PrinzesschenPrinzesschens Parfumkommentare

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25.04.2017 12:21 Uhr
2 Auszeichnungen
„Island Kiss“ von Escada ist wie das Lied „We’re Going To Ibiza“ von den Vengaboys – schon länger her, macht aber nach wie vor gute Laune.
Auch wenn ich mich mit „Island Kiss“ mittlerweile nicht mehr so recht identifizieren kann – das konnte ich mit ca. 15 Jahren besser (und ich möchte damit nicht andeuten, dieser Duft sei nur etwas für Teenies) – ist er für mich Duft-gewordenes Ibiza… zumindest so, wie ich mir Ibiza vorstelle, denn ich war noch nie dort:
Sommer, Sonne, ein türkisblaues Meer, Cocktails (für mich alkoholfrei) und abends Tanzen gehen, das ist für mich die Essenz dieses fruchtig-süßen Sommerduftes.

Fazit:
Escadas „Island Kiss“ ist für mich einer jener Düfte, die mir mein pubertäres Ich und die damalige Zeit wieder vor Augen führen und mich einfach nur glücklich machen.
Bereits damals war ich – vor allem in Konsumangelegenheiten – sehr impulsiv und als ich an diesem Duft bei Douglas roch – sofort von dem farbenfrohen Flakon angesprochen – wusste ich sofort: „Den muss ich haben! Sofort!“
Auch wenn sich mein Duftgeschmack mittlerweile etwas gewandelt hat… die Impulsivität ist geblieben.
Keinen anderen Duft verbinde ich so stark mit einer Lebensspanne und er vermag es immer noch, mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.


25.04.2017 11:35 Uhr
3 Auszeichnungen
Ich kann mich noch daran erinnern, als im Jahr 2005 „Hypnôse“ von Lancôme neu in die Douglas-Parfümerien kam und man die Werbeanzeige mit Daria Werbowy überall in den Schaufenstern sehen konnte.
Obwohl bereits damals der Funke übergesprungen war – ich war 14/15 Jahre alt –, der das Feuer meiner Parfumleidenschaft entfachte, reichte es nie zum Kauf.
Holzige Düfte gehören prinzipiell nicht zu meinen Favoriten, wobei mir dieser gut gefällt.
Steigt mir der Duft dieses Parfums in die Nase, wünsche ich mich sofort in eine Skihütte und dort in einem übergroßen, dunkelblauen (eindeutig von der Werbung inspiriert) Kaschmir-Pullover unter eine Decke vor den prasselnden Kamin mit einer Tasse dampfenden Vanilletee, während sich draußen der Schnee vor der Tür schichtet.
Da ich diesen Duft als sehr gemütlich wahrnehme, habe ich den Flakon immer als schön, aber mit seinen klaren, kalten und geschwungenen Linien als unpassend empfunden – kein Wunder bei meiner Winterabend-vor-dem-Kamin-Assoziation.
Die Haltbarkeit liegt bei mir über 12 Stunden.

Fazit:
Die Kombination von Holz und Vanillesüße ist originell und ansprechend, da beide Komponenten einander nicht übertrumpfen, sondern harmonisch nebeneinander koexistieren.
Für mich ein toller Winterduft, der es vielleicht doch noch in meine Sammlung schafft, weil er immer wieder in meinem Kopf umherspukt.


23.04.2017 14:34 Uhr
3 Auszeichnungen
Als Mädchen von 15 Jahren liebte ich Vera Wangs „Princess“.
Die fruchtige Frische von Apfel, Mandarine und Aprikose gepaart mit der Süße dunkler Vanille, Zuckerguss und Vanille… klingt wie das beste Eis mit Früchten auf der ganzen Welt – einfach himmlisch.
Nachdem mein Flakon leer war, kaufte ich ihn mir nicht nach, da sich meine Parfumsammlung bereits vergrößert hatte und ich mehr Lust auf etwas Neues verspürte.
10 Jahre später roch ich erneut an meinem Liebling vergangener Zeiten und zu meiner Überraschung merkte ich, dass wie einander fremd geworden waren.
Ich nahm nichts mehr von der ehemaligen frisch-fruchtigen Süße wahr, sondern nur noch einen (in diesem Fall negativen) synthetischen Geruch von verwässerten Früchten.

