Fahrenheit

Eau de Toilette (1988)
Fahrenheit (Eau de Toilette) von Dior
Flakondesign: Marie-Christine de Sayn-Wittgenstein
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Fahrenheit (Eau de Toilette) (Dior)
Fahrenheit (Eau de Toilette) (Dior)
7.9 / 10     732 BewertungenBewertungenBewertungen
Fahrenheit (Eau de Toilette) ist ein beliebtes Parfum von Dior für Herren und erschien im Jahr 1988. Der Duft ist holzig-würzig. Die Haltbarkeit ist überdurchschnittlich. Es wird von LVMH vermarktet.

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Duftnoten

Kopfnote KopfnoteBergamotte, Kamille, Lavendel, Mandarine, Muskatblüte, Weißdorn, Zeder, Zitrone
Herznote HerznoteGartennelke, Geißblatt, Jasmin, Maiglöckchen, Muskat, Sandelholz, Veilchenblatt, Zeder
Basisnote BasisnoteAmber, Leder, Moschus, Patchouli, Tonkabohne, Vetiver

Bewertungen

Duft

7.9 (732 Bewertungen)

Haltbarkeit

8.3 (458 Bewertungen)

Sillage

7.8 (422 Bewertungen)

Flakon

7.6 (434 Bewertungen)
Eingetragen von DonVanVliet, letzte Aktualisierung am 24.02.2017

Kosmetik zum Parfum bei Cosmetio

Fahrenheit Gel Douche

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Kommentare

Flakon 9.0/10
Sillage 7.0/10
Haltbarkeit 8.0/10
Duft 8.5/10
Sehr hilfreicher Kommentar    6 Auszeichnungen
We Shell overcome
"Jetzt krieg' dich doch mal wieder ein..."
"Nee, niemals! Sie ha'm einfach mein geliebtes Mürpsel-oc-Bürxel da raus genommen. Das Herz! Das ist jetzt nur noch "renheit!"
"Na, komm, da, haste n' Taschentuch. Als ob du von dererlei groß was verstehst! Du meinst vielleicht Methyl Octine Carbonat. Was hattest du noch mal in Chemie?"
"Is doch egal! Jedenfalls is' das so, als ob du aus einem Popsong die Hookline raus schneidest. Als würden sie aus "Never let me down again" die Stelle rausnehmen, wo er singt "I'm taking a ride with my best friend..." - was wär' dann? Du tätst dumm gucken. Und ich red' nicht vom Text, ich mein' die ganze Stelle.
"Weiß' ich nicht - käm' drauf an."
"Oder sie würden sagen - o.k., du darfst deinen Hit spielen, aber bitte ohne Fis und hohes D. Und nicht mit allen Intervallen, große Terzen dürfen höchstens 2x vorkommen!"
"Na und? Beschränkung kann auch Kreativität erzeugen. Schau dir japanische Grafik an."
"Aber Mürpsel-oc-Bürpsel macht doch diese wunderbare Petroleum-Pauke... das Aral-Erlebnis...dieses We-Shell-overcome-feeling ...den Motor-oil-Mojo..."
"Ruhig Blut, mein Lieber. Stell dir mal folgendes vor: du kommst morgens in deine Lieblingsparfumerie. Und da siehst du die unverwechselbare Flasche. Die heutige Version. Aber zum ersten Mal. Ganz neu. So. Und dann - probierst du es."
"Na und?"
"Moment! Erst mal must du dein Hirn kurz re-setten, das limbische System mal anders vernetzen. Erinnerung überbrücken und dann Neustart..."
"Du meinst wohl, das könnt ich nich'?"
"Na ja, so leicht ist das nicht, vor allem für solche Vintage-Hasen wie du einer bist."
"Krieg' ich locker hin."
"Schön! Was würdest du dann riechen? Das übliche Mainstream-Gebräu?"
"Nö, das nicht grad. Schon was eher Ungewöhnliches. erst mal leicht zitrisch, aber dann kommt schon was Ernsteres und Herbes aus der Tiefe..."
"O.k., und was noch?"
"Na, dazu noch Gras, ein paar Blumen, schon auch Veilchen..." (Grummel)
"Das ist doch cool, oder? Blumen für den Herren, in solcher Begleitung. Voila - geht alles. Und mal ehrlich - ist da nicht doch auch noch ein bisschen so was wie Petroleum verschüttet worden?"
"Doch, schon, aber..."
"Halt, nicht rückfällig werden. Jetzt ist jetzt und gestern war gestern."
"Das musst du gerade sagen!"
"Ja, muss ich. Und - wie beurteilst du das Ganze jetzt?"
"So gesehen..."
"Gerochen..."
"Nicht schlecht, das nicht, die Basis ist ja auch noch weich und irgendwie...vielleicht sogar gut. Eher sogar..."
"Mojo?"
"Hmm..." (Schnief)
"Na siehste... hier, putz' dir mal die Nase. Und rück' deine Mütze mal grad."
"So gut?"
"Nee, lass mich mal...so...so sitzt sie richtig!"
"Danke!"
"Aber gern!"
"Weißte was?"
"Was?"
"Worüber wir froh sein können?"
"Nö, wo drüber?"
"Dass uns keiner zuhört..."
"Ein Glück!"
4 Antworten
Flakon 10.0/10
Sillage 8.0/10
Haltbarkeit 8.0/10
Duft 10.0/10
6 Auszeichnungen
Bis dass der Tod uns NICHT scheidet
ALS ICH MIR VORNAHM EINEN KOMMENTAR ZU FAHRENHEIT ZU SCHREIBEN, STELLTE ICH FEST DASS ES MIR SCHWER FIEL DIE PASSENDEN WORTE ZU FINDEN UM DIESEN DUFT ZU WÜRDIGEN. DAHER WERDE ICH JETZT AUS DEM BAUCHHERAUS SCHREIBEN.

JA NATÜRLICH, DAS PRINZIP WIE DER VATER SO DER SOHN PASS AUCH BEI MIR…ICH HABE IHN ALLERDING IN DEN LETZTEN 20 JAHREN NIE GETRAGEN, NICHT WEIL ICH IHN NICHT MOCHTE SONDERN EHER WEIL ICH DACHTE ZU GEWÖHNLICH ZU SEIN MIT EINEM DUFT DEN SO VIELE BEGEISTERT BENUTZTEN. DANN STIESS ICH AUF FAHRENHEIT ABSOLUT UND WAR WIE VOM BLITZ GETROFFEN, UND MUSSTE IHN MIR SOFORT BESORGEN, SO DÜSTER UND DUNKEL WIE ER WAR. WENIG SPÄTER HOLTE ICH MIR NOCH FAHRENHEIT 32 UND WAR BZW. BIN VERZÜCKT VON DIESER EINZIGARTIGEN KOMPOSITION.

ÜBER UMWEGE KAM ICH IN DEN GENUSS EINR FAHRENHEIT 50 ML FLASCHE AUS DEM JAHRE 2009. ICH SPRÜHTE UND WAR…. JA WO WAR ICH EIGENTLICH? IM HIMMEL VLLT, NEIN DAS IST ZU PLUMP, ICH WAR BEI MIR, MITTIG, STRENG, ANGEKOMMEN, STABIL! MEIN EGO FEIERTE SEINE WIEDERENTDECKUNG!

JAJA DUNFTENTWICKLUNG UND SO, MANDARINE… VEILCHEN….BENZINGERUCH….LEDER. DARAUF WILL ICH NICHT EINGEHEN, KENNT DOCH JEDER.

FAHRENHEIT IST KEIN DUFT, SONDERN EHER EINE LEBENSEINSTELLUNG ZU DÜFTEN! ES IST SO URMÄNNLICH WIE ADAM. ER WAR DER ERSTE UND LETZTE, DA NACH IHM ALLE EINEN ZEUGEN HATTEN NUR ER WAR VON UNGEZEUGTER NATUR!

ICH LIEBE FAHRENHEIT, JA WIRKLICH AUS TIEFSTEM HERZEN. ICH BIN MIT IHM GLÜCKLICH, GEH MIT IHM INS BETT, ZUR ARBEIT, ZUM SPORT. ER IST NUN MEIN LEBENSBEGLEITER, MIT DEM ICH IM SARG LIEGEN MÖCHTE!
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Ich konnte nie Fahrenheit in Celsius umrechnen…
Ich weiß, ich kommentiere hier einen Duft, der schon so alt ist wie die Menschheit selbst und vermutlich sogar noch älter (fragt mich nicht wie das gehen soll :D), doch ich habe Fahrenheit nie wirklich getestet und da dachte ich, dass es erstens endlich mal Zeit dafür wäre und zweitens,… naja, wer kann euch besser mit unendlichen Kommentaren auf die Nerven gehen, als meinereiner?

Abgesehen davon solltet ihr wissen, dass mich dieser Duft extrem nervt mittlerweile. Aber nicht, was den Duft an sich angeht, sondern eigentlich nur verursacht durch ein paar Kumpels, die in der Welt der Düfte so versiert sind wie ich mit meiner Pflanzenkenntnis, also gar nicht! Jedesmal wenn sie einen neuen Duft kaufen möchten, empfehle ich immer so einige Düfte, dann testen sie diese durch, murmeln irgendwas von „ja, hm, der ist nicht schlecht“ und holen dennoch immer und immer wieder Fahrenheit. Aber nicht, weil sie den Duft so toll finden, sondern weil ihn doch „jeder trägt“ und er gut bei den Damen ankommen soll, wobei ich mir beim letzten nicht so sicher bin… aber hab das auch nie getestet... kann dazu nix sagen.

Egal, kommen wir zum Duft…

Der Duft:
Der Duft beginnt zitrisch und leicht würzig mit Bergamotte und Zitrone, aber auch mit Muskat sowie einen immer stärker werdenden Lavendel. Durch Zitrone und Lavendel hat der Duft anfangs einen typischen, klassischen Ansatz. Allerdings muss ich sagen, dass der Duft, zumindest am Anfang, auch ein wenig wie Gummi riecht. Ich musste das mehrmals testen, nachdem eine Parfuma mich darauf aufmerksam gemacht hatte und ja, sie hat (ausnahmsweise mal) recht. Auf einem Teststreifen kann man den Gummigeruch sogar noch deutlicher wahrnehmen.
Ab der Herznote riecht man weiterhin einen starken Lavendel, dazu kommen nun herbe und pflanzliche Düfte dazu. Da ist einmal die deutlich riechbare Nelke, die eine schärfere Note versprüht.
Die anderen Pflanzen sorgen für das herbe, sind aber meiner Meinung nach nicht eindeutig identifizierbar. Wobei die Veilchen für die leichte Süße sorgen sollten.
Noch etwas später riecht man weiterhin Nelken und leicht süßliche Noten, hinzu kommen dann noch Leder und Hölzer. Außerdem wird nach und nach die pflanzliche Süße durch den etwas dunkleren Moschus ersetzt und der Duft riecht im Hintergrund etwas erdig, was das „Werk“ des Patchoulis sein sollte.

Die Sillage und die Haltbarkeit:
Die Ausstrahlung ist zu Beginn nicht schlecht, aber später dennoch nur überdurchschnittlich bis gut. Er ist zwar bei hoher Dosierung schon sehr gut bei einem riechbar, aber ich empfinde ihn nicht so stark wie die Durchschnittsbewertungen hier anzeigen. Ich denke mal, dass er früher stärker war.
Die Haltbarkeit ist gut, so dass ich auf etwa zehn Stunden komme. Auch hier war der Duft früher sicher noch länger haltbar.

Der Flakon:
Der Flakon sieht aus wie eine Flasche mit einem alkoholischen Getränk darin und hat einen schönen, rot-gelblichen Farbverlauf. Auf ihn wurden der Name und die Marke aufgedruckt. Der Deckel ist schwarz und zylindrisch. Alles ganz okay, aber für mich nicht unbedingt besonders schön, liegt dafür aber gut in der Hand.

Tja, das ist er also, Fahrenheit. Ein Duft, der duftmäßig etwas in die Jahre gekommen ist und durch seinen klassischen Ansatz eher weniger für jüngere geeignet zu sein scheint.

Die Verwendbarkeit liegt mehr im Herbst/Winter, obwohl er auch noch gut im Frühling geht, für den Sommer ist er allerdings etwas zu schwer. Fahrenheit kann man sowohl als Alltagsduft und auch zum Ausgehen verwenden, wobei ich finde, dass es gerade zum Ausgehen nicht gut genug riecht, jedenfalls für mich. Hierfür gibt es, wenn man bei der Marke Dior bleiben möchte, viel angenehmere Düfte wie beispielsweise Dior Homme (Intense). Na jedenfalls ist das meine Meinung, und es ist mir egal, wie toll alle diesen Duft finden (also her mit euren Daumen runter!.... ach, es gibt ja keine Daumen mehr, mu ha ha ha… nein, jetzt klicken die auf „nicht hilfreich“!!! Argh, Verschwindet!).

*seufz*

Es mag sein, dass der Duft damals DER DUFT der Düfte oder so war und ihn heute noch so viele nett finden, obwohl auch hier mittlerweile über Reformulierungen gejammert wird (was ich aber durchaus verstehen kann, ich echt schlimm wenn ein geliebter Duft nicht mehr so duftet wie man ihn gewohnt ist), aber so ganz mein Duft ist er nicht und wird er auch nicht sein.

Doch wie gesagt, man kann den Duft testen, wobei er vermutlich ohnehin den meisten bekannt sein sollte.
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Flakon 8.0/10
Sillage 8.0/10
Haltbarkeit 8.0/10
Duft 10.0/10
Erstklassiger Kommentar    14 Auszeichnungen
Tankstelle, Benzin, 5-Tage-Bart und Erinnerungen....
Hallo zusammen,

ich bin ganz frisch hier angemeldet - als Leser bin ich schon länger fleißig dabei;-).
Möchte mich zu dem für mich wichtigsten Duft überhaupt äußern...
Dior Fahrenheit - hm, dann versuche ich mal einfach zu starten...

Warum ist Fahrenheit so wichtig für mich? Ich verbinde meinen lieben Vater einfach mit diesem Wässerchen. Eine wunderbare Zeit. Ende der 80er / Anfang der 90er zu meinen Grundschulzeiten war dies immer der Duft, welchen mein Vater zu besonderen Anlässen trug.
Es war für mich immer der Inbegriff eines starken Mannes; Papa trug Bart, die Hemden wurden leicht geöffnet getragen, Haare auf der Brust, Raucher. In diesem Alter ist der Vater sowieso der stärkste Mann überhaupt.
Nach dem Motto "wenn ich mal groß bin..." war es für mich immer einfach der Duft schlechthin.
Er ist auch jetzt noch - jetzt trage ich ihn selbst.
Mit Anfang 20 versuchte ich mich selbst ran, war super. Für mich zumindest... Passte wahrscheinlich mal gar nicht zu mir. Hatte nix von Sport oder Jüngling. War aber egal.

Der Geruch von Benzin, Werkstatt, Autos (vielleicht auch Metallverarbeitung, Emulsionen, Schmierstoffe?) ist in Dior Fahrenheit. Und an seinem Träger.
Leder. Ordentlich Leder. Irgendwie gut getragene Lederjacken. Warme Hölzer.
Fahrenheit riecht warm, maskulin. Nix Süßes, einfach kernig. Mann eben.

Einfach ein Eau de Toilette aus der Zeit, welche für mich einfach prägend war.
Und für mich ist Fahrenheit das ganze Jahr tragbar. Vielleicht nicht für jeden so empfunden.
Ist mir aber egal. Genauso, wie es mir damals als junger Mann egal war.

Die Haltbarkeit ist wunderbar - ich nehme ihn an mir 6-7 Stunden locker wahr.*
Ich fühle mich einfach wohl damit und das über die ganze Zeit der Haltbarkeit hinaus, denn irgendwie ist er noch immer da. Nur nicht mehr so bombig.
Nix von Mainstream, irgendwie nicht modern. Oldschool irgendwie.
Ein Duft aus der Zeit, als die Männer sich noch nicht die Brust rasierten.
Irgendwie waren das andere Kerle.

Jetzt bin ich einer von den Männern. Brust rasieren? No way. Mal ein paar Tage nicht rasieren? Geht. Lederjacke? Täglich. Anders sein als die Anderen? Bin ich.

Mein Vater lebt leider nicht mehr. Ich halte den Duft einfach in Ehren an Ihn und bin Fahrenheit verfallen.
Und das wird immer so bleiben.
Passt irgendwie auch super zu meinem Beruf als Autoverkäufer. Bin auch gerne mal in der Werkstatt...

Viele Grüße aus Schwaben von einem Westfalen,
Michael

*Update zur Haltbarkeit: sind doch eher 7, 8 Stunden, wie ich meine. Strahlt an mir wunderbar.
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Kein "Höschen-auszieher" GARNICHT HILFREICHES KOMMENTAR
Zusatz/ Vorwort: Ich, weiblich, unter 30, hetero, äußere meine persönliche, weibliche Meinung zu diesem Herrenduft, sowie meine persönlichen Erfahrungen damit. Der Titel entsprang nicht aus meinem Wortschatz. Und vorrab, ich fahre halt nicht auf Fahrenheit ab. Sorry an die Anhänger. Einfach nicht lesen...

Fahrenheit und ich, das ist so eine Sache...

Eine Zeitlang habe ich zu einem bestimmten Thema viel im Internet geforscht, recherchiert, mich durch Foren, Dating-seiten, Blogs durch gekämpft.
Mir ist das fast peinlich... aber ich habe nach den ultimativen Parfums gesucht, die auf das andere Geschlecht sehr anziehend wirken. Damen- und Herrenparfums. Einfach aus Interesse und um vielleicht DEN Duft Nummer 1 für mich und für meinen Freund zu besorgen.
Allerdings gefiel mir das was ich unter den erotischten Damen-düften fand überhaupt nicht. Chanel Nr. 5 ? Doch nicht euer Ernst... Ich war sehr enttäuscht. Fand dann eine Hitlist, von einem Typen erstellt, die die "Top- Höschen- auszieher" Parfums listete und sehr nett ( *räusper) kommentierte.
Ich testete anschließend alle Düfte im Douglas.
Auf Platz 1 war "Fahrenheit"!!!! Der nette Autor bezeichnete den Duft als ultimativen Weiber- fänger. Na das wollte ich doch mal ertestet haben ^^ ...
Also nahm ich das halbwegs ansehnliche Dior Fläschchen und sprühte los.
Sofort stieß mir eine schon längst begrabene Erinnerung in den Kopf... Abscheu machte sich breit. Eine Erinnerung an einen der Kerle, den ich des öfteren datete, bevor ich der Männerwelt den Rücken kerte und schließlich meinen jetzigen Partner fand...
Der Typ war ja ok, schwärmte nur meist von sich selbst und von seinen Zerflossenen, denen ich sehr ähnlich sah. Ein Weiberheld, ein super Liebhaber, wollte er mir weis machen. Ich empfand ihn trotz der unzähligen Poser- Fotos als eher unmännlich. Das er viele Weiber hatte stimmte, aber warum die nicht lang bei ihm blieben spürte ich auch sehr schnell ^^
Und ja! Er trug Fahrenheit. Ein für mich Möchtegern- Poser - Duft, Möchtegern- sexy sein, 90er Technoszene, Möchtegern- männlich sein Duft, und bin doch nur ein Viel- redner, Halbnackt- Fotos ins Internet stellen- Kerl und habe in Wirklichkeit nichts in der Hose...
Ja und genau das ist meine Assoziation mit diesem Duft.
Ein seltsam süßlicher Duft, ganz dezent holzig. Erinnert mich irgendwie an Verwesungsgeruch.
Ich rieche definitiv Kamille und etwas Leder. Der Rest schwer definierbar.
Für mich persönlich kein männlicher Duft... Nicht im geringsten. Und auch kein "Höschen- auszieher".
Vielleicht fliegen wirklich manche Damen drauf... so wie manche Herren Chanel Nr. 5 mögen.
Aber ich nicht.
19 Antworten
5 Auszeichnungen
Benzin im Blut
Benzin- und Lösungsduft mochte ich schon immer. Wenn ich mit meinem Vater unterwegs war und wir tanken mussten, bin ich immer in der Nähe der Zapfsäule geblieben und habe den Geruch genossen.
Er kaufte sich dann auch oft die Zeitung und Zigaretten und für mich gabs immer Eis. Immer ein Bum Bum.

Als ich dann endlich 18 war und meinen Führerschein hatte, wurden im es Laufe der Autos immer mehr Zylinder, immer mehr Hubraum.

Heute V8 und vor kurzem Fahrenheit ausprobiert. Himmlischer Geruch dieser Kombination von Tabakgeruch, Benzin und Druckerschwärze....und 25 Jahre in die Vergangenheit.

Auch hier von einem sehr netten User Vintage und die aktuelle Version bekommen zum direkten Vergleich. Das alte hat mehr Oktan, aber das neue riecht immer noch gut.

Nur das Bum Bum kaufe ich mir dann doch ab und an selbst und ärgere mich, dass es kleiner als früher ist. Oder ich einfach erwachsen wurde.
2 Antworten
Flakon 9.0/10
Sillage 10.0/10
Haltbarkeit 10.0/10
Duft 10.0/10
2 Auszeichnungen
Männlich rein und sauber...
... fühl ich mich zumindest immer wenn ich den Duft trage ; das Dior Fahrenheit dass ich doch schon seit einigen Jahren kennen und lieben gelernt habe. Ja dieser Duft gehört eindeutig zu meinen Liebsten und den meist geschätzten meiner Sammlung, denn es ist meiner Meinung nach das ganze Jahr über gut tragbar.
Bevor ich einen Duft auftrage überlege ich immer mit was ich mich duschen soll :p und bei Fahrenheit finde ich harmoniert wunderbar das FA Spicy Black.
Die Haltbarkeit von Fahrenheit ist fantastisch und ab 4 Sprühstoßen gestaltet sich die Sillage so dass der Raum in den man sich als Träger von Fahrenheit befindet , ganz einem alleine gehört ! ;)
Alles in allem finde ich Dior Fahrenheit ist ein einzigartiges Parfum , - ein Duft den es kein zweites mal gibt und nicht mit einem anderen zu verwechseln ist.. meiner Meinung nach. :)
Flakon 8.0/10
Sillage 7.0/10
Haltbarkeit 7.0/10
Duft 7.5/10
2 Auszeichnungen
Fleischmütze und Co.
Nun, insgesamt gesehen dürfte Fahrenheit wohl einer der markantesten Düfte sein, die jemals erschienen sind.
Ich habe ihn stets geschätzt und immer respektiert, konnte mit dem Original aber irgendwie zu keiner Zeit sonderlich viel anfangen, woran das auch immer liegen mag.

