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7.6 / 10 284 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Hiram Green für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2018. Der Duft ist rauchig-harzig. Haltbarkeit und Sillage sind überdurchschnittlich. Es wird noch produziert.
Vergleich
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Duftrichtung

Rauchig
Harzig
Würzig
Holzig
Ledrig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
BergamotteBergamotte ZitroneZitrone
Herznote Herznote
BirkenteerBirkenteer Süße AkazieSüße Akazie
Basisnote Basisnote
EichenmoosEichenmoos LabdanumLabdanum VanilleVanille

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.6284 Bewertungen
Haltbarkeit
8.8256 Bewertungen
Sillage
8.4251 Bewertungen
Flakon
8.3212 Bewertungen
Preis-Leistung
7.1109 Bewertungen
Eingetragen von Psotka · letzte Aktualisierung am 23.02.2026.
Quellenbasiert & geprüft
Wissenswertes
Hyde wurde im Jahr 2019 mit dem Art & Olfaction Award in der Kategorie Artisan ausgezeichnet.

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Womit der Duft vergleichbar ist
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Rezensionen

7 ausführliche Duftbeschreibungen
9.5Duft 9Haltbarkeit 8Sillage
Kylesa

50 Rezensionen
Kylesa
Kylesa
Top Rezension 39  
Die gute Stube
Weihnachten wurde immer bei Oma und Opa gefeiert.
Sie hatten eine gute Stube mit edler Couch Garnitur aus den 50ern mit sanft sandfarbenen Samt.
An der Seite stand eine fein geschwungene Recamiere aus feinem dunklem Leder. Und dahinter hing ein riesiges Gemälde, mit einem Engel der eine Frau in den Wolken sanft küsst.
Ein aus Stein gemauerter Kamin befand sich ebenfalls in der guten Stube. Er zauberte jedes Jahr eine wohlige Wärme und Behaglichkeit.
Die gute Stube wurde von drei riesigen Fenstern eingerahmt.
So hatte ich immer den Blick in den Garten, suchend nach dem bärtigen Mann in rotem Gewand. Doch ich konnte ihn nie vorher sehen.
Nachmittags brachte mein Opa den Tannenbaum rein und platzierte ihn zentral im Raum.
Meine Oma schleppte den Christbaumschmuck aus dem Keller, in unzähligen uralten Kartons.
Wir schmückten ihn immer gemeinsam, mit echten Kerzen und Lametta, kleinen bunten Vögeln und herrlich glitzernden Kugeln.

Es wurde immer später und meine Aufregung und Freude stieg.
Opa brachte noch das Kaminholz rein und bestückte ihn.
Nun war es fast soweit.
Im Kamin knisterte leise das Holz und die erste Ladung Rauch ....lag in der Luft.
Aus der Küche kamen sanft warme Gerüche, der fertig gebackenen Vanillekipferl.
Sie vermischten sich mit dem Rauch und dem verkohlten Holz.
Warm rauchig harzig süßes lag nun in der Luft.

Meine Blicke gingen immer wieder raus, in den Garten.
Wartend, mit großer Freude.
Glitzernd lag dort der Schnee wie eine schützende Decke und die Kälte knackte.
Mein Opa lächelte mich an und streichelte mein Gesicht. Seine Hände rochen nach Kaminfeuer, Harz und Rauch.
Und dann......
ja dann klopfte es plötzlich laut an der Tür.
Hyde.

16 Antworten
8Duft
Amadea70

102 Rezensionen
Amadea70
Amadea70
Top Rezension 40  
Meine Oma Anna
Als Kind war das Größte für mich, zu meiner Oma in die Ferien zu fahren. So eine Oma, wie sie sich jeder wünscht. Sie hatte einen Dutt, war klein und lief daheim immer im Kittel und nur ihren geschlossenen Holzclogs. Nachdem sie morgens die Kühe von Hand gemolken hatte, kam sie in die Küche und machte mir Pumpernickel mit Frischkäse und darauf lecker selbstgemachte Erdbeermarmelade, dazu Kakao.

Dann spielten wir stundenlang Brettspiele, Halma, Mensch ärger dich nicht, Mühle, Dame........Wir gingen raus in den Garten, sammelten Erbsen und pulten sie aus, fütterten die Hühner, fuhren mit dem Rad durch die Gegend und einmal in den Ferien gings immer in den Tierpark nach Ströhen. Wenn ich nachts nicht einschlafen konnte, machte sie mir warme Milch mit Honig. Sie schliefen Sommers wie Winters unter diesen dicken Daunendecken. Sie war wirklich ein Goldstück, meine Oma, und ich denke noch oft an sie. Bei ihr wurde nur platt gesprochen, meine Cousins konnten bis zur Einschulung nicht mal hochdeutsch verstehen.

