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Heinsson
Aus dem Leben eines Parfümeurs
Von Parfumo empfohlener Artikel
vor 5 Jahren - 13.01.2021
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Parfum selber machen – so geht’s!

Einfach ein paar Parfumöle zusammen mischen, mit Alkohol auffüllen und fertig? Zugegeben, ganz so einfach, wie es in manchen Blogs oder YouTube-Videos dargestellt wird, ist das herstellen von Parfum nicht. Gerade dann, wenn man einen gewissen Qualitätsanspruch an seine Duftkompositionen stellt.

Die Kunst der Parfümeure scheint noch immer eine Geheimwissenschaft zu sein, zu der nur ein sehr kleiner Personenkreis Zugang hat. Tatsächlich gibt es auch nur wenige Tausend Profi-Parfümeure auf der ganzen Welt. Doch aller Geheimniskrämerei zum Trotz, das Internet treibt auch in Sachen Parfümerie die Demokratisierung des Wissens voran. Gleichzeitig bietet es Zugang zu spezialisierten Händlern, welche die Duftstoffe in Kleinstmengen anbieten. Damit kann die professionelle Parfumkreation endlich auch von Privatpersonen oder Selbständigen betrieben werden.

Parfum herstellen ist wie Musik machen

Das Erlernen der Parfümeurskunst ist vergleichbar mit dem Erlernen eines neuen Instruments: Zunächst geht es darum, die Noten zu verstehen, Akkorde zu spielen, um daraus eine gesamtes Stück komponieren zu können. Dafür braucht es etwas Zeit und vor allem Übung. Das gilt auch für das Komponieren von Parfums. Menschen, die sehr ungeduldig sind, werden zu Beginn vermutlich etwas enttäuscht sein, denn mit schnellen Erfolgen ist nicht zu rechnen. Andererseits macht gerade das den Reiz aus. Parfums zu entwickeln, das ist ein wunderbarer Ausgleich zu der sonst so schnelllebigen Welt, in der immer alles sofort funktionieren muss. Eine Raketenwissenschaft ist das Herstellen von Parfum allerdings auch nicht. Mit den richtigen Duftstoffen und etwas Basiswissen kann es los gehen.


Schritt 1: Duftnoten kennenlernen

Das Instrumentarium des Parfümeurs ist die Duftorgel. Darin enthalten ist eine Auswahl an Duftstoffen, welche er als seine Favoriten auserkoren hat. Theoretisch können das mehrere Hundert sein, der Hobbyparfumeur wird allerdins mit einer deutlich kleineren Anzahl auskommen, ansonsten wäre er auch schnell überfordert. 20 Duftstoffe reichen schon, um zu starten. Welche das sind, habe ich in diesem Video verraten. Einige Händler bieten komplette Sets an, welche als Erstausstattung dienen. Allerdings muss man ein wenig aufpassen, wo man bestellt. Denn nicht überall wo Profiqualität drauf steht, ist Profiqualität drin.

Tipp: Um eine Duftnote kennenzulernen, tropft man den Duftstoff auf einen Duftstreifen. Für Anfänger empfiehlt sich eine Verdünnung der Rohstoffe, beispielsweise auf 20%, teilweise auch weniger, je nach dem, wie intensiv der Duft ist. Der Duftstreifen wird mit dem Namen des Duftstoffs sowie mit der Uhrzeit beschriftet und dann mehrmals am Tage beschnuppert, um den Duftverlauf kennenzulernen. Die Dufterfahrung kann in einem Notizbuch (analog oder digital) festgehalten werden: Wonach riecht das? Womit lässt sich der Duft vergleichen? Welche ganz persönliche Assoziation habe ich zu dem Duft? Danach erfolgt die „offizielle“ Kategorisierung als zitrisch, floral, holzig, balsamisch, würzig, krautig, grün, etc. In der Regel kann man diese Information auch der Produktbeschreibung des Lieferanten entnehmen.

