SomebodySomebodys Parfumkommentare

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05.04.2018 19:26 Uhr
Sozusagen der Grundstein des vor 40 Jahren gegründeten Schmuckhauses Korloff ist der einzigartige 88-karätige schwarze Diamant aus dem Besitz der Familie, die während der Russischen Revolution von Sankt Petersburg nach Paris emigrierte und abgesehen von dem wertvollen Stein nahezu alle Güter zurückließ.

Inzwischen wurden die schmucken Luxusgüter um eine sich kontinuierlich erweiternde Duftlinie ergänzt, deren aktuell erhältliche Flakons allesamt von einem Deckel in Form eines eckigen Diamanten gekrönt sind.

Die Düfte der Herrenlinie, die ich bisher kennenlernen durfte, fand ich größtenteils sehr ansprechend und hatte recht hohe Erwartungen an die Damendüfte, deren teils runde Flakons mich durch ihre schwungvoll-elegante Linienführung beeindruckten.
So fand Korloff In Love zu mir.
Der Flakon ist ein wahres Schmuckstück, das wertig und gut zu handhaben ist.

Der Duft selbst ist sehr süß und jasminlastig, zu Beginn erscheint er mir auch etwas fruchtig, obwohl hier keine Frucht gelistet ist.
Von allen aufgeführten Ingredienzen nehme ich eigentlich nur Jasmin im Duett mit Tonka wahr.
Rose entzieht sich komplett meiner Nase, ebenso Ylang-Ylang, den ich in höherer Dosis oft als schwierig, da kopfschmerzauslösend empfinde.
Auch von Patchouli, das dem Duft als Ausgleich gut gestanden hätte, und Oud keine Spur.
In Love bleibt lieblich, süß und sehr feminin bei durchschnittlicher Haltbarkeit und eher geringer Sillage.

Wer Düfte dieser Art mag, ist hier gut bedient, denn es gibt immer wieder preislich sehr interessante Angebote.
Mir ist diese Liebe zu eindimensional und klebrig.


28.03.2018 17:51 Uhr
ist das im heutigen verwirrend umfangreichen Parfumkosmos zumindest mich betreffend ein kleines Wunder.
Es gab viele Düfte, die mich anfangs total geflasht haben, die ich meinte unbedingt haben zu müssen, die ich dann aber, noch ehe der Flakon zur Hälfte geleert war, irgendwie über hatte.

Calligraphy Rose berührt mich jedes Mal neu und ist mir der liebste Rosenduft in meinem Bestand.
Er wurde hier schon so ausführlich und wunderbar beschrieben, dass ich befürchte, lediglich bereits Gesagtes zu wiederholen, der Vollständigkeit halber dennoch mein Duftempfinden schildern möchte.

Schon zu Beginn nehme ich diese wie in Sirup getauchte köstliche Rose wahr, schmeichelnd, wärmend und gleichzeitig ein Quäntchen entfremdet durch eine winzige mineralisch-metallische Note aus der Symbiose von Geißblatt und Oregano.
Dies könnte im ersten Moment vielleicht an die manchmal medizinische Ausprägung von Oud erinnern, aber Oud finde ich hier definitiv nicht.
Die feine Würze des Safrans steht der Rose gut, die in meiner Vorstellung nicht rosa, rot oder dunkel, sondern bernsteinfarben ist.
Und sie ist irgendwie gourmandig-saftig mit sanfter Süße, balsamischer Wärme und leichten Räuchernoten von Myrrhe und Weihrauch.
Die enthaltenen Zutaten klassischer Orientalen ergänzen und umschmeicheln die Rose so vorteilhaft, dass sie trotz aller Verfremdung noch zu erkennen ist, aber jeden blümeligen oder verstaubten Charakter verloren hat.
Lavendel entzieht sich mir geruchlich, ist aber insofern präsent, als ich den Duft ausgleichend und besänftigend empfinde.

