DonJuanDeCatDonJuanDeCats Parfumkommentare

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05.12.2019 20:19 Uhr
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Hallo und schönen Abend, ihr schnüffelnden Nasen! Ich schreibe heute über Elie Saab, was übrigens so gar nichts mit der bekannten Automarke, die es übrigens seit 2012 nicht mehr gibt, zu tun hat. Ich denke, dass wisst ihr zwar sowieso, aber anderseits, bei euch weiß man es nie… :D
Ach und bevor ihr fragt, von der Saab Automarke gibt es übrigens keine Düfte wie es sie zum Beispiel von Mercedes, Ferrari, Porsche oder sonst was gibt. Ich glaube, dass hätte ohnehin niemanden interessiert, da ich denke, dass Saab nicht gerade eines der beliebtesten Automarken war, oder? Ich jedenfalls war noch nie ein großer Saab Fan, aber das alles ist ja auch Geschmackssache, nicht wahr? Ich meine, es gibt ja auch Leute, die tatsächlich den Fiat Multipla (vor allem das erste Modell) mögen!! :DD

Wie dem auch sei, der Duft, den ich heute vorstelle, ist Amande Tonka, was ein gourmandig-süßlicher Duft ist und damit, wie sollte es auch anders sein, besonders jetzt zur besinnlichen Zeit bzw. einfach zu den kalten Tagen sehr gut passt. Na dann, ich komme dann mal zur Duftbeschreibung!

Der Duft:
Der Duft beginnt leicht likörartig süßlich und erinnert mich damit kurzfristig an leckere Mon Chéries. Aber dann setzt schon ziemlich schnell die unverkennbare Note der Tonkabohne ein, die einen leicht puderig-sanften und dunkel-süßlichen Duft ausstrahlt. Dazu kommen Mandeln, die übrigens sehr gut zur Tonkabohne passen. Im Hintergrund duften, ebenfalls sehr passend zum bisherigen Duftverlauf, sanfte holzige Noten.
Die Tonkabohne wird schnell zur Hauptduftnote, auch wenn man die anderen Duftnoten weiterhin gut riechen kann, man merkt aber eben, dass der Tonka stärker ist.
Zur Basis hin merkt man noch, dass die Mandeln auch leicht bitter duften (auch wenn der leicht bittere Eindruck in der späteren Basis wieder weg ist), ansonsten bleibt es hauptsächlich puderig-süß, gourmandig und sanft-holzig. Ach und hin und wieder erscheint alles auch ein klein wenig vanillig.

Die Sillage und die Haltbarkeit:
Die Sillage ist ziemlich gut, man ist schnell von einer großen Duftwolke umgeben, die man überall hin mitschleppt, so dass alle den Duft an einem bereits riechen können, eher man überhaupt gesehen wird :D
Die Haltbarkeit bei solchen Düften ist meistens sehr gut, und auch hier ist es nicht anders. Hier sind also locker acht bis zehn Stunden, vermutlich sogar mehr drin.

Der Flakon:
Der rechteckige Flakon hat eine kastanienbraune Duftflüssigkeit und wirkt trotz seiner eher simplen Optik schon edel aus. Auf der Vorderseite sieht man ein schwarzes Etikett mit goldenem Rahmen, der Hals ist ebenfalls vergoldet und der Deckel ist schwarz-zylindrisch. Alles in allem ganz nett.

Soo, also ich finde den Duft trotz eigentlich recht einfachen Aufbaus (da sehr wenige Duftnoten) sehr gelungen, da er einfach schön duftet. Er ist für mich ein herbstlicher und winterlicher Duft, da er auf Grund der stark süßlichen Düfte gourmandig rüberkommt, die im Sommer sicher erdrückend wirken würden. Obwohl der Duft mir von seiner Ausstrahlung her wie ein Ausgehduft bzw. ein Duft für den Abend rüberkommt, denke ich, dass er auch tagsüber verwendet werden könnte an diesen kalten Tagen, zumindest, wenn man nicht gerade im Duft badet.

Der Duft soll unisex sein, ich finde aber, dass er ein wenig mehr in feminine Richtung geht. Aber ich denke, dass der Duft auch von den Herren getragen werden könnte, vielleicht kommt man damit gut bei den Damen an? Wer weiß? Ich müsste das mal testen… argh, wo ist ein Parfumo-Treff, wenn man ihn mal braucht, damit alle an mir schnüffeln können?? Anderseits, ihr Damen würdet mich bestimmt verarschen, da ich ständig über euch meckere oder mich über euch lustig mache (das alles ist doch nur Spaß!!! :D)… argh… seid ihr gemein!!! Oder bin ich einfach nur paranoid? Neeein, ich weiß es nicht, aber ich könnte schwören, dass beim letzten Parfumo-Treff zumindest in den Augen der Damen ein Funken Gemeinheit zu sehen war, wenn man genau hingeschaut hat! He he he… *seufz* :D

Wie dem auch sei, ich finde diesen Duft sehr gelungen. Er kann mit seinem schönen Duft mit ähnlichen Düften von Marken wie Guerlain locker mithalten und ist daher auch einen Test wert! Und außerdem animiert er mich immer wieder zum Weihnachtsmarkt zu gehen, um gebrannte Mandeln zu futtern und so! Hmm… :)

Und damit bin ich für heute auch schon fertig und wünsche euch allen einen schönen Abend :)


04.12.2019 20:40 Uhr
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Der Geist des Tales, wie dieser Duft hier übersetzt heißt, klingt meiner Meinung nach wie eine sagenhafte Gestalt aus der nordischen Mythologie oder zumindest nach einem Wesen, an denen Wikinger oder Kelten geglaubt haben.

In Wirklichkeit ist aber wohl mit „Glen“ eher etwas anderes gemeint. Nämlich Glenlivet 18, ein Whiskey, was ihr Duftbolde,… äh,… Trunkenbolde sicher gewusst habt, nicht wahr? :))
Jedenfalls soll dieser Duft hier eine Hommage an diesen Whiskey darstellen, der unter anderem Aromen von Birnen, Heu und Vanille enthält, welche bei diesem Duft auch in der Duftpyramide auftauchen (und unter anderem auch tatsächlich riechbar sind, einigermaßen jedenfalls).

Ich bin leider kein Whiskey-Kenner, so dass ich dazu nichts Weiteres sagen kann. Und wenn wir hier überhaupt mal Whiskey trinken, dann wird das (ich weiß ich weiß, das ist jetzt sicher ein Frevel) mit Cola gemischt, um es überhaupt trinkbar zu machen, oder aber eher um länger trinken zu können, ohne nach dem ersten Glas total betrunken damit anzufangen, seine Duftsammlung zu verschenken oder so… ha ha, das hättet ihr wohl gerne, nicht wahr? :D

Wie dem auch sei, mal sehen, wie der Duft so duftet!

Der Duft:
Ich rieche zu Beginn holzige Noten, Whiskey sowie eine leicht süßliche Note. Die süßliche Note ist auch etwas fruchtig, ich nehme an, dass sie von der Birne kommt, auch wenn ich die Birne nicht zu 100% identifizieren kann. Außerdem finde ich, dass der Duft im Hintergrund etwas trocken und herb ist. Vielleicht liegt es am Heu, dass der Duft leicht trocken duftet, das herbe sollte vom Whiskey oder Malz kommen. Vor allem aber kommt mir der Duft auch etwas rauchig vor, am nicht im Sinne von Weihrauch, sondern mehr Tabakartig. Dies verschwindet allerdings nach einer Weile allmählich wieder.
Mit der Zeit bekommt der Duft eine weitere, leichte süßliche Note, die mir dann Amber-artig vorkommt. Sie passt sehr gut zu der alkoholischen Whiskey-Note und nimmt in der späteren Basis sogar einen leicht vanilligen Geschmack… ich meinte natürlich Duft an, was ich schön finde.