Schritt 2: Duftakkorde entwickeln

Hat man die Duftnoten genauer studiert, kann man erste Akkorde ausprobieren. Damit sind Kombinationen gemeint, welche zusammen neue Duftnoten ergeben. Beispielsweise kann man die Duftstoffe Fructone und Ethyl Maltol miteinander kombinieren, um einen Erdbeerduft zu erzeugen. Auch Phantasie-Duftakkorde sind möglich. Sie entstehen, wenn die eingesetzten Duftstoffe nahezu ausgewogen sind, also die Ursprungsorten als solche nicht mehr wahrnehmbar sind. Da nicht jeder Duft die gleiche Intensität besitzt, können die Anteile der einzelnen Duftstoffe in einem Akkord völlig unterschiedlich ausfallen.

Tipp: Eine hilfreiche Möglichkeit, um mit Duftakkorden zu experimentieren, bietet die Jean Carles Methode des gleichnamigen Parfümeurs (1892–1966). Angenommen, man möchte aus Jasmin und Rose einen ausgewogenen Akkord erzeugen, dann nimmt man 9 Gefäße und füllt sie mit der folgenden Tropfenanzahl Jasmin: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9. Mit dem Rosenduft verfährt man nun genau umgekehrt. Man verteilt die Tropfen folgendermaßen: 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1. Im ersten Gefäß befinden sich dann 9 Teile Jasmin und 1 Teil Rose, im zweiten Gefäß 8 Teile Jasmin und 2 Teile Rose, usw. Nun prüft man, in welchem Gefäß die Duftstoffe sich zu einer „neuen“ Note verbunden haben. Interessanterweise spielt die Ausgewogenheit der Akkorde für Jean Carles gar nicht die Hauptrolle. Vielmehr sollen Parfümeure durch seine Methode in die Lage versetzt werden, sich systematisch einer Duftkomposition zu nähern.

Schritt 3: Parfum komponieren

Um ein gesamtes Parfum entwickeln zu können, bedarf es grundlegender Kenntnisse über Kopfnoten, Herznoten und Basisnoten. Kopfnoten sind leicht flüchtige Duftstoffe, welche auf der Haut schon nach 10 – 30 Minuten verfliegen. Herznoten sind ca. 2 Stunden wahrnehmbar und die Basisnoten verbleiben noch mehrere Stunden auf der Haut. Jean Carles empfiehlt, bei der Parfumkomposition mit einem Basisakkord zu starten, denn dieser legt die grundsätzliche Duftrichtung des Parfums fest. Ein Chpyre-Parfum basiert beispielsweise auf dem Duft von Bergamotte und Eichenmoos, der häufig mit Labdanum und Patchouli kombiniert wird. Doch die meisten Basisakkorde haben den Nachteil, in der Kopf- und Herznote nicht so angenehm zu duften, wie am Schluss. Deshalb werden Herznoten eingesetzt, im Fachjargon auch „Modifier“ genannt. Damit wird die Basisnote in eine angenehme Herznote transformiert. Dann werden die Kopfnoten hinzugefügt. Sie sind für den allerersten Eindruck wichtig, beispielsweise wenn man das Parfum frisch aufsprüht.

Tipp: Mit der Jean Carles Methode wird zunächst ein Basisakkord aus zwei, drei oder vier Duftstoffen entwickelt. Damit das Parfum eine ausreichende Haltbarkeit aufweist, sollte der gesamte Duft zu 55% aus Basisnoten bestehen. Der Basisakkord wird dann mit Herznoten modifiziert. Sie machen ca. 20% der Duftkomposition aus. Die restlichen 25% sind für die Kopfnoten reserviert. Übrigens: Bergamotte als Kopfnote passt zu nahezu jedem Parfum und ist gleichzeitig ein hervorragender „Blender“, harmonisiert also die gesamte Duftkomposition. Allerdings sollte heute nur noch das furocumarin-freie Bergamotte-Öl verwenden werden, das meist unter der Bezeichnung „FCF“ geführt wird. Furocumarine wirken nämlich phototoxisch und verursachen in Kombination mit UV-Strahlung dunkle Flecken auf der Haut. Zum Schluss wird das Parfum mit kosmetischem Alkohol und etwas destilliertem Wasser aufgefüllt und in einen Flacon bzw. Zerstäuber gefüllt:

  • Parfum: 15–30% Duftstoffe in 96% Alkohol (= 4% dest. Wasser)
  • Eau de Parfum: 10–15% Duftstoffe in 90% Alkohol (= 10% dest. Wasser)
  • Eau de Toilette: 5–10% in 85-90% Alkohol (= 10–15% dest. Wasser)

Und was kostet das?

