ErhanSacerosErhanSaceros’ Parfumkommentare

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24.07.2019 20:49 Uhr
8 Auszeichnungen
Ich stelle mir das im Grunde so vor, ohne dass ich damit irgendjemanden zu nahe treten will:

"PdM hat nen neuen Duft? Der wird bestimmt sehr gut."
Nach dem Testen: "Hmm, doch nicht so der Brüller. Es hat irgendwie nichts besonderes. Aber warte mal. Wie viel habe ich dafür bezahlt? Es muss doch was besonderes sein. Auf der Verpackung steht Parfums de Marly. Also...ist es eigentlich was besonderes. Ok. Japp. Stimmt. Der ist verdammt gut."

Es ist eine Erleichterung und zugleich eine Enttäuschung, dass mir dieser Duft nicht gefiel. Erleichtert, weil ich nun keinen weiteren Duft in meiner Wunschliste habe und enttäuscht, dass dieser Duft wirklich gar nichts zu bieten hat.

Percival ist, für das was er ist, richtig überteuert. Auch rieche ich hier die angebliche Besonderheit und Qualität gar nicht raus. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sage: aber ich finde sogar Bleu de Chanel viel tiefer und komplexer, als dieses flache und zum gähnen bringende Wässerchen.

Wenn ihr mich fragt, hätte dieser Duft genauso von Jean & Len kommen und in "dm" Filialen stehen können. Dann wäre es aber kaum beachtet und viel schlechter bewertet.

Eine große Beschreibung will ich zu diesem Duft auch gar nicht machen, aber meinen Dufteindruck gebe ich unabhängig vom Preis wider.

Bergamotte und Mandarine? Diese zitrischen Noten tauchen bei mir nicht auf. Dafür startet der Duft frisch-würzig und leicht mineralisch. Ein echter Aquate ist er nicht, aber er hat schon was leicht duschgeliges und feuchtes/nasses. Es hat einen minimalen grün-moosig-holzigen Twist im Hintergrund. Nach der Kopfnote hat es eine sehr dezente, herbe Süße.

Percival ist hauptsächlich frisch-würzig. Doch leider sind die würzigen Noten so schüchtern, so zusammen gepresst, so platt gemacht, so abgerundet, dass der Duft sehr flach wirkt, ohne dass es Tiefen, Ecken oder Kanten gibt. Das einzige was die flache Zone ein wenig zu verlassen scheint, ist eine pfeffrige Note, die in der Nase leicht kitzelt und für einen synthetisch-stechenden Eindruck sorgt.

Nach drei Stunden hat Percival auch noch "invictusartige" Facetten, welche meinen Dufteindruck erneut negativ beeinflussen. Aber dadurch wirkt der Duft etwas ambrierter, was das Duschgel-Feeling verstärkt. Ich vermute, dass das der Balsamtanne-Absolue zu verdanken ist. Und am Ende klingt der Duft moschusartig-sauber-sanft aus.

Wenn also so ein Duft abgefeiert wird und dort oben 7,8 Punkte stehen, bin ich wohl zu einem kritischen Parfumo-Mongo mutiert. Denn bei allem Respekt: bei vielen Düften die eine hohe Bewertung haben, aber wofür ich eher niedrig bewerten würde, konnte ich es meist nachvollziehen, warum ein Duft so beliebt ist. Hier muss ich aber zum ersten Mal sehr staunen, dass so ein nichtssagender Duft, der null Alleinstellungsmerkmale besitzt, so einige überzeugen konnte.

Ist er denn sooo schlecht? Nein! Er tut keinem weh. Aber helfen tut er auch niemandem. Er ist passabel, nett und kein Weltuntergang. Und doch gibt es so viele andere tolle Wässerchen, die man sich günstiger erschaffen kann und somit einen Duft mit Charakter besitzt.

Es scheint mir so, dass man zwangsläufig versucht hat, das Besondere in diesem Duft zu sehen. Man hat gesucht und gefunden, auch wenn es am Ende nur eine Illusion zu sein scheint.


13.04.2019 02:09 Uhr
7 Auszeichnungen
Kommentarstil:
Erhans Notizen und stichwortartige Beschreibungen zum Duft.

TL;DR:
Kopfnote: synthetischer Urknall
Herz: netter, dünnflüssiger, herb-süßer, sauberer, leicht transparenter, farblos/durchsichtiger Cocktailduft
Basis: fabelhafter, leichter Rasierschaum-Imitat

Fun Fact:
"Joop" um 180 Grad gedreht = "doof"

Startbahn:
gar nicht zitrisch; leicht grün-moosig-muffig; frisch; aquatisch; holzige Grundierung; herb-fruchtig; herb-süß; unklebrig; maskulin-sauber (Lavendel?); stechend-raues synthetisches Fiasko, was einem Würzigkeit vermuten lässt. Wirkt fast wie ein dünnflüssiger Cocktail/Shot.

