Was ist ein gutes Parfüm?

Ein Parfüm ist immer gut, wenn der Benutzer sich in seiner Duftatmosphäre wohlfühlt, und es von den Mitmenschen akzeptiert wird. Der Rest ist eine Frage der individuellen Sympathie. Allerdings gibt es auch objektive Kennzeichen für die Qualität eines Duftwassers: Es muss in seinem Duftablauf harmonisch sein, d. h. sich über den Geruchsauftakt der Kopfnote über die Herznote bis zur Basis so entfalten, dass es nicht stufenartig zerfällt. Von einem guten Parfüm sollte man außerdem Haltfestigkeit, also Haltbarkeit im Duftablauf, erwarten. Die Kunst der Zusammenstellung besteht somit auch darin, Duftverzögerer, die sogenannten Fixateure, so einzubauen, dass die schwerflüchtigen, länger haftenden Ingredienzien die leichteren festhalten. Das sind natürliche Duftstoffe wie Harze, Balsame und tierische Sekrete oder großmolekülige synthetische Riechstoffe. Ein gutes Parfüm sollte außerdem technisch einwandfrei, d. h. sorgfältig gereinigt und dermatologisch unbedenklich sein.

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