KevinGreyKevinGreys Parfumrezensionen

1 - 5 von 57
KevinGrey vor 20 Tagen
5
Duft
4
Haltbarkeit
4
Sillage
5
Flakon

Auf den Spuren des großen Boss
Tough Tonic von Maddox Mills habe ich getestet, weil er meinem geliebten Boss Bottled so ähnlich sein soll. Andere sagen, er rieche wie Roma, das mein Vater sehr geliebt hatte. Das fand ich interessant, weil ich da so garkeine Ähnlichkeit sehe:

Er beginnt interessant holzig-würzig.

Nach zwei Stunden ist er dann fruchtig-holzig, wie der Boss, aber dabei dunkler und viiiiiiel synthetischer. Kein Boss Bottled. Vielmehr ein ganz eigenständiger Duft, der nur in die selbe Richtung geht, wie der Boss.

Von Roma hat er für mich aber so garnichts!

Ab der 5. Stunde ähnelt er für mich sogar eher dem "Cool Craft" aus dem gleichen Hause. Zitrisch-würzig-frisch mit immernoch viiiiiel Synthetik. Silage und Haltbarkeit gehen jetzt auch arg in die Knie.

Ich finde ihn nicht unangenehm, aber bleibe dann doch leiber bei dem guten alten Boss.



KevinGrey vor 2 Monaten
5
Duft
4
Haltbarkeit
4
Sillage
8
Flakon

EIn "Intense" wäre besser gewesen
Im Gegensatz zu so vielen Anderen mag ich "Horizon" ganz gerne. Er ist mir aber zu schwach auf der Brust. Desshalb hoffte ich (und hoffe noch immer) auf ein "Intense" davon, das diese Definition auch verdient. Das könnte genial sein....
Als dann Horizon Extreme auftauchte, hatte ich gehofft, hier den intensiveren Horizont anzutreffen. Und als ich dann die Pyramide sah, hätte er noch interessanter für meinen Geschmack seien können, als Horizon. Leider war das nicht der Fall!

Er beginnt, wie erwartet, fruchtig und dabei auch unerwartet rauchig. Das ist schonmal interessant.

Nach einer Stunde aber entwickelt sich eine synthetische Süße, die mich zusammen mit der fruchtigen Rauchigkeit an Rammsteins Black Ash oder Diesel Bad Intense erinnert. Ich mag das wohl gerne riechen, aber auf keinen Fall tragen. Diese Süße gibt dem Duft leider einen immer stärker werdenden "Billig-Vibe".

Nach sechs Stunden ist die performance dann am Ende. Die störende Süße ist nun weg. Im hautnahen Bereich ist er nun holzig-rauchig geworden, was ihn für mich sehr interessant macht. Aber leider viel zu spät. So hätte ich ihn mir von Anfang an gewünscht.

Horizon Extreme ist für mich also ein durchaus interessanter Duft im Opening, ab der ersten Stunde dann aber untragbar. Keinesfalls vergleichbar mit Horizon. Schade!

Auf das Horizon Intense warte ich also immernoch.

KevinGrey vor 2 Monaten 1
5
Duft
5
Haltbarkeit
7
Sillage
5
Flakon

Hätte was werden können
The Scent mag ich nicht besonders. Aber vielleicht ist der "private Accord" ja eine positive Überraschung, dachte ich. Also hab ich ihn mal getestet:

Er beginnt würzig-krautig mit etwas Cremigem im background. Das ist schonmal interessant.

Nach einer Stunde denke ich: "spannend!" Jetzt ist er holzig-raucig geworden, mit deutlich cremigem "Candy-Vibe". Eine dezente Gourmandigkeit umgibt ihn. Die Frucht darin nehme ich irgendwie garnicht wahr.
Etwas für den Winter und für besondere Anlässe. Nicht edel genug, um als "Gentleman-Duft" zu gelten, aber durchaus vergleichbar mit z.B. "Just Rock!" von Zadig&Voltair.

Passt zu bräunlicher und schwarzer Kleidung, und zur Altersklasse 30-60.

Bis hierhin hätte ich durchaus überlegt, ihn mir zuzulegen. Aber dann!
Ab der dritten Stunde etwa wirkt er nurnoch synthetisch-süßlich. Keine angenehme, sondern eine billig anmutende Süße.

Schade!
1 Antwort

KevinGrey vor 3 Monaten 2
7.5
Duft
8
Haltbarkeit
5
Sillage
5
Flakon

Der Meister der Cremigen
Dolce & Gabbana - The One. Man liebt ihn, oder man kann so garnichts damit anfangen. Ich stehe so in der Mitte!

Ich hatte schon so viel darüber gehört und gelesen... So viele schwören darauf, so viele halten ihn für DEN Duft schlechthin, einen must-have, ein pantydropper, ein ultimativ herrlicher Duft .... Und ich kannte ihn noch so garnicht.
Den musste ich testen.

Das habe ich dann auch. Das erste mal auf Papier und mit leichter Erkältung. Da habe ich überhaupt nichts wargenommen!