In der Luft:
30-60 Minuten später; das Synthetische und Fruchtige hat nachgelassen und somit verabschiedet sich die eingebildete Würzigkeit; immer noch aquatisch-frisch mit der herben Süße; verblüffend Sauber auf einer maskulinen Weise (keine Handseife oder extrem seifiger Moschus. Ich tippe immer noch auf Lavendel, die im ganzen Duftverlauf da zu sein scheint); einfach strukturiert und harmonisch, falle aber nicht in Ohnmacht; wirkt trotz akzeptabler Ausstrahlung ziemlich leicht; rieche ich da etwas eine ganz leichte Mandel-Note heraus?; oha und jetzt auf einmal ein leichter Kaugummigeruch, aber nur für eine kurze Zeit; eigentlich ist der Duft eigenständig, aber trotzdem unspektakulär; kann immer noch nicht definieren, woher diese saubere, maskuline Aura kommt; wirkt auch etwas später noch leicht "boozy"; die angegeben Blumen rieche auch nicht heraus, könnten wohl aber trotzdem eine große Rolle spielen; Sillage? So etwas zwischen 5 und 6 Punkten; die ersten zwei Stunden gut wahrnehmbar, ohne dass es penetrant wird; danach wird es etwas hautnah, strahlt aber lange konstant aus.

Kurs auf das Bermudadreieck:
3 Stunden später nicht mehr alkoholisch, aber dennoch sauber-erwachsen-maskulin; jetzt kommt eine schöne und leichte Rasierschaum-Note immer mehr zum Vorschein und es wird auch ein kleines bisschen süßer (Tonkabohne?); das Aquatische ist nun auch nicht mehr vorhanden, obwohl der Duft noch leicht frisch wirkt; Rasierschaum+Tonkabohne...erinnert mich etwas an "Portraits - The Tragedy of Lord George" von Penhaligon's; spätestens nach 4 Stunden, konnte mich dieser Duft also etwas überzeugen; Nightflight hat viele Facetten; der Duftverlauf ist wahrlich eine Reise und Kopf-Herz-Basis könnte man hier als verschiedene Düfte betrachten, obwohl sie natürlich miteinander eng verbunden sind; Nightflight wäre etwas für mich, wenn es von Anfang an genauso riechen würde wie jetzt.

Nochmals 3 Stunden später, kurz vorm Bermudadreieck:





21.02.2019 18:51 Uhr
10 Auszeichnungen
Creeds Aventus durfte ich zum ersten Mal auf dem Teststreifen kennen lernen. Ich war sehr überzeugt, aber nicht verliebt. Irgendwann testete ich ihn auf meiner Haut. Nach der schönen fruchtigen Kopfnote, hat er sich (meiner damaligen Meinung nach) nicht sonderlich entfaltet. Damals gab ich die Schuld den natürlichen Duftstoffen.

Ein braver Pafumo sucht dann natürlich schnell nach Alternativen und ich entschied mich für Haramains L'Aventure. Er war natürlich anders. Ich trug ihn manchmal und musste feststellen, dass dieser Duft mir nicht steht und mich nicht erfüllt. Habe ab diesem Zeitpunkt den Duft nur mit Anzügen assoziert.

Und ein noch braverer Parfumo besucht ab und zu einen Zara-Shop. Dort habe ich per zufälliger Auswahl den Rich Leather entdeckt. "Wow, was für ein schöner fruchtiger Sommerduft. Erinnert mich doch an etwas. Oh! Nehme ich mal mit." Zu Hause wurde dann natürlich getestet. "Hm, sehr schwach und die Kopfnote ist nicht von dauer. Wäre doch schön wenn die Kopfnote länger hielt."

Der bravste Parfumo folgt jedem Trend und Neuigkeiten auf dieser Seite. "Huch, dieser Vibrant Leather von dem alle reden, wird jetzt wieder erscheinen und diesmal sogar als O de Parfuuuh". Bestellt. Getestet. Langsam wird es langweilig. Wieder diese Kopfnote die mich überzeugt. Und dann fällt alles in sich zusammen.

Und ein kluger Parfumo wie ich, gibt nie auf. Er hat alle bisherigen Düfte verkauft, weil er nie zufrieden mit ihnen war. Und doch vermisste er sie immer wieder. Also wird im Souk Afnans Supremacy Silver gekauft. "So ich kauf den jetzt und behalte ihn, Hoffentlich fällt der Test positiv aus."

Es hat fünf verschiedene Düfte gebraucht, damit ich realisieren konnte, dass Aventus und ich niemals dicke Freunde werden. Aventus durfte ich vor über einem Jahr kennen lernen. Mit der Zeit habe ich durch das Testen natürlich viel gelernt. Und dadurch fiel es mir endlich leichter zu verstehen, warum ich Aventus und Co. nicht mag und warum ich es nie wieder kaufen werde.

