Geheimnis und finde auch diverse Hypes über deren Düfte vollkommen überzogen. Ich finde Hypes und Trends sowieso meist übertrieben. Ohne jemanden nahe treten zu wollen, sind es zumindest ganz oft dessen Nutzer, die eine Marke ins Lächerliche ziehen und das obwohl das Produkt an sich gar nicht schlecht ist.

Die älteren werden sich vielleicht an den Opel Manta erinnern. Ein Auto, das es geschafft hat Anfang der 90er 2 Kinofilme zu füllen, weil es seit Ende der 80er das Klischee des dummen Manta Fahrers namens Manni gab, der mit Goldkettchen, Jogginghose und Cowboystiefel und einer blonden aufgetakelten Friseuse namens Uschi an seiner Seite im aufgemotzten und tiefergelegten Manta durch die Prärie fuhr. Die Manta Witze waren geboren. Meistens flach und immer Klischeebeladen wie "„Ich habe mir letzte Woche eine Kenwood Anlage gekauft!“ – „Eine Kenwood-Anlage, ehrlich? Ich dachte immer die machen nur Heckscheiben!“ oder "Wie nennt man zwei Typen im Manta? – Dumm-Dumm-Geschoß." Der Kürzeste Witz war damals noch "...steht ein Manta vor der Uni"

Nun was will der Autor euch damit sagen?
Das Auto war eigentlich ein guter solider Sportwagen, den sich die Masse leisten konnte und für den man viele Extrateile bekommen hat. An dem Wagen selbst gab es nicht viel auszusetzen, der konnte da nix für. Seine Konkurrenz mit Golf, Scirocco oder Ford Capri hat es nie zu solch zweifelhaften Ruhm gebracht. Das war aber kein schlechtes Auto. Er wurde schlichtweg nur von den falschen Leuten gefahren, wobei es genug Spackos gab, die einen Wagen der genannten Konkurrenz fuhr.
Ich war damals noch jung und ohne Führerschein, hätte mich aber ungern in so ein Auto gesetzt, wäre mir peinlich gewesen und dabei gab es ganz sicher ganz viele normale Menschen die einen Manta hatten.

Creed erinnert mich daran. Gut gemachte Parfums, die nichts dafür können, werden ganz oft von den heutigen Mannis getragen, die aber nur eine Uschi damit abbekommen wollen. Diese wollen so cool sein wie der Manni mit seinem Auto und merken nicht wie lächerlich sie sich machen. Auch wie der Manni. Die Legende oder das Klischee des Pantydropper war geboren und nun erfreuen wir uns fast wöchentlich an einen neuen Aventus Kommi, die wie der mittlerweile vor ein paar Tagen veröffentlichte und wieder gelöschte nur darauf zielten dessen Träger zu empören und das entsprechende Klischee bedient. Ich roll schon immer mit den Augen, wenn ein neuer reinkommt und dabei tu ich den seriösen Parfumos unrecht. Aber es ist ja nun einmal Fakt, das es vielen bei dem Duft nur um Komplimente und Außenwirkung bei Damen geht. Man braucht sich das ja nur durchlesen.

Wenn meiner Freundin ein Duft gefällt, finde ich das sehr schön, ich trage meine Parfums aber erst einmal für mich. Nicht um jemanden zu gefallen, oder zu beeindrucken. Creed selbst hat nicht viel, was mich persönlich reizt, aber das ist auch Geschmackssache, mir gefällt ja auch nicht alles von anderen Marken. Jedoch als ich den Himalaya das erste Mal gerochen habe und ihn mir auf den Arm sprühen ließ, war ich direkt so begeistert, das ich nach ein paar Minuten zurück bin und ihn mir komplett aufgetragen habe. Ein paar Tage später zog dieser dann auch bei mir ein.

Viele sprechen von einer Kühle und Frische, die ich nicht so wiedergeben kann. Vielleicht verleitet der Name dazu dies zu assoziieren, in meinem spontanen Statement damals sprach ich vom Erzgebirge. Wer schon einmal da war, der weiß das es dort sehr schön ist.
Ja der Duft ist frisch, aber nicht so klar, nicht so kühl wie man die eisige Luft am Himalaya empfinden würde, sondern gesetzter. Muskat und Pfeffer mache ich dafür verantwortlich, die nach einem auch nicht zu zitrischen Start einsetzen und dem ganzen einen sehr feinen unseifigen Barbershop Topping geben. Damit wären wir auch im Herzen dieses Duftes angekommen. Vetiver und Wacholderbeere binden das Ganze. Das hält sich recht lange, aber wenn die Basis und der Moschus einsetzen, ist der sogar nochmal ein Stück besser. Ein sehr eleganter Duft, den man auf Anzug, genauso wie nur auf einem Hemd tragen kann, aber auch im Freizeitlook und zwar das ganze Jahr über wie ich finde.

