
XyzXyz
56 Rezensionen

XyzXyz
Hilfreiche Rezension
5
Elbenkrieger im Tutu
Vetiver Violet - ta daa - ist der King. M e i n King. Gewonnen hat er. Und zwar mich. Und das, obwohl ich sonst kein Vetiver mag. Doch Vetiver Violet ist halt auch narzissig, und Narzisse hype ich zur Zeit wirklich sehr.
Fast erinnert er ein bisschen an Theria im Beastmode, allerdings ist er, wie soll ich sagen, vielschichtiger, und, sorry, Herr Ellena, tausend Mal mein Pardon, eindeutig viel besser. Ein kräutrig-grüner Frühjahrssturm, der, merket auf, bei mir gleich ein paar Suchen auf einmal beendet:
Erstens, finally - Ein Gründuft, der mir gefällt.
Zweitens: Endlich, ein k r ä f t i g e r Duft mit Osterglocke, welche, wie gesagt, aktuell bei mir trendet. Und drittens: Der übrigens überraschend günstige Duft (na, gut, er ist nicht direkt „günstig“, aber, immerhin, auffallend un - überteuert) hat sie - die viel gesuchten „Blumenladen“-Vibes. Und außerdem sogar ein biiiiisschen „gemähte Wiese“.
Vor allem ist er jedoch DER „Frühling“, der vielzitierte, der reine, der echte, wie er im Buche steht. Allerdings wummsig, wie der von Vivaldi. Tatsächlich ist er im Frühling ein Top - ALltagsduft, wobei zwei Sprühstöße reichen, im Falle eines Bürojobs eher einer.
Dezent gesprüht (1 Sprutz max!) oder als „Rest“ kann man ihn auch noch im Gym drauf lassen, ohne ihn vorher abwaschen zu müssen, der geht dann als Frische-Duft durch. Daher der Terminus „Alltagsduft…“! Macht halt keine Umstände, wenn man an langen Tagen ganz viel Verschiedenes tut.
An maskulin gelesenen Personen bei harter, körperlicher Arbeit hingegen ist er meiner ANsicht nach ein NoNo-Fall, überhaupt tendiert er zum Femininen. Ich meine, hey. Wer den als rein maskulin eingeordnet hat, das weiß der Geier. Obwohl ich ihn, man vergebe mir dieses wiederholte, arg subjektive Anmaßen, auch nicht gerade an Teenager-Mädchen oder an Femininen u30 sehe - Ja jedenfalls. Vetiver Violet, frühlingswarmer Blümchenbruder der kerligen Bogart-Gesellen - wer hätte gedacht, dass ausgerechnet DU bei MIR so Kracher wie „Rose Leather“ weg kickst?
Sogar den herr - lichen Santal Fig auf die Warteliste verbannst?
Und auch noch den Oud-Kaffee um boxt, mit Links? Und das alles auch noch ganz nebenbei?
Mit der stillen Selbstverständlichkeit jedes Frühlingserwachens?
Ich nicht. Ich jedenfalls nicht. Weggelatzt hat er die Machos. Beiläufig, bescheiden. Wie passend, dass der Name so schlicht ist, und nur die zwei Noten benennt. (Ich meine, okeh, wie hätte man sowas sonst nennen sollen, Grasveilchenwurzelgemorks? O M G nein. Oha ich schweife ab.) Tja, ja, wie riecht er denn nun. (Sorry, mir fiel grad keine andere Überleitung ein. Und jetzt feier ich sie. Also lass ich sie stehn.) - Zunächst kriegt man - auf Haut genau wie auf Pappstreifen - die irgendwie „parfümige“ Version einer veilchendurchsetzten Wiese mit ein paar fetten, gelben Osterglocken drauf. Mit viel Fantasie kommt eine Cumarinnote an, aber vielleicht wird dieser Eindruck süßen Heues auch nur vom ganzen Drumrum angetäuscht. Und dann kommt, wie gesagt, dieser warme, schwere Schnittblumenshop!
Die Strahlkraft wiederum wischt Begriffe wie „passabel“ ganz schnell beiseite, das ist eine Wilde Wiese, die im Wind wogt und in Wurzeltiefe kräuterig schummert. Oder, um es mit poetvollem Bilde zu sagen, das ist hier nicht der Duft eines Waldes, sondern eines WaldELBEN, und zwar von genau dem, der vielleicht nicht auf Elbinnen steht, aber den Orks um ihn rum zeigt, wie man dasteht und kämpft: Die Haltbarkeit ist enorm.
Am Ende riech ich dann eine Myrrhe, die nicht gelistet ist, so im Dunkel dichter Halme, am Bodengrund. Aber nicht so wie in Echt, da fehlt mindestens Erde - eher so, wie nè/nèn Parfümör/in sich das denkt. - - Fazit: Wäre Erde dazwischen und der „parfümige Touch“ nich so doll - der Elbenkrieger im TuTu kriegte in der Tat von mir seine Zehn, für ne prachtvolle Neun hats dennoch gereicht.