Bei allen Düften war es immer so, dass mir die Kopfnote außerordentlich gut gefiel. Auch beim Supremacy. Frische, wenig süße Ananas die von rauchigen Hölzer untermalt wird. Bei diesem Duft ist sogar eine aschige Note dabei, die ich bei den anderen vier Düften nie feststellen konnte. Die frische, unvoluminöse Frucht, wirkt zusammen mit den Hölzern sommerlich-maskulin-elegant und duftet leider auch nach Größenwahn/illusionäre Macht. Aber darüber konnte ich, wegen der Kopfnote, hinwegsehen.
Dann geschieht das Unausweichliche. Die Kopfnote verschwindet schrittweise und zeigt sich nicht all zu lange in der Herznote. Nachdem das Fruchtige verschwunden ist, bleibt nur noch muffig-rauchiges Holz mit erdigen Noten übrig. Spätestens ab hier, verliert der Duft an Geist und Leben (obwohl er sowieso nicht viel davon hatte). Es raucht im Wald und die Erde stinkt. Keine Spur von Leben. Keine Dynamik. Keine Energie. Keine Motivation.

Welche Erkenntnis habe ich jetzt daraus gewonnen?

Ich glaube, dass Aventus und Co. eher ein Kopfnotenverführer ist und begründe seinen Erfolg im Markt dadurch, dass die Kopfnote vielen Menschen gefällt. Habe jetzt auch endlich verstanden, dass dieser Duft mit seiner trügerischen, selbstgefälligen, leblosen Art und Weise mir niemals stehen wird.
Damit will ich jetzt den Liebhabern nichts vorwerfen. Es ist so wie es ist: Aventus und Co. sind für mich Düfte die "nur" im oberen-mittelmäßigen Bereich sind.

Die Zeit ist reif. Nun steige ich endlich aus. Au revoir!


06.09.2018 20:58 Uhr
10 Auszeichnungen
Das Höhlengleichnis, bildlich betrachtet, ohne einen tiefen, philosophischen Hintergrund, trifft genau auf Eros und mich zu:

Erhan lebte bequem in seiner Höhle, kannte nur das, was ihm die Höhle angeboten hat. Eros, der Gott der begehrlichen Liebe, schaffte es, Erhan aus seiner Höhle herauszulocken. Der Duft von Eros, markierte den Weg aus der Höhle und Erhan folgte diesem Pfad. Er war entfesselt von diesem Duft und setzte seinen ersten Fuß in die Außenwelt. Dort lernte er Eros kennen und hat sich sofort mit ihm verstanden. Im Laufe der Zeit merkte er, dass es auch andere duftende Persönlichkeiten gibt. Er nahm seine Sachen aus der Höhle und machte sich auf dem Weg, um mehr zu entdecken. Da fragte Eros ihn: "Wieso verlässt du mich? Wir haben ein Jahr zusammen gelebt." Lächelnd blickte er zu Eros: "Ich bin dir dankbar, dass mich aus dieser Höhle herausgezerrt hast. Du hast mir eine komplett neue Welt offenbart. Aber das mit uns beiden wird einfach nichts. Ich habe nebenbei Neues entdeckt. Düfte, denen ich mich mehr angezogen fühle." Erhan roch an den letzten Duftperlen von Eros und war für neuere Entdeckungen bereit.

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Jap, was war ich begeistert von diesem Duft, als ich vor einem Jahr nichts mit Düften und Parfumo zu tun hatte.
Dank Eros habe ich ein neues Hobby und habe hier vieles lernen können.
Eros war für mich damals wohl das Beste was ich gerochen habe. Aber wegen dieser Plattform bin ich immer wieder auf bessere Düfte gestoßen und der Duft beeindruckt mich nicht mehr ganz. Ich habe wohl einfach ein Problem mit frischen Düften. Ich brauch den härteren oder feineren Stoff (siehe "Ich mag" etc.).

Über den Duft will ich eigentlich nicht viel sagen, aber der Vollständigkeit halber:
Beginnt mit einer starken Minze, die zum Glück nicht nach Zahnpaste oder Kaugummi riecht. Dies ist gepaart mit leckeren Äpfeln. Das Minzblatt bleibt recht lange auf der Haut. Mindesten zwei Stunden sind drin, klingt aber natürlich nach der Kopfnote schrittweise ab.
Die Tonkabohne kann ich leider nicht riechen, aber schon ab der Herznote, zeigen sich die Zeder-Noten. Ich vermute, dass diese Noten verhindern, dass der Duft allzu klebrig-süß wird. Klebrig finde ich Eros auf keinen Fall. Eher etwas zwischen süß und herb-süß. Dass einzige was viele Leute hier zu stören scheint, ist wohl das Minzblatt, was ziemlich synthetisch riecht. Aber genau diese Note macht diesen Duft aus und macht ihn auch einzigartig. Denn, wenn nach ein paar Stunden die Minze sich verabschiedet hat, bleibt auf meiner Haut nur eine "nicht provokante" Vanille-Note, unterstützt von holzigen Noten. Eros ist ab diesem Augenblick ziemlich austauschbar.