Vielleicht ist er mir einfach zu maskulin, vielleicht steht er mir auch schlicht und ergreifend nicht.
Die Flanker Fahrenheit 32 und Absolute gehören hingegen zu meinen absoluten Favoriten.
Sillage und Haltbarkeit des Originals sind durchaus zufriedenstellend, waren aber, wenn ich mich recht erinnere, anno dazumal auch schon einmal deutlich besser.

Auf alle Fälle gehört er aber zu den so genannten "Selektionsdüften", welche nunmal einfach nicht von jedem getragen werden können.
Kürzlich traf ich einen Herrn mittleren Alters mit Fleischmütze, Bart und Bauch, welcher reichlich Fahrenheit aufgetragen hatte und muss sagen: Dieses Arrangement passte absolut perfekt, wäre ich vom anderen Ufer, dann hätte ich ihm wahrscheinlich Avancen gemacht.

Kurzum, ein ewiger Klassiker, der am richtigen Träger durchaus ein Aphrodisiakum sein kann.
2 Antworten
Flakon 7.0/10
Sillage 6.0/10
Haltbarkeit 6.0/10
Duft 8.0/10
Weniger hilfreicher Kommentar    1 Auszeichnung
Performance hat nachgelassen.
habe mir im April 2016 ein Fläschen gegönnt da ich mal wieder ein gutes Parfum mit guter Haltbarkeit und Sillage haben wollte also ein 8Std. + Monster aber leider ist dies nicht so würde auf max. 5-6Std. tippen also würde da wohl mal wieder der Rotstift angesetzt wie leider bei fast allen Parfums im Mainstream Bereich.
Schade.
2 Antworten
2 Auszeichnungen
Neue Formel
ich bin ein riesen Fan von schweren Düften , und da ich viel gelesen hab das Fahrenheit sehr Intensiv ist und lange hält habe ich ihn mir zugelegt.
Der Duft ist sehr einzigartig ich kann ihn mit nichts vergleichen , aber er wurde refomuliert! Sillage und Haltbarkeit sind für Dior und den preis nicht ausreichend ich denke so bis zu 5 stunden ist er dann ausgelastet , Sillage ist den ganzen duftverlauf über Hautnah.
Ich wünschte ich könnte besseres schreiben aber es ist so, aber Fahrenheit Parfum ist das komplette Gegenteil Sillage und Haltbarkeit überdurchschnittlich, sollte man ausprobieren wenn man was für sein geld haben möchte ;)
3 Antworten
Flakon 5.0/10
Sillage 8.0/10
Haltbarkeit 8.0/10
4 Auszeichnungen
Ich gestehe: Ich verstehe ihn einfach nicht.
Ich kann diesen Duft nicht deuten. Als ich ihn Anfang der Neunziger Jahre besaß, roch er für mich irgendwie nach einer Mischung aus verschüttetem Diesel und ungepflegtem Bauarbeiter. Ärmelloses Feinrippshirt, vollkommen verschwitzt, Haare auf dem Rücken. Beim Pinkeln die eigenen Stiefel erwischt und es stört ihn auch nicht weiter. Ich fand das scheiße damals. Nicht unschön, sondern richtig scheiße. Mir wollte nicht einleuchten, warum man sich mühsam den eigenen Körpergeruch abwäscht, nur um dann einen derart dreckigen Duft aufzulegen.

Aber es ist es Klassiker meiner Sturm- und Drangzeit und es gibt ihn noch zu kaufen. Seine Fans hat er immer noch und viele Menschen lieben ihn. Also muss doch was dran sein. Da ich kein großer Freund von Parfümerien bin mit vor-Ort-Probeschnuppern und dabei die Ohren vollgequasselt bekommen, habe ich ein 50 ml Sprühfläschchen blind bestellt. Dieses Mal wird mir der Duft schon gefallen. Düfte kann man ja auch lernen. In einem Vierteljahrhundert wird sich gewiss auch das Duftempfinden geändert haben und erwachsener geworden sein. Und überhaupt!

Große Freude, als das Paket bereits heute ankam. Obwohl noch andere Wässerchen im Karton lagen, ging der erste Griff zum Fahrenheit. Einsprühen, Kopfnote wittern, abwarten, nachschnüffeln, stutzen, drauf rumreiben (ja, ich weiß, dass das ganz böse ist und dass man damit die Duftmoleküle zerstört, mache ich aber trotzdem), nochmal schnüffeln und ...

... Panik! Blanke Panik! Zwar rieche in den verschwitzten Bauarbeiter nicht mehr, der den Diesel seiner Baumaschine überlaufen lassen hat, weil er sich gerade auf die Stiefel gepinkelt hat, aber nun rieche ich irgendwie einen Chemieunfall. Die Kaugummifabrik wurde irrtümlich mit Gummimasse für Autoreifen beliefert. Vulkanisiermaschine ist explodiert. Irgendwas in der Art. Wieso komme ich mit diesem Duft nicht klar; was ist nur kaputt mit mir? Ich rieche auch keine der Noten heraus, die in der Duftpyramide angegeben sind, kann mit meinem Riechkolben einfach keine der angeblichen Duftnoten geruchstechnisch extrahieren. Ich rieche nur einen einzigen, synthetischen Chemiebrei. Warum? Bei anderen Düften versage ich doch nicht. Dieser Duft bringt mich um den Verstand. Ich beneide alle, die aus diesem Duft Gottweißwas herausriechen. Selbst wenn es gar nicht drin ist.

Kurzum: Ich kann diesen Duft nicht bewerten, weil ich einfach nicht damit klarkomme. Allerdings: Für mich scheint Fahrenheit eine passable Layer-Unterlage zu sein. Der Arm, an dem ich erst Fahrenheit getragen und später mit Terre d'Hermès übersprüht habe, riecht für mich deutlich interessanter als der, an dem ich Terre d'Hermès pur trage. Hey, ich habe gesagt, dass ich das interessant finde, nicht dass es euch gefallen würde. Also schüttelt bitte nicht so laut mit dem Kopf. ;-) Im Ernst: Keine Wertung für den Duft an sich von mir. Kielwasser und Ausdauer sind auf alle Fälle ordentlich. Der Flakon ist zweckdienlich aber auch kein Meisterwerk. Muss er ja auch nicht sein, funktionieren soll er.

Wer mag, kann ja ruhig per Antwort schreiben, warum der Duft mutmaßlich nicht funktioniert bei mir oder wie ich nochmal an ihn herangehen könnte. Mich lässt er jedenfalls ziemlich ratslos zurück, der Bauarbeiter mit dem überglaufenen Diesel und dem Chemieunfall in der Kaugummifabrik.
3 Antworten
Duft 4.0/10
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Was ist "Or Black"?
"Or Black" hat eben Jean-Louis Sieuzac für die Handelsmarke Pascal Morabito zusammen gemischt. "Fahrenheit" und "Or Black" ist eine gemeinsame Handschrift anzumerken. Dabei dürfte es sich um die freizügige Überdosierung der Aromachemikalie Iso-E-Super handeln, die dem "Or Black" mit bitt'ren Substanzen zusammen die Düsternis gibt, und im Fahrenheit die hochaktive Strahlkraft eines Veilchenkonstituens in erträglichen Bahnen hält*.

Ich halte beide Parfüms für übermäßig gewagt und untragbar. Wohl ist in beiden Fällen die De-konstruktion der chemischen Natur (sic!) moderner Parfüm gelungen. Man wird mit der Nase darauf gestupst, woher denn die Geruchssensationen kommen, nämlich aus dem rohrverschlingerter Reaktor. Aber das ist dann kaum abendfüllend, geschweige einen einsam geleerten Flakon wert.

Zudem heisst es, die aktuell im Regal stehende Variante sei auch schon lang nicht mehr das Original. So fehlt denn auch der Sammlerwert. Irgendwie fehlt mir immer mehr der *gelungene* Versuch, ein Parfüm herzustellen, dass nur noch chemisch ist, also Anklänge an "echte" Gerüche vermeidet, aber trotzdem interessant ist - und bleibt. Fahrenheit scheint mir auf dem Weg dahin auf halber Strecke zu stocken.

*Aus vertrauenswürdiger Quelle hier auf dem board.
1 Antworten
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 10.0/10
Erstklassiger Kommentar    19 Auszeichnungen
Tiefrote Flagge im Wind....
...an gebogenem Mast. Den Gezeiten ausgesetzt. Nichts in meinem Leben war je so beständig wie "Fahrenheit". Eine tiefrote Liebe seit dem ersten Kontakt irgendwann in den Achtzigern. Antithese zu allem bis dato Bekannten. Ein Statement. Ein Duft, der um die Welt ging , um zu definieren. Um zu verändern. Die Sicht auf den Duft eines Mannes. Widerborstig und revolutionär. Passend zum pochenden Beat seiner Zeit und doch so sehr seiner Zeit voraus. Der Duft kann nichts dafür, dass jeder Bürohengst damals seinem lahmarschigen Leben diese Krone aufsetzen wollte und diese DNA einfach nicht verstehen konnte. Er kann nichts dafür, dass hier Chris Norman mit Skinny Puppy verwechselt wurde. "Fahrenheit" hat nichts gemein mit den Macho Allüren von "Kouros" oder "Antaeus", um die Häuptlinge dieser Zunft zu nennen und doch rückt man ihn häufig in die Nähe dieser Aura aus reaktionärer Rückbesinnung auf das animalische Wesen im Manne, das in der Vergangenheit sowie in alle Zeiten hindurch für endlos viel Blut und Tränen gesorgt hat. Die blumigen Facetten durch Veilchen und Maiglöckchen zart umgarnt von lieblich vanilliner Tonkabohne sollen hier als Indiz genügen, um auf die liebliche Seite dieses Duftes aufmerksam zu machen, die allzu häufig unter den Teppich gekehrt wird. Nach der Reformulierung duftet der Bastard aus Leder, Blumen und Motoröl sicher etwas gefälliger als damals aber die roten Flaggen der Revolution wehen weiterhin in diesem Fahrenheit-Akkord und machen ihn weiterhin zur Messlatte moderner Düfte. Reich an Dimension, reich an Vielfalt und von frei von allem pulsiert dieser Primus immer noch erstklassig zu vielen Anlässen, an denen er sich sogar magisch an Temperaturen anpassen kann. Im Winter spielt er gekonnt seinen wärmenden Aspekt aus, um sich im Sommer auf seine Elemente aus Vetiver und Bergamotte zu konzentrieren. Niemand und nichts kann diesem Duft seine Bestimmung und Kraft nehmen und so lächelt er voller Mut und Optimismus in eine rote Zukunft voller Veränderungen und Umwälzungen. Die Welt wird nicht ewig diese sein aber "Fahrenheit" immer in der Lage ihr zu folgen. Ein Meilenstein. Für immer.
11 Antworten
Flakon 7.0/10
Sillage 8.0/10
Haltbarkeit 9.0/10
Duft 8.5/10
Hilfreicher Kommentar    8 Auszeichnungen
Ex-Schwiegervaters Liebling...
...war ich zu Anfang nicht so wirklich.
Er mochte mich zu Anfang so gar nicht, und als ich das erste Mal vor der Türe stand und angeklingelt habe um meinen damaligen Schwarm - seine Stieftochter - zu sehen, schlug mir das Herz bis zum Hals!
Was hörte man von den anderen Jugendlichen? Der Typ ist ´ne Kante. Wenn Du der Andrea ein Haar krümmst, macht der dich platt! Ja, so die Aussager derer die Ihn kannten.
Da stand ich also vor der Türe und wartete, das meiner Einlass gewährt wurde.
Ich hörte ein Stampfen und die Tür ging auf. Ein warmer und extrem würziger Duft umwehte mich.
Ich fragte ob Sie da sei, Er guckte mich grimmig an, bejahte und ließ mich rein.
Im Laufe der Monate & Jahre lernte ich mit Ihm umzugehen und auch Er lachte öfter mal.
Ich hatte einen neuen "Kumpel" gefunden, und Er mochte mich anscheinend doch.
Jedesmal wenn Er mich getröstet hat und mich in den Arm nahm wenn irgendwas vorgefallen war, hatte ich diesen männlichen und kräftigen Benzin-Lederduft in der Nase.
Mir gefiel das und ich fühlte mich bei Ihm geborgen so als wäre es mein eigener Vater gewesen.

Als es jedoch irgendwann mit der Tochter in die Brüche ging war es auch aus mit der "Vater-Sohn" Beziehung.
Diesen Duft wurde ich aber nie los. Ich hatte Ihn mal gefragt was Er benutzt und Er zeigte mir den Flakon.
Es war Fahrenheit und schon seit Jahren sein täglicher Begleiter.

Vor Monaten traf ich die Schwester meiner damaligen Freundin durch Zufall wieder und fragte nach allen möglichen Leuten...Er war verstorben, der Schock saß tief bei mir und ich musste wirklich schlucken! Der Mann der mich jahrelang begleitete inkl. dem Duft, der mich ebenfalls jahrelang begleitete war tot?

Ich habe mir nach ewig langer Zeit wieder einen Flakon zugelegt und denke beim Auflegen an Dich mein Freund! Ruhe in Frieden Rubi und pass auf alle auf da Oben!
3 Antworten
Flakon 10.0/10
Sillage 10.0/10
Haltbarkeit 10.0/10
Duft 10.0/10
Weniger hilfreicher Kommentar    2 Auszeichnungen
Fahrenheit
FAHRENHEIT: einfach der beste Männerduft nach L´Homme Parfum Intense! Ein sehr warmer Duft. Man riecht das Leder in der Basisnote stark raus. Alle sagen, dass Fahrenheit ein Parfum für Männer ab 40 ist, aber ich bin erst 12 und will es mir demnächst kaufen!!! DAS BESTE PARFUM EVER!

! FAHRENHEIT by Dior !
Flakon 9.0/10
Sillage 9.0/10
Haltbarkeit 8.0/10
Duft 9.5/10
Hilfreicher Kommentar    5 Auszeichnungen
Schwarzenegger Stallone und Willis 80er Jahre Helden oder wie Fahrenheit die Welt rettete.
Allein im Wald, unschuldig, verfolgt von hunderten von Polizisten, die einzige Waffe sein übergroßes Jagdmesser und sein Überlebenswille.

Wieder alleine dieses mal jedoch im Dschungel. 8 Männer von einer Spezialeinheit alle tot. Geschickt um Terroristen zu stoppen, aber wurden in den Tod geschickt. Bis nur noch einer übrig ist und es mit dem außerirdischen Wesen in einem allerletzten Kampf auf Leben und Tod aufnimmt und die Kreatur letztendlich besiegen kann.

1 New Yorker Polizist in einem Hochhaus in Los Angeles, alleine in einem dreckigen Unterhemd und ohne Schuhe gegen 13 Terroristen. Dazu ein Zigarette und eine MP5 Ho-ho-ho.

Wer kennt sie nicht die 80er Jahre Action Helden und ihre berühmtesten Filme. Über Rambo, Predator und Stirb Langsam. Heutzutage Meilensteine der Filmgeschichte die jeder Action Fan kennt oder kennen sollte. Und die Frage die ich mir jedes Mal stellte „Was tragen diese Muskelbepackten Herren, mit dreckigen Unterhemd und einem Wille die Welt zu retten, für ein Parfum. DIOR FAHRENHEIT!

Ja Fahrenheit der Meilenstein von Dior kam 1988 auf den Markt. Zu jener Zeit als Rambo und Predator schon erschienen sind und in dem Jahr als ein weiter Meilenstein erscheinen sollte. Und es mich noch gar nicht gab!

Leder Benzin Zitrone und Pfeffer nehmen meine Nase wahr in der Kopfnote. Das ganze riecht für mich wie eine Tankstelle in der Richtige Männer und keine Metrosexuellen Anziehpüppchen arbeiten. Automechaniker die voller Öl sind und alles mit Ihren Händen erledigen. Zur Herz und Basisnote wird die Zitrone immer schwächer und der Ledrige Ölige „Dreckig Männliche“ Duft kommt immer mehr zum Vorschein. Dadurch fühlst du dich sofort wie ein 80 Jahre Action Held.
Man sagte mir immer der Duft wäre was für ältere 30 aufwärts. Darauf scheiß ich, ich scheiß auf die Kommentare von anderen wenn sie meine der wäre zu alt für mich, mit meinen 21 Jahren, nein Sir damit fühle ich mich wohl.

Silage ist Bombastisch. Haltbarkeit könnte meines Erachtens nach besser sein circa 6 Stunden auf meiner Haut. Was wohl daran liegt das er die letzten Jahren „geschnitten“ wurde, wie gute Action Filme das Beste wird immer Rausgeschnitten. Und an eine „Uncut“ Version ist nur noch schwer heranzukommen.

Ich würde ihm so gerne 10 Sterne geben ihn Lob preisen aber die „geschnitten Fernseh Fassung“ dieses Klassikers kann ich bestem willens keine geben.
Vorsicht Sperrgebiet!!!

Jüngere Damen könnten von der Männlichkeit dieses Duftet überwältigt sein und das weite suchen, was aber nur daran liegt, dass unsere Männer heutzutage sowieso keiner mehr sind, sondern Modepüppchen die sich in Leggins wohlfühlen, Schminken und hauch enge Hipsterkleidung tragen. Aber Hey! Haben sich ein Arnie, Stallone und Willis je etwas von ihren Film Frauen einreden lassen. NEIN! Ein Pflichtkauf für jeden echten Mann.
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Flakon 8.0/10
Sillage 8.0/10
Haltbarkeit 8.0/10
Duft 10.0/10
Hilfreicher Kommentar    14 Auszeichnungen
Was nutzen dir alle Reichtümer wenn du nicht du sein kannst?
Fahrenheit habe ich das erste Mal gerochen als ich in einem Alter war,wo meine Mutter mir meine Kleidung gekauft hat und ich noch an den Nikolaus glauben wollte.
Meine ältere Schwester hatte einen neuen Freund und ich sollte ihn kennenlernen oder auch einfach Alibi spielen.
Ich stieg ins Auto und plötzlich rieche ich meinen Lieblingsduft.Benzin.Tankstelle ich komme! Aber da ist irgendetwas bei.Blumen?Leder?Könnten auch die Sitze sein.Was auch immer, mann riecht das gut.Hmm gut ist wohl das falsche Wort,eher unglaublich gut.

Jahre später kaufte ich mir mein erstes Parfum.Es war natürlich Fahrenheit.Ich wollte es ,egal ob ich noch zu jung war oder nicht ich konnte diesen Duft nie vergessen.
Er wurde zu meinem Signaturduft,er wurde zu einem Teil von mir er wurde zu mir.Ich konnte mir nicht vorstellen jemals ohne ihn zu sein und keiner oder keine konnte sich mich vorstellen ohne ihn.
Er prägte und gestaltete mit mir alle Lebensphasen und mit ihm konnte ich immer ich selbst sein.
Es gab auf unserem gemeinsamen Weg viele die uns nicht verstanden haben und viele die uns liebten gar besessen waren.
In den letzten Jahren, auch durch eine Vielzahl von Reformulationen begann es zu bröckeln und ich versuchte neue Weggefährten zu finden.Einige waren und sind gute Freunde geworden aber die meisten konnten meine Erwartungen nicht erfüllen.
Die Zeiten,die Gesellschaft und der Status des Mannes haben sich verändert.Und ich mit ihnen.
Doch ein Sprüher Fahrenheit und ich bin wieder ich im Original.Der Mensch den ich im Spiegel vergaß um jemand zu sein, der ich nie sein wollte.

Fahrenheit ich widme diese Zeilen nur dir,weil ich weiß wie du dich fühlst.Du versuchst dich anzupassen(fahrenheit Absolut,fahrenheit Parfum,fahrenheit aqua weiß der Geier was noch) aber eigentlich möchtest du bleiben wie du bist,weil du nur so existieren kannst.

Auf immer und ewig werde ich dich tragen auch wenn du noch so schwer zu erkennen bist.
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Flakon 8.0/10
Sillage 7.0/10
Haltbarkeit 8.0/10
Duft 8.5/10
5 Auszeichnungen
Stirb langsam...oder warum Bruce Willis die Welt immer mit zerissenem Shirt gerettet hat.
ob es den Film wegen Fahrenheit gibt oder Fahrenheit wegen dem Film. Ob Bruce wegen Fahrenheit die Hauptrolle bekommen hat wissen wohl nur die Schöpfer des Einen wie des Anderen. Beide sind auf jeden Fall 1988 erschienen, also Film und Duft.

Fakt ist, am heutigen Tag trage ich Fahrenheit. Im Januar habe ich ihn mir zugelegt. Als er 88 erschienen ist, fand ich ihn furchtbar. Das war ein geht gar nicht Duft...

Ich schreibe gerne, folglich auch Kommentare zu einem Duft. Am authentischsten wird mein Schreiben/Kommentar dann, wenn ich im gleichen Moment auch den Duft trage. Fahrenheit trage ich nun bereits zum fünften Mal.

Die ersten Male dachte ich an einen verschmierten Mechaniker, der in seiner Werkstatt amerikanische Muscle Cars tunt. Aber das war es noch nicht, da fehlte noch was, definitiv.

Heute, 15 Minuten nach dem Auftragen von Fahrenheit wusste ich es, sofort, spontan. Ja, ich bin es, definitiv, ich bin Bruce. Ich rette die Welt. Alle mache ich sie nieder, die Bösewichte dieser Welt, nein des ganzen Universums. Christian, wenn Du noch leben würdest, was wärst Du stolz auf mich, auf Deinen Helden. Mein durchtrainierter Körper, durch Kampf und Explosionen geschunden, verschwitzt und verdreckt und das Shirt zerfetzt. Ja Christian, Du hast mich erschaffen, Deinen Helden.

Da bin ich wieder, erwacht aus meiner Fantasie, aus meinen Träumen. Gut, die gleiche Frisur ist geblieben. :-)

Ja, Dior hat den für mich dreckigsten Duft komponiert, der mir jemals untergekommen ist. Dreckig und stark zugleich. Erhaben und überlegen, ein Held einfach, männlich, dominant, trotzdem sensibel und mit viel Gefühl.

Ein sehr spannender Duft. Einer, den Du nicht jeden Tag tragen kannst und es auch nicht willst. Denn wenn Du mal einen schwachen Tag hast, dann macht er Dich fertig dann magst Du ihn nicht leiden an diesem Tag,

Die Haltbarkeit halte ich für absolut gut, 8 Stunden sind locker drin. die Sillage ist angenehm und vor allem nicht aufdringlich, doch auch anhaltend.

Sehr gefällig ist der Flakon.

