UnicornCocoUnicornCocos Parfumkommentare

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09.01.2016 17:02 Uhr
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wenn jemand so junges, wie auf dem Werbeplakat den Duft tragen würde. Irgendwer da draußen?

"L'Air du Temps" riecht für mich (23) sehr speziell und historisch. Diese würzigen Blumenmischungen finde ich kaum in neueren Erscheinungen. Besonders tragend für den Duft ist die Nelke, obwohl diese glaube ich nichts mit der Gewürznelke zu tun hat, duftet es typisch wie eben diese kleinen Spitzen die man in Orangen steckt.
Bergamotte ist daher ebenfalls streng dabei.
Daneben finden sich aber zwei zarte angenehme Noten, ein Rosen-Orchidee-Mix und frisches Holz.

Ich finde es spannend die Möglichkeit zu haben, zu schnuppern was in den 40ern Duftmäßig ging, aber heute würde es mich abschrecken, wenn jemand so duftet.


04.01.2016 18:24 Uhr
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Ich teste Yves Saint Laurent-Düfte immer gerne, aber das hier war eine harte Nuss.
"Yvresse" startet erstmal ganz harmlos und lieblich nach Pfirsich-Traubenzucker duftend. Falls jemand noch nicht an Traubenzucker geschnuppert hat; es duftet nur ganz dezent süß, weichpudrig und eben nach der jeweiligen Frucht, dabei aber eher nicht nach der Original-Frucht, jedoch trotzdem schön.

Jetzt sehe ich, es ist kein Pfirsich, sondern anscheinend der Mix aus Mandarine und Litschi.
Doch dieser verschwindet sowieso schnell in den Hintergrund, denn plötzlich wird der Duft zum pudrigsten, der mir je unter die Nase gekommen ist. Es ist so pudrig, dass es im Hals kratzt und ich husten muss und das immer wieder wenn ich mal wieder schnuppere für eine ganze Weile. Zu einer Verabredung, bei der man dem anderen näher kommen will, sollte man den Duft vielleicht lieber nicht tragen. Ich stelle mir vor wie jemand seine Nase in die Haare des anderen gräbt...

Das er trotzdem schön riecht, kann ich erst viel später erkennen, als der kratzige Charakter verflogen ist und nur noch eine sehr rauchige Rose mit einer Ahnung von Veilchen bleibt.


04.01.2016 18:09 Uhr
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Ich habe den Duft getestet ohne die Noten zu kennen und sofort hat er mich an Trauben erinnert.
Als ich dann in den Kopfnoten Mandarine und Johannisbeere las, war ich eine Sekunde verwirrt aber dann entdeckte ich Weintraube in der Herznote.
Denn diese ist sofort und allpräsent nach dem Sprühen da, es ist ein echter Traubenduft. Dezent süß, knackig und frisch am Anfang, dann etwas herber (wie eine herbere Weintraube) bis die Rosen dazu kommen und aus dem ganzen einen derart lieblichen Rosen-Trauben-Duft machen, dass ich sofort an einen nostalgischen Garten denke, in dem eine halb angerostete, weiße Schaukelbank mit Schnörkeln zwischen Blumen und Obstbäumen steht.


23.12.2015 18:00 Uhr
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der jährlich neu kommende Duft von Beyoncé.
Süß und pudrig.
Die Drachenfrucht, vor der ich mich schon gefürchtet habe, ist auch leider dominant dabei.
Mango ist zu erahnen, Litschi eher nicht.
Die Mischung Rose-Jasmin-Orchidee liebe ich eigentlich und auch hier rettet sie wahrscheinlich mehr als ich bemerke, aber insgesamt riecht der Duft leider trotzdem sehr unedel und kommt bei weitem nicht an meinen Lieblingsduft "Heat" heran.
Sandelholz kommt deutlich hervor und erweckt zwischendurch einen kleinen Räucherstäbchen-Charakter, der aber auch genauso im Hals kratzt.
Blumiger wird's mit der Zeit, vor allem die Rose sticht hervor. Die Drachenfrucht bleibt dabei die ganze Zeit im Vordergrund.
Süße Vanille ist dezent im Hintergrund.
Insgesamt ist der Duft süß, fruchtig, blumig, pudrig und erinnert mich ein bisschen an "Vision of Love" von Mariah Carey


19.12.2015 13:31 Uhr
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Düfte mit Himbeere finde ich immer spannend zu testen, leider kommt hier nur mit viel Fantasie welche herum.
Trotzdem ist der Duft testenswert.
Er startet zwar etwas langweilig rauchig und nichtssagend mit einem Hauch von süßem Orangenduft, geht dann aber eine interessante Wandlung durch.
Zu dem Orangenduft gesellt sich bald eine ganz seltsame und besondere Duftmischung, es riecht ein bisschen wie Sand, feucht und schlammig (aber nicht eklig!) und bekommt dadurch einen Wellness-Charakter und gleichzeitig aber auch einen weihnachtlichen Charakter. Sehr seltsam und interessant.
Der Duft wandelt sich weiter, der Schlamm wird zur Meeresbrise im Hintergrund , die süße Orange bleibt die ganze Zeit und es wird irgendwie warm-vanillig und sehr, sehr edel holzig. Irgendwie erinnert es mich dann an eine edle Duftkerze.


