BayernDuftetBayernDuftets Parfumkommentare

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12.08.2014 14:05 Uhr
18 Auszeichnungen
(nicht nur für Hasi ;) )

Ach Sultan, oh Sultan, was duftest du gut!
Ich hatte ja damals echt wirklich viel Mut,
hab blind dich gekauft und hab’s niemals bereut.
Wie hatt‘ ich mich auf’s erste Sprühen gefreut!
Und da warst du: so süß und so kuschlig sogleich,
so anschmiegsam, lieblich und watteweich.
Doch halt! Am Anfang bin ich doch noch erschrocken,
schien’s doch als wolltest in eine Apotheke mich locken.
Gar an Hustensaft musste ich unweigerlich denken,
wollt trotzdem mich gern in deine Duftwelt versenken.
Warum du mein Näschen gar so sehr berührst?
Weil du herb und süß so perfekt kombinierst!
Vanilliger Weihrauch – könnt ihr es denn glauben?
Ach Leute, er tut den Verstand mir fast rauben!
Der Amber, so sagte es M. erst zu mir,
„krabbelt“ bei ihm so schön raus und ruft: „Ich bin hier!“
Wann soll man(n) den Sultan denn überhaupt tragen?
Wenn ihr mich fragt, dann muss man(n) das gar nicht fragen.
Immer wenn mir ‘nach ist, dass die Seel‘ wird berührt,
wird Ambre Sultan vor die Tür dann geführt.
Dabei ist’s mir schnuppe ob Regen, ob Schnee,
sogar jetzt im Sommer ist er – wie der Bayer sagt – „schee“!
Ja, auch bei viel Hitze – von manchen kommt nun ein Lacher –
trag ich quietschvergnügt diesen Orient-Kracher!
Ohne Sultan will ich nun nimmermehr sein,
lullt er mich doch jed’smal ins Traumwölkchen ein.
Der arabischen Dichtkunst mach ich hier keine Ehr‘,
drum schreib ich an dieser Stell‘ auch nicht viel mehr.
Ladet euch diesen Sultan doch alle mal ein,
ihr werdet, ich schwör’s , nur begeistert sein.
Nur wer Süßes nicht mag, könnte eventuell schlucken,
tut mir aber trotzdem auf Sultan nicht spucken!


05.06.2014 21:22 Uhr
19 Auszeichnungen
So, den Kommentar schreib i wiagle "dschast for fann" weil i des mit dem boarischen Blog von da Hasi zu oam vo meine "Rievjus" dodal pfundig gfundn hob. Koa Angst, a wengal wos vazoi i eich scho von dem Burschen do.

Man muaß nadiale a wissen, dass des immer so a Sach is, wenn ma im Dialekt schreibt, weils do ja koa wiagliche Rechtschreibung ned gem duad. I schreibs hoid auf mei Art - aus Niederbayern kimm i.

Ihr kinnts do a a boa boarische Spezialausdrücke lerna, oiso doads d'Augn weid aufsperrn.

Lang hob en missachtet den Zino do. Friahra war ma der imma vui z'oidmodisch und so. I hob ja ganz lange Zeit wiagle nur auf babbsiaße Duftwassal gstandn, des gib i ganz ehrle zua. Oba vor a boa Monat hob i des Flaschal do beim "Pferdlma" im Regal gsegn. Des war recht groß und überhaupt ned deia. Deswegn hob i dann glei zuagschlong. Sakrament, hob i mi gfreid, des kann i eich fei scho song.

Dahaom hob en glei amoi sauba draufgspritzt, eam do. Mei, irgendwie is a scho a weng a Gschwoischädl. Oiso er drogd hoid scho dick auf, dad is song, oiso hob i gmoand. Und Greizdeife namoi na, hod mi des Zeig dann in da Nosn gstocha. Mi hods so dermaßen g'reid, dass i an Zino kauft hob. Überhaupt nimma hod a ma gfoin, wia a do so auf meiner Haut umanandazinot hod, vakaufa woid i eam dann wieder, i Hirsch. Oba so noch und noch hamma uns agfreind, da Zigarren-Charly und i. Grod sche is gwen, weil er meim Nasal dann doch recht gschmeichlt hod.