Der Duft ist erwachsen, nicht verspielt, relativ unsüß und das erklärt vielleicht die Bewertungen hier, weil sich vielleicht der ein oder andere nach Aventus mehr versprochen hat. Ich glaube auch, dass der nichts für jemanden Baujahrs 2000 ist.
Einige mögen auch bemängeln, das für den Preis der Duft nichts Besonderes ist, aber das kann jeder halten wie er mag. Den hier angegebenen Duftzwilling kenne ich nicht, aber ansonsten scheint es da nicht viele Alternativen zu geben.
Ich war selbst überrascht, das mir der Duft so gefällt, denn ich hatte wenige Erwartungen, aber vielleicht muss das genauso sein. Ein bisschen entäuscht bin ich aber, das ich gar nicht weiß, ob ich einen guten Batch erwischt habe!
Bevor da jetzt Antworten drauf kommen...das war Ironie.

Peinlich war damals der Manni und nicht das Auto, so wie heute einige Träger und nicht der Duft.

Das Creed zum Opel Manta mutiert halte ich für ausgeschlossen, da außerhalb des Forums die wenigsten die Marke kennen, jedoch sollten wir schauen, dass es nicht irgendwann zumindest hier heißt..."steht ein Creed Träger vor der Uni"

21 Antworten

Yatagan vor 6 Tagen
39 Auszeichnungen
Aus dem Duftbaukasten
Unkommentierte Düfte No. 133

Perris Monte Carlo hat im vergangenen Jahr drei Sommerdüfte im weißen Flakon herausgebracht (Bergamotto di Calabria, Cedro di Diamante, Mandarino di Sicilia), die mir auf Anhieb gefielen. Natürlich braucht es eine gewisse Begeisterung für Colognes und ihre Varianten, aber gesetzt den Fall, man bringt diese Vorliebe mit, sind diese drei neuen Cologne-Vertreter kleine liebevoll gestaltete Kunstwerke, denn sie variieren die klassische Ausrichtung der Eau de Colognes und Kölnisch Wässer raffiniert, indem sie jeweils einen anderen Akzent betonen (Cedro: zitrisch-grüne Töne mit Moschusbasis; Mandarino: Fruchtnoten; Bergamotto: ätherische Hesperidien-Öle).

Bergamotto di Calabria fällt dabei in der Benotung und Einschätzung durch andere User ein wenig hinter die beiden anderen Vertreter zurück, was sicherlich daran liegt, dass Bergamotte di Calabria der klassischste, will heißen traditionellste aus dem Duftbaukasten der Eau de Colognes von Perris Monte Carlo darstellt. Bergamotte und / oder Petigrain, Neroli und / oder Orangenblüten und holzige Basis enthalten eben auch standardmäßig alle Original Eau de Colognes bzw. Kölnisch Wässer, die sich manchem als Duft der 70er-Jahre-Erfrischungstüchlein ins Gedächtnis gebrannt haben.
Andererseits erleben gerade 4711, Farina und andere Marken mit neuen innovativen Varianten einen regelrechten Boom der Kölnisch Wässer, so dass Perris Monte Carlo offenbar nichts anderes als die Zeichen der Zeit erkannt zu haben scheint.

Im Falle von Bergamotto di Calabria piekst zunächst Bergamotte und das noch spitzere Petitgrain in der Nase, ein Auftakt, den ich besonders schätze, wird anschließend weicher und vom typischen Neroli-Duft abgelöst, entwickelt dann jedoch ein Herz voller sanfter Blüten, um abschließend in einer warm-weichen holzigen Basis (und hier liegt der Unterschied zum klassischen Kölnischen Wasser, das eher auf das herbere Zedernholz setzt) auszuklingen.

Das ist nicht spektakulär oder neu, kein bisschen, aber in einer so schönen Art und Weise neu erfunden, dass es schlichtweg Spaß macht. Wer Kölnisch Wässer zu schätzen weiß, dem muss der Duft gefallen. Wer kein Freund dieser Duftrichtung ist, wird auch mit Bergamotto di Calabria nichts anzufangen wissen.