Fazit:
Gemessen an Vera Wangs Standard bin ich wohl keine Prinzessin mehr.


10.04.2017 13:02 Uhr
1 Auszeichnungen
„Stella“ von Stella McCartney ist eine flüssige Rose, eingefangen in einem wunderschönen geeisten (!) Flakon… und wäre ich ein Liebhaber von Rosendüften, würde ich den Duft dieser reinen, frischen, unsüßen Rose lieben… aber leider tue ich dies nicht.
Die Schuld hierfür liegt keinesfalls bei „Stella“; sie liegt einzig und allein an meiner Duftpräferenz.
Ich bin nun mal kein Fan von Rosendüften, aber… einen Versuch war es wert.

Fazit:
Allen Liebhabern von Rosendüften lege ich dieses Parfum mit äußerster Dringlichkeit für – mindestens – ein Probeschnuppern ans Herz.


10.04.2017 12:50 Uhr
2 Auszeichnungen
Obwohl ich zeitlebens überzeugte Nichtraucherin bin, liebe ich den Duft von Tom Fords „Tobacco Vanille“ – auch wenn ich nicht so riechen möchte.
„Tobacco Vanille“ riecht beziehungsweise duftete vielmehr nach Pfeifenrauch mit einem eindeutigen Vanillearoma.
Leider möchte ich nicht wie eine Pfeifenraucherin riechen; dies würde mich selber zu sehr irritieren und außerdem käme ich mir vor wie eine Heuchlerin.
Dennoch bin ich glücklich darüber, dass mir dieses Parfum meine Liebe für den Geruch von Pfeifenrauch vor Augen führte – und ist dabei wesentlich weniger gesundheitsschädigend.

Fazit:
Dieser Duft wäre für mich eher als Raumduft, denn als Parfum, geeignet; doch wer gerne nach dem schönsten Vanille-Pfeifenrauch auf dieser Welt riechen möchte und vielleicht – passenderweise – auch noch Pfeifenraucher ist, wird von Tom Fords „Tobacco Vanille“ nicht genug kriegen können.


31.03.2017 11:49 Uhr
Im Sommer letzten Jahres ließ ich mir das erste Mal „Sweet“ von Lolita Lempicka in einer Parfümerie auf mein Handgelenk sprühen.
„Bäh!“, dachte ich, „das ist ja selbst mir zu klebrig-süß.“
Zum Glück hatte ich bereits im Winter meine Meinung geändert.
Ich schiebe meine erste Reaktion auf die Hitze des Sommers: wenn man ohnehin schon schwitzt, sobald man aus der Haustür tritt, möchte man das Klebrig-Thema ganz sicher nicht noch bei der Wahl seines Parfums fortsetzen, denn „Sweet“ ist ganz sicher eines: sweet.
Einen bemerkenswerten Duftverlauf kann ich nicht feststellen – und ich bin froh darüber, denn ich liebe den Duft dieser süßen, kandierten Kirschen und um bei dem Thema Kirschen zu bleiben, wage ich zu behaupten, dass sich die Welt – zumindest nach meiner Erfahrung – in zwei Sorten Menschen teilt:
jene, die kandierte Kirschen auf Eis und Cocktails lieben und dankbar dafür sind, diese von jenen zu erhalten, die sie einfach nur hassen und froh sind, sie loszuwerden.
Ich gehöre – wer hätte es gedacht – zur ersten Kategorie.

Fazit:
Wer zu den Liebhabern von kandierten Kirschen gehört, wird auch der Süße von Lolita Lempickas „Sweet“ nicht widerstehen können.


31.03.2017 11:37 Uhr
3 Auszeichnungen
Nachdem „Jimmy Choo“ von Jimmy Choo meine Erwartungen leider nicht erfüllte, begab ich mich zu „Illicit“ und was ich im ersten Moment roch, gefiel mir sehr: die leichte (!) Würze des Ingwers gepaart mit der goldenen Süße des Honigs.
Doch bereits nachdem die Kopfnote verflog, trat der Ingwer stärker hervor – scharf und würzig.
Das war für meine Nase, die es süß bevorzugt, etwas zu viel des Guten.
Nach circa 20 Minuten verflog dann auch diese Duft-Periode und es verbreitet sich wieder die Süße des Honigs.