Calligraphy Rose ist ein erwachsener, lasziver und verführerischer Duft, luxuriös und schmeichelnd, der mir immer wieder Komplimente beschert.
Morgens aufgetragen, nehme ich abends immer noch deutlich die balsamische Basis wahr.

Die Begeisterung, den Duft zu tragen, ist auch nach vielen Malen so ungetrübt wie zu Beginn und ich möchte ihn nicht mehr missen.


27.03.2018 16:22 Uhr
Als ich im Web zufällig auf diesen besonders hübschen Vertreter der de la Renta’schen Blütenflakons stieß und in Ermangelung der Listung bei Parfumo dazu recherchierte, fand ich Vergleiche mit Lauders Amber Mystique und Fords Noir.

Den Tatsachen hält das allerdings nicht stand, denn Midnight Amber ist ein sehr zarter, leichter und für mich nur ganz schwach wahrnehmbarer Orientale und mit den Vorgenannten nicht ansatzweise zu vergleichen.
Zu Beginn nehme ich neben reichlich Alkohol eine schwache oudartige Note wahr, gefolgt von unsüßer Frucht (Mandarine, Cassis) und durchaus einer warmwürzig ambrierten Aura (Kardamom, Tonka, evtl. ein Hauch Patchouli). Vermutlich wurden auch florale Komponenten eingebunden.

Zumindest anfangs ähnelt er der Oud-Rose von Yves Rocher, jedoch ohne deren wunderbare, fast likörartige Rosennote, teilweise muss ich an Grès‘ Ambre de Cabochard denken, der mir allerdings als stärker und deutlich fruchtiger in Erinnerung ist.

Midnight Amber empfinde ich als sehr flüchtig, fast transparent. Ich sehe ihn als problemlos tragbar zu allen Jahreszeiten und Gelegenheiten. Geeignet für Oud-Angsthasen, Orientalen-Hasser, Sillage-Vermeider, Duftmigräne-Kandidaten und alle, die nur für sich selbst ganz unauffällig parfümiert sein wollen.
Schlecht ist er nicht, hat auf meiner Haut aber leider viel zu wenig Kontur und Durchhaltevermögen.

Am besten gefällt mir am Ende der Flakon.


29.12.2017 11:03 Uhr
Nachdem mich der Film „Ziemlich beste Freunde“ samt der Geschichte, die dahinter steckt, begeistert hatten, stieß ich bei weiteren Recherchen zufällig auf die Parfummarke Pozzo di Borgo.

Der 19 Mai 1957 hat es mir davon besonders angetan.
Dieser auf den ersten Blick etwas unspektakulär-antiquiert wirkende Duft hat eine erdende, fast kontemplative Kraft, die mich immer wieder in ihren Bann zieht.

Er beginnt leise, sacht blumig mit deutlich vernehmbarem Lavendel und etwas trocken-heuartig.
Während Lavendel mich oft an alte Kleiderschränke mit den unvermeidlichen Duftsäckchen denken lässt oder mir mit einer etwas penetranten Beinote wie beispielsweise bei English Lavender von Yardley den Genuss verdirbt, ist er hier sehr schön eingebunden, wird durch Heliotrop mit einer leichten Süße abgefangen und wirkt dadurch nicht zu krautig.
Die Strohblume mit ihrem typischen trockenen Duft wird im Verlauf deutlicher und ich erkenne Parallelen zu Sables, den ich ebenfalls toll finde.
Sobald sie sich zurückzieht, wird der 19 Mai 1957 sehr zart und hautnah, fast cremig, aber keinesfalls zu süß.

Auf mich übt er eine maximal beruhigende Wirkung aus – eine Eigenschaft, die man der Zistrose nachsagt, die als erwärmend, ausgleichend, Sammlung und Meditation fördernd beschrieben wird.
Das von den Zistrosenblättern ausgeschiedene harzige Sekret ist auch als Labdanum bekannt.
Dieser wunderschöne Duft ist trotz seiner Leichtigkeit sehr langanhaltend, übersteht sogar die Nacht und liegt am nächsten Morgen noch als zarter Hauch auf der Haut.
Dabei ist er nie vorlaut, provoziert keine Duftkopfschmerzen, sondern zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht – wie ein guter Freund.


