ProkionProkions Parfumkommentare

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27.06.2017 19:00 Uhr
8 Auszeichnungen
"Er schwankt, aber er geht nicht unter". Beim Stöbern in den Regalen fiel mir ein Flakon Encens Flamboyant in die Hände.

Der Anfang:

Auf der Haut, eine eher trockene, dennoch weiche Weihrauchnote. Diese, sehr harmonisch durchwoben von hell-pfeffrigen und geringfügig harzigen Noten. Spontan wirkt der Duft leicht frisch, sauber und irgendwie kühlend. Ich empfinde keine spürbare Abfolge von Kopf- auf Herznote. Es wirkt schon zu Beginn recht geradlinig.

Der Fortgang:

Im Laufe der Zeit wird das Duftbild weicher und tiefer, wobei der Weihrauch-Pfeffer-Torso als prägendes Element erhalten bleibt. In diesem Stadium ( nach 3 - 4 Stunden ) wabert dann eine leichte Note mit, die mich an die Note in den Haribo Cola-Flaschen erinnert. ( Kardamom, Muskat ? ). Das riecht hier für mich sehr lecker. Das Ganze ist harmonisch und rund. Nichts stört, alles ist an seinem rechten Platz. Der Duft ruht in sich. Er hat ein Zentrum.

Das Ende:

Wenn man hier überhaupt von einer Duftentwicklung sprechen mag, dann gesellt sich im Ausklang die leichte tannenartige Note hinzu. Dies aber so dezent und harmonisch eingebunden, daß sie das Duftbild nicht auf eine andere Seite zieht, sondern ihm nur etwas mehr Farbe und Spiel verleiht. So klingt der Duft ganz langsam aus. Er bleibt, zumindest auf meiner Haut, 5 bis 6 Stunden wahrnehmbar und auch bei schwülen 26°C angenehm und körpernah.

Von vielen, bis jetzt getesteten Düften zu Thema Weihrauch / Pfeffer, ist dieser für mich der tragbarste.
Manche mögen ihn vielleicht als etwas monoton empfinden ( akzeptiere ich ) aber hier wurde das sehr gekonnt umgesetzt. Von Anfang bis Ende empfand ich Encens Flamboyant als hochwertig. Hier ist alles stimmig.
Er schwankt nur etwas um sein Zentrum. Aber fällt nicht um.

Es mag Einbildung sein, aber zum Ende hin meine ich eine Spur Gin oder Gin-Tonic zu riechen.

Wirklich gut,.....mehr davon.

Preis, geht in diesem Fall in Ordnung. Qualität gibt´s nicht gratis.


11.06.2017 19:03 Uhr
6 Auszeichnungen
Als ich das erste Mal Colonia Russa getestet habe, bemerkte ich sofort zwei Dinge, die mich davon abhielten es zu kaufen. Erstens, eine nach meinem Empfinden sehr trocken-krautige, beinahe stechende Kopfnote. Und zweitens, die Tatsache, daß es auf meiner Haut eine gefühlte ( gerochene ) Haltbarkeit von 45 Minuten hatte.
Heute, ein halbes Jahr später, bei 28°C , stellt sich das Ganze anders dar.

Ich benutze zur Zeit die dazu gehörige Seife "Colonia Russa, Sapone per Uomo". Diese Seife gehört mit ihrer Schwester "Pot-Pourri", zu den angenehmsten und pflegendsten, die ich bis jetzt in Gebrauch hatte.

Morgens mit "Russa" schön eingeseift ( was für ein Schaum ! ), dann kühl abgespült und nach dem Abtrocknen 2 bis 3 kurze Sprüher oberhalb des Bauchnabels. Mehr nicht. Seife und Parfum bedürfen einander. Die Seife bildet die frisch-weich-florale Basis. Bei höheren Temperaturen wabern dann nach und nach die Komponenten des Parfüms an einem hoch. Dieses hochharmonische Zusammenspiel dauert je nach Tätigkeit 6 - 8 Stunden. Es ist erstaunlich temperaturstabil und schweißneutral. Es duftet immer frisch und sauber. Es entsteht keine Wolke, die zu ertragen meine Umgebung verdammt ist.

Wer mal die Möglichkeit hat Duft und dazu gehörige Seife zu testen, sollte sich Zeit nehmen und nicht sofort tief einatmen. Auch wenn manchmal Uomo aufgedruckt ist, können das Männlein und Weiblein tragen.