Oba dann hod se rausgstoid, dass am Davidoff sei Zinerl doch a weng a Grischberl is, bei mir zumindest. Recht gschamig hod er dann do und bis heid draud er se ned so recht, amoi richtig de Sau raus zum lossn, der Gletznbeni. I frog mi, wos der nur hod bei mir. Olle andern song immer, dass der volle Brezn neihaud und so. Dabei hob i mi mittlerweile total an eam gwohnt und hob na sogar ins Herz gschlossn, den Haumdaucher.

Ja, a Haumdaucher is des, weil a nix aushoid. Do mechst amoi so richtig männlich vor di hidunstn und dann geht do nix. Na wiagle, des is koa Grampf! Da Zino der is bei mir total zurückhaltend. Der duad doch nur so, oder? Huifts ma bitte! Vielleicht mog der ja koa boarische Haut ned. Oder is der am End' einfach a recht a Lump, ha? I woaß des echt ned.

Naja, mir is des irgendwie a wurscht. I mog des trotzdem des Zeigl do. Iatz bin i endle koa Hosnbiesler nimma und drau mi an so a Wassal ane wia an des do, dann gib i do a ned so leicht auf. Zino, i kauf di wieder, host mi? I hob zwar meine 125 ml - oder san des 150? - innerhalb kürzester Zeit scho fast verbraucht, weil i dermaßen dieseln muaß, oba es huift ja ned.

Des riacht, wia wann de oana ogschissn und obieslt hätt, schreibt do unten oane. Des dad i fei so ned song. Guad, a weng unangenehm is der Bursche do am Anfang scho, oba der wird mit da Zeit wiagle total zuadraule.

I dad des so song: Du spiast di mit ana guadn Zigarrn in am frisch butztn Klo ei, dampfst sauber los und gehts dann länger nimma raus. Danoch riachst so. Is doch recht gschmackig, oder? I find scho.

Iatz werdn nadiale de Gscheidhaferl wieder song, dass mei Gschreibslad do koa hilfreicher Kommentar is, oba des macht mir gar nix. I entschuldig mi nur bei dem "Naaase" do unter mir, weil der echt einen Mega-Text rausghaud hod und meine Sentenzen stengan iatz über de seinigen. I hoff, des duad da Aufmerksamkeit für den subba Kommentar koan Abbruch. Nix für Unguad!

Iatz her i oba wieder auf, weil i ja so wie so koane Kommis mehr schreim woid. Des do hod mi allerdings dodal g'reizt!


04.08.2012 19:08 Uhr
10 Auszeichnungen
Vordergründig wie hintergründig wunderschön!

Einige Wochen ist es nun schon wieder her, das Dufterlebnis, das ich hiermit zum Besten gebe. Aber es klingt immer noch nach, weil es so beeindruckend und faszinierend war; und auch deshalb, weil es sich wohl so schnell nicht wiederholen wird, wenn überhaupt.

Dank eines gelungenen Tauschs mit Skylab, bin ich an eine Probe von Background gekommen. Sehr zeitnah habe ich den Duft dann auch getestet, war aber nicht über die Maßen beeindruckt, weil ich große Ähnlichkeiten zu dem von mir ebenso sehr geliebten wie vermissten „Feeling Man“ wahrnahm bzw. wahrzunehmen glaubte. Die restlichen kostbaren Tröpfchen habe ich anschließend eine Zeit lang sorgsam verwahrt.

An jenem bereits erwähnten Tage nun hatte ich vormittags ein paar Kundentermine und überlegte, welchen Duft ich dazu auflegen könne. Beim Durchstöbern der Abfüllungen glitt mir das Röhrchen mit Background in die Hände und der Entschluss war spontan gefasst. Ich habe Jil Sanders Meisterwerk an diesem Tag das erste Mal wirklich getragen und es „mit nach draußen“ genommen. Was sich dann abgespielt hat, ist es mir wert, mit allen geneigten Leserinnen und Lesern zu teilen:

Bereits im Auto sitzend hat mich die entstandene Duftaura so in ihren Bann gezogen, dass ich mich im Nachhinein fast schon ein wenig darüber wundern muss, den „Background-Tag“ blech- und personenschadenfrei überstanden zu haben. Denn 100%ig auf das Führen des Fahrzeugs konzentriert war ich keinesfalls. Ich weiß nicht, ob es in meinem Auto jemals zuvor so gut gerochen hat. Ich weiß noch, wie ich mir in Gedanken immer wieder selbst - fast schon mantramäßig – sagte: „Ach, ist das herrlich! Ist das schön! Was bin ich froh, dieses Parfum heute zu tragen …“

Ständig war ich dabei, die Musik im Auto - dem Duft gerecht werdend - anzupassen. Gott sei Dank lauert im Kofferraum meines Vehikels immer ein dicker, fetter CD-Koffer und zwei USB-Sticks sind ebenfalls randvoll gefüllt mit musikalischen Leckerbissen fast jeden erdenklichen Genres. Fragt mich bitte nicht, ob es mir gelungen ist, den passenden Sound zu finden oder welche Songs ich dabei ausprobiert habe. Ich weiß es schlichtweg nicht mehr.