Der Duft ist ledrig, mechanisch ölig, aber auch holzig würzig. Eine wirklich spezielle Note. Er hat was.
Lasst es duften!
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Flakon 7.5/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 9.0/10
Sehr hilfreicher Kommentar    5 Auszeichnungen
Was lange währt
Fahrenheit und ich, eine lange Geschichte. Begonnen hat alles, als Fahrenheit, zusammen mit Cool Water, auf den Parfümmarkt kam und in mir das Verlangen weckte, diesen Duft unbedingt tragen zu müssen, allein auf Grund seiner Erscheinung. Damals testete ich ihn und ich war entsetzt. Das was ich da roch, roch so dermassen penetrant nach Benzin, dass ich den Eindruck hatte, mir wäre an der Zapfsäule Benzin über die Hand geflossen. Furchtbar war es, ganz einfach furchtbar, sowohl auf dem Duftstreifen, als auch auf der Haut. Der Duft war in dem Moment für mich gestorbene und ich griff zu Cool Water von Davidoff.
Anfang der 90er arbeitete ich in Muenster und wohnte für eine Zeit mit einem Kollegen zusammen. Meine Kollege benutzte Fahrenheit und an ihm roch es dermassen gut dass, wäre ich homosexuell, ich über ihn hergefallen und auf immer und ewig mit ihm zusammen geblieben, denn leider roch Fahrenheit an mir und auf dem Teststreifen noch immer furchtbar.
Meine Mutter erklärte mir dann, dass es mit der Haut zusammen hängt und erklärt, warum sie zeitlebens zitrische Herrendüfte verwendete. Auch in einer Parfümerie meinte die Verkäuferin ich solle nicht frustriert sein, Düfte können einen anderen Verlauf nehmen.
Nun verlor ich Fahrenheit aus den Augen, ein unerreichbarer Duft den ich gerne gehabt hätte all die Jahre.

Vor zwei Jahren war es dann, dass ich Uomo von Ermenegildo Zegna probiert habe. Meine Frau war begeistert, da er zum Auftakt ähnlich wie Fahrenheit riecht, aber dann einen anderen Duftverlauf nimmt, also hat sie mir Segne gekauft ich ich benutze ihn hin und wieder seit 2 Jahren. Die Erfahrung mit Zegna war es, die mich noch einmal Fahrenheit probieren liessen und plötzlich direkt auf die Haut gesprüht ein Lächeln auf mein Gesicht zauberten.
Am Anfang ist noch dieses Stechende, wie jemand schrieb, Benzinartige -ich denke es könnte Jasmin oder Maiglöckchen sein, vielleicht auch Veilchen, oder das in der Kopfnote vorkommende Kamille- und dann nimmt der Duft einen komplett anderen Verlauf.
Leicht, fast spielerisch, ist der Duftverlauf und das Blumenbouquet, das man noch wahrnimmt ist weder aufdringlich noch penetrant sonder gehört irgendwie dazu und ordnet sich sehr gut in die Duftpyramide ein.
Der Abschluss ist dann einfach nur geschmeidig. Ich rieche leicht den Amber und Vetiver vielleicht auch noch Patchouli und Moschus, auf jeden Fall mag ich den Duft jetzt sehr....

Was lange währt wird in der Tat meistens gut, so bei mir und Fahrenheit, vielleicht liegt es daran, dass ich nun ein "reifes Alter" habe oder die Hautchemie sich geändert hat, keine Ahnung, er passt nun. Vielleicht sollte ich demnächst noch Kouros probieren, auch so ein, für mich, untragbarer Duft, obwohl er bei einigen, die ich damals getroffen habe, sehr gut roch, nur nicht an mir.
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Flakon 7.5/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 10.0/10
Duft 10.0/10
6 Auszeichnungen
Für immer und ewig die Nr. 1!
Dass ich Dior Düfte mag, ist ja kein Geheimnis. Mit den Dürfen für Männer kannte ich ich mich lange aber so gar nicht aus. Bis ich meinen heutigen besten Freund kennen lernte, dessen Signaturduft bis heute Fahrenheit ist.

Würde man mich fragen, ich könnte auf Anhieb keine der Duftnoten entschlüsseln. Fest steht allerdings, dass diese warme und würzige, männliche Note von Fahrenheit nichts anderem nahe kommt, was ich beim Namen nennen könnte.

Bis heute verbinde ich den Duft mit dem Typen von Mann, den auch mein bester Freund verkörpert. Im Grunde der Traum einer jeder Frau. Hochgewachsen, muskulös, mit dunklen Haaren und Augen. Ein Bild von Mann, genau wie der Duft. Maskulin und dominant, und dennoch mit einer weichen Seite, die man einfach nur lieben kann.
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Ewig getestet und immer noch nicht schlauer....
Also Fahrenheit und ich werden irgendwie nicht warm miteinander. Ich möchte weder sagen dass der Duft ,,Gut" oder ,,schlecht" ist deswegen hab ichs mir mal erspart ihn zu bewerten. Seit ein paar Jahren trage ich diesen Duft hin und wieder - ein wirkliches Fazit kann ich dennoch nicht ziehen. Mit Düften verbinde ich immer irgendwelche Geschichten oder einen bestimmten Typ an Person und das ist genau hier das Problem - dass der Duft extreme Facettenreich ist steht außer Frage aber mir fällt echt keinerlei Art von Mensch ein die solch einen Duft tragen könnte? Und was mich noch mehr verwundert ist dass ich recht oft lese dass sogar eine beachtliche Anzahl an Frauen diesen Duft anscheinend richtig toll finden.

Der Vergleich mit der Tankstelle kommt meiner Meinung nach recht gut hin - wenn ich Fahrenheit rieche muss ich an meinen besten Kumpel denken der als KFZ Mechaniker arbeitet. Der riecht genauso wenn er frisch von der Arbeit kommt :D Die Frage die ich mir stelle: Möchte ich so riechen und wenn JA zu welchen Anlass/Situation?

Als Bi Mann bin ich echt niemand der auf irgendwelche Geschlechts Klischees rumreitet aber ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen dass sich eine Frau mit diesem Duft einen Gefallen tut xD Und NEIN: nicht jede Frau muss blumig oder süß riechen ;) Vielleicht bin ich mit 25 Jahren einfach noch zu jung um diesen Duft einordnen zu können. Das ist dieser Kaffee/Wein Effekt - den mochte ich ja mit 14 Jahren auch noch nicht. Vielleicht kommt das ja mit der Zeit und ich wachse mit dem Duft aber momentan sehe ich da noch kein Land :)
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Flakon 10.0/10
Sillage 7.5/10
Duft 10.0/10
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Ein genialer Exot ODER Wenn die Nase Amok läuft
Aufregend, schillernd und ungewöhnlich, das waren meine Eindrücke, als ich Fahrenheit das erste Mal roch.
Meine Aufmerksamkeit in der Parfümerie hat er damals gegen Ende der Achtziger Jahre aufgrund seines Namens und den orange - rot melierten Flakon auf sich gezogen, der sofort an einen Sonnenuntergang denken lässt.
Super !
Wenn meine Nase den Duft wahrnimmt, passiert eigentlich immer Folgendes:
Sie führt sich auf wie ein Drogenspürhund am Flughafen, der jaulend und winselnd zwischen vielen Gepäckstücken hin - und herläuft und sich nicht entscheiden kann.
Ich bin nicht in der Lage, auch nur einen einzigen seiner Duftstoffe zu identifizieren. Was muss das für eine exotische Kombination sein ?!?
Aufgrund meiner Reaktion bzw. dieser Unfähigkeit empfinde ich ihn als "synthetisch"; ein Cocktail aus dem Chemielabor, was meiner Begeisterung aber keinen Abbruch tut.
Fahrenheit ist für mich das ungewöhnlichste aller mir bekannten Herrenparfüms; völlig anders, ein genialer Exot.
Als Frau auf ihn verzichten ?
Nee...dafür ist er einfach zu gut.
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Flakon 7.5/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 10.0/10
Duft 10.0/10
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Als ich noch jung war ...
... habe ich das Fahrenheit meiner Mutter öfters mal benutzt, eher zuviel als zuwenig. Ich mochte diesen markanten Duft, obwohl ich für die mich umgebenden Nasen wahrscheinlich total überladen rüberkam, zumal ich gerade mal Teenager war...

Mit der Zeit entfernte ich mich vom Fahrenheit, da ich es an allen möglichen anderen Personen roch und auch sofort erkannte, daher wurde es für mich indiskutabel.

Diese Phase dauerte laaaange ... jetzt - mit über Vierzig - habe ich mich plötzlich wieder an diesen Duft erinnert und fand ihn in meiner Erinnerung gar nicht mehr so "schlimm", eher wieder sehr markant und unverkennbar. Also bin ich ihn "noch mal Proberiechen" gegangen, erstmal ganz ohne irgendeine Kaufabsicht. Habe Fahrenheit aufgesprüht in der Mittagspause und gewartet, wie die Reaktionen meiner Kollegen ist. Diese hat nicht lange auf sich warten lassen: "Du riechst aber guuuuuut !" Was ich übrigens selbst auch fand!

Erschrocken habe ich mich ein wenig darüber, wie die Preise angestiegen sind - früher hat man 30 ml meines Wissens für unter 20 EUR (bzw. sogar DM???) bekommen. Jetzt ist es schon eines der teureren Wässerchen. Egal - diesen Duft musste ich wiederhaben.

Nun trage ich ihn schon seit mehreren Wochen und fühle mich gut dabei - meine Umwelt scheinbar auch!

Hier wurde schon die petrolige Note beschrieben, die ich auf der Haut und beim Testen nicht wahrgenommen habe, allerdings beim Riechen direkt am Flakon überaus deutlich. Allerdings nicht unangenehm, im Gegenteil!

Momentan siehts so aus, als hätte ich einen ständigen Begleiter gefunden - DEN Fahrenheit!
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Anders als erwartet
Wie immer am Wochenende hochmotiviert durch die Parfüm-Abteilung gestromert und diesmal meinen Mann mit im Schlepptau gehabt. Fahrenheit stand schon eine ganze Weile auf meiner Testliste für meinen Schatz. Auch Dank der positiven Kommentare. "Hier, probier mal..." Ein Sprühstoß aufs Handgelenk und beide mit der Nase dran.
Was uns entgegen schlug, war eine alte Werkstatt mit angerostetem Altöl-Sammler. Irgendwo im Hintergrund die Markierung eines Katers. Die Mukatnus und die Kamille sind extrem dominant. Patchouli komplettiert das olfaktorische Desaster. Der Geruch brennt in den Nasennebenhöhlen auch jetzt noch eine Stunde später nach dem kläglich gescheiterten Versuch, es mit Wasser und Seife zu entfernen.
Die Duftpyramide konnte ich ansonsten nicht wirklich wiederfinden. Möglicherweise ist sie auch einfach auf einen Schlag zusammengestürzt, statt sich der Reihe nach zu entwickeln.
Fazit: für uns ist Fahrenheit leider nichts ( obwohl mir die Einzelbestandteile hochsympathisch sind). Verträgt sich halt nicht mit jedem Eigengeruch.
Dies Erlebnis wollte ich Euch nur nicht vorenthalten...
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Flakon 7.5/10
Haltbarkeit 10.0/10
Duft 10.0/10
Hilfreicher Kommentar    8 Auszeichnungen
Immer noch einer der besten Düfte - G.O.A.T
Ich hatte schon mal meinen Kommentar zu diesem wunderbaren Duft verfasst.
Verzeiht mir, dass ich meinen alten Kommentar gelöscht habe.

Es gibt immer typische "Schwanzlänge-Diskussionen", ob Vintages besser sind als reforumlierte Versionen. Ich habe eine halbvolle Flasche von Fahrenheit aus dem Jahre 1990 und eine volle Flasche davon, die ich vor einem Monat gekauft habe. Ich wollte herausfinden, ob es sich lohnt, überhaupt den alten Fahrenheit mit viel Mühe zu ergattern. Bis jetzt war ich der Meinung, dass es sich nichts bzw. kaum was bei Fahrenheit geändert hat.

DrPablo hat mich immer besser belehrt, wenn ich Fragen zu Inhaltsstoffen hatte. An dieser Stelle möchte ich mich bei DrPablo herzlich bedanken und bitte ich ihn darum, mich besser zu belehren, wenn ich Fragen habe.

Wie die meisten Düfte wurde bei Fahrenheit Lyral eingesetzt. Lyral dient dazu, einen strahlenden, transparenten und sich lange in den Nachgeruch ziehende subtile blumige Kaschierung zu geben. Tatsächlich ist der Duftverlauf bei dem alten Fahrenheit anders und komplexer als der neue Fahrenheit. Wird man den Stoff Lyral nicht mehr vom Kopf los, dann konzentriert man sich immer mehr auf die Duftentwicklung. Bei dem alten Fahrenheit blüht die blumige Note richtig und sehr elegant auf, welche den Duftverlauf bis zur Basisnote begleitet. Dieser Duftverlauf ist sehr langanhaltend.

Im Vergleich zum alten Fahrenheit ist diese Duftentwicklung bei dem neuen Fahrenheit sehr schwach bzw. werden viele Leute diese Änderung nicht wahrnehmen. Sobald man auf die Haut sprüht, weiß man, dass der Inhaltstoff Lyral tatsächlich fehlt. Lyral ist laut DrPablo leider verboten bzw. der Anteil von Lyral wurde so dramatisch reduziert, dass es keinen signifikanten Unterschied zwischen dem Einsetzen und dem Nicht-Einsetzen gibt. Eine traurige Entwicklung also. Nichtsdestotrotz hat Dior meiner Meinung nach einen sehr guten Job gemacht, denn der Duft ist tatsächlich genauso wie der alte Fahrenheit (wenn man den Einsatz von Lyral mal rauslässt). Man meckert, dass der alte Fahrenheit schwerer (wärmer passt eher) und dunkler war. Ich gebe zu, dass der aktuelle Fahrenheit etwas leichter geworden ist, aber das stört mich herzlich wenig,.e

Wer sich bequem für paar Stunden hinsetzen will und Fahrenheit nur für sich entdecken will, sollte lieber den alten Fahrenheit kaufen. Der alte Fahrenheit wäre dann also für diejenigen, die sich mit Düften sehr leidenschaftlich beschäftigen - für stille Genießer eben.

Dann bleibt die zweite Gruppe übrig: Diejenigen, die Fahrenheit als Signaturduft tragen möchten und hoffen, dass andere Menschen ebenfalls den Duft an ihnen riechen sollen, dann lohnt sich der Kauf eines alten Fahrenheit gar nicht. Dann bleibt man lieber bei dem aktuellen Fahrenheit. Schließlich hat der Fahrenheit seine Seele noch nicht verloren.

Ich gehöre zur zweiten Gruppe und Ihr?

P.S.: Fahrenheit ist sehr männlich, deshalb "DER" Fahrenheit .
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Flakon 7.5/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 5.0/10
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Ein Freund, den ich niemals vermisste...
Im Jahr 1988 war ich ein armer Student (während das Substantiv schon lange nicht mehr gilt, so hat das Adjektiv noch stets seine Richtigkeit). Aber als ich es damals schaffte, genug Geld zu sparen um eine außergewöhnliche wollene Jacke zu kaufen, war ich mehr als glücklich, damit gekleidet den langen Weg in die Stadt zu machen, und dabei deren Bequemlichkeit, Wärme und Qualität zu genießen. Es war einige Tage vor Weihnachten und gemeinsam mit einem mir elfenhaft überirdisch erscheinendem weiblichen Wesen, das vorgab meine menschliche Freundin zu sein, dachten wir, dass dies eine gute Gelegenheit sei, um einige Düfte zu testen. Auch um vielleicht einige Probeminiaturen abzustauben. Dazu muss ich an jüngere User gerichtet erwähnen, dass damals die meisten Parfümproben Miniaturflakons waren. Und nicht diese schlichten Probenphiolen wie sie heute üblich sind.
Um ehrlich zu sein, ich hatte eigentlich die Absicht, nach Hause zurück zu kehren um meine neue Jacke mit einer reichlichen Dosis "Davidoff" von Davidoff zu einzunebeln. Damit wollte ich meine Signaturjacke mit meinem Signaturduft durchtränken. Aber was konnte da vorher eine kleiner Schaufensterbummel schon schaden? So, bewaffnet mit meiner brandneuen 80er Jahre Jacke (welche man sich heutzutage als Kuriosität vorstellen darf) und die Elfe an meiner Seite, mit der damals obligatorischen 80er Jahre Dauerwelle, steuerten wir auf die Kosmetikläden zu.
Was für ein folgenschwerer Fehler...
Eine Verkäuferin, die an der Tür lauerte und sicher schneller schießen konnte als Billy the Kid, schaffte es blitzschnell mich mit drei gewaltigen Sprühstößen einzudieseln mit etwas, was mich beinahe aus den Socken und aus meiner Jacke haute. Es war so, als würde sie anstelle eines riesigen Flakons mit dem stärksten und frischesten "Fahrenheit" eine Knarre in ihren Händen halten, so dass ich tot gewesen wäre, bevor ich auf dem Boden aufgeschlagen wäre. Kein Zweifel; falls ich versucht hätte davor wegzuducken, hätte sie nicht gezögert mir die volle Ladung ins Gesicht zu donnern, wenn ich ihr damit vor die Flinte, äh, den Sprayer gekommen wäre.
In den nächsten zwanzig Sekunden unterdrückte ich den Impuls die Harpye auf der Stelle zu erwürgen, und stattdessen eine chemische Reinigung zu finden, um dann unser Parfümtesten fortsetzen zu können.
Aber dann fing der Horror erst an...
Für die nächsten vier Monate ungefähr, wann immer ich meine Jacke anzog, roch ich wie jemand, der in einer Autoreparaturwerkstatt arbeiten würde, oder wie eine Tankstelle. Obwohl, falls ich in einer Autowerkstatt oder an einer Tankstelle gearbeitet hätte, wäre ich der piekfeinste Angestellte gewesen, den man sich seinerzeit hätte vorstellen können.
Und um das Maß noch voll zu machen, stelle man sich vor welcher wohl der einzige Probemini war, den wir schlussendlich erhielten? Genau, ich bekam DEN nämlichen...
...
"Fahrenheit" ist ein schwerer Duft. Ein sehr schwerer Duft. Und natürlich rede ich von der Stärke nicht allein in Duftstoffausdrücken. Obwohl "Fahrenheit" eine außerordentliche Haltbarkeit und Sillage hat (jedenfalls das Vintage davon), ist es hauptsächlich ein ernsthafter Spieler auf dem Feld der Legendenbildung.
Ich muss zugeben, dass Fahrenheit ein unbegreiflicher Duft für mich ist.
Pfeffernoten, aber dennoch kein Pfeffer! Vielleicht ist das ein schmutziger Trick, gespielt von einigen komischen Reaktionen zwischen Leder und Muskatnuss. Weil ich keine anderen Noten als Schuldigen für diesen schwer erfassbaren Akkord halte, diese beiden müssen die zwei Verantwortlichen sein.
Noch dazu ist da dieser komische, einzigartige und unvergleichliche (aber nicht notgedrungen nette) Akkord, den zu entziffern ich total unfähig bin und den ich deshalb nicht beschreiben kann. Jedenfalls nicht in einem zufriedenstellenden Maße.
Aber vielleicht ist genau dieser Akkord einen Deutungsversuch wert.
Da meine Nase Düfte nicht so einzeln identifizieren kann, beschreibe ich sie selten in meinen Kommentaren.
Jedenfalls, was "Fahrenheit" betrifft, beschäftigt mich seit 1988 die Frage: "Christian, was zum Teufel rieche ich hier in dem Zeug?"
Dieser Duft hat drei Hesperidennoten gelistet. Also ich rieche sie nicht!
Er hat fünf süße Blumennoten notiert. Ich kann sie auch nicht riechen.
Gemäß ihrer bemerkenswert nicht wahrzunehmenden Anwesenheit ist keine dieser Noten direkt verantwortlich für diesen ausgeprägt seltsamen Drydown. Aber was ist es dann?
Ich behaupte, es riecht wie mit Benzin durchtränkter Sandel welches jemand Verrücktes in Brand gesetzt hat, um dann die Asche in die Taschen einer alten Lederjacke geschüttet zu haben, die er daraufhin nach dem Besuch einer Muckibude wieder angezogen hat ohne sich vorher zu duschen.
Bevor meine Fantasie ins Bodenlose abdriftet...Ich habe das so gemacht..
Aber das hat die ganze Sache nur noch verkompliziert, weil das auch noch eine leichte Kuminnote hinzufügte. Aber Kumin ist nicht in der Duftpyramide gelistet. Also was ich schließlich mit meiner "Analyse" erreichte, ist nur der Hinweis auf etwas, was überhaupt nicht da sein sollte? Wie hilfreich...
Ich könnte auch sagen, dass "Fahrenheit" so riecht, wie manche alten Taxis damals in den 70er Jahren rochen. Aber vielleicht sind das nur Streiche, die mir mein Geruchssinn spielt um mir Leder-, Diesel-, Benzin-, Motorölgerüche vorzuspiegeln, die zu einem solchen alten Vehikel gehören. Egal, ich kann einige Verbindungen hier wahrnehmen. Denn ich glaube, wenn man zehn Leute nach den Gerüchen in brandneuen und alten Autos fragt, werden fünf sagen, dass sie Leder gerochen hätten und die anderen fünf sagen, dass sie Kraftstoffe gerochen haben, und alle werden behaupten, dass es nach "Fahrenheit" riechen würde.
Vielleicht ist es diese gleiche Merkwürdigkeit, für mich zählt "Fahrenheit" zu einem der wenigen Düfte, die ich sofort erkennen kann.
Ich habe keine Ahnung wie die aktuelle neuformulierte Version riecht. Aber mal ehrlich, es kümmert mich auch nicht. Weder liebe noch hasse ich "Fahrenheit". Es ist für mich ein perfektes Beispiel sowie der Typus einer unvergleichlichen Einzigartigkeit von beeindruckender Parfumkunst. Aber ich bin immer noch außerstande zu entscheiden, ob dieses ein Musterbeispiel oder ein Nebenschauplatz ist. Ob "Fahrenheit" ein Universum ist und ich mich sowieso in einem Paralleluniversum befinde.
Denn meine persönlichen Vorlieben in Bezug auf Parfüms haben nichts mit dem objektiven Format dieses besonderen Duft zu tun. "Fahrenheit" ist über die Jahre ein Meilenstein und eine Legende geworden, die sich keinen Deut darum schert, ob ich es mag oder nicht. Es ist einfach da und zu beschäftigt es selbst zu sein.
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Duft 10.0/10
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Schwelgerisch
als ich den Duft das erste Mal gerochen habe, war ich 16, im Jahre 1995. Ich war bei einer Freundin zu Besuch und ihr Vater hatte eine Flasche davon im Badezimmer stehen. Als ich neugierig etwas auf meinen Arm sprühte, fühlte ich mich direkt 10 Jahre älter. Damals benutzte ich noch ausschließlich Axe als "Duft" .
Fahrenheit war so voller verschiedener Gerüche und Eindrücke, dass ich wie benommen war.
Als ich mich einen Tag später auf die Suche nach dem Duft in einer Parfumerie machte - damals gab es noch kein www - war ich natürlich enttäuscht, da mich der Preis einen ganzen Monat Taschengeld kosten sollte.
Ab dem Jahre 1997 - das weiß ich noch genau, weil ich da meinen Führerschein machte - hatte ich dann endlich eine 100 ml Eau de Toilette Flasche von meinen Eltern bekommen und von damals bis heute ist der Duft ein treuer Begleiter.
Fahrenheit hatte für mich immer einen schwälgerischen Unterton, Trunkenheit von Leidenschaft, Sex und lange Abende. Zugleich aber auch eine gewisse Strenge, die sich tagsüber bei der Arbeit ausdrücken darf und zum Glück den ganzen Tag hält. Ich finde sogar, dass sich der Duft erst nach einer Stunde zu dem entwickelt, was er eigentlich sein sollte.
Ich entdeckte damals außerdem die Band The Afghan Whigs für mich. Deren Sänger, der den Indierock der 90er mit alten Blues Sachen zu vermischen, hatte für mich immer eine große Verbindung zu Fahrenheit.
Vielleicht die Art, mit der Greg Dulli über Sex und Bekanntschaften sang, die Art und Weise, wie er nie ein Geheimnis daraus machte, dass er mit einer Frau schlafen wollte und dieses in einem Song unterbrachte. Er schaffte es, ordinäre Dinge, latent sexistische Dinge in einen Song zu verpacken, ohne seine Partnerin zu reduzieren oder gar zu erniedrigen. Er sang von ihrem Hintern und verpackte es so, als würe er von einem lauwarmen Sommerabend singen.
Und so bringe ich immer Fahrenheit mit dem bluesigen, leidenschaftlichen Klang der Afghan Whigs in Verbindung.
https://www.youtube.com/watch?v=5JG7meplpJo
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Flakon 10.0/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 10.0/10
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Dior´s zeitloses Meisterstück für die Ewigkeit
Dior Fahrenheit kenne ich vom Namen her schon sehr sehr lange. Ich hatte mich in der Vergangenheit jedoch nie näher mit diesem Duft beschäftigt, da er mir zum einen zu teuer war und zum anderen ich ihn immer irgendwie in Verbindung mit älteren Herren brachte. Weiß also der Geier, warum ich diesen außergewöhnlichen Meilenstein von Dior nie näher angeschaut habe - was für ein Fehler!

