Stardust von Annette Neuffer
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8.1 / 10 159 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Annette Neuffer für Damen, erschienen im Jahr 2016. Der Duft ist süß-gourmand. Die Haltbarkeit ist überdurchschnittlich. Es wird noch produziert. Der Name bedeutet „Sternenstaub”.
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Duftrichtung

Süß
Gourmand
Würzig
Harzig
Orientalisch

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
grüne Bitterorangegrüne Bitterorange MandarineMandarine BergamotteBergamotte
Herznote Herznote
ZuckerwatteZuckerwatte BittermandelBittermandel Jungfer im GrünenJungfer im Grünen OsmanthusOsmanthus RoseRose
Basisnote Basisnote
KakaoKakao Bienenwachs AbsolueBienenwachs Absolue TonkabohneTonkabohne VanilleVanille AmbrettesamenAmbrettesamen PatchouliPatchouli Siam-BenzoeSiam-Benzoe

Parfümeur

Bewertungen
Duft
8.1159 Bewertungen
Haltbarkeit
8.1141 Bewertungen
Sillage
7.3142 Bewertungen
Flakon
8.4117 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
6.725 Bewertungen
Eingetragen von Centifolia, letzte Aktualisierung am 15.12.2023.

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Rezensionen

13 ausführliche Duftbeschreibungen
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Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Meggi

1019 Rezensionen
Meggi
Meggi
Top Rezension 49  
Ärztlicher Rat
Die Ärztin hat mich ermahnt, auf mein Gewicht zu achten. Nie wurde derlei sorgsamer befolgt. Jüngst etwa habe ich zu Abend eine Familien-Packung Backfisch verdrückt. Vier Stücke zu je 100 Gramm à 175 Kalorien, macht 700 Kalorien. Plus dänische Remoulade. Reichlich vier Esslöffel werden es gewesen sein, also wohl locker weitere 150 Kalorien. Zum Nachtisch gab’s eine Portion Profiteroles. Ungefähr ein Viertel des Packungs-Inhalts von 450 Gramm zu 277 Kalorien je 100 Gramm habe ich gegessen, macht bummelig noch einmal gut 300 Kalorien.

In Summe an die 1.200 Kalorien. Straffe Leistung für einen Abend, finde ich. Die Ärztin wird sehr zufrieden sein mit meinen Bemühungen. Ich kann schließlich nichts dafür, dass das alles nichts bringt. Jedes Jahr um die Weihnachtszeit versuche ich tapfer, via Gans, Knödel, Süßigkeiten etc. einige Kilos zuzulegen, kriege aber kaum mal die 65 auf die Waage. Nicht viel auf knapp einsachtzig Länge – und binnen weniger All-Tage ist eh alles wieder weg, runter auf 60. Ich habe übrigens bis heute den ersten Gürtel in Gebrauch, den ich mir im zarten Alter von vielleicht 15 Jahren selbst gekauft hatte, Mitte der Achtziger.

Säßen wir jetzt auf einem Parfumo-Treffen, wäre ich womöglich längst erschlagen worden. Nun höre ich auch auf damit – und empfehle einfach ‚Stardust‘: den Duft zum niveauvollen Genuss ohne Kalorien.

Die Betonung liegt auf „niveauvoll“, denn Süß-Bomben gibt’s ja viele, bloß eben nicht selten mit brutaler Karies-Gefahr auf der Meta-Ebene. Der Schnick ist vorliegend die großartige Balance, die von Anfang bis Ende gewahrt bleibt, um das gleich vorwegzunehmen. Als richtiger Genuss-Duft weckt ‚Stardust‘ nur wenig Motivation, den Einzel-Aromen besonders figelinsch nachzuspüren, doch ein paar Dinge seien genannt:

Orangen-Bitterschokolade eröffnet. Köstlich fruchtig und herb. Und derart lebensecht, es ist verblüffend. Den Ausgleicher spielt ein grün-saurer Einschlag. Und um sicherzugehen, wird die Schoki rasch unterfüttert und aufgeraut, wohl von (Kakao)-Patchouli. Toller Gourmand-Akkord, der trotzdem gekonnt das allzu Süße vermeidet.

