Hier ist ein weiterer Commodity Duft. Und zwar Moss. Und mit Moss meine ich den englischen Ausdruck für Eichenmoss, und nicht etwa den nerdigen, aber liebenswerten Charakter aus der echt witzigen und tollen Nerd Comedy Serie „The IT-Crowd“, was meiner Meinung nach sogar schöner und liebenswerter als „The Big Bang Theory“ gemacht ist, auch wenn mir TBBT auch sehr gefällt.
Nun, da es irgendwann sicher wieder wärmer werden wird (ihr könnt mir ruhig glauben, selbst wenn noch überall steht, dass der wahre Winter noch so richtig kommen wird :D), kann man ja dann und wann auch mal sich nach neuen, frischen Düften umsehen! :D
Der Duft:
Der Duft beginnt schön frisch mit zitrischen Noten, von denen man am besten die spritzige Grapefruit riechen kann. Ansonsten kann man kurz danach ein wenig Orangen heraus riechen (muss wohl das Petitgrain sein), vor allem die Schalen davon, da es ein wenig bitter duftet.
Ein klein wenig später riecht man eine leicht minzige Note, also fängt der Eukalyptus an zu wirken. Zwar nicht sehr stark, aber schön duftend. Wenn man nun nahe an der gesprühten Stelle schnüffelt, hat man das Gefühl, dass wegen dem Eukalyptus die Atemwege frei gemacht werden :D
Eigentlich bleibt es eine lange Zeit so, und man riecht überraschend lange die zitrischen Noten, leider aber klingt der Eukalyptus etwas zu schnell ab. Trotz des Namens ist Eichenmoos übrigens nur schwach vorhanden, da wie gesagt die zitrischen Düfte im Vordergrund stehen (oder aber ich habe einfach nur auch Schwierigkeiten damit, den Eichenmoos zu riechen). Viel weiter entwickelt sich der Duft dann aber auch nicht weiter und bleibt trotz Moschus und Amber eher unsüß.
Die Sillage und die Haltbarkeit:
Bis auf einen kurzen, starken Duft-Blitz am Anfang auf Grund der zitrischen Noten ist die Sillage größtenteils mittelmäßig bis sogar eher schwach ausgefallen.
Die Haltbarkeit beträgt ca. vier, vielleicht fünf Stunden, was normaler Durchschnitt bei frischen Düften zu sein scheint.
Der Flakon:
Der Flakon ist wie immer zylindrisch und besteht aus dunklem Glas. Ebenfalls dunkel ist das Etikett auf der Vorderseite, nämlich schwarz und passt daher gut zum Flakon. Der Deckel ist auch schwarz und zylindrisch. Sieht ganz okay aus, auch wenn er etwas einfach wirken könnte.
Hmm… der Duft ist irgendwie ganz anders, als man nun vom Namen her erwarten würde. Denn der Duft riecht weder nach grünen, moosigen Noten, noch wirklich nach Eichenmoos und ist größtenteils einfach nur zitrisch.
Was den Duft dadurch zu einem Erfrischungsduft für den Sommer macht, den man sich dann und wann an heißen Tagen aufsprühen könnte. Allerdings sollte man nicht sehr viel erwarten, da er letztendlich doch ein klein wenig zu einfach ausgefallen ist, da alle anderen Duftnoten, die hier aufgelistet sind, nur wenig ausstrahlen.
Er ist halt nett, aber ein Tick zu einfach oder anders ausgedrückt: Er ähnelt zu sehr an viele andere einfache und zitrische Düfte, so dass ich es für den Preis von über 100 Euro etwas zu teuer finde. Kann man sich aber dennoch mal anschauen, da der Eukalyptus zu Beginn toll ist und der Duft der einen oder dem anderen eventuell besser gefallen könnte. „Bergamot“ von Commodity beispielsweise fand ich um Längen besser als frischen Sommerduft.