WoelfinWoelfins Parfumkommentare

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11.01.2017 18:24 Uhr
2 Auszeichnungen
Jacques Battini Düfte ... ich hatte mich noch nie wirklich mit ihnen beschäftigt. Aufmerksam wurde ich dann durch reinen Zufall, machte mich ein wenig schlau und stieß auf interessante Informationen. So staunte ich beispielsweise nicht schlecht darüber, dass die Marke "Jacques Battini" aussließlich 'reines Parfum', also Düfte mit einem Duftölanteil von 15 % +, verkauft.

"Also fein", dachte sich klein Franzi und deckte sich vollkommen blind mit einigen Düften der Marke ein. Darunter auch "Ventus Sphere", einer der drei Düfte aus der Sphere-Reihe.

Vorweg kann ich nehmen, dass "Ventus Sphere" von allen der von mir gekauften Jacques Battini Düften mein liebster ist. Ebenso vorweg kann ich nehmen, dass ein erhöhter Duftölanteil nicht zwangsläufig ein Garant für einer außerordentliche Haltbarkeit sein muss. ;-)

Zum Duft:
Auf meiner Haut scheine ich den sehnlichst erwarteten, fruchtigen Auftakt mit Granatapfel zu überspringen. Ich hatte mich eigentlich sehr darauf gefreut. Ich liebe Granatapfel und hätte es sehr gerne wahrgenommen! Vielmehr vernehme ich sofort eine sanfte Blumigkeit, die sehr sauber und frisch anmutet.

Der Duft durchläuft keine große Entwicklung. Das, was man aufsprüht und schnuppert, das behält man. Das Gute daran: Man macht nichts falsch. Ein Duft, der einfach passt. Jetzt im Winter scheint er (an mir) sehr kühl und zurückhaltend, im Sommer dagegen sicherlich sehr sanft und warm. Er kann sich anpassen.

Nach 2-3 Stunden bereits ist bei mir allerdings schon schluss. Der Duft lässt rapide nach und zurück bleibt ein Hauch von zartem Nichts.

Allgemein zu den Jacques Battini Düften (und somit auch zu Ventus Sphere), soweit ich es beurteilen kann: Der Weisheit letzter Schluss sind sie alle nicht, aber man hat da draußen bereits schlechteres und "billigeres" gerochen.


23.07.2016 11:11 Uhr
16 Auszeichnungen
Meine Lieben,

es ist ja nicht so, dass meine Wunschliste nicht schon lang genug wäre. Aber hin und wieder begegnet mir etwas, und ich brauche es unbedingt. Jetzt. Nein, am besten schon vorgestern.

Auch wenn ich keinen Vergleich zum normalen Boss Ma Vie pour Femme habe, und es darüber hinaus auch einen kleinen Wehrmutstropfen gibt, bekam die Intense-Variante von mir volle Punktzahl.

Okay, zuerst zum Wehrmutstropfen: Auf meiner Haut kratzt der erste Auftakt ziemlich in der Nase und im Hals, auch wenn ich wie warme, sinnliche, blumige Intensität sehr zu schätzen weiß. Bevor der erste Hammer verflogen ist, vernehme ich dieses leichte Kratzen. Boss Ma Vie pour Femme Intense versucht mit aller Gewalt, sofort vom ersten Augenblick an zu verzaubern und fällt somit - zumindest in meinen Augen - etwas mit der Tür ins Haus.

Das hält sich einige Minuten und geht dann schon wieder nahtlos über in etwas, das dann tatsächlich cremig, weiblich und zauberhaft schön anmutet. Die Rose ist im Herz sehr präsent und hält sich gut und lange. Ich, als Person, die den Duft von Rosen oft nicht besonders gerne auf der Haut trägt, kann diese hier allerdings außnamsweise für gut heißen, denn sie wirkt jung, frisch und überaus zart.

Über die Haltbarkeit kann ich mich bisher nicht beklagen. Nach nunmehr etwa 4 Stunden ist der Duft auf der Haut noch präsent und wunderschön wie zu Beginn, ein Ende scheint auch noch lange nicht in Sicht.

