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Barénia (Eau de Parfum) von Hermès
Flakondesign:
Philippe Mouquet

Barénia 2024 Eau de Parfum

Platz 481 in Parfums für Damen
7.2 / 10 441 Bewertungen
Ein Parfum von Hermès für Damen, erschienen im Jahr 2024. Der Duft ist blumig-holzig. Es wird noch produziert.
Aussprache Vergleich
Ähnliche Düfte

Duftrichtung

Blumig
Holzig
Fruchtig
Chypre
Würzig

Duftnoten

Akigalawood®Akigalawood® WunderbeereWunderbeere EichenholzEichenholz SchmetterlingslilieSchmetterlingslilie BergamotteBergamotte

Parfümeur

Videos
Bewertungen
Duft
7.2441 Bewertungen
Haltbarkeit
7.5366 Bewertungen
Sillage
7.1361 Bewertungen
Flakon
7.4335 Bewertungen
Preis-Leistung
6.7257 Bewertungen
Eingetragen von OPomone · letzte Aktualisierung am 02.03.2026.
Quellenbasiert & geprüft

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Rezensionen

17 ausführliche Duftbeschreibungen
10Duft 7Haltbarkeit 7Sillage
Therese

21 Rezensionen
Therese
Therese
Top Rezension 55  
Modern und ultra-elegant
Französische Eleganz wird hier auf die Spitze getrieben, die Hermès DNA ist von Anfang an klar wahrnehmbar. Sehr modern, sehr gradlinig, sehr klargeistig. Von einer Eleganz, die einen dazu treibt, alles Überflüssige, was man an sich hat, abzuwerfen. Eines dieser französischen Parfums, mit denen man am liebsten erst einmal stundenlang allein sein möchte.
Mit der Einordnung Chypre tue ich mich etwas schwer, aber ich verstehe, was gemeint ist. Es ist aber auf keinen Fall ein Chypre à la Mitsouko. Blumig-fruchtig ist der Auftakt, die Bergamotte nehme ich nur ganz kurz wahr, die blumigen Noten sind dominanter; die Wunderbeere scheint tatsächlich etwas Süße zu verbreiten, diese oszilliert aber - sie wird manchmal stärker, dann wieder schwächer. Eine leichte Rosen-Note kommt hinzu, bevor der Drydown sich dem Holz widmet. Ich erahne Anklänge zu Galop d'Hermes und zu H24 Herbes Vives. Sehr klar von der gleichen Parfumeurin kreiiert. Ein wunderbares Parfum und vor allem auch: dezent. Unbedingt unisex, ich kann es mir an einem Mann grandios vorstellen.
Eher nichts zum Blümchenkleid, eher weißes Hemd, fließender Midi-Rock oder weite Hose mit elegantem Gürtel. Ich könnte darin baden, ganz großartig.
18 Antworten
10Duft 8Haltbarkeit 8Sillage
Rhododendron

29 Rezensionen
Rhododendron
Rhododendron
Top Rezension 35  
Ja, das bin ich !
Da war er. Zum Jahresende hin ist er mir in die Hände gefallen und ich habe bis zu den Augen gegrinst.
Ich konnte mein Glück gar nicht fassen, diesen Moment erleben zu dürfen. Den Moment den wir alle kennen, wenn man an einem
Duft riecht und alles stimmig ist. Wenn er besonders ist und Du am liebsten darin baden würdest.
Ganz besonders dann, wenn Du gar nicht damit rechnest. Wenn es Dir vor Freude die Tränen in die Augen treibt und Dein einziger Gedanke ist, „Ja ! Das bin ich ! „ So will ich riechen.

Und so ging es mir mit "Barénia | Hermès"

Es war ein Zufallsriecher, weil ein voller Tester da stand und ich gelangweilt an der Kasse stand.
Und siehe da, es war ein Glücksgriff.
Am Anfang die feine zitrische Note, hell und leuchtend wie feine Sonnenstrahlen. Später dann das cleane, geradlinige und holzige. Er erhellt mein Gemüt und gibt mir das Gefühl von Sauberkeit.
Glockenklar fällt mir da ein. Warum auch immer.
Irgendwie riecht er tatsächlich auch ein wenig ledrig auch wenn in der Duftpyramide keines angegeben ist.
Leder soll ja die Inspiration für den Duft gewesen sein.