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Can777 vor 5 Tagen
32 Auszeichnungen
Der Tempel der Kaali Maa
Einst vor langer,langer Zeit war ich auf Mauritius. Die dort lebende Bevölkerung besteht zum Großteil aus Indern die sich dort niedergelassen haben. Hält man sich in einen der kleinen Städte auf,kommt man sich wirklich von als sei man in Indien. Frauen mit wunderschönen Saris beherrschen das Stadtbild. Es gibt spezielle Geschäft die diese prächtigen und schillernden Stoffe verkaufen. Betritt man eines dieser Geschäfte wird man durch die Flut der Farben fast blind. Aber es sind nicht die lauten und schreienden Stoffe die am kostbarsten sind. Genau das Gegenteil ist der Fall. Es sind die seidig-matten und dumpfen Farben die am kostbarste sind und standesgemäß einer Maharani gleich kommen würden. Der Preis den man für so einen augenscheinlich nichtssagenden Sari-Stoff bezahlen kann ist beachtlich. Weiterhin hatte ich die große Ehre mitgenommen zu werden in einen tief im inneren der Insel gelegenen Hindu-Tempel.

Der Tempel lag an einen kleinen Berg. Als ich den Tempel betrat kam mir schon ein unglaublich schöner Geruch entgegen. Er wurde immer intensiver umso mehr ich mich der Halle näherte. Was ich dann sehen durfte glich mehr einer Filmkulisse als einer Gebetshalle. Am Ende der kleinen Halle saß sie. Kali die schwarze Göttin des Todes,des Zorns und der Erneuerung. Sie war komplett aus schwarzen Ebenholz und um die fünf Meter groß. Geschmückt über und über mit Blumenkränzen die man ihr um den Hals und zu Füßen legte Ein Meer aus weißen Blumen umgab sie. Überall brannten kleine Bündel aus Räucherstäbchen. Der Raum war geschwängert von würzig,harzig und cremigen Gerüchen. Der Duft von Sandelholz,Patchouli und diverse Gewürze durchzog die Luft und vermischte sich mit den Blüten zu etwas einzigartigen Ganzen. Stunden nach diesem Besuch duftete meine Kleidung noch danach,obwohl ich nur wenige Minuten im inneren des Tempels war. Lange habe ich mich danach gesehnt diesen einzigartigen Nachhall wieder wahrzunehmen an mir. Phul-Nana ist eine Hommage an die Schönheit Indiens und für mich das Ende einer langen Suche. Dieses Parfüm duftet exakt so wie meine Kleidung nach dem Besuch im Tempel,....einzigartig!

Phul-Nana
Phul-Nana kommt der Kunst gleich eine Maharani in einen edle und prächtigen Sari zu wickeln. Man stelle sich vor auf die mit Neroli bedurftet nackte Haut kommen feine und kostbare Lagen aus Stoffen in matten und gebrochenen Tönen. Eine seidenweiche Tuberose die fast schon pulverisiert wirkt legt sich auf der Haut nieder. Keineswegs schwer und kräftig,sondern so als sei sie zu feinsten Puder geworden der die Haut umschließt. Lange verweilt der Duft in diesen Zustand wie weicher Wachs auf der Haut bis weitere Lagen von Stoff hinzukommt die ihn veredeln. Immer tiefer sinkt Phul-Nana hin zu seiner Basis aus trockenen und staubigen Tönen. Die wohl symbolträchtigste Note Indiens Patchouli kommt zum Vorschein mit Lagen aus matt-würzigen Vanille und fein-herber Tonka. Alles wird gehalten durch einen zarten Schleier aus cremig-weicher Benzoe und zart-schmelzenden Opoponax. Edelste (Duft)Stoffe umhüllen den Körper einer Maharani gleich!

