TantelotteTantelottes Parfumblog

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Ich rieche soo gern bissl streng! Also, parfumtechnisch gerochen.. Es darf eine Menge Holz vor der Hütte duften, die Vanille darf sich opulent über den Körper verteilen, Patchouli darf in allen Varianten um mich herum wabern, Walkötzerchen, beschwipste Pflaumen, sakrale Lüftchen mich umwehen.. Hach..!
Ok, jetzt habe ich eventuell ein klein wenig die Contenance verloren.
Also, ich möchte niemandes Nase völlig verschrecken, Brechreiz auslösen oder gar, das von mir selbst so gefürchtete, und bei mir zum Beispiel durch blumige oder an parfümierte Slipeinlagen oder Baderfrischer erinnernde Düfte ausgelöste, "Nasensodbrennen" (mit eventuell folgender Schnappatmung) verursachen. Aber ich bin ganz gern ein wandelndes Räucherstäbchen. Oder Aromatherapie auf zwei Beinen. Und ich entzücke mich auch immer mal wieder selbst, wenn ich mich "zufällig" selber rieche. Kennt Ihr das? Man läuft irgendwo, ändert die Richtung oder dreht sich im Sitzen hin und her, und dann gerät einem so ein laues Düftchen in die Flügel. Hmm, da riecht aber was fein! Moment.. Ach tatsächlich, das bin ich ja selber! Sowas!

So geht es wohl jedem mal, der seine Düfte überzeugt liebt. Und jaaa, es gibt auch deutlich weniger entzückte Reaktionen. Die der olfaktorisch betroffenen, atmenden, direkten, aber nicht unbedingt vertrauten, Umwelt. Die der Nasen sozusagen, die in keiner wirklich engen Beziehung zu einem stehen. Fremdnasen eben.

Als ich noch im Internat gearbeitet habe, war das eine recht unkomplizierte Angelegenheit. Die Jungs waren meine Düfte gewohnt und äußerten sich eigentlich sehr positiv dazu. Manch einer könnte jetzt zynisch behaupten, dass sie ja auch irgendwie keine Wahl hatten.. Ach was.. Ebenso verhielt es sich mit den Kollegen. Mittlerweile habe ich jeden Tag mit wesentlich mehr Menschen zu tun. Auf "mittelengem Raum". Ständig wechselnd. Und es handelt sich überwiegend um fremde Erwachsene, mit denen ich zwar wiederholt zu tun habe, bei denen ich aber nicht den Bonus habe, dass sie mich "bedingungslos" liebhaben und deswegen auch meist mögen, wie ich dufte oder rieche. Ich weiß, viele hier kennen die Gratwanderung, wenn es darum geht, geliebte Düfte als alltagstauglich einzustufen. Ich versuche im Arbeitsalltag, nicht "zu dick aufzutragen", aber manchmal passiert es dann doch, man verschätzt sich in der Duftwahl oder es reicht ja auch bei manchen Düften schon ein Sprüherchen, damit sie einem wie ein Ruf voraus oder hernach eilen.

An solch einem Tag kam eine Mitarbeiterin mit folgenden Worten in den Raum, in dem ich mich, Raghba tragend, befand: "Bah, also, was stinkt denn hier so? War hier'n Räucherstäbchen an? Da bekommt man ja Kopfweh!" Ich schwöre, ich hatte keine heftige Duftaura..! Aber, ich war's. Hab mich geoutet und sowieso kurz darauf den Raum verlassen. Tage später überraschte mich just diese Dame mit einer dermaßen heftigen "Blumenpeitsche", dass ich vor lauter Schreck gefragt habe, was das denn für ein Duft sei. "Ach, ich weiß es grad gar nicht.. is' toll, ne? So leicht und frisch und üüüberhaupt nicht aufdringlich! Kann man einfach immer tragen!" Dabei lächelte sie mir milde zu.. Jaa, dachte ich. Während einer schweren Erkältung vielleicht, dachte ich. Wir mögen uns nicht besonders. Deswegen habe ich trotzdem darauf verzichtet, zu lachen oder zu würgen. Aus Dufttoleranz. So bin ich. Das Duftgrauen trägt eben für jeden einen anderen Namen.

