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A Fleur de Peau 1999

7.4 / 10 96 Bewertungen
Ein Parfum von Keiko Mecheri für Damen, erschienen im Jahr 1999. Der Duft ist ledrig-blumig. Die Haltbarkeit ist überdurchschnittlich. Die Produktion wurde offenbar eingestellt. Der Name bedeutet „überempfindlich, äußerst reizbar”.
Aussprache Vergleich
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Duftrichtung

Ledrig
Blumig
Pudrig
Würzig
Süß

Duftnoten

LedernotenLedernoten IrisIris AmberAmber chinesische Mandarinechinesische Mandarine Ylang-YlangYlang-Ylang
Bewertungen
Duft
7.496 Bewertungen
Haltbarkeit
8.479 Bewertungen
Sillage
7.873 Bewertungen
Flakon
7.580 Bewertungen
Preis-Leistung
6.614 Bewertungen
Eingetragen von Kankuro · letzte Aktualisierung am 05.05.2026.
Quellenbasiert & geprüft

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Rezensionen

7 ausführliche Duftbeschreibungen
8Duft 8Haltbarkeit 8Sillage
Sweetsmell75

210 Rezensionen
Sweetsmell75
Sweetsmell75
Top Rezension 22  