Die Vanille ist hintergründig und herb, dunkel und voluminös. Ich habe bereits anderndufts erlebt, dass sie geradezu das Rauchige streifen kann, so scheint’s auch hier. Schleichend löst sie die Schokolade ab, die Orange bleibt ein Weilchen länger und dimmt nur ganz allmählich weg. Ein wächsern-luftiger Hauch sorgt nun mit dafür, dass die Sache weder zu süß noch zu essbar wird.

Erst zum späteren Vormittag hin erfolgt die pyramidal erwartbare Verjahrmarktung, behutsam tritt eine zarte, karamellig-zuckrige Note hinzu, fein abgeschliffen von einem floral-fruchtigen Rest und unserem Wachs. Die diversen weiteren Beigaben kann ich mir mehr oder weniger gut einbilden,

Ohnehin gilt, wie meist bei Neuffer: Dass neue Teilnehmer das Spielfeld betreten, bedeutet nicht zwangsläufig, dass die schon Anwesenden es verlassen. Den ganzen Nachmittag über und bis in den Abend hinein umschweben Vanille, Kakao, Wachs, sachte Frucht-Reste einander in immer wechselnder Gewichtung. Das führt dazu, dass sich von einem Tag auf den nächsten unterschiedliche Nuancen ergeben. Etwas schwächere Dosierung lässt beispielsweise bei mir den Jahrmarkt-Part subtil werden.

Fazit: Rundweg gelungen. Dass derlei nie vollends „meins“ sein wird, tut nichts zur Sache.

Ich bedanke mich heute dreifach: Einmal bei meinem Sohn, dass ich das Pröbchen ebenfalls versuchen durfte, welches er – dies mein zweiter Dank – von der ‚Stardust‘-Schöpferin höchstselbst bekommen hat, um seiner übersichtlichen, allerdings durchaus exklusiven Vanilleduft-(zumeist Pröbchen)-Sammlung ein wahres Kleinod beizusteuern. Ihm gefällt der Duft sehr, wenngleich er einen Zacken lieber zu Guerlains ‚Spiritueuse Double Vanille‘ greift. Ich kann ihm das nicht verübeln, ein Neuffer-Duft ist für einen Zwölfjährigen fraglos eine Herausforderung.

Und drittens bedanke ich mich bei allen lieben Leuten hier und wünsche allseits eine schöne Weihnachtszeit.
27 Antworten
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Flakon
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Sillage
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Haltbarkeit
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Duft
SchatzSucher

107 Rezensionen
SchatzSucher
SchatzSucher
Top Rezension 49  
Ein schönes Rezept gegen Wetterblues
Die letzten Tage oder eher schon Wochen waren wettertechnisch eine ganz schöne Herausforderung. Man mußte sich wirklich fragen, ob man im Neoprenanzug und mit Bleigewichten an den Füßen das Haus verlassen soll oder nicht doch lieber den Schrank vor die Tür schieben, um das Elend völlig abgeschottet vorüberziehen zu lassen. Dazu gab es beim Aufenthalt an der frischen Luft immer wieder neue kostenlose Frisurenvorschläge, Sturmfrisur konnte man wirklich mal wieder wörtlich nehmen. Dazu gefühlt endlose bleigraue Dämmerung, die sich wie Mehltau über die Gemüter zog. Und bei den Regenmengen war man schon versucht zu denken, ob man ersäuft werden soll...
Nun ist gerade heut einmal dieses komische helle Ding am Himmel zu sehen, wie hieß das noch gleich... Lampe???
Und schwupp ist die brachliegende Laune mal wieder um einige Grade gestiegen, parallel zu den Temperaturen. Ich vermag keinen passenden Begriff für diese Jahreszeit zu finden oder besser gesagt zu diesem Zustand. Eigentlich hat es bitteschön zu dieser Zeit kalt zu sein. Meinetwegen darf es auch schneien. Aber offenbar kann man da oben kein Wetter mehr oder die alten Herrschaften können mit der modernen Technik nicht umgehen. Wer weiß das schon...