Interessanterweise kommen die negativen Reaktionen meist tatsächlich eher von Leuten, die mich vermutlich auch nackt und frisch aus dem Wasser nicht unbedingt riechen können würden. Klar, ich habe auch Freundinnen, die meine Düfte manchmal fragwürdig finden, aber die kommen trotzdem meist klar damit. Sie sind eben keine Fremdnasen, sie verbinden mit Düften, die sie zwar niemals selbst sprühen würden und die sie manchmal liebevoll "schräg" nennen, mich. Mit dem Bonus der Freundschaft. Freundnasen eben. Umgekehrt gilt das selbstverständlich auch. Ich habe eine Freundin, an der ich sogar "La Vie est Belle" aushalten kann. Und das will was heißen. Und eine mit "Wish" ! Krass, ne?

Die Reaktionen negativer Art sind natürlich nicht angenehm, man möchte ja doch prinzipiell gerne gerochen werden. Aber mit zunehmendem Alter steigt meine Toleranz den Menschen gegenüber, die nicht mit mir können. Und so steigt auch exponentiell meine Toleranz gegenüber gerümpften Nasen oder verwunderten Äußerungen dazu, dass jemand tatsächlich so riechen möchte..?! "Ja, freiwillig. Nein, sonst stimmt eigentlich auch alles mit mir."

So ist es also eine Frage der rücksichtsvollen Höflichkeit, keine Fremdnase gewaltsam zu penetrieren. Aber es ist eben auch eine Frage des Selbstbewusstseins und der überzeugten Liebe zu meinen Düften, auch immer mal wieder gelassen für Gerümpfe zu sorgen. Solange ich das Gefühl habe, mein Duft und ich passen zusammen und tun keinem nachhaltig was, kommt nichts zwischen uns. Like Best Friends Forever oder so ähnlich..

In diesem Sinne wünsche ich Euch weiterhin eine schöne Woche! Möge sie voller netter und gutgelaunter Fremd- und Freundnasen sein!

Namasté

12 Antworten
28.06.2018 22:02 Uhr
104 Auszeichnungen

Habt Ihr Euch schon mal von Heranwachsenden beschreiben lassen, wie sie Euch geruchlich so wahrnehmen? Denn normalerweise ist es ja ganz gerne andersherum. Also, das mit dem geruchlich wahrnehmen und sich dazu äußern. Da geht es dann aber eher um Gerüche, die glücklicherweise nicht aus Flakons kommen. Smells like Teen Spirit und so.. Wobei in Amiland Anfang der der Neunziger ja echt ein Deo so hieß bzw. seitdem heißt, denn ich habe gerade geschaut, das gibt es tatsächlich noch! Und zwar als Stick in den Duftrichtungen Pink Crush und Sweet Strawberry. Wer es mal testen möchte, kann es am Amazonas für nur 55€ erwerben. Ein Nostalgieschnäppchen sozusagen. Es heißt, diese Deolinie war mal die erfolgreichste auf dem Markt. Bis zu dem Tag, als Kurt beschloss, ein Lied darüber zu singen, das die Charts stürmte. Da wollten die Girls das Deo wohl nicht mehr so gerne kaufen. Komisch eigentlich, also ich mochte das Lied. Gut, ich hätte nicht nach so einem Deo riechen mögen, aber ich war da auch nicht mehr wirklich ein Teen. Eher das doppelte eines solchen, na, lassen wir das. Moment mal, werde ich wirr? Unwesentlich viele Jahre früher hatte ich doch das Vanilledeo von Impulse und den Beerenduft aus'm Bodyshop.. Also auch volle Kanne Teen Spirit.

Zurück zur Ursprungsfrage. Jeder, der mit Teenagern (oder denen, die kurz davor stehen, einer zu sein) unter einem Dach lebt oder, wie ich, arbeitet, kennt die olfaktorischen Herausforderungen, die untrennbar mit diesen liebens- und bemerkenswerten Wesen verbunden sind. With the lights out, it's less dangerous.. Ja, schön wär's! Unseren Nasen wird da so einiges zugemutet, finden wir. Schön, dass evolutionär gesehen da aber alles in bester Ordnung ist, oder? Der ausgeprägte Geruchssinn hat den Menschen wohl geholfen, Mitglieder ihrer Familie und ihrer Gruppe wahrzunehmen und so ein starkes Sozialverhalten zu entwickeln, sagen Paläoanthropologen. Das sei in der Evolution ein großer Vorteil gewesen. Also riechen und riechen lassen quasi. Im doppeldeutigen Sinne. Ist hier in der Community ja eigentlich ähnlich.. ;-)

