Von Tuberose bis Petroleum: „Alone in Babylon“ von Stéphane Humbert Lucas
Das französische Dufthaus Stéphane Humbert Lucas erweitert seine „La Collection 777“ mit „Alone in Babylon“ um eine Unisex-Kreation aus Tuberose, Kochbanane und Leder.
„Alone in Babylon“ ist ein provokanter Anti-Gourmand-Gourmand: Er unterstreicht, er schmückt, er verschönert. „Alone in Babylon“ ist eine unverwechselbare Kreation, ein Bruch mit Konventionen, inspiriert vom Mythos der Hängenden Gärten von Babylon, wo unerwartete Schönheit transzendiert wird und Blumen dort blühen, wo man sie am wenigsten erwartet. Monstrum oder Wunder.
Stéphane Humbert Lucas
Den Auftakt bestimmen Noten von Tuberose und die cremig-fruchtige Süße der Kochbanane, kontrasiert durch kühle Nagellack- und Petroleum-Akkorde. Im weiteren Verlauf treten Floralozone und Mysore-Sandelholz hervor, begleitet von den ledrig-animalischen Nuancen des Bibergeils. In der Basis verleihen Vanille und Tonkabohne der Komposition schließlich eine cremige Wärme, untermalt durch Leder- und Moschusnoten.
Entwickelt wurde „Alone in Babylon“ von Stéphane Humbert Lucas, dem französischen Parfümeur und Künstler hinter dem gleichnamigen Dufthaus.

Ein „Anti-Gourmand Gourmand“: Dorian Gray trifft Scheherazade
Die Marke beschreibt den Duft als „Anti-Gourmand Gourmand“: Anstatt die süßen Noten von Kochbanane, Vanille und Tonkabohne in den Vordergrund zu stellen, werden ihnen florale, animalische und synthetische Facetten entgegengesetzt.
Die Inspiration für „Alone in Babylon“ entspringt zwei gegensätzlichen literarischen Welten: Stéphane Humbert Lucas stellt Dorian Gray, der für Dekadenz und ewige Jugend steht, Scheherazade, das Sinnbild für Fantasie und Erzählkunst, gegenüber.
Der Name verweist hingegen auf die Hängenden Gärten von Babylon, ein Weltwunder der Antike, dessen Existenz bis heute nicht belegt ist.
Ein neues Kapitel der „La Collection 777“
„Alone in Babylon“ gehört zur „La Collection 777“, der ersten Kollektion des Dufthauses Stéphane Humbert Lucas. Seit 2012 lässt der Parfümeur darin Eindrücke seiner Reisen in den Nahen Osten sowie Einflüsse aus Symbolik und Spiritualität einfließen. Die Zahl Sieben steht für ihn unter anderem für Vollkommenheit, Glück und Weisheit. Zur Reihe gehören unter anderem die Düfte „Black Gemstone“, „Taklamakan“ und „Soleil de Jeddah“.
Der neue Duft ist in einer Flakongröße von 50 ml erhältlich und kann nach Deutschland geliefert werden.


Mikayla

Kochbanane schreckt mich fast mehr ab als Lack. Bin sehr gespannt.
Ich liebe die Hintergründe, die Geschichten, die hier zur orientalischen Duftseele beitragen und bin entsprechend neugierig.