Die Sillage und die Haltbarkeit:
Die Ausstrahlung ist gut, ziemlich gut sogar. Ein paar weniger Sprüher reichen schon aus, damit man den Duft recht gut auch aus einiger Entfernung noch riechen kann. Man hinterlässt also auf jeden Fall eine Duftwolke mit diesem Duft! Die Haltbarkeit mit über zehn Stunden fand ich auch recht gut!

Der Flakon:
Der Flakon ist rechteckig und hat auf der Vorderseite das Hylnds-Etikett drauf, also ein Etikett, welcher zwar den Namen des Duftes zeigt, aber darauf auch in einer anderen Schriftart „Hylnds“ geschrieben wurde. Der Deckel ist schwarz und recht groß. Hmm… ich finde, dass der Duft ruhig eine bräunliche, whiskeyartige Farbe als Duftflüssigkeit haben könnte… naja, dennoch ist der Flakon noch ganz okay.

So, das war nun Spirit of the Glen. Der Geist des Tales also. Dieser Geist scheint wohl gerne mal einen zu trinken, und wie es aussieht, sind Whiskeys oftmals die Drinks seiner Wahl :D
Nee, ich sagte ja schon in der Einleitung, dass es hier um eine Hommage an den Whiskey Glenlivet 18 geht. Und auch wenn ich den Whiskey nicht kenne, so ist dieser Duft ziemlich toll geworden. Er hat in der Tat eine recht gut riechbare, aber auch gut duftende alkoholische Note mit dem Whiskey, was zusammen mit der dezenten, vanilligen Süße und den holzigen Noten ihn für mich zu einem wirklich sehr schönen Ausgehduft macht, vor allem im Herbst oder wie jetzt im Winter. Ist meiner Meinung nach daher sehr testenswert, wenn man auf holzige Düfte mit alkoholischen Noten steht.

Hm, man bekommt ja direkt Lust, Whiskey zu trinken bzw. überhaupt sich die Kehle mit Alkohol zu zu schütten :D Zum Glück gibt es auf dem Weihnachtsmarkt zahlreiche Variationen vom Glühwein, so dass man dort seine alkoholischen Gelüste schnell stillen kann :D

Und okay, auch wenn es „nur“ Glühwein ist, kann auch dieser nach einigen Tassen reinhauen! Und meine Empfehlung, was ich letztens beim tollen Parfumo-Treff und dem (leider kurzen) gemeinsamen Ausflug in den Frankfurter Weihnachtsmarkt entdeckt hatte: … Hm… ich sollte es nicht sagen, ihr werdet sicher lachen… aber das war echt so lecker… na gut, ich sag’s… probiert mal den…
Schneemannpunsch! :DDD
Mu ha ha, witziger Name, aber lecker! Ich glaube der war mit Glühwein, Amaretto, Rum und Sahne… probiert ihn mal aus, he he :)

Na dann, bis zum nächsten Mal und noch einen schönen Abend :)


02.12.2019 20:32 Uhr
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Hu hu ihr Nasen, die wiederum die Nasen überall reinstecken müsst! :D Willkommen zu einem neuen Duftkommentar, und ich hoffe, ihr habt Lust, überhaupt zu lesen, bei dem Wetter da draußen, der lieber dazu einlädt, sich einzukuscheln und mit Tee oder Kaffee sich in eine gemütliche Ecke zu verziehen und… oh wartet… ich beschreibe aber nicht wie so oft einen Damenduft, sondern diesmal mal wieder einen Herrenduft! Und wir Kerle sind doch bekanntlich hart im Nehmen (klingt das irgendwie doppeldeutig?? :D). Was sagt denn das Thermometer? 2 Grad? Pffft… also los, T-Shirt anziehen, Fenster aufreißen, eiskaltes Bier holen und sich vor diesem Kommentar setzen. Falls ihr doch bibbern solltet, dürft ihr hin und wieder einen erwärmenden Schluck Glühwein nehmen, schließlich sind wir ja derzeit in diesen besinnlichen Zeiten :DD

He he, also ich komme heute mal zum neuesten Duft (2019) von Amouage, dem Portrayal für Herren. Amouage ist so eine Marke, die oft recht gute Düfte herstellt, aber auch mal tief ins verstopfte Klo zu greifen scheint, wenn auch dies zum Glück eher weniger vorkommt. Aber da die Düfte ja immer Geschmackssache sind, kann es natürlich sein, dass jeder Duft jedem anders gefällt. Oftmals muss man aber bei jedem Duft eines zugeben: Dass sie, unabhängig der Duftnoten, alle von hoher Qualität zu sein scheinen, da mir beispielsweise noch kein zu synthetischer oder zu einfacher Duft unter die Nase gekommen ist.

Letztens aber probierte ich diesen Portrayal für Herren aus. Und obwohl der Duft qualitätsmäßig wie immer gut ist, da die (sehr wenigen) Duftnoten authentisch und daher also gar nicht synthetisch duften, ist dieser Duft meiner Meinung nach für einen Amouage-Duft so banal wie schon lange nicht mehr ausgefallen… dass es schon fast weh tut, dass auf dem Flakon Amouage drauf steht!

Der Duft:
Ich rieche zu Beginn schon Wacholder und sonstige holzige Noten, die sich später als Zedernholz herausstellen oder zumindest wie Zeder duften. Ziemlich schnell rieche ich zunächst etwas Patchouli, der einen erdigen Duft abgibt und bald schon ins erdig-grasige übergeht, wodurch mir klar wird, dass der von mir wahrgenommene Patchouli eigentlich der Vetiver ist. Dieser Vetiver wird im weiteren Duftverlauf immer intensiver und für mich auch gleich die Hauptduftnote dieses Duftes.
Seltsam, dass so viele erwähnen, dass sie intensive Veilchen riechen würden. Ich rieche Veilchen eigentlich kaum, vor allem zu Beginn duftet er nur schwach (aber jeder nimmt einen Duft bekanntlich ja anders wahr!). In der Basis gibt es tatsächlich Veilchen, die süßlich, aber nicht wie gewohnt puderig duften, aber dennoch für mich allgemein recht schwach ausgefallen sind, so dass ich bis zum Schluss den Vetiver sogar noch etwas stärker wahrnehme, nun gemischt mit den erwähnten holzigen Duftnoten. Und irgendwie war’s das dann auch für mich, da man mehr nicht riecht…

Die Sillage und die Haltbarkeit:
Die Sillage ist zwar Amouagemäßig hoch, aber unter den Amouagedüften selbst eher mittelmäßig, also es gibt jedenfalls stärkere. Aber das macht nichts, da man auch mit diesem Duft eine Weile lang recht gut wahrgenommen werden wird. Die Haltbarkeit ist ebenfalls sehr gut mit über zehn Stunden.