So keep in your mind, that it's the mint. (Es soll sich nicht reimen!)

Vor einem Jahr habe ich Eros 10 Punkte gegeben. Damals kannte ich nicht viele Düfte. Heute gebe ich ihm eher 7,5 Punkte, da ich jetzt eben mehrere Düfte kenne. Eros hat mich aber in diese Welt eingeführt und deswegen berechne ich den Durchschnitt von 10 und 7,5.
So...wo war mein Taschenrechner? Vielleicht noch in der Höhle...


27.05.2018 17:04 Uhr
8 Auszeichnungen
Die Welt ist am Arsc*. Das wissen die Aliens schon längst und deshalb hinterlassen sie uns eine Botschaft mit diesem Duft: Die Apokalypse steht vor der Tür. Diesmal am 21.12.2021. *BaDum-Tss*

Für mich und bestimmt auch für einige andere, war dieser Duft ein Hoffnungsträger für 2018. Mit Mugler-Düften habe ich nicht viel Erfahrung. Dennoch bewundere ich die weibliche Alien-Version: ein dominanter Duft mit authentischen blumigen Noten. Nicht unbedingt für jede Frau der passende Duft. Trotzdem sehr außergewöhnlich und gelungen, und einer der wenigen Damendüfte, die man sofort erkennt.

Da die weibliche Alien Version mich beeindruckte, hatte ich gleiche Erwartungen an der männlichen Version. Seit fast einem Jahr beschäftige ich mich mit Düften und war noch nie so gespannt auf einen Release, wie auf diesen.

Das Außergewöhnliche in der männlichen Version fehlt von vorne bis hinten. Der Duft ist ganz "OK", für den Preis aber miserabel. Mehr als 10€ würde ich für diesen Duft nicht ausgeben.

Alien Man beginnt wenigstens ein bisschen Interessant: etwas blumig-würziges scheint erschnüffelbar zu sein, ohne dass der Duft feminin wirkt. Ein wenig Pudrigkeit ist am Anfang auch vorhanden, zusammen mit sanften holzig-süßen Noten. Das alles wirkt schon etwas "dunkel" und wäre ein Duft für die bewölkten Tage in den Übergangszeiten.

Nach diesem Auftakt verliert der Duft auch noch die wenigen interessanten Charaktereigenschaften, die er zu bieten hat. Es wird leicht muffig und die Leder-Note bleibt leblos und stumpf. Zusätzlich kommt eine süße, lakritz-ähnliche Duftnote hinzu, die auch noch sehr synthetisch wirkt. Und das ist alles. Das war's. Vielleicht noch etwas herbe Duschgel-Noten. Mehr kommt danach nicht. Absolut nichtssagend.

All dies ist zudem noch sehr schwach auf der Haut. Es fehlt an Intensität und Sillage.

Hier wurde das Potential überhaupt nicht ausgenutzt. Dieser Duft ist wahrlich das Gegenteil vom ursprünglichen Alien (das muss ich ja nicht näher erläutern). Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Alien Man sich irgendwie gut verkaufen lassen wird. Eine Zielgruppe kommt mir gar nicht in den Sinn. Dazu liefert dieser Duft keine klare Botschaft, bis auf die, die uns mitteilt, dass wir bald ins Gras beißen müssen.

EDIT: Nach fast einem Jahr nochmal getestet. Er kriegt von mir jetzt einen Punkt mehr - von 4 auf 5. Ich finde ihn immer noch langweilig, aber er ist dann doch auf seiner langweiligen Art und Weise einzigartig. Wie schon von anderen Leuten erwähnt: Tragen? Ja. Kaufen? Nein.


23.04.2018 23:45 Uhr
2 Auszeichnungen
Da zu diesem Duft noch nichts verfasst wurde, hier ein etwas längerer Statement von mir.

Der Duft beginnt zitrisch-frisch, krautig-bitter-säuerlich. Die Kopfnote riecht wie die Tomatenpflanze bzw. wie die grüne Stängel von Tomaten. Diesen Eindruck habe ich wohl von der Minze, die etwas ausgetrocknet wurde. Also handelt es sich hier nicht um eine typische, super frische Minze (wie z.B. die Minznote von Bijon - Menthe Froide).

Ich muss erwähnen, dass ich seit langem auf der Suche nach einen passenden Sommerduft bin. Als ich zum ersten Mal Aqva Nvntia roch, war ich sehr erstaunt. Die Kopfnote mit dieser Art von Minze ist sehr besonders und in einem mediterranen Stil. Ich kenne (noch) nichts vergleichbares.

Nach der Kopfnote, ziehen sich die getrockneten Minzblätter schrittweise in den Hintergrund. Den zitrisch-krautigen Effekt in der Kopfnote, kann man noch für ca. eine Stunde in der Herznote, dank der "Orangenblüten+Minzblätter"-Kombination, wahrnehmen.