Als ich mich vor zwei Jahren dem Thema Parfums immer mehr näherte und nun - parfumsüchtig - schon eine ziemlich große Sammlung beieinanderhabe (weiß gar nicht, wann und wie ich die jemals verbrauchen soll), habe ich Fahrenheit auch nie in Erwägung gezogen. Erst vor ca. einem dreiviertel Jahr hab ich ihn das erste Mal in einer Parfumerie geteset und bin gleich davor zurückgeschreckt, da er mich so sehr an Benzin (ja wirklich - ich rieche Benzin, wenn ich diesen Duft aufsprühe) erinnerte. Irgendwie hat mich dieser Duft trotz der irgendwie ungewöhnlichen Note immer mehr in meinen Bann gezogen. Sobald ich in eine Parfumerie gegangen bin, habe ich ihn einfach immer und immer wieder getestet - ja testen müssen!

Fahrenheit hat sich mir nun immer mehr erschlossen. Ich rieche nicht nur Benzin, sondern das große ganze Meisterwerk. Dieser Duft ist so komplex - und ganz und gar nicht Old School, obwohl er schon so alt ist. Seine Komplexität macht es mir sehr schwer, diesen Duft irgendwie zu beschreiben. Man muss ihn einfach selber testen - und nicht nur einmal, sondern immer wieder. Dann merkt man, ob man ihn liebt oder hasst. Dazwischen gibt es bei diesem Duft offensichtlich nichts. Ich könnte jetzt sagen, dass ich Veilchen und Maiglöckchen wahrnehme, aber ich müsste lügen: Ich kann hier nicht sagen, nach was er genau riecht, nur eben dieses "benzinige" ist drin - und das meine ich nicht negativ. Es gibt keinen Duft, der annähernd so einzigartig riecht wie dieser. Jedenfalls kenne ich (noch) keinen. Meine Frau sagt lustigerweise, er würde nach Gurkensalat riechen - kann ich gar nicht nachvollziehen, aber Nasen sind halt unterschiedlich.

Dagegen kannst Du die ganzen Neuerscheinungen heutzutage ja fast vergessen. Wenn dieser Duft heute neu auf den Markt kommen würde, er würde total modern sein. Man merkt ihm sein Alter überhaupt nicht an.
Letzte Woche bestellt und heute endlich eingetroffen! Werde ihn morgen gleich auf der Arbeit testen, wie er bei anderen so ankommt. Bin ganz gespannt darauf. Sillage und Haltbarkeit sind weit über dem Durchschnitt.
Tragen kann man ihn zu jeder Tages- und Nachtzeit und auch zu jedem Anlass. Einfach unbeschreiblich!
Volle Punktzahl!
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Duft 10.0/10
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Mainstream in seiner wirklich feinsten Sorte!
Ja, ich weiss! Bei "Fahrenheit" gibt es keine Graustufen. Entweder man mag ihn, oder es entstehen Hassgefühle. Bei mir war es jahrelang Hass. Aber, wenn ich ehrlich bin, dies hatte wenig mit dem Glanzstück von Dior zu tun.

Nein, dieser Duft wurde damals von der besten Freundin meiner Mum immer getragen. Und die war einfach ne echt blöde Kuh. :-)

Ich muss sagen: Inzwischen liebe ich diesen Duft. Diese Sillage...Traumhaft. Der Duft ist zutiefst männlich...aber riecht bei Frauen auch ziemlich gut! Außer eben an dieser Freundin. :-) Ich trage Fahrenheit nur im späten Herbst und im Winter. Für heiße Tage tut es die Aquavariante ganz gut.

Fahrenheit darf sich zurecht Klassiker nennen. Immerhin hat der Duft jetzt schon ein paar Jahre auf dem Buckel und ist eine Art Meilenstein für das Haus Dior. Ich hoffe immer noch, nach Dior Homme, dass da mal wieder etwas ganz tolles für uns Männer aus diesem Hause kommen wird...

Ich wünsche mir wieder mehr Düfte dieser Art. Ich bin fest davon überzeugt, dass das 1988 ein wahres Fest für Parfumfans war. Meine 100 ml leeren sich gerade leider rasant. Ich werde doch gleich mal nach einem schönen Angebot Ausschau halten.

Arme Kreditkarte - schon wieder!
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Flakon 7.5/10
Sillage 10.0/10
Haltbarkeit 10.0/10
Duft 7.0/10
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Drama, Baby
Fahrenheit, l'homme infiniment. Der Mann auf dem Bootssteg. Dahinter, feuerfarben-endlos, Himmel und See.

Fahrenheit. Ein Duft wie Donnerhall - damals noch mehr als heute, trat er doch an gegen Joop! Homme, die Heulsuse, und Cool Water, den Bademeister, damals - vor 25 Jahren. Er, der Löwe, das Raubtier. Einer, den man sofort erkennt, einer, der erkannt, der erinnert werden will! Gebieterisch ist er vom der ersten Augenblick an - ein Heißsporn, kräuterrau und wild wie ein Räuberhauptmann, lodernd wie Drachenfeuer.

Da ist Kamille in der Kopfnote, starke, bittere Kamille - hat irgendein anderer Kamille, damals, heute, irgendwann? Dann Zeder und Muskat - gleich am Anfang, das ist unerhört! Die Blüten, Maiglöckchen und Nelken, und das Grün, kantig-struppig wie eine Dornenhecke, bleiben einigermaßen scheu - sofern etwas scheu sein kann in diesem Duft. Und schließlich brausen Vetiver und Moschus, Leder und Patchouli heran wie Donnervögel, wie ein Gewittersturm, und dann ist alles still und schön.

Allein, ich glaube, wir haben einander zu früh getroffen, er und ich. Ich war zu jung für ihn, damals Anfang der 90er, und trotzdem hab' ich ihn getragen, das war nicht gut. Ich werde prüfen, ob wir eine zweite Chance haben.

Fazit: l'homme infiniment. Wirklich jung, das war er nie. Und auch alt wird er nie sein.
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Flakon 10.0/10
Sillage 10.0/10
Haltbarkeit 10.0/10
Duft 10.0/10
1 Auszeichnung
Meisterwerke
Wenn der Tag zu ende geht, dann ist die Zeit gekommen für einen der wundervollsten Düfte dieser Welt. Du legst es auf und Du bist ein anderer Mensch. Du vergisst ganz sicher den Alltag, Du bist ganz oben, auf dem Gipfel. Nichts kann schöner sein. Momente der Vollkommenheit, die Welt gehört für einen Augenblick Dir ganz allein, es überkommt Dich eine traumhafte Stimmung voll Wärme! und Wohlgefühl! Du denkst, so muss es gemeint sein, so sollte es immer sein. Du fühlst Dich edel, und zu allem bereit. Dieser Augenblick sollte nie vergehen. Fahrenheit von Dior
Flakon 10.0/10
Sillage 8.0/10
Haltbarkeit 8.0/10
Duft 9.0/10
4 Auszeichnungen
Der Inbegriff der Männlichkeit
Dior Fahrenheit war für mich einer DER Düfte, die ich schon immer haben wollte, jedoch habe ich noch gewartet und gezögert. Zu männlich erschien er mir damals. "Kann ich den wirklich mit meine Frische 18 tragen ?". Das war genau die Frage, die mich daran gehindert hat.

Ca. 2 Jahre später: Ich stand an einem grauen Montag Morgen auf und vor meiner Tür stand eine 3/4 volle 200ml Flasche Dior Fahrenheit. (Meine Mum hat sie mir da hingelegt, da sie weiß, dass ich mich sehr für Düfte interessiere und Fahrenheit schon immer haben wollte.) "Ja wo kommt denn Die her ?", fragte ich anschließend meine Mum. "Ach, Die hab ich draußen auf der Straße gefunden. Die stand gleich neben der Mülltonne. Anscheinend hat sie jemand entsorgt.", so meine Mum. Wie kann man nur so eine tolle, ungekippte, teure Flüssigkeit entsorgen ? Ich war einfach nur perplex darüber. Und so bin ich dann so zu meinem Fahrhenheit gekommen.

Lange Rede, kurzer Sinn. Nach den zwei Jahren war ich bereit ihn zu tragen. Schon eine Ausbildung und anschließend ein Jahr Arbeit hinter mir, kam ich dann auf die Idee mein Abitur nachzumachen. Und für den ersten Schultag braucht man etwas gutes, etwas starkes, etwas bissiges, wodurch man sein Statement abgibt. Da erschien mir Fahrenheit genau passend !

Und seitdem ist Fahrenheit mein Schulduft. Er gibt mir Energie, Ehrgeiz, Motivation weiter zu machen und nicht aufzugeben. Und vor allem, Er wird nicht langweilig ! Ich kann ihn immer tragen und ich werde mir wohl wieder eine Flasche holen.

Was soll ich zum Duft selber noch großartig schreiben ? So gut wie jeder kennt ihn. Manchen hassen ihn, viele lieben ihn.

Für mich ist er einfach die pure, selbstbeswusste Männlichkeit, die sich von nichts einschüchtern lässt und der es auch nicht nötig hat, anderen zu gefallen. Eben man akzeptiert ihn, so wie er ist, oder man schnüffelt woanders weiter.

Für mich ist und bleibt er einer DER Düfte und ich werde zu 100% wieder eine Flasche holen.

Ein absolut empfehlenswerter Duft !
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Duft 5.5/10
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Benzin auf Moos
DER Klassiker von Dior geht für mich in diese Richtung. So kann man kurzum "Fahrenheit" beschreiben. In den 80er-Jahren soll ihn jeder getragen haben und er gilt nach wie vor als einer jener Düfte, der für Männlichkeit steht. Das ist er zweifelsohne. Ist er zeitlos? Nur bedingt, für mich zumindest.

Einerseits macht man heutzutage kein Geheimnis mehr drum, dass Benzin-Dämpfe von der Zapfsäule oder eben der Tankstellengeruch durchaus etwas für sich haben. Der moosig-erdige Ton ist für mich allerdings schon etwas sehr "oldschool" und eine Charakteristik vergangener Tage bzw. einer Duft-Epoche. Das muss schon gut in einem Kontext gesetzt sein, um zeitlos zu wirken. Siehe "Green Irish Tweed". Für mich hat das schon etwas Altes. Andererseits kann es durchaus gut ankommen, wenn man das als junger Mensch trägt. Kontrastprogramm sozusagen. Manchmal taugt es mir auch, dann ist es für mich dann doch wieder eher ein Relikt.

So sehe ich den Klassiker "Fahrenheit" sehr zwiespältig. Er ist sicherlich ein guter Duft von hoher Qualität, aber meiner Meinung nach nur bedingt zeitgemäß und interessant für mich. Am besten trägt man ihn übrigens im Herbst, wenn der Wind pfeift und man gerne mehr Fahrenheit hätte. Da heizt er durchaus ein.
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Duft 8.0/10
Hilfreicher Kommentar    5 Auszeichnungen
Die Werbung war schuld...
...dass ich mir diesen Klassiker in den 80er Jahren kaufte ohne ihn vorher gerochen zu haben.
Ich fand das cool, wie dieser Typ den Bootssteg ins düstere Ungewisse rausläuft. Und eine Stimme hatte der, fast wie der "Highlander" (auch ein 80er Klassiker) - einfach Klasse.
Ich arbeitete damals bei einem groooosen Autohersteller in München und kaufte das Fläschchen blind, allerdings war das damals After Shave Balm, obwohl ich Balms hasse, aber soweit ich mich erinnere, gab es damals nichts anderes.
Wenn ich mir das heute vorstelle, also einen Blindkauf ohne Duftprobe nur aufgrund eines Fernsehspots - unfassbar...
Aber ich wurde auch nicht enttäuscht: Als ich dann zuhause die Flasche öffnete und nach der Rasur "Fahrenheit" auftrug, war ich nur begeistert - ebenso meine Familie und auch dann später die Kollegen. Und die Mädels erst.
Das war DER Volltreffer schlechthin. Ich habe es sehr lange exklusiv benutzt und dieser Duft machte sich mit der Zeit überall breit: im Auto, im Bett auf den Möbeln etc.pp..
Warum erzähle ich das? Wir wissen, was kommt:
Im Schwelgen alter Erinnerungen habe ich mir vor kurzem mal wieder ein Fläschchen besorgt - wahrscheinlich eine Reformulierung - und war leider mehr als enttäuscht.
Fahrenheit ist heute für mein Empfinden völlig anders und auch meine Frau, die ein seeeehr langes Gedächtnis für Düfte hat, war völlig überrascht.
Schade, schade aber den guten Schnitt werde ich nicht kaputtmachen.
In Erinnerung an gute alte Zeiten vergebe ich sehr gerne 80% - für die Vintage Rezeptur!
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Flakon 7.5/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 10.0/10
Duft 9.0/10
Hilfreicher Kommentar    4 Auszeichnungen
Motor Mojo
Zu Beginn verliere ich immer ein paar Worte darüber wie ich zu einem Duft gekommen bin. Bei Fahrenheit werdens ein paar mehr, da der Weg recht lang war.
Einige Zeit lang fand ich Fahrenheit nicht wirklich anregend. Zu petrolig, zu viel Blumen, irgendwie seltsam. Mehrfach getestet, aber nie wirklich für gut befunden.
Durch Parfumo und weiteres Testen(Tuscan Leather La Yuquawam), kam ich zu der Erkenntnis, dass gerade Petroliges und Ledriges herrlich interessant sein kann.
Da ich mir , um auf einem anstehenden Musikfestival nicht ganz unzivilisiert zu riechen und keinen wertvollen Flakon beim Camping zu riskieren, eine Dose Axe Peace geholt hatte welches ich auch erstaunlich gut fand, kam auch Fahrenheit wieder auf meinen Bildschirm(Peace ist praktisch das Cheapy-Fahrenheit).
Ausgiebig durch die Familie getestet und am Ende das klassische EdT gekauft.

Wie riecht er denn nun und was finde ich so gut daran?
Zum Auftakt erstmal ein Schuss Zitrus(am ehesten eine dichte Mandarine ähnlich wie bei M7) und dazu eher balsamische Kamille und Lavendel die das ganze weicher machen.
Im Herzen, wenn die Zitrusnote sich verflüchtigt hat, findet sich der berühmte Petroleum/Motoröl-Akkord. Ich schätze er setzt sich aus de Kamille der Kopfnote, dem sehr Präsenten Veilchen und einer Prise Zeder zusammen. Unverkennbar, maskulin, gleichzeitg warm und kühl. Blumig und Krautig und gleichzeit städtisch modern, grün und zivilisationsgrau in Einem.
Zur Basis hin verfliegt der Werkstattduft und weicht einem warmen, eingeölten Leder. Warm, anschmiegsam wie ein guter Handschuh. Leicht süsslich durch würzig inszenierte Tonkabohne und immer noch mit einem grünen/erdigen Hauch von Vetiver.
Dieser Kontrast der Eindrücke ist es der Fahrenheit so einzigartig und anziehend macht. So viele extreme Kontraste in einem Duft sind etwas einzigartiges.

Fahrenheit ist für mich sehr vielseitig, sowohl im Bezug auf Klima als auch Anlass. Geht, solange man mit der Dosierung spielt, eigentlich zu jeder Jahreszeit, nur vielleicht nicht bei 30° aufwärts.
Für fast jeden Anlass tragbar solange man nicht übertreibt. Ideal zu Lederjacke und Jeans, aber auch gut zum Anzug wenn man eher urban und vor der Tür unterwegs ist. Vielleicht nicht für die Kirche, aber sehr vielseitig.

Haltbarkeit und Sillage sind Top. Locker 10-12 Stunden haltbar bei mir und kräftige Sillage für einen großen Teil der Tragezeit.

Fahrenheit ist ein Charakterkopf mit Kanten. Nicht für jeden, nichts für die Zielgruppe und 20-25, aber ein genialer Klassiker den es so nicht zwei mal gibt.
Duft 9.0/10
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Annäherung aktuelle und Originalversion
Vintage Fahrenheit ist in der Tat ikonisch, auch von außen: Oben blau, mittig glutrot, unten gelb - eine stilisierte Marsoberfläche: Die Schachtel muss so aussehen, ansonsten kann man genausogut Narciso Rodriguez for Him kaufen. Das aktuelle Fahrenheit ist ohne Zweifel ein gelungener männlicher Fruchtmoschus-Duft und hier schon dutzendfach kompetent beschrieben. Aber bei kaum einem anderen Duft sind die Unterschiede durch Reformulierung gleichzeitig so subtil und kompetent ausgeführt - und doch so durchschlagend, gravierend (m. E. selbst bei Kouros nicht). Altes Fahrenheit hat etwas Schockierendes, fast schon Groteskes, wenn einem diese brutale, einnehmende, elektrisierende, ätherische aquatische Veilchennote kühl ins Gesicht schlägt und einem an und für sich einfachen Duft eine schier unendliche Komplikation verpasst. Es ist nicht Motoröl, kein Teer, kein Benzin, oder was auch immer angeführt wird - es sind synthetische Wunder, mit Worten schwer zu beschreibende Schönheiten. Das IST Fahrenheit, eine neue Dimension und ein geflügeltes Wort. Altes Fahrenheit, heute gerochen, wirkt fast überirdisch.
Das 2013er-Fahrenheit ist wie die gekonnte Imitation des ganzen. Anstelle des realen Erlebens tritt der Blick durch eine 3-D-Brille auf einen Bildschirm. Haltbarkeit und Sillage sind beim aktuellen Duft in etwa um ein Drittel schwächer. Die immer noch besondere Kopfnote wirkt zusammengebaut: Wo das Vintage aus einem Guss erscheint, meint man hier das Medium zu erkennen, mit dem man die Bruchstücke zusammengefügt hat - eine eigenartige Papier-/Karton-Note, die etwas deplatziert in der Gegend steht.
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Flakon 10.0/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 10.0/10
10 Auszeichnungen
Mein Erster Kommentar geht an die Fackel der Männlichkeit
Mehr Mann geht meiner Meinung nach nicht.

Frau:Guten Morgen mein Schatz was möchtest du heute Abend Essen?
Mann: Fleisch !!!

Frau: Warum musst du unbedingt heute ins Stadion gehen ?
Mann: Weil Samstag ist!!!

Frau: Wir sind heute zur Oper eingeladen ich hab dir deinen Anzug raus gelegt
Mann: ist nicht nötig ich lass meine Jeansjacke an

In meinen Augen verkörpert dieser Duft die pure Männlichkeit.

Er ist stark, selbstbewusst und dominant aber weiß auch im richtigen Moment mal klein bei zu geben damit er nicht ständig auf der Couch schlafen muss.

So jedenfalls empfinde ich diesen Duft.

Für mich ist das ein idealer Allrounder der wohl dosiert für den täglichen Gebrauch bestens geeignet ist.

Zum Duft selber: Ich bin zwar noch nicht so ganz fit darin die einzelnen Noten heraus zu riechen aber den Motorölauftakt nehme ich ganz gut wahr.

Danach verbindet sich diese Motornote mit den Blumigen Akkorden und entwickelt sich im weiteren Verlauf für mich kaum weiter was mich persönlich aber nicht stört denn diese Kombination ist für mich der Inbegriff von Coolness und Charakter. -> kommt nicht bei jedem/jeder an aber die Leute sind dem Mann von Welt dann sowieso egal.

Sillage/Haltbarkeit: die Sillage ist vollkommen ok nicht zu übertrieben aber man wird gut wahr genommen...hier ist allerdings weniger = mehr
Bei mir hält der Duft c.a 8-10 Stunden und das finde ich auch völlig In Ordnung.
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Duft 10.0/10
9 Auszeichnungen
Männlichkeit
Der Duft ist für mich pure Männlichkeit, Kraft, Verwegenheit, Geborgenheit, Schutz.

Es ist der Duft des einzigen Mannes, den ich abgöttisch verehre, bedingungslos Liebe und dem ich blind vertraue.
Meinem Vater.
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Flakon 10.0/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 9.0/10
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Fieber in Fahrenheit
In unserer Parfümerie bekam ich ein 50ml großes Duschgel „Uomo“ von Zegna. Das Zeug erinnerte mich unweigerlich an Fahrenheit. Einer der wenigen Düfte, den ich zum Glück nicht zu Beschreiben brauche, es geht nur um die subjektive Wahrnehmung. Also darf ich getrost um den heißen Brei herum reden.

Als Kind war ich fasziniert von diesem Sonnenuntergangsbild, ich habe dem Duft a priori 12 von möglichen 10 Punkten gegeben und konnte kaum erwarten ihn endlich kennen zu lernen. Düfte haben es leider sehr leicht mich zu begeistern und der warme hölzernsüße Fahrenheit brauchte sich gar nicht anzustrengen. Allein die Duftnoten lesen sich wie ein Gedicht, alles in einem Unisono. Er war für mich ein Nonplusultra von einem Parfüm, ich habe ihn gerne verschenkt und war sehr enttäuscht, als mein Mann von ihm nicht angetan war.