Fast erinnert er ein bisschen an Theria im Beastmode, allerdings ist er, wie soll ich sagen, vielschichtiger, und, sorry, Herr Ellena, tausend Mal mein Pardon, eindeutig viel besser. Ein kräutrig-grüner Frühjahrssturm, der, merket auf, bei mir gleich ein paar Suchen auf einmal beendet:
Erstens, finally - Ein Gründuft, der mir gefällt.
Zweitens: Endlich, ein k r ä f t i g e r Duft mit Osterglocke, welche, wie gesagt, aktuell bei mir trendet. Und drittens: Der übrigens überraschend günstige Duft (na, gut, er ist nicht direkt „günstig“, aber, immerhin, auffallend un - überteuert) hat sie - die viel gesuchten „Blumenladen“-Vibes. Und außerdem sogar ein biiiiisschen „gemähte Wiese“.
Vor allem ist er jedoch DER „Frühling“, der vielzitierte, der reine, der echte, wie er im Buche steht. Allerdings wummsig, wie der von Vivaldi. Tatsächlich ist er im Frühling ein Top - ALltagsduft, wobei zwei Sprühstöße reichen, im Falle eines Bürojobs eher einer.
Dezent gesprüht (1 Sprutz max!) oder als „Rest“ kann man ihn auch noch im Gym drauf lassen, ohne ihn vorher abwaschen zu müssen, der geht dann als Frische-Duft durch. Daher der Terminus „Alltagsduft…“! Macht halt keine Umstände, wenn man an langen Tagen ganz viel Verschiedenes tut.
An maskulin gelesenen Personen bei harter, körperlicher Arbeit hingegen ist er meiner ANsicht nach ein NoNo-Fall, überhaupt tendiert er zum Femininen. Ich meine, hey. Wer den als rein maskulin eingeordnet hat, das weiß der Geier. Obwohl ich ihn, man vergebe mir dieses wiederholte, arg subjektive Anmaßen, auch nicht gerade an Teenager-Mädchen oder an Femininen u30 sehe - Ja jedenfalls. Vetiver Violet, frühlingswarmer Blümchenbruder der kerligen Bogart-Gesellen - wer hätte gedacht, dass ausgerechnet DU bei MIR so Kracher wie „Rose Leather“ weg kickst?
Sogar den herr - lichen Santal Fig auf die Warteliste verbannst?
Und auch noch den Oud-Kaffee um boxt, mit Links? Und das alles auch noch ganz nebenbei?
Mit der stillen Selbstverständlichkeit jedes Frühlingserwachens?
Ich nicht. Ich jedenfalls nicht. Weggelatzt hat er die Machos. Beiläufig, bescheiden. Wie passend, dass der Name so schlicht ist, und nur die zwei Noten benennt. (Ich meine, okeh, wie hätte man sowas sonst nennen sollen, Grasveilchenwurzelgemorks? O M G nein. Oha ich schweife ab.) Tja, ja, wie riecht er denn nun. (Sorry, mir fiel grad keine andere Überleitung ein. Und jetzt feier ich sie. Also lass ich sie stehn.) - Zunächst kriegt man - auf Haut genau wie auf Pappstreifen - die irgendwie „parfümige“ Version einer veilchendurchsetzten Wiese mit ein paar fetten, gelben Osterglocken drauf. Mit viel Fantasie kommt eine Cumarinnote an, aber vielleicht wird dieser Eindruck süßen Heues auch nur vom ganzen Drumrum angetäuscht. Und dann kommt, wie gesagt, dieser warme, schwere Schnittblumenshop!
Die Strahlkraft wiederum wischt Begriffe wie „passabel“ ganz schnell beiseite, das ist eine Wilde Wiese, die im Wind wogt und in Wurzeltiefe kräuterig schummert. Oder, um es mit poetvollem Bilde zu sagen, das ist hier nicht der Duft eines Waldes, sondern eines WaldELBEN, und zwar von genau dem, der vielleicht nicht auf Elbinnen steht, aber den Orks um ihn rum zeigt, wie man dasteht und kämpft: Die Haltbarkeit ist enorm.
Am Ende riech ich dann eine Myrrhe, die nicht gelistet ist, so im Dunkel dichter Halme, am Bodengrund. Aber nicht so wie in Echt, da fehlt mindestens Erde - eher so, wie nè/nèn Parfümör/in sich das denkt. - - Fazit: Wäre Erde dazwischen und der „parfümige Touch“ nich so doll - der Elbenkrieger im TuTu kriegte in der Tat von mir seine Zehn, für ne prachtvolle Neun hats dennoch gereicht.
Aktualisiert am 03.05.2026 - 10:22 Uhr
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