Nachdem sich aber die Kopfnote samt Minze vollständig aus dem Staub gemacht haben, bleibt die Orangenblüte die Hauptakteurin im Herzteil. Hier geben nun sanfte, süßliche Blüten den Ton an. Feminin ist die Herznote nicht, da Jasmin und Rose, meiner Meinung nach kaum wahrnehmbar sind.

Es gibt haufenweise Düfte mit dieser Orangenblüten-Komposition, die wir alle vermutlich mehr oder weniger kennen. Nachdem sich also die Minze verabschiedet hat, ist der Duft komplett austauschbar.

Die Basis rettet den Duft auch nicht. Eigentlich war ich auf diesen krassen Kontrast gespannt: frisch-zitrischer Beginn; warmes, süßes Ende. An sich ist das ja schön. Bei diesem Duft hätte man das aber viel besser machen können. Denn die Basis fällt viel zu charakterlos aus. Diese Art von Basis haben wir auch oft genug gerochen: ein weiches, vanilliges Ende (Benzoe) mit Orangenblüten-Resten. Nicht schlecht, aber auch nicht gut, wenn man betrachtet, was die Kopfnote geliefert hat!

Fazit:
Ein Kopfnote, die deine Seele in die Mittelmeerregion aussetzt, wo du von Orangenbäumen und Tomatenpflanzen umgeben bist.
Eine Herznote, die dich langweilen könnte.
Eine Basisnote, die dich sehr langweilen könnte.

Haltbarkeit: gute 6 Stunden. Danach folgen Duftreste.
Sillage: die ersten 1-2 Stunden kann dein Banknachbar dich etwas wahrnehmen.

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Ach, würde die Kopfnote für Stunden andauern, wärst du mein Sommerduft!
Vielleicht ist es absurd für diesen Duft 7 Punkte zu geben. Herz und Basis sind nicht schlecht, sondern Einheitsbrei. Die Kopfnote macht diesen Duft aus und die hat mich so was von überzeugt, dass ich es nicht verkraften konnte, weniger Punkte zu vergeben. Immerhin duftet die Kopfnote besser als die meisten Düfte, die ich je gerochen habe.


18.03.2018 23:03 Uhr
13 Auszeichnungen
~~~Unwichtige Vorgeschichte~~~

Bei einem Gespräch mit einer Verkäuferin kam es irgendwann dazu, dass wir über Amber redeten. Ich fragte, wie Amber eigentlich riecht (bzw. ob es einen Duft gibt, dessen Hauptakteur Amber ist). Mir wurde dann dieser Duft vorgestellt. Das war auch gut so. Denn seit Monaten oder seitdem ich "Arabesque" von The Merchant of Venice kennen gelernt habe, hatten es Düfte sehr schwer mit mir. Mir gefielen die meisten nicht, obwohl sie Objektiv betrachtet, sehr schöne Düfte sind. Das kann auch an meiner selektiven Art liegen.

Doch Ambre Sauvage hat mich erst mal verwirrt. Endlich mal etwas, was mich irgendwie herausgefordert hat. Etwas vergleichbares kannte ich nicht wirklich. Daher die Verwirrung im positiven Sinne. Ich hatte nämlich schon die Hoffnung aufgegeben, dass mir irgendwas unter die Nase kommt, was besser oder so gut wie der Arabesque riecht.

Ambre Sauvage hat mich zwei Sachen gelehrt:
1. Ich weiß nun, wie Amber (mehr oder weniger) riecht.
2. Ambre öffnete mir die Augen. Ich soll nicht mehr Düfte kaufen, die gut riechen. Denn ich finde viele Düfte gut.
Ich soll mich Düften widmen, die bei mir Emotionen, Erstaunen oder ganz einfach Glücksgefühle auslösen. Mit Düften soll ich etwas verbinden.

Ich war ja selektiv. Und jetzt bin ich noch selektiver geworden. Danke Hombre >_>!

So, und jetzt packe ich meine Duftbeschreibungswerkzeuge mal aus. Ihr dürft euch fremdschämen, denn es wird nicht leicht für mich, diesen Duft in Worten zu fassen.

~~~Amateurhafte Duftbeschreibung~~~

Nach dem aufsprühen, dürft ihr euch zu erst auf einen Knall vorbereiten. Denn für schwache oder empfindliche Nasen, könnten die ersten fünf Minuten eine große Last sein. Ein außergewöhnlich, gewöhnungsbedürftiger und alkoholischer Auftakt wird sich breit machen. Aber habt Geduld. Was danach kommt, ist quasi die Belohnung für eure kurze Geduld.

Nach der Aufwärmphase oder nachdem sich die Rauchwolken von dieser Explosion verzogen haben, werdet ihr an der Einschlagsstelle einen schönen Amber riechen. Das Loch ist tief. So tief wie der Duft von Amber selbst. Etwas so tiefes riecht man selten. Denn dieser Knall wurde von einen Komet verursacht, welches aus Amber besteht und nicht von dieser Welt ist.