Alle Träger von seltenen Namen kennen eventuell dieses Gefühl, wenn jemand aus dem Verwandten/Bekanntenkreis seinem Kind den gleichen Namen schenkt. Nein, ich bilde mir nicht ein, dass dieses Kind mir zu Ehren benannt wurde, es ist vielmehr dieses schmeichelnde Gefühl den Namen nicht „verdorben“ zu haben. Ich war zumindest kein Hindernis und verlieh ihm vielleicht eine neue Facette. Das olfaktorische Gedächtnis ist leider viel schlimmer. Das Verheerende an diesem Duft ist es, dass er omnipräsent und unverkennbar ist. Ich kann ihn meilenweit wittern. Deswegen kommt es leider vor, dass mir nicht besonders sympathische n Menschen Fahrenheit „abwerten“. Die Assoziation werde ich sehr schlecht los und es tut mir unheimlich leid für dieses Meisterwerk.
Den vorherigen Kommentaren habe ich entnommen, dass es einigen von Euch ähnlich geht. Ich hoffe, dass die Präsenz langsam schwindet und Fahrenheit in all seiner Pracht wieder aufersteht. Ich liebe ihn schließlich immer noch… Vielleicht werde ich ihn mit erwachsenen Augen anders sehen, so wie das Fahrenheit von Bradbury
Duft 9.0/10
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Gib Gummi, Mann !
Gib Gummi, Mann !

"Mein Maserati fährt 210
schwupp
die Polizei hat's nicht geseh'n
das macht Spaß!
Ich geb' Gas
ich geb' Gas!
Will nicht spar'n
will nicht vernünftig sein (...)"

... sang einst Marcus 1982 für uns und nicht zuletzt für die "Neue Deutsche Welle". Nun befindet sich in meiner (aus einem einzigen PKW bestehenden) "Auto-Sammlung" kein "Maserati". Und -so muss ich gestehen- enthält auch meine -im Vergleich zu meiner "Auto-Sammlung schon aus finanziellen Gründen etwas umfangreichere- Parfüm-Sammlung nicht das sechs Jahre später erschienene "Fahrenheit", das Maurice Roger und Jean-Louis Sieuzac für das Haus "Christian Dior" kreierten. Dennoch rieche ich diesen Duft oft. Denn bei meinen häufigen Streifzügen durch Parfümerien bleibe ich fast jedes Mal vor diesem Aufsehen erregenden Flakon stehen, um mir den darin befindlichen Duft auf eines meiner beiden Handgelenke zu sprühen. Doch das hat nichts mit dem am 24. Mai 1686 in Danzig geborenen und am 16. September 1736 in Den Haag verstorbenen deutschen Physiker und Erfinder von Messinstrumenten Daniel Gabriel Fahrenheit zu tun. Oder doch ? Immerhin wurde nach jenem die Temperatureinheit „Grad Fahrenheit“ °F benannt. Daniel Gabriel Fahrenheit wählte nämlich als Nullpunkt seiner Temperaturskala die tiefste Temperatur des strengen Winters 1708/1709 in seiner Heimatstadt Danzig. Mit einer Mischung aus „Eis, Wasser und Salmiak oder Seesalz“ (Kältemischung) konnte er danach den Nullpunkt bzw. ersten Fixpunkt wieder herstellen (?17,8 °C). Er wollte dadurch "Minus-Temperaturen" vermeiden. Welch' rühmliches Unterfangen ! Leider hat selbst der zurückliegende milde Winter gezeigt, dass sich diese in unseren Breitengraden nie ganz vermeiden lassen. Doch Fahrenheit ging noch weiter: Als zweiten und dritten Fixpunkt legte er 1714 den Gefrierpunkt des reinen Wassers (Eispunkt) bei 32 °F und die Körpertemperatur eines gesunden Menschen bei 96 °F fest. Der Nachteil dieser Skala bestand darin, dass insbesondere der untere und der obere Fixpunkt nach heutigen Maßstäben nicht hinreichend genau reproduzierbar sind. Es wurde daher eine neue Definition notwendig. Die "Fahrenheit-Skala" war lange Zeit in Europa in Gebrauch, bis sie durch die "Celsius-Skala" abgelöst wurde. Heutzutage wird sie nur noch in den USA und in wenigen anderen englischsprachigen Ländern verwendet.

Hiernach genügt schon ein oberflächlicher Blick auf diesen in verschiedenen Rot-Tönen gehaltenen Flakon, um zu erahnen, dass unser lieber Herr Fahrenheit uns zwar nicht diesen Duft schenkte, jedoch als Namensgeber für diesen Duft - und letztlich auch für den 1953 erschienenen dystopischen Roman "Fahrenheit 451" (die Selbstentzündungs-Temperatur von Papier) von Ray Bradbury (nach einer Kurzgeschichte von dem selben Autor)- Pate stand.

Im Hause Dior entstanden seit dem Duft "Fahrenheit" (nachfolgend: Fahrenheit EdT) aus dem Jahre 1988 mehrere Variationen dieses Themas: Im Jahre 2002 erschien "Fahrenheit 0 Degré" (Bertrand Douchaufour). Es folgten "Fahrenheit Summer 2006", "Fahrenheit Summer 2007" (jeweils mit unbedeutender Resonanz) und noch im selben Jahr -als olfaktorische Hommage an den Gefrierpunkt von Wasser- "Fahrenheit 32"(François Demachy und Louise Turner). Im Jahre 2009 wurden wir mit dem zwischenzeitlich eingestellten "Fahrenheit Absolute" -von Christian Dior und nicht zuletzt von François Demachy- beschenkt. Es folgten weitere "Demachy-Variationen" dieses Themas: 2011 ein "Aqua Fahrenheit" und letztlich in diesem Jahr das "Fahrenheit Parfum" (nachfolgend: Fahrenheit EdP).

Was ist es also, was den Reiz dieses Duftes ausmacht ? Einer Kreation, die seit 26 Jahren in den vordersten Regalen der allseits bekannten "Parfum-Tempel" zu finden ist. Die zwar kontrovers diskutiert wird, aber auch in der heutigen Zeit noch eine große treue Anhängerschaft besitzt.

Das Fahrenheit EdT beginnt zitrisch...
Nein, das tut es nicht ! Denn: Wir befinden uns sogleich in einer Tankstelle; natürlich einer solchen mit angeschlossener Werkstatt. Und wenn da überhaupt zitrische Noten auszumachen sind, dann können diese höchstens von einem an der Kasse zufällig heruntergefallenen "Nimm 2"-Bonbon herrühren. Aber nun zurück zu unserer Tankstelle: Es riecht nach Petrol und nach Gummi. In aller Bescheidenheit kann ich berichten, dass mein hoch entwickeltes Näschen feststellen konnte, dass der Petrol-Geruch von einem "Normal-Benzin" herrührt, das am 17.02.1988 an einer Esso-Tankstelle im hessischen Heppenheim um 12.34 Uhr zum Preis von 1,14 DM gezapft wurde. Waren das noch Zeiten: Diese Benzinpreise; auch musste man sich über die Kompatibilität des eigenen Pkw's mit dem Kraftstoff "Super E10" noch keine Gedanken machen. Zu diesem Petrol-Duft gesellt sich ein prominenter Gummi-Aspekt. Mir kommt kaum etwas Vergleichbares an der "Duft-Front" in den Sinn. Höchstens noch Annick Ménardo's "Bulgari Black", das zehn Jahre nach unserem Kandidaten kreiert wurde. Nur: Ménardo arbeitet mit einer "Gummi-Schwarztee-Kombi", während unser Freund hier durch das Petrol noch mehr in Richtung Tankstelle geht. Ich frage mich, wodurch dieser Effekt hier erzielt wurde. Ein kurzer Blick in die Duftpyramide schafft Klarheit: Wir finden hier Kamille, die im Zusammenspiel mit ein paar Früchtchen (Mandarine, Bergamotte und Zitrone), würzigem Lavendel und dezentem Zedernholz wohl für diesen Effekt verantwortlich zeichnet.
Doch, was passiert da plötzlich ? Jetzt wird's nämlich richtig blumig. Wir haben also mit unserem Auto das Werkstatt-Tor aus Unachtsamkeit verfehlt und sind auf der benachbarten grünen Sommerwiese gelandet: Ich vernehme Jasmin, Veilchen und Maiglöckchen. Alles Komponenten, die man eher Düften für das schöne Geschlecht zuordnen würde. Und das alles in einem coolen Männerduft ? Kann das gutgehen ? Ja, meine Freunde, es kann: Denn die Tankstelle von soeben ist noch in "Riechweite" geblieben. Soll heißen: Das Unmögliche wird möglich gemacht; die "ultra-femininen" Blümchen schaffen mit dem Reifen-Benzin-Gemisch von vorhin ein richtig tolles Spannungsverhältnis: Sozusagen ein ölverschmierter Tankwart mit einem bunten Blumenstrauß in der Hand. Doch unser Tankwart bleibt cool: Moschus und Leder gesellen sich in der Basis dazu. Es ist kein weiches Wildleder eines (sandfarbenen) Herrenblousons. Nein, unser Tankwart trägt nunmehr seine coole abgewetzte (schwarze) Motorradjacke, die vom letzten -Gott sei Dank folgenlosen- Sturz noch ein paar Erdantragungen (Patchouli) aufweist. Das ganze klingt dann leicht vanillig (Tonkabohne) aus.

Von diesem EdT kam im Jahre 2011 dann noch ein "Light-Ableger", nämlich das "Aqua Fahrenheit". Dort wollte man offensichtlich -auf der Grundlage der erfolgreichen "Fahrenheit-DNA" einen Duft für diejenigen schaffen, denen dieser "Tankstellen-Blümchen-Kontrast" zu heftig war. Zudem wurde noch etwas modernisiert. Wie ich finde: Wenig gelungen.

Sein Bruder, Fahrenheit 32, startet hingegen ganz anders: Da ist keine Takstelle weit und breit in Sicht. Diese hat offensichtlich geschlossen und unser Tankwart befindet sich in seinem (wohlverdienten) Jahresurlaub. Und wo ? Irgendwo am Mittelmeer. Denn: Die Orangenbäume blühen (Neroli). Ein sanfter Windhauch trägt diesen luftig-betörenden Duft zu uns herüber. Es ist ein angenehm warmer Sommertag und unser Tankwart genießt neben einer Orangenplantage ein paar ruhige Stunden. In der Herznote wird es dann blumig: Aber nicht so aufreizend-kitschig wie noch bei seinem großen Bruder. Nein, ein zarter Hauch von Iris und Rose umschmeichelt unsere Nase. Alles ganz zart und sanft. Und auch das Veilchen von vorhin ist behutsam mit einer Vanilleschote unterlegt. Und so genießt der Tankwart seinen Urlaub auf einer angenehm sanften Blumenwiese neben der schon mehrfach erwähnten Orangenplantage. Abends erfrischt ihn dann noch ein leicht zitrisch-erdiger Vetiver bevor er sich zur Ruhe begibt.

Doch irgendwann findet jeder Urlaub mal sein Ende. Tankwart hat seine Koffer gepackt und muss jetzt wieder zu seiner Tankstelle zurück. Ja, ja ! Es muss sein. Und es wartet auch viel Arbeit auf ihn. Einiges ist liegen geblieben. Und da denkt sich unser Tankwart:"Jetzt schalt auch ich mal den Turbo ein !" Und wie könnte das besser gehen, als durch eine Konzentration seiner Kräfte. Und flugs wurde aus dem Fahrenheit EdT aus dem Jahre 1988 im Jahre 2014 ein Parfum (EdP) gemacht.
Gesagt, getan: Unser Tankwart kehrt also an seine Tankstelle zurück. Nur, da riecht es plötzlich ganz anders: Da erschnuppert man plötzlich leicht würzige Zitronen und mediterranen Lavendel. "Das kann doch wohl nicht sein !" ruft unser Tankwart, als er sich seine Lederjacke anzieht. "Wenigstens die ist noch da !" schießt es ihm durch den Kopf. Doch in dieser scheint er offensichtlich einen süßen Vanille-Riegel vergessen zu haben. Das einst so sau-coole abgefuckte Motorrad-Leder riecht plötzlich weich und süß. Wie sein (sandfarbenes) Lederblouson, das er im Urlaub mit hatte. "Und mein kitschiger Blumenstrauß ?" fragt er sich. Auch der ist verschwunden. Nur noch ein einziges verlassenes Veilchenblatt krümelt sich einsam in seiner Jackentasche. Da nimmt er einen erdig-würzigen Geruch war: Eine süßlich-nasse Erde (Patchouli und Vetiver) ist das. Mit ein paar Hölzchen (Zeder) drauf. Alles auch etwas rauchig (Benzoe) unterlegt. Aber seine "Blümchen-Tankstelle" von früher ist nicht mehr da.

Mein Fazit:
Das Fahrenheit (EdT) aus dem Jahre 1988 ist ein Meisterwerk: Nach meinem Kenntnisstand schafft kein anderer Duft den schier unmöglich erscheinenden Spagat zwischen coolem Leder-Tankwart und kitschigen Blümchen. Ich kann aber auch diejenigen sehr gut verstehen, denen dies zu heftig ist. Vielleicht finden diese in "Aqua Fahrenheit" ihre Heimat. Ich selbst rieche diesen Duft ab und an sehr sehr gerne. Tragen würde ich ihn -just aus diesem Grund- jedoch nicht.
Sein kleiner Bruder "Fahrenheit 32" will eigentlich gar nicht so gerne sein Bruder sein. Er ist ein fein gemachter Alltagsbegleiter; mehr für die sommerlichen Monate gedacht. Einfach, erfrischend, gut.
Doch was ist im Jahre des Herrn 2014 passiert ? Das Parfum sollte doch nach der Einstellung des "Fahrenheit Absolute" die Spitze der Produktpalette, sozusagen (um im Bild zu bleiben), die "Höchst-Temperatur" darstellen ! Und was ist geschehen ? Ein nicht schlecht gemachter Duft. Aber: Die "Fahrenheit-Grund-DNA", das, was stets bedingungslose Liebe und abgrundtiefe Abneigung gegenüber dieser Kreation ausgemacht hat, das alles ist verschwunden. Nur noch leichte -romantisch in das Jahr 1988 zurückblickende Anklänge- sind zu verspüren.

Unser Tankwart ist ratlos ...
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Flakon 7.5/10
Sillage 10.0/10
Haltbarkeit 10.0/10
Duft 9.0/10
Hilfreicher Kommentar    8 Auszeichnungen
Das Leuchtfeuer
Fahrenheit ist mein Leuchtfeuer. Es gibt mir Orientierung, wärmt und erhellt mich.

Das dieser Duft einmal ein olfaktorisches Wagnis war und mutig eine nicht sonderlich ausgetretene Richtung eingeschlagen hatte; ich möchte es ihm nicht positiv anrechnen.
Ebenso wenig will ich diesem anlasten, dass er mittlerweile womöglich zu massenkompatibel geworden ist und man ihn auch an vielen anderen Personen riechen kann und muss.
Offen gestanden finde ich, dass man einen Duft für sich selbst genommen bewerten sollte, möglichst ohne Kontexte mit einzubeziehen, die nicht in der bewertenden Person selbst liegen.

Ein Klassiker? Geschenkt!
Vor einigen Jahren, da kannte ich weder das Internet und auch keine Inspirationsquellen wie dieses Forum hier, verschlug es mich als geborenen Geruchsmenschen auf eine lustvolle Entdeckungsreise durch Parfumerien und die Duftabteilungen der Kaufhäuser.
Ich kaufe nicht gerne, überhaupt nicht. Wenn ich also für irgend etwas Geld ausgebe, dann überlege ich mir diese Entscheidung sehr lange und gründlich.
Also quasi mindestens solange, bis ich mir für meine emotional ohnehin schon getroffene Entscheidung auch noch genug rationale Argumente ausgedacht habe, um die Entscheidung dann ganz "überlegt" und vernunftgesteuert legitimieren zu können.
Ich roch also allerlei Parfums probe, ging wieder, kam zurück und schnüffelte Neues und schon Bekanntes, hatte dann irgendwann auch schon 2-3 kleinere Flakons erworben und fand, es genüge erst einmal.
Dann allerdings griff ich zufällig den diorsch'en roten Leuchtturm und roch.

Liebe auf den ersten Blick(Riecher)? Nein, das nicht. Es war erst einmal ein Erstaunen und eine Neugier, denn bei all den wahllos getesteten Düften war mir solch ein unverwechselbarer Charakterkopf noch nicht untergekommen.
Sicher, eine Grundsympathie war durchaus gegeben und bildete die Basis einer langfristigen Beziehung. Also kaufte ich im Taumel der Euphorie sofort- und habe es nie bereut.

Fahrenheit (er)füllt in meiner sehr überschaubaren Ansammlung eine besondere Nische, wie jeder Duft.
Er ist ein Platzhirsch, ein verwegener Freigeist und kantiger Wegweiser.
Gleichermaßen frisch und herb, eine Kombination, die ich eigentlich in dieser Komposition fast immer gern an mir wahrnehme und derer ich nie überdrüssig werde.
Der wichtigste Aspekt eines Duftes, den ich selber trage, ist nicht seine Wirkung auf mein Umfeld und wie andere Personen ihn an mir mögen.
Vielmehr ist mir wichtig, was dieser Duft mit mir macht, wie er mich beeinflusst und auf mich einwirkt.
Esoterisch-Philosophisches Schwulstgesülze? Vielleicht!

Meine Flamme aus dem Hause Dior beruhigt mich und macht mich gelassen, gleichzeitig aktiviert sie mich und versetzt mich in einen angenehmen Erregungszustand. Es ist meine Rüstung aus dem Sprühkopf, mein Anker und Leuchtfeuer.

Die Brenndauer war grandios. Vor allem aber ist es ein Duft, der meine Nase nicht abstumpft und den ich auch nach einem halben Tag noch genauso intensiv an mir bemerke wie kurz nach dem ersten Sprühstoß.
Diese Langlebigkeit und loyale Standhaftigkeit sorgen bei mir eben auch für eine langfristige Liebesbeziehung mit meinem liebsten herb-charakteristischen Frischenebel.

Nur neulich, da zweifelte ich, ob wir uns nicht ein wenig auseinander gelebt hatten. Die Ampulle war verbraucht, der Tester in der Stadt gab veränderte Gerüche von sich.
Leichter, seichter.
Dies ist auch der einzige Grund, weshalb ich nicht voll bepunkten kann.
Irgendwann wurden da scheinbar Ecken abgeschliffen und gerundet.
Zum Glück ist dennoch genug übrig geblieben, als dass meine Zuneigung nicht erlischt, nur lodert mein Leuchtfeuer nunmehr auf etwas kleinerer (Spar)Flamme.
1 Antworten
Flakon 7.5/10
Sillage 5.0/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 8.0/10
4 Auszeichnungen
Ein Duft für gewisse Stunden.
Ich entdeckte Fahrenheit in einem Holzschrank meines Vaters der neben anderen Preziosen der Parfumindustrie stand, ungeöffnet. Ich fragte nett, und sprühte ihn auf.

Wie @Leimbacher schon sagte, ist es ein Duft der nicht für Bubis gemacht ist, sondern für Kerle, Männer ab einem gewissen Reifegrad. Ich sah mich zu der Zeit nicht als sonderlich Reif und auch nicht schon als besonders männlich.

Die Entwicklung nach einiger Zeit empfand ich sogar als persönlich störend. Der übermäßig starke Geruch von Patchouli auf meiner Haut war nicht meins. Wo war der angenehme Lederne Geruch hin.

Darüberhinaus muss man wirklich überlegen was man denn Abends noch so vor hat, wenn man damit ausgeht. Club, abfeiern...auf keinen Fall. Seriös kommt er rüber. Erinnert eher an einen Duft der gerne zum Abendessen getragen werden kann mit Frau, dem Chef oder ähnliches.

Beklagen werde ich mich trotzdem nicht, ich hab sogar das Gefühl meine Hautsäure hat sich zum positiven geändert. Oder vielleicht ist es meine Hauttemperatur, gemessen natürlich in Fahrenheit.
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Flakon 10.0/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 10.0/10
Erstklassiger Kommentar    12 Auszeichnungen
Ein Allzeitunikat - oder: Blumen für den Mann?!
Es gibt keinen anderen Duft, den ich über so lange Zeit (ca. 16 Jahre) immer wieder gleich neu nachgekauft habe, wenn die Flasche leer war. Eigentlich wechsle ich oft die Düfte, auch, um meine Nase nicht zu sehr abstumpfen zu lassen, aber bei "Fahrenheit" habe ich immer eine Ausnahme gemacht.

Als Jugendlicher mit etwa 14 eine Probe von nem Kumpel bekommen. Erster Eindruck: Riecht so Lebertran? Wieso auch immer ich gerade darauf kam, aber ich glaubte damals wohl, alles bis auf eben Lebertran zu kennen und stempelte den Duft so ab. Gleichzeitig war ich aber fasziniert, kannte ich bis dahin auch nur frische oder moosige Düfte.

"Fahrenheit" sprengt olfaktorisch wirklich jeden Rahmen:
Am schwierigsten (darüber streiten meine Frau und ich bis heute) ist bereits die Einstufung "wärmender oder kühlender Duft"?

Ich finde, beides trifft es letztlich, passend zur alten Verpackung, die in den 90ern oben dunkelblau, unten rot war.

Komischerweise passt der Duft wirklich in jeder Lebenslage. Selbst wenn ich als 20-Jähriger mal ein Bier zu viel hatte und am nächsten Morgen gar keine Lust auf jedwede Form von Duft - "Fahrenheit" ging immer!

Der Auftakt bei mir im Wesentlichen von Kamille, Lavendel und etwas Zitrus bestimmt. Belebend und gleichzeitig beruhigend (bizarr), auch ein wenig metallisch-krautig.

Die Assoziationen unten mit "Maschinen-/Motoröl" finde ich durchaus interessant - ganz abwegig sind sie nicht, allerdings sehr gefälliges, mildes Motoröl, auf Parfum zugeschnitten. Auf jeden Fall sehr angenehm und nicht streng und letztlich dabei auch maskulin.

Die Herznote: ein herb gehaltens Blumenmeer. Vielleicht ist "Fahrenheit" einer der blumigsten Männerdüfte überhaupt, aber Dior hat wirklich passend nur die Blumen in der genau richtigen Dosierung gewählt, die Männlichkeit verströmen. Auf sehr weiche Art sorgen auch die übrigen pflanzlichen Aspekte (Geißblatt) für einen Hauch schöner Krautigkeit.

Hier wird es wirklich interessant: Gleichzeitig kühl in seiner Grundtönung, durch das Spektrum an Duftfacetten aber recht sinnlich - wieder so ein Paradoxon.