Auf der Heimfahrt hielten wir immer auf halber Strecke an, da war eine Würstchenbude, mein Opa parkte und wir gingen Wurst essen. Ich war immer traurig und wäre gern länger bei meiner Oma geblieben.

Ich denke, ich war so 10 oder 11, da machten sie aus dem alten Bauernhaus ein modernes Wohnhaus, denn der neue Schwiegersohn, ein Schweinebauer, wollte schöner wohnen. Nur ein Raum blieb bis zum Schluß, das war die Wohnstube, wo wir alle abends saßen. Dort stand ein Ofen zum Heizen, mein Opa legte immer wieder Scheite nach und wir saßen auf dem Sofa. Genauso riecht Hyde für mich - wie dieses Zimmer mit dem rauchenden Ofen. Hyde wird im Verlauf süßlich- oder lieblicher und ich nehme auch eine Ledernote war. Aber sonst isses Omas Wohnstube.

Vielen lieben Dank, Jonas, für diesen schönen Duft und die damit verbundenen Erinnerungen!
16 Antworten
9.5Duft 10Haltbarkeit 10Sillage
FloraSvecica

4 Rezensionen
FloraSvecica
FloraSvecica
Sehr hilfreiche Rezension 20  
Zwischen Würstchenwasser und der Nacherbar kokelt mal wieder
Vor ein paar Tagen ist das Pröbchen eingetroffen, freundlicherweise waren es ganze 5 ml, der sollte nun nach einmaligem Testen eine Ewigkeit halten.
Die Haltbarkeit und Sillage liegt bei 20.
Den Duft habe ich dann vor dem Abendessen dezent! aufgetragen. Es hat keine Minute gedauert bis mein Mann sagte: Hier riecht es so seltsam, irgendwie nach altem Schrank oder Bibliothek. Das fand ich schon mal ganz interessant, habe mich bedeckt gehalten. Der Mittlere meinte plötzlich : wo bleiben die Würstchen, es riecht nach Würstchenwasser. Der Kleinste war der Ansicht , dass es nach verkokeltem Holz riecht, als würde der Nachbar seine Zweige und Blätter verbrennen und hinterher wieder löschen. Töchterchen rümpfte die Nase. Ich fragte Sie daraufhin, ob sie das auch in Worte fassen könne. Nö, ich bin in der Pubertät!
Nachdem ich das Geheimnis gelüftet hatte sagte mein Mann: der erinnert mich an einen englischen Herrenclub, alte Bücher, lederne Ohrebackensessel, mit einem Glas Whisky und einer glühenden Ziggare auf einem Mahagonitisch. Das bei erlöschendem Kaminfeuer und schlechtem Kaminabzug.
Das fand ich schon mal sehr differenziert.
Man kann sich fragen: wie kann so etwas gut riechen, wieso soll man das tragen wollen?!
Der Duft startet für mich frisch, leicht zitrisch und da ist gleich von Anfang an eine dezente, warme und dunkle Süße, die dann gleich von einem dunklen würzigen Rauch eingehüllt wird. Leder nehme ich nicht so sehr war, aber da muss ich mich wohl noch mehr anstrengen. Der Rauch bleibt bestehen und ist am Ende als Einziger präsent. Abgemildert durch leise Vanille.
Dieser Duft macht süchtig, vielleicht weil einen der Duft einlullt. Bienen werden ja auch durch Rauch beruhigt damit sie nicht auf den Imker losgehen.
Fazit: die Probe ist bereits aufgebraucht und der Duft muss geordert werden!
4 Antworten
9Duft 10Haltbarkeit 8Sillage
BeJot

99 Rezensionen
BeJot
BeJot
Sehr hilfreiche Rezension 19  
Balsam für die Seele
Damals, als die Haut der Seele dünn war, weil die Haut der Hände brannte, als Teer nicht nur die Wunden der Straßen sondern auch die Wunden zwischen den Fingern reparieren sollte.
Damals, als die Haut der Seele dünn war, weil Blicke sich abwandten, weil Nasen sich rümpften, weil Hände sich zurückzogen, weil Teer nicht nur übel roch, weil Teer auch übel aussah, in den Poren und Rissen der Hände.
Damals, als die Haut der Seele dünn war, weil Birkenteer in dem Parfüm die alten Wunden unverhofft aufriss…
Da ahnte ich nicht, wie Heilung möglich ist, wie BIrkenteer Balsam für die wunde Seele sein kann.
Heute, da weiß ich es.
Hyde - das dunkle Monster - das heilende Parfüm
18 Antworten
9Duft 7Haltbarkeit 8Sillage
IggyTardust