Dieser tiefsinniger, auf einer epischen Art süßer und etwas orientalisch wirkender Amber, bekommt, wir ihr anhand der obigen Duftnoten sehen könnt, Verstärkung.

Die ersten Stunden sind deutlich würziger, als die letzten Stunden und das ist wohl dank dem rosa Pfeffer so (Ja, ich bin smart). Die würzige Note ist nicht stechend oder rau. Es verleiht dem Amber mehr Charakter. Iris sorgt für eine angenehme, nicht zu penetrante Pudrigkeit (keine Angst, dies wirkt hier überhaupt nicht feminin). Erdiges Patchouli nehme ich zum Glück nicht wahr. Das hätte mir sowieso den Duft versaut. In einigen Statements war von Weihrauch die Rede. Vielleicht täuscht hier eher Styrax den "Weihrauch-Vibe" an. Aber ja, der Duft ist etwas rauchig, aber nicht kirchlich oder mittelalterlich, sondern eher dezent mit Stil. Lavendel konnte ich auch nicht wirklich wahrnehmen, was mich zu der Annahme führt, dass Patchouli und Lavendel im Hintergrund agieren.
Nach der Halbzeit, schleicht sich die Vanille in den Vordergrund und gibt den Duft eine sinnliche Wärme und einen leichten, gourmandigen Touch.
Das alles sorgt dafür, dass der harzig-süß-orientalischer Amber nicht zu trocken bleibt. Er wird dadurch weich, warm und sinnlich, während er seine Außergewöhnlichkeit und high class - edle Reife nicht verliert.

Insgesamt ist der Duft etwas linear, aber ziemlich facettenreich. Eindeutig für Erwachsene. Ich würde sagen, es tendiert eher zu einen maskulinen Duft, kann ihn mir aber an Damen auch gut vorstellen.
Ein Duft für besondere Anlässe, zum Ausgehen oder für die Freizeit. Kein typischer "ich rieche toll, lass uns gleich liebe machen"-Duft. Eher was für Intellektuelle, die mit ihren besonderen Charme/Charisma und mit diesen Duft, Menschen zum staunen bringen können. Hier strahlt man Reife, Wissen, Nachdenklichkeit und Tiefe aus. Aber auch, dass man von Liebe viel versteht und dass man für das Leidenschaftliche bereit ist, wenn die Zeit gekommen ist. Man lässt sich nicht auf alles und jeden ein. Man ist wählerisch. Und vielleicht genießt man die Unzugänglichkeit.

Haltbarkeit: 8-10 Stunden bei ein paar Sprühern auf dem Handgelenk. Hatte mal etwas mehr auf meinen Nacken- und Halsbereich gesprüht und dort hielt es locker 12 Stunden.
Sillage: Nicht zu dezent und nicht zu laut. Eher moderat/durchschnittlich, bleibt aber für eine lange Zeit konstant.
Intensität: mittelmäßig-stark.

Hätte mich dieser Duft nicht so einiges gelehrt, dann würde ich ihn jetzt kaufen. Aber nein. Ich bin noch zu jung für dieses Prachtstück. In zehn Jahren, bist du für mich vielleicht ein Kaufkandidat. Ich werde dich nie vergessen. Du gehörst zu den Besten.

Not today, not tomorrow but I might own you someday.

Nachtrag: Gestern um 15:30 aufgesprüht und nach 24h konnte ich noch die Vanille auf meiner Haut wahrnehmen. Grandios! :)


28.02.2018 21:30 Uhr
6 Auszeichnungen
Haaalt. Nicht so schnell. Vielleicht warst du auch mal so blöd wie ich. Vielleicht warst du auch mal ein Parfümneuling. Vielleicht hast du Le Mâle an einem heißen Tag zum ersten Mal getragen und viel davon aufgesprüht. Du warst von der Ausstrahlung, dank der Hitze und weil du eben viel davon gesprüht hast, sehr von dem Duft überzeugt. Vielleicht hast du dann sofort diesen Duft, so wie ich, gekauft.

Tu das ja nicht. Stopp!

Denn Le Mâle ist eigentlich (zumindest an mir) ein hautnaher Duft. An der Haut eigentlich intensiv, aber er strahlt sehr schwach ab. Egal wie viel du hinter deinen Ohren oder an deinen Nacken davon sprühst. Er will einfach nicht.

Er hatte mich letztes Jahr sehr überzeugt. Der frische Auftakt, gefolgt von maskulinen, orientalisch wirkenden Gewürzen, zusammen mit der süßen Basis und einer dezenten Pudrigkeit. An sich ein toller Duft. Ich war sogar immer davon überzeugt, dass jeder diesen Klassiker einmal gehabt haben soll. Nun bin ich nicht mehr dieser Meinung. Der Auftakt ist unschlagbar. Aber sobald die Frische verloren geht, verliert der Duft sehr schnell seinen Charme. Und dann ist da noch dieses Problem mit der Sillage.