Zum Schluss noch ein Wort zum Geld. Parfum selber zu machen, das ist sicher kein günstiges Hobby, gerade dann, wenn man exklusive Inhaltsstoffe verwendet. Daher empfiehlt es sich, in der Lernphase zunächst nur mit günstigen Duftstoffen zu arbeiten, beispielsweise indem man bestimmte natürliche Rohstoffe durch synthetische ersetzt. Mit rund 200 ,- Euro sollte man zu Beginn rechnen.

Wenn du mehr zum Thema Parfum selber machen erfahren wollt, freue ich mich über deinen Besuch auf meinem YouTube-Kanal und vielleicht irgendwann auch mal auf einer ausführlicheren Website.

Liebe Grüße
David Heinsson

Aktualisiert am 21.08.2025 - 11:47 Uhr
55 Antworten
GrünesMeerGrünesMeer vor 5 Jahren
0
Super schöner Artikel, habe ihn gerne gelesen und dann direkt mal mit bisschen Parfums erweitern rumprobiert also leere Taschenzerstäuber genommen und da einzelne aussagekräftige pa6rfums reingesprüht um einen neuen Duft zu entwickeln, also da ich noch keine Rohstoffe habe aber es direkt irgendwie probieren wollte, kam dann auf die Idee, einen Duft mit Vodka zu kreuzen für diesen Vodka geruch und für etwas Abschwächung der anderen Komponenten, da fiel mir auf, die Suppe wurde Milchig? Warum?
MariellaMmmhMariellaMmmh vor 5 Jahren
1
WOW! Danke für diesen tollen Beitrag! Ich bleibe beim Backen und erfreue mich an den Duftwerken anderer. Vielleicht auch bald von dir? ;)
MarusyaMarusya vor 5 Jahren
0
Interessant zu wissen, aber ich würde es trotzdem nie wagen... Parfummachen ist eine komplexe Wissenschaft+Talent. Dieses Thema erinnert mich immer an den Film "Das Parfum – die Geschichte eines Mörders"...
MCPSMCPS vor 5 Jahren
Danke für den tollen, interessanten Artikel. Ich kann dazu noch beisteuern, dass es ein sehr preisgünstiges, klug zusammengestelltes Kit gibt, von 4160 Tuesdays, über das ich mal einen Blog-Artikel geschrieben habe. https://www.parfumo.de/Benutzer/MCPS/Blog/Eintrag/diy-parfum-kit-von-4160-tuesdays-lehrreich-vielseitig-unterhaltsam
LUILUI vor 5 Jahren
0
Tatsächlich gibt es auch nur wenige Tausend Profi-Parfümeure auf der ganzen Welt? Das halte ich für übertrieben. Realistisch wären weltweit 100 echte Profi-Parfümeure, also richtige Genies und der Rest besteht aus 900 Quacksalbern (spr. Pfuscher) und Chemiker.
KekoKeko vor 5 Jahren
Wo kann man die benötigten Rohstoffe und Utensilien denn bestellen?
LeonjLeonj vor 2 Jahren
De Hekserij (NL)
https://www.hekserij.nl/
AromaTikkaAromaTikka vor 5 Jahren
Sehr interessant und aufschlussreich.
Das ist sicher ein sehr herausforderndes Hobby bei dem leider auch viel Ausschuss anfallen mag.
Aber die Fehlmischungen finden sicherlich anderswo noch Verwendung.
Um erfolgreich zu sein, muss man halt durch diese Erfahrungen durch.
FinestineFinestine vor 5 Jahren
1
Super auch, wie ausführlich du im Video bist. Danke dafür!
ManogiManogi vor 5 Jahren