Ich würde die Jungs aus meiner Internatswohngruppe auch jederzeit erschnüfffeln können, wenn sie verloren gingen. Ok, zu bestimmten Zeiten wäre es noch sicherer. Nach langem Turnschuhtragen beispielsweise oder einem Ausflug bei 28 Grad. Und morgens nach einer kuscheligen Nacht im Zweierzimmer.. "Wir haben heute Nacht lieber das Fenster zu gemacht, die Luft war doch bißchen zu frisch irgendwie." Wenn ich wieder einatmen kann, lach ich mal.

So, jetzt aber, ich schweife ab. Nicht nur unsere Nasen, sondern auch die der Heranwachsenden werden vor Herausforderungen gestellt. Ich war vor kurzem mit meinen Patenzwillingen, 11 Jahre, ein paar Einkäufe erledigen. An der Kasse stand eine Dame vor uns. Keine Chance, ihrer Duftwolke zu entfliehen. Eine 10 für die Sillage eines ziemlich gnadenlosen Blumenwassers. Patenkind eins: "Ich weiß nicht, was stinkt hier so?" Zwillingsschwester: "Pscht!" Dabei schneidet sie verschwörerisch eine Grimasse in Richtung des Rückens der Dame vor uns. P1 im Flüsterton, weil wohlerzogen: "Aber das macht mir ein komisches Gefühl im Hals! Ist das dann nicht wie Körperverletzung?" P2: "Sie ist doch schon alt, weißt du, und hat eben eine schlechtere Nase als wir." (Das komische Gefühl im Hals habe ich auch bei manchen Düften, ist wie Nasensodbrennen. Wunderbäume verursachen das ebenfalls in meinem Rachen.)

Die "alte" Dame war übrigens nur unwesentlich älter als ich.. Ich kann nicht sicher sagen, dass sie unserer Konversation nicht lauschen konnte, glücklicherweise war sie flott mit Bezahlen fertig. Auf dem Weg zum Auto erfahre ich, dass ich ja manchmal auch "ganz schön doll nach komischen Sachen" riechen würde. Aber Halskratzen hätten sie davon NOCH NIE bekommen.. Ehrlich! "Hab euch lieb!" Im Auto sprechen wir dann noch bißchen über individuellen Geschmack und Beauty-Trends, denn die beiden Frolleins befassen sich ja schließlich schon seit einiger Zeit mit Phänomenen wie Bibis Beauty Palace, Dagi Bee oder unzähligen Tutorials, die dann zu sowas wie dem "Soft Pink Glam-Cutcrease"-Look führen. (Bin ich hammer- informiert oder was?) Eigentlich packt mich da oft nur die annähernd gänzliche Fassungslosigkeit, wenn ich mal, aus Gründen der Sozialstudie, in solche Filmchen reinschaue.. Schon mal gemacht? ALTER..., wie meine Jungs im Internat sagen würden. Ungeachtet sämtlicher Äusserlichkeiten (also auch der lackierten Playmobilschaufeln) werden einem da, oft in einer "an den Verlust der Mutter- oder was-auch-immer-das-für-eine-sein-soll- grenzenden- Sprache", lebenswichtige Dinge gezeigt und erklärt. Ich kann viele Phänomene der "Neuzeit" (ja, ich kaufe mir einen Rollator) gut akzeptieren, aber dafür bin ich wahrscheinlich echt einfach zu weiß ich nicht was. Alt vermutlich..

Meine Patenkinder wissen, dass ich nicht richtig viel von dem trendigen Spachtelwahn, den Kanal- Queens (ok, es gibt tatsächlich Ausnahmen mit Substanz) und dem ganzen Getue halte. Auch bin ich der Meinung, dass man sich mit 11 noch nicht chronisch eindieseln muss. Bis jetzt gab es mal Like a Walk in the Summer Rain geschenkt. Ich freue mich aber schon auf die Zukunft! Vielleicht habe ich dann ja mit der ein oder anderen Abfüllung Erfolg.