Fazit
Das Licht was Phul-Nana aussendet ist nicht grell und extrem hell. Es ist eher weich und schummerig,so wie das Licht einer antiken und verschmutzten Öl-Laterne. Das Parfüm scheint zu schweben wie feinste blumig-würzige Puderpartikel in der Luft. Phul-Nana hat etwas schwülstiges,altes und historisches in seiner Aura,ohne dabei aber erdrückend zu wirken. Es hat eine gut wahrnehmbare Sillage die aber zu keinen Zeitpunkt aufdringlich erscheint und eine sehr gute Haltbarkeit von 8. bis 12. Stunden. Das Parfüm ist von beiderlei Geschlechtern gut tragbar,es sei denn man fürchtet sich vor Tuberose oder fühlt sich zu jung für dieses Meisterwerk. Phul-Nana ist wie ein kostbarer blind schimmernder Sari-Stoff oder wie der Wind der durch einen Hindu-Tempel weht und alle prächtigen Gerüche mit sich trägt. Das mir Phul-Nana gefällt,dürfte nach erzählen meiner Erlebnisse wohl sehr klar sein. Ich finde ihn einfach nur märchenhaft schön!

Übrigens der Grund warum die Hindus zu einer so augenscheinlich erschreckenden Göttin wie Kaali Maa beten ist der,dass im Glauben der Hindus sie zu den wenigen Göttinnen zählt die Wünsche erfüllen kann.

Mit Phul-Nana hat sie mir meinen jetzt endlich erfüllt!

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Meggi vor 5 Tagen
30 Auszeichnungen
Gut, dass ich ihn erst jetzt probiere!
Kein anderer Duft stand länger auf meiner Merkliste als dieser. Als ich in meiner frühen Parfumo-Zeit hier umherspazierte, staunend, was es so alles gibt, wurde XPEC Original – freilich also mehr oder weniger zufällig – zum ersten Eintrag. Dass ich ihn nun endlich testen konnte, verdanke ich Jumi. Die großzügig bemessene Probe habe ich über Monate hinweg immer mal wieder zur Hand genommen und allmählich fast ganz geleert, dennoch habe ich kaum den Eindruck, sortierte Gedanken von mir geben zu können. Die folgenden Absätze sind daher nicht als klare Abfolge zu verstehen, sondern müssten eigentlich ineinander übergehen – letztlich als Randbereiche eines großen, gemeinsamen Ganzen, in dem die Tuberose wahrhaft würdige Mitstreiter findet.

Was für ein Gebräu! Gut, dass ich den erst jetzt probiert habe, mit etwas mehr Erfahrung. Seinerzeit, in 2013, hätte der mich umgeblasen. Der muss sich vor keinem Brummer aus den 80ern verstecken.

Kurz Klebstoff vornean, dann finstere Floranimalik, aufgerieben von einem bitteren, gänzlich unsüßen Zitrus-Würz-Geschmirgel. Ein Abgrund. Stunden verstreichen, ehe ich mir konkreter Gewürze sicher bin und mich frage, warum ich den Thymian nicht sofort gerochen habe. Die Frucht-Note lässt sich annähernd am ehesten als Ingwer-Zitrus-Bonbon beschreiben – wenn das nicht im Kontext viel zu brav klänge. Ein derartiges Bonbon hätte in seiner Wirkung Ähnlichkeit mit dem Aufpäppel-Trank von Madam Pomfrey, der Schul-Krankenschwester aus Hogwarts: Beseitigt jede Erkältung im Nu, allerdings steigt den Kurierten einige Stunden lang Rauch aus den Ohren. Nebenbei bemerkt, wäre ich der erste, der ein solches Zeug begeistert probierte, Trank wie Bonbon. Zweites „nebenbei“: Oft ist zu riechen, dass Tuberose in Richtung Frucht-Bonbon gedreht wird, mutmaßlich, um sie zu verharmlosen. Heute zeigt sich, dass das nicht zwingend einhergeht.

Eine ordentliche Lage Rosengeranie, die indes weniger kratzig als andernorts rüberkommt, stattdessen in herb-floraler, dezent angeseifter Eleganz tönt. Das muss überhaupt alles gar nicht als dezidiert maskulin im Sinne vielleicht von kantig gelten. Piguets 44er ‚Bandit‘ (kein Zwilling, lediglich Veranschaulichungs-Objekt!) etwa ist den Damen zugedacht und lässt trotzdem die – selbstredend metaphorischen – Eier sogar noch um einiges demonstrativer raushängen als der vorliegende Kandidat.

Dunkel-bitteres Holz, an der Schwelle zum Verkohlten, gemildert von einer hintergründig-cremigen Süße. Der Begriff „Torffeuer“ fiel bereits – passt. Jedenfalls eine diffus-rauchige Aura, nicht recht greifbar. „Krautig-torfig“ oder „warm-torfig“ träfen es ebenfalls.

