Vanderbilt 1982 Eau de Toilette

Vanderbilt (Eau de Toilette) von Gloria Vanderbilt
Flakondesign Bernard Kotyuk, Lalique
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6.8 / 10 346 Bewertungen
Vanderbilt (Eau de Toilette) ist ein Parfum von Gloria Vanderbilt für Damen und erschien im Jahr 1982. Der Duft ist blumig-pudrig. Die Produktion wurde offenbar eingestellt.
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Duftrichtung

Blumig
Pudrig
Süß
Würzig
Orientalisch

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
AldehydeAldehyde OrangenblüteOrangenblüte LavendelLavendel AnanasAnanas BergamotteBergamotte grüne Notengrüne Noten
Herznote Herznote
TuberoseTuberose GartennelkeGartennelke IriswurzelIriswurzel Ylang-YlangYlang-Ylang RoseRose JasminJasmin
Basisnote Basisnote
MoschusMoschus VanilleVanille SandelholzSandelholz ZimtZimt OpoponaxOpoponax ZibetZibet VetiverVetiver

Parfümeur

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Duft
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Sillage
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Flakon
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Preis-Leistungs-Verhältnis
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Eingetragen von DonVanVliet, letzte Aktualisierung am 22.02.2024.

Rezensionen

32 ausführliche Duftbeschreibungen
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Preis
5
Flakon
9
Sillage
9
Haltbarkeit
8.5
Duft
Axiomatic

94 Rezensionen
Axiomatic
Axiomatic
Top Rezension 45  
Märchenschwan in Central Park
Ein kleiner Junge wartet geduldig während der Werbepause des Fernsehprogramms auf die Mainzelmännchen.
"Erleben Sie sich selbst! Bringen Sie den Zauber in Ihnen zum Ausdruck!"

Lass Dir eine Geschichte eines Schwans erzählen, lieber SiameseDream, eine, die den Werbeclip von Vanderbilt um einiges anders färben dürfte.

Auch ich wurde mit jener Werbung von Anfang an bombardiert. Während meiner beginnenden Teenagerzeit sollte die Verklärung der Reagan-Regentschaft in den Verstellten Staaten von Amerika in Gestallt eines pudrigen Orientalen ihren Ausdruck finden.

Heute steht er wieder vor mir, der flache Flakon mit dem geriffelten Schwan. Die Glaskunst von Lalique ist längst verflogen, geblieben ist Pressglas. Die Kappe aus Kunstoff mit Messingoptik und einem personalisierten Namenszug. Von der Verpackung ist nicht viel mehr zu erwarten, günstig gestanzt und rational in der Kolorierung.
Die logische Konsequenz der Gewinnmaximierung, für welche diese Kreation wie keine andere zu einer Zeit wirtschaftlicher Umbrüche stand.
Die Revolution frisst ihre Kinder.

Zisch!

Da ist sie wieder, diese hektische Ansammlung. Bestimmend die Ananas, bitter gefärbt vom Lavendel und in die Lüfte gehoben von den Aldehyden und dezenten Hesperiden.
Und die Zibetkatze faucht mich leise an, zeigt ihre manikürten Krallen. Ihr Fell elegant.
Ich bin am Grand Central Terminal in Manhattan angekommen und verlasse das hektische Gebäude am Ausgang zur 42. Straße.
Der Duft verschließt mir die Augen vor den wohnsitzlosen Bettlern an den Mauern des Bahnhofs, ich sehe nur die eleganten Ford Grand Marquis und die noch teurere Version von Lincoln vorbeifahren.

Ich schaue lieber nach Osten in Richtung East River. Das westliche Ende der Straße am Hudson River möchte einfach nicht zum Duft passen, insbesondere Hell‘s Kitchen.
Hier im Midtown ist alles noch intakt, die Wolkenkratzer, das elegante Auftreten.