Ich nehme meine Verantwortung jüngeren Nasen gegenüber ernst. Bei Erwachsenen ist es mir fast egal. Ok, vor Restaurant- oder Kinobesuchen und ähnlichen Veranstaltungen, versuche ich, nasenempathisch zu sein. Bestimmte Düfte trage ich deswegen auch im Internat nicht. Denn bei der Arbeit werde ich natürlich von meinen Jungs auch olfaktorisch wahrgenommen. Einige meiner liebsten Beschreibungen, wie ich manchmal rieche, sind "wie warmer Vanillepudding mit so Gewürz", "eine Duftkerze von Mama", "Sonnenholz" oder "irgendwie wie süßer Pfeffer und bißchen Kirche". Für Parfumoisten mit anderen Vorlieben sicher das pure Grauen.. ;-) Es sind dann doch auch eher die erwachsenen Nasen, für die meine Duftvorlieben immer mal wieder eine größere Belastung darstellen als für die mit dem Teen Spirit.

Wenn die Jungs von der Schule kommen, bin ich meist schon in der Wohngruppe. Die Tür geht auf und ich höre es rufen: "Ist Frau H. schon daaa? Ich kann sie nämlich riiieechen!"

In diesem Sinne, auf "Teenage Mutant Ninja Turtles" and Trust !

Habt ein fantastisches Wochenende!

31 Antworten
27.01.2018 00:40 Uhr
49 Auszeichnungen

Liebe Tantelotte,
ich möchte Dir ja jetzt wirklich nicht zu nahe treten, aber als Dein Alter Ego fühle ich mich irgendwie verantwortlich für Dich. Sprechen wir doch mal ein bißchen über Deinen Duftwahn. Ach, komm schon! Solltest Du nicht mal aufhören, Dich selber zu besch.. ..ummeln, wenn Du was von "Sammlung verkleinern" faselst? Sicher, Du verkaufst immer mal wieder ein paar Düfte und hast in Deinem Duftschrank auch extra eine Abteilung mit "to go soon". Und Du sagst Dir auch immer wieder, dass dieser Kauf jetzt aber ganz und absolut sicher der letzte war, wo Du doch schon so viele schöne Düfte hast, die Du eh nicht alle gebührend würdigen kannst. Jaa, Du benutzt wirklich viele Deiner Düfte! Und ich muss zugeben, Du freust Dich oft wie Bolle, wenn Du vor diesem Schrank stehst und Dir überlegst, welche Duftgarderobe Dich denn heute wieder mal gut kleiden könnte. Und es geht Dir auch nicht am Allerwertesten vorbei, was da so drinne ist in Deinen Flakons und was so alles passiert, bis diese Düfte auf den Markt dürfen. Hm, Du sagst allerdings selbst, dass da Deine Moral leider manchmal doch noch winkend hinter dem Horizont verschwindet, damit Du Dir diesen einen unglaublichen Duft zulegen kannst. Und zwar ohne Recherche. Ausbaufähig würde ich meinen.

Aber Fakt ist, Dein Duftschrank ist voll. Ein Schrank, der anderen Frauen (aber auf jeden Fall Aliens..) als Kleiderschrank ausreichen würde. Das ist doch übertrieben, oder? Und muss es denn von all diesen Düften immer gleich ein Flakon sein? Ist ja guut, ja, Du hast viele vorher getestet. OK! Aber ist Dir eigentlich eigentlich bewusst, dass diese nicht enden wollende Suche, auf der einen Seite natürlich ganz klar von dezent dekadenter Befriedigung und Freude durch olfaktorischen Konsum dominiert wird, aber auf der anderen Seite auch ein klitzkleiner Fall für die Couch sein könnte? Das weißt Du? Und darüber hast Du tatsächlich schon öfter nachgedacht? Was? Du kommst noch ganz gut damit klar? Aha, nur manchmal so Minimalistenanfälle, ok. Du kennst also Deine Duftfluchten, schomma gut. Und Du bist dann echt auch einfach gerne mal bewusst unvernünftig, weil Du doch wieder einen Duft entdeckt hast, der gaaanz sicher sehr besonders für Dich ist? Ich weiß, Deine Blndkäufe gehen relativ selten in die Hose. Nicht gerade hilfreich. Gut, dass Du weißt, dass Dich Düfte zwar auf eine bestimmte Art und Weise glücklich machen, aber dass das auch wenige könnten. Eventuell sogar besser. Und ganz ohne wäre es auch möglich. Schon gut! Das wäre doch im Moment etwas viel verlangt, seh ich ein.
Also gut, vielleicht können wir uns auf etwas mehr Besonnenheit, einen Hauch Disziplin und noch einige Verkäufe einigen. Und dann solltest Du dringend Deine Pröbchen sortieren, wo Du doch neulich so einen Anfall gekriegt hast, als Du die neue Probe von Black Afgano nicht mehr finden konntest. Bis heute..