Ich kann nur hoffen, dass besagte (potentielle) Kunden meine partielle Abwesenheit geistiger Art nicht allzu intensiv wahrgenommen haben, denn immer und immer wieder hat mich Background „angedüftelt“ und weggezerrt in eine ganz, ganz andere Richtung. Was sollte denn das für einer sein, der unentwegt an sich selbst roch und dabei auch noch verzückt lächelte? Naja, übermäßig reagiert hat jedenfalls keiner …

Nachmittags dann waren meine Nachhilfeschüler an der Reihe. Die sahen mich auch immer wieder ein wenig verwundert an, wenn ich sprichwörtlich alle Nase lang an mir selbst schnupperte und verzückt dreinschaute. Aber wie willst du drei 12-jährigen Jungs deine Leidenschaft für Düfte nahebringen – erst recht die Begeisterung für dieses ganz spezielle, besondere, wunderbare Parfum? So gut wie unmöglich! Und so blieben wir dann doch beim Englischen mit gelegentlichen geistigen und olfaktorischen Abstechern meinerseits in die Duftwelt.

Bis tief in die Nacht hinein hat Background mich begleitet und mich dabei immer wieder kurz in ein „Paralleluniversum“ entführt. Das klingt total abgedreht und verrückt, ich weiß. Aber ich weiß ebenso darum, dass es hier mit Sicherheit viele Damen und Herren gibt, die derartige Duftbegegnungen und –erlebnisse nachvollziehen können und nun nicht direkt Telefonnummern guter Psychologen auf meiner Pinnwand posten. ;)

Ich wage mich nicht daran, den Duft von Background dezidiert zu beschreiben. Einerseits kann ich das nicht so gut und andererseits haben das einige vor mir schon so treffend gemacht, dass ich dem nur sehr wenig bis gar nichts hinzuzufügen hätte/ habe. Für mich ist Background ein floral-holzig-würziges Gesamtkunstwerk mit einer angenehmen Süße, ein prächtiger Fougère mit auch fruchtigen Anklängen – einfach faszinierend, phänomenal! Tragen kann man oder auch frau Background – zumindest meiner bescheidenen Meinung nach – ganzjährig und zu fast jeder Gelegenheit. Es ist zu meiner unangefochtenen Numero Uno geworden – Gott sei Dank und gleichzeitig leider …

Leider deswegen, weil – wie ja viele wissen – in der elektronischen Bucht beispielsweise astronomische Preise für dieses göttliche Wässerchen verlangt werden, welche ich nicht gewillt bin hinzublättern; noch dazu, weil man sich ja nie sicher sein kann, ob das Ganze dann nicht doch schon gekippt ist. So wird die Liebe zwischen Background und mir wohl eher eine platonische Fernbeziehung bleiben (müssen). Zur Not kann ich mich damit zufriedengeben.

Background bietet einem einen wunderschönen Hintergrund, vor dem man einen Tag so richtig genießen kann, aber auch einen Vordergrund, hinter den gelegentlich zurückzuziehen sich nicht nur lohnt, sondern einen auch mit einer grandiosen Dufterfahrung belohnt. Deshalb: vordergründig wie hintergründig wunderschön!

That's how BACKGROUND made my day!