Langsam übernimmt das Pudrige, süßlich verklärend. Gartennelke und Iriswurzel werden eklektizistisch eingesetzt, Guerlain wird aber hier um einiges überboten.
Ylang, Rose und Yasmin wirken sauber destilliert, ihr Lächeln ist so perfekt colgate-weiß. Wie diese makellosen Hostessen in den Empfangshallen jener Finanztürme.
Mit sanfter Stimme begrüßen sie nervöse Geschäftsleute der Dollarperipherie, welche ihre ausländischen Vermögen brav nach New York schaffen, um in ihren Ländern die damaligen Währungskrisen noch zu verschärfen.
Die Tuberose von Vanderbilt gleicht ihren Gattinnen. Sie warten geduldig, um endlich in Saks oder Macy‘s freigelassen zu werden. Dort, inmitten einer orchestrierten Einkaufsphantasie, werden sie für ein paar Augenblicke Königinnen spielen dürfen.
Ein dramatischer Auftritt!
In Zibetkatze gehüllt wie teure Pelze, in der Schminkabteilung bis auf die kleinste Schattierung zur vollkommenen Schönheit maskiert. Hier dürfen sie ihr Kreditlimit gerne überziehen.

Vielleicht werden jene Covergirls von ihren Gatten anschließend nach getaner Kaufbeschäftigung im Central Park auf Pferdekutschen präsentiert.
Vanderbilts Werbung verspricht mit Weichzeichner eine märchenhafte Romanze eines Schwans am See.
Und der Duft hält, was er verspricht.
Warme, sanft gezimmerte Sandelholz-Kutschen laden mit bequemen vanillierten Opoponax-Sitzen zu einer Fahrt entlang dieser elaborierten Gartenoase der Betonburg ein. Ein Hauch Zimt filtert zart würzig mit dem nebelartigen Rauch eines wohlerzogenen Vetivers die sonstigen Ereignisse des Parks.
Hübsche Moschus-Männer werden gerne mit Messern und Baseballschlägern traktiert, Muntermacher jener Dollarperipherie unter der Hand weitergereicht.

Aber all diese Störnoten kennt Vanderbilt nicht. Der Duft ist magisch einhüllend, er füllt den Raum mit einer äußerst wohligen pudrigen Blütenpracht.
Heute höre ich jenes Lied wieder und verstehe es.

Eine Mitschülerin wagte sich frühreif an Vanderbilt ran. Für die Schule lediglich den Köperpuder, fürs Kino oder kleinere Feiern das EdT.
Ihr Zuhause glich dem damaligen Manhattan.
Vanderbilt schuf ihr eine schönere Wahrnehmung, die Einrichtung edel, die Umgangsformen nach alter Schule.
Das eigensinnig Pudrige zeichnete die problematisch familiäre Fede und Kälte in Pastell.
Und sie verstand ihr Inneres gekonnt zu vertuschen. Selten habe ich eine dermaßen abgestimmte Schminke zum Duft erlebt. Ein wahres Kunstwerk.

Ihr Lied war „Total Eclipse Of The Heart“ von Bonnie Taylor.

Diese Sonnenfinsternis fängt Vanderbilt prima ein.
Im Video flüchtet sich die Sängerin in Phantasiewelten der exklusiven Art, alles schön mit Weichzeichner gefilmt - Gartennelke und Iriswurzel.
Schöne Jungs singen engelsgleich - Rose, Ylang und Jasmin.
Eine Bonnie mit rauchiger Stimme - Vetiver, Zibet und Tuberose - trauert um die lichte Liebe, welche nun im Schatten weilt.
Sie wünscht sich brennend eine Umarmung eines Phantasie-Adressaten mit schönen Augen.

Besser kann man den persönlichen und gesellschaftlichen Abgrund in jener Zeit und dessen Negieren nicht bebildern. Man verklärt das Gegebene und flüchtet sich in Soap Operas.

Für Vanderbilt gibt es keine Schattenseiten.
Er wird weiterhin gekonnt schön parfümieren.

Übrigens, das neue Hochhaus von Vanderbilt ist an der 42. Straße eingeweiht worden.