Du möchtest auch auf jeden Fall noch bei Parfumo bleiben, ich versteh schon. Und weißte was? Ich ziehe ernsthaft in Erwägung, mich auch da anzumelden. Nur mal so. Weil Du immer so schwärmst und so. Wie bitte? Ja klar, wenn ich dann mal was ersouke, kannst Du es gerne haben!

Schönes Wochenende wünschen wir! ;)

18 Antworten
21.12.2017 00:06 Uhr
38 Auszeichnungen

Ich kann nicht anders, ich muss jetzt ein bißchen "schnullig" werden. Schnullig steht hier für gefühlsduselig, ein wenig melodramatisch vielleicht, auch fast dezent schmalzig. Schnullig eben.
Ich bin jetzt gerade mal ein gutes Jahr mit von der Duftpartie, auch, wenn die Duftleidenschaft selbst schon etliche schöne Falten hat. Ich könnte jetzt hingebungsvoll beschreiben, mit wie vielen unglaublich netten, zuvorkommenden, großzügigen und liebevollen Menschen ich hier in Berührung gekommen bin. Ebenfalls könnte ich schwelgen in Dufterinnerungen oder mich wie Bolle freuen, was ich durch viele wunderbare Soukstreifzüge für Düfte zusammengetragen habe.
Ich könnte auch feststellen, dass ich ein nicht ganz so heiteres Jahr hinter mich gebracht habe und mir nette Parfumobegegnungen und Dufterlebnisse immer mal eine Portion Trost gespendet haben. Ich könnte auch die supertollen Duftnasen hier namentlich aufzählen und ihnen überschwengliche Grüße und schriftliche Knutscher und Herzchen zukommen lassen!

Und ich könnte mich auch herzlich bei den "verantwortlichen Nasen" hier bedanken und ihnen den Duftbauch pinseln, weil ich es schon toll finde, was so möglich gemacht wird.
Aber, das mach ich alles gar nicht. ;)

Ich möchte Euch einfach nur ein wunderbares Weihnachtsfest im Kreise der Menschen wünschen, die Euch am Herzen liegen.
Ich möchte Euch Kraft, Zuversicht, Gesundheit und Frohsinn für das kommende Jahr wünschen.
Ich möchte Euch das wunderbar warme Gefühl der liebenden Erinnerung an Wesen wünschen, die nicht mehr bei uns und doch bei uns sind.
Und die Tatkraft, im neuen Jahr Entscheidungen zu teffen, die nötig sind. Den Blick, diese zu erkennen, Energie und Mut, um Hürden und Abgründe zu überwinden und die Fähigkeit, immer mal inne zu halten, um festzustellen, wie schön das Leben oft sein kann. Auch, wenn die Welt immer beknackter wird. Dann erst recht! ;)


Zum neuen Jahr


Zum neuen Jahr ein neues Herze,
ein frisches Blatt im Lebensbuch.
Die alte Schuld sei ausgestrichen.
Der alte Zwist sei ausgeglichen
Und ausgetilgt der alte Fluch.
Zum neuen Jahr ein neues Herze,
Ein frisches Blatt im Lebensbuch!

Zum neuen Jahr ein neues Hoffen!
Die Erde wird noch immer wieder grün.
Auch dieser März bringt Lerchenlieder.
Auch dieser Mai bringt Rosen wieder.
Auch dieses Jahr lässt Freuden blühn.
Zum neuen Jahr ein neues Hoffen.
Die Erde wird noch immer grün.

