ZereangelZereangels Parfumkommentare

10.06.2018 22:10 Uhr
16 Auszeichnungen
Prolog:
Ein paar Worte zur Durchschnittsbewertung Note 5.9.

Die Marke Bond No 9 wird des häufigeren hier verrissen - manchmal zu Recht angesichts (zu) hoher Retailpreise und der (zu) synthetisch aufgedrehten Performance. Manchmal aber auch zu unrecht wie in diesem Fall. Der Duft ist um einiges besser als die hier vergebene Bewertung. Viele Einzelbewertungen < 4 ziehen ihn leider massiv in die Trashecke, obwohl er vielerorts zu gefallen weiß. Als Vergleichsmaßstab: es werden bei Parfumo auch diverse stinkende animalische Zirbet- und Oudbomben mit einer 8er Bewertung in den Himmel gelobt, die mehr an Kuhstall erinnern als an olfaktorische Virtuosität. Die schlechte Note hat vermutlich auch mit der Marke und nicht nur mit dem Parfüm zu tun: anfangs empfand auch ich Bond Düfte als laute, überteuerte Synthetikbomben. Mittlerweile weiß ich deren DNA aber auch zu schätzen. Im Quervergleich haben sie häufig eine gute bis sehr gute Performance und manche Düfte sind auf ihre Weise doch einzigartig. Die besseren Bonds erfordern etwas Geduld und Zeit, bis sich der Duft nach einer provozierenden oder unrunden Eröffnung sortiert. Mit Online Discounts kommen sie zudem in preislich akzeptable Regionen.

Der Duft ist nicht unbedingt der Liebling von Feinnasen und Parfümsnobs, die jedes Limettenblatt einzeln erschnüffeln wollen samt Duftverlauf von Saat über Ernte, Verkostung und finalen Kompostierung. Gourmandliebhaber, die Cocktails mögen, aufgepasst! Und für die, die einfach nur einen lang anhaltenden, fröhlichen und speziellen Sommerduft wollen: traut euch. Er knallt, er erfrischt und differenziert sich dadurch von vielen Toilettenzitrussen und vom Standard-Sunny, der mit langweiliger Bescheidenheit allen gefallen möchte.

Zum Duft:
Morgens 8:30
Er startet relativ scharf mit einem zitrisch-grünen Mix aus Limone, Melone und weiteren Früchten. Was davon der Guave oder dem Margaritaakkord zuzuschreiben ist, kann ich nicht wirklich trennen. Manchmal schimmert ein Hauch von Grün durch, was mich an Basilikum erinnert und kaum nähere ich meine Nase dem Duft ist das Grüne auch schon wieder weg. Sein Eröffnungsstatement lautet „Aufwachen Leute. Die Sonne ist schon da, hier ist die Party, hier gibt es die Cocktails. Nicht so schüchtern. Und keine Sorge, wir haben den ganzen Tag lang auf.“ Wem er anfangs zu scharf ist, ist Geduld anzuraten - er wird noch runder ;)

Mittag 12:00
Die angegeben Herz- und Basisnoten rücken langsam nach und entfernen dem Duft im Verlauf von ca. 2-3 Stunden Stück um Stück die Kanten. Zu keiner Zeit dominiert jedoch einer dieser süßeren Gourmand-Noten den Duft. Er ist und bleibt am Strand. Um die Mittagszeit herum überlässt Coney Island freiwillig der Sonne die Rolle des präsenten Hauptakteurs, die jetzt senkrecht steht und knallt. Der Duft schaltet zum Wohle des Trägers um auf Erfrischung: Er lädt zu einem leichten maritimen Snack mit Melone ein. Zusätzlich erzeugt er eine transparente maritim-aquatische Aura, ganz leicht salzig ohne irgendwie algig
mit Meersalz zu wirken. Ich bekomme Hunger und möchte Melone mit Parmaschinken essen. Leider gibt‘s das hier nicht :( Das gibt Punkteabzug für die Location!