So, nun liebt oder hasst diese meine Sentenzen. Sie mussten auf jeden Fall sein. ;)


30.07.2012 10:56 Uhr
27 Auszeichnungen
Du feiges Ding! Du riechst so gut!
Ach, trau dich doch! Hab Mut, hab Mut!
Komm, zier dich nicht. Ich mag dich sehr!
Sei nicht so schüchtern, gib mir mehr!
Könnt’st ruhig ein wenig forscher sein.
Nein, geh noch nicht! Halt ein, halt ein!
Sollst nicht mit deinen Reizen geizen,
darfst gern ein bisschen mehr dich spreizen.
Mein Näschen mag dich gerne riechen,
und du tust doch so schnell verfliechen!
Die Früchtchen – all’n voran die Feige,
geh‘n leider allzu schnell zur Neige.
Da bist du wieder, welch ein Glück!
Kehrst doch nochmal zu mir zurück.
Ein wenig willst du noch verweilen,
musst wegen mir dich nicht beeilen!
Die Spur von Holz lässt du noch da,
Patchouli auch – ja wunderbar!
Schau nicht schon wieder auf die Uhr!
Bin nett zu dir, was hast du nur?
Na gut, wenn’s sein muss, lass ich los.
War schön mit dir, bist echt famos.
Auch wenn du sehr verhalten bist –
vielleicht ist’s ja nur eine List? -
Ich will dich dennoch schnuppern, haben,
mich an deinem Dufte laben.
Versüßest du mir doch den Tag,
verliebte mich auf einen Schlag.
Wird immer es auch flüchtig bleiben –
hm, wie soll ich es beschreiben? –
Zieh doch trotzdem bei mir ein!
Und soll’s nur 'ne Affäre sein …
Frisch, fruchtig, fröhlich und auch frei,
ich mag dich sehr! Ich bleib dabei!


04.07.2012 17:51 Uhr
5 Auszeichnungen
Ich mag einfach keinen Kümmel - weder als Gewürz, noch in Parfums. Wenn ich beim Essen aus Versehen auf ein Kümmelkorn beiße, ekelt mich das dermaßen an, dass mir oft der Appetit schlagartig abhanden kommt. Als Bayer hab ich es da naturgemäß nicht leicht, denn bei uns gibt es Kümmel im Übermaß; leider auch in typischen Spezialitäten wie „Obazda“, den ich an sich verdammt gern mag. Aber als Vegetarier und Bierverächter mit diversen anderen Abneigungen bin ich in Bavaria so wie so ein kulinarischer Underdog.

Ich wollte diesen Duft hier unbedingt testen. Der liebe BassWurst – König der Pröbchen – war wieder einmal so freundlich, mich damit zu beglücken. Für alle Fälle habe ich vor dem Aufsprühen die Duftpyramide noch einmal gecheckt und mit Erschrecken festgestellt: Da steht KÜMMEL!

Wenn hier von Vanillezucker-Duft die Rede ist, dachte ich mir, kann es ja nicht so schlimm sein. Jedoch – ich schwör‘s euch – wenn irgendwo auch nur die kleinste Spur Kümmel drin ist, dann schmecke bzw. rieche ich das mit absoluter Sicherheit. So hat der ekelhafte Geselle mich auch gleich ganz kräftig begrüßt. Was denn jetzt? Vanillezucker + Kümmel = Traumduft?

Die Parfumeurin sei gepriesen: Es kümmelt wirklich nur sehr kurz in der Kopfnote. Glück gehabt! Denn hätte mir der Kümmel diesen herrlichen Duft versalzen, dann wär ich ziemlich sauer gewesen.

Ja, und dann – tatsächlich – Vanillezucker! Ich würde sogar sagen, JSEM duftet nach sehr hochwertigem Bourbon-Vanillezucker aus dem Bioladen. Das ist bei weitem noch nicht alles. Die diversen Gewürz- und Blümchenzugaben zusammen mit der mir mittlerweile so lieb gewordenen Tonkabohne machen aus diesem Vanillezucker eine besondere Delikatesse. Der Vergleich mit Background von Jil Sander ist gar nicht so weit hergeholt, was JSEM auch bei mir absolut punkten lässt.

Vanillezucker + x = kuscheliger, traumhafter Wohlfühlduft – Die Gleichung ist aufgegangen. Bei mir auf jeden Fall.


03.07.2012 12:52 Uhr
9 Auszeichnungen
Na, kommt ihr drauf? …

Richtig: Mary Poppins! Diesen Disney-Film kennt ihr doch sicher alle. Als Kind habe ich ihn oft gesehen und war immer wieder angetan und fasziniert von der liebevollen, irgendwie magischen Nanny. Das Wort „supercalifragilisticexplialigetisch” kommt mir öfter mal in den Sinn und ab und zu verwende ich es auch, wenn es zu einer Situation passt.

