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vor 28 Tagen - 21.06.2024
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Auf den Spuren der indischen Duftkultur

Auf den Spuren der indischen Duftkultur

Ob bei religiösen Zeremonien, spirituellen Praktiken oder persönlichen Ritualen - Düfte spielen in Indien seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle. Dieser Artikel lädt zu einer Zeitreise durch die reiche Duft- und Parfumkultur des Landes ein.

Die Alchemie des Duftes: Parfumherstellung im alten Indien

Die Kunst und Wissenschaft der Kosmetologie und Parfumerie im antiken Indien, bekannt als „Gandhaśāstra“, hat die kulturelle Identität des Landes über Tausende von Jahren geprägt. Die Wurzeln der Herstellung von „Attar“ oder „Ittar“ - altpersisch für „Duft“ - reichen bis in die Indus-Kultur (2800 bis 1800 v. Chr.) zurück. Schon damals wurden runde Destillierkolben aus Kupfer, „Degs“, verwendet, um kostbare Essenzen aus natürlichen Quellen wie Blättern, Blüten, Früchten, Rinden, Hölzern und Wurzeln zu extrahieren. Über Jahrtausende hinweg haben sich diese alten Destillationsmethoden bewährt und sind bis heute in der indischen Handwerkskunst zu finden. Einige traditionelle Attar-Hersteller ziehen während der Erntezeit noch immer mit Degs umher, wobei sich ihre Ausrüstung kaum verändert hat.

Flakon mit traditionellem indischen Attar
Flakon mit indischem Attar

In den Texten des Kāmasūtra (3. Jh. v. Chr.), des Nāgarasarvasva und anderen Abhandlungen über das Vergnügen spielte neben anderen ästhetischen Praktiken die Verwendung von Düften und Salben eine wesentliche Rolle für die sinnliche Erfahrung. Im Kāmasūtra wird die Kunst des „Gandhayukti“ (Parfum-Alchemie) sogar als eine der 64 Künste beschrieben, die Männer und Frauen erlernen sollten.

Eine der frühesten schriftlichen Aufzeichnungen über die Zubereitung und Verwendung von Parfum in Indien findet sich in der„Brihat Samhita“, einer Enzyklopädie des Philosophen Varahamihira, der im 6. Jahrhundert in der nordindischen Stadt Ujjain lebte. Sie enthält unter anderem Anleitungen zum Färben und Pflegen der Haare: 

1. Einem Menschen, dessen Haare weiß sind, können Blumenkränze, Sandelpaste, parfümierter Rauch, Kleider und Juwelen keine Schönheit verleihen. Es ist daher notwendig, das Haar zu schwärzen und zu verschönern.

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2. Gib in ein eisernes Gefäß Essig oder eine ähnliche saure Flüssigkeit; gib darin eine Menge des Kodrava Korns, nachdem du die Schale und den Eisenstaub entfernt hast; erhitze die Mischung; mahle sie gut auf einem Stein; reibe sie über das vom Öl befreite Kopfhaar; binde die feuchten Blätter der grünen, saftigen Blätter über das Haar; bleibe so sechs Stunden lang.

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3. Dann entferne die Mischung von den Haaren und reibe sie mit der Paste der Frucht des Āmalaka (Emblic myrobolam) ein; bedecke sie mit feuchten Blättern wie zuvor und bleibe so für weitere sechs Stunden; bade, wie unten vorgeschrieben; das Haar wird schwarz werden.

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4. Dann bade in dem zu diesem Zweck zubereiteten Wasser; reibe das Haar mit wohlriechendem Öl ein und entferne so den unangenehmen Geruch der Mischung; die Freuden des Königtums können dann von einem König mittels verschiedener Parfüms genossen werden.

übersetzter Auszug

Zwei wichtige Werke, das Gandhasara von Gangadhara und das Gandhavada, bauen auf diesen frühen Schriften auf. Das Gandhasara aus dem Jahr 1200 n. Chr. beschreibt die Verwendung von Düften in der Verehrung der Götter und ihren Beitrag zu den drei Zielen des menschlichen Lebens: Dharma (Tugend), Artha (Wohlstand) und Kama (Wünsche). Gangadhara erklärt in den Schriften den Zweck der Kosmetik und Parfumerie wie folgt:

Diese Wissenschaft der Kosmetik und Parfümerie ist hilfreich bei der Verehrung von Göttern, die den Gebrauch von verheißungsvollen Düften und Weihrauch erfordert; sie trägt zu den  Vergnügungen der Menschen bei; sie führt zur Erreichung der drei Ziele des menschlichen Lebens (Dharma, Artha und Kama); es beseitigt die eigene Armut; es trägt zum Vergnügen des Königs bei, und es  gibt dem Geist der vollendeten Damen die höchste Freude.