@Rebirth2014 und @GreenError90 hat recht. Das hat nichts mit einfach, amateurhaft und nicht mehr zeitgemäß zu tun, sondern ist eine Kosten- und Richtlinienfrage. Naturparfums, z. B. die meisten Attars, sind wegen ihrer natürlichen Inhaltsstoffe oft um ein Vielfaches teurer als die Parfums für den Massenmarkt. Ein Chypre bei Ensar Oud kostet mal eben 200 € - für 2 ml. Das sind natürlich Preise, die für den Massenmarkt völlig ungeeignet sind. Zudem sind sie oft nicht IFRA-konform. Darum geht es.
ManogiManogi vor 5 Jahren
@Rebirth2014 dann kennst du zu wenig Naturparfums. Man kann das sogar ausweiten auf Artisanal Oud à la Ensar Oud. Und von unharmonischen Übergängen und schlechter Haltbarkeit kann da keine Rede sein. Ein Spitzen-Oud hat eine Kopf-, Herz- und Basisnote und hält teilweise locker 48 Stunden - trotz duschen. Das schafft kein Parfum für den Massenmarkt.
VaranVaran vor 5 Jahren
Hi David,
super Bericht hier im Herzen der Parfums :-)
Viel Erfolg!
Gruss
Varan
Rotti75Rotti75 vor 5 Jahren
Praxisnah und gut nachvollziehbar. Grande Pocale!
RunaRuna vor 5 Jahren
Toller, sehr interessanter und informativer Blog, Dankeschön! :)
PreciousPrecious vor 5 Jahren
Feinsinniges Hobby, das du da betreibst. Sehr schöner u. informativer Blog. Gern gelesen.
ViolettViolett vor 5 Jahren
Danke.Habe auch schon angefangen zu experimentieren. Deine Tips sind hilfreich und machen Lust auf's Weitermachen.;-)
OakOak vor 5 Jahren
Sehr interessanter Blog. Danke dafür.
LG
VintageGoldVintageGold vor 5 Jahren
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Es wird zwar wahrscheinlich wieder etwas, das ich mir mein Leben lang vornehme und nie umsetze, aber ich hätte schon Lust mein eigenes Parfum zu kreieren. Und 200€ sind keine große Investition für so ein großartiges Hobby, mit dem man nachher Stunden voller Freude verbringen kann. Vielen Dank für den super Blog, leider wird ja echt sehr protektionistisch mit dem Wissen umgegangen.
NuiWhakakoreNuiWhakakore vor 5 Jahren
Das klingt ganz spannend, da hätte ich schon Lust drauf, aber ich fürchte, das wird rein zeitlich leider nichts werden! Aber bleib bitte dran, ich bin gespannt, wann ich Deinen Kreationen im Handel finde...
FioreMarinaFioreMarina vor 5 Jahren
Ooooh, toll, toll, toll! Vielen Dank für diesen ich-würd-am-liebsten-sofort-loslegen-Motivationsschub-Erklärbör-Block! Ich habe ihn mit großer Freude gemeinsam mit meinem Samstag-Morgen-Kaffee konsumiert und werde umgehend Deinen You-Tube-Kanal inspirieren. Danke!
ExaltatusExaltatus vor 5 Jahren
Aldehyde C16 wäre dann der fertige Erdbeergeruch ;)
Schön geschrieben :)
Grüße
GreenError90GreenError90 vor 5 Jahren
99% aller Parfüme bestehen aus syn. Stoffen oder beinhalten zumindest einige. Es ist eine Frage des Geldes: 50ml Bacdanol (Sandelholz-Duft) kosten 10 Euro. 1g hochwertiges Sandelholz Öl ca. 20-100 Euro.
GreenError90GreenError90 vor 5 Jahren
@Rebirth2014
Irgendwie verstehe ich deinen Kommentar nicht?
Synthetische Duftstoffe haben doch nichts damit zu tun, ob ein Duft zeitgemäß ist oder nicht.
BoujiescentBoujiescent vor 5 Jahren
Sehr inspirierender Beitrag! Danke dafür :)
Rebirth2014Rebirth2014 vor 5 Jahren