Mit diesem Kommentar will ich euch nur warnen. Ich empfehle Le Mâle nur Leuten, die es hautnah mögen. Somit eignet sich wohl dieser Duft perfekt für den alltäglichen Gebrauch und für intime Momente, da er nicht laut genug ist, um irgendwelche Nasen zu missbrauchen.
Dupes/Duftzwillinge gibt es ja von diesem Duft genug. Hier kann man also ordentlich sparen. Ich wünsche nur, ich hätte die Urversion von Le Mâle kennen gelernt und die hohen Bewertungen für die Haltbarkeit und Sillage nachvollziehen können. Kommt aber davon wenn man sich nicht früh genug mit Düften befasst hat! :(

Sillage an kälteren Tagen: 4-5 Punkte; an wärmeren Tagen: 5-6-(7).
Somit ist dieser Duft in meinen Augen (Nase) kein Winterduft. Und an zu heißen Tagen kann er auch eklig wirken, da durch eine bestimmte Duftnote, der Duft eine dezente Schweißnote haben kann (ich tippe auf Kümmel).
Also wäre es wohl eher was für die Übergangszeiten.

Mit zunehmendem Alter, verliert auch der Männliche an Power.


22.01.2018 22:44 Uhr
15 Auszeichnungen
Ein Duft, der nicht so gern gerochen wird, wie ein Mann, der täglich nach Alkohol stinkt? Kann ich verstehen. Ich verstehe, dass viele die Schnauze voll von diesem Duft haben. Bis vor einen halben Jahr kannte ich diesen Duft noch nie. Immer habe ich von diesem Duft gehört und habe es immer wieder ignoriert zu testen. Seit ich auf Parfumo bin, habe ich viele Kommentare zu diesem Duft gelesen. Man, man, ist der echt so schlimm? Irgendwann kaufte ich ihn mir bei einem Ausflug nach Metzingen. Damals kannte ich wenige Düfte und hatte wenig Zeit mir einen Parfüm auszusuchen.

Normal dosieren, gut riechen und fertig. Was ist jetzt hier die "Nasenvergewaltigung"? Kommt die zum Teil negative Bewertung, aufgrund der Popularität des Duftes zustande? Oder weil es bestimmte "Stereotypen" tragen? Vielleicht auch wegen der Überdosierung. Alle drei Fälle treffen wohl zu.

Betrachten wir mal diesen Duft "normal" dosiert:

Die berühmte Kopfnote aus dem Hause Paco startet sehr fruchtig-süß, mit einem Hauch von Zimt. Die fruchtige Note, ich gebe zu, lässt für mich den Duft sehr jugendlich/kindisch wirken. Und diese Note macht sich noch in der Herznote bemerkbar.
Und doch wird diese verspielte Erscheinung durch die Zimt-Note etwas erwärmend und anziehend. Ziemlich zwiespältig. Die Pfefferminze scheint dieses Zusammenspiel im Hintergrund zu unterstützen.
Die blumige Note, bzw. die Rosenabsolue nehme ich dann wahr, wenn ich meine Nase fest auf meine Haut drücke. Und da merkt man dann die große Rolle, die diese Note für diesen Duft spielt. Da frage ich mich, ob diese fruchtig-süße Note, die ich in der Herznote zu riechen glaube, doch eher die Rosenabsolue ist? Lasst es mich wissen.
Wie Amber oder Amberketal genau riecht, weiß ich nicht. Vielleicht ist ¿Amber-que-tal? bloß eine spanische Version von Amber? Lasst das mich auch wissen.
Entweder rieche ich tatsächlich ein wenig Leder oder ich bilde mir das ein. Aber ich glaube ein wenig davon riechen zu können. Die Leder-Note gibt diesem Duft dann irgendwie eine gewisse Reife. Haaa? Passt doch. Ein verspielter, kindischer Duft, mit etwas anziehender wärme und ein wenig Reife. Passt perfekt wenn man gerade erst die Pubertät hinter sich hat.
Kein besonders komplexer Duft, einfach gestrickt, aber er ist gut gemacht. Hätte ich mehr Düfte damals gekannt, dann hätte ich nie zu diesem Duft gegriffen. Nicht weil er zu oft benutzt wird oder weil er quälend ist, sondern weil ich mich "zu alt" für diesen Duft fühle.

Die Ausstrahlung ist auf meiner Haut mittelmäßig-gut. Ich finde nicht, dass er eine "8" für die SIllage verdient hat. Erst bei einer Überdosis würde ich dem Millionär mindestens eine "8" geben.
Mir fällt es meistens schwer, eine faire Punktzahl für die Sillage zu vergeben. Allein die "Ausstrahlungsreichweite" würde von mir "6" Punkte bekommen. Für die Intensität des Duftes würde ich jedoch eine "7" geben. Ist ein wenig blöd, wenn man nicht in 0,5er Schritten, Punkte vergeben kann.