Der Flakon:
Am Flakon gibt es wie immer nichts auszusetzen, da er hochwertig und schön wie immer ist. Diesmal ist der Flakon eigentlich klar, ist aber mit einer gold-bläulich schimmernden Schicht überzogen, der je nach Lichteinfall stärker oder schwächer glänzt und teilweise in Regenbogenfarben strahlt, damit ähnelt er dem Flakon von Fate Man ein wenig. Auf der Vorderseite sieht man das gewohnte Amouage Logo, der Name des Duftes steht am Hals geschrieben. Der Deckel ist massiv und bogenförmig und trägt auf der Vorderseite einen hellblauen Swarovski-Stein. Ein netter Flakon, wobei mir die weniger glänzenden Flakons besser gefallen.

Sooo… jaaa also ehrlich, mir hat der Duft echt nicht gefallen. Ich fand ihn sogar richtig langweilig. Bei diesem Duft kommt es mir fast so vor, als ob die bei Amouage gedacht hätten, dass es mittlerweile egal sei, was für einen Duft man komponiert, da die Leute eh alles von Amouage kaufen würden, so dass man sich auch mal weniger Mühe geben könnte:

„Kommt, erstellen wir einen Duft in 5 min, der nur nach Patchouli und Vetiver und ein wenig nach Veilchen duftet!“
„Aber… ist das nicht ein wenig zu wenig und zu einfach?“
„Ach was, wir haben erstens unseren guten Namen, zweitens füllen wir die Brühe in ein wie immer hochwertiges Flakon und drittens ist die gesamte Aufmachung aufwändig. Und wenn dann auch der Preis hoch genug ist, dann werden die Kunden eh davon ausgehen, dass der Duft sehr hochwertig ist, bei dem wir uns extrem viel Mühe gegeben hätten!“
„Stimmt, das könnte tatsächlich klappen. Also gut, machen wir’s! Mu ha ha, sind wir nicht schlau??“

… und die haben es wirklich gemacht. Daher steht nun auch Portrayal Man in den Läden :D
Meine persönliche und ehrliche Meinung: Ich habe von Amouage noch nie etwas derart Langweiliges unter der Nase gehabt. Paar schlechte Düfte vielleicht schon, weil diese nicht mein Geschmack getroffen haben, aber ein derart langweiliges, unkreatives, schnell gemacht wirkendes kannte ich von Amouage noch nicht. Ich hoffe, 2020 gibt es wieder etwas Schöneres, aber das werden wir alle ja erfahren. Und bevor ihr alle wie immer vorschnell meckert: All dies ist nur meine persönliche Meinung. Wenn dies für euch der beste Duft der Welt ist, dann stimmt was mit euch nicht… argh, ich meinte natürlich dann gut für euch, dann könnt ihr euch auf den Duft freuen :D

Empfehlen kann ich diesen Duft aber nicht, so dass ihr eure Arme lieber für andere Düfte aufheben solltet. Und falls ihr Amouage-Fans seid, dann wie gesagt nur nicht rumheulen, weil ich gemeckert habe :D
Amouage hat schließlich noch genügend Herrendüfte, die auch wirklich gelungen sind :)

Na ja, also dann, das war’s wieder von mir und ich wünsche euch allen einen schönen Abend. Also bis zum nächsten Mal :)


28.11.2019 20:09 Uhr
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Hey Leute, da bin ich wieder und komme heute zu einem Duft der Marke L’Occitane, die mich wirklich sehr verwirrt hat in letzter Zeit. Denn ich war vor einiger Zeit mit einer netten Parfuma (jaaa, es gibt wirklich nette unter euch! :DD) mal wie üblich schnüffeln. Es war noch Sommer und sie hatte ein tolles, schwarzes Kleid an. Ihre schönen Beine glänzten in der Sonne und… ahh wartet… ich glaube ich schweife ab… :DD

Jedenfalls gingen wir in Frankfurt auf der Zeit zu so einem L’Occitane Laden. Sie suchte einen Duft, und als wir es nicht fanden, fragte ich einen der Verkäufer, ob sie den Duft hätten (ich weiß allerdings nicht mehr, welcher Duft es war!). Als Antwort bekam ich dann so etwas wie „Tut mir leid, wir sind nicht dieser L’Occitane“ zu hören. Und das, obwohl Markenname, Logo, Schriftart- und Schriftzug genau dasselbe waren. Ich meinte dann nur noch so „Okaaay…“ und entfernte mich langsam, weil es mir irgendwie seltsam vorkam. Die Parfuma, mit der ich mich traf, wusste soweit ich weiß auch nicht mehr weiter, was das nicht so? (ich weiß dass du das hier liest,… he he he).

Na jedenfalls muss ich das noch herausfinden, ich kann mich aber auch gerade irren und alles mit einer anderen Marke verwechseln… naja, egal, ich komme jetzt hier aber zu „Thé Vert & Bigarade“, was für Tee-Liebhaber wie mir extrem toll klingt!

Der Duft:
Ooooh!! Der Duft beginnt wirklich mit einer hervorragenden Tee-Note. Also damit meine ich, dass man Grünen Tee riechen kann, der sehr authentisch duftet. Dann kommt eine andere Tee-Sorte hinzu, die (zumindest hier bei diesem Duft) dem Duft vom Grünen Tee etwas ähnelt, da er auch ein wenig grün und herb rüberkommt, aber meiner Meinung nach etwas weicher duftet, nämlich der ebenfalls tolle Yerba-Mate-Tee. Allerdings vermischen sich beide Tee-Noten zu schnell zu sehr ineinander, so dass ich bald schon beide Tees nicht mehr wirklich unterscheiden kann.
Nur wenig später riecht man auch den Thymian. Ein Kraut, der eventuell etwas strenger oder herber als andere Kräuter schmeckt, aber genauso einen tollen und herben Duft hat. Solche krautigen Düfte können sich meiner Meinung nach vor allem gerade bei solchen sommerlichen Düften sehr schön entfalten, da ich finde, dass die sogenannten „Küchenkräuter“ hervorragend in sommerliche Düfte passen, allen voran eben zu zitrischen Düften oder mit Duftnoten wie Tee etc.
So, trotz der frischen und lockeren Ausstrahlung ist der Duft im Hintergrund auch ein wenig trocken. Dies kommt sicher durch die vielen herben Düfte zustande, aber dies stört mich nicht, da dieses trockene Feeling mir nicht wie beispielsweise bei vielen blumigen Düften auch stickig vorkommt. Abgesehen davon sind die grünen Tee Düfte wesentlich stärker, was aber natürlich auch wiederum etwas herbe Düfte sind :D
Und das war’s dann, da man mehr auch nicht riecht. Im Grund also nur Tee und etwas Kraut. Aber das wenige, was man erschnüffeln kann, riecht dafür umso schöner und vor allem auch recht authentisch! Ein schöner, erfrischender Duft!

Die Sillage und die Haltbarkeit:
Ich wette, ihr habt’s bereits geahnt, dass ich hier jetzt schreiben werde, dass der Duft nicht besonders stark ausgefallen ist. Er ist traurigerweise sogar recht schwach ausgefallen, so dass ihn andere bei einem vermutlich nicht mal aus der Nähe riechen könnten. Daher ist dies ein Duft für den alleinigen Genuss, den man sich im Sommer immer wieder mal neu aufsprühen könnte. Dadurch kommt einem der Duft auch recht kurz vor, auch wenn er sich auf der gesprühten Stelle so drei oder vier Stunden halten sollte.

Der Flakon:
Der Duft kommt in einem rechteckigen Flakon mit recht dickem Glas. Auf der Vorderseite wurde das „&“-Symbol dick in das Glas eingearbeitet. Die Duftflüssigkeit ist grünlich und sieht damit lecker aus. Der schwarze Deckel ist zylindrisch, wobei er im unteren Teil eine Gewinde-Form hat. Ein etwas unscheinbarer, aber dennoch netter Flakon.