Nun hat der Duft eine bessere Sicht zum Central Park in der Ferne.
31 Antworten
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Flakon
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Sillage
10
Haltbarkeit
8.5
Duft
Pollita

338 Rezensionen
Pollita
Pollita
Top Rezension 31  
An zwei verrückte Mädels
Zwei Freundinnen, die mich eine zeitlang begleiteten, trugen diesen Duft. Er war schwer, heftig, unverkennbar, blumig und süß und seine Sillage war mächtig. Kurzum, ich konnte dem Duft kaum entfliehen, wenn ich mit einer dieser beiden wunderbaren, leicht verrückten Mädels unterwegs war. So begann ich ihn nach anfänglichem Nerven irgendwann zu mögen. In der Pyramide spielt ja auch so einiges mit, was mir gefällt. Da wäre wieder einmal die Ananas (wie oft hatten wir dieses Thema schon) sowie die Orangenblüte, die ich sehr liebe sowie Iris im Herzen und Vanille und Moschus im Fond. Allesamt Noten, die ich rundum liebe. Dennoch habe ich diesen Duft selbst nie getragen, aber ich habe mich von ihm tragen lassen, wenn ich mit meinem starken Mädels on Tour war.

B. lernte ich kennen, da war ich ungefähr 15 oder 16 Jahre alt. Wir verbrachten diverse Urlaube miteinander. Vom Skiurlaub in Vorarlberg bis zum Sommerurlaub in Südfrankreich. Meine Eltern nahmen sie mit in den Urlaub, so hatten wir zwei Teenager was zu tun, um uns die Zeit zu vertreiben. Sie war ein Jahr jünger als ich, doch so viel reifer und selbstbewusster, was mir gefiel. Wo ich noch Kind war, war sie schon voll und ganz Frau. Dazu passte dieser Duft, der für mich absolut feminin ist (jaja, Ananas gehört in die Welt der Damendüfte ;)), vor allem aufgrund der Rose, Tuberose und des exotischen Ylang-Ylangs. B. nahm mich in vielen Situationen an die Hand wie eine große Schwester und zeigte mir, wie man erwachsen wird. Dabei konnte man mit ihr immer Spaß haben.

Viele Jahre später während meines Studiums traf ich in einem Seminar an der Uni auf T. Ein ganz anderer Typ als B., aber auch sie trug diesen Duft. T. war eine, mit der man wortwörtlich Pferde stehlen konnte. Wir zogen abends zusammen durch die Clubs. Ihr Faible war Heavy Metal und sie ging nichts aus dem Weg, was Freude brachte. T. war 1-2 Jahre älter als ich und hatte es faustdick hinter den Ohren. Sie hatte hüftlanges, blondes Haar, so ein typisches Metal-Mädel eben. Wir gingen auch zusammen auf Konzerte und Festivals und siehe da - sie kannte die meisten Musiker persönlich und verschwand auch mal mit dem einen oder anderen Backstage :)
Sie sagte mir mal über ihren Duft, dass jeder sie daran erkennen würde und sie ihn unter anderem deshalb so lieben würde. Und damit hat sie Recht. Vanderbilt ist ein Duft, der einem, hat man ihn einmal wahrgenommen, niemals wieder aus dem Kopf geht. Trägt ihn dann auch noch eine Person mit einem entsprechenden Auftreten, dann bleibt die Erinnerung für immer mit dieser Person verbunden.