Dabei weiß man eigentlich gar nicht genau, was es bedeutet. Im dazugehörigen Song heißt es, man kann es unter anderem immer dann verwenden, wenn einem die Worte fehlen. Im Grunde kann es also alles bedeuten. Bei mir hat es sich so eingeprägt, dass es ein Ausdruck überschwänglicher Begeisterung ist – sozusagen ein Superlativ für klasse, toll, himmlisch, fantastisch …

A Taste Of Heaven ist für mich auf diese Weise absolut „supercalifragilisticexplialigetisch“: einfach himmlisch, traumhaft, zum Reinlegen, zum Anbeißen, zum Träumen verführend … schwärm … Halleluja, was für ein Wahnsinns-Duft! Ich meine fast, die Englein singen zu hören … oder eben wieder Mary Poppins in einem anderen Song des Films: „Wenn ein Löffelchen voll Zucker bittre Medizin versüßt, ja Medizin versüßt, Medizin versüßt …“

Dieser Duft versüßt einem den Tag, auch wenn er vielleicht ein wenig bitter ist. Lavendel alleine oder anders kombiniert wäre mir wahrscheinlich zu herb und würde mich auch viel zu sehr an die in den Schränken meiner Mutter hängenden Düftsäckchen erinnern, die wir früher in der Schule auch oft selbst gemacht haben. Aber hier ist es ein herrlich süßer und angenehmer Lavendel … und alle Duftnoten zusammen ergeben tatsächlich Waldmeister. Ach, wie ich das liebe! Ich war fast versucht, mir mit der Abfüllung und frischem, kühlem, spritzigem Mineralwasser eine leckere Limonade zu mixen – noch dazu, weil das Parfum auch noch grünlich ist.

Wenn es im Himmel tatsächlich so riecht, dann muss ich noch hart an meinem Karma arbeiten, um da auch wirklich hinzukommen. Bis dahin werde ich mir immer mal wieder den Tag mit ATOH versüßen und hoffen … ;)

Supercalifragilisticexplialigetisch!

So, nun hab ich nur noch einen Teil des Refrains auf den Lippen: „Jam-didelidelidel jam-didelei, jam-didelidelidel jam-didelei, jam-didelidelidel jam-didelei, jam-didelidelidel jam-didelei …“
Das passt ja auch ganz gut.


01.07.2012 16:00 Uhr
7 Auszeichnungen
einen Gang runterschalten
besser noch zwei
den Motor mal ganz abstellen
Hakuna matata
nur ich
meine Gedanken
ein wenig Zeit
die Blumen im Garten
ein angenehmer Hauch
plötzlich riecht es so gut
die Seele baumelt
Freiheit, die ich meine
dazu loslassen
in mir ruhen
bei mir sein
du kannst mich nicht nerven
ich nerve dich auch nicht
eine Ahnung von Frieden
ein Stück Paradies
plötzlich riecht es wieder so gut
olfaktorisches Soulfood
Klarheit
Reinheit
die Uhr nehm ich ab
beruhigende Klänge
die Chakren öffnen
ausgleichen
betanken
das Qi fließt
lass es strömen
nur ein bisschen Nirvana
die Blumen im Garten
es riecht wieder so gut
Buddhas Worte zum Leben
japanische Gelassenheit
alles mitnehmen
eine angenehme Begleitung
kann’s wieder angehen
Power bleibt
geht mit
belebt mich
ein wohltuender Hauch
riecht immer noch gut
Name und Duft
ein Oxymoron
überhaupt nicht


30.06.2012 18:58 Uhr
4 Auszeichnungen
Holla, die Waldfee, der Grottenolm, der Höhlentroll und der Fichtenkobold noch dazu!
Ich will mich gar nicht lange ergießen und reihe mich bei denjenigen ein, die nicht verstehen können, warum so viele auf diesen Duft abfahren.

Ich nehme hier wahr: Franzbranntwein, Franzbranntwein und dann noch Franzbranntwein und schließlich als Krönung des Ganzen Latschenkiefer-Franzbranntwein.

Zwei positive Dinge kann ich jedoch festmachen: Erfrischend und belebend ist PS schon irgendwie und bei mir verzieht er sich Gott sei dank recht schnell. Ich wollte ihn so gerne mögen können, denn die positiven Kommis hier haben mich neugierig gemacht, aber es geht einfach nicht. Aber wie immer: Jeder/ jedem das, was ihm/ ihr gefällt.