Aaah, auch dieser Tee-Duft hat mir sehr gut gefallen. Es gibt mittlerweile echt schöne und auch viele (Grüne) Tee-Düfte, so dass die Entscheidung echt schwierig wird, welchen man mal holen könnte. Denn das wird sich jetzt ein wenig wie Kritik anhören, aber es ist nun einmal so, dass die meisten dieser Grüner-Tee Düfte sich recht viel ähneln, so dass es sich vermutlich nicht lohnt, sehr viele verschiedene davon zu holen, jedenfalls, wenn der Duft auch rein nur nach grünem Tee duftet (anders ist es beispielsweise bei den Elizabeth Arden Green Teas, von denen ja verschiedene „Sorten“ gibt, die auch wirklich unterschiedlich duften!).

Probierenswert ist dieser Duft aber natürlich ebenfalls und ich fand ihn auch sehr gut, so dass er in meine „Gute-Tee-Düfte“-Liste aufgenommen wird :)
Denn er ist gerade im Sommer, vor allem an den wirklich heißen Tagen sehr erfrischend, so dass man damit eventuell Hitzewellen etwas besser überstehen könnte, zumindest, wenn man sich mal aufraffen kann, um sich einen Duft aufzusprühen. Denn meist klebt man an solch heißen Tagen irgendwo an der Ecke und hofft auf etwas Kühlung, nur um endgültig zu verzweifeln, wenn man im Wetterbericht liest, dass die Hitzewelle noch über eine Woche anhalten wird… baah… nur noch 5-7 Monate, und wir haben wieder Hitzewellen *seufz*

Wie dem auch sei, der Duft ist jedenfalls empfehlenswert, doch leider eben nur für einen selbst, da ihn andere bei einem sicher nicht riechen werden auf Grund der schwachen Sillage.

Gut, das war’s dann auch schon, vielen Dank für’s Lesen und einen schönen Abend noch :)


27.11.2019 20:05 Uhr
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Stopp, stopp, stopp! Bevor euch wegen des absolut kitschigen und klischeehaften Spruchs in meinem Titel sämtliche Zehennägel aufrollen (buuah, was für eine Vorstellung!!), so habe ich dies nur wegen dem Duftnamen gewählt, der ja den Beinamen „Flame“ trägt. Ich hätte genauso gut auch etwas mit „Feuer und Flamme“ schreiben können, was aber auch nicht besser ausgefallen wäre :D

Na jedenfalls ist Eternity Flame for Men mein erster Herren-Eternity Test überhaupt und es war auch nur ganz zufällig, dass ich den Duft mir aufgesprüht hatte. Denn ich stand mal wieder vor den Düften und wusste irgendwie nicht so recht, was ich probieren sollte. Also schloss ich die Augen, streckte die Hand aus und ergriff irgendeinen Duft. Wenn ich so darüber nachdenke, war es irgendwie Glückssache, dass nicht gerade eine Dame in der Abteilung anwesend war (da die Damen sich gerne auch mal in der Herrenabteilung rumtummeln), wer weiß, was ich mit geschlossenen Augen sonst so alles „ergriffen“ hätte… :D

Naja, eigentlich wollte ich nach dem Griff zum Duft fast schon „bäääh, doch nicht Eternity“ rufen, wurde aber zugegebenerweise recht positiv von dem Duft überrascht, und das trotz deutlicher Synthetik!

Der Duft:
Gleich zu Beginn duftet der Duft intensiv nach süßlichen und würzigen Noten. Bevor es aber wirklich mit Rosmarin, allgemeinen Gewürzen und einer Amberartigen Süße so richtig losgeht, nimmt man zuerst einmal die Ananas wahr.
Nein, nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein (ich tippe übrigens die ganzen „neins“ hier einzeln, das hier ist KEIN copy&paste :D) nein nein nein!!!! Nur weil man Ananas wahrnimmt, riecht das Ganze nicht nach Aventus. Und ich werde auch keinen Vergleich mit Aventus machen, nur weil man eben Ananas riechen kann… ihr Aventus-Jünger seid echt unglaubliche Freaks!!!!
Egal, weiter mit dem Duft! Es duftet also nach Ananas, das angenehm fruchtig-süß duftet, aber nicht allzu lange anhält. Schon sehr bald verpufft diese fruchtige Note schon größtenteils wieder, so dass dann krautig-würzige und warm-süßliche Düfte auftauchen, nämlich die beschriebenen, Amberartigen Duftnoten (wahrscheinlich das Labdanum), die neben der knackig-würzigen Ausstrahlung auch warm rüberkommen sowie das Rosmarin, der als Küchenkraut ganz nett duftet, aber schon bald wieder etwas in den Hintergrund rückt. Viel ändert sich danach eigentlich nicht mehr, da eben Labdanum (oder diese schöne, Amberartige Süße) zusammen mit allgemein, nicht weiter definierbaren Gewürzen die Basis bildet. Nebenbei gibt es die gewohnte Mainstream-Synthetik, die ganz okay ist und überhaupt nicht stört, zumindest mich nicht. Alles in allem ein schöner Duft, den man sich mal anschauen kann.

Die Sillage und die Haltbarkeit:
Die Sillage war ganz okay bzw. gut, so dass der Duft eine Weile lang bei einem gut riechbar sein müsste, ohne dass man zu Nahe rankommen muss. Auch die Haltbarkeit fand ich mit mehr als acht Stunden richtig gut.

Der Flakon:
Der Flakon ist rechteckig und rundet im oberen Bereich bogenförmig ab. Darauf setzt der verchromte und zylindrische Hals an, auf dem der eckige und deckellose Sprühkopf aufsitzt, der übrigens einen recht feinen Duftnebel versprüht. Die Duftflüssigkeit ist passend zum Namen und zum süßlichen Amberduft rotbraun. Alles in allem ganz nett.

Also, mir hat „Flame for Men“ gut gefallen. Es ist jetzt vielleicht kein Duft, den man unbedingt haben müsste (sonst müsste man ja wirklich mehr als 1000 Düfte im Regal stehen haben, wenn man alles haben müsste, oder??? :DDD), aber man würde meiner Meinung nach auch keinen Fehler machen, wenn man sich den Duft gönnen würde (und genauso füllt sich also das Regal tatsächlich mit der Zeit mit 1000 Düften :DDD).

Ja ernsthaft, ich bin eigentlich kein großer Eternity-Fan, die Original-Damenversion mag ich beispielsweise nicht, aber der hier kommt gerade mit seinem würzig-warmen und süßlichen Duft vor allem jetzt im Herbst bzw. Winter sehr gut rüber. Er hat eine angenehme Ausstrahlung, hält ausreichend lange aus und taugt sowohl für den Tag als auch zum Ausgehen. So betrachtet ist er ein Alleskönner bzw. Allrounder und ist daher meiner Meinung nach einen Test Wert, vor allem, wenn man die zwar spürbare, aber eben nicht weiter störende Synthetik nicht weiter beachtet oder wie ich sich nicht daran stört.

Und das war’s dann auch schon, so dass ich zum Ende komme und euch allen noch einen netten Abend wünsche, bis dann :)


25.11.2019 20:29 Uhr
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Hallo ihr lieben Parfumas (und natürlich auch Parfumos, falls hier paar Kerle auch mal Damenduft-Kommis lesen sollten :D). Willkommen zu einem weiteren Kommi von mir, diesmal zu Skin (EDT) von Clean.