Insgesamt handelt es sich bei Boss Ma Vie pour Femme Intense um eine Komposition die mich, zumindest nach den ersten paar Minuten, vollends überzeugt hat. Ich erwische mich auch nach Stunden noch dabei, wie ich immer wieder an meinen Handgelenken schnuppern muss. Das passiert mir relativ selten.


20.07.2016 19:42 Uhr
4 Auszeichnungen
Wobei "Zwilling" in diesem Falle nicht ganz richtig ist, denn sicherlich kann und darf man nicht behaupten, dass die beiden Düfte identisch riechen, geschweige denn, dass Amour Fatale mit dem grandiosen Classique mithalten kann. Die beiden derart miesen Bewertungen, die hier abgegeben wurden, sind allerdings absolut unberechtigt und unfair.

Fest steht: Classique ist ein grandios guter, zeitloser, sexy Klassiker, den so manche Dame von uns in ihrer Sammlung beherrbergt. Ich selbst übrigens ebenfalls.
Fast steht auch: Es gibt viele Dups dieses tollen Duftes da draußen. Einige sind eher schlecht als recht, keine Frage. Dieser hier gehört aber definitiv nicht zu den schlechtesten seiner Art.

Geschnuppert habe ich ihn eher durch Zufall im Woolworth. Anhand des Flakons war mir sofort klar, um welchen Dupe es sich hier handeln würde. Getestet habe ich - vollkommen erwartungsfrei - direkt auf der Haut und konnte die schöne, warme, feminine Ähnlichkeit zur großen Schwester blind erschnuppern. Haltbarkeit und Sillage können in keinem Falll Rakorde aufstellen. Muss aber auch nicht sein, wenn wir uns vor Augen führen, dass wir hier wirklich nur von ein paar Groschen sprechen, die der Duft für 100 ml kostet.

Der Dupe ist durchaus gelungen. Es handelt sich um eine nicht ganz so schwere, hammerharte Variante des EDT von Classique. Eine Version, die ich tatsächlich gekauft habe, weil mir der Duft selbst an wärmeren Tagen absolut gut und angenehm tragbar erscheint, ohne, dass ich auf diese typische, sexy Classique-Note verzichten muss.

Was hier nun eine ernsthafte Bewertung des Duftes, wenn wir ihn genau als das betrachten was er ist und was er können muss für diesen Preis, von "1" rechtfertigt, ist mir ein Rätsel. Natürlich muss jeder selbst entscheiden, ob er sich einen so günstigen Duftzwillig anschaffen will, bzw. so etwas überhaupt in der Sammlung haben will oder nicht. Ich persönlich habe damit kein Problem. Besonders nicht, wenn es sich um einen derart schönen und absolut gelungenen Dupe handelt.


19.07.2016 14:29 Uhr
14 Auszeichnungen
Und das, obwohl ich ihn zuerst noch nicht mal testen wollte. Der Preis war mir spontan einfach mal zu happig dafür, dass ich sonst so gut wie keine Paco Rabanne Düfte leiden mochte. Ja, ich weiß nicht woher genau es kam, aber ich hegte fast schon eine Abneigung gegen alles, wo Rabanne drauf steht. Ich fand die Flakons immer doof, den Inhalt gänzlichst doof, die Werbung(en) dazu doof und die Preise deswegen erstrecht richtig doof. ;-D

... Und dann stand da plötzlich ein Falkon, der so wunderschön war. Und, oh Grauß, es stand "Paco Rabanne" drauf. Monate über Monate wurde er wacker ignoriert. Auch die Werbung mit diesem wahnsinnig ungesund aussehenden, dürren Model - so schön sie im Gesicht auch sein mag - konnte mich nicht zum Test bewegen. Auch, wenn die Werbung gar nicht so übel war wie die der Vorgänger(innen). "Lady Million" und Co. sage ich da nur. Grauenhaft!

Was auch immer mich dann letztlich dazu bewog "Olympea" zu testen, es trat etwas los, das ich nicht mehr aufhalten konnte! Zuerst redete ich mir noch ein: "Ist nicht so meins!", aber ich öfter ich den Flakon sah, je öfter ich die Werbung sah und je öfter ich schnupperte, zog mich dieses Wässerchen unaufhaltsam in seinen Bann.

