
Fresh21
95 Rezensionen

Fresh21
Top Rezension
25
… ziemlich fresh dieser Fraîche ;-)
Zugegeben, ich hätte nie gedacht, dass dieser gelungene Zitriker einmal zu meinen top Düften zählen würde. Denn vor ca. 1,5 Jahren rümpfte ich noch die Nase, als ich in seinem Drydown (zu) deutliche Ähnlichkeiten zu seinem Original vernahm, der leider gar nicht mein Fall ist. So blieb er links liegen, bis ich ihn in diesem Frühjahr nochmals irgendwo aufsprühte:
Und da war sie wieder, diese wunderbar authentische Frische-Explosion der Zitrusfrüchte, in erster Linie wohl Orange und Grapefruit. Wunderbar spritzig und auch mit einem leicht bitteren Einschlag kommen Sie daher, wie von Schalen gerieben. Also wenn das kein Sommerduft ist, weiß ich's auch nicht:)
Dann mischt sich nach 20-30 Minuten die Rosengeranie ein. Ihre weiche, leicht blumige Anmut passt sehr gut zu den zitrischen Noten. Drum hat mich mal interessiert, wie die Rosengeranie in Natura riecht. Dafür suchte ich eines der nächstgelegenen Gartencenter auf, obgleich mich diese gewöhnlich nie von innen sehen (grüner Daumen Fehlanzeige außer einer geschenkten Wüstenprimel, die es zum Glück 2-3 Monate ohne Wasser bei mir aushält - drum verstehen wir uns auch so prächtig;)
Und nun kommt's:
Die freundliche Bedienung führte mich zur besagten Rosengeranie als ich ihr schon auf dem Weg dahin beichtete, diese nur mal riechen und nicht kaufen zu wollen. Doch als sie erfuhr, dass es mir um einen Parfumduftstoff ging, schwärmte sie gleich los, erwähnte aber außerdem, dass die Rosengeranie auch "zur Abschreckung" verwendet wird. Ich verstand nur Bahnhof bis wir endlich bei den Pflanzentöpfchen ankamen, die allesamt ein kleines Schildchen trugen, auf denen stand:
* Mückenschreck *
Haha, zu den Insekten zähle ich mich eigentlich nicht, und der Hermes riecht auch nicht danach - ganz im Gegenteil:) Aber dann lernte ich, dass das Aroma der Rosengeranie in ihrem grünen Blätterwerk liegt, was durch Zerreiben frei wird. Das tat ich sodann, und … WOW, das ist es! Denn auch sie riecht zum Teil recht zitrisch, super frisch und belebend.
Doch zurück zum Duft: ich weiß nicht, was mich damals geritten hat, aber heute kann ich nur noch die dominante Orange als Gemeinsamkeit mit dem Klassiker Terre d'Hermès feststellen, wenngleich sie in diesem Flanker deutlich frischer verbaut ist. Ich würde sogar annehmen, dass der heutige Très Fraîche dahingehend verbessert wurde, dass seine helle Zitrik nun über den gesamten Verlauf anhält, wohingegen seine Basisnoten runter gedimmt wurden. Und das schafft die Leichtigkeit des Dufts, und damit den Unterschied zum Original. Zudem ist die feine Blumigkeit der Rosengeranie wahrzunehmen, die sich in einer gewissen Weichheit äußert und zusammen mit ein wenig hellem Holz für eine wunderbare Ausgewogenheit dieses prägnanten Frischlings sorgt.
Fazit: Genau meins! Ein Sommerduft mit Charakter, den ich aber auch für den Frühling und Herbst empfehle. Seine Haltbarkeit liegt (auf Kleidung) bei >8 Stunden, die Sillage ist in der ersten Stunde recht stark und anschließend auf halber Armlänge prima wahrnehmbar.
… ziemlich fresh dieser Fraîche ;-)
Und da war sie wieder, diese wunderbar authentische Frische-Explosion der Zitrusfrüchte, in erster Linie wohl Orange und Grapefruit. Wunderbar spritzig und auch mit einem leicht bitteren Einschlag kommen Sie daher, wie von Schalen gerieben. Also wenn das kein Sommerduft ist, weiß ich's auch nicht:)
Dann mischt sich nach 20-30 Minuten die Rosengeranie ein. Ihre weiche, leicht blumige Anmut passt sehr gut zu den zitrischen Noten. Drum hat mich mal interessiert, wie die Rosengeranie in Natura riecht. Dafür suchte ich eines der nächstgelegenen Gartencenter auf, obgleich mich diese gewöhnlich nie von innen sehen (grüner Daumen Fehlanzeige außer einer geschenkten Wüstenprimel, die es zum Glück 2-3 Monate ohne Wasser bei mir aushält - drum verstehen wir uns auch so prächtig;)
Und nun kommt's:
Die freundliche Bedienung führte mich zur besagten Rosengeranie als ich ihr schon auf dem Weg dahin beichtete, diese nur mal riechen und nicht kaufen zu wollen. Doch als sie erfuhr, dass es mir um einen Parfumduftstoff ging, schwärmte sie gleich los, erwähnte aber außerdem, dass die Rosengeranie auch "zur Abschreckung" verwendet wird. Ich verstand nur Bahnhof bis wir endlich bei den Pflanzentöpfchen ankamen, die allesamt ein kleines Schildchen trugen, auf denen stand:
* Mückenschreck *
Haha, zu den Insekten zähle ich mich eigentlich nicht, und der Hermes riecht auch nicht danach - ganz im Gegenteil:) Aber dann lernte ich, dass das Aroma der Rosengeranie in ihrem grünen Blätterwerk liegt, was durch Zerreiben frei wird. Das tat ich sodann, und … WOW, das ist es! Denn auch sie riecht zum Teil recht zitrisch, super frisch und belebend.
Doch zurück zum Duft: ich weiß nicht, was mich damals geritten hat, aber heute kann ich nur noch die dominante Orange als Gemeinsamkeit mit dem Klassiker Terre d'Hermès feststellen, wenngleich sie in diesem Flanker deutlich frischer verbaut ist. Ich würde sogar annehmen, dass der heutige Très Fraîche dahingehend verbessert wurde, dass seine helle Zitrik nun über den gesamten Verlauf anhält, wohingegen seine Basisnoten runter gedimmt wurden. Und das schafft die Leichtigkeit des Dufts, und damit den Unterschied zum Original. Zudem ist die feine Blumigkeit der Rosengeranie wahrzunehmen, die sich in einer gewissen Weichheit äußert und zusammen mit ein wenig hellem Holz für eine wunderbare Ausgewogenheit dieses prägnanten Frischlings sorgt.
Fazit: Genau meins! Ein Sommerduft mit Charakter, den ich aber auch für den Frühling und Herbst empfehle. Seine Haltbarkeit liegt (auf Kleidung) bei >8 Stunden, die Sillage ist in der ersten Stunde recht stark und anschließend auf halber Armlänge prima wahrnehmbar.
… ziemlich fresh dieser Fraîche ;-)
Aktualisiert am 23.06.2025 - 07:47 Uhr
13 Antworten

Zitrusfrüchte
Orange
aquatische Noten
Rosengeranie
holzige Noten
Zeder
Patchouli








NuiWhakakore
ScentBubble
Siebenkäs
Chizza
AromaTic
Rivegauche


































