
DekiLii
3 Rezensionen

DekiLii
2
Wenn die Vergangenheit mehr verspricht als die Gegenwart hält
Es heißt, die Vergangenheit sei ein Ort, an den wir nicht zurückkehren können. Doch manchmal versucht man, uns genau diese Rückreise zu verkaufen. Fein verpackt, mit einem großen Namen versehen und zu einem Preis, der beinahe schon Ehrfurcht verlangt.
Dolce & Gabbana hat mit der Neuauflage von By Man aus dem Jahr 1997 genau das versucht. Und ich gebe zu: Meine Vorfreude war riesig.
Vielleicht sogar zu groß.
Denn manchmal ist die größte Enttäuschung nicht das, was uns erwartet, sondern die Erkenntnis, dass unsere Erwartungen schöner waren als die Realität.
Und genau dieses Gefühl hinterlässt By Man bei mir.
Versteht mich nicht falsch: Der Duft riecht keineswegs schlecht. Er ist durchaus angenehm, tragbar und sicherlich auch für den einen oder anderen interessant.
Doch das ist leider auch schon alles.
Was ich hier wahrnehme, erinnert mich weniger an eine luxuriöse Wiedergeburt eines Klassikers als vielmehr an einen gewöhnlichen, preiswerten Duft aus dem Hause Bruno Banani - genauer gesagt an Bruno Banani Man Eau de Toilette.
Und das meine ich keineswegs als Beleidigung gegenüber Bruno Banani. Denn ein günstiger Duft darf durchaus einfach und unkompliziert sein. Nur sollte ein Parfum, das preislich in einer völlig anderen Liga spielt, auch einen entsprechenden Mehrwert bieten.
Ein hoher Preis macht aus Gewöhnlichkeit noch lange keine Exklusivität.
Mir fehlt hier schlichtweg das Besondere. Diese eine Facette, die mich innehalten lässt. Dieser Moment, in dem man die Augen schließt und sich denkt: Ja, genau dafür liebe ich die Welt der Parfums.
Stattdessen bleibt ein Duft zurück, der zwar ganz nett ist, aber weder Begeisterung noch irgendeine Form von Faszination in mir auslöst.
Und vielleicht ist genau das mein größtes Problem mit dieser Neuauflage.
Nicht, dass sie schlecht wäre.
Sondern dass sie für mich erschreckend belanglos ist.
Gerade angesichts des beinahe schon absurden Preises fällt es mir schwer, hier irgendeine Begeisterung aufzubringen.
Denn Luxus sollte nicht nur auf dem Preisschild stattfinden. Er sollte eine Geschichte erzählen, Emotionen wecken und im besten Fall etwas hinterlassen, das über den letzten Sprühstoß hinausgeht.
Nostalgie mag Erinnerungen unbezahlbar machen. Sie rechtfertigt aber nicht jeden Preis.
Am Ende bleibt für mich eine ernüchternde Erkenntnis:
Man kann einen alten Namen zurückbringen, eine längst vergangene Ära wieder aufleben lassen und große Erwartungen wecken.
Doch eines lässt sich nicht einfach neu auflegen:
Die Magie, die einen Duft wirklich besonders macht.
Manchmal ist die Erinnerung an etwas eben doch schöner als der Versuch, es wieder zum Leben zu erwecken.
Dolce & Gabbana hat mit der Neuauflage von By Man aus dem Jahr 1997 genau das versucht. Und ich gebe zu: Meine Vorfreude war riesig.
Vielleicht sogar zu groß.
Denn manchmal ist die größte Enttäuschung nicht das, was uns erwartet, sondern die Erkenntnis, dass unsere Erwartungen schöner waren als die Realität.
Und genau dieses Gefühl hinterlässt By Man bei mir.
Versteht mich nicht falsch: Der Duft riecht keineswegs schlecht. Er ist durchaus angenehm, tragbar und sicherlich auch für den einen oder anderen interessant.
Doch das ist leider auch schon alles.
Was ich hier wahrnehme, erinnert mich weniger an eine luxuriöse Wiedergeburt eines Klassikers als vielmehr an einen gewöhnlichen, preiswerten Duft aus dem Hause Bruno Banani - genauer gesagt an Bruno Banani Man Eau de Toilette.
Und das meine ich keineswegs als Beleidigung gegenüber Bruno Banani. Denn ein günstiger Duft darf durchaus einfach und unkompliziert sein. Nur sollte ein Parfum, das preislich in einer völlig anderen Liga spielt, auch einen entsprechenden Mehrwert bieten.
Ein hoher Preis macht aus Gewöhnlichkeit noch lange keine Exklusivität.
Mir fehlt hier schlichtweg das Besondere. Diese eine Facette, die mich innehalten lässt. Dieser Moment, in dem man die Augen schließt und sich denkt: Ja, genau dafür liebe ich die Welt der Parfums.
Stattdessen bleibt ein Duft zurück, der zwar ganz nett ist, aber weder Begeisterung noch irgendeine Form von Faszination in mir auslöst.
Und vielleicht ist genau das mein größtes Problem mit dieser Neuauflage.
Nicht, dass sie schlecht wäre.
Sondern dass sie für mich erschreckend belanglos ist.
Gerade angesichts des beinahe schon absurden Preises fällt es mir schwer, hier irgendeine Begeisterung aufzubringen.
Denn Luxus sollte nicht nur auf dem Preisschild stattfinden. Er sollte eine Geschichte erzählen, Emotionen wecken und im besten Fall etwas hinterlassen, das über den letzten Sprühstoß hinausgeht.
Nostalgie mag Erinnerungen unbezahlbar machen. Sie rechtfertigt aber nicht jeden Preis.
Am Ende bleibt für mich eine ernüchternde Erkenntnis:
Man kann einen alten Namen zurückbringen, eine längst vergangene Ära wieder aufleben lassen und große Erwartungen wecken.
Doch eines lässt sich nicht einfach neu auflegen:
Die Magie, die einen Duft wirklich besonders macht.
Manchmal ist die Erinnerung an etwas eben doch schöner als der Versuch, es wieder zum Leben zu erwecken.



Muskat
schwarzer Pfeffer
Lavendel
Artemisia
Guajakholz
Amber
Xecut
Atanarjuat
Intenso
JuicyRebel
Sentique







