Gangādhara

Als die Moguln im 16. Jahrhundert nach Indien kamen, brachten sie ihre olfaktorischen Vorlieben mit. So soll der erste Mogulherrscher Babur die Verbindung zwischen Befriedigung und Duft auf geistiger und körperlicher Ebene zelebriert haben. Diese Philosophie fand am Mogulhof großen Anklang und verbreitete sich in den folgenden zwei Jahrhunderten.

Es heißt, dass Dschalāludin Mohammed Akbar (1556-1605), der Enkel Baburs, sogar ein Ministerium einrichtete, das sich ausschließlich mit der Entwicklung von Düften für Körperpflege und kulinarische Zwecke befasste. Er selbst soll sich duftende Attars auf den Körper aufgetragen, Räucherstäbchen verbrannt und Türen und Möbel mit Parfum bestrichen haben. Auch die Königinnen und Kurtisanen hätten ihren Vorrat an Attar in kleinen Phiolen um den Hals getragen. Von dieser Leidenschaft für Düfte zeugt noch heute das Handwerk in Kannauj, wo die Kunst der Parfumherstellung seit mehr als vier Jahrhunderten gepflegt wird.

Kannauj: Die indische Hauptstadt des Parfums

Die im Nordosten Indiens gelegene Stadt trägt den Titel „Attar City“ oder „Parfumstadt Indiens“ und ist für die Herstellung botanischer Öle nach den ältesten bekannten Destillationsmethoden bekannt. Seit über 400 Jahren wird in Kannauj Attar produziert, lange bevor Grasse in der französischen Provence zum Zentrum der Parfumherstellung wurde. Das traditionelle handwerkliche Verfahren, das lokal als „degh-bhapka“ bekannt ist, verwendet kupferne Destillierapparate, die mit Holz und Kuhdung befeuert werden. 

Der Mogul-Kaiser Jahângîr und seine Königin Nûr Jahân aus dem 17. Jahrhundert gelten als die ersten königlichen Förderer von Kannauj. Der lokalen Überlieferung zufolge führte Nûr Jahân die Mode des Rosen-Attars ein, nachdem sie sich in ihrem Bad vom Duft der Rosen von Kannauj hatte verführen lassen.

Vor 400 Jahren wurde in Kannauj erstmals aus der Rose, dem Symbol für Liebe, Leidenschaft und Charme, ätherisches Rosenöl destilliert.
Vor 400 Jahren wurde in Kannauj erstmals aus der Rose, dem Symbol für Liebe, Leidenschaft und Charme, ätherisches Rosenöl destilliert.

Eingebettet zwischen Agra, Lucknow und Kanpur, drei ehemaligen Hochburgen des Mogulreiches mit einer Leidenschaft für Düfte, befindet sich Kannauj in einer besonderen Lage. Das fruchtbare Schwemmland des Ganges bietet ideale Bedingungen für den Anbau von Jasmin, Vetiver und Damaszener Rose, die die Grundlage für die einzigartigen Attars bilden.

Die Architektur von Kannauj erzählt Geschichten aus vergangenen Jahrhunderten: Verwitterte Sandsteinmauern, Zwiebelminarette und Verzierungen an den antiken Gebäuden zeugen von der einstigen Pracht einer Stadt, die im 6. Jahrhundert das Zentrum des Harsha-Reiches bildete. Die Gassen des Bara Bazaar (Hauptmarkt) versetzen den Besucher zurück ins Mittelalter. In den traditionellen Läden finden sich Glasfläschchen mit Attar und dem betörenden Ruh (ätherisches Öl). Männer sitzen im Schneidersitz auf Fußmatten, riechen an den Flakons und tupfen sich duftende Wattestäbchen hinter die Ohren. An der Spitze dieses jahrhundertealten Handwerks steht der Attar Sazh (Parfumeur).

Die Parfumeure von Kannauj bewahren stolz die Tradition der Attar-Herstellung. Von warmen, würzigen Mischungen mit Nelken, Safran und Oud bis hin zu frischen Noten von Jasmin, Vetiver und Ringelblume bieten ihre Attars eine große Vielfalt. Zu den bekanntesten Varianten gehören Attar Mitti, der den Duft von Erde nach einem Regenschauer einfängt. Ebenso begehrt ist Shamama, eine aufwendig destillierte Mischung aus über 40 Blüten, Kräutern und Harzen, deren Herstellung Tage und deren Reifung Monate dauert. 

Markt in Indien mit traditionellen Waren und farbenfrohen Ständen
Indischer Markt mit traditionellen Waren

Obwohl die Tradition der Attar-Herstellung in Kannauj bis heute lebendig ist, stehen die Hersteller vor Herausforderungen. Mit der Ankunft der britischen Siedler und dem Aufkommen importierter westlicher Parfums ging die Nachfrage nach Attar zurück. Insbesondere der Preis für reines Sandelholz aus Mysore erreichte Ende der 1990er Jahre seinen Höhepunkt, als die indische Regierung den Verkauf einschränkte. Parallel dazu bevorzugten Inder, die auf ein modernes Image bedacht waren, importierte westliche Parfums und Deodorants. Anstelle des teuren Sandelholzes wurde flüssiges Paraffin verwendet.