2 Rezensionen
IggyTardust
IggyTardust
Sehr hilfreiche Rezension 8  
Die Existenz. Und Hyde

Lange bin ich um diesen Duft herumgetänzelt, bis ich überhaupt erst erwogen habe, ihn zu testen. Zuviel hatte man sich über ihn zugeraunt: Hyde von Hiram Green. Preisgekrönt. Kompromisslos. Der Rauchige unter den Rauchigen. Nicht everybody`s darling, aber faszinierend in seinem Bekenntnis zum Extremen. Polarisierend ohne Ende, und allein deswegen schon eine Huldigung wert. Dass er mich herausfordern würde, wusste ich. Aber ich war ins keinster Weise vorbereitet auf das, was mich erwartete.
Unter den 200 Düften, die ich in meinem Leben getestet habe, hat es bisher keines geschafft, in mir solch unmittelbare, starke Emotionen wachzurufen wie Hyde. Sobald ich ihn rieche, - oder besser: er in meine Seele zieht, nicht raffiniert, nicht sachte, sondern animalisch, drängend, archaisch - stehe ich augenblicklich in einem bernsteingleißenden Lichtbalken, der nicht dem Himmel, sondern der Erde entspringt. Ich sinke durch die Zeit. Das sandpapierne Rascheln rauhbrauner Insektenflügel. Die Wärme zerrissener, ledriger Blätter, in dampfenden Bodenschichten. Noch nicht Torf, erst recht nicht Gestein, mit buchstäblich aller Zeit der Welt. Rauch ist da, schon vielgebrannt und erloschen, aber er bleibt da nicht stehen, er weist darüber hinaus.
Ich fühle mich wieder ganz klein, an der Hand von jemandem – ganz klar einem „Es“- dem ich vetraue, mein kleines Leben anvertraue, das noch ganz wenig wiegt. Es: Ein schweigendes, warmherziges, großes Felltier, das mich durch diesen zeitlosen Ort, dem Wald aller Welten, führt. Die riesigen Bäume beugen sich über uns, verdecken den Himmel. Um die rote Sonne, die alles schützt und trägt und wärmt, weiß man hier nur in Ahnungen. Denn Hyde kann beides, Mikro- und Makrokosmos; wie oben, so unten. Er schafft eine tropische, mulchig-brennende Dichte, wie unter einer dunstigen Glasglocke, aber mit dem altertümlichen, fast mystischen Schmelz alter, zeit- und wortloser Rituale. In anderen Beschreibungen lese ich oft „Geborgenheit“ und so ähnlich erlebe ich es auch. In Frieden mit der Existenz und dem Kommenden, trotz oder wegen der Aussicht ebenso wie die Blätter, mit aller Zeit der Welt, eins mit der Erde zu werden.

° °
Bei mir fällt Hyde direkt mit der Tür ins Haus. Keine Spur von Zitrik, direkt Teer, Teer und nochmals Teer. Erst nach vielen Takten mischt sich eine subtile Akazienvanille dazu, die im Drydown fast kuschlig-pudrig wird, aber eben nur fast. Auch wenn ich ihn manchmal anstrengend finde, der Wagemut und die brachiale Kompromißlosigkeit der Komposition von Hyde ist einfach große Kunst.

Ich muss gestehen: Hyde bringt verborgene, nicht oft gehörte Saiten in mir zum Klingen. Ich lege ihn auch vor allem auf zur Kontemplation, zum Schlafengehen. Er rührt mich. Und bleibt immer Geheimnis. Ich könnte endlos umschreiben und es bliebe immer ein Tanz ums rauchende Feuer. Der Kern meiner Liebe zu Hyde wird immer unbeschreibbar bleiben, und das ist wohl gut so. Vielleicht könnte Musik von hier aus übernehmen. Oder einfach Stille.
4 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

102 kurze Meinungen zum Parfum
50
67
Du liebst SerranoSchinken?
Nein willst dich wie einer fühlen?
Press eine Zitrone
Öle dich ein in süßer Harzsauce
Verkohle auf Stein
Zu Asche
67 Antworten
48
74
Höllenfeuerfunken
Birkenteer Schwelbrand
Dunkle Rauchwolken
harzig lodernde Glut
sanft Balsam wärmend
Zitrik-Lava strömt
74 Antworten
45
74
Kokelrauch
Feuergeister des Vergangenen
Birkenteerseifleder
Akazienhonig
Wandel geschieht im Dunkeln
Mimosenharzlichtlein funkeln im Moos
74 Antworten
43
31
Schwarze Bilder
Tiefe Schatten
Kohle zerläuft auf meiner Haut
Schichte Birkenteer auf Rinden
Eingesperrt im Rauchnebel
Umrahmt von Vanille
31 Antworten
42
29
Erstmal 5 Min. kokeln lassen. Dann wird der schwarze teerige Qualm schön balsamisch harzig, mit einer tollen Süße. Wird immer schöner.
29 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

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