Fazit:
Anfangs- und Schlussakkord dieses Dufts gefallen mir sehr gut; wäre da nur nicht das Warten auf den Abgang des (starken) Ingwers.
Da ich ausgesprochen ungeduldig bin, ist dieser Duft leider kein Kaufkandidat für mich – denn gerade bei meinem Parfum möchte ich mich nicht in Geduld üben müssen.


30.03.2017 16:57 Uhr
5 Auszeichnungen
Als ich zum ersten Mal von Tom Fords „Soleil Blanc“ Wind bekam, war ich sofort besessen. Diese verheißungsvollen Beschreibungen… Sonnencreme… Tonkabohne… süß… pudrig… kann ich mir überhaupt mehr wünschen?
Der Preis ist ja schon mal happig: circa 200€ – da spendet auch der 10% Gutschein wenig Trost.
Doch ich bin mir darüber im Klaren, dass ich zu jenen Parfum-Verrückten gehöre, denen ein toller Duft sehr viel wert ist; deshalb: direkt am nächsten Tag ab in die Parfümerie und Probeschnuppern.
Leider muss ich sagen: ich war nicht überwältigt, ich war unterwältigt – sofern es diesen Begriff gibt, was nicht der Fall ist, aber tun wir doch einfach mal so.
Für einen Sommerduft, den der Name prophezeit, war mit „Soleil Blanc“ zu rauchig und blumig; kurz: mir hat genau der Sonnenmilch-Faktor gefehlt, der interessanterweise einige der Kommentatoren vom Kauf abgehalten hat.
Sillage und Haltbarkeit sind, wie bei allen Tom Ford-Düften, überragend und auch wenn mich dieser Duft nicht zum Kauf veranlasst hat, so ist es doch ein besonderer Duft.

Fazit:
Da wo andere zur Kokosnuss greifen, muss es bei Tom Ford die kostspielige Seychellenpalme sein. Um diesen stolzen Preis zu rechtfertigen, hat mir dieser Duft dann doch zu wenig das sommerliche Sonnenmilch-Erlebnis beschert.


30.03.2017 16:37 Uhr
1 Auszeichnungen
„Jimmy Choo“ entspricht absolut meinem Beuteschema – zumindest in der Theorie.
Er wird als süß-fruchtig bezeichnet und bei Toffee läuft mir ohnehin das Wasser im Munde zusammen.
Auch wenn dieser Duft keine große Liebe war, so hat er mich dennoch eine wichtige und gänzlich unerwartete Erkenntnis beschert: ich mag augenscheinlich keine Birne in meinem Parfum.

Fazit:
Die Birne verleiht diesem Duft die interessante und maßgebliche Note; leider ist es genau diese Birne, die mir nicht schmeckt.
Wer sich aber das ultimative olfaktorische Karamell-Birnen-Kompott-Erlebnis herbeisehnt, der wird diesen Duft lieben.


30.03.2017 16:22 Uhr
2 Auszeichnungen
Welches Thema JOOP! Bei der Kreierung von „All About Eve“ vorschwebte, ist offenkundig:
alles schreit nach Apfel – und wo Apfel drauf steht, da ist hoffentlich auch Apfel drin!
Das auf jeden Fall: „All About Eve“ riecht für mich nach grünem, süß-fruchtigem Apfel pur; einem Apfel, perfekt in Farbe und Form, der zum Reinbeißen einlädt und seine Saftigkeit durch den feinen Sprühnebel beweist, der beim ersten Bissen entweicht.
Ich möchte ganz sicher nicht immer wie ein süßer Apfel riechen, doch dann und wann verlockt mich diese fruchtige Süße zum herzhaften Reinbeißen; besonders dann, wenn ich mich nach einen unbeschwerten, fruchtig-frischen und dabei verführerisch-süßen Duft sehne.

Fazit:
Ganz wie der verbotene Apfel Eva im Paradies zum Reinbeißen verführte, ist „All About Eve“ eine Sünde wert.


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