17:00
Wo in der Regel bei vielen Sommerdüften nur noch die Erinnerung an die einstmalige Frische bleibt, ist Coney Island weiterhin spürbar. Gar nicht schlecht bei den flüchtigen Noten.

20:00 Abends
Auf der Haut befindet sich noch ein Hauch aquatischer Frische. Spätestens jetzt ist klar, dass die Haltbarkeit nicht nur Markenversprechen ist, sondern real.

Morgens, nächster Tag 8:30
Auf der Haut ist nichts mehr spürbar, aber das T Shirt riecht noch deutlich vom Vortag.

Verwandtschaften:
Der Duft ist nicht gleich, aber vom Thema her vergleichbar mit Creed VIW oder Tommy Bahamas Set Sail St. Barts minus Kokos, plus Margarita und auf einem anderen Lautstärkeniveau. Anfangs trennen die Dezibel, später fragt Coney Island die zwei mit einem leichten Lächeln: „Wie, jetzt schon schlapp?“

Warum kann er missfallen:
Der Formel 1 artige Start mit lautem pieksenden Zitrus auf hoher Drehzahl. Das riecht zunächst synthetisch, bis sich die Aromen legen. Das melonige mag nicht jeder. Er ist von Bond No. 9 und qualifiziert sich damit automatisch als olfaktorisches Feindbild für die Bondhasser ;)

Bewertung:
Duft: 9,0. Insbesondere im Verlauf der ersten Stunden macht er was her und signalisiert dem Umfeld „Happy. Summer. Beach. Party. Ich bin bereit! Ihr auch?“.
Sillage: in den ersten Stunden zieht sich der Schweif zunächst lockere 2-3 Meter.
Projektion: Nicht ganz so stark wie die Sillage aber spürbar über die Armlänge hinaus.
Haltbarkeit: Am oberen Ende und erstaunlich für einen Zitrus. 8h plus auf der Haut je nach Situation und Temperatur. Auf der Kleidung können 24h und mehr erreicht werden.
Flakon: Ein herrlich strahlendes blau. Definitiv ein Eyecatcher.
Preis: Bond Normalpreise sind heftig - so wie deren Performance - aber häufiger für die Hälfte oder weniger online zu haben. Angesichts der Duftidee und Haltbarkeit reduziert sein Geld voll wert.
Blind buy: für mich und abenteuerlustige Parfumos ja.

Fazit: Unbedingt testen und nicht von der schlechten Parfumobewertung abschrecken lassen.


23.05.2017 02:23 Uhr
13 Auszeichnungen
Eau Sauvage ist so ein Duft, den ich vor Jahren und x Reformulierungen von meiner Mum geschenkt bekommen habe. Lang lang ist's her und damals war ich noch etwas zu jung, um ihn mit Würde und Gefallen zu tragen. Dennoch ist er mir im Gedächtnis geblieben. Ich habe noch eine ältere Version und nutze sie ab und zu. Er ist ein schöner Duft, nur irgendwie greife ich ziemlich selten zu ihm. Da sind viele andere, die im Zweifelsfall den Vorzug erhalten.

Irgendwann habe ich dann die Parfüm Version gerochen und konnte mich für den Duft nicht so Recht begeistern. Der hatte für mich nicht viel mit Eau Sauvage zu tun. Das Original war der Edelzitrus mit dem gewissen Etwas für Männer mit Stil. Das Eau de Parfum war sein grüner Ogerbruder, der zu lang im Sumpf gebadet hat. Es ist kein schlechter Duft, nur lag meine Erwartungshaltung an eine Parfümversion von Eau Sauvage weit von dem, was es denn nun lieferte. Meine Mum - großer Fan des Originals - konnte bei der EdP Version nur die Nase rümpfen und dann darüber schimpfen, was Dior mit dem Klassiker angestellt hat. Die Eau de Toilette Version ist auch nicht mehr das, was der Klassiker mal war. Die aktuelle Eau Sauvage EdT Verkaufsvariante ist für mich eher - sorry für die Ausdrucksweise - Eau de Pischwasser. Eau Sauvage ... Ruhe in Frieden.