04.12.2017 18:41 Uhr
oder das entrückte Lächeln

Dieses Jahr habe ich mir selbst einen „Adventskalender“ aus Abfüllungen und Proben von Düften zusammengestellt, die ich bisher weder kannte noch getestet hatte, aber von deren Parfumo-Profil ich mich angesprochen fühlte.
Ich habe sie keinem bestimmten Tag zugeteilt, sondern sie in einem Glasgefäß arrangiert mit dem Gedanken, daraus intuitiv einen Duft auszuwählen.
Am Samstag stand abends ein Theaterbesuch an und da mich bereits Opera geflasht und hinsichtlich Haltbarkeit und Sillage überzeugt hatte, entschied ich mich zu diesem Anlass für Duetto als duftende Begleitung.
Ein Sprüher aus dem allseits bekannten und beliebten 10 ml-Kunststoff-TZ sollte genügen, wobei ich den Verdacht hege, dass dieser bei einmaliger Betätigung weitaus mehr Duftstoff hinausbefördert als ein Parfümflakon.

Jaaa, die Auswahl könnte dem Anlass durchaus gerecht werden. Eine dichtstoffliche, opulente Aura umgab mich, durchaus angenehm, aber erst einmal sehr von Oud dominiert.
Leichte Bedenken hinsichtlich der relativen Enge im Theater stiegen in mir hoch, da wir aber bereits am Aufbrechen waren und eine längere Anfahrt vor uns hatten, hüllte ich mich in Schal und Mantel.
Im Auto blieb meinem Mann nicht verborgen, dass ich einen neuen Duft trug und er fiel ihm glücklicherweise nicht negativ auf. Hatten wir doch in der Vergangenheit schon Situationen, in denen er mir anbot, am nächsten Rastplatz zum Durchlüften anzuhalten.

Je länger wir durch die Nacht fuhren, umso schöner wandelte sich Duetto. Eine saftige Rose arbeitete sich heraus und verdrängte die medizinische Oud-Note zunehmend. Nelke, nicht zu dominant, rundete zusammen mit Pfeffer die verhaltene Süße der Blüten mit leichter Würze ab. Alles war so schön, harmonisch und einlullend, dass ich mich irgendwann dabei ertappte, wie ich schweigend mit seligem Grinsen tief den aus meinem Schal aufsteigenden Duft inhalierte. Dabei durchforstete ich mein Gedächtnis erfolglos nach dem Grund des Déjà-Vu-Gefühls, dass ich den Duft in diesem fortgeschrittenen Stadium zu kennen glaubte.

Dass die Plätze des älteren Paares neben mir nach der Pause leer blieben, würde ich eher dem Thema des Stückes „Seelenwanderung“ als Duetto zuschreiben, der sich als dezent wahrnehmbar, aber nicht überaus raumgreifend erwies.
Heute, zwei Tage danach, duftet mein Schal immer noch zart rosenwürzig und jetzt erkenne ich auch die Ähnlichkeit – zu Rose Splendide von Goutal.


06.11.2017 16:54 Uhr
Nein, ich werde jetzt nicht mit Geheule über eingestellte Düfte oder diesem „früher-war-alles-besser-Mist“ anfangen.
Alles hat seine Zeit und es gibt sicher einen guten Grund, weshalb Yria vom Markt genommen wurde.
Im Lauf der Jahre hat Yves Rocher eine beachtliche Anzahl von Düften herausgebracht und treue Kunden wurden vermutlich mit dem einen oder anderen davon beschenkt.
So kam weitgehend auch meine Sammlung der YR-Parfüms zustande und sicherlich gab es Yria irgendwann vor einer gefühlten Ewigkeit als Gratisgeschenk zu einer Bestellung dazu.
Erinnern kann ich mich nicht mehr daran, aber während ich andere derartige Beigaben wie etwa Ming Shu rasch weiterverschenkte, behauptete Yria über all die Jahre standhaft seinen Platz in meinem Duftschrank, obwohl ich ihn nur selten benutzte.