Ich finde ihn klasse, spitzenmäßig und authentisch und ist für mich definitiv eine 10 von 10. Ich kann mir gut vorstellen ihn in meine „Für immer und ewig Liste“ mit aufzunehmen.
22 Antworten
4Duft 10Haltbarkeit 8Sillage
Fraujulia

8 Rezensionen
Fraujulia
Fraujulia
Top Rezension 18  
Ist das Kunst oder kann das weg?


Der Duft startet mit einer photorealistischen Wunderbeere. Wunderbeeren wirken geschmacksmodifizierend und verstärken u.a. den Eindruck von Süße. So auch hier, zumindest für ein paar Minuten. Das ist zwar nicht besonders wohlriechend, aber ein origineller Kunstgriff, dafür vergebe ich schonmal ein paar Punkte.
Interessant (aber nicht gut) geht es auch weiter, die extreme Süße dimmt sich wieder runter und verschwindet schließlich im Nirvana. Zum Vorschein kommt dafür ein komplett anderer Dufteindruck. Aus fruchtig-süß-experimentell wird bitterer Ernst. Gerade stand man noch im Zirkus, plötzlich findet man sich im Eingangsbereich eines gerade fertiggestelltten Wolkenkratzers wieder, in dem sich der Geruch von neuen Baumaterialien, ernst dreinschauenden Menschen in Businessanzügen und teuren Lederschuhen mit dem Nicht - Duft von Glas vermischt.
Der nächste Szenenwechsel ist weniger abrupt, es ist eher ein Hinabgleiten in den Untergrund des Wolkenkratzers, Maschinenlärm dröhnt aus dem Heitzkeller, es riecht nach Chemikalien und Metall, alles ist dunkelgrau, kein Ort für menschliches Leben. Ich will da raus, aber es geht nicht! Eingeschlossen und vom Chemikalienduft betäubt versuche ich mich vergeblich zu befreien, viele, viele Stunden lang. Dann, endlich, verschwimmt die Kulisse, wird zu grauem Nebel, es wird leiser - der Alptraum ist vorbei.

Nur der Mantel, den ich bei diesem verstörenden Test getragen habe, verströmt weiterhin unerbittlich den Geruch nach Chemikalien und Lösungsmitteln. Ich habe den unangenehmen Verdacht, daran wird auch eine Wäsche nichts ändern.

Aktualisiert am 03.02.2025 - 02:56 Uhr
15 Antworten
7Duft 6Haltbarkeit 6Sillage
loewenherz

920 Rezensionen
loewenherz
loewenherz
Sehr hilfreiche Rezension 21  
Consuelo Vanderbilt
Bisweilen liegen Erwartung, Enttäuschung und Entdeckung ja nahe beieinander - bei einem neuen Parfum aus dem Haus Hermès nicht weniger oder nicht mehr als anderswo. Die Erwartung ist recht eindeutig - verfügen doch die meisten Hermèsdüfte hinsichtlich olfaktorischer Semantik, Lautstärke, ganz allgemein hinsichtlich ihrer Duft-DNA über einen hohen Wiedererkennungswert. Hermèsparfums - für Damen wie für Herren, die zeitgenössischen wie die traditionellen - erkennt man zumeist gleich, und auch dieser hier - Barénia - ist gleich als einer von Hermès zu erkennen. Eine diffuse Enttäuschung folgt, weil ich in einem Hermèsduft eigentlich keine Ingredienzen wie die hier verwendeten erwarte - auch wenn mir natürlich klar ist, dass die allermeisten gängigen Duftbestandteile heute aus ökonomischen wie ökologisch-ethischen Überlegungen synthetisch gewonnen werden. Gleichwohl fehlt Akigalawood® einfach jeder Zauber. Und doch ist Barénia wenn schon keine Offenbarung, doch eine Entdeckung - jenseits der Kopfnote, später erst.

Barénia beginnt seine Reise mit einer zartfloralen Fiedrigkeit - einer Ahnung von Frühling und unschuldiger Jugend, die sich zu scheuen scheint sich vollends zu entfalten. Diese initiale Zartheit scheint sehr kontrolliert, wie eingehegt - und kaum meint man sie endlich zu erkennen, ist sie auch schon vorbei. Das ist très Hermès - ist gediegen, fein, unaufgeregt elegant. Und doch sind dieses gebremst Erwachende, dieses abrupt Verstummende inspirierend und interessant - in wieder (oder immer noch) konservativer und arrivierter Hermèsmanier. Jenseits seiner Initialakkorde, nach - sagen wir mal: zwanzig Minuten, vielleicht dreißig - ist es fast, als ließe Barénia los, ließe er reife Weichheit zu und eine Art bittere Süße, die sehr schön sind - wie eine tiefstehende Sonne am Abend doch noch plötzlich durch die Wolken bricht, und dem Strand noch einen Moment lang goldenes Licht gibt, ehe die Nacht beginnt. All dies geschieht unaufgeregt und sanft - und ist doch eine kaum noch erwartete Entdeckung - jenseits von Wunderbeere und von Akigalawood®.