Die Basis wird dann von Amber, Leder und etwas Vetiver dominiert, alle sehr geschickt miteinander verwoben und durch weiche Tonkabohne- und Patchoulinuancen abgerundet.

Immer wieder höre ich davon, dass "Fahrenheit" nur noch ein Schatten seiner selbst sein soll. Ich frage mich allerdings, warum? Offensichtlich sind mir die Reformulierungen entgangen oder die Dauerbefeuerung meiner Nase über anderthalb Jahrzehnte hat mich fahrenheitblind werden lassen. Ich meine allerdings wohl festzustellen, dass er früher etwas brachialer war.

Dennoch- für mich bleibt er einer der besten 10 Düfte aller Zeiten.
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Flakon 5.0/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 10.0/10
Duft 4.0/10
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Geht gar nicht mehr
Ich arbeite in einer grossen Firma.Irgendwann vor vielen vielen Jahren starteten ein paar AntiEchtpelz-Aktivisten einen Buttersäure-"Anschlag" auf das Haus,in dem ich arbeite.Wie das roch,kann wohl kaum jemand nachvollziehen,der sich damit nicht auskennt.
Wie auch immer,man bekam diese Geruchshölle nicht aus den Laden.Und irgendein Verzweifelter muss dann irgendwann auf die grandiose Idee gekommen sein,einen Duft von Dior auszusuchen,um der Penetranz entgegen zu wirken.
Nun was soll ich sagen,es wurde nicht besser,sondern NOCH schlimmer.Nicht dass die Buttersäure wahnsinnig im Hals kratze,nein,nun kam noch Fahrenheit dazu.Und es wurde in die Belüftungsanlage und in die Rolltreppen gesprüht.Was das dann duftmässig anrichtete,kann sich wohl kaum einer ausmalen.In der Tat,es wurde noch furchtbarer als es schon war.Und eigentlich war ich zu dem Zeitpunkt drauf und dran,mir das Wässerchen zu kaufen.Das allerdings hatte sich dann damit erledigt.Welch fulminante,erlesene Duftmischung das alles ergab kann ich gar nicht beschreiben.Noch Wochen hing ein seltsamer Mix aus Erbrochenem und schwerer Süsse in der Luft.
Somit kann Ich Fahrenheit bis heute nicht mehr ausstehen.Warum nur ?

Nachtrag: Wenn hier der ein oder andere nicht versteht,was ich hiermit aussagen will...der Duft an und für sich ist wirklich nicht so schlecht,aber er nervt gewaltig nach einer gewissen Zeit,FÜR MEINEN GESCHMACK.
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Flakon 5.0/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 1.0/10
6 Auszeichnungen
Zweitaktöl Bottled
Ich weiß nicht so richtig, wie ich Fahrenheit einschätzen soll. Einerseits ein Duft, der relativ unverwechselbar scheint - gerade in heutiger Zeit, wie ich finde -, andererseits roch ich mich relativ schnell satt daran. Als ich in Folge auf dieses EdT aus meinem gesamten Umfeld ausschließlich negatives Feedback erhielt, gingen die restlichen 80 ml nach Ebay. Trotz seiner Unverwechselbarkeit und ungewöhnlichen Komposition vermisse ich Fahrenheit nicht, eine Eintagsfliege wie so vieles im Leben.

Und ja, Fahrenheit riecht nach Motoröl; genauer gesagt, es ist eigentlich Zweitaktöl, welches für gewöhnlich einen gut wahrnehmbaren Petroleumtouch hat.
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Flakon 10.0/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 9.0/10
14 Auszeichnungen
Fahrenheit ist ein Mann?
"..... mittlerweile ist er 29 Jahre alt und sein 3 Tage Bart steht ihm gut.

Das Leben meinte es nicht immer gut mit ihm, sehr viele Menschen musste er gehen lassen. Sein Gesicht war geprägt, manchmal sah er 10 Jahre älter aus. Seine Melancholie konnte man in seinen dunklen Augen erkennen.
Markant, direkt und ehrlich, seine Lederjacke und sein Duft machten ihn zu dem was er ist.

Was ist er? Er war ein Mann, den man liebte oder hasste. Warum dies so war konnte ihm keiner sagen. Lag es an seinem starken Charakter? Er lässt sich nicht verbiegen. Er ist ein Mann, der zu seinem Wort steht...meistens zumindest.

Spielen und rumeiern? Gibt es nicht. Ehrlich und offen ist er. Würzig und kräftig. Manchmal kann er süß sein, aber du musst ihn näher kennen lernen um das zu erkennen. Sexy? Oh ja sexy wird es nachdem er seine Lederjacke auszog, ein Hauch Patchouly kommt dir entgegen...."

Fahrenheit steht für Männlichkeit. Keine Bubis, keine Mädls und auch keine Player passen zu diesem Duft. Hinter diesem Duft verbirgt sich eine Vergangenheit. Sie muss nicht immer schön sein, aber schließlich schaut man nach vorne und mit Fahrenheit an deiner Seite, gehst du den richtigen und geradlinigen Weg in Richtung Zukunft.
Speziell im Winter sehr zu empfehlen!
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Flakon 10.0/10
Sillage 10.0/10
Haltbarkeit 10.0/10
Duft 9.0/10
5 Auszeichnungen
Fahrenheit.... wäre fast mein Signatureduft geworden.
Ich kenne Fahrenheit schon seit meiner Teenagerzeit. Damals bin ich immer mit Zino von Davidoff oder mit Relax rumgelaufen, war aber noch unschlüssig, ob ich nicht was Besseres finde. Ich bin damals oft durch die Kaufhof-Parfumerie gezogen und habe mich mit Pröbchen und Miniaturen eingedeckt. Damals kam Fahrenheit gerade groß heraus. Ich habe es ganz unbedarft probiert und es hat mir nach einem ersten Schock gleich sehr gut gefallen, obwohl mir die feurige Gewürzkeule zunächst fast die ersten Nasenhaare versengt hatte.

Die Kopfnote ist für mich anfangs etwas zitrisch-frisch durch Bergamotte, Zitrone und Lavendel, geht aber dann mehr in Richtung Orange und Gewürze, wohl durch die Mandarine, Muskat und Gewürznelke, die mit dem Zedernöl für mich auch das ledrig-holzige unterstützt. Fahrenheit hat einen sehr hohen Wiedererkennungswert, der wohl vor allem auf das Veilchenblatt zurückzuführen ist (so habe ich das hier in mehreren sehr detaillierten Kommentaren gelesen). Ich kenne den puren Geruch von Veilchenblatt leider noch nicht.

In der Basisnote, die irgendwie fast parallel zur Herznoten verläuft und sehr lange anhält, wird dann aus Fahrenheit ein dunkler Tropenwald, wahrscheinlich durch Patchouli und Sandelholzöl. Das Leder ist weiterhin zu riechen. Der Duft ist sehr kräftig und muss sehr sparsam dosiert werden, sonst geht er irgendwann selbst dem Träger auf den Geist.

Das und der sehr hohe Wiedererkennungswert waren letztlich der Grund, warum Fahrenheit nur einer meiner Top 5 Lieblinge geworden ist und nicht mein Signature Duft. Wenn ich mich mit Zino, meinem Signatureduft einsprühe, werde ich dann und wann gefragt: "Mensch, sie riechen aber gut, was ist das denn!?"
Benutze ich Fahrenheit, was bei mir auf der Arbeit wegen der raumfüllenden Präsenz kaum geht, heißt es von allen Seiten: "das ist doch Fahrenheit, das hab ich aber lange nicht mehr gerochen".

Leider hat das Parfum für mich auch keinen beruhigenden Effekt; es riecht zwar fantastisch, peitscht mich aber eher auf. Zino gibt mir dagegen ein beruhigendes, selbstsicheres Gefühl und wurde so mein treuer Begleiter. Eine große noch 1/3 volle Flasche Fahrenheit aus 1995 benutzte ich von Zeit zu Zeit noch, da meine Frau das Parfüm an mir liebt. Für den täglichen Gebrauch ist es mir aber zu anstrengend...Insgesamt verdient die mutige Komposition von mir 90-95%.

Das Dior das Parfum einigermaßen unverändert erhalten hat und sogar 1-2 interessante Flanker herausgebracht hat, finde ich auch sehr vorbildlich. Davidoff verfährt da leider nicht so nachsichtig mit seinen treuen Anhängern.
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Flakon 10.0/10
Sillage 10.0/10
Haltbarkeit 10.0/10
Duft 10.0/10
4 Auszeichnungen
bleibt King
Fahrenheit ist mir schon seit meiner Kindheit bekannt, habe es an dem Freund meiner Schwester das erste mal gerochen und gefragt: "Wie heißt dein Parfum?" :D Dann aus den "Augen" verloren und mit Anfang 20 zu Beginn meines Studums wiederentdeckt und mir zum Geburtstag schenken lassen.

Was Fahrenheit auszeichnet:
Jede einzelne Facette des Parfums trifft genau meinen Geschmack! Es steht für mich für "winterliche Eleganz", gute Kleidung, Lebensstil, Genuss und Selbstbewusstsein.
Der Duft hat eine ENORME Präsenz, deswegen reichen wenige Spritzer, deren Wirkung sich dann noch viel besser entfaltet - 'zu viel' zerstört bei diesem Duft!
Flakon passt wie die Faust aufs Auge zum Duft - Synergie!

Nachteile:
- keine, bis auf die erwähnte Überdosierung
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Flakon 7.5/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 7.0/10
Sehr hilfreicher Kommentar    8 Auszeichnungen
Mit Jeansjacke unschlagbar, bei der Arbeit untragbar
Fahrenheit hat für mich zwei Vorteile: Es trägt kaum jemand den ich kenne und dennoch kennt ihn fast jeder. Fahrenheit sticht aus der Masse heraus wie kaum ein anderer Duft und zwar auf eine sehr positive Art und Weise. Für viele weibliche Bewohner dieses Planeten ist er gar der Inbegriff purer Männlichkeit. Wenn du auffallen willst führt kaum ein Weg an ihm vorbei.

Es ist immer wieder eine Freude, wenn an einem heißen Sommertag nochmal ein Schwall dieses Duftes unter dem T-Shirt hervortritt und die eigene Nase erreicht. Und das wird oft vorkommen, denn Fahrenheit hält extrem lange. Ich habe ihn mittags aufgetragen und nach einer recht verschwitzten Nacht aufgrund des Wetters war er am nächsten morgen noch immer nicht verflogen (obwohl mir die Kombination mit dem Schweiß dann nicht mehr so gefallen hat).

Angeblich sei er ein Duft für die eher betageteren Duftverrückten unter uns. Das sollte euch vom Testen jedoch nicht abschrecken, denn auch mit meinen 19 Jahren hat er mir verdammt gut gefallen. Der Ersteindruck ist einfach überwältigend und nach kurzer Zeit kommt bei mir die Mandarine zum Vorschein und überdauert fast den ganzen Tag.
Den Vergleich mit Motoröl werde ich hier nicht ziehen. Wenn Motoröl tatsächlich so riechen würde, würde ich mich stattdessen damit einsprühen. Ich assoziiere mit dem Duft auch keineswegs verschwitzte, kräftige bärtige Männer in Latzhosen, aber wenn ich ne Jeansjacke trage gibt es nur einen wahren Duft der dazu passt! Bei der Arbeit wohl eher weniger zu empfehlen, insbesondere für die, die beruflich Schlips tragen (müssen).

Der Flakon und besonders dessen Farbe passen sehr gut zum Duft. Sie deutet schon dieses Rauchige, Geheimnisvolle an und drückt irgendwie auch Stärke aus.
Die restlichen Mitglieder der Familie werde ich zu gegebener Zeit auch noch testen.
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Flakon 7.5/10
Sillage 5.0/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 3.0/10
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Ich werde
mir mit diesem Kommentar vermutlich keine Freunde machen, aber damit muss ich wohl leben.
Fahrenheit war das erste Parfum, dass ich in meinem Leben ausprobiert habe. Ich war damals 14.
Es roch so verdammt gut und geheimnisvoll. Jedoch hatte ich als 14 Jähriger andere Sachen im Kopf als meinen Dad zu bitten, sich und mir noch so einen Flakon zu kaufen.
Nach und nach habe ich mir immer wieder Parfums gekauft oder schenken lassen, aber Fahrenheit geriet irgendwann in Vergessenheit.
Vor einiger Zeit war ich am Flughafen und hatte noch Zeit und probierte so ein bisschen herum. Dort fiel mir auch Fahrenheit in die Hände. Aufgesprüht - und mein erster Gedanke war: Das riecht ja wie Motoröl. Nungut, ich wusste ja, dass es ein Klassiker ist und dachte mir, dass es möglicherweise umgekippt sein könnte. Also bei der nächsten Gelegenheit zu Douglas und nochmal gerochen: Motoröl! Seitdem war ich in ca 8 verschiedenen Douglasgeschäften und 2 Parfumerien. Einmal in Begleitung meiner Tante. Jedes mal: Motoröl. Meine Tante stimmte dem zu.
Ich rieche keinen einzigen der o.g. Inhaltsstoffe. Witzigerweise empfinde ich die anderen Mitglieder der Fahrenheitfamilie als ziemlich angenehm.
Um es jedoch in mein den Motor meines Autos zu kippen, ist es mir zu teuer. Da bleib ich doch lieber bei dem Original von der Tanke.
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Flakon 10.0/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 8.0/10
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Fackel in der Nacht
Mit dem großen Fahrenheit von Dior wurde ein absatzstarker sowie mittlerweile unverrückbarer Meilenstein auf den Parfummarkt losgelassen, wohl unter anderem auch als Antwort auf Davidoff´s Cool Water, das ja bekanntlich im selbigen Jahr erschien.
Trotzdem begann ich zugegebenermaßen erst vor Kurzem, mich wirklich intensiv mit dem Klassiker auseinanderzusetzen.

Beim Blick auf die recht umfangreich erscheinende Pyramide solle man sich allerdings nicht zu sehr wundern; so verworren und verstiegen ist der Duft im Grunde gar nicht. Trotz seiner eher ledrig-herben Akkorde emfpinde ich Fahrenheit als ziemlich subtil und feingliedrig.
Dabei hat dieses Parfum eine ausgeprägt wärmende Eigenschaft, die dem Charakter Anmut und eine gewisse melancholische Stimmung verleiht; wie in etwa eine brennende Fackel, die ihr nächtliches Umfeld in ein geheimnisvolles und loderndes Rot taucht.

Fahrenheit hält sich an der Haut angenehm lange und eignet sich hervorragend für schwüle Sommernächte; könnte aber auch problemlos das ganze Jahr über verwendet werden.
Außerdem wird er inzwischen längst nicht mehr so oft angetroffen, was ihn wieder um einiges attraktiver machen dürfte.
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Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 9.0/10
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Für Ältere? Ja und?
Schon damals hab ich den immer bei meinen Vater gerochen.. der typische Papageruch eben! :D

Jetzt trägt der den nicht mehr so häufig... Hab den aber dann dafür im Schrank von meinen Eltern wieder entdeckt und mir mal aufgelegt und dann hat der mich so überzeugt... So ledrig und blumig und der hat auch irgendwie was frisches finde ich! Lange hält der auch und die Sillage ist auch nicht schwächlich!

Viele schreiben ja hier der ist eher was für ältere... Naja das kann schon sein und auch auf die Gefahr hin bei den Mädchen meiner Altersklasse (18) einen Vaterkomplex auszulösen, werd ich meine Abfüllung aufbrauchen und mir dann noch einen ganzen Flakon holen, allein schon weil ich den so gern rieche... auch an mir!
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Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 10.0/10
Duft 10.0/10
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Paris, Galerie LaFayette, Sommer 1990
Die Galerie LaFayette ist ein sehr altes, gigantisches Kaufhaus mit einer riesigen Eingangshalle mit Glaskuppeldach.
Da stehste dann erstmal da, als 12jähriges Gör, mit Maulsperre.

Diese Halle schüchterte mich total ein, ich hatte sowas noch nie gesehen.
Da stand ich nun, mit großer Schwester und Frau Mama, und rechts von uns hing ein Schild mit mannshohen Buchstaben: DIOR.

Meine Schwester steuerte zielgenau dorthin, und wir trotteten hinterher.
Diese Parfümerie war verhältnismäßig klein, es stand nichts herum, es sah aus wie geleckt, steril.

Neben uns stand ein Mann im grauen Nadelstreifenanzug, er unterhielt sich mit der Verkäuferin. Die verschwand kurz und tauchte mit einem Flacon "Fahrenheit" wieder auf. Der Mann sprühte es auf, roch kurz daran, kaufte das Parfum und ging wieder.
Sein Duft aber blieb.

Ich war wie versteinert, ganz verwirrt, dieser Duft...er war mir ebenso fremd wie die Umgebung, die Sprache, das Ambiente, aber er ließ mich nie wieder los.

Ich hatte nie etwas komplexeres gerochen; was ich an maskulinem "Parfum" kannte, war die penetrante Pitralon-Wolke, die mein Vater im Badezimmer hinterließ.
"Fahrenheit" war so völlig anders, so unkonventionell, so neu.

Ich kann den Duft bis heute nicht definieren, aber das muss auch nicht sein. Und heute, als erwachsene Frau, finde ich "Fahrenheit" unglaublich sexy und anziehend. Als 12jähriges Mädel hat er mich schlichtweg überfordert.

Nicht jeder Mann kann diesen Duft tragen, er paßt in kein Klischee und in keine Schublade.

Wenn ich "Fahrenheit" irgendwo erschnuppere, und man riecht diesen Duft IMMER heraus, bin ich wieder 12 Jahre alt, mitten in Paris.
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Flakon 7.5/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 10.0/10
Duft 9.0/10
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90er..
... das waren noch Zeiten, voller Erinnerungen und Gefühle. Der Krieg in EX-Jugoslawien, 92 meine neue Heimat entdeckt und die Verwandtschaft 97 wieder verloren.

Doch an die Düfte von meinem Onkel erinnere ich mich wie eh und je.

Einer dieser ist Fahrenheit. Er war schon immer ein Parfümliebhaber. Erinnerungen an seine Sammlungen, seine Anzüge, sein Yamaha Heimsystem, die Scorpions, den ersten BMW in Köln... und 97 hieß es "Aufwiedersehen"

Zum zweiten mal in meinem Leben wird mir die Familie weggenommen...

Doch eines wird mir immer bleiben, die Gefühle, Erinnerungen, Eindrücke.
Düfte die mehr Worte als Bilder sprechen, noch genauer und lebendiger.

Fahrenheit begleitet mich, doch nicht vorwärts, nicht in zum Fortschritt, zurück, zurück in die 90er, als es noch richtige Sommer gab, grillen auf dem Balkon in Brühl und vom Baggersee in der Abendsonne Barfuß nach Hause laufen.
Das waren noch Ferien.

Besuche ich ihn heute in Chicago und schaue in das Schlafzimmer, werde ich zurückgeworfen, der lasierte Kirschholztisch, die Bilderrahmen, die Flakons, eine Zeitreise fast 20 Jahre zurück.

Fazit: Ein Duft voller Tiefe, Weite, Zugzwang zum Schwelgen und doch loslassen müssen und wenn, dann mit gutem Gefühl
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Duft 8.0/10
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auf hoher See
Eine Schiffsüberfahrt nach Skandinavien.
Meinen Vater und mich hielt es nicht an Deck, sondern wir schwankten und wankten in die Bordparfumerie. Wie herrlich melodisch die Flakons aneinander klirrten bei der steifen Brise!
Wir suchten einen Duft für Seebären und Piraten auf ihrem Weg nach Sansibar oder zu den fernen Gewürzinseln.
Nach Fahrenheit gegriffen und uns zugenickt. Bergamotte, Lavendel und Zeder - die Schatzkiste war geöffnet! Dann etwas tiefer, zwischen den Golddukaten Maiglöckchen und Sandelholz. Abenteuerlich!
Am holzigen Boden - Amber und die geheimnisvolle Tonkabohne.
Eine verwegene aber elegante Mischung.
Genau das Richtige für weitgereiste Weltbürger wie meinen Vater.
Als sich der Duft dann noch mit der Meeresbrise mischte dachte ich nur - reisen.
Auch heute, wenn der Duft meine Nase streift, und ich erwartungsvoll den Kopf wende, werde ich von dem Anblick des Trägers nicht enttäuscht.
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Duft 8.0/10
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Hallo ! ICH BIN´S!
Fahrenheit ist nicht nur ein Duft sondern ein präsenter Lebensstil.
Der Träger will der Welt vermitteln, das er nicht zur gewöhnlichen Masse gehört,sondern zu jenen, die auch mal gegen den Strom schwimmen.

Fahrenheit habe ich oft im Urlaub getragen. Meistens nur nachts, wenn ich unterwegs war. Ich fühle mich mit diesem sonderbaren Duft sehr wohl und ich bilde mir sicherlich nichts ein - denn der Duft ist ein Magnet für außergewöhnlich Frauen, die auch vor Gefahren keinen Halt machen.

Auf der Haut entwickelt er sich zunächst sehr knallig. Berrauschend nahezu. Die Zitrone vernehme ich sehr spritzig und auch die Kamille & die Mandarine sparen nicht mit ihren Duftreizen. Am meisten nehme ich die Mandarine wahr am Anfang. Ein sehr aufgeweckter Duft, der sich an einen schmiegt und einen nicht loslässt. Bei Lavendel bin ich mir zunächst unsicher. Man riecht es zwar, jedoch nur sehr leicht und es erlischt bei mir jedoch sehr schnell. Ist nichts negatives, denn überraus nach Lavendel zu riechen, ist dann auch wieder nichts.
Die Herznote ist wahrlich ein Spektakel - vor allem imponiert mir bei diesem Duft, das gute Zusammenspiel der Inhaltsstoffe. Sanedlholz und Muskat dominieren bei mir, wobei auch Gartennelke ein Wörtchen mitzuspielen hat. Dieses leicht blumige gefällt mir , ohne zu sülich und aufgedreht zu wirken.
Der Duft hält sich lange und ich bin umgeben von einer leichten Schicht dieser außerordentlichen guten Zusammensetzung. Das Leder schließlich, mit einem leichten Schimmer von Amber, entfaltet sich bei mir modrig. Es riecht etwas nach abgestandener Lederjacke, aber das fasziniert einen zugleich. Als würde dieser Duft von einem Biker stammen, der einmal die Route 66 gefahren ist und die Jacke als Andenken im Schrank lässt und sich an den anderen bedient. Man(n) ist ja selbst natürlich außergewöhnlich und will es auch vermitteln und vor allem der Frauenwelt näher bringen.

"Hallo ihr da - Habt ihr mich noch nicht gesehen? Schaut her ICH BIN´S und ich bringe euch Leidenschaft und null Langeweile."

