Cap Camarat startet süß, weich und verspielt. Ein saftiger Apfel zeichnet das Opening, begleitet von rosa Pfeffer und einer warmen, beinahe leuchtenden Süße. Schon hier liegt etwas Sanftes in der Luft, das sich mit der Zeit immer mehr entfaltet.
Nach und nach wird der Duft weicher und cremiger. Ylang ylang und Jasmin treten hervor, umgeben von Vanille, und plötzlich ist da dieses wunderschöne, cremige Blütengefühl.
Warm, floral und ganz weich.
Im Hintergrund kommen Sandelholz, Benzoe und Labdanum dazu und geben dem Duft diese ruhige, warme Tiefe.
Und genau da hat er mich.
Cap Camarat fühlt sich an wie ein Duft, den man schon lange kennt, obwohl man ihn gerade erst kennengelernt hat. Vertraut, weich und ein bisschen sehnsüchtig. Wie warme Haut nach einem langen Sommertag, eine Umarmung, die ein bisschen länger dauert.
Er hüllt mich ganz sanft ein, ohne laut zu werden. Je länger ich ihn trage, desto weniger nehme ich einzelne Noten wahr dafür aber dieses wunderschöne Gefühl von Wärme, Nähe und Vertrautheit.
Ein bisschen Sommer, ein bisschen Verliebtheit und ganz viel bleib noch ein bisschen.
Und im Drydown erinnert er mich dann an die kleine süsse Schwester von
Sand and Skin .