@Manogie: Tatsächlich sehe ich die Bio- bzw. Naturparfums nicht auf einer Stufe mit der zeitgemäßen Parfümherstellung. Das ist alles sehr einfach und amateurhaft gehalten, meist unharmonische Übergänge, kaum Haltbarkeit und für mich im besten Fall historisch interessant.
FrauHolleFrauHolle vor 5 Jahren
Mir zu wenig Infos über Iso E Super als Fixativeur! Liebe Grüße!
HeinssonHeinsson vor 5 Jahren
Hallo zusammen, danke für die positive Resonanz! Bin ganz begeistert, wie aktiv die Community bei Parfumo ist. Bis vor kurzem war das für mich eigentlich "nur" ein gut sortiertes Parfum-Lexikon, aber ich merke gerade, dass da noch so viel mehr ist ?. Schönes Wochenende!
KeplaKepla vor 5 Jahren
Herzlichen Dank für diesen interessanten Beitrag! Viel Erfolg beim Kreieren/Komponieren!
Serres74Serres74 vor 5 Jahren
Sehr interessanter Beitrag, danke fürs teilen...
ManogiManogi vor 5 Jahren
Guter Einstiegsartikel.
@Rebirth2014 das stimmt so nicht. Es gibt genug auch professionelle Hersteller völlig naturbelassener Parfums, die genau so arbeiten. Da ist nix mit Konservierungsstoffen, modifizierten Molekülen und synthetischen Stoffen. Oder zählen die für dich nicht als Parfümeure?
Sniffer24Sniffer24 vor 5 Jahren
Sehr schöner Beitrag, gerne mehr.
Orkan94Orkan94 vor 5 Jahren
Toller Blog und wirklich gut geschrieben. Habe bis lang nicht gewusst, wie das ganze hergestellt wird. Danke!
Rebirth2014Rebirth2014 vor 5 Jahren
Das ist zwar für die „Hobbyküche“ - d.h. für die kreative Gestaltung von natürlichen Duftwässerchen im Hausgebrauch - sehr schön beschrieben, nähert sich aber nicht der tatsächlichen Arbeit eines Parfümeurs an. Da werden unter anderem synth. Duftmoleküle bearbeitet (z.B. Patchouli das waldige Aroma entzogen), Fixakteure eingebunden und chemische Konservierungsmittel eingesetzt. Aber das soll die Qualität des Artikels nicht schmälern, nur die Erwartungshaltung in der Umsetzung etwas bremsen.
Naoh22Naoh22 vor 5 Jahren
Sehr schön, sowas liest man gerne. Mehr davon!
Dieser Trend, die weniger beschränkte Verfügbarkeit von etwas "Demokratisierung" zu nennen, geht mir allerdings quer. Niemand, der Blogs liest oder Videos schaut, entscheidet plötzlich darüber, was Wissen ist und was nicht.
Escada1970Escada1970 vor 5 Jahren
Gerne gelesen. Deine Geduld ist respektabel, bis man
da was angenehm riechbares produziert braucht das seine Zeit
TaurusTaurus vor 5 Jahren
Faszinierende Fleißarbeit. Ich denke viele Parfumos spielen hier mit dem Gedanken eigene Düfte zu komponieren, wobei es ja doch recht aufwändig ist ... leider für uns - zum Glück für die Parfümeure :D
MelodyMelody vor 5 Jahren
Ganz toll beschrieben!
Ich habe mich vor einigen Jahren selbst daran versucht. Es bot sich an, da ich meine Aromaöle und Badezusätze selbst herstelle und dazu auch qualitativ hochwertige Öle benutze. Teuer, ja, aber es lohnt sich. Ich hatte auch ein paar Erfolge zu verbuchen, doch letzten Endes scheiterte ich immer an der Haltbarkeit. Trotz sorgfältigen Basisaufbaus. Jedenfalls haben mir diese Eigenversuche eines um so deutlicher gemacht. Gute Parfums zu kreieren ist eine Kunst! :-)