Merkwürdigerweise drängte er sich an den vergangenen regnerischen und kalten Tagen vehement in mein Bewusstsein und auf meinen Arm.
Ja, das ist ein schöner floral angehauchter Orientale.
Warm, sinnlich, mit leichter Würze mag ich mich gemütlich mit ihm einkuscheln.
Jasmin ist recht präsent, Rose kann ich hingegen nur schwach erahnen.
Zum Glück ist er nicht so tonkabohnensüß wie andere Rochers.
Ich empfinde ihn als angenehm unaufdringlich mit ordentlicher Haltbarkeit und heute gefällt er mir besser als vor 10 Jahren.
Vielleicht brauche ich den Inhalt meines Flacons doch noch auf, aber nachweinen werde ich ihm nicht.


13.10.2017 15:56 Uhr
Dieser Tage bekam ich eine Probe von Like This und da mir die ELdO-Düfte weitgehend unbekannt sind, freute ich mich über die Gelegenheit zum Testen.
Um möglichst unvoreingenommen zu sein, habe ich weder die Duftnoten angeschaut noch Kommentare dazu gelesen, war also quasi blind.

Der Auftakt ist nicht übel.
In Cognac getränktes Papier, aromatisch mit trockenem Unterton. Gefällt mir, kann so bleiben.
Tut es aber leider nicht. Leim und Farbe ergießen sich über das Papier und ich sehe neu renovierte Räume vor mir.
Dann bricht sich Zitrisches Bahn, als ob man in der frisch gestrichenen Küche Ingwer und Zitronen schneidet.
Im Anschluss daran steigt mir Kaffeeduft in die Nase. Alles geht Schlag auf Schlag, mir wird fast schwindelig davon.
Die Duftreise endet in einem dumpfen Geruch nach Obstschale mit einsetzendem Gärungsprozess.
Zu meinem Glück ist das Ganze auch nach mehrfachem Sprühen recht leise und zurückhaltend, so dass nur bei absoluter Distanzlosigkeit auffällt, dass ich nach Kürbis auf Kompost rieche.

Like this lässt mich verwirrt zurück.
Die völlig unzusammenhängenden Dufteindrücke mit disharmonischen Übergängen wirken auf mich wie ein skurriles Experiment, bei dem man Gegensätzliches in der Hoffnung zusammenwirft, es möge sich etwas Brauchbares daraus ergeben.
Was in meinem Fall leider nicht funktioniert.
Die Duftentwicklung, die sich auf meiner Haut vollzieht, ist absolut crazy und auch leicht gruselig.

Wahrhaft ein Duft für Halloween…


09.10.2017 20:37 Uhr
Beim Räumen geriet mir dein altes Kosmetiktäschchen in die Hände, in dem sich unter anderem noch eine fast volle Duftprobe von Escada Sentiment befand. Nachdem du seit mehr als zehn Jahren nicht mehr bei uns bist, muss dich das auf einer deiner letzten Urlaubsreisen begleitet haben und ich ging fest davon aus, dass der Inhalt gekippt ist. Doch ehe ich die Probe wegwarf, siegte meine Neugier und ich sprühte einfach mal in die Luft.

Ein frischer blumiger Duft entfaltet sich, vermutlich ungekippt und ich wage den Hauttest. Auch hier ist der erste Eindruck frisch und blumig. Dann kann ich Mandarine erkennen und leider entwickelt die schwarze Johannisbeere zuverlässig auch hier eine etwas unangenehme trocken-bittere Note. Irgendwie können Cassis und ich nicht gut miteinander. Ohne hätte mir Sentiment sicher gut gefallen und ich meine sogar eine winzige Ähnlichkeit mit Acte 2 zu erschnuppern, den ich früher gern mochte. Die Grundlage des Dufts bildet eine klassische leicht scharfe Frische, über die blumige und fruchtige Anteile tanzen. Zur Basis hin beruhigt sich alles, wird sanft, leise, kuschelig. Sillage und Haltbarkeit liegen bei mir eher im unteren Bereich.

