
Pollita
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Pollita
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Stadionlautsprecher am französischen Regierungssitz
Guerlain beduftet ab sofort den Élysée-Palast und nicht mehr Dior, glaubt man den aktuellen Werbekampagnen zu Guerlains neuester Kreation, angeblich in Zusammenarbeit mit dem französischen Präsidenten von Delphine Jelk kreiert. Geschichten, wie sie auch über das britische Haus Creed häufig zu lesen sind. Emmanuel Macron soll laut Medienberichten mit seinem Parfum nicht zimperlich sein. Curly Fragrance würde vermutlich sagen, „he’s not a sissy sprayer“, denn sein Eau Sauvage, von dem nicht bekannt ist, ob es sich um das Eau de Toilette oder das Parfum handelt, soll überall am französischen Regierungssitz zu riechen sein, schon lange, bevor man den Präsidenten zu Gesicht bekommt.
Wegen Monsieur Macron hätte Jardin de L’Élysée im wunderschönen Guerlain-Bienenflakon mein Interesse auch nicht primär geweckt. Genauso wenig waren die Noten so besonders reizvoll, denn die Blüten mal ausgeklammert, liest sich die Pyramide doch ein wenig nach einer Variante von Vuittons Bestseller Imagination. Es fällt auf, dass einige Häuser in ihren Exklusivlinien aktuell Düfte mit Tee, Zitrik & Co. auf den Markt werfen. So auch beispielsweise Givenchy mit Désobéissant. Hier ist sogar der Parfumeur derselbe wie beim Taschenfabrikant LV. Nein. Der Garten von Monsieur Le Président (Achtung, nicht der gleichnamige Käse ) weckte mein Interesse aufgrund der wundervollen Rezension der lieben Hannah. Ein Sharing der lieben Tasjunja wartete noch auf weitere Partizipierende und ich trug mich flugs ein.
Gestern landete er schon hier, der Élysée-Garten. Und wie fast immer teste ich zunächst auf neutralem Medium. Auch weil ich hier ein bisschen Angst vor der von Gandix angesprochenen, angeblich dominanten Rose hatte. Was ich bekam, war bezaubernd. Tee, leicht holzige Noten, eine feine, wunderbar erfrischende Bergamotte und sanfte Züge von Blüten. Eigentlich alles so, wie von Hannah charakterisiert. Natürlich googelte ich sofort nach dem Preis. Ich wollte schließlich wissen, wie tief ich in die Tasche greifen muss, sollte ich ihn kaufen wollen und fand mich schon mehr oder weniger damit ab, bald um mehr als 400 Euro ärmer zu sein.
Doch dann kam heute. Der Tragetest. Ich bin jetzt allerdings der totale „sissy sprayer“ und trug lediglich zwei kleine Minisprüherchen aus der Abfüllung auf. Schon als ich hinaus in die frische Luft trat, hatte ich den Eindruck, eine recht penetrante Haarspraywolke wahrzunehmen. Die wunderschöne Bergamotte war nur ganz kurz zu Beginn da. Danach kam mit jedem Windstoß nur noch so ein Hauch Haarspraychemie, wie ich sie ähnlich bei Phlurs Missing Person wahrgenommen hatte und dann war da nichts mehr. Ich vergaß also den Duft, den Wunsch, ihn zu besitzen, ebenfalls und begab mich ins Büro zum Arbeiten.
Plötzlich sagt mein Mann, der für gewöhnlich bei weitem keine so sensible Nase hat, wie ich sie habe, „Dein Tagesduft riecht aber stark.“ Und spätestens da wusste ich, er findet ihn schrecklich und ich muss für ihn wie ein voll aufgedrehter Stadionlautsprecher schnuppern. Genau den Effekt hatte ich nämlich auch bei Missing Person, den ich allerdings nicht selbst getragen, sondern nur 2-3x in die Luft gesprüht hatte.
Merke: Jardin L’Elysée duftet nur nah am Träger(medium) absolut wundervoll. Zumindest für mich und meinen Partner. Träger scheinen sehr schnell duftblind zu werden und die Außenwelt kann eine stechend-chemische Haarspraynote wahrnehmen. Wie bei Ambrocenide & Co. vermute ich auch hier, dass eben nicht jeder diese Wahrnehmung hat. Ansonsten würden ihn die liebe Hannah und andere Testerinnen und Tester nicht als so traumhaft schön und elegant empfinden. Ich jedenfalls freue mich, in Kürze wieder etwas anderes zu tragen und gebe die Abfüllung aus dem Sharing gerne weiter. Ach ja, und die mehr als 400 Steine habe ich auch gespart. Schön, oder? Herzlichen Dank an Tasjunja für das Sharing und die Testmöglichkeit.