Ich empfehle, besonders die beiden genannten Seifen und Parfüms im Wäscheschrank zu lagern. Bei hohen Temperaturen aussen, kann das abends und morgens eine kleine Wohltat sein.

"Russa" vermittelt eine leichte, angenehme, kühlende Wirkung.

Hochwertig, noch bezahlbar und nicht überall anzutreffen ( auch wichtig ).

Ist aber nichts für Leute die es eher "schmusig" wollen. Da ist keine Spur Süsse drin.


11.06.2017 11:29 Uhr
4 Auszeichnungen
Sag es niemand, nur den Weisen,
Weil die Menge gleich verhöhnet:
Das Lebendge will ich preisen,
Das nach Flammentod sich sehnet.

In der Lebesnächte Kühlung,
Die dich zeugte, wo du zeugtest,
Überfällt dich fremde Fühlung,
Wenn die stille Kerze leuchtet.

Nicht mehr bleibest du umfangen
In der Finsternis Beschattung,
Und dich reißet neu Verlangen
Auf zu höherer Begattung.

Keine Ferne macht dich schwierig,
Kommst geflogen und gebannt,
Und zuletzt, des Lichts begierig,
Bist du Schmetterling verbrannt.

Und solang du das nicht hast,
Dieses: Stirb und Werde !
Bist du nur ein trüber Gast
Auf der dunklen Erde.

Goethe

Nein, ich habe ihn nicht gekauft. Aber ich weiß jetzt wo der Flakon steht.
Niemals zuvor, habe ich eine Parfümerie mit solch inneren Frieden verlassen.
Der Übergang zwischen Herz- und Basisnote ist so homogen und weich - nahezu perfekt.
In seiner späteren Entwicklung ( nach 3 - 4 h auf der Haut ) empfinde ich ihn als weich-würzig und weich-ledrig. Er hat etwas "nebelig-flauschiges". Sehr schwer zu beschreiben. Würde ich es haptisch beschreiben, so ist es, als ob ich mit den Fingerspitzen über dünnes anilin-gegerbtes Lammnappa gleiten würde.

Sehr körpernah.
Paradebeispiel größtmöglicher Zurückaltung.
Jenseits aller Modetrends. Vollkommen zeitlos.
Liebhaberei,... egal.

Schön, das es ihn gibt... und ich weiß wo ich ihn finde... wenn es soweit ist.


17.04.2017 10:24 Uhr
7 Auszeichnungen
Wenn die aufgeführten Bestandteile der Kopfnote an mir vorbeiziehen, deutet schon etwas auf die tieferen Bereiche dieses Duftes hin.

Es ist die Note von frisch angeschnittenen Blumenstielen. Grün, leicht bitter, in Anklängen säuerlich.
Es ist der Gegenpart zu den zitrischen Spitzen am Anfang.

Wir gehen jetzt mal gedanklich in ein gut sortiertes Blümengeschäft. Auf dem Boden unter dem Schnippeltisch liegen Blätter, Stiele, Blütenreste. Da ist auch der leicht säuerlich-mineralische Geruch des Blumenwasser aus den umgebenden Vasen und Kübeln. Im Duftbild von Colonia Essenza mag das anfangs etwas unharmonisch wirken. Im Laufe der Zeit scheint aber genau diese Kombination, dem Duft eine eigentümliche Tiefe zu verleihen.
Nach ca. 1 Stunde auf der Haut zeigt dieser Duft, was ihn von vielen unterscheidet. Er ruht in sich selbst, ist rund, körpernah, nie aufdringlich und er beruhigt.

Die Haltbarkeit ist mit ca. 8 Stunden tadellos.

Wenn dann die liebe Verkäuferin auch noch einen Bogen Seidenpapier damit besprüht und das kleine Täschchen damit auskleidet, man 15 Minuten später in Othmarschen auf die A7 Richting Süden fährt und mal wieder eine Stunde braucht um durch Elbtunnel zu kommen, ja - erst dann lernt man die beruhigende Wirkung von Colonia Essenza wirklich zu schätzen.