Rosie88Rosie88 vor 5 Jahren
Toller Blog, sehr gerne gelesen :-) danke :-)
SüchtigSüchtig vor 5 Jahren
Ganz herzlichen Dank für den wundervollen Blog. Viel gelernt. Dankeschön
GschpusiGschpusi vor 5 Jahren
Wunderbar, vielen Dank.
GlobomanniGlobomanni vor 5 Jahren
Danke Dir David für die informative Beschreibung, wie man ein Parfum kreiert. Um halbwegs brauchbare Resultate zu erzielen braucht es wahrscheinlich eine Menge Zeit, bis man etwas kreiert, was man selber gut findet. Alles Gute und einen Mix-Pokal für Dich
HolyBambolyHolyBamboly vor 5 Jahren
Danke, danke, danke für diesen Blogpost! :)
ParfunymParfunym vor 5 Jahren
Ganz toller Beitrag :)
SchalkerinSchalkerin vor 5 Jahren
Sehr schön erklärt.
OpalmondOpalmond vor 5 Jahren
Sehr informativer, toller Blog.
Da ich oft Seife siede, habe ich einige ätherische Öle von sehr guter Qualität daheim, destilliertes Wasser sowieso und auch hochprozentigen Alkohol. Damit stelle ich mir manchmal Raumspray´s her, das klappt gut. Doch wie du beschreibst, die Mischung der Öle benötigt einige Zeit (Wochen) um sich gut miteinander zu verbinden, dann erst verdünne ich mit Alkohol und Wasser.
So eine professionelle Parfumherstellung würde mich schon sehr reizen, mal schauen....
SniffsniffSniffsniff vor 5 Jahren
Vielen Dank für diese wirklich hilfreiche Einführung in den strukturellen Aufbau eines Parfums.
InsaInsa vor 5 Jahren
Super spannend. Danke für den tollen Beitrag :)
ParfümleinParfümlein vor 5 Jahren
Sehr interessant, schöner Blog!
reni379reni379 vor 5 Jahren
Danke für den interessanten Beitrag. Vor Kurzem wollte ich mich mal in die Materie einlesen, hab es aber schnell aufgegeben, weil es mir zu kompliziert wurde. Dein Blog dagegen war toll zu lesen!
LeonsLeons vor 5 Jahren
Danke für Deinen Beitrag.
Allen die etwas mehr über wichtige wissenswerte Grundlagen erfahren wollen, kann man auch Deinen Youtube - Kanal empfehlen.
Unaufgeregt, angenehm klar, sachlich und absolut informativ. Man kann viel lernen.
FirstFirst vor 5 Jahren
Vielen Dank für diesen erfrischend sachlichen, freundlichen und höchst informativen Blog!
Sinan34Sinan34 vor 5 Jahren
Sehr interessant zu sehen wie man selber parfüms herstellen kann.
M3000M3000 vor 5 Jahren
Das war recht spannend zu lesen, danke. Mich reizt die eigene Herstellung gar nicht, ich verlasse mich lieber gleich auf die fertigen Produkte der Profis.
CalypsoCalypso vor 5 Jahren
Vielen Dank für deine großartigen Erläuterungen! Auch dein YT-Kanal ist sehr interessant, fundiert informativ und macht Lust auf Experimente.
FlaconesseFlaconesse vor 5 Jahren
Lieber David, ganz grandios und so interessant Dein Blog! Ich bekomme sowas von Lust, auch direkt loszulegen, da Liquid Handling sogar mit zu meinem Beruf gehört, aber klar das Thema ist superkomplex und es gehört ausser einer ganzen Menge Geschick auch eine sehr feine Nase, Talent und Phantasie hinzu. Du hast es wie immer wunderbar erklärt ;)