Neuerdings habe ich 1 Million auf meinen Kissen gesprüht (ich parfümiere mein Kissen immer :)) und da hat der Duft wie Spicebomb gerochen. Sehr zimtlastig. Wenig fruchtig-süß. Es war wahrlich ein ganz anderer Duft und ich habe mir gewünscht, dass 1 MIllion auch auf meiner Haut so riechen würde.

Ich werde mich bemühen, meinen 50ml Flakon zügig zu verbrauchen. Ein Duft, wofür ich mich veraltet fühle. Soll aber nicht heißen, dass dieser Duft schlecht ist. Und ich muss es wohl schneller aufbrauchen als ich vor hatte, da mich sonst irgendwelche Parfumos den anonymen 1-Million-holiker zuweisen und ich Monate lang meine Duftsünden beichten muss. :)


23.12.2017 22:37 Uhr
8 Auszeichnungen
Wie bei einigen anderen Düften, fällt mir zu Midnight in Paris folgende Szene ein und es ist auch ein Duft, den ich nur in solch einer Szene tragen würde:

Eine kühle, windige Nacht im Sommer. Es herrscht Stille, bis auf die dunklen Wellen des Meeres. Der Mond scheint und wirft seinen Licht auf die Wellen. Die Sternen glitzern im dunklen Himmel. Keine Menschen in der Nähe. Meine Freundin und ich belauschen die beruhigenden Wellen. Nichts und niemand stört uns.
Sie umarmt mich von hinten und legt ihren Kinn auf meine Schulter. Ich küsse ihre Wange und wir starren weiter in die Ferne. Wir, die Wellen, der kühle Wind, der Mondschein und "Midnight in Paris" sind alleine. Eine harmonierende Szene wie der Duft selbst. Während unsere Augen sich von diesem Anblick nicht erlösen können, denken wir an die gemeinsame Zeit die wir hatten. Wir denken daran, wo wir jetzt gerade stehen und wie es weiter gehen wird. Wir denken an jene Zeit, die wir zusammen verbracht haben, verbringen und verbringen werden.

Midnight in Paris ist nicht nur irgendein guter Duft. Es ist mehr als das. Es ist ein Duft, das zum Nachdenken anregt. Durch seine traumhafte Harmonie, denkt man über die Harmonie des eigenen Lebens nach.

Ich frage mich, wieso so ein Duft voller Leben eingestellt werden konnte. Es wäre ein Segen, wenn es wieder produziert wird.

Dieser Duft ist nicht für beliebige Momente. Er ist für sinnliche, liebevolle Momente geeignet. Damit will ich nicht sagen, dass er für intime Momente geeignet ist. MiP hat eine beruhigende und zur gleichen Zeit eine belebende Aura.

Über den Duft:

Der Duft beginnt leicht zitrisch, leicht pudrig, blumig-süß. Die zitrischen Noten sind nicht so "zitrisch" wie bei den anderen meisten Düften. Sie werden von der Herznote ummantelt und kommen sehr fein an, ohne spritzig, erfrischend oder zu krautig zu wirken. Würzig kam meiner Nase nach hier nichts vor. Vielleicht ganz minimal, aber wohl zu schwach für meine Nase. Nach einigen Minuten gesellt sich eine Ledernote hinzu.

Die Herznote nehme ich wahr, so wie ich die Kopfnote wahrgenommen habe. Diesmal natürlich nicht mehr zitrisch. Dafür gibt es eine kleine, softe Tee-Note, verbunden mit feinem, edlen und weichem Leder und das verbunden mit den Maigklöckchen. Insgesamt ist der Duft dezent blumig-süß, mit einer nicht erwürgenden, pudrigen Note und mit einer ausgezeichneten Tee-Leder-Kombination.

Nach 4,5 Stunden kommt die Tonkabohne etwas zum Vorschein und die wunderbare Herznote verabschiedet sich. Von Weihrauch scheint es keine Spur zu geben. Wie Amber riecht, weiß ich leider nicht.

Der Duft haltet satte 6 Stunden auf meiner Haut. An manchen Tagen schafft er sogar 7 Stunden. Die ersten 3-4 Stunden ist er gut wahrnehmbar, danach klingt der Duft schrittweise aus.

Dieser Duft ist definitiv Unisex. Er ist nichts für den Alltag und nur für besondere Momente bestimmt. Er ist nicht laut und eignet sich somit für körpernahe Situationen. Als ein duftverrückter Mann, sollte man bei diesem Duft vor dem Sprühen nicht nachdenken.

Midnight in Paris. Du bist nicht für diese Welt geschaffen. Du bist zu gut. Du wurdest nicht verstanden. Du wurdest eingestellt.


1 - 10 von 15