07.01.2017 19:39 Uhr
3 Auszeichnungen
Vor etwa einem halben Jahr wurde ich auf Sutton Place erstmalig aufmerksam. Ich glaube es war auf einer dieser Werbeseiten im Manager Magazin oder der Capital,...keine Ahnung. Dort wurde Sutten Place vorgestellt und als einer der Düfte beschrieben, die das Bild eines englischen Herrenclubs einfangen sollen. Nun, bei diesem Bild stelle ich persönlich folgende Verbindungen her. Eher dunkle holzartige Noten. Ledrige, leicht trockene Töne, durchaus ein Paar florale Anklänge, später vielleicht einen Drift ins Erdige, Vanillige, leicht Alkoholische. Wenn man dann mit solchen Bildern im Kopf, vorbelastet, vor drei aneinander gestellten Regalen steht, links Clive Christian, mittig Bond No.9 und rechts Creed ( jeweils nahezu das Komplettsortiment ), kommt die Stunde der Wahrheit. Aus Bildern im Kopf wird Gewissheit.

Sutton Place ( auf Unterarm gesprüht und 5 Min. gewartet ).

Es riecht:

erstaunlich frisch, leicht seifig und leicht beerig-würzig. Farblich beschrieben, würde ich sagen, der Duft riecht "bläulich". Der erste Eindruck scheint so gar nicht der ersten Vorstellung zu entsprechen. Die Aufmachung des Flakons, die Farbe, die Haptik, besonders die Reptilleder-Andeutung weisen in eine andere Richtung. Die ersten 10 - 15 Minuten sind so vertraut, das kennen wir schon alles. Es ist auch eher seicht, geht beinahe ins Aqautische. Mit der Anspielung auf den Herrenclub, meinten die wohl nicht holzvertäfelte, mit Ledersesseln und schweren Perser-Brücken versehene 3,20 Meter hohe Räume, in denen es nach Earl-Grey riecht und das lauteste Geräusch das Ticken der Standuhr oder das Rascheln beim Umblättern der vorger übergebügelten Zeitung ist.

Ich sehe Sutton Place eher auf der sportlichen Seite. Der Duft beschreibt eher die vorherrschende Note, wenn die Gentlemen die Umkleidekabine ihres Cricket-Clubs betreten. Der Eindruck von Reinigungsmittel, Deo, und noch sauberen weißen Socken ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Im späteren Verlauf zeigt der Duft durchaus Ansätze von Würze, floralen Spuren und zunehmender Wärme. Aber so riechen viele andere Kreationen auch, die aber nur ein Viertel von dem kosten.

Mich irritiert Sutton Place. Bei der Zurschaustellung und dem Preis erwarte ich eine Art Alleinstellungsmerkmal.
Etwas was den Wow-Moment erzeugt. Ich kann auch nicht behaupten, das der nun natürlich oder besonders hochwertig riecht. Nein, auch keinen Vergleich zu diesem einen Flakon im rechten Regal ( es wäre ermüdend ), Ihr wisst schon, gell ?

Aber das ist ja auch alles sehr subjektiv. Wer den Duft liebt, wird ihn kaufen.

Wie sagt mein Kumpel aus Fürth immer: Ahweh, die Katz mog Meis, I mogs net.


06.01.2017 19:19 Uhr
6 Auszeichnungen
Auf der Haut

Der Anfang:

Eine trockene, leicht orientalisch anmutende Kümmelnote. Diese durchwoben von einem eher dunkel-floralen Neroliakkord. Das Anfangsbild wrkt sehr rund und homogen.

Der Fortgang:

Es wird nun nach und nach etwas erdiger, würziger, dunkler, tiefer. Anklänge von Honigkuchen ? Von Printen ? Im Hintergrund schwebt eine zarte orangige Bitternote ( Orangenschale / Parfümeur Beatrice Cointreau !!! )Der Duft des netten älteren Herren. Nach meinem Empfinden absolut homogen und sehr harmonisch ausbalanciert. Nach einer Weile scheint der Duft etwas zu vergrauen und irgendwie heller und pfeffriger zu werden. Ich denke das ist der Weihrauch. Er bereichert das Duftbild, zieht es quasi auseinander und sorgt für mehr Volumen. Der Duft gewinnt noch mehr an Tiefe.