Die Kopfnote übergehe ich scheinbar direkt und tauche ein in eine tatsächlich sehr ungewöhnlich anmutende Vanille, deren Salzigkeit man nicht verleugnen kann. Eine Süße und eine Blumigkeit schmeicheln sich an mich und lassen mich wirklich sehr angenehm und wohl fühlen.

Im ersten Moment und beim ersten Versuch erschien mir "Olympea" tatsächlich nicht ganz rund. Ich hatte dieses Gefühl, als stimme irgendetwas nicht. Etwas, das ich nicht benennen konnte, aber gleichzeitig etwas, das mich ein wenig störte. Ich schnupperte eine gewisse Unstimmigkeit. Diese Umstimmigkeit schreibe ich heute der im ersten Moment leicht salzigen Note zu, die ich so nicht gewohnt war. Heute ist es aber genau dieser kleine Twist, der mich an "Olympea" so reizt und der den Duft füt mich auch so wertig erscheinen lässt.

Es handelt sich um einen, zuminst auf meiner Haut, sehr warmen, kuscheligen, zarten Duft. Zart bleibt er in der EDP Version aber nur dann, wenn man ein gutes Händchen für die Dosierung hat. Übertreibt man es, gerade bei wärmerem Wetter, dann wird das, was man zuvor im besten Falle noch so gerne mochte, zu etwas sehr Kratzigem, das eher stört als angenehm anmutet.

Alles in allem kann ich aber nur eine Nachricht an mich selbst richten: Franzi, lerne daraus. Hege nicht einfach so einen Groll gegen irgendwelche Marken. Bleib offen. Probiere Dinge aus. Und am Ende findest du vielleicht deinen nächsten Liebling. So wie hier.


18.07.2016 13:19 Uhr
6 Auszeichnungen
Produkte von Rituals benutze ich schon lange und liebe sie wirklich sehr. (Die Duschschäume scheinen recht teuer, sind aber jeden Cent wert, glaubt es mir ruhig!). Und so wurde ich auch auf die Düfte von Rituals aufmerksam, die sich selbst eigentlich als ganz typischen "Body Mist" bezeichnen, den man auch auf Klamotten und Bettzeug sprühen kann. Ob ich letzteres mag, sei mal dahin gestellt.

Insgesamt erachte ich alle Produkte von Rituals, und so auch de Düfte, als absolut wertig! Die duften gut und hochwertig und mindestens einer aus der Reihe sollte einem auch zusagen. Dieser eine ist bei mir "The Ritual of Sakura". Der, der mir am allerbesten gefällt. Der, in den ich mich bereits nach dem ersten Test Hals über Kopf verliebt habe.

Er begegnet uns zwar ziemlich eindimensional, aber genau das soll er in diesem Falle auch. Du bekommst genau das, was du erwartest. Und was du erwartest (und auch erwarten kannst), ist in diesem Fall eine ganz ganz tolle, erwachsene, feminine Kischblüte. Sie hüllt die Trägerin in einen ganz zarten, saften Schleier aus süßer Blumigkeit, die sich einfach wunderbar, sauber und hochwertig anfühlt. Ein Duft, der mich absolut feminin und wohl fühlen lässt und dem ich einfach nicht überdrüssig werde. Egal ob nach dem duschen oder baden oder einfach nur so zwischendurch: "The Ritual of Sakura" passt immer.

Auf der Kleidung hat der Duft bei mir eine ähnliche Haltbarkeit wie so manches normales EDT. Auch nach Stunden schnuppere ich dieses zarte, wunderhübsche Wässerchen noch und erfreue mich daran. Über die Haltbarkeit gibt es, auch wenn es sich offiziell nur um ein Body Mist handelt, kein einziges böses Wort zu verlieren!

Gut gemacht, Rituals!

Nachtrag: Es scheint zwar recht banal, aber ganz fasziniert bin ich auch von diesem wunderbaren Sprühkopf und dessen, was er fabriziert. Nämlich einen derart zarten, hauchfeinen Sprühnebel... ganz ganz zauerhaft und sanft auf eine Art und Weise, die ich nicht vergleichen könnte.


17.07.2016 18:16 Uhr
10 Auszeichnungen
Die Duftpyramide hätte in keinem Falle direkt Aufschluss darüber gegeben, was ich hier gerade rieche. Ich lese, ich schnuppere, und ich lese wieder ... Ja, doch. So langsam, aber auch nur ganz gemächlich, dämmert es mir. Aber ich muss mich schon anstrengen. Honig, Feige und die Basisnoten bleiben bei mir hängen.

