06.04.2026 - 09:47 Uhr

gaborbodtner
35 Rezensionen

gaborbodtner
Safran, aber nicht so
Bohoboco macht Parfums, die keine Angst vor ihren eigenen Namen haben. Wet Cherry Liquor. Polish Potatoes. Magic Mushrooms.
Da klingt ━━━━ Saffron fast ungewöhnlich zurückhaltend, vier Striche und ein Gewürz. Aber der Duft dahinter ist alles andere als schlicht.
Der erste Kontakt ist dicht und sofort präsent. Gewürznelke, Kurkuma, Ingwer, Kardamom, Kreuzkümmel, Koriander, Anis... das ist eine Gewürzküche, keine Parfümerie. Warm, leicht erdig, mit einer Schärfe, die nicht beißt, sondern einfach da ist. Der Safran, eigentlich namensgebend, spielt hier überraschend wenig die Hauptrolle. Er verbindet, gibt Farbe, hält alles zusammen, tritt aber nicht vor. Das ist eine bewusste Entscheidung, und ich finde sie mutig.
Im Herzen übernehmen Tamboti-Holz und thailändisches Oud. Letzteres hätte leicht dominieren können, tut es aber nicht. Es bleibt im Hintergrund, gibt Rauch und Tiefe, ohne den Gewürzcharakter zu überrollen. Das Ylang-Ylang schmuggelt sich als floraler Unterton durch, kaum wahrnehmbar, aber er ist da und verleiht dem Duft eine leise, fast versteckte Wärme.
Und dann die Basis. Patchouli, Honig, Vanille, Moschus das ist der Moment, in dem Bohoboco ━━━━ Saffron von einem interessanten Gewürzduft zu etwas wirklich Rundem macht. Warm, ein bisschen süßlich, ohne zu kleben. Haltbarkeit und Sillage beide gut – er trägt sich durch den Tag, ohne zu nerven.
Nicht für jeden, der Safran auf dem Etikett liest und leichte Eleganz erwartet. Aber für alle, die orientalische Würze mögen und keine Angst vor einem Duft haben, der eine Küche kennt... unbedingt testen.
Da klingt ━━━━ Saffron fast ungewöhnlich zurückhaltend, vier Striche und ein Gewürz. Aber der Duft dahinter ist alles andere als schlicht.
Der erste Kontakt ist dicht und sofort präsent. Gewürznelke, Kurkuma, Ingwer, Kardamom, Kreuzkümmel, Koriander, Anis... das ist eine Gewürzküche, keine Parfümerie. Warm, leicht erdig, mit einer Schärfe, die nicht beißt, sondern einfach da ist. Der Safran, eigentlich namensgebend, spielt hier überraschend wenig die Hauptrolle. Er verbindet, gibt Farbe, hält alles zusammen, tritt aber nicht vor. Das ist eine bewusste Entscheidung, und ich finde sie mutig.
Im Herzen übernehmen Tamboti-Holz und thailändisches Oud. Letzteres hätte leicht dominieren können, tut es aber nicht. Es bleibt im Hintergrund, gibt Rauch und Tiefe, ohne den Gewürzcharakter zu überrollen. Das Ylang-Ylang schmuggelt sich als floraler Unterton durch, kaum wahrnehmbar, aber er ist da und verleiht dem Duft eine leise, fast versteckte Wärme.
Und dann die Basis. Patchouli, Honig, Vanille, Moschus das ist der Moment, in dem Bohoboco ━━━━ Saffron von einem interessanten Gewürzduft zu etwas wirklich Rundem macht. Warm, ein bisschen süßlich, ohne zu kleben. Haltbarkeit und Sillage beide gut – er trägt sich durch den Tag, ohne zu nerven.
Nicht für jeden, der Safran auf dem Etikett liest und leichte Eleganz erwartet. Aber für alle, die orientalische Würze mögen und keine Angst vor einem Duft haben, der eine Küche kennt... unbedingt testen.



Kurkuma
Safran
Gewürznelke
Kardamom
Koriander
Anis
Ingwer
Kreuzkümmel
Labdanum
thailändisches Oud
Ylang-Ylang
Tamboti-Holz
Moschus
Honig
Patchouli
Vanille

Ergoproxy
44muc
MartialScent
lmlzr
adrianlauren