Das Ende:

Wenn der Duft ausklingt, wird es scheinbar etwas holziger. Da kommt ein Hauch von einer säuerlichen, teerartigen Note. ( Verkohlte / getoastete Holzfässer ? Rum ? Cognac ? ). Riecht gut,.... sehr gut.
Im übertragenen Sinn würde ich sagen der Duft zieht in seiner Viskosität an. Er wird zäher und irgendwie buttriger. Da ist nichts direkt Süßes, aber sehr Gehaltvolles.

- Trotz Allem, recht körpernah und nie aufdringlich.
- Weich, beschützend, beruhigend, unaufgeregt.
- Nichts Nerviges, Modisches, Trendiges.

Fazit:
Ich denke der wird Vielen zu unspektakulär sein. Mir gefällt er sehr gut. Der Flakon ist schwer und wertig. Die Haltbarkeit um die 8 Stunden und der Preis annehmbar.

... ach, ich vergaß..... kein Oud, keine Rose.


30.12.2016 20:31 Uhr
6 Auszeichnungen
Ich stand am Mittag in der Acqua di Parma-Ecke im Alsterhaus. Heute war die Gelegenheit sich mal durch das Sortiment zu riechen. Am Ende war es ein Duft der mich regelrecht gefesselt hat. Colonia Ambra.
Zwei Sprüher auf den Teststreifen einen auf den Unterarm. Danach in ein Bistro, in Ruhe einen Cappu getrunken und dann gerochen.

Es beginnt dunkel, floral und leicht harzig. Es wirkt eher trocken aber durchaus weich und homogen. Ich hatte das Gefühl der Duft beginnt nach und nach zu vergrauen und etwas "oudlastig" zu werden. Aber es scheint nur eine leicht bittere, erdige Note zu sein, die sich ganz langsam breit macht. Der Duftverlauf wird zunehmend komplexer. Irgendwann stellt sich ein Ton ein, den ich nicht recht beschreiben oder gar in seine Bestandteile zu zerlegen vermag. Aber ganz sicher ist, es riecht hochwertig. Ich veruche es mal mit folgender Beschreibung:
Wir haben eine dünne "Colonia-Basis". In der Mitte eine dunkle, weiche Rose, als eine Art verbindendes, harmonisierendes Element. Über Allem schwebt diese kaum zu beschreibende, komplexe Note. In Ihr scheint alles enthalten zu sein. Wenn beim Riechen der feuchte Atem über die Haut gleitet wird der Duft regelrecht aufgeschlossen. Müsste ich das "Zentrum", die "Seele" von Colonia Ambra beschreiben, so würde ich sagen, sie ist süß und salzig, karamellig-erdig und einen Hauch schmutzig.

Nachdem ich meinen Cappuchino ausgetrunken hatte, setzten sich drei jüngere Herren an den Nebentisch. " Ey Digga, lass ma hier hinsetzen. Alter, riescht voll nobel hier. Digga das is Ambra, glaub ma, Ey voll geil.

So weit, so fein. Über den Preis mach ich mir im neuen Jahr Gedanken.

... guten Rutsch.


13.11.2016 12:08 Uhr
5 Auszeichnungen
Der Anfang:

Eine eher dunkle, reife würzig-zitrische Note, durchdrungen von einem Lavendelschleier. Man hat schon das hier oft beschriebene Bild von frischer Bettwäsche im Kopf. Der im Vorkommentar beschriebene Vergleich zu Gewürzseife paßt sehr schön. Auf mich wirkt das Duftbild nicht klar, sondern verschleiert. Nicht seidig-gewebt, sondern gewalkt wie Flanell.

Der Fortgang:

Die Noten werden weicher, runder, wärmer. Der Duft bekommt mehr Tiefe. ( Patchouli / Zimt ). Der erste Eindruck von Bettwäsche weicht nun dem Bild von getäfelten Wänden, Ledersesseln, Bücherregalen, Resten von süßlichem Pfeifentabak. Zunehmend distinguiert. In London sagt man wohl "clubland" dazu. Im weiteren Verlauf schiebt sich das Baummoos mit seinem etwas altväterichen Charakter nach vorne. Spätestens jetzt zeigt sich, daß man gut beraten ist am Anfang etwas sparsamer mit der Dosierung zu sein. Hier wird ein deutlicher Akzent gesetzt. Nicht aufdringlich, aber von deutlicher Präsenz.