So ging es mir mit diesen beiden Mädels. Beide waren dem Duft würdig. Sie waren selbstbewusst, stark und wussten immer, was sie wollten. Leider haben wir uns aus den Augen verloren. Liebe B. und liebe T., falls ihr zufällig hier angemeldet seid, es wäre schön zu wissen, wie es euch geht. Von eurer Power und eurer Verrücktheit habt ihr mit Sicherheit nichts eingebüßt. Dass ihr den Duft noch tragt, kann ich mir schwer vorstellen, denn ich kenne euch beide mit der Vintage-Version. Wenn ich bei meinen Vorrednern hier so reinschaue, scheint der seinen Charakter durch die Reformulierung verloren zu haben. Sehr schade!
16 Antworten
10
Preis
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Flakon
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Sillage
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Haltbarkeit
10
Duft
Medusa00

802 Rezensionen
Medusa00
Medusa00
Top Rezension 35  
Diese Oma trägt keine Kittelschürze!

….und Pagenschlüpfer auch nicht. Kennt Ihr Pagenschlüpfer? Das sind langärmlige Schlüpper, die bis in den halben Oberschenkel reichen.

Mir hatten sie früher mal welche aus Angorawolle verpaßt, weil ich mir eine Blasenentzündung eingefangen hatte. Nachdem der einmal gewaschen wurde, hat er dermaßen gekratzt, daß man einen Hintern hatte wie ein Pavian von anderen Stellen ganz zu schweigen.

Ich bezweifle, daß Gloria (1924 – 2019) jemals solche Liebestöter getragen hat. Sie hatte ein bewegtes und auch nicht einfaches Leben, aber die Millionen dürften sie doch getröstet haben.

Der Schwan kam heute wieder zu mir geschwommen. Mit ein wenig Schlagseite, denn sie haben ihm die Flügel gestutzt und er hat Arthrose im rechten Bein. Er sieht zwar etwas gerupft aus, ist aber noch zu erkennen.

Junge Nasen werden ihn nicht mögen, denn er ist ein Duft für gereifte Damen, allerdings ohne Kittelschürze und Pagenschlüpper. Für Kittelschürzenträgerinnen wie Minna und Erna erst recht nicht. Die stehen täglich am Gartenzaun und tratschen über die Nachbarn oder die Leute, die vorbei laufen.

Minna (in Schürze und Stützstrümpfen):
„Haste die jesehn? Jetzt kommtse wieder an wie ein Pfau. Ich weeß nich wer bei der heeme die Kartoffeln schält.“ Dabei wirft sie mit Bergamotten gegen ihre alte Hütte.
Erna (mit Lockenwicklern und Schlabberklamotten), hat die Zähne noch im Kukidentbad und riecht nach Lavendel, den sie immer im Schrank hat gegen Motten:
„Da drüben ist wieder der Heini! Der hat jetzt schon das 3. Auto. Dabei muß er für ein paar Bälger zahlen, die er auf der Wildbahn hat, weil der alles bimbert was bei 3 nich offm Boom is!“ Sie pflückt ein paar Nelken und wirft sie weg, weil sie schon angewelkt sind. Die Rosen hängen auch schon die Köpfe.
Minna:
„Der (Zibet) Kater hat auch schon wieder an meine Hölzer jepiselt. Die haben ihn nu kastriert, da stinkt er nicht mehr so!“

Der Pfau kommt zurück mit einem Moschustier (aus dem Zoo wegen der Arterhaltung) im Schlepptau. Sie steckt den beiden Klatschtanten einen Pinsel mit geräuchterm Opoponax in `s Schandmaul und geht stolz weg in einer flüchtigen Wanüllewolke.

Dunkelpudrig, entschärft, aber immernoch schön.
17 Antworten
5
Flakon
5
Sillage
7.5
Haltbarkeit
6
Duft
loewenherz

877 Rezensionen
loewenherz
loewenherz
Top Rezension 34  
Die kleine Gloria möchte aus dem Kinderparadies abgeholt werden!
Ich bin ein großer Fan der Drogeriemarktkette dm. Ich finde die Ladengeschäfte freundlich und angenehm und die Leute, die dort arbeiten, fast immer nett - und selbst alltägliche Besorgungen wie Papiertaschentücher und Waschpulver bekommen bei dm etwas von 'Hey, ich kauf' mir was!'. Eine Stadt, in der es keinen dm-Markt gibt, wäre meine Stadt nimmermehr.