Dennoch bleibt Kannauj ein Zentrum der indischen Parfumkunst, das Besucher aus aller Welt anzieht. In den alten Werkstätten und Destillerien der Stadt kann man noch immer die Kunst und das Erbe der Attar-Herstellung hautnah erleben.

Räucherstäbchen und Weihrauch: Die göttliche Bedeutung der Düfte

Seit Jahrtausenden üben Räucherwerke eine große Faszination aus und verbinden Menschen aus aller Welt mit einer uralten kulturübergreifenden Tradition. Indien nimmt als Produzent und wichtiger Exporteur von Räucherstäbchen (Agarbatti) eine führende Position ein. Die Geschichte des aromatischen Räucherwerks aus duftenden Harzen, Kräutern und Hölzern reicht bis in die frühe Indus-Kultur zurück, wie archäologische Funde aus dem Neolithikum und Chalkolithikum belegen.

Von dünnwandigen, mit Sandelholzpaste bestrichenen Bambusstäbchen in Indien bis zu meterhohen, verzierten Räucherkerzen in Südostasien und China - Räucherwerk ist ein fester Bestandteil vieler religiöser Gebete, Rituale und Zeremonien. In Tempeln dient das Räuchern dazu, den Göttern Opfergaben darzubringen, wobei dem aufsteigenden Rauch eine reinigende und heilende Wirkung zugeschrieben wird.

Blick auf den Manas Mandir - Bhuvanbhanu Jain Temple im Shatrunjay Tirtha
Blick auf den Manas Mandir - Bhuvanbhanu Jain Temple im Shatrunjay Tirtha

Vor allem indischer Weihrauch (Boswellia serrata) wird für rituelle und religiöse Zeremonien verwendet. Das Harz stammt vom Boswelliabaum aus den Trockenwäldern Indiens und ist reich an Boswelliasäure, ätherischen Ölen sowie Bitter- und Schleimstoffen. Beim Verbrennen entfaltet es einen süßlich-warmen, leicht zitrusartigen Duft mit einem harzig-waldigen Abgang. Der Weihrauch soll nicht nur negative Gedanken und Gefühle vertreiben, sondern auch beruhigen, zu erholsamem Schlaf verhelfen und nach Streitigkeiten oder unangenehmen Begegnungen den Raum von Spannungen reinigen. In der ayurvedischen Heilkunst wird er seit langem wegen seiner aromatischen und medizinischen Eigenschaften hoch geschätzt.

Ayurvedische Aromatherapie: Die heilende Kraft der Düfte

Ayurveda - ein Begriff aus dem altindischen Sanskrit, der „Wissen vom Leben“ bedeutet - nimmt in Indien und den angrenzenden Ländern Südasiens eine wichtige Rolle in der Gesundheitsversorgung ein. Als staatlich anerkanntes ganzheitliches System integriert es Pflanzenheilkunde, Ernährung, Yoga, Massagen und andere Methoden, um das Wohlbefinden zu fördern. Ayurveda basiert auf der Vorstellung von fünf Grundelementen - Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther (Raum) -, die im menschlichen Körper den Lebensenergien, den sogenannten Doshas, entsprechen: Vata, Pitta und Kapha.

Insbesondere Sandelholz, das in Indien seit mehr als 2000 Jahren vielseitig verwendet wird, spielt in der traditionellen indischen Medizin wie Ayurveda eine wichtige Rolle. So wird beispielsweise Sandelholzpaste zum Schutz der Haut aufgetragen. Außerdem sollen die antiseptischen Eigenschaften bei der Behandlung von Harnwegserkrankungen hilfreich sein.

Krankheiten entstehen nach ayurvedischem Verständnis durch ein Ungleichgewicht der Doshas, das verschiedene Ursachen haben kann. Im Ayurveda sind die Doshas und die fünf Elemente in allem, was uns umgibt, vorhanden und werden von den Jahreszeiten, dem Alter und der Tageszeit beeinflusst. So soll beispielsweise Vata im Herbst vorherrschen, während Winter und Frühling Kapha verstärken können und der Sommer das Dosha Pitta hervorbringt. Die Aromatherapie, im Sanskrit „gandha cikitsā“ genannt, nutzt die heilende Kraft von Düften und Aromen, um auf natürliche Weise das Gleichgewicht und die Harmonie der Emotionen und des Nervensystems wiederherzustellen.