Das zweite mal wieder auf Papier mit freier Nase. Tja, ein mandelcremiger Duft, der mich an eine bekannte Bodylotion mit Mandelmilch erinnerte. Schön, aber da kann ich auch die deutlich günstigere und für die Haut bessere Lotion benutzen. Begeisterung sah anders aus.
Aber wenn doch so viele so begeistert sind .....!?

Eine letzte CHance auf der eigene Haut sollte er nun noch bekommen:

Er ist einfach karamellig-cremig. Erinnert noch immer an die besagt Bodylotion. Ein schöner Duft, den ich wohl auch gerne rieche. Der schönste unter den Cremigen, die ich kenne.
Aber selbst so riechen wollen würde ich nicht.

Erst ab der vierten Stunde nehme ich im Hintergrund eine würzig-holzige Note war, die ihn etwas interessanter werden lässt. An mir hält er gute 10 Stunden, wird dann zwar hautnah, aber bleibt präsent. Jetzt aber stehen Cremigkeit und Holzigkeit im Gleichgewicht. Jetzt würde ich ihn auch tragen wollen! Aber 10 Stunden Vorlaufzeit.... Nein.

Dennoch ist und bleibt er ein beliebter Seducer-Duft. Und als Solchen ist es sicher nicht verkehrt, ihn im Bestand zu haben. Ich selbst setze ihn aber nur selten und dann gezielt ein, wenn ich weiß dass die zu betörende Person diesen Duft liebt.... Dafür reicht mir eine Kleinmenge. Und hier empfehle ich dann auch das EdP zu verwenden. Der Duft ist der Selbe, ist aber stärker, präsenter.

KevinGrey vor 3 Monaten 1
8
Duft
7
Haltbarkeit
7
Sillage
6
Flakon

Ein dezentes Statement für den Alltag und Basisduft des Hauses Aigner
Aigners Statement. 90er Jahre Klassiker und Grundlage einiger anderen Düfte des Hauses Aigner.

Der erste Aigner-Duft, den ich kennengelernt hatte. Allerdings erst jetzt. In den 90ern ist er völlig an mir vorbei gegangen.

Bevor ich ihn mir dann aber wirklich zugelegt hatte, musste er erst einmal drei Tests bei mir durchlaufen.
Beim ersten mal, auf Papierstreifen getestet, hat er mich unschlüssig dastehen lassen. Irgendwie hatte er was, konnte aber dennoch nicht wirklich überzeugen. Ihm fehlte das gewisse Etwas. Nachdem ich dann andere Aigner-Düfte durchgetestet hatte, stellte sich die Riege von drei sehr ähnlichen Düften heraus: "Statement", "No.1" und "pour homme". Alle ähnlich, aber jeder trotzdem mit eigenem Schwerpunkt. Und bei allen Dreien war ich zunächst unschlüssig, ob ich sie mochte, oder nicht.

Nach zweimaligem Neutest auf der eigenen Haut war ich aber dann doch überzeugt.

Der Statement beginnt zitrisch-frisch und leicht fruchtig dabei. Die Silage ist stark und entspricht der Aigner-typischen ledrig-zitrischen Basis mit einem synthetischen Vibe. Keine Spontanbegeisterung bei mir. Aber Potenzial....

Nach einer Stunde ist er dann wie ein Bruder, des "pour homme". Nur weniger pfefferig und dafür zitrischer. Frisch wirkt er jetzt kaum noch, ist also kein Freshi, wie das Opening vermuten lies. Er ist eher ein Herbstduft für den Büroalltag.

Wie auch bei "pour homme" muss man hier mit der Nase etwas auf Abstand gehen, um die wahre Aura des Duftes warzunehmen. Geht man zu dicht heran, wehrt er sich mit starker Würzigkeit.

Das Preis-/Leistungsverhältnis ist gut, auch weil die Drogerien ihre Restbestände gerne mal im Angebot führen.

Seine Farbe ist braun in variablen Tönen.

Am besten wird er Herren über 30 stehen.

Zusammenfassend haben wir hier also einen eher dezenten Herren-Herbstduft für den Alltag, der frisch beginnt, dann aber würzig-holzig auf zitrisch -ledriger Basis ankommt. Steht Seite an Seite mit seinen Ablegern "No1" und "pour homme", wobei ich finde, dass man davon eigentlich nur Einen braucht. So ähnlich sind sie sich. Je nach persönlicher Vorliebe kann man hier seinen Schwerpunkt setzen. Für mich passt der "pour homme" am besten, wegen seinem pfefferig-gourmandigem drydown. Aber der Statement ist der Älteste der Drei und scheinbar auch die gemeinsame Basis... Älterer Bruder von "pour homme" und Vater von "No.1".

Ich mag ihn, ziehe aber persönlich den jüngeren pfefferig-gourmandigeren Bruder vor. Den trage ich aber dann nur im Winter. Als Variante für den Herbst verwende ich den Statement gelegentlich im Alltag ganz gerne, solange man ihn noch bekommt.




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