Und jetzt diese Version. Sie stand da, im Regal: Eau Sauvage Parfum. Magnetcap. Gelber Saft. Vermutlich verwässertes Ogerwasser, um mit dem EdT gleichzuziehen. Testen war angesagt und oh, welch Unrecht sollte ich dem Duft angetan haben. Wow... das riecht nach Eau Sauvage und zwar in der guten alten Edelversion! Ich weiß nicht warum, aber das EDP 2017 erinnert mich stärker an alte Versionen von Eau Sauvage als das heutige EdT.

Dieses Glanzstück hier ist eine wunderschöne und sehr edle Kombination aus Zitrus mit grün-holzigem Hintergrund. Nix kratzt, nix beisst, nix verwässerter Zitrusreiniger für die Kellerfließen. Alles wirkt irgendwie rund und abgestimmt. Am besten zieht man gleich auch den guten Anzug an, wenn man dieses Parfüm aufträgt!

Zur Bewertung:
Haltbarkeit: Gute 6-8 Stunden auf meiner Haut, auf Stoff hält er auch etwas länger.
Sillage: kommt mir nicht ganz so stark vor, eher nah am Körper.
Flakon: passt.
Anlässe: ein Top Büroduft oder für edlere Anlässe. Wer den trägt, strahlt Stil aus.
Alter: Ü30! Seperates the men from the boys...
Jahreszeit: Frühling - Herbst. Im Winter könnte ihm in der Kälte die Puste ausgehen.
Blindbuy: ja

Fazit: 90%. Einfach ein Duft, der Klasse und Männlichkeit ausstrahlt! Er füllt für mich die Lücke, die die Reformulierungen vom EDT hinterlassen haben. Jetzt wir wieder zu ES gegriffen.


20.05.2017 09:57 Uhr
4 Auszeichnungen
Nachdem mich Prada l'homme recht begeistert hat, war ich sehr erfreut das neue Release am Flughafen zu sehen. Klang schon mal interessant und die Flasche mit dem dunkel Mantel verspricht einen intensiveren und dunkleren Duft. Das gibt schon mal ein Plus für den Flakon. Kommen wir nun zum Wichtigsten - wie riecht er denn:

Der Ersteindruck war überraschend: er roch für mich wie Dior Homme! Also eine süße Mischung aus pudrigem Iris. Er öffnet nicht ganz so frisch wie Prada l'homme. Über Prada L'homme haben sich ja schon einige beschwert, dass er zu viele Anleihen von Dior Homme hat. Für meine Nase sind die zwei doch recht verschieden. Vielleicht liegt es daran, dass ich die Vintage Version von DH habe. Bei diesem hier kam die Assoziation zu DH jedoch gleich hoch.

Der Sachverhalt wollte auf den Prüfstand kommen und ich sprühte mir dann Dior Homme Intense und Dior Homme auf die andere Hand. Aha - Ähnlich, aber doch nicht gleich. Beim Prada geht es einen Tick frischer zu. Dieser Ableger liegt also irgendwo zwischen Prada l'homme und DH. Nun hieß es abwarten und sehen wo er hinführt...

30 min: Prada l'Homme kommt durch, beziehungsweise diese starke Irisnote. Nicht auf dem Frischeniveau des Vorgängers, dennoch sind die DNA und Verwandtschaft erkennbar. Iris, Amber, süßlich-frisch.