Clean ist an sich eine ganz nette Marke, die vor allem auf reinlich duftende Düfte setzt, wie es eventuell vom Namen her sich auch leicht ableiten lässt. Ein paar „Saubere Wäsche bzw. Frische Wäsche“ Düfte davon sind ganz angenehm und dürften im Grunde vor allem den Damen gut gefallen, natürlich aber nicht allen, da es, wie ich es ja immer wieder erwähne, auch extreme Schmutzfinken unter euch gibt (da bin ich mir jedenfalls ziemlich sicher) und beispielsweise ihre Wohnungen nur einmal im Monat saugen oder so (so wie ich, aber… ähm… vergesst was ich gesagt habe, den vielen Staub sieht man aber bei mir eh nicht, da hier noch mehr Katzenhaare rumliegen :DDD).

So, jetzt komme ich also zu Skin, was ja Haut bedeutet. Und schon wandern meine Gedanken an samtene, weiche Damenhäute, aaah… :DD
Okay, ich sollte mich aber nicht ablenken lassen, also schnüffle ich mal, wie „Damen-Haut“ so duftet :D

Der Duft:
Also der direkte Beginn ist sehr eigenartig und fast schon zum Davonlaufen. Denn für einen (zum Glück nur gaaanz kurzen) Augenblick duftet es streng chemisch wie ein starkes Reinigungsmittel. Dann aber scheint der Duft eine 180°-Kehrtwende zu machen und wird im nächsten Augenblick schon weicher und sanfter.
Apfel kann man ein klein wenig erahnen, ansonsten kann ich kaum etwas von der Kopfnote herausriechen. Ich rieche stattdessen viel mehr die Duftnoten aus der Herznote heraus, allen voran Vanille, die nett, süß und puderig-sanft duftet, sowie etwas Kokosnuss, was zwar nicht so recht zum restlichen Duft zu passen scheint, man ihn aber in der Basis eh kaum noch riecht. Und ja, schokoladig kommt einem der Duft auch vor, wenn auch nur ganz gering.
In der Basis ändert sich eigentlich nicht mehr viel, da für mich weiterhin die Vanille die dominierende Duftnote ist, was auch bis zum Ende so bleibt. Ein Moschus und Amber Mix kommt noch hinzu, der Duft hat auch reinliche Düfte wie bei fast allen Clean-Düften, aber alles in allem ist er recht unscheinbar und auch relativ schwach in der Ausstrahlung geworden, so dass man die meisten Duftnoten wie gesagt kaum riechen kann und der Duft einfach nur „irgendwie vanillig“ rüberkommt.

Die Sillage und die Haltbarkeit:
Die Sillage ist wirklich schwach geraten, so dass der Duft nur für einen selbst etwas ist. Man müsste die Dufttragende Parfuma schon fest umarmen (hmm… :)), um ihren Duft wahrnehmen zu können!
Auch die Haltbarkeit ist eher gering. Zwar riecht man den Duft so einige Stunden, aber nach zwei Stunden ist er bereits extrem körpernah, dass man die Nase schon auf der gesprühten Stelle plattdrücken müsste, um noch etwas riechen zu können.

Der Flakon:
Der Flakon ist rechteckig und recht einfach. Er hat eine nette violett-pinke Farbe und hat kein Etikett, der Name steht also direkt auf den Flakon gedruckt. Der Deckel ist zylindrisch und verchromt. Alles wie gesagt sehr einfach, sieht aber wegen den leuchtend bunten Farben der verschiedenen Düfte recht nett aus.

Okay, ich finde, dass dieser Clean zwar nicht schlecht duftet, aber wirklich gut ist er dennoch nicht, weil er sehr unscheinbar duftet, eine sehr geringe Sillage und eine sehr kurze Haltbarkeit hat. Der Anfang ist wegen der chemisch duftenden Note eher garstig, aber man sollte sich davon nicht abschrecken lassen, da es schon nach einer Minute recht nett wird. Wofür man diesen Duft benutzen könnte, weiß ich nicht so recht, da er teilweise sogar für einen selbst sehr schwach ist. Eventuell taugt er als Bett-Duft… nicht das, was ihr denkt (na wer hat hier schmutzige Fantasien, hä?? :D). Ich sagte aber Bett-Duft, da einige ja zum Schlafen auch mal hin und wieder einen Duft aufsprühen.

Soo… der „Skin EDT“ ist trotz des eigentlich netten Vanilleduftes zu unscheinbar und belanglos und gehört damit zu den Clean-Düften, die man sich eigentlich nicht anzuschauen braucht. Und ich denke auch nicht, dass dieser Duft so wie die Haut von euch Parfumas duftet… hmm… bald ist der Frankfurter-Parfumo-Treff… ich könnte ja an einigen von euch schnüffeln, rein aus Vergleich mit diesem Duft natürlich! :D …. Waaah… jetzt kommt aber sicher keine einzige Parfuma mehr zum Treff, und ich bin schuld, alle vergrault zu haben… *seufz* :(((

Na dann, das war’s dann wieder, ich wünsche allen einen schönen Abend :)


24.11.2019 19:47 Uhr
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Halloho mal wieder :)
Heute komme ich zu Rosa di Filare von Bois 1920, eine Marke, die ich toll finde, aber leider viel zu wenige Düfte davon bislang richtig testen konnte. Was unter anderem daran liegt, dass ich diese Marke bislang noch nicht einmal in Nischenduft-Parfümerien finden konnte (zumindest hier in Frankfurt). Vielleicht hat sich das ja mittlerweile geändert, da ich zuletzt vor einem Jahr direkt nach diesen Düften gefragt bzw. gesucht hatte, was ich ja sehr hoffe, da mir Bois 1920 sehr interessant erscheint.

Jedenfalls hieß dieser Duft früher Kimono Rose. Und wenn unter euch auch Japan-Liebhaber sind (aber natürlich wegen der interessanten Kultur, nicht wegen den… ähm… abartig vielen und wirklich extremst freizügigen Animes, die man ja vor allem im Internet in jeder Ecke so trifft… naja… ihr wisst sicher, was ich meine… :D), dann denkt ihr sicher auch wie ich bei dem Begriff Kimono an toll bemusterte traditionelle Kleidungen der Japaner.

So, aber warum nun Kimono? Nun, was ich als schlechtester Botaniker der Welt natürlich mal wieder nicht wusste ist, dass die Kimono Rose wirklich eine echte Rose ist, die sogar starken Regen gut überstehen soll. Noch konnte ich aber nicht herausfinden, warum diese Rose „Kimono“ genannt wird, aber irgendwer hier könnte mir das sicher verraten, nicht wahr?
Ich jedenfalls komme mal zum Duft!