Im Grunde genommen mag ich den Geruch von Franzbranntwein und Latschenkiefertralala und er ist mir nicht unangenehm. Aber als Duft, als Parfum? - Nein, danke! Das nun wirklich nicht. Ich werde aus Respekt und Dankbarkeit dem edlen Spender gegenüber die Probe tapfer aufbrauchen, aber nur daheim und für mich ganz allein.

Und dann ist Zapfenstreich!


30.06.2012 12:18 Uhr
11 Auszeichnungen
In meiner psychisch-soziologischen Konstellation manifestiert sich eine absolute Dominanz positiver Impressionen deines Individuums!

Kurz: ICH LIEBE DICH!

Eigentlich wollte ich diesen Kommentar mit "Wolle Rose kaufe?" überschreiben und mich dann daran aufhängen, aber nach langen und breiten Überlegungen schien mir das viel zu platt und abgedroschen für dieses grandiose Meisterwerk.

Ich bedanke mich bei LosPepes, der seine letzten wertvollen Tropfen dieses Duftes brüderlich mit mir geteilt hat. Er nennt ihn seinen "Künstlerduft" und das kann ich wahrlich bestens nachvollziehen.

Das Kurkdjian'sche Prachtexemplar ist hier schon so gut beschrieben worden, dass ich dem gar nicht mehr hinzufügen will. Lumière Noire pour homme ist das Edelste, was bisher meine Duftsynapsen küsste - ein Rosenduft, der mir die Sinne vernebelt! Und Liebeserklärungen sollen ja auch nicht allzu wortreich sein.

So wird meine Wunschliste immer länger und wenn das so weitergeht, muss ich entweder bald reich heiraten oder mir einen großzügig bezahlten Zweitjob zulegen - möglichst einen recht distinguierten, denn für dieses edle Parfum fehlen mir bisher die Anlässe. Ich geh mich mal mit Ergoproxy umziehen!

Je t'aime, Lumière Noire! Je t'adore!


30.06.2012 11:06 Uhr
1 Auszeichnungen
Nicht ganz reimfrei!

"Es war einmal ein Mann, der hatte einen Schwamm. Der Schwamm war ihm zu nass, da ging er in das Gras(s). Das Gras(s) war ihm zu grün, da ging er nach Berlin. Berlin war ihm zu klein, da kauft' er sich ein Schwein. Das Schwein war ihm zu fett, da ging er in sein Bett. Das Bett war ihm zu weich, da ging er in den Teich. Der Teich war ihm zu voll, da ging er nach Tirol(l). Tirol(l) war ihm zu dumm, da kehrt' er wieder um."

So, das ist nun mein Beitrag zum Thema "Kinderparfum". Dieser Kinderreim treibt in unserer Familie seit vielen Jahren sein Unwesen. Meine kleine Nichte konnte den schon mit 2 Jahren fast fehlerfrei runterrattern. Ich weiß nicht, ob den außerhalb unserer Family sonst noch ein Mensch kennt. Jetzt auf jeden Fall ...
Der Reim ist so witzig wie sinnfrei, aber auch nicht bar jeder Kreativität. Jedenfalls ist er mir zu diesem Duft und den vorangehenden Beschreibungen in den Sinn gekommen.

Ich hatte mir eigentlich einiges erhofft beim Erscheinen von L.12.12 Rouge. Die Düfte dieser Reihe sind alle mit Sicherheit keine großen Würfe, aber dennoch ganz nett. Zu den hochqualitativen Poloshirt-Klassikern wollen sie alle vier nicht so recht passen.

Du, Herr Lacoste! Das ist echt gemein!

Ich hab sie ja ganz doll lieb die fruchtigen und süßen Duftwässerchen. Umso enttäuschter bin ich von diesem hier. Ob es nun tatsächlich ein Kinderparfum ist, mag ich nicht beurteilen. Als lieb(lich)en und heiteren Sommerduft für die Freizeit kann man (und selbstverständlich frau) Rouge schon tragen. Aber dafür wäre mir das Geld zu schade.

Ach ja, apropos Schwamm: Spongebob könnte vielleicht so duften, wenn er nicht gerade nach Krabbenburgern müffelt ...

Du, Herr Lacoste ... warum machst du denn ein Krokodil auf diese Flasche? Das ist doch gar nicht gefährlich das Parfüm!

"Das ist der Daumen, der pflückt die Pflaumen ..." - Ach nein, das macht ja jetzt ohne Visualisierung keinen Sinn!


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