3h: Mugler. Mugler??? Warum erinnert mich das an Mugler - also ab zu Parfumo und Noten lesen, dann wird's klar: Das Patchouli ist da. Vom Leder rieche ich nicht viel. Eine Iris - Patchouli Mischung. Find ich das gut? Weiß nicht, riecht direkt auf der Haut nicht ganz rund. Es gibt Patchoulidüfte, die ich sehr mag (Coromandel, Reminiscence). Aber dieser hier ... hm. In der Luftblase wirkt er jedenfalls besser. Ähnlich wie sein Vorgänger hat auch die Intense Version eine schöne Sillage, die einen ummantelt und sie wirkt auf mich reifer und edler als beim Vorgänger.

7h+ jetzt fängt er an zu schwächeln. Süßes Amberpatchouli. Leder, wo bist du?

Was gebe ich ihm:
Haltbarkeit: 80% - hielt etwas über 8h bei mir. Für eine Intense Version okay, aber nicht rekordverdächtig.
Sillage: ca. 1m, passt.
Flakon: gut.
Anlass: Schon noch ein Immergeher, mit Tendenz zum Abend oder wenn es edler zugehen soll. Büro vielleicht. Sport nein.
Jahreszeit: Herbst, Winter, Frühling sollte passen. Sommerliche HItze naja - da wäre Prada l'homme wohl passender.
Was sagen andere: gut, aber nicht sehr gut (6-8/10)
Blindbuy: nein, lieber testen. Ich habe ihn am Flughafen stehen lassen und mir Patchouli Düfte von Reminiscence geholt - Wow sage ich nur ;-) Prada l'homme habe ich auch erst nach dem x. Test gekauft, das heißt also nicht unbedingt, dass er nicht doch irgendwann in der Sammlung landet.

Fazit: Ich schwanke zwischen 75% und 80% - ein guter Duft, er hat mich zunächst nicht so überzeugt wie Prada l'Homme. Er hat zwar wieder Anleihen bei anderen Düften genommen - das ist für mich aber kein Grund den Duft abzustrafen. Autos werden schließlich auch nicht in jeder Generation neu erfunden, sondern stetig verbessert. Ist er denn eine Verbesserung zu L'Homme? Für meinen Geschmack irgendwie nicht. Sein Vorgänger hatte diese schöne frische Note und ich ertappte mich immer wieder, mein Handgelenk zu riechen. Die Patchoulinote ist mir hier etwas zu unrund. Oder das für mich kaum spürbare Leder funkt dazwischen. Der Duft bringt's eher in der Sillage. Wem der Vorgänger zu linear war, bekommt hier mehr Abwechslung. Jetzt bekommt er von mir zunächst eine wohlwollende 80%, vielleicht ändere ich noch meine Meinung nach weiteren Tests.


11.02.2017 10:11 Uhr
2 Auszeichnungen
Wenn Lalique eine Variante herausbringen würde, die sehr nah am Original liegt aber einen Tick frischer wirkt - dann würde sie wohl wie Rasasi Woody riechen.


30.09.2016 11:58 Uhr
2 Auszeichnungen
... dann könnte das Wujood sein.

Wujood startet in your face mit einer starken und frischen Rose. Nach ca. 30 Minuten zieht sich die Rose einen Tick zurück und der Duft wird etwas sanfter und hält sich ca. 6-8h. Danach ist er recht hautnah und driftet ins holzige ab.

Er erinnert an Amouage Lyric Man, wenn auch die zwei Düfte in unterschiedliche Richtungen gehen:
- Amouage ist seifiger, das Holz kommt nicht so stark durch, es projiziert etwas stärker und Amouage hält die Rose länger aufrecht.
- Wojood's Rose wirkt zunächst aggressiver, gleichzeitig kommt das Holz auch stärker durch und er hat einen etwas rauchigen Unterton - vermutlich verursacht durch das Moschusbad.

Für europäische Verhältnisse ist er durchaus tragbar und mal was anderes, auch wenn ihm das Besondere fehlt. Ein weiterer Pluspunkt ist seine Vielseitigkeit - den kann man eigentlich das ganze Jahr über tragen. Er ist stark genug, um bei kaltem Wetter zu wirken, aber nicht so schwer, dass er im Sommer überfordert.