Wegen Monsieur Macron hätte Jardin de L’Élysée im wunderschönen Guerlain-Bienenflakon mein Interesse auch nicht primär geweckt. Genauso wenig waren die Noten so besonders reizvoll, denn die Blüten mal ausgeklammert, liest sich die Pyramide doch ein wenig nach einer Variante von Vuittons Bestseller Imagination. Es fällt auf, dass einige Häuser in ihren Exklusivlinien aktuell Düfte mit Tee, Zitrik & Co. auf den Markt werfen. So auch beispielsweise Givenchy mit Désobéissant. Hier ist sogar der Parfumeur derselbe wie beim Taschenfabrikant LV. Nein. Der Garten von Monsieur Le Président (Achtung, nicht der gleichnamige Käse ) weckte mein Interesse aufgrund der wundervollen Rezension der lieben Hannah. Ein Sharing der lieben Tasjunja wartete noch auf weitere Partizipierende und ich trug mich flugs ein.
Gestern landete er schon hier, der Élysée-Garten. Und wie fast immer teste ich zunächst auf neutralem Medium. Auch weil ich hier ein bisschen Angst vor der von Gandix angesprochenen, angeblich dominanten Rose hatte. Was ich bekam, war bezaubernd. Tee, leicht holzige Noten, eine feine, wunderbar erfrischende Bergamotte und sanfte Züge von Blüten. Eigentlich alles so, wie von Hannah charakterisiert. Natürlich googelte ich sofort nach dem Preis. Ich wollte schließlich wissen, wie tief ich in die Tasche greifen muss, sollte ich ihn kaufen wollen und fand mich schon mehr oder weniger damit ab, bald um mehr als 400 Euro ärmer zu sein.
Doch dann kam heute. Der Tragetest. Ich bin jetzt allerdings der totale „sissy sprayer“ und trug lediglich zwei kleine Minisprüherchen aus der Abfüllung auf. Schon als ich hinaus in die frische Luft trat, hatte ich den Eindruck, eine recht penetrante Haarspraywolke wahrzunehmen. Die wunderschöne Bergamotte war nur ganz kurz zu Beginn da. Danach kam mit jedem Windstoß nur noch so ein Hauch Haarspraychemie, wie ich sie ähnlich bei Phlurs Missing Person wahrgenommen hatte und dann war da nichts mehr. Ich vergaß also den Duft, den Wunsch, ihn zu besitzen, ebenfalls und begab mich ins Büro zum Arbeiten.
Plötzlich sagt mein Mann, der für gewöhnlich bei weitem keine so sensible Nase hat, wie ich sie habe, „Dein Tagesduft riecht aber stark.“ Und spätestens da wusste ich, er findet ihn schrecklich und ich muss für ihn wie ein voll aufgedrehter Stadionlautsprecher schnuppern. Genau den Effekt hatte ich nämlich auch bei Missing Person, den ich allerdings nicht selbst getragen, sondern nur 2-3x in die Luft gesprüht hatte.
Merke: Jardin L’Elysée duftet nur nah am Träger(medium) absolut wundervoll. Zumindest für mich und meinen Partner. Träger scheinen sehr schnell duftblind zu werden und die Außenwelt kann eine stechend-chemische Haarspraynote wahrnehmen. Wie bei Ambrocenide & Co. vermute ich auch hier, dass eben nicht jeder diese Wahrnehmung hat. Ansonsten würden ihn die liebe Hannah und andere Testerinnen und Tester nicht als so traumhaft schön und elegant empfinden. Ich jedenfalls freue mich, in Kürze wieder etwas anderes zu tragen und gebe die Abfüllung aus dem Sharing gerne weiter. Ach ja, und die mehr als 400 Steine habe ich auch gespart. Schön, oder? Herzlichen Dank an Tasjunja für das Sharing und die Testmöglichkeit.
Aktualisiert am 03.03.2026 - 07:51 Uhr
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Bergamotte
Magnolie
Jasmin-Sambac
Rose
Tee
Amber


Gandix
Ergoproxy
Yatagan
Heikeso
Hannah





