Getestet wurde an dem Mann an meiner Seite und an mir. Meines Erachtens steht er dem Herrn der Schöpfung besser als mir. Ich schnuppere "El Born" an ihm lieber. Er erscheint mir auf seiner Haut noch "spezieller", im ersten Augenblick absolut unvergleichlich, mit einer lecker, angenehmen Art von Süße, die einige Minuten darauf ein ganz zartes Aroma entfaltet, das ohne jeden Zweifel unisex tauglich ist. Dabei ist und bleibt er ein Gourmand auf eine Art und Weise, die mich einfach träumen lässt.

Er ist für die Frau kein typisch zarter, leichter, süßer Gourmand. Für die Dame, die es eher feminin und bappig-süß gewöhnt ist, erscheint "El Born" sehr erwachsen, einen Tick herb, unglaublich speziell, ein wenig dunkel und dabei doch ganz warm und kuschelig. Ich möchte ihm gerne, sowie ich ihn an mir selbst schnuppere, etwas Gefährliches, vielleicht auch leicht Verruchtes andichten. Etwas, das man definitiv als Frau mit einer gewissen Souveränität tragen solle.

Schnuppere ich ihn an einem Mann, so befindet sich "El Born" bereits hart an der Grenze - für mich persönlich - zu "deutlich zu gourmandig und süß". Dieser unfassbar schöne, warme und eben schon als "sehr speziell" beschriebene "Twist" bleibt allerdings und sorgt dafür, dass ich mich einfach nur ankuscheln möchte ... oder vielleicht auch ein bisschen mehr?! Mal sehen.


17.07.2016 09:22 Uhr
4 Auszeichnungen
Diejenigen, die mich kennen, die wissen, wie unglaublich gerne ich im Müller stöbern und einkaufen gehe. Und es fällt mir schwer den Laden zu verlassen, ohne irgendeinen Duft gekauft zu kaufen. Meist ist es in diesen Moment aber doch eher etwas günstiges. So wie auch in diesem Fall.

Ich bin ein ganz ganz großer Fan der Betty Barclay Düfte. Es sind vielleicht nicht alle so recht mein Fall, aber ich finde keinen wirklich mies. So schnupperte ich gestern an "Precious Moments" und war bereits vom ersten Moment an positiv überrascht. Blumig und süß, dabei aber keinesfalls zu schwer oder gar aufdringlich. Einfach zurückhaltend und zart feminin. Vielleicht hat man das Red hier nicht neu erfunden, aber ich schnupperte allemal einen angenehmen Allrounder in total hübscher Aufmachung.

Zuhause angekommen dann der große Schreck!
Benebelt von all dem (mal wieder!), was in der Drogerie an Düften in der Luft liegt, schien mir meine Nase einen üblen Streich gespielt zu haben. (Langsam sollte ich aber auch mal daraus lernen, vermdammt!). Das, was mir zuvor noch so zart und angenehm erschien, lässt mich jetzt plötzlich die Nase rümpfen. Die Intensität der blumigen Süße kratzt in meiner Nase und in meinem Hals. Der Duft scheint mich, trotz des nur einen einzigen Spritzers, einzuhüllen und zu erschlagen. Nicht, dass der Duft plötzlich der totale Horror geworden wäre. Nein. Aber ich bin schon enttäuscht. Er wirkt auf mich plötzlich nicht mehr rund und zart, sondern drängt sich mir auf eine Art und Weise auf, die ich nicht für gut heißen kann.

Mal sehen, wie lange er in der Sammlung bleiben darf.

Gleichzeitig tut es mir wieder einmal leid, wie böse ich gegen einige andere Düfte gewettert habe, die ich an diesem Tag getestet habe (siehe mein Statement zu "Seductive"). Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass ich diese Parfums zuhause plötzlich gerne gemocht hätte. Aber ich bin ja fair und vergebe in diesem Fall sehr gerne zweite Chancen.


