Calone


Calone wurde 1966 vom Pharmakonzern Pfizer patentiert, fand allerdings im Pharmabereich nie Anwendung.

Aufgrund seines fremdartigen Geruchs wurde die Substanz weitergegeben an Camilli, Albert & Laloue in Grasse, die von Pfizer zwei Jahre zuvor gekauft wurde. Sie tauften das Molekül auf den Namen Calone nach den Initialen ihrer Firma.

Calone weist die charakteristische Note einer Meeresbrise mit blumigen Nuancen auf. Ein sehr frischer Duft, der auch ganz leicht fruchtig nach (Honig-)Melone riecht. Luca Turin beschrieb ihn einmal poetisch als “auf halbem Wege zwischen einem Apfel und dem Messer, was ihn zerteilt …”.

Vor 1988 war Calone ein eher unbedeutender Duftstoff, der in Spuren zu Nuancierung von Maiglöckchenakkorden verwendet wurde. Yves Tanguy erkannte in seinen Arbeiten für “New West” das Potential Calones für Meeresakkorde. Dafür ergänzte er es mit Helional (=Tropional). Für sich riecht letzteres eher nach Heu, leicht süßlich. In Kombination mit Calone allerdings wird der Heugeruch verschoben in Richtung frisch gemähten Grases. Außerdem steuert Helional eine deutliche Ozonnote dem Akkord hinzu und komplettiert so die Meeresbrisen-Assoziation.

Weitere typische Ergänzungen Calones für aquatische Akkorde sind Melonal (Wassermelone), Floralozon (Betonung der ozonartigen Aspekte), Florhydral (frisch, marin, ozonartig) und Lilial (frisch, leicht grün, Seerose).

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77 Parfums mit der Duftnote Calone

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