Ich kann mir vorstellen, dass der Duft gut zu dir gepasst hätte. Tresor und Pleasures waren abwechselnd deine Signaturen. Obwohl du lange fort bist, stehst du mir so lebendig vor Augen als hätte ich mich eben erst von dir verabschiedet. Wir trotzen der Vergänglichkeit mit der Kraft unserer Erinnerungen und ich freue mich über diesen Gruß aus der Vergangenheit, der mir wieder einmal deutlich macht, dass du mir unabhängig von Raum und Zeit im Herzen nahe bist.


21.02.2017 19:52 Uhr
Ein schönes Wort und geheimnisvoller Name für einen Duft, der gewisse Erwartungen weckt.

Marvelous beginnt süß und fruchtig.
Ananas, Mango, Pfirsich und Pflaume vereinigen sich zu einem von mir fast als klebrig empfundenen Fruchtcocktail.
Alles, was hier grün, herb oder spritzig für ein Gegengewicht sorgen könnte, kommt nicht wirklich zum Zug.
So bleibt der Duft gut eine Stunde, glücklicherweise ohne ausufernde Sillage, bis sich allmählich die Blüten an die Oberfläche arbeiten.
Rose kann man herausriechen und auch Jasmin meine ich zu erkennen.
In diesem Stadium gefällt mir der Duft am besten, wirkt zart und feminin.
Aber die süßen Früchte lauern weiterhin im Hintergrund, bereit, bei ansteigender Temperatur oder Luftfeuchtigkeit wieder in den Vordergrund zu drängen.
Nach fünf Stunden hat sich der Duft weitgehend verabschiedet. Auf der Haut zurück bleibt ein angenehm süßlicher Hauch.

Ich empfinde Marvelous als ultrafeminin und kann ihn mir beim besten Willen nicht als Duftaura eines Mannes vorstellen.
Wer auf sehr fruchtdominierte, süße Düfte steht, könnte Gefallen an ihm finden.
Fabelhaft finde ich höchstens den Taschengeldpreis.


17.02.2017 16:39 Uhr
In einer Zeit, die von Effekthascherei und derber Zurschaustellung in der geschönten Social Mediawelt geprägt ist, scheinen mich die kleinen, unscheinbaren, „echten“ Menschen, Momente und Dinge besonders intensiv zu berühren.

Alambar, dessen simples Behältnis perfekt mit der zurückhaltenden Duftaura harmoniert, ist eine leise Schönheit.

Zu Beginn leicht likörig, entwickelt sich ein sanft-warmer Geruch aus unsüßer Vanille und bernsteingoldenem Amber im Wechselspiel mit trockenem Kakao.
Die Vanille ist mir in ähnlicher Form in Havana Vanille von L’Artisan oder Frapins 1697 begegnet und schafft sofort ein Gefühl von Bekanntheit und Nähe.
Amber – nicht Ambra – ist weich, warm und vermutlich im Verbund mit der spritzigen Bergamotte des Auftakts für die Likörassoziation verantwortlich.
Die Kakaonote löst sich immer wieder daraus und steigt mir in die Nase wie dunkler Backkakao beim Bestäuben von Tiramisu.

Alambar wirkt in seiner Gesamtheit sanft und rund, vielleicht ein bisschen unscheinbar, aber er begleitet mich in zurückhaltender Weise den ganzen Tag ohne viel Aufmerksamkeit zu beanspruchen, wie ein kuscheliger Lieblingspullover.
Ich fühle mich einfach nur wohl, nicht verkleidet, und freue mich, ihn mehrmals angeschaut zu haben, denn auf den ersten Blick hätte ich ihn glatt übersehen.


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