Der Duft:
Ich rieche zu Beginn einen Mix aus Rose und Johannisbeeren, puderigen Noten und eine zunächst Jasminartige Süße, die aber dann bald schon mehr nach Amber duftet. Im Hintergrund rieche ich ein wenig Litschi, der aber schnell kaum noch riechbar wird. Ebenfalls im Hintergrund, aber wesentlich stärker als der Litschi duftet das erdige Patchouli.
Der Duft wird bald schon zunehmend puderig-süßlicher. Das süßliche kommt wie gesagt vom Amber bzw. riecht wie Amber, das puderige ist das „Werk“ der Iris. Das Patchouli ist ebenfalls nun besser riechbar, bleibt aber eher sanft. Auch holzige Noten kommen allmählich „zum Vorschein“ und duften nach einem Mix aus sanftem Guajakholz und etwas herberem Zeder.
In der Basis ist der Duft weiterhin süß und puderig, wobei das Süße nun auch nach Moschus duftet und nicht nur nach Amber. Die erdigen Duftnoten sowie die Hölzer sind weiterhin vorhanden, riechen aber recht sanft, was eben an der allgemein weichen Ausstrahlung des Duftes liegt. Die Rosen nehme ich in der Basis etwas geringer wahr. Ehrlich gesagt habe ich aber sogar Schwierigkeiten, in der Basis überhaupt noch Rosen wahrzunehmen, sondern nehme mehr allgemein blumige Düfte wahr. Alles in allem ist Rosa di Filare ein sehr schöner, sanfter Duft!

Die Sillage und die Haltbarkeit:
Die Ausstrahlung ist überdurchschnittlich gut ausgefallen und wird daher aus der Nähe eine Weile lang gut riechbar sein, da vor allem die süßlichen Duftnoten und die blumigen Noten stärker ausstrahlen. Die Haltbarkeit fand ich für einen sanften Duft recht gut, sogar ziemlich gut mit über acht Stunden.

Der Flakon:
Der Flakon ist pink und zylindrisch, wobei er am Hals steiler wird. Auf die Vorderseite wurde der Markennamen eingearbeitet. Der Name des Duftes ist scheinbar nicht zu sehen. Der massiv aussehende, goldene Deckel hat einen „Used“-Look, sieht also abgeblättert bzw. gebraucht aus und ist im unteren Bereich zylindrisch, während er im oberen Bereich zu einer Scheibe wird, auf der der Markenname eingraviert wurde. Ein schöner, aber etwas simpler Flakon.

Oh ja, Rosa di Filare bzw. Kimono Rose ist mal wieder eines dieser Düfte, bei der ich mir sicher bin, dass er so richtig wunderbar bei euch Damen duften müsste. Und er ist übrigens nicht eines dieser quietschbunt-süßen Düfte, sondern kommt trotz seiner schönen Süße auch etwas erwachsener rüber, da er auch nach netten, erdigen Patchouli-Noten sowie herben und holzigen Düften duftet.
Er ist auf jeden Fall eines dieser eleganten Abend-Düfte, die man zum Ausgehen und so verwenden könnte, und zwar eigentlich sogar unabhängig der Jahreszeit (meiner Meinung nach jedenfalls).

Interessanterweise fand ich die Rose, dafür dass sie Teil des Duftnamens ist, nicht wirklich herausstechend, oder aber diese Rose, also die Kimono Rose, duftet derart verschieden von „gewöhnlichen Rosen“, dass ich deswegen Schwierigkeiten habe, sie wirklich zu erkennen bzw. sie als intensiv wahrzunehmen. Vor allem am Ende des Duftes nehme ich wie beschrieben eher allgemeine, „blumige Duftnoten“ wahr als dass ich wirklich Rosen herausriechen würde. Ihr seht, ich kenne mich mit Rosen nicht aus, wobei ich mich eigentlich mit Blumen allgemein nicht wirklich auskenne. Daher schrieb ich ja zu Beginn auch, dass ich der schlechteste Botaniker aller Zeiten wäre :DD

Wie dem auch sei, der Duft ist sehr testenswert und wohlriechend! Probiert ihn also mal aus, falls ihr das Glück haben solltet, den Duft doch irgendwo zu finden! Und damit bin ich nun auch zum Schluss angekommen und wünsche euch allen einen schönen, netten Abend! Also dann bis zum nächsten Mal :)


21.11.2019 19:53 Uhr
8 Auszeichnungen
Hey Leute, wie geht es euch? Willkommen zu meinem neuesten Kommi, der mal wieder über einen Tee-Duft ist. Was ja eigentlich recht passend für diese Jahreszeit ist, oder? Ich meine, es ist Winter und da trinkt man eben häufiger wärme Getränke. Und neben dem allseits beliebten Kaffee ist eben der Tee ebenfalls ein Dauerbrenner mit seinen verschiedenen Sorten… oder auch Glühwein, doch das ist eine andere Geschichte :D

Ich komme nun zu einem Tee-Duft von Bvlgari. Ich hatte vor ein paar Jahren hier bereits die ganzen Thé Düfte vorgestellt (argh, ich sehe gerade, dass ich den schwarzen davon noch immer nicht getestet habe! Muss das unbedingt mal nachholen!!), und ich fand sie alle wirklich toll. Diese Düfte sind allerdings mit jahrlangem Abstand erschienen, es ist also nicht so, dass sie alle innerhalb weniger Jahre oder gar alle auf einmal auf den Markt kamen. Während der grüne, der Thé Vert bereits 1992 erschien, kam der Thé Bleu beispielsweise erst 2015 heraus. Wie dem auch sei, heute komme ich zur mittlerweile eingestellten Extrême Version von Thé Vert, was hoffentlich ein wenig intensiver duftet. Denn so schön die ganzen Thé Düfte auch sind, haben sie alle einen gemeinsamen Makel: Sie haben nämlich allesamt eine furchtbar schwache Sillage *seufz*

Soo… arrrgh,… verdammt, bevor ich den Duft aufsprühen kann, muss ich noch den Tesaband vom Deckel entfernen, aaaargh, warum macht ihr das immer wieder… *mecker mecker* So eine Fummelei mal wieder…

Der Duft:
Okay, der Duft beginnt mit schönem und frischen Grünem Tee und duftet zudem sanft puderig. Ich rieche auch Orangenblüten, wobei der Tee aber die stärkere Duftnote ist. Pfeffer und Kardamom ergeben zudem eine herb-würzige Mischung. Ich würde nicht sagen, dass man beide Duftnoten wirklich riecht, aber ich nehme an, dass die leicht würzige Aura durch diese beiden Duftnoten „verursacht“ werden.
Der grüne Tee wird im weiteren Verlauf sogar etwas intensiver, was ich schön finde. Er riecht deutlich nach grünem Tee, aber dennoch ist der Duft natürlich sehr parfumig ausgefallen, da er eben auch puderig und auch cremig duftet.
In der Basis bleibt der Grüne Tee erfreulicherweise weiterhin enthalten und man kann ihn auch recht gut herausriechen. Die erwähnten anderen Duftnoten wie puderige und cremige Düfte bleiben ebenfalls noch ein wenig, so dass der ganze Duft vom Anfang bis Ende stets sehr gut duftet.

Die Sillage und die Haltbarkeit:
Die Sillage ist weiterhin schwach wie gewohnt aus dieser Duftreihe. Ob der Duft nun dennoch wesentlich intensiver duftet als die normale Version, kann ich leider nicht sagen, da ich den normalen Thé Vert leider nicht zur Verfügung habe, aber es kann sein, dass man sillagemäßig zumindest einen kleinen Unterschied merkt, was aber nicht viel zu bedeuten hat, da die Extrême Version wie gesagt auch recht schwach ist. Die Haltbarkeit war mit einigen Stunden, also so vier bis sechs Stunden, ganz okay.