Am späten Vormittag scheint das im ersten Absatz beschworene große Ganze schließlich zu stehen. Eine sacht fruchtig-florale, tiefdunkle Aura auf abgründigem Holz. Der Thymian ist unaufdringlich, aber deutlich, zitrisch-rau unterlegt. Seinerseits gewürzt nicht allein von einer Spur fruchtiger Süße, wie ein Augenzwinkern, sondern auch von einem Hauch Ungewaschenheit. Nur direkt auf der Haut spürbar und keineswegs derart penetrant wie beispielsweise in Micallefs ‚Emir‘. Dazu eine das derb-ledrige streifende Assoziation (Castoreum?) sowie gleichsam zur Komplettierung eine Art Piesel-Note, die vermutlich alchemistisch aus allem Vorgenannten entsteht und stundenlang, obwohl nicht überbordend, so doch gut zu bemerken ist.

Der langsame Aufbau des Duft-Gerüstes hat sich offenbar ausgezahlt, denn mit unveränderter Potenz gleitet ‚XPEC Original‘ durch den Nachmittag. Eine zunehmende Intensität im Zitrischen lässt mich zunächst an Traubenzucker der Geschmacksrichtung Orange denken und später erahne ich dahinter Brausepulver-Citral. Das wäre eine Erklärung für das fruchtige, beinahe spritzige Augenzwinkern, welches der floralen wie der animalen Fraktion die Spitze bricht.

Und nun? Meine Beschreibung klingt mir selbst nach einem geradezu gewalttätigen Durcheinander. Aber dem ist nicht so. Seit besagtem bald einem Jahr erstaunt mich bei jedem Tragen von ‚XPEC Original‘, dass fast von Beginn an, spätestens ab dem fortschreitenden Vormittag, ein kaum merklicher Schleier wie Chiffon über dem Duft-Geschehen zu schweben scheint, milderndes wie verbindendes Element gleichermaßen. Erst in dieser behutsamen Bändigung wird die dem Parfüm innewohnende Kraft zu einer wirklich souveränen, und damit bin ich im…

…Fazit: Dass ich ‚XPEC Original‘ persönlich nicht „bin“ und er meine Präferenzen nicht vollends trifft, ändert nichts daran, dass das ein großer Wurf ist. Die maskuline Einordnung sollte nicht abschrecken. Der Stoff ist zwar nix für kleine Mädchen, an richtigen Frauen hingegen stelle ich mir den ganz wunderbar vor.

23 Antworten

Palonera vor 6 Tagen
26 Auszeichnungen
Papyrusseide, malvengrau
die Lippenfarbe paßgenau
lavendelblaue Augen

die Bank aus Holz
die Schultern stolz
der Barbier mochte taugen

ein Augenblick der Zärtlichkeit
der Sehnsucht und der Einsamkeit
der sanften, kühlen Leere

samtgleiche Haut
fremd und vertraut
die Locke fällt der Schere

ein Hauch von Rauch
Orangen auch
die herben, dunklen, grünen

belaubt im Baum
zu ahnen kaum
noch unbegehrt von Bienen

tiefdunkelschwarz
ein Tropfen Harz
an cremigsanfter Süße

ein Weg im Wald
die Luft fast kalt
ätherisch-klare Grüße

ein Mann, britisch distinguiert
in Leder, Tweed - zivilisiert
bei Hof, in der Arena

so reiht sich weiter Bild an Bild
mal herb-markant, mal sinnlich-mild
in "Iris Nazarena"

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Stanze vor 6 Tagen
23 Auszeichnungen
Akkad

Akkad - Lubin

8.0
Neulich in Akkad
Als Europa noch in der Steinzeit steckte, herrschte Sargon über das Reich von Akkad. Sein Vater war Gärtner und er selbst nur Mundschenk des Königs gewesen. Bis ihm eines Tages Ishtar (Inanna), die androgyne oberste Göttin der Assyrer, zuständig für das Licht, den Krieg, politische Macht und vieles mehr, begegnete. Sargon hatte gerade Mandarinen und Bergamottefrüchte dabei und hatte sich einen Kranz aus Muskatellersalbeiblüten aufs noch nicht gekrönte Haupt gesetzt. Ishtar hingegen war mysteriöserweise von Weihrauchschwenkern beiderlei Geschlechts umgeben. Wir wissen nicht, was genau die beiden besprachen, aber Ishtar gab dem Jüngling einen Tontopf mit harzigem Öl. Später salbte Sargon sich mit der Substanz, die nach Kardamom, verschiedenen Harzen und Vanille roch. So betrat er den Thronsaal und der alte König sank vor Neid tot vom Thron. So gut roch Sargon. Die ganzen Höflinge fielen daraufhin vor Sargon zu Boden und versuchten seine Füße zu küssen und sich, wenn möglich, mit einem Quentchen der geheimnisvollen Substanz selbst zu beschmieren. Daraufhin wurde Sargon natürlich zum König ernannt.