Der Duft ist nicht zu stark, denn für die sanfte Art und Weise sind natürlich die Blümchen drinnen. Brav wirkt er dadurch nicht, sondern sehr fordernd und willig.

Mit diesem Parfum bin ich bereit mich zu präsentieren.
Jedoch nicht zu viele Spritzer verwenden, denn der Schuss könnte nach hinten losgehen und man riecht zu aufdringlich und zu derb!
Flakon 10.0/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 10.0/10
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Tonka, Tonka und noch mals Tonka
Bei Fahrenheit scheiden sich die Geister. Nichts desto trotz: es ist ein Meisterwerk. Heutzutage hätte so ein extremer Duft, obzwar schon damals mit einer massiven Marketingkampagne in den Markt gedrückt, keine Chance. Damals hat man sich eben noch etwas getraut und Parfüms von hohem Wiedererkennungswert, die zwangsläufig polarisieren, von denen man aber überzeugt war, auf den Markt gebracht.

Der Akkord an sich ist bestechend einfach: on the top haben wir eigentlich nur Zitronenöl und Mandarinenöl, die zusammen mit dem Iso E (hier erstmals Überdosiert) eine würzig-ledrige Frische erzeugen.
Und jetzt kommt es, was so polarisiert: eine Überdosis Methyloctincarbonat (Veilchenblattgrün) und zwar oberhalb der Kotzgrenze-genial! Diese Grün Note zieht sich durch den gesamten Duftverlauf. Dadurch bekommt die Silage diesen sauberen Frische-Charakter, der jetzt noch durch würzige Komponenten (Nelke, Macis) und Tonka (Cumarin) einen warmen Gegenpol erhält.
Das Blümelein in der Pyramide (Maiglöckchebn) ist eigentlich nur dazu da dem Duft die Härte zu nehmen. Im Nachgeruch sind beträchtliche Mengen Tonalid, die in der Reformulierung (Modernisierung, mal ganz gut gelungen) teilweise durch Habanolid ersetzt wurden.

P.S. (27.07.2014)
Habe mich noch mals eingehend mit dem Duft beschäftig und endlich begriffen, was an diesem PARFÜM so geil ist: Tonka, Tonka und noch mals Tonka. Mit Cumarin funktioniert das nicht. Die süße, nußartige Würzigkeit des echten Tonka ist einmalig und mit Cumarin nicht zu erreichen. Das ist das Geheimnis der Anziehungkraft und Geschmeidigkeit von Fahrenheit.
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Flakon 10.0/10
Sillage 10.0/10
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Duft 10.0/10
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Meine absolute #1!
Glatte 100%!

Dies, weil ich von einem Duft selten so überzeugt war und mich so gut wie kein anderer so sehr in seinen Bann ziehen konnte.
Dass einen ein Cocktail Extravaganza erwartet, sieht man schon beim ersten Blick auf die Duftpyramide! Selten sind so viele diverse Zutaten zu finden und hier merkt man, dass Fahrenheit wirklich KOMPLEX ist!

Ich verstehe definitiv, dass viele Leute ihn zu heftig oder gar zu penetrant finden, denn gleich zu Beginn kommt die genannte "Benzin" Note zur geltung. Es gibt kaum was Vergleichbares und genau das macht ihn aus.... Und genau deshalb wird man immer wieder bei Proben wie diesen überrascht!

Selten kam mir ein solch vollendeter Duft vor die Nase!
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Flakon 10.0/10
Haltbarkeit 10.0/10
Duft 10.0/10
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Das würde Guy Montag tragen
Fahrenheit 451 ist der Titel eines Romans von Ray Bradbury aus den frühen 50er Jahren, der 1966 von Francois Truffaut kongenial verfilmt wurde. Der Titel verweist auf die angenommene Temperatur, bei der Buchpapier sich selbst entzündet.
Die Geschichte handelt von einem dystopischen Staat, in dem es verboten ist, Bücher zu lesen oder zu besitzen. Der Protagonist ist ein sogenannter Feuermann namens Guy Montag, dessen Aufgabe es ist - statt Feuer zu löschen -, aufgespürte Bücher unerbittlich zu verbrennen. Dazu werden diese mit einer benzinartigen Flüssigkeit übergossen und angezündet. Für mich ist Diors Fahrenheit eben jene Flüssigkeit. Guy Montag würde nach getaner Arbeit nach Fahrenheit riechen.

Für mich ist Fahrenheit nicht einfach ein Parfum. Es ist etwas, dass sich in eine "große Erzählung" einklinkt, etwas, dass Kulturgeschichte anzapft und diese fortschreibt. Dass Dior auf Bradbury und den großen Franzosen Truffaut anspielt, war mir immer selbstverständlich. Zwar könnte die unbestimmte Maßeinheit auch jede andere Temperatur assoziieren lassen. Doch der großartige schlichte Flakon mit dem flammenartigen Farbverlauf erinnert bestimmt nicht zufällig an das in Frankreich übliche Zeichen für Feuerlöscher.

Dass Fahrenheit diese unverwechselbare Petroleum- oder Gumminote verströmt - etwas, was man angesichts der tatsächlichen Bestandteile (Kamille! Maiglöckchen!) nicht wirklich vermuten würde - ist nicht nur folgerichtig, sondern macht den Duft zu einem meiner Ansicht nach stimmigen Kunstwerk. Fahrenheit ist nicht einfach nur ein gefälliger Wohlgeruch. Fahrenheit hat ein Thema, welches kompromisslos in allen Aspekten durchgearbeitet wurde. Man muss es nicht mögen oder tragen, um anzuerkennen, dass hier tatsächlich etwas Besonderes geschaffen wurde, was sich über den pragmatischen Wunsch, einfach nur gut zu riechen, hinaus hebt.

Dass Fahrenheit trotz allem - oder deswegen?- nun schon 25 Jahre in den Regalen steht und unter den am meisten gekauften Parfums einen Platz hat, überrascht mich persönlich schon, weil ich finde, dass es ein sehr anspruchsvoller und einnehmender Duft ist. Er steht irgendwie immer über dem Träger. Er verschmilzt nicht mit ihm. Er ist so unverwechselbar und eben auch so bekannt, dass er nichts über den Träger auszusagen scheint. Er geht keine Kompromisse ein. Er könnte sich jederzeit entzünden und mich einfach mit verbrennen. Es ist ein Spiel mit dem Feuer. Fahrenheit ist eine olfaktorische Sirene.

Fahrenheit ist nichts für jeden Tag - es sei denn, man arbeitet an einer Tankstelle oder auf einem Öltanker. Wer ihn dennoch im Büro trägt, sollte Architekt oder Ingenieur sein. Fahrenheit ist auch ein technischer Duft.

Mir ist rätselhaft, warum es zu diesem Duft so viele Spin-offs und Umformulierungen geben musste. Das exzessive Vermarkten hat ihm leider den Beigeschmack eines massentauglichen Allerweltsprodukts verpasst und ihm viel von seiner alarmierenden Präsenz genommen. Ich wünsche Fahrenheit eine Zeit, in der ihn weniger Leute tragen. Vielleicht werden seine hausgemachten Epigonen auch irgendwann verschwinden, so dass man sich wieder auf ihn alleine konzentrieren kann.
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Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 10.0/10
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Aus die Maus
Fahrenheit ruft in mir absolute Alarmbereitschaft aus. Nie kann ich schneller rennen - was mir bei den Bundesjugendspielen einen unfairen Vorteil bescherte.

Der Duft an sich ist nicht übel und hat es durchaus verdient, eine Fanmasse hinter sich herzuziehen. Ich habe eine herbe Frische gepaart mit etwas balsamisch Würzigen in Erinnerung, lange Haltbarkeit und Wolken um den Träger herum.
Jedoch ist mir ein objektiver Eindruck nicht gegönnt, denn ich verbinde Fahrenheit mit zwei furchtbaren Personen (Großonkel und Exfreund aus Schulzeiten). Was also passiert, wenn ich den Duft rieche ist folgendes: Würgegefühl und die unmittelbare Verweigerung der Mitarbeit jeglicher Fortpflanzungsorgane, Weglaufmodus auf Nimmerwiedersehen bis ich die nächste Küste erreicht habe.

Schade dass meine Assoziationen so tief im Hirn verankert sind, denn Fahrenheit kann ja nichts dafür, dass auch Deppen es kaufen. Ich müsste mich mal auf lange Sicht einer Desensibilisierung unterziehen und den Duft an jemand anders koppeln - dann hätte er wieder eine Chance.
Aus diesem Grund werde ich keine Beurteilung in Zahlen abgeben. Wie ich den Duft ohne mein subjektives Empfinden einschätzen würde steht in den Sternen - so wie es jetzt ist würde Fahrenheit von mir neben einer roten Karte Null Prozent bekommen.
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Flakon 10.0/10
Haltbarkeit 10.0/10
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Gefährlich ;-)
Ich liebe Fahrenheit.
Ein sehr guter,langlebiger Duft mit sehr viel Ausstrahlung und Magie---Dior eben ;-)

Aber er passt auch nicht zu jedem Mann-ganz klar.
Aber sein Feuer und seine starke Intensität lassen viele Frauenherzen höher schlagen.
Dieser Duft braucht eine Zeit bis er sich richtig gut entwickelt.Zuerst ist er sehr,sehr herb-das Leder und der Tabac stehen absolut im Vordergrund.Aber nach einer gewissen Zeit wird er etwas weicher,runder und süsslicher.
Alles in allem ein perfekter Herrenduft---genauso unvergleichlich wie Joop Homme.
Aber das ist eine andere Geschichte :-)
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Flakon 7.5/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 10.0/10
Duft 9.0/10
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Spiel mit dem Feuer
Heute den ganzen Tag getestet, sehr männlich, feurig, würzig, charakterstark, etwas für den Winter, im Moment eindeutig zu warm dafür...trotzdem kann man sich gut vorstellen warum das ein Klassiker ist und er im Winter gut ankommt.

Holzig, warm, nicht leicht zugänglich... für die Freizeit zu hart, aber z.B. für den Job, eine Abend am Lagerfeuer oder eine edle Abendveranstaltung sehr geeignet. Ganz klar auch nix für Bubis, Duft ist ein gewisses Alter und Reife ein Muss (25+)

Schicker Flakon, edel wie immer bei Dior, eine starke Haltbarkeit & Sillage die zum Duft passt. Umso länger er auf der Haut ist, umso leckerer wird er, weil man sich an ihn gewöhnt und man sich "anfreundet" und ihn zu schätzen und einzuordnen beginnt.

Werde ihn mir bestimmt auch im Winter kaufen, oder die "absolute" Version, die ich noch testen muss...von der erwarte ich mir eigentlich noch mehr.
JBG
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Super verbleit
Ist denn keiner mit mir der Meinung, dass man bei Dior auf jedenfall die Rezeptur verändert hat? Habe den Duft früher geliebt (ab den späten Achtzigern) und lange verwendet. Dann insgesamt drei mal von einem Neukauf so enttäuscht gewesen - eben eine Mischung aus Benzin, Diesel und verschmortem Plastik, dass ich zwei Flaschen weggeworfen habe. Sehr schade - das war mal ein stilechter und unvergleichlicher Duft, der in keine Schublade passte. Das mit dem Strauß Blumen in der Tiefgarage ist ein großartiges Bild - passt!
Jetzt benutze ich hauptsächlich den unaussprechlichen Japaner und fühle mich zu jeder Tageszeit sehr wohl damit... farewell Fahrenheit
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Duft 6.0/10
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Etymologie des Begriffs " eindieseln"
Aha. Daher kommt also der umgangssprachliche Begriff "eindieseln", kann nicht anders. Wird jedem klar der sich Fahrenheit aufsprüht. Erstaunlich, das war mal ein Hit. Muss irgendwie anders gerochen haben damals. Wenns wirklich dieser Duft war, dann spricht es für die 80/90 er, nicht unbedingt für den Geschmack, aber für die Möglichkeit mit auffälligen, kantigen Produkten Erfolg zu haben. Fahrenheit, das Anti Ipad. Wie riecht es denn eigentlich ??

Stellt euch ne stinkende Tiefgarage mit nem frischen Strauss Blumen vor. Der Strauss Blumen hilft aber irgendwie auch nicht, ihr wollt einfach nur aus der Tiefgerage raus. Warum ist der Duft ein Pantydropper ? Easy.

Jeder schmächtige Computernerd der nach schnödem Büroalltag mit in den Keller gesunkener Libido zu Hause antanzt, legt sich einen 1/4 Sprühstoss Fahrenheit hinters Ohr und wird für die, mit geschlossen Augen zu Hause sehnsüchtig wartende Dame, zum nimmermüden Automechaniker, der nach getaner Arbeit nur noch eines im Sinne hat ;-) Somit, nicht mein Fall der Juice, aber erstaunlich auf jeden Fall. Kultiger Flakon.
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Duft 7.0/10
3 Auszeichnungen
Überhaupt nicht mein Ding
Ich habe Fahrenheit wirklich jede Chance gegeben, um mir zu gefallen, nachdem ich soviel gutes über diesen Duft hörte. Ich testete ihn viermal auf der Haut, vor kurzem erst wieder. Aber ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, was daran so toll sein soll, riecht für mich wie ein billiger Discounterbadezusatz.
Allerdings muss ich dazusagen, dass ein guter Freund meinte, dass Fahrenheit auf meiner Haut echt seltsam riecht.
Aber auch auf Teststreifen fand ich ihn abstossend.

Fahrenheit absolute ist was ganz anderes: Den würde ich mir u.U. sogar kaufen, aber er ist mir ein wenig zu 0815, nicht speziell genug.

Aber alles Geschmackssache....
04/15: nochmal getestet, und diesmal fand ich ihn gar nicht schlecht...so ändert sich das!
P.S.: Einige scheinen sich persönlich angegriffen zu fühlen, wenn man ihren Lieblingsduft schlecht bewertet bzw. eine andere Meinung hat. Ich mag Fahrenheit nun mal nicht, ich kann ja nur beschreiben, wie ICH den Duft empfinde. Jeder hat nun mal eine andere Nase...und die Düfte entwickeln sich auf jeder Haut anders. Wäre doch auch unnormal, wenn es einen Duft geben würde, der JEDEM gefällt.
Ich kann z.B. auch nicht nachvollziehen, dass einige Bleu de Chanel mit 20 oder gar 0% bewerten, ist halt Geschmackssache und darüber sollte man bekanntlich nicht streiten!
KLEINE ANMERKUNG:
Der Vergleich mit dem billigen Discounterbadezusatz war eindeutig zu krass, das muss ich wirklich zugeben. Was ich damit sagen wollte: Bei einem Blindtest hätte ich es nicht als ein hochwertiges EdT eingeordnet. Dies ist nun mal mein Eindruck nach diversen Testaktionen. Es ist nicht meine Absicht, einen Duft zu dissen.
Von Dior hat mich bis jetzt ausser Fahrenheit Absolute, das mir wirklich zusagt, nichts überzeugt...

P.S.: Vor kurzem nochmal aufgesprüht und da hat er mir ganz gut gefallen, es ist immer interessant, einen Duft nach langer Zeit einem neuem Test zu unterziehen.
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Flakon 10.0/10
Haltbarkeit 10.0/10
Duft 6.0/10
2 Auszeichnungen
Kaltes Feuer
Ein Tropfen Fahrenheit auf dem Handgelenk
Ein Tropfen Fahrenheit hinter dem Ohr
Ein Tropfen Fahrenheit am Hals
Und die Welt liegt dem Manne zu Füßen

Diors Meisterwerk hat einen geheimen Zauber, der den maskulinen Individualisten in einen extravaganten Umhang der Nacht und des Feuers hüllt.

Die Kopfnotefängt schon unglaublich stark an und haut mich erstmal aus den Socken.
Dior hat es wirklich geschafft ein Feuer in diesem Parfum zu entfachen, welches nach MEHR verlangt.
Als wenn man genau weiß, dass dies noch nicht alles ist.
Und es ist wirklich nicht alles.
Keine 30 Minuten später merke ich, wie die zuerst dominante Kamille in den Hintergrund tritt und das Parfum etwas abkühlt.

Vorhang auf für die Zeder:
Das Herzstück dieses Meisterwerkes
Sie gibt den ton an
Sie macht das Parfum besonders
Perfekt

Der duft hält sehr sehr lange auf der Haut und meiner Kleidung und verklässt den Träger nicht.

Diese maskuline Stärke macht ihn aus.

Herb und dominant
DER Duft für einen wahren Mann.
2 Antworten
Flakon 10.0/10
Sillage 10.0/10
Haltbarkeit 10.0/10
Duft 10.0/10
1 Auszeichnung
Unikat
Am Wochenende habe ich Fahrenheit auf seine Alltagstauglichkeit getestet.
Ich habe vorher noch keinen Duft erlebt bei dem es so sehr auf die richtige
Dosierung ankommt. Ein halber Sprühstoss, noch nicht einmal, ist völlig aus-
reichend für ein intensives Dufterlebnis. Ein ganzer, würde ich mal schätzen,
kommt einer Duftkeule gleich. Wahrscheinlich ist das auch genau der Fehler den
viele begehen.Vorsichtig dosiert ist er zuerst deutlich würzig mit einer leicht
frischen,blumigen Note; die deutliche Würze weicht aber mit der Zeit einer
wunderbar warmen süsslich orientalischen Note.Ich möchte behaupten dass es sich
hierbei um einen Duft wie keinen zweiten handelt und man ihn unter zig anderen
herausschnuppert. Polarisiert,keine Frage. Aber so einen Duft kann nicht JEDER
mögen. Ich hab mich auch lange Zeit nicht drangetraut aber muss sagen dass sich für mich das Wagnis voll und ganz gelohnt hat.Vielleicht auf dem Weg zu meiner
neuen Nummer Eins.
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Entäuschung
Wieder so ein Duft von dem Ich dachte: Mann der muss doch bestimmt gut sein, weil ihn soviele Lieben, aber dan testete ich ihn & bekam eine Mischung aus Leder & einer meiner Meinung nach übertriebenen Süße. Fahrenheit & Ich werden in diesem Leben wohl keine Freunde mehr!
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Haltbarkeit 7.5/10
Duft 9.0/10
1 Auszeichnung
Auf der Haut haut er mich um.
Wieder so ein Duft den ich wegen dem Geruch auf Testerpapier gekauft und für andere Zeiten in den Schrank gestellt habe.

Hin und wieder mal auf Klamotten gesprüht um mich an ihm zu erfreuen.

Dann der erste Hautkontakt, der Hammer. Plötzlich tut sich die gesamte Duftpyramide von Anfang an auf, kein sanftes Heu mehr sondern Petroleum, Sandelholz, Patchouli und eine an Terre d Hermes erinnernde orangenartige Note.

Jetzt begreife ich warum Ihn alle so loben. Meine Empfehlung: Unbedingt auf der Haut tragen!!

Dass Duftdauer und Projektion sehr gut sind, ist ebenso erfreulich wie mal einen Duft zu erleben, der überall gut ankommt und dabei kein schwülstiger Orientale ist sondern dezent aufgetragen bis in den sommer hinein getragen werden kann.

Das Haus Dior überzeugt mich mehr und mehr. Hier noch eine kleine Videoempfehlung: Der neue Spot zu j'adore mit Charlize Theron.
http://www.youtube.com/watch?v=mXrWiJcmvBI&feature=pyv
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Duft 8.0/10
Im Winter sicher gut
Dieser Duft ist süss, würzig, im Winter und zart dosiert, könnte er schon zum kuscheln einladen. An so einen Duft könnte man sich anschmiegen ;)
Flakon 7.5/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 10.0/10
1 Auszeichnung
Devil May Cry
Winter anno dezimal: Ich habe gerade begonnen, mich für Parfums zu interessieren - der Bekannte eines Freundes meines Schwagers dritten Grades hat behauptet, Frauen wüssten sowas zu schätzen... Naja, nach ein paar willkürlichen Testversuchen in Müller- & Douglas Drogerien, von welchen ich die allermeisten als recht nichtssagend empfand ("riecht halt nach Parfüm") kamen "Soul" von Hugo Boss und "Fahrenheit" von CD in die engere Auswahl. Da mir die süße Verkäuferin letzteres empfahl konnte ich natürlich nicht nein sagen und hab es nachträglich auch nie wirklich bereut. (zumal Boss Soul heute ebenfalls auf meiner Wunschliste steht)

Fahrenheit erinnerte mich bereits damals - und sei es nur der Farbe des Flakons geschuldet - ungemein an den Protagonisten (Dante) des Playstation Klassikers Devil May Cry: ein cooler Macho mit einer Priese Selbstironie und einer Vorliebe für Motorräder, Selbstbewusstsein/Ego dass es kracht und Gleichgültigkeit + Gelassenheit bezüglich der Ansichten Anderer. Vor allem letzteres ist hinsichtlich der "love it or hate it" Attitüde gegenüber Fahrenheit von Vorteil.

Was nun den Duft angeht: die Duftpyramide kann ich mal getrost vergessen, das allermeiste davon rieche ich beim besten Willen nicht raus und die Reihenfolge stimmt auch nicht so ganz. Vor allem die Kopfnote besticht hauptsächlich durch eine zunächst ganz leicht beißende, sich jedoch schnell abmildernde ledrige Benzin-Note mit einem Hauch Patchouli. Seltsam, wo das doch erst in der Basis auftauchen sollte. Zum Herzen hin kann ich dann tatsächlich soetwas wie eine blumige Note erkennen, wenngleich diese nur sehr dezent ausfällt und deutlich von der holzig-ledrigen Basis überlagert wird, welche wie gesagt bereits von beginn an präsent ist. Alles in allem erscheint mir Fahrenheit als recht "dunkler" Duft und ist daher eher für herbstliche und winterliche Tage geeignet.

Bei täglichem Gebrauch riecht man sich recht schnell satt daran, aber das ist wohl bei allen Düften der Fall. Dennoch empfinde ich Fahrenheit als durchaus "alltagstauglich", sofern es den Charakteristika des Trägers entspricht. Ansonsten liegt hier ein 100%ig männlicher Duft vor, welchen ich jedoch keine Altersschranken vorsetzen würde. Auf dem Schulhof kann ich ihm mir zwar nicht vorstellen aber sicher gibt es auch hier ausnahmen.
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Haltbarkeit 7.5/10
3 Auszeichnungen
Ein zeitloser Klassiker
Dieser Duft ist männlich und in der Mischung Blumen/ Blüten und Holz sehr gut ausbalanciert und für mich immer noch so aktuell wie vormals.
Ein Duft , der aufheitert und ( bei mir zumindest ) sehr viel Wohlgefallen in der ( meiner ) Frauenwelt gefunden hat.
Es ist doch egal ober es ein seltener Duft ist oder einer, den fast jeder trägt.
Hauptsache er riecht einem gut und kommt gut bei den Mitmenschen an.