Ayurveda und Aromatherapie: Natürliche Heilung und Wohlbefinden durch duftende Essenzen
In der Aromatherapie werden Duftessenzen eingesetzt, um das körperliche und seelische Wohlbefinden zu fördern.

Je nach Dosha-Typ werden bestimmte Düfte ausgewählt, um deren heilende Wirkung zu nutzen und das Wohlbefinden zu unterstützen:

  • Vata-Dosha: Vata reguliert mit den Elementen Luft und Raum die Atmung, das Nervensystem und die Bewegung. Im Gleichgewicht fördert Vata Flexibilität und Kreativität. Ein Ungleichgewicht kann jedoch zu Nervosität, Schlaflosigkeit oder Blähungen führen. Menschen mit einem Vata-Ungleichgewicht sollen von erdigen, wärmenden und beruhigenden Düften wie Sandelholz, Lavendel, Rose, Basilikum und Orange profitieren.
  • Pitta-Dosha: Pitta besteht aus den Elementen Feuer und Wasser und steuert biochemische Prozesse und den Stoffwechsel. Ein ausgeglichenes Pitta fördert die Auffassungsgabe und die Lernfähigkeit. Ein Ungleichgewicht kann zu Ärger, Verdauungsstörungen oder Entzündungen führen. Für das Pitta-Dosha sollen sich kühlende und beruhigende Düfte wie Pfefferminze, Jasmin, Rose, Sandelholz und Zitrusfrüchte eignen.
  • Kapha-Dosha: Kapha, das sich aus den Elementen Wasser und Erde zusammensetzt, reguliert den Körperbau und die Stabilität. Im Gleichgewicht sorgt Kapha für Ruhe und Ausgeglichenheit. Im Ungleichgewicht entstehen Gier, Erkältungen oder Übergewicht. Belebende und anregende Düfte wie Eukalyptus, Rosmarin, Zeder, Ingwer und Zitrone sollen helfen, Kapha auszugleichen.

Eine Fusion aus Tradition und Moderne: Indiens Nischen- und Luxusduftmarken

Aromen wie Jasmin, Oud, Sandelholz und Rose durchziehen das kulturelle Erbe Indiens. Obwohl das Land über reiche Ressourcen verfügt, dauerte es einige Zeit, bis Nischen- und Luxusparfummarken entstanden. Heute dienen traditionelle indische Düfte als Inspirationsquelle für moderne Parfumeure, die die Kluft zwischen der indischen Duftgeschichte und moderne Parfums überbrücken möchten.

Ein Beispiel hierfür ist der indische Parfumeur Rajiv Sheth. Nach einem Parfumstudium und 16 Jahren Erfahrung in Grasse und Paris kehrte er 2009 nach Indien zurück. Dort analysierte er mehrere Jahre lang den Markt, bevor er 2013 sein eigenes Parfumhaus All Good Scents gründete. Seine Inspiration: Die moderne französische Parfumerie mit seinen multikulturellen Erfahrungen zu verbinden, um luxuriöse und dennoch erschwingliche Düfte zu kreieren.

Ein weiterer Vorreiter ist Manan Gandhi, der 2016 eine Marktlücke für Nischenparfums in Indien erkannte und Bombay Perfumery gründete. Seine Marke bietet experimentelle, moderne Düfte mit indischen Aromen, wie sie beispielhaft im Parfum „Sulawesi“ mit einer Herznote aus indischen Rosen zum Ausdruck kommen.

Eau de Parfum „Sulawesi“ von Bombay Perfumery
Das Eau de Parfum „Sulawesi“ von Bombay Perfumery

Neben Bombay Perfumery bereichern weitere indische Parfumhäuser wie Verser Perfumery und Dixit & Zak die Renaissance indischer Düfte. Ein Beispiel ist die Kreation „Attar Kesar“ von Verser Perfumery, eine Komposition aus edlem Safran, in Indien „Kesar“ genannt, und reinem Sandelholz. Auch das ledrig-holzige Eau de Parfum „Hindi Tabac" von Dixit & Zak spiegelt die Essenz indischer Parfumkunst wider, indem es traditionelle Ingredienzien mit modernen Duftnoten kombiniert.

Hast du schon einmal indische Düfte oder Räucherstäbchen verwendet? Wenn ja, welche sind deine Favoriten?

Bildquellen: https://pixabay.com/photos/manas-mandir-jain-temple-temple-244142/, https://pixabay.com/photos/incense-indian-aromatic-stick-1961430/, https://pixabay.com/de/illustrations/ayurveda-aromatherapie-spa-8492240/, https://pixabay.com/photos/roses-flowers-rose-bloom-petals-4639241/, https://pixabay.com/photos/market-bazaar-india-shopping-4800530/, https://pixabay.com/photos/market-bazaar-india-shopping-4800530/, https://bombayperfumery.myshopify.com/products/sulawesi, Von HPNadig - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12401996

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