
Jakobva
8 Rezensionen

Jakobva
4
Das Gegenteil eines guten Morgens
Acqua di Parma steht für mich für das italienische Lebensgefühl, für mediterrane Eleganz und Understatement. Eigentlich treffen auch die Namen der Düfte immer ins Schwarze, und überhaupt trifft AdP oft meinen Geschmack mit ihrer zitrischen und unsüßen frisch-grünen Düften. Entsprechend groß war meine Vorfreude auf den neuen Buongiorno Buonanotte. Insbesondere die Beschreibung auf der AdP-Website hat mich so richtig neugierig gemacht: "inspired by the first light of morning when night yields to dawn...the warmth of shared moments and the softness of intimacy" ...da geht das Kopfkino mal so richtig los.
Naja, was soll ich sagen...da hab ich mich wohl im Kinosaal geirrt.
Die Kopfnote startet nicht etwa frisch oder einladend. Nein, ich nehme ausschließlich eine beißende Mischung aus verbranntem Pfeffer und Plastik war. Würzig, aber auf eine ungelenke, fast schon aggressive Art. Insgesamt ist der Auftakt unharmonisch und absolut nicht gelungen. Schade.
Nach etwa zehn Minuten beruhigt sich das Ganze glücklicherweise ein wenig. Das Plastik tritt weit zurück. Dafür rücken Salz, Sandelholz und weiterhin eine ordentliche Ladung Pfeffer ins Zentrum, begleitet von einem Hauch Kümmel.
Im weiteren Verlauf wird der Duft zunehmend glatter und geht tatsächlich auch leicht in die zitrische Richtung, aber das reicht einfach nicht. Viel mehr passiert nicht, von Iris und Moschus weit und breit keine Spur.
Insgesamt eine herbe Enttäuschung. Vielleicht habe ich mir zu viele konkrete falsche Vorstellungen gemacht und insgesamt zu hohe Erwartungen gehabt, aber dieser Duft hat rein gar nichts mit seinem Namen, der OG-DNA und der Beschreibung gemein: Ich hatte eine zitrisch-blumig-luftige Komposition erwartet, stattdessen bekommt man ein synthetisch-pfeffriges Durcheinander.
Die Haltbarkeit geht in Ordnung, die Sillage ebenfalls.
Wer hier einen Ableger oder auch nur einen entfernten Verwandten des wunderbaren Buongiorno sucht, wird wahrscheinlich bitter enttäuscht. Für den aufgerufenen Preis von aktuell 270€ ist das, was Acqua di Parma hier abgeliefert hat, ziemlich daneben.
Naja, was soll ich sagen...da hab ich mich wohl im Kinosaal geirrt.
Die Kopfnote startet nicht etwa frisch oder einladend. Nein, ich nehme ausschließlich eine beißende Mischung aus verbranntem Pfeffer und Plastik war. Würzig, aber auf eine ungelenke, fast schon aggressive Art. Insgesamt ist der Auftakt unharmonisch und absolut nicht gelungen. Schade.
Nach etwa zehn Minuten beruhigt sich das Ganze glücklicherweise ein wenig. Das Plastik tritt weit zurück. Dafür rücken Salz, Sandelholz und weiterhin eine ordentliche Ladung Pfeffer ins Zentrum, begleitet von einem Hauch Kümmel.
Im weiteren Verlauf wird der Duft zunehmend glatter und geht tatsächlich auch leicht in die zitrische Richtung, aber das reicht einfach nicht. Viel mehr passiert nicht, von Iris und Moschus weit und breit keine Spur.
Insgesamt eine herbe Enttäuschung. Vielleicht habe ich mir zu viele konkrete falsche Vorstellungen gemacht und insgesamt zu hohe Erwartungen gehabt, aber dieser Duft hat rein gar nichts mit seinem Namen, der OG-DNA und der Beschreibung gemein: Ich hatte eine zitrisch-blumig-luftige Komposition erwartet, stattdessen bekommt man ein synthetisch-pfeffriges Durcheinander.
Die Haltbarkeit geht in Ordnung, die Sillage ebenfalls.
Wer hier einen Ableger oder auch nur einen entfernten Verwandten des wunderbaren Buongiorno sucht, wird wahrscheinlich bitter enttäuscht. Für den aufgerufenen Preis von aktuell 270€ ist das, was Acqua di Parma hier abgeliefert hat, ziemlich daneben.
Aktualisiert am 07.04.2026, 10:09 Uhr
1 Antwort



kalabrische Bergamotte
rosa Pfeffer
Weihrauch
Bleiche Schwertlilie Concrete
Guajakholz
Moschus
Kaschmirholz
Virginiazedernholz
Chnokfir
Kajsa5
Heikeso
DasCroe
CharlAmbre





