Parfum - auch das sei zugegeben - kaufe ich dort nicht. Man kommt auf dem Weg zu Papiertaschentüchern und Waschpulver aber bei den Parfums vorbei, und hier sah ich neulich drei Mädchen (sechzehn? vielleicht jünger), die sich mit Begeisterung durch die Fläschchen testeten. 'Ihr riecht doch jetzt eh nichts mehr bei dem ganzen Durcheinandersprühen in die Luft' dachte ich mir einerseits - und fand es andererseits spannend zu beobachten, wie da die nächste Generation an Perfumistas heranwächst. Dass der Duftgeschmack sich in unseren Lebensphasen (teilweise erheblich) ändert, ist kein Geheimnis. Süßliche Pfirsich- und Beerennoten standen bei den dreien hoch im Kurs, und 'Oh, der ist aber schön fruchtig-frisch!' war das höchstmögliche Lob. Promidüften hingegen stand man eher kritisch gegenüber, weil 'Rihanna ja auch ein ganz anderer Typ ist als ich...'

Ganz unten im Regal stehen die Old Classics, mutmaßlich bis zur Unkenntlichkeit reformuliert alle miteinander, darunter neben Tosca und Gabriela Sabatini auch Gloria Vanderbilts berühmter Schwanenduft. 'Puh, der geht echt gar nicht - riecht doch mal!' war das vernichtende Urteil der drei, ehe sie schließlich zu Lidschatten und Erdbeerbadezusatz weiterzogen. (Ist das nicht herrlich? So viel Spaß - alles bei dm!) Ich bin dann verstohlen an das Regal getreten und habe - erstmalig nach Jahrzehnten - auf einem Kosmetiktuch eine Nase Vanderbilt genommen. Und weil ich ja nun weiß, dass die Kopfnote nur ein ganz kleiner Teil des Duftes ist, habe ich das Tüchlein (in der Tüte, nicht der Manteltasche - Anfängerfehler!) sogar mitgenommen und später zuhause noch mal dran gerochen.

Damals in den 80ern war Vanderbilt - auf seine Art - ein Großer. Der mattzarte Flakon mit dem Schwanenrelief, darin ein (gar nicht so zarter) Schwanenduft - basierend auf dem Dreiklang aus Aldehyd / blumig-pudrig / animalisch - strahlt(e) Gediegenheit und weibliche Unaufgeregtheit aus - wie die Föhnwelle von Linda Evans, eine halbe Stunde lang geduldig über eine Rundbürste gezwungen. Damals wie heute war und ist er kein Duft für Mädchen, sondern einer für Frauen, wenngleich er weder alt ist, noch altbacken, sondern einfach nur 'erwachsen'. Da ich in den 80ern keine Frau war, sondern ein Schuljunge, erinnere ich mich zugegebenermaßen nur kaum an seine Originalversion. Freundlich davon ausgehend, dass man ihn seines Charakters nicht völlig beraubt hat, sondern er im Zuge seiner Reformulierung 'nur' an Komplexität und Ausdauer verlor, muss der ursprüngliche Vanderbilt ein schöner Duft gewesen sein. Sein standfestes Wesen hat er noch, wenngleich ich stark bezweifle, dass er unter den nachwachsenden Parfumliebhaberinnen neue Fans zu finden in der Lage sein wird. Und die alten - wollen die eine zweitklassige Kopie aus dem unteren Regal bei dm?