Karl Gerok (1815-1890)


Hab doch gesagt, es wird schnullig.. ;) ALLES LIEBE



14 Antworten
11.11.2017 22:41 Uhr
35 Auszeichnungen

In weiter Ferne am Blue Safe Ocean , vielleicht kennen ihn manche von Euch ja noch, war eine Menge Zeit vergangen und aus Little Girl war inzwischen eine junge Sunshine Woman geworden. Und als nun die Zeit kam, um von daheim fort zu gehen, packte sie ihre Habseligkeiten und nahm den "Peace Train" , um ihr Glück "Far Away" im Blue Land zu suchen. Es war schon fast Summer Time und ihr erstes Ziel sollte das Replica - Music Festival weit oben im Blue North sein. Sunshine Woman liebte die Musik und war auch eine ziemlich begabte Rock Princess geworden. Ihre Eltern Earth Mother und Sky Father ließen ihre Queen of Hearts ziehen, denn sie wussten, The Lady is a Tramp und musste ihre Experience Discovery machen. Und eines Tages würde sie wieder ins Sweet Home zurückkehren, da waren sie sicher.

Während Sunshine Woman voller Vorfreude auf die Superworldunknown im "Peace Train" durchs Land fuhr, sang sie einen ihrer selbstgeschriebenen Songs, den "Wind Song" , vor sich hin. Er handelte von Freedom und einer Traumtänzerin , die auf der Suche nach der großen Liebe war. Ganz so wie sie selbst.
Der Mann, der mit ihr im Abteil saß wurde auf ihren Gesang aufmerksam und er sprach Sunshine Woman an. Sein Name sei Phoebus Manager und er sei Chef einer großen Musikfirma, des Private Label . Was sie da sänge, wollte er wissen. Er könne ein Lucky Girl mit Mega Money aus ihr machen, sagte er und in seinen Augen blitzte etwas, das Sunshine Woman aber nicht bemerkte, sonst hätte sie sicher geahnt, dass Playing with the Devil gerade begonnen hatte.
Der Mann versprach ihr, er werde auf dem Replica - Music Festival ein Front Stage Girl aus ihr machen, wenn sie vorher ein paar kleine Auftritte in seiner Piano Bar für ihn erledigen würde. Sunshine Woman war sehr aufgeregt bei der Vorstellung, denn Rock The Stage war, gleich nach dem Finden der großen Liebe , ihr Traum, sodass sie in ihrer "Naïveté" den Trouble nicht kommen sah. Auch hatte sie den anderen Mann nicht bemerkt, der sich ganz in ihre Nähe gesetzt hatte. Phoebus Manager war er auch nicht aufgefallen.

So stiegen sie In the City of Sin aus, wo sich die Piano Bar befand. Als sie den Laden betraten, roch es nach Sticky Toffee Pudding und anderen Sweet Sticky Things . Sunshine Woman sah 3 Stages , auf denen zu ihrer großen Surprise mehrere Strip perinnen tanzten, aber niemand sang. An einem Tisch vor den Bühnen saßen ein Fat Electrician und einige andere Ugly Bastard s . Gerade als Phoebus Manager sie in ein Hinterzimmer zerren wollte, tauchte plötzlich Le Beau Mâle aus dem Zug auf und streckte den miesen Manager mit einem gezielten Fight Club Knockout nieder. Danach nahm er die völlig verängstigte Sunshine Woman bei der Hand und führte sie nach draußen.

Mit den Worten Baby, It's Cold Outside schloss er sie in seine Royal Arms Diamond Edition und blickte sie mit seinen wunderschönen Blue Eyes an. Er flüsterte ihr zu: Du bist mein Miracle So Magic! und ich suche dich schon mein ganzes Leben. Da wusste Sunshine Woman Von ganzem Herzen , dass sie ihren Prince of Rose , ihren L'Homme Idéal (Eau de Parfum) wiedergefunden hatte. Sie waren am Blue Safe Ocean gemeinsam aufgewachsen und unzertrennlich gewesen bis zu dem Tag, als seine Familie weit weg an den Hylnds - Pale Grey Mountain, Small Black Lake gezogen war. Als er alt genug war, machte er sich auf die Suche nach seiner Queen of Life . Nun war er hier und er würde sicher auch An Ideal Husband sein und sie könnten endlich eine Teddy Family (pink) gründen.


Gemeinsam fuhren sie zurück an den Blue Safe Ocean und lebten dort nach einer Bohemian Wedding glücklich und in Joy Forever (Eau de Parfum) .



gezeichnet The Dreamer (Eau de Toilette) ;-)

18 Antworten
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