Der Flakon:
Der Flakon ist zylindrisch und schrägt am Sprühkopf wie ein Lippenstift ab, worauf dann der Hals ansetzt. Dieser wirkt wie der Schaft einer Säule, auf denen passenderweise ein ebenfalls Säulenähnlicher, verchromter Deckel ansetzt (der Deckel ist also sozusagen das Kapitell der Säule).
Im Unterschied zum normalen Thé Vert hat dieser hier eine dunkelgrüne Duftflüssigkeit. Alles in allem ein schöner Flakon.

Soo! Ihr ahnt es vielleicht bereits schon, aber auch von diesem Duft bin ich begeistert! Obwohl der Grüne Tee geschmacksmäßig bei mir erst so in den unteren Plätzchen auftaucht (ich finde nämlich, dass auf Dauer der Grüne Tee irgendwie im Hals kratzt, kennt ihr das auch?), so finde ich seinen Duft in Düften sehr lecker, erfrischend und schön.

Die Extrême Version von Thé Vert ist daher ein sehr gelungener Duft, der sicherlich stärker als der normale Vert duftet, aber im Großen und Ganzen auch er weiterhin schwach ausgefallen ist, aber zumindest riecht man immerhin den Tee wirklich durchgehend gut. Schön finde ich auch seine sanfte Seite, die den Duft angenehm, aber auch ein klein wenig feminin gestaltet.
Ich würde jetzt sagen, dass der Extrême die bessere Wahl von den Vert Düften gewesen wäre, leider wurde er aber längst eingestellt. Solltet ihr ihn dennoch mal „begegnen“, so würde ich auf jeden Fall zu einem Test empfehlen, da er ein hervorragender Sommerduft ist, den man super zur Erfrischung an heißen Tagen verwenden kann, oder auch natürlich, um angenehm an heißen Tagen parfümiert zu sein, da gerade viele Düfte an hitzigen Tagen eher anstrengend wirken können, wenn man sich am Duft vergreift. Aber da es ihn ja nicht mehr gibt, müsst ihr eben den normalen Thé Vert testen, was sich aber auch lohnt, genauso wie alle anderen Thé Düfte von Bvlgari.

Soo, ach wisst ihr eigentlich, warum man Tee im Winter noch so häufig begegnet? Jaaa natürlich, gerade zur Weihnachtszeit gibt es schließlich auch eine Menge Adventskalender zu kaufen, und neben den beliebten Schoko-Adventskalendern, mit denen ihr euch alle eh so richtig vollstopft (wobei ich hier hoffe, dass ihr auch auf den jeweiligen Tag wartet und nicht wie die Barbaren gleich alle Türchen aufreißt :D), gibt es auch diverse Tee-Adventskalender, was auch eine sehr nette Sache ist :)

Na dann, das war’s wieder. Ich wünsche euch allen einen schönen Abend und wir „sehen“ uns hoffentlich das nächste Mal wieder :D


20.11.2019 20:00 Uhr
8 Auszeichnungen
Hey Leute, ich grüße euch! Kommen wir mal heute zu einen dieser Düfte, die die ganze Welt kennt, aber nur die wenigstens ihn auch vermutlich wirklich probiert haben, oder? Ich meine, es ist doch manchmal so, dass man vor allem als „fortgeschrittene“ Parfumas und Parfumos, die mittlerweile sicher auch so einige Nischendüfte kennengelernt haben, meist diese ganz günstigen Düfte (allen voran die Drogerie-Düfte) ignoriert, da man einfach nichts Gutes erwartet. Oftmals hat das eigene Bauchgefühl zwar recht, aber manchmal wird man von solch günstigen Düften auch mal überrascht.

Wie hier bei dem heutigen Duft. Heute geht es um Miro Magic von Miro, von dem man 50 ml bereits für unter 10 Euro bekommt. Das klingt preislich natürlich nicht schlecht, und wenn der Duft dann auch gut duftet, ist es ja umso besser. Viele finden ja, dass dieser Duft sogar Ähnlichkeiten mit Coco Mademoiselle oder Miss Dior hätte. Leider werde ich das gleich nicht wirklich bestätigen können, da ich diese Düfte nicht zu 100% im Kopf habe, aber wenn mir dieser Duft „lecker“ vorkommt, dann werdet ihr an meinen dämlichen Reaktionen sicher feststellen, dass dieser Duft auch irgendwie toll ist :D

Na gut, der Duft ist schon gut, um es vorab zu sagen, auch wenn er mir nicht wirklich sehr gefallen hat, aber den Grund erfahrt ihr gleich! Also ich schnüffele erst einmal los!

Der Duft:
Ich rieche zu Beginn eine locker-leichte, blumige Süße und tippe hier auf Jasmin und auf die Rosen. Durch die Orangen bekommt man zudem einen zitrisch-frischen Kick. Dazu gibt es eine herb-krautige Note, die mir zunächst wie Koriander vorkommt, diese dann aber ein wenig dunkler und erdiger wird und von daher doch das Patchouli sein müsste, dass so langsam anfängt zu wirken und schon bald auch deutlicher riechbar wird.
Ylang-Ylang kann man ebenfalls bald riechen, allerdings sind diese Blumen noch im Hintergrund, so dass der Duft im Mittelteil noch nicht schwer oder schwül wirkt. Die Süße des Duftes steigt zudem etwas weiter an und es wird auch puderiger, was alles durch die Vanille kommt.
Die spätere Basis ist eigentlich komplett anders. Da sind die ganzen leicht lockeren Blütennoten und süßlichen Düfte größtenteils wieder weg (ebenso auch die ganzen Zitrusnoten). Dafür kommt dann vor allem das Ylang-Ylang zum Einsatz, der intensiver als alle anderen Duftnoten ausstrahlt und von daher am besten zu riechen ist. Mir persönlich gefällt dies dann wie immer weniger, da ich den Duft von Ylang-Ylang gar nicht mag und er mir, wie hier in der Basis auch, recht schwül und schwer rüberkommt. Doch wenn man nichts gegen Ylang hat, dann hat man eine gute Basis, die nicht einmal wirklich synthetisch duftet.

Die Sillage und die Haltbarkeit:
Die Sillage ist mittelmäßig bis schwächlich, man muss also schon in der Nähe stehen, um den Duft bei jemanden riechen zu können. Bei der Haltbarkeit könnte man zunächst denken, dass der Duft in drei bis vier Stunden verschwinden könnte. Dann aber taucht das Ylang-Ylang auf und verlängert die Haltbarkeit des Duftes um mehr als das doppelte. Man wird den Duft also locker mindestens zehn Stunden auf der Haut riechen können.

Der Flakon:
Es scheint hier zwei Flakons zu geben, einmal einen wellenförmig bauchigen Flakon, der einen ovalen/augenförmigen Deckel hat und ganz nett aussieht, und einen hohen, etwas kantiger aussehenden Flakon (wie hier auf dem Parfumo-Bild). Der bauchige sieht für mich interessanter aus, ansonsten sind beide Flakons ganz okay.

Okay, also ich fand den Duft gar nicht mal übel. An Coco Mademoiselle hat er mich etwas weniger erinnert, und auch bei Miss Dior bin ich mir nicht so sicher, aber er hat immerhin diese lecker-rüberkommende, süße Aura, was alle diese Düfte ja gemeinsam haben. Zumindest am Anfang und im Mittelteil.