Fazit: relauncht ihn! Sucht die alte Formulierung und dann raus aus dem billigen Flakon und rein in hochwertiges Glas mit hochwertigem Metalldeckel! Raus aus dem Kinderparadies, raus aus der Nachbarschaft der Erdbeer-Pfirsich-Barbie-Düfte bei dm (so schön es da sonst auch ist), zurück in die Kaufhäuser und die Parfümerien (und das dortige Preisniveau) - und nur dahin! Dann kann der wieder was!
15 Antworten
7.5
Flakon
7.5
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Duft
Darkyngve

10 Rezensionen
Darkyngve
Darkyngve
Top Rezension 19  
nicht mehr der alte, aber...
..trotzdem muss ich jetzt einmal eine Lanze brechen für den heutigen Schwan:
Auch ich liebte ihn Ende der 80er Jahre heiss und innig, bin dann aber irgendwie "rausgewachsen" und es traten neue Duftlieblinge in mein Leben.
Heute habe ich ihn bei dm mal wieder gesehen und getestet, und ja, natürlich ist er nicht mehr wie der alte aus den 80ern, aber gegen die ganzen anderen "modernen" Drogeriedüfte, die dort neben ihm aufgereiht sind, ist er immer noch viel, viel besser, er hat auch heute noch eine Klasse, mit der die ganzen Esprits, La Rives und wie sie alle heißen, lang nicht mithalten können.
Die Kopfnote ist sehr verfremdet zur Urversion, aber nach ca 1 Stunde tragen kommt dann doch noch die sanfte, blumig vanillige Herznote des alten Vanderbilt hervor, und schafft es, mich wieder zurück zu versetzen in die Zeit, als er mein täglicher Begleiter war.
Und wer diesen Duft gerne neu kennenlernen möchte, nur zu, gerade dann ist er auch heute noch empfehlenswert, wenn man ihn nicht ständig mit der Urversion vergleicht, sondern einfach neu entdecken kann: er ist kein Wummser und keine 0815 Süßplörre, sondern ein sanfter Begleiter für den ganzen Tag und auch Abend, der einen einhüllt, tröstet, sich gut fühlen lässt mit seiner warmen, nie aufdringlichen Begleitung, und das zu einem wirklich guten Preis. Er hält recht lange, bei mir 6-8 Stunden und klingt schön aus mit warmer Vanille und Gewürzen.
Gerade für die kalte Jahreszeit ist er ein sehr angenehmer Begleiter.
6 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

52 kurze Meinungen zum Parfum
AxiomaticAxiomatic vor 11 Monaten
5
Flakon
9
Sillage
9
Haltbarkeit
8.5
Duft
Klassisch die Aldehyden.
Pudrig der Weichzeichner.
Zahm sind Sandel und Tier.
Total eclipse of the heart.
Und nun die Tuberose.
Drama!
44 Antworten
AndrulaAndrula vor 3 Jahren
6
Flakon
6
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7
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7
Duft
Orangenhyde
abgeflacht
Tante Tuberosenylang
hat im Sandelstaub
amore gemacht
Gatte Nelkenzimt
zockt
mit Wanda
in Bologna´s Nacht.
23 Antworten
SalvaSalva vor 19 Tagen
7
Flakon
7
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7
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8
Duft
Besser als hier bewertet
Schöner aldeyhdig-seifiger
&pudrig-floraler
80er US-Vintage-Flairduft
Mit Nelkenherzem
&Hauch animal. Vibe
37 Antworten
Brelles530Brelles530 vor 3 Jahren
8
Flakon
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Sillage
7
Haltbarkeit
8
Duft
Glorias 80er Jahre Blumen-Geschenk
angenehmer Lavendel-O-Blüten Zauber liegt in der Luft
mittlerweile mit weniger Power ausgestattet
22 Antworten
SchatzSucherSchatzSucher vor 1 Jahr
7
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Aldehydseifige Puderblütenextravaganz mit grünlichen Noten und pikanter Würze. Toller 80er-Klassiker, ein wenig aus der Zeit gefallen, aber
28 Antworten
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So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

Diskussionen zu Vanderbilt (Eau de Toilette)

Mausebeer in Damen-Parfum
Oh vielen Dank für die Auskunft. Dann ist das mit dem "Vintage" - wie es dabei steht, ja eigentlich Betrug.
Anninii in Beratung
"Vanderbilt" gilt ja in Duftkreisen gern als absolutes No-Go, aber guckt euch mal an, was die Urheberin Sophia Grojsman noch so alles zustandegebracht...

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