Duft: 75% - gut, sofern man männliche Rosendüfte mag.
Haltbarkeit: 80% - erreicht durchaus 6-8 Stunden, danach wird er arg holzig.
Sillage: 70% - anfangs recht starkt mit mittlerer Projektion, zieht sich dann auf ca. halbe Armlänge zurück.
Flakon: 70% - ganz nett, aber nicht spektakulär.
Seltenheitswert: 100% - den hat kaum jemand. Auch auf Fragrantica sind kaum Bewertungen vorhanden.
Fragrantica Score: 4.5 / 5.0.

Fazit: 75% ein solides Gut, mehr aber auch nicht. Dafür ist der Duft dann doch irgendwie zu simpel, etwas zu holzig im Abgang und ihm fehlt das Besondere, um in höhere Regionen zu kommen.

Testen: definitiv.
Blindkauf: vielleicht - wenn der Preis stimmt.


01.09.2015 23:31 Uhr
6 Auszeichnungen
So, mein erstes Review hier bei Parfumo.

Persönlicher Eindruck:
Raghba Wood Intense ist eine Mischung aus gezuckerten Hölzern mit einer rauchigen Untermalung. Das Holz ist klar erkennbar, allerdings rieche ich kein Oud heraus - eher das Sandelholz. Das Karamell und der Weihrauch kommen auch gut zur Geltung. Für die andere Bestandteile ist meine Nase allerdings noch nicht fein genug :-)

Beim allerersten Sprühen riecht der Duft fast ein wenig angebrannt, das gleicht sich aber im Folgenden wieder aus und die Süße kommt durch. Die gefühlte Bitterkeit in der Kopfnote zieht sich zurück und wird durch Karamell und Rauch zurückgedrängt. Nach ca. 30-60 Minuten ist das Ganze dann in Balance und wirkt rund. Eine Duftentwicklung ist insofern vorhanden, aber nicht allzu stark. Nach dieser ersten halben Stunde wird er linear und das ist auch gut so. Denn jetzt wirkt er gleichermaßen markant und lecker, fast ein Gourmand.

Trotz der vielen Hölzer ist er im Gegensatz zu manch klassischen arabischen Düften nicht so streng, sondern hat diese süße Rauchigkeit, die ein wenig an das Gemenge in arabischen oder indischen Basaren erinnert. Ein maskuliner Duft, der mit dem Tragen immer besser wird. Man sollte sich daher nicht auf den ersten Eindruck verlassen, sondern mehrmals testen, bevor man sein Urteil fällt.

Sillage: 75% - ganz passabel.
Projektion: 50% - eher gering, ca. 1/2 - 1 Arm. Daher keine Vergasungswarnung, obwohl er in Hautnähe recht stark ist.
Haltbarkeit: 100% - locker 8+ Stunden.
Flakon: 75% - solides Glas, das schwer in der Hand wiegt, allerdings ist es kein Kunstwerk.

Was sagen andere:
Freundin sagt 80%.
Fragrantica hat den mit 4,37 / 5 bewertet und kommt bei Männlein und Weiblein gleichermaßen gut an.

Fazit: 90% / Blindbuy für Liebhaber von Holz und orientalischen Düften
Beim ersten Riechen hätte ich ihm 70-80% gegeben, da er im Vergleich zu den typischen Düften, die man so kennt, etwas gewöhnungsbedürftig ist und diesen angebrannten Eindruck hinterließ. Nach mehrmaligem Tragen gefiel er mir aber immer mehr. Bedenkt man, dass der Duft für ca. 30-40 EUR bei eBay verkauft wird, ist er auch als Blindkauf zu empfehlen. Man muss allerdings ggf. zum Zoll gehen - mein Paket wurde abgefangen, da es aus den Arabischen Emiraten kam.