Fazit: im November 1895 wurde die 18jährige Amerikanerin Consuelo Vanderbilt durch ihre arrangierte Heirat zur Duchess of Marlborough. Obschon der Name Vanderbilt heute für den Inbegriff amerikanischen Old Moneys steht, galt die Industriellenfamilie im New York des ausgehenden 19. Jahrhunderts als neureich und gewöhnlich, und böse Zungen behaupten, die ehrgeizige Alva Vanderbilt habe ihre einzige Tochter wie Vieh an den höchsten Titel verhökert, um die Stellung ihrer Familie zu verbessern. Consuelo rebellierte nur kaum und fügte sich schweigend ihrem Schicksal - ein junges Mädchen, verkauft, verstummt, vergessen. Erst später fand sie ihren Platz und ihre eigene Geschichte. Die Figur der Gladys Russell in Julian Fellowes' vielbeachtetem Historiendrama 'The Gilded Age' ist ihr nachempfunden - wie auch dieser nur im Auftakt ganz kurz jugendliche, dann sanfte, ernste, feine und insgesamt sehr leise Duft - very Hermès in jeder Faser seines Seins - die Züge der Consuelo Vanderbilt, Duchess of Marlborough, in seinem Wesen trägt.
Aktualisiert am 07.07.2025 - 08:14 Uhr
6 Antworten
7.5Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
DasCroe

98 Rezensionen
DasCroe
DasCroe
23  
"Wenn ich groß bin, möchte ich mal ein Chypre werden.." .. "Geduld, ma chère!"
Ich mag die leicht angeholzten Hermèsdüfte sehr und umso gespannter war ich auf "Barénia | Hermès" , noch dazu aus der Hand von Frau Nagel, deren Düfte viere ich mein Eigen nenne.
Keine Ahnung, was eine Wunderbeere ist oder wie die riecht, aber der Rest sollte keinen Totalausfall auf der Haut verursachen.

Die Kopfnote ist, um es mit Bioleks Worten zu sagen, "interessant". "Speziell" wäre auch noch nett ausgedrückt. Ich bekomme überreifen Cidre bzw leicht gekorkten Champagner in die Nase. Zu kurz, als dass ich es richtig greifen kann aber störend genug, dass ich überlege, gen Badezimmer zu schreiten. Aber warten wir mal ab!

Oh der wird fein! Und holzig! Auf der deutschen Hermèsseite wird zudem Patchouli erwähnt, nö riech ich nichts von. Bergamotte als wirklich zitrische Note ebenso wenig - oder das geht in dem komischen Schwips-Opening unter.
Lustigerweise ist Barenia in der Herznote holziger als später in der Basis, da übernimmt bei mir die (unkopfschmerzigen) Lilie das Zepter und lässt den Duft in einer weichen Cremigkeit auslaufen. Das hatte ich so herum auch noch nicht so häufig, zumeist bleiben die Hölzer ja recht dominant als "last man standing" auf der Haut. An dieser Stelle widerspreche ich auch meiner Vorrezidentin, denn der Duft ist in meinen Augen ultra feminin und kein unisex.

Wie schon @Therese tue ich mich schwer, den Duft als Chypre zu klassifizieren. Er hat zwischendurch mal eine Phase, da stolpert er ein ganz klitzekleinwenig in die Richtung. Und eigentlich erfüllt er auch gar nicht die klassische Chypredefinitition, da weder Moschus noch Eichenmoos vorhanden sind. Barénia ist ultra-elegant und feminin - aber ein blumiger Holzduft, kein Chypre!

Ich sehe in der Machart eine große Ähnlichkeit mit Peony & Blush Suede Cologne , nicht duftnotentechnisch, aber in der Art, wie zwei sehr konträre Duftnoten (hier Holz und Lilie, beim Jo Malone Leder und Rose) herrlich miteinander verheiratet werden.

Den Flakon mit diesen komischen Nieten finde ich ehrlicherweise etwas unpassend, 80er retro, hier hätte ich mir mehr Neuzeiteleganz oder Birkin/Kelly-Style gewünscht. Darüber kann ich allerdings gut hinwegsehen, ebenso wie über die komische Anfangsnote und so bleibt ein sehr feiner, eleganter Damenduft, den man sicherlich auf der eigenen Haut testen sollte.
11 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

132 kurze Meinungen zum Parfum
48
46
Wunderbar fruchtig sauer.
Wunderbar frisch grün.
Wunderbar neuholzig.
Wunder gibt es immer wieder?
Verwunderlich stechend. *
46 Antworten
32
55
Seltsam synthetischer Geruch, zwischen undefinierbar fruchtig, Chemiewerk und Pressspanplatte. Ohne das Obstgerüssel würde ich den ....
55 Antworten
24
18
Leder rieche ich nicht, dafür üppige Frucht u. Liliensüße auf Kunstholz-Basis. Weder innovativ noch interessant für mich. Aber doch okay.
18 Antworten
24
38
frisch angenehm mit Hermès-schem Wiedererkennungswert
mit der speziellen Holz-Synthetik muss man zurecht kommen
38 Antworten
23
15
Für mich riecht das nach einer durchzechten Nacht im Champagnerbad.
Sehr laut, nix Chypre! Säuerl. Fruchtgemisch.
15 Antworten
Weitere Statements

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So ordnet die Community den Duft ein.
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Diskussionen

Themen zum Parfum im Forum
SetaSeta vor 1 Jahr
Damen-Parfum
Erste Kritik von Barenia-Hèrmes
BeatriceAIch habe ihn gestern zum 1. Mal getestet. Für meine Nase vom Kopf bis Fuß fruchtig mit jede Menge ISO-E-Super. Als hätte man "Perles de Lalique | Lalique"...

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