Also Fahrenheit, mach weiter so !
Haltbarkeit 10.0/10
Duft 10.0/10
Und er ist doch ein Klassiker!
Fahrenheit ist seit der Markteinführung ein fetser Bestandteil meines Duftschrankes und das wird er bleiben bis er mal schlecht Reformuliert wird!

Fahrenheit benutze ich selten fürs Büro. Er kommt in der Freizeit zu passenden Gelegenheiten zum Einsatz, da dieser Duft auf meiner Haut sehr gut hält.

Olfaktorisch hat Fahrenheit kaum Nachahmer gefunden, sodass nicht jedes x-beliebige Herrendeo danach gerochen hat. Lediglich Ténéré von Rabanne (anscheinend vom Markt) hatte eine gewisse Ähnlichkeit.

Der Vorteil von Fahrenheit ist auch sein Nachteil: der Wiedererkennungswert!
Die Kopfnote beginnt mit einem fruchtig-würzigen Akkord und haut einem bei einer Überdosierung regelrecht um.

Je länger Fahrenheit auf der Haut bleibt, desto würziger entwickelt er sich. Die Ingredenzien sind auch hier gut aufeinander abgestimmt, wobei Sandelholz und Muskat die Hauptnoten im Herz sind,

Im Drydown wird Fahrenheit dann noch etwas sinnlicher. Leder, Vetiver, Moschus und Patchouli stehen in der Basis im Vordergrund und nehmen dem Amber und der Tonkabohne die Süße.

Ja, Fahrenheit war mal ein "Rolltreppenduft" und ist ein typischer Vertreter seines Jahrgangs. In den 80´s war halt alles etwas intensiver.
Viele Düfte sind seitdem gekommen und gegangen, doch allen Unkenrufen zum trotz, er ist geblieben.

Er ist halt doch ein Klassiker!
2 Antworten
Flakon 10.0/10
Duft 5.0/10
1 Auszeichnung
Bildungsbürgerlicher Mainstream
Als Fahrenheit noch relativ neu war, trugen es alle, die damit ein intellektuelles Image betonen wollten. Ironischerweise waren das letztlich so viele, dass der Individualismus dieses Duftes durch seine massenhafte Verwendung zum absoluten Mainstream verkehrt worden ist.

Und genau das ist für mich der Grund, Fahrenheit NICHT zu tragen. Denn man riecht es sofort heraus, es riecht irgendwie nach Macho, war seinerzeit durchaus eine sehr innovative Kreation - aber hat meiner Meinung nach nicht das Zeug zum zeitlosen Klassiker, den man immer noch gerne riecht. Dafür empfinde ich es als zu eindimensional und die intensiven Veilchen- und Kamillennnoten für einen Mann als zu penetrant. Dann lieber Chanel Antaeus, wenn man einen postmodernen Lederduft mag!
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Haltbarkeit 7.5/10
Duft 9.0/10
Sehr hilfreicher Kommentar    13 Auszeichnungen
Holzfällerhemd und Pilotenbrille
Düfte verbindet man mit Erinnerungen, mit Glück, mit Leid und vor allen an die Kindheit.
Meine Kindheit bestimmte ein spezieller Duft, der mein Vater Jahre lang trug - es war Fahrenheit von Christian Dior.

Anfang der 90er, ich war 6 Jahre alt und mein Vater damals Anfang 30.
Die Tabak Ära schien ein Ende zu haben, als mein Onkel, der in Schweden wohnt und uns jedes Jahr einmal besucht, dieses Parfüm trug.
Mein Vater muss sich wohl in diesen Geruch verliebt haben!?

Fahrenheit ist DER Duft, mit dem ich meinen Vater verbinde - die typischen Baumfäller-Hemden zu dieser Zeit, dazu Jeans, dunkle Haare, Schnurrbart, Pilotenbrille und eben Fahrenheit.

Meine Einschulung, Kommunion, Ausflüge - Fahrenheit war allgegenwärtig.

Dieser würzige, gar teerige Auftakt, der eine Mischung aus verbranntem Gummi auf heißem Asphalt und Tankstellengeruch war, bis hin zur süsslich, ledrigen Basis.

Der Duft war damals revolutionär und einzigartig - die Duftnoten lesen sich wie das Periodensystem der Elemente. Damals hat man sich scheinbar noch etwas mehr getraut, als heute!? Apropos, wer trägt ihn heute noch? Ich rieche ihn so gut, wie nicht mehr.

Fahrenheit hat, wie bereits erwähnt, meinen Vater lange, lange Zeit begleitet...die Holzfällerhemden verschwanden mittlerweile, der Schnurrbart auch, die Pilotenbrille wich einer optischen Brille, graue Haare lassen seine knapp 55 erkennen, auch wenn er sich nicht so fühlt.

Nach ihm kamen YSL M7, Jil Sander Man uvm. Aktuell trägt er Gucci Pour Homme II
Steht ihm auch super, dennoch würde ich Fahrenheit sehr gerne an ihm wieder erschnuppern.
Vllt. schenk ich ihm Fahrenheit irgendwann ja wieder...

In diesem Sinne, Papi, isch hab disch lieb!
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Flakon 5.0/10
Sillage 10.0/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 5.0/10
3 Auszeichnungen
Ja, damals ...
... als Fahrenheit raus kam, war es wirklich mal was total anderes. Natürlich musste ich ihn haben und damit besprühen. Aber wenn man ihn dann an fast jeder Ecke schnuppern kann, hat er auch schnell seinen Reiz verloren. Ähnlich wie Cool Water. Schade, denn der Duft hat was. Doch wenn man sein Lieblingslied jeden Tag im Radio hören würde, hat man fix die Schnauze voll. Wäre er limitiert oder nur einem kleinen exklusiven Kreis vorbehalten, dann ... (und hier darf sich jeder selber ausmalen, wie Fahrenheit zu positionieren wäre)
Der Wiedererkennungswert ist m. E. Fluch und Segen zugleich. Jedoch möche ich nicht sofort mit den Worten begrüßt werden: "Oh - Du hast Fahrenheit drauf" :-(
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Duft 7.0/10
3 Auszeichnungen
Tankstellenduft
Ein sehr spezieller Duft dessen "benzinnote" mich immer an eine tankstelle erinert. Durch diesen benzin geruch hat der duft einen speziellen charakter und einen sehr hohen wiedererkennungswert (gut als signaturduft).
ich kann mir vorstellen dass einige den duft lieben und andere ihn aufgrund der benzinnote hassen werden.
Mir gefällt das der Duft so einzigartig riecht, obwohl es nicht unbedingt mein geschmack ist
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Haltbarkeit 7.5/10
Duft 8.0/10
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Massenduft? Ja, aber ein guter!
Tja, hier scheiden sich wohl die Geister. Liebe ihn, oder hasse ihn, die Mitte gibt's eigentlich nicht.
Als Duft gefällt er mir sehr gut, weil er sich einfach deutlich unterscheidet und einen hohen Wiedererkennungsfaktor hat. Das findet allerings auch die breite Masse und man kann ihn an jeder Ecke riechen, was mich erheblich stört.

Düfte sind ja nun Geschmackssache, aber ich liebe einfach würzige Düfte. Eigentlich brauche ich hier gar nichts zu schreiben. Die o.g. Duftnoten sind alle präsent und auch in dieser Reihenfolge zu riechen.
Zuerst die frische Kopfnote, deutlich fruchtig mit Lavendel-touch. Dann das Herz, ebenfalls blumig und übergehend zum würzigen Teil. Abschließend die schwereren Anteile, die sich relativ lange halten.

Besser als Fahrenheit ist Fahrenheit Absolute. Das hat dufttechnisch allerdings nicht viel mit Fahrenheit gemeinsam, ist aber bei weitem nicht so verbreitet und gefällt mir noch besser.
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Duft 0.0/10
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Dieser "Duft" gehört verboten!
Sorry an alle liebhaber dieses duftes... aber ich hasse dieses wässerchen. mir wird richtig schlecht wenn ich es nur leicht rieche..
ich kann es nicht verstehen, wie man diesen duft sexy, toll, sinnlich, etc. finden kann.. für mich riecht er einfach nur abscheulich. und jeder mann, der diesen duft trägt, sollte lieber 10 m sicherheitsabstand halten..

nein herr dior, da hast du was ganz falsch gemacht, note 6, setzen!
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4 Auszeichnungen
meine Jugendromantik
Ich lese viel und gerne... Es gab eine Zeit in meiner Jugend, muss ich gestehen, in der ich diese Liebesromane verschlungen habe. Ich habe immer mich als die Frau eines dieser reichen, englischen Herren vorgestellt. Sie sind gross, gepflegt, gut gekleidet und mit guten Manieren. Ihr markantes, männliches Gesicht ist glatrasiert und um die Augen diese charmanten Lachfältchen. Sie sind männlich und trotzdem sehr edel.

Ich stellte mir vor, wie ich mich in die alte Bibliothek und gleichzeitig das Arbeitszimmer des Mannes reinschleiche; Holz, Leder, Zigarenduft, Geruch des teueren Whiskey und in den Ohren liegt eine dieser politischen Unterhaltungen...

Das is der Duft von Fahrenheit!

nix mit bierbauch Kraftfahrer oder Mafia-Casino-besitzer
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Duft 8.0/10
5 Auszeichnungen
Kindheitserinnerung
Preis:
nicht allzu teuer, 30 ml für 22€

Alter:
so ab Mitte bis Ende zwanzig halte ich für passend

Saison:
Denke, Fahrenheit passt zu jeder Jahreszeit

Eignung:
Arbeit, Freizeit, Ausflüge im Freien;
für Partys kann ich ihn mir nicht vorstellen

Intensität:
gilt als sehr intesiv, ich finde ihn eher mittelkräftig mit guter Langlebigkeit
Duft:
Frische Zitrusnoten im Auftakt, grüne Herznoten, wunderschöner Fond aus Sandelholz mit einem Hauch Leder.

Fahrenheit hat für mich einen ganz speziellen Wert, unabhängig davon, dass ich Parfum gerne mag. Ich bin '84 geboren und kenne den Duft seit meiner frühen Kindheit. Meine Mutter muss ihn gekauft haben, als er frisch rauskam. Wenn ich Fahrenheit rieche, muss ich an meine Mutter denken, Erinnerungen an die Kindheit kommen hoch. So schön das ist und so gut mir der Duft gefällt, irgendwie könnte ich den Duft aus diesen Gründen nicht tragen.
Ich war überrascht, kürzlich festzustellen, dass Fagrenheit ein Herrenduft ist, ohne Witz, er passt auch ausgezeichnet zu einer Frau.
Überhaupt, die vielen Berichte zu Fahrenheit auf basebotes und fragrantica kann ich nicht nachvollziehen: Da ist von "ungewaschenem Trucker", "verchmiertem Mechaniker" und "dreckigen Macho" die Rede. Finde ich überhaupt nicht. Die vielgeschmähte Kerosin-Note konnte ich nur nach etlichen gelesenen Tests, und nur mit viel Fantasie, wahrnehmen, auch sonst finde ich den Duft weder dirty noch übermäßig maskulin (nicht negativ gemeint). Ich bin kein Experte, was das Kategorisieren von Duftfamilien angeht, aber Fahrenheit ist das, was ich als Musterbeispiel für einen Fougère-Duft bezeichnen würde, die grünen Noten dominieren, insgesamt kommt er eher frisch und sauber rüber. Besonders gut gefällt mir der Sandelholz-Drydown. Vielleicht ist durch Fahrenheit meine Affinität zu dieser Note entstanden. Hab mal nachgeschaut, fast alle Düfte, die ich mag/mochte/hatte beinhalten diese Note. Ob das Zufall ist?

Fazit:
Fahrenheit schein ein kontroverser Duft zu sein, ich hingegen finde ihn eher sanft und gutmütig. Er ist außerdem einer der wenigen grünen Düfte, die ich durchweg gelungen finde. So richtig modern ist dieses Parfum nicht mehr, aber ich glaube, es wird nie altbacken riechen oder untragbar retro sein. Nicht umsonst ist diese Dior Kreation ein Megaseller gewesen. Wer grüne Düfte mag, sollte zuschlagen, Fahrenheit ist immer noch sehr gut, einzigartig ohne dutzende Nachmacher, und nicht mehr so weit verbreitet, so dass man ihn wieder als individuellen Duft benutzen kann.

P.S.:
Meine Mutter trägt jetzt mein Cool Water. Ist zwar auch für Herren, riecht aber auch nicht verkehrt an einer Frau.
1 Antworten
Duft 7.0/10
5 Auszeichnungen
Sein Aftershafe liegt in der Luft
..warum hat er nicht ein anderes benutzt?

WAS SOLL DAS?
Hab ich mich so oft gefragt, wenn einen die Erinnerungen aus den 90ern wieder einholten. Ich behaupte, jeder hier kann den Duft sofort abrufen!?

Mittlerweile dürfte auch der letzte Spritzer dieser Muskat-Patchouli-Leder-Bombe aller zu stark behaarter LKW-Fahrer und Spilothekenbesitzer aufgebraucht sein, denn den Duft rieche ich draußen gar nicht mehr; und vielleicht ist es wie bei diesen guten, alten, verstaubten Weinen, die sich fufzig Jahre später zu etwas wirklich Echtem entwickelt haben?

Ohne Zweifel ist Fahrenheit ein Elixir, sein Schöpfer hat lediglich vergessen uns mitzuteilen, bei wieviel °C wir das Zeug lagern sollen.
Duft 10.0/10
Alter Hut aber trotzdem etwas ganz besonderes
Vorweg genommen: Ich liebe Fahrenheit von Dior. Und mit mir sehr viele andere Leute auch. Aber es gibt genau so viele die es hassen. Für mich ist Fahrenheit etwas ganz besonderes und mit nichts anderem zu vergleichen. Es passt im Büro genau so gut wie zum Abendessen oder zum Sport. Für mich ein Allrounder. Und für einen echten Dior-Duft ein "fast"-Schnäppchen.
Duft 8.2/10
1 Auszeichnung
Ein Klassiker
Für mich eindeutig ein Klassiker.

Ich gebe zu, der Duft hat nichts innovatives mehr.

Vielmehr ist das ein Duft mit dem man Erinnerungen verbinden kann.
Mein Vater hat ihn seit 1988 lange getragen und er erinnert mich an meine Kindheit.

Aber sicher kein schlechter Duft.

Zum Beispiel hält er sehr lange.

Alles in allem: Daumen hoch!
Duft 6.0/10
1 Auszeichnung
für "echte" Männer
Ein unverkennbarer Duft.
Kannte diesen Duft aber schon bevor ich dieses Parfum überhaupt kannte:
Der Duft riecht wie mein Blaumann den ich als Azubi in der Kfz-Werkstatt an hatte..:-)
1 Antworten
Duft 7.3/10
Hilfreicher Kommentar    2 Auszeichnungen
man liebt oder man hasst es
...ich glaube nicht das es was dazwischen gibt.

Fahrenheit ist für mich ein Duft, der sich in keine Kategorie einordnen lässt.

Leicht aber doch intensiv, den Ledergeruch rieche ich ganz klar raus...aber auch die "Fruchtnoten" lassen sich erschnuppern.

Dieser Duft ist genauso unverkennbar wie das Le Male von Gaultier...Fahrenheit riecht man sofort heraus, wenn es ein Mann trägt.

Ich mag diesen Duft, gerade weil er nicht gewöhnlich ist.

Statements

Cinemoenti vor 19 Monaten
Der Evergreen schlechthin. Lieben oder hassen! Ihn nicht zu kennen - ob Mann oder Frau - ist eine Bildungslücke.+17
Haltbarkeit 10.0
Duft 10.0
Nasenschmaus vor 15 Monaten
Ablass-Bitte.Gott,vergib meine Sünde:Ich muss DAS ständig kaufen.Nach meinem Tod wird der Bestand von 621 Flakons der KIrche gespendet.Deal?+15
Flakon 10.0
Sillage 7.5
Duft 10.0
1 Antwort
Scenturion vor 16 Monaten
Ein Meilenstein bei den Herrendüften. Einzigartig. Vorbildliche Haltbarkeit und großer Erkennungswert. Blumen, Leder und Benzoe. Genial.+14
Flakon 7.5
Sillage 7.5
Haltbarkeit 10.0
Duft 9.0
JetonToni vor 14 Monaten
Ein Duft der auf mich kalt und warm zugleich wirkt. Ich rieche auch eine Heu-Note. Ein Duft der frisch, würzig und doch wiederum anders ist.+12
Thizhy vor 16 Monaten
Blumiger aber dennoch männlich maskuliner Frischling. Unglaublich gute Sillage und Haltbarkeit, eigentlich ein Must-Have, mag ihn sehr.+12
Flakon 5.0
Sillage 7.5
Haltbarkeit 7.5
Duft 8.5
2 Antworten
Foreigner82 vor 10 Monaten
Love it or hate it. Der mönnlichste Duft schlechthin. Wäre Fahrenheit früher erschienen, Evil Knievel hätte ihn getragen+9
Seerose vor 9 Monaten
Schön UND vollkommen: Fougerig, würzig, cremig, bitter, gourmandig, rauchig, pudrig, blütig, balsamisch, holzig, grün, Tendenz zum Maskulinen+8
Sillage 7.5
Haltbarkeit 10.0
Duft 9.0
Calinski vor 10 Monaten
Ein Duft, der soviel Polarität schafft und den Wiedererkennungswert wie Coca Cola besitzt, verlacht zu recht seine Kritiker.+8
Aleks vor 19 Monaten
Meisterwerk, Zeitlos, Tradition Pur, Vatertag, 80er Jahre Powerhouse Duft...+7
Flakon 8.0
Sillage 8.0
Haltbarkeit 8.0
Duft 8.0
DarkDragon85 vor 12 Monaten
Fahrenheit ein einzigartiger duft. Man liebt ihn oder hasst ihn. Durch nichts zu ersetzen. End 80er kultduft.+6
Flakon 10.0
Sillage 8.0
Haltbarkeit 8.0
Duft 10.0
3 Antworten
Sniffler vor 18 Monaten
Liebes Fahrenheit, bleib sowie du bist, wie du leibst und lebst ! Und lass dich nicht von den heutigen androgynen Diskoproleten missbrauchen.+6
Flakon 10.0
Sillage 8.0
Haltbarkeit 8.0
Duft 9.0
1 Antwort
Hermesh vor 19 Monaten
Startet würzig-offensiv, bereits anfangs eine eindeutige Signatur aufweisend. In der Basis zart und in sich ruhend. Charme und Charisma!+6
Flakon 10.0
Sillage 7.5
Haltbarkeit 7.5
Duft 7.0
Andi87 vor 9 Monaten
Für die Tage im Jahr, an denen man einfach nur Badass riechen will. Dafür kann man sich Fahrenheit gut und gerne auf der Ersatzbank halten.+5
Flakon 8.0
Sillage 7.0
Haltbarkeit 8.0
Duft 7.5
Digitoxyn vor 11 Monaten
Damals: Während der Schulzeit ist euer Nebensitzer mit dem Mofa zur Schule gefahren und seine Kleider riechen danach. Heute: Fahrenheit!!+5
Flakon 10.0
Sillage 9.0
Haltbarkeit 10.0
Duft 10.0
Karli vor 12 Monaten
Tesafilm, Sonnenbrille, Klodeckel mit Senkautomatik oder "mein" Fahrenheit. Würde nur eins von diesen fehlen, mein Leben wäre ärmer. Ehrlich!+5
Flakon 7.5
Sillage 7.5
Haltbarkeit 7.5
Duft 9.0
JU1993 vor 13 Monaten
Klasse "Ellenbogen-raus-Duft". Ungewaschen, verpennt...Lederjacke an, Fahrenheit drauf und der Tag kann trotzdem nur gut werden :)+5
HMF vor 16 Monaten
Ich mochte die Vintage-Version sehr, für heutige Verhältnisse außergewöhnlich mutiger Duft-Meilenstein; Freunde reagierten eher 'skeptisch'+5
Flakon 10.0
Sillage 10.0
Haltbarkeit 7.5
Duft 8.5
Dirof vor 2 Tagen
Gasolina;) Die aktuelle Version riecht wie ne Tankstelle. So muss das auch sein! Testosteronbombe mit Benzin im Blut. Klassiker!+4
Flakon 8.0
Sillage 8.0
Haltbarkeit 9.0
Duft 9.0
Saadi vor 11 Tagen
Eines der schönsten Düfte für Männer, die ich kenne.+4
Flakon 8.0
Sillage 8.0
Haltbarkeit 7.0
Duft 10.0
1 Antwort
BossArmani vor 9 Tagen
Bis heute irgendwie besonders! Herb und männlich. Ungeschulte Nasen verschmähen diesen Duft leider immer wieder, denn er braucht seine Zeit.+3
Flakon 10.0
Duft 7.0
Taurus1967 vor 11 Monaten
Seinerzeit ein grandioser innovativer Duft. Mittlerweile hat man sich daran übersättigt. Aber evtl. erlebt er noch mal eine Renaissance ...+3
Flakon 5.0
Sillage 10.0
Haltbarkeit 7.5
Duft 5.0
1 Antwort
Lifad vor 22 Tagen
Riecht für mich tatsächlich wie Gurkensalat auf einem Werkstattboden. Trotzdem kann ich den Zauber dieses Duftes verstehen.+2
Flakon 9.0
Sillage 7.0
Haltbarkeit 8.0
Duft 7.5
Stromausfall vor 67 Tagen
Wenn nix geht. Der geht immer. Frische Männlichkeit mit dem Quäntchen Schmutz. Hält übrigens auch wie Schmiere ;)+2
Honk1510 vor 93 Tagen
Nicht von der Benzinnote blenden lassen.Wird nach der Zeit immer besser.Einer der besten Mainstreamer ever.Komplimentengetter+2
Flakon 9.0
Sillage 8.0
Haltbarkeit 8.0
Duft 9.0
Derwish vor 115 Tagen
Neben Arschritze-Kouros eines der schlimmsten "Parfüms", die je gemacht wurden. Weckt bei mir starke Assoziationen zu Motoröl und Benzin -.-+2
Chardonnay vor 13 Monaten
Big Ed from TWIN PEAKS+2
Flakon 10.0
Sillage 10.0
Haltbarkeit 10.0
Duft 10.0
Klopfnote vor 14 Monaten
Viel Kamille, Küchenkäuter (Bohnenkraut?) und Gewürze öffnen die Nebenhöhlen. Gesund, nicht lecker: "Herbert, dein Hustentee ist fertig!"+2
2 Antworten
Vd86 vor 7 Monaten
Unerträglich wie viele andere Düfte aus der Zeit auch. Übertrieben männlich und stark, nervig und provokant. Selbst 1 Million ist angenehmer.
Waterbubbles vor 19 Monaten
Wenn ich nicht ausversehen den fahreheit Aqua gestestet hatte muss ich sagen Fahrenheit riecht wie bvlgari aqva. auch so melonig
Flakon 2.5

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