Nun sehnt man sich in so einer jammervollen Zeit entweder nach fröhlich hellen Frühlingsdüften, die uns ein wenig Sonnenschein in unsere Gemüter zaubern und uns mit lieblichen Blütendüften und/oder zartem frischem Grün schmeicheln, oder man ergibt sich und schaut aus nach wohlig wärmenden Kuscheldüften, die uns mit warmer Würze, Gourmandanklängen und süßen Tönen umgarnen.
Ich habe mich jetzt mal für die zweite Variante entschieden. Und was konnte mir da Schöneres passieren als Stardust von Frau Neuffer?
Ein Duft wie geschaffen für Schietwetter, Windstärke 11, Wolkenberge und Trübsal.
Ich habe die Gelegenheit zum intensiven Kennenlernen erhalten, indem mir ein Flakon leihweise zur Verfügung gestellt wurde.
Und dieses Kennenlernen ist höchst erfreulich verlaufen.

In den Düften von Frau Neuffer läßt sich sehr gut eine ganz eigene Handschrift erkennen. Diese meine ich hauptsächlich im Auftakt zu identifizieren. Und ich habe mittlerweile schon eine Menge Düfte aus dem Hause Neuffer kennengelernt.
Es ist diese gewisse Note aus Bienenwachs, Würze, Zitrusnoten und harziger Süße. Mir gefällt diese Note nicht in allen Neuffer-Düften. Mitunter wirken diese mir zu schwer und ölig und ich fühle mich oft an diese Orientläden erinnert, mit Räucherstäbchen, Duftölen und vielen Gewürzen, die schwer in der Luft hängen. Oder an weihnachtliche Aromen, die sehr in die kalte Jahreszeit passen, mir aber als Parfum nicht so ganz genehm sind.
Doch Stardust hat diese Note nur recht kurz und nicht so ausladend wie manch anderer Duft aus ihrer Hand.

Die Zitrusnoten sind deutlich wahrzunehmen, kommen mir hier etwas dunkler vor als sonst gewohnt. Sie sind auch nicht zu süß, haben aber auf jeden Fall das ihnen stets nachgesagte Vermögen, die Stimmung aufzuheitern. Die würzige Bienenwachsnote ist ebenfalls sofort präsent, überlagert aber nicht alles.
Das ist schon mal richtig schön. Der Duft entwickelt dann sehr schnell eine wunderbare köstlich-schokoladige Richtung, die von sparsam eingesetzten floralen Begleitern unterstützt wird.
Ich rieche sehr deutlich einen Dreiklang aus Kakao, Patchouli und Vanille heraus. Doch kommen diese Aromen ebenfalls nicht übermächtig süß daher. Die Vanille drängelt sich immer mal wieder ein wenig in den Vordergrund und spielt etwas mit der Schokinote herum, als wolle sie sagen "Mach mal Platz für mich!"
Diese Stardust-Vanille ist von eher dunklerer Natur, sie strahlt eine schöne Wärme aus, so wie den gesamten Duft eine wohlige und wohltuende Wärme umgibt.
Die würzigen und harzigen Noten unterstützen das Ganze zusätzlich noch, fügen sich aber ebenfalls harmonisch in das Gesamtbild ein.