Überraschend fand ich, dass der Duft gar nicht so synthetisch wirkt, wie man es bei dem Preis denken könnte. Klar ist Synthetik vorhanden, aber diese wirkt dann genauso wie bei Düften bzw. Marken von Gaultier, Diesel etc. (also im typischen Mainstream-Bereich) und ist daher ganz im akzeptablen Rahmen, ich würde sogar sagen, dass einige der anderen Marken manchmal sogar eine viel üblere Synthetik haben. Naja…

Miro Magic ist nun zwar eines dieser Düfte, die man sich nicht wirklich anzuschauen braucht, man aber auch keinen Fehler macht, wenn man ihn mal probiert (vor allem auch wegen dem günstigen Preis), da er einigen von euch vielleicht sogar ganz gut gefallen könnte. Vom Duft her ist er wie ein Allrounder, den man in jeder Jahreszeit verwenden könnte, wobei ich wegen der etwas schwüleren Basis den Duft im Sommer lieber nicht verwenden würde. Und diese schwüle Basis ist auch der Grund dafür, wieso mir der Duft letztendlich nicht wirklich gefallen hat, aber das kennt ihr ja von mir. Alles, was heftig schwül duftet (also Duftnoten wie Ylang-Ylang), erdrücken mich einfach zu sehr und ich finde dann absolut nichts mehr Angenehmes an dem Duft. Dadurch ist dieser Duft auch recht reif, selbst wenn er lieblicher beginnen sollte.

Doch wie gesagt wird er einigen sicher gut gefallen. Auch wenn ich mich jedes Mal fragen sollte, wie man Duftnoten wie Ylang-Ylang nur mögen kann. Oder Koriander. Oder Orchidee. Oder andere stickige Blumennoten. … ihr Wahnsinnigen! :D Aber Geschmäcker sind ja nun mal verschieden :)

Tja, das war’s dann. Also bis zum nächsten Mal und habt noch einen schönen Abend :)


17.11.2019 20:00 Uhr
5 Auszeichnungen
Hallo ihr sonnenanbetenden Parfumas (die die kalten Tage derzeit daher sicher hassen!). Soo… ach man, hätte ich jetzt bloß nicht mit „sonnenanbetend“ angefangen, denn schon habe ich… merkwürdige Gedanken… wie zum Beispiel dass ihr in Bikinis in, sagen wir, reizvollen Bewegungen die Sonne anbetet, und welche dann sicher auch den einen oder anderen flüchtigen Blick von uns Kerlen auf sich zieht *seufz*
Ist halt so ähnlich, wie wenn ihr Yoga macht (oh mein Gott… bei einigen Übungen bleibt einem ja das Herz stehen!! Wer kam bloß nur auf solche „Übungs-Stellungen“ wie „Herabschauender Hund“ oder gar „Merudandasana“ oder wie auch immer das heißt (also da, wo man so extrem die Beine spreizt)… Arrrrghghgh :DD Ganz zu schweigen von vielen anderen „Stellungen“!!…

Na wie dem auch sei, wie komme ich nun auf Sonnenanbeter? Ganz einfach: Der Duft hier heißt „Sympathy for the Sun“ (von Roos & Roos/Dear Rose). Und ich denke, gerade ihr Damen mögt die Sonne sicher viel mehr als Männer, oder? Naja, ich jedenfalls bin kein großer Sonnenfan. Ja ja, weil ich Single bin und bla bla, das hatten wir schon mehrmals… nein, diesmal wollte ich eher sagen, dass die Sonne ja schön sein kann, aber mich die ganzen Hitzewellen im Sommer echt nerven. Vor einigen Jahren war das noch okay, da gab es halt mal ein paar heiße Tage, aber jetzt sieht es so aus, als ob die Hitzewellen immer weiter zunehmen und länger anhaltend sind… na jedenfalls mag ich einfach keine enorme Hitze und mir wird jetzt schon schlecht, wenn ich an den nächsten Sommer denke *seufz* Nee sorry… da ist mir der Winter viel viel lieber! :)

Egal, ich komme nun zum Duft, der sich recht frisch anhört :)

Der Duft:
Der Duft hat einen recht klassischen Anfang mit Zitrus und Eichenmoos und wirkt ganz kurz sogar wie ein Aftershave bzw. wie diese Düfte in Barbarshops. Doch keine Sorge, nur eine Minute später wird der Duft deutlich femininer mit süßlichem Jasmin und Rosen. Natürlich bleibt der klassische Touch durch das Eichenmoos bestehen, nur wirkt diese klassische Note nicht mehr so sehr wie ein Herren-Aftershave :D
Mit der Zeit verliert der Duft deutlich von seiner zitrischen Frische und wird mehr puderig-süßlicher, allerdings nicht auf eine erdrückend intensive weise, so dass er trotzdem leicht und locker bleibt.
Nun scheinen hier viele Salz zu riechen, ich finde, dass Salz eher gering ausgefallen ist. Vor allem gegen Ende ist der Duft wie gesagt eher süßlich und puderig, sowie ein klein wenig holzig. Das süßliche kommt zwar größtenteils vom Jasmin und ist allgemein blumig sanft, aber erinnert hin und wieder auch ein klein wenig an Tonkabohne.
Alles in allem ein sehr schöner Duft.

Die Sillage und die Haltbarkeit:
Die Sillage ist schwach, wie man es von Sommerdüften bzw. von frischen Düften ja gewohnt ist. Dieser hier sticht wenigstens durch das herbe Eichenmoos hin und wieder hervor, aber auch dann ist der Duft eigentlich relativ schwach ausgefallen. Die Haltbarkeit fand ich immerhin Durchschnittlich mit so fünf bis sechs Stunden. Vor allem für den Sommer ist dies sehr gut.

Der Flakon:
Der Flakon ist rechteckig mit schönen Rundungen… äh, mit stark abgerundeten Ecken meinte ich natürlich :D Auf der Vorderseite sieht man ein goldenes Etikett mit dem Duftnamen. Der Hals ist vergoldet und trägt den Markennamen darin eingraviert. Der Deckel ist schwarz und zylindrisch. Alles ganz okay, aber auch nicht wahnsinnig aufregend.

Okay, das war nun „Sympathy for the Sun“. Und obwohl ich die Sonne an Hitzewellen extremst hasse, so muss ich sagen, dass dieser Duft hier dafür umso schöner ausgefallen ist, selbst wenn mir der Name des Duftes derzeit nicht so sehr gefallen sollte :D

Aber mal ehrlich, der Duft ist zwar nicht wirklich erfrischend, aber dennoch leicht und locker und das trotz der süßen Noten. Er ist sanft durch puderige Bei-Noten, süßlich lecker durch die süßen Düfte wie Jasmin und hat eine leicht würzig-herbe Basis, die an holzige Noten und Tonka erinnern. Er passt mit seiner schönen, leichten Aura wunderbar in den Frühling und Sommer hinein und kann als Tagesduft, zur Arbeit, und sogar zum Ausgehen an warmen Tagen verwendet werden, da er auch elegant rüberkommt, auch wenn er zum Ausgehen ruhig hätte stärker sein können.

Damit ist dieser Duft meiner Meinung nach auf jeden Fall sehr empfehlenswert, selbst wenn er vom Duftverlauf her recht einfach wirken sollte. Also, probiert ihn mal, es kann euch sanft, niedlich und elegant wirken lassen, vielleicht sogar lecker :D Aber tragt ihn bitte nicht zu Yoga oder beim… naja… sonnenanbeten… sonst gehen Kerle wie ich noch reihenweise drauf durch Herzstillstand… waaaah!!!
Aber gut, genug zu meinen schmutzigen Fantasien, naja, zumindest für diesen Kommi hier, he he :DDD

Na dann, machts gut und habt einen schönen Abend :)


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