14.07.2016 18:26 Uhr
9 Auszeichnungen
Genau das sagte ich zu meinem Verlobten, als ich den Duft an ihm roch. Insgesamt duftet dieser Blindkauf von mir definitiv nach Unisex, wenn nicht sogar leicht männlich. Daher muss ich auch eine gewisse Souveränität an den Tag legen, wenn ich diesen Duft wirklich tragen möchte - woher auch immer ich diese nehmen soll.

Pfeffer, Koriander und Leder ergeben eine Mischung, die mich zumindest erahnen lässt, wohin die Reise mit diesem Duft gehen soll und woher der Name kommt. Die Inhaltsstoffe und deren Duft sollen eine eindeutige Assoziation hervorrufen. Die Realität scheint mir allerdings wenig erotisch. Eher herb. Furchtbar herb. So herb, dass zumindest dem Mann an meiner Seite der Duft ganz fantastisch steht.

Weiter gilt festzuhalten, so wenig ich selbst mich auch mit dem Duft anfreunden kann, dass er teuer riecht. Man könnte ihm eine gewisse Wertigkeit andichten. Durchaus kann er mit sehr sehr teuerer Konkurrenz mithalten. Ja, er duftet wertig. Wertig und rund, auf seine eigene Art und Weise, die man mögen muss.

Wer auf einen zarten, femininen, süßen Duft hofft, wird bitter enttäuscht werden. Was du bekommst ist ein erwachsener, herber, sehr spezieller Duft, der zu seiner Trägerin passen muss. Ledrig, holzig, sehr würzig, sehr interessant. Alles, nur nicht zart!


11.07.2016 09:48 Uhr
5 Auszeichnungen
Und das, obwohl es sich um einen der Escada Düfte handelt, die ich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Aber wie hat Oma schon immer so schön zu mir gesagt: Probieren geht über studieren.

Escada kenne ich sonst eigentlich als bappige, süße Kariesplörre (was ich übrigens zumeist sehr gerne leiden mag). Die Düfte sind für mich blind erschnüffelbar, denn diese oft klebige Süße, die beherrscht Escada wie sonstwas.

Etwas anders erging es mir mit "Magnetism". Hier fragte ich mich nach dem ersten Schnuppern, ob ich diesen Duft genauso eindeutig wie die meisten anderen Escada Parfums hätte zuordnen können. Wohl er nicht. Die fruchtige Süße ist unverkennbar. Lecker! Aber etwas hat dieser Duft, das ihn für mich deutlich 'erwachsener' macht als seine anderen Schwestern. Etwas, das ihn für mich auch bei etwas wärmeren Temperaturen tragbarer macht.

Der fruchtige, süße Auftakt wirkt deutlich weniger erzwungen, gekünstelt und stechend als ich es von anderen Escada Düften gewohnt bin. Ein regelrecht interessanter 'Twist', der allerdings für mich aus der Duftpyramide nicht eindeutig hervor geht, lässt sich kurz darauf immer wieder an den Stellen schnuppern, auf die ich den Duft aufgesprüht habe. Ein gutes Zeichen!

Ein Duft, mit dem ich mich sehr wohl und weiblich fühle. Ein Duft, der sich mir gut anpasst, aber der mich dennoch überrascht.


11.07.2016 07:15 Uhr
3 Auszeichnungen
Drum herum schlawenzelt bin ich ja schon länger, hätte regelmäßig den schlichten aber hübschen Flakon bewundert ... aber nie daran geschnuppert. Meine Sammlung ist schließlich sonst nicht gerade für ihre aquatisch-frischen Düfte bekannt (auch wenn ich mittlerweile durchaus welche besitze).

Nachdem ich mich dann kürzlich endlich zu einem Test durchgerungen hatte, stellte ich schnell fest: "Den mag ich!" Auf dem Teststreifen genauso wie auf meiner Haut. Einfach ein hübsches, frisches Ding! Aquatisch, mit einer gewissen blumigen Süße, die sich auf meiner Haut auch erstaunlich gut hält - über Stunden, bis dann später, viel später, eine etwas zartere Basis zum Vorschein kommt.

Richtig dicke Freunde werden diese aquatischen Düfte und ich nie, geschweige denn, dass ich unter ihnen einmal meine ganz große Liebe finden könnte. Aber der eine oder andere Schönling findet sich schon mal unter ihnen.


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