Stardust ist trotz seiner gourmandigen Anklänge kein Duft, bei dem ich mich wie mit tonnenweise Zuckerguss überschüttet fühle und der nicht einfach lieb und zuckrig duftet. Hier und da hat Frau Neuffer ein paar schöne Kanten mit eingearbeitet, um den Duft nicht zu monoton wirken zu lassen und um die gourmandige Süße mit ein paar herben Untertönen zu verfeinern.
Das alles hat eine wunderbare Haltbarkeit, ich kann den Duft gut 9 Stunden wahrnehmen, und trotz einer gewissen Opulenz, die man nicht abstreiten kann, erschlägt der Duft nicht.

Ob man sich jetzt auf das Erlebnis Naturduft einlassen möchte oder lieber nicht, das darf jeder für sich selbst entscheiden. Ich finde aber, daß man diese Düfte ruhig einmal probieren sollte. Sie unterscheiden sich doch sehr vom klassischen Parfümerie-Handwerk.
Daß nicht jedem diese Machart zusagt, versteht sich auch.

Ich möchte Stardust eher in die kalte Jahreszeit einordnen, da ich mir diesen warmwürzigen Charakter im Sommer weniger gut vorstellen kann. Doch bei Schmuddelwetter und Kälte kommt dieser feine Duft genau richtig.
Schön dazu wäre noch ein Kamin, den ich leider nicht habe, eine Jumbotasse heißen Kakao, Kleidung, in der man wohnen kann, schöne Musik und ein gutes Buch. Und natürlich Stardust, damit man die Welt für eine Weile vergessen kann.
Außerdem ist der Duft völlig herrentauglich. Die Einordnung als Damenduft finde ich etwas irreführend, da der Duft auf mich völlig unisex wirkt.

Zu den Sternen kann der Duft mich zwar jetzt nicht tragen, doch die Wohlfühlatmosphäre, die er verbreitet, läßt mich auf jeden Fall wohlig schnurren. Und trübe Tage sind gleich eine ganze Ecke heller.
Während ich diese Zeilen schreibe, zieht es am Himmel auch tatsächlich schon wieder grau auf und das nächste Sturmtief rückt an. Also schnell zu Stardust greifen :-)

Ich danke unserer wunderbaren 0815abc von Herzen für das liebenswerte zur Verfügung stellen!
33 Antworten
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Flakon
8
Sillage
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Haltbarkeit
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Duft
Can777

242 Rezensionen
Can777
Can777
Top Rezension 37  
Seelenfeuer
Kann man einen Duft eine Seele geben? Ja,man kann! Zumindest hat es Annette Neuffer geschafft. Weil sie ein Stück ihrer eigenen dafür hergab so scheint es. Stardust ist für mich nicht nur ein Parfüm. Es ist verflüssigtes Seelenfeuer,weibliches, glitzerndes Seelenfeuer. Ein Duft der die weibliche Seele aufs wundervollste widerspiegelt und zelebriert.
Ein Elixier das verzaubert und berührt. Eine Endlosschleife aus Frieden und Harmonie.

Stardust ist wie ein warmer und beruhigender Herzschlag. Er ist nicht lüsternd und verrucht. Nein! Er ist warmherzig und friedvoll auf eine sehr geheimnisvolle Art und Weise. Schützend für die Frau die ihn trägt und anziehend für den Mann der ihn wahrnimmt. Der Duft von Stardust erstickt die Aura einer Frau nicht,er verstärkt sie vielmehr aufs angenehmste. Er strahlt Kraft, Zärtlichkeit und Fürsorge aus.

Seine Magie bezieht Stardust aus vielerlei köstlichen und verführerischen Zutaten. Die Kopfnote verbreitet sofort Wärme. Bitterorange bitter-süß und herb mit einer spritzigen Mandarinennote und einen Tröpfchen Bergamotte eröffnen den Zauber. Die Herznote lässt nicht lange auf sich warten und bringt das noch kleine Herz zum schlagen. Es beginnt nach gebrannten Mandeln und Zucherwatte zu duften,was auch Vanille sein könnte. Feine Schwingungen aus Osmanthus und äußerst zarten Rosenblättern tun ihr übriges. In der Basisnote kommt die ganze Kraft von Stardust zum tragen. Cremige Tonkabohne und weiche Siam-Benzoe vereinen sich mit geschmolzenen Bienenwachs-Absolue und Vanille. Herber Kakao und ein weich-erdiger Patchouli durchziehen den Duft wie ein Nervensystem aus Harmonie und Zärtlichkeit.