19.12.2015 13:10 Uhr
2 Auszeichnungen
Ich kam grad seit langem an Douglas in Deutschland vorbei und dachte ich check mal die Lage.
Als erstes kommt man dort auf die Promi-Düfte zu. Christina Aguilera hat wieder rausgehauen, aber was ich bisher getestet habe, hat mich nicht überzeugt, also lasse ich die Flaschen stehen.
Dann sehe ich, dass das Marketing-Projekt Ariana Grande jetzt auch im Regal vertreten ist, also los.
Als ich schnuppere und einen süßen Orangen-Lolli-Duft wahrnehme, merke ich, das ich Schlimmes erwartet habe. Pudrig nichtssagendes, was im Hals kratzt. Aber so ist es nicht, es riecht ganz nett. Birne und Himbeere hätte ich hier aber nicht vermutet. Der Lolli wandelt sich, wird vollmundiger, weich-süßer und zum Orangen-Kaubonbon.
Besonders verändern tut sich der Duft dann jedoch nicht mehr. Blumige, undefinierbare Noten kommen dazu und Hölzer, was ihn ein bisschen erwachsener und edler macht. Fast hätte ich Neroli darin vermutet, aber das soll vielleicht der Marshmallow sein.


04.12.2015 16:09 Uhr
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Als ich den Duft gerade im Laden getestet habe, kam erst der zu erwartende schöne Rosenduft.
Aber als ich kurz danach wieder am Handrücken schnupperte, fiel mir ein unangenehmer zitrischer Charakter auf. Jetzt wo ich die Kopfnoten sehe, weiß ich was los ist. Ich finde die sauren Noten hätten sie weglassen können, da es einen leicht aggressiven (oder wenn man möchte: belebten) Charakter reinbringt und nicht das typisch weiche, romantische Rosenbild zeigt.
Lange halten sie jedoch wenigstens nicht und die Rose beginnt wieder mehr alleine zu stehen.
Mehr braucht es fast nicht, aber die weiche Süße, die nach einer Stunde dazu kommt, macht den Duft doch noch etwas schöner, weich, cremig und elegant.


03.12.2015 18:02 Uhr
5 Auszeichnungen
Zitrische Noten rieche ich gar nicht. Keine aggressive Bergamotte, höchstens in den ersten 3 Sekunden.
Neroli ist von Anfang an dominant in der ersten Reihe und irritiert ein bisschen, da ich diese Note häufig erst in den Basisnoten finde und es bei diesem Duft gleich damit losgeht.
Aber es duftet wunderbar cremig, gourmandig, gleichzeitig leicht würzig und süß.
Interessant finde ich, dass der Duft sich kaum zu wandeln scheint, sondern konstant bleibt.
Das ist vielleicht einseitig aber trotzdem riecht es spannend, sehr elegant und ein bisschen geheimnisvoll.


03.12.2015 17:56 Uhr
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Neulich habe ich einen Kommentar zu "Moment de Bonheur L'Eau" verfasst, der auch nach Apfel riecht. - Vergesst diesen Duft.
"Les Plaisirs Nature - Pomme Délice" toppt nochmal alles. Wer Apfel mag, dem kaufe man diesen Duft unbedingt.
Er startet süß und echt nach Apfel duftend. Es fühlt sich an, als ob tatsächlich süßer Saft, eines Apfels in den man gerade beißt, den Gaumen runterrinnt.
Dann wird es nochmal eine Spur süßer und irgendwie beginnt der Duft an eine Deluxe-Version des Chupa Chups-Apfel-Lollis zu erinnern. (Also nicht das es so etwas geben würde, aber es beginnt nach leckerem Lolli zu duften, der aber nicht mit unechten Obstnoten wie sonst aufwartet.)
Mit der Zeit wird der Duft etwas ruhiger, nicht mehr so süß, trotzdem kommt die Vanille stärker hervor.
Das Apfelfeuerwerk verwandelt sich in eine stille, elegante Apfel-Vanille-Brise, die gar nicht zwingend weihnachtlich ist. Wirklich sehr schön.


01.12.2015 21:49 Uhr
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Wow Yves Rochers Talent Düfte richtig echt duften zu lassen, hat mich schon oft fasziniert. Jetzt dieses Apfelparfum, also wer Äpfel mag, für den ist dieser Duft vielleicht das richtige Geschenk.
Ich finde am Anfang ist das der echteste Apfelduft den ich je, abgesehen von einem Apfel selbst, gerochen habe, obwohl es dann leider auch schnell vom realen Duft abweicht, da er schnell etwas pudrig wird.
Dadurch sehe ich nicht mehr das Bild von jemanden, der in einen grünen Apfel beißt, sondern jemanden der sich im Apfelgarten hübsch macht.
Dann wandelt der Duft sich weiter, wird süßer und geht damit leider in Richtung Spülmittel, was bei Düften mit Äpfeln (oder Zitronen) die vorhersehbare Gefahr ist.
Warum auch immer beginnt es dann auch noch irgendwie zitronig zu werden und damit ist das Schicksal für mich besiegelt.


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