Sargon trug seine göttliche Salbe ganzjährig, aber ob wir das auch wollen, müssen wir schon selbst herausfinden. Er musste sich nur einmal am Tag damit einreiben, es hielt und hielt. Sargon zog damit in den Krieg (das kann bestimmt als Sport gelten), ging zu Tanzveranstaltungen, in den Tempel der Ishtar und diktierte Keilschrifttexte. Die Frauen fanden den duftenden Sargon sehr anziehend und so hatte er viele Nachkommen. Und wenn sie nicht gestorben sind, besprühen sie sich noch heute mit Akkad von Lubin.

9 Antworten

SchatzSucher vor 4 Tagen
23 Auszeichnungen
Wenn wilde Stiere zu zahmen Ochsen werden
Heut war mir mal wieder danach, Minotaure von Paloma Picasso zu tragen.
Das war damals einer der Düfte, die ich ganz zu Anfang meiner "Duftkarriere" besessen habe. Ich glaube, mich zu erinnern, daß es so ungefähr 2-3 Düfte waren. Sehr übersichtlich im Vergleich zu heute :-D

Der Minotaurus oder auch Minotauros ist eine Figur aus der griechischen Mythologie. Keine Sorge, ich gebe jetzt keine Lektion in Geschichte oder Mythologie.
Ich fand den Namen eigentlich recht passend gewählt, war er zum Zeitpunkt seines Erscheinens ein sehr kraftvoller Vertreter. Ausdrucksstark, ausdauernd, männlich, würzig, mit einem leichten animalischen Unterton.
Aber dieser war nie so heftig, daß er bei mir Fluchtreflexe auslösen würde. Wer mich ein bißchen kennt, weiß um meine Vorbehalte gegenüber animalischen Düften.
Prinzipiell mag ich es ja sonst eher etwas leiser und gesetzter, mit den typischen Ausnahmen, die jede Regel bestätigen. Denn gerade in der kälteren Jahreszeit dürfen Düfte gern mal ein bißchen auf die Pauke hauen, auch wenn sie nicht unbedingt eine Strahlkraft von hier bis an den nächsten Stadtrand haben müssen ;-)

Das Duftportfolio von Paloma Picasso (wessen Tochter das jetzt ist, muß ich ganz sicher niemandem verklickern, oder?) ist recht übersichtlich und Minotaure sollte der einzige Herrenduft bleiben. Ist eigentlich ein bißchen schade, denn unter diesem Namen wurden schöne und interessante Düfte angeboten. Und nur der Signaturduft Paloma Picasso und Minotaure haben es bis in die heutige Zeit geschafft und stehen ein bißchen stiefkindmäßig ein wenig im Abseits.

Ich möchte Minotaure ganz gern als "Schwellenduft" zwischen den sehr opulenten 80er Jahre und den etwas zurückgenommeren aber ebenso spannenden 90er Jahre bezeichnen, denn in der Ur-Version finden sich noch viele Merkmale eines kräftigen 80er Jahre Krachers.
Ein Auftakt mit leicht seifig anmutenden Aldehyden, Kräutern und süßlichen Noten, die wohl durch die nicht näher definierten Früchte dargestellt wird. Das geht schon mal nicht wirklich leise los.
Dann gesellt sich recht rasch ein blumiges Herz dazu, bei dem mir am deutlichsten Geranie und Jasmin auffallen. Auch da wird es erstmal nicht wesentlich leiser. Recht schnell macht sich auch die Basis mit einer süßen Tonka-Vanille-Kombi bemerkbar und unverkennbar auch dieser leicht animalisch angehauchte Ton, der mich eher in die Flucht schlägt, wenn er zu aufdringlich wird. Hier aber sorgt dieser leichte animalische Unterton für eine feine und subtile Raffinesse, die dem Duft einen gewissen Kick verleiht. Moschusnoten zeichnen sich wohl dafür verantwortlich aber vielleicht hat man auch noch einen feinen Hauch Miezekatze hinzugefügt.