Fazit
Als Annette Neuffer Stardust erschuf muss sie sich im Einklang mit sich selbst und in völliger Harmonie mit ihrer Seele befunden haben,so scheint es. Dieser Duft erzeugt in mir das Verlangen die Frau die ihn trägt zu beschützen und zu wärmen. Er ist das Seelenfeuer der Weiblichkeit was in jeder Frau brennt und ewiglich leuchtet.
Danke Annette Neuffer für dieses wundervolle Geschenk an die Seele der Frau.

Stardust.....Du trägst deinen Namen zu recht!
21 Antworten
10
Flakon
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Sillage
8
Haltbarkeit
10
Duft
Jella

34 Rezensionen
Jella
Jella
Top Rezension 36  
Der Qualitätskomet
Mehr Schein als Sein. So lässt sich oft beschreiben, was der Markt in Sachen Parfüm hergibt. Ob Hollywood-, und Laufstegschönheit, Popstar, oder der angesagte coole Designer, die Werbung gaukelt uns beim Kauf der Produkte die Identifikation mit all diesen umschwärmten Personen vor. Das märchenhafte "Plopp", das einen Normalmenschen mit einem Sprühstoß umgehend in einen dieser Stars verwandelt, ist meines Wissens nach jedoch bisher ausgeblieben. Auch vermitteln uns die wunderschönen, um die Düfte gesponnenen Geschichten nicht mehr als eine Illusion. Bei Licht betrachtet ist in so manchem Flakon nicht mehr als kostengünstig hergestellte Massenware aus dem Chemielabor enthalten.

Mehr Sein als Schein finde ich hingegen bei den Düften von Annette Neuffer vor. Hier wird einem nichts vorgegaukelt. Statt synthetischer Identifikation wird in der Freisinger Duftmanufaktur hochwertiges Naturparfüm in die Flakons gefüllt. Der Unterschied zur Chemie ist eklatant.

Mit unverwechselbarer Handschrift komponiert Annette Neuffer Essenzen, viele davon in Bio-Qualität, zu duftenden Kunstwerken. Eines davon ist "Stardust", ein fruchtiger Gourmand. Dessen zum Dahinschmelzen schöne grüne Bitterorange berührt, und ebnet den sanft geschwungenen Weg hin zu einem vollen Kakaoduft, der an beste Schweizer Schokoladentradition erinnert. Der "Sternenstaub" hüllt seine Trägerin (ja ich sehe ihn eher, aber nicht ausschließlich als femininen Duft), in einen Kokon aus vollendet kuscheliger Geborgenheit. Trotz gelistetem Zuckerwatte-Akkord bleibt die Süße durchgängig verhalten. Perfekt eingearbeiteter Abrieb von Zitrusfrüchten verleiht dem luxuriösen Schoki-Traum eine wohltuende Lebhaftigkeit, deren latente Grundspannung von einem Hauch Mandel gebremst wird. Das Patchouli stützt wohltuend Weichheit der Vanille, gibt ihr so bei aller Verträumtheit einen gewissen Halt.

Um im Sternenbild zu bleiben: "Stardust" ist ein himmlischer Qualitätskomet in den unendlichen Weiten der Parfümwelt, der vor allem am herbstlichen und winterlichen Himmel seine volle Pracht entfaltet. Sein Duftschweif ist deutlich wahrnehmbar, ohne jedoch raumfüllend zu sein.