Das Ende:

Das Duftbild wird immer weicher und tiefer. Alle Noten verbinden sich zu einem Gesamteindruck der bei mir viele Interpretationsmöglichkeiten offen läßt. Holz, Tabak, warme, weiche Erdtöne. Einen Hauch balsamisch, eine Spur aldehyisch. ( Knize Ten und Tabac Original lassen ansatzweise grüßen ). Aber Spicy for him ist homogener, er ruht mehr in sich.

Fazit:

Spicy for him hat etwas Vertrautes und Beruhingendes. Es war so ein Gefühl von Geborgenheit. Dieser Duft ist keine Neuerfindung, keine Konzentration auf ein bestimmtes Thema. Dezent aufgetragen ( da sollte man sich, wie schon gesagt, etwas rantasten ) vermittelt dieses Parfum eine, ich möchte mal sagen, "vornehme Unaufgeregtheit". Ich kenne wenig Düfte, die das in dieser Tiefe konnten. Spicy ist von seiner Art her nicht aus der Zeit gefallen. Bei ihm wurde das Gute erhalten und weitergegeben. Wohl kaum massentauglich.
Gut so.

Haltbarkeit: um die 8 Stunden

Für mich ein Freizeit- und Ausgehduft für Herbst und Winter

Wenn man das Hemd nach Tagen aus dem Wäschekorb holt, und Reste von Spicy am Kragen noch immer einen wohlig-angenehmen Duft verbreiten, das ist es ein guter Kauf gewesen.


08.10.2016 10:21 Uhr
6 Auszeichnungen
Gestern beim Friseur in der Vitrine entdeckt, probiert und gekauft.

Duftverlauf:

Anfangs eine Mischung aus Fisherman's Friend und Brut von Fabergè.
Die kühlende Wirkung auf der Haut ist beeindruckend. Kein Brennen, keine Spur von Schärfe.
Wenn die Frische verflogen ist, gleitet der Duft uns leicht süßlich-pfeffrige mit Nuancen von Anis
und weichen, beinahe balsamischen Noten. Das Ganze wirkt nach und nach sehr weich und beruhigend.

Die Hautverträglichkeit bei mir ist sehr gut. Und meine Haut ( Halspartie ) ist sehr empfindlich.
Auch wenn man sich damit durch die Haare fährt, bemerkt man die wunderbar erfrischende Wirkung
des Menthols. Ich empfehle dieses Produkt besonders dann, wenn man erkältet ist und man bei empfindlicher Nase und Rachen auf andere Düfte evtl. gereizt reagiert. Dapper Dan Green nacht die Atemwege frei.

Im späteren Verlauf sehr körpernah, nie aufdringlich. Die Haltbarkeit ist bei mir mit 3 bis 4 Stunden natürlich eher gering, aber das tut dem positiven Gesamteindruck keinen Abbruch. Es erfüllt seinen Zweck mit Bravour.
Herausragendes Preis- / Leistungsverhältnis. ( Beim Friseur 100 ml / € 15 )

Hut ab.


30.09.2016 20:04 Uhr
11 Auszeichnungen
Auf der Haut:

Ahoj-Brause "Cola"
Haribo Colaflaschen
Holzessig
Allgäuer-Latschenkiefer-Schaumbad
Tannenhonig
Ein Hauch Bienenwachskerze
Eine Spur Propolis-Mundwasser

In den ersten 20 Minuten wirkte das Ganze sehr statisch, beinahe monoton. Eher ungewohnt frisch.
Er entwickelt sich langsam in eine helle, holzige Richtung. Das Patchouli gewinnt nach und nach an Kraft.
Im Verlauf der folgenden 2 bis 4 Stunden kann man wirklich die Einzelnoten genau rausriechen. Die Spur des Vetiver ist sehr klar, beinahe kühl-silbrig. Es mag etwas unbeholfen klingen, aber was ich an diesm Duft vermisse, ist eine Seele, ein Zentrum, ein ruhender Mittelpunkt. Mir fehlt da was. Eau Sacrèe erscheint mir zu unentschlossen, unvollendet zu sein. Und für den Preis finde ich das etwas sehr dürftig.

Ich kann ihm eine gewisse Reinheit und Hochwertigkeit nicht absprechen. Aber das reicht nicht.

Da dies der Einstiegskommentar zu diesem Duft war, bin ich gespannt wie die Anderen ihn empfinden.
Besonders was die Cola-Noten angeht.


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