Leider vollzieht sich der Duftverlauf in einem regelrechten Schweinsgalopp, daß man Mühe hat, seine Facetten zu erkennen und zu benennen. Das ist sehr bedauerlich.
Ich habe mir Gedanken gemacht, woran das liegen könnte.
Minotaure hat mich ungefähr von 1992 bis 1996 begleitet, bis er dann von anderen Dufteindrücken abgelöst wurde. Und vor ca. 3 Jahren dachte ich mir so "ach Mensch, Minotaure gibt es noch, nimm den doch mal wieder mit, der ist eh gerade im Angebot"
Und da ist mir dieser sehr eilige Verlauf aufgefallen, da hatte ich von Begriffen wie Reformulierung und IFRA-Richtlinien noch überhaupt keine Ahnung.
Bis ich mich dann hier auf Parfumo ein wenig mehr in die Materie einlesen konnte und schlauer geworden mein etwas grauer gewordenes Haupt schütteln konnte.
Das ist dann eine einleuchtende Erklärung für den Verlust von Haltbarkeit und Ausstrahlung.

War die Ur-Version ein richtiger Draufgänger, ein wilder Stier, der gleich drauflos trampelte und schnaubte und eine ordentliche Haltbarkeit von mind. 8 Stunden aufwies, nebst einem ordentlichen Duftschleier, muht der zu einem lieben Öchslein gewordene Stier zu Anfang einmal kräftig auf und dann verläßt ihn recht schnell die Kraft. Nach 3-4 Stunden hat es sich ausgemuht und Projektion ist nur in der ersten halben Stunde zu bemerken.
Ich bin sicher nicht der Mensch, der sich hinsetzt und jede Reformulierung bejammert, doch hier ist es mir sehr deutlich aufgefallen, wie der Duft gelitten hat.
Auch wenn man ihn noch wiedererkennt, wirkt der Duft auf mich ein wenig wie ausgehöhlt oder entkernt.
Habe ich den Duft früher aufgrund seiner Stärke eher in der kalten Jahreszeit gesehen, ist Minotaure in der aktuellen Version auch bei milderen Temperaturen geeignet.

Um einige Erkenntnisse reicher, dank dieser Seite, werde ich die verbleibenden Milliliter im 75 ml Flakon noch verbrauchen und Minotaure dann von Herzen Lebewohl sagen.
Wir haben viel miteinander erlebt, wilde Jahre und viel Spaß. Doch sind wir beide älter und ruhiger geworden und ich konzentriere mich auf andere Düfte. Und so einiges darf auch noch geleert werden...

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Pluto vor 2 Tagen
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So duftet der Frühling....und Bräute....
Aqua Universalis befindet sich in Form einer Abfüllung schon länger in meiner Sammlung. Ich hab’s ja mehr mit grünen und blumigen Chypre Düften, Sillage darf auch vorhanden sein, da dauert es schon mal eine Weile, bis ich zu Aqua Universalis greife. Aber wenn ich diesen Duft auflege, dann erfreut er mich. Und heute zum Frühlingsbeginn ist dieses Aqua der richtige Begleiter.

Aqua Universalis startet mit Bergamotte und Zitrone. Nicht zu sauer, eher lieblich und freundlich, mit leichter Süße. Rasch gesellt sich das Maiglöckchen dazu, es bimmelt zart, aber hörbar. Ich mag das Maiglöckchen sehr gerne, aber nur wenn es sich gut benimmt und nicht wie Obelix laut an die Tür bollert. Diese Mischung aus zitrischen Noten und Maiglöckchen wird nach einer Weile von holzigen Noten und Moschus unterstützt, letzterer zwar nicht gelistet, aber ich bin sicher, der ist vorhanden. So duftet der Frühling, hell, adrett, sonnig, leicht und unbekümmert.

Der Duft hält an mir ca. 4 Stunden, die Sillage ist verhalten und dieses Wasser ist ein wunderbarer Begleiter im Frühjahr und Sommer. Und obschon unisex gelistet, stell ich mir beim Schnuppern an Aqua Universalis immer eine junge Braut in Weiß auf einer Blumenwiese vor, warum auch immer… Aber Jungs, tragt ihn weiter, ich trag ja auch Devin oder Black Masculin.

Nachtrag: Gestern 3 Sprüher morgens, nach 6 Stunden noch gut wahrnehmbar, das war ganz ordentlich.

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