Eine kleine Warnung sei dennoch angebracht: Neuffer-Düfte wie Stardust verändern den Dufthorizont weil sie neue Maßstäbe setzen. Ein Zurück zur Beliebigkeit wird danach kaum mehr funktionieren.
11 Antworten
10
Flakon
8
Sillage
8
Haltbarkeit
10
Duft
FLUidENTITY

246 Rezensionen
FLUidENTITY
FLUidENTITY
Top Rezension 33  
Davon, einen Duft zu fühlen
Ihr gehört die Zukunft, Annette Neuffer. Es gibt wohl keinen eindrucksvolleren Namen für einen Duft als Stardust, kein eindrucksvolleres Design wie das des Flacons, der Sternenstaub versprüht. Er rieselt auf uns hernieder und verströmt Sternenduft. Der Duft umschlingt einen wie die schützenden Flügel eines Engels, der sich um einen sorgt.

Es fühlt sich süß an, es fühlt sich holzig an, es fühlt sich fruchtig an, es fühlt sich harzig an. Kann man einen Duft fühlen? Man kann einen Duft fühlen, man kann Stardust fühlen. Ich fühle Vanille, ich fühle die Mandarine. Ich spüre hin zum Kakao, selbst Laboratorio Olfattivo hat in der wunderbar adrenalinarmen Sinfonie Alambar den Kakao nicht besser fühlbar gemacht. Der Duft ist üppig, doch nicht schwer, dabei weich und sanft. Er funkelt gleichzeitig hell und dunkel. Die Vanille ist im Zentrum der Komposition aufgehoben. Der Sternenstaub schwirrt um die Himmelswächter vor den Pforten der Himmelskuppe und umschlingt die Himmelsboten.

Stardust symbolisiert mehrere Nuancen gleichzeitig, so wie jeder Duft aus der Manufaktur Annette Neuffers eine Kombination an Schattierungen und Nuancen darstellt. Ich fühle wie die Nuancen leben, so wie wenn man sich ganz im Sinne der fernöstlichen Philosophie all seiner Sinne und jeder einzelnen Pore des Körpers gewahr wird.

Was sich jeweils zeigt, ist Natürlichkeit. Die Natur des Menschen, wenn man in sich hineinfühlt und die Natur des Duftes, wenn man in ihn hineinfühlt. Hier ist Frieden, hier ist Glück, in der menschlichen Natur, in Stardust.
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Weitere Rezensionen

Statements

40 kurze Meinungen zum Parfum
MarieposaMarieposa vor 1 Jahr
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8
Duft
Osmanthusblüten-Sternenschauer
am Schokoladenhimmel
ein grünes Funkeln aus der Ferne
Mandarinenmond und
Honigtau auf Rosenlippen
44 Antworten
SchalkerinSchalkerin vor 3 Jahren
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Duft
Ganz warm, stark und dunkel ist der Sternenstaub. Orangig zimtig und erdig. Schoko Honig Duft, mit angenehmer Süße.
26 Antworten
SonnenwendeSonnenwende vor 3 Jahren
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Flakon
8
Sillage
9
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10
Duft
Im schokoladigen Dunkel
Orangen fruchtige Sterne funkeln.
Balsamischwürzig,
Herz süß und schwer,
von Liebe getragen,
es weihnachtet sehr.
19 Antworten
0815abc0815abc vor 8 Jahren
10
Flakon
7
Sillage
9
Haltbarkeit
10
Duft
Dieser Duft ist wirklich wie Sternenstaub.Ein feines Gespinst aus Trost und Glück legt sich auf die Seele.Riecht und hält unendlich.
0 Antworten
FrauKirscheFrauKirsche vor 1 Jahr
7
Sillage
8
Haltbarkeit
7.5
Duft
Figuren aus
Kakaopuder
im Orangenlicht
mit kleinen
Zuckerwattegesichtern
Im weichen Wachs
Abdrücke von
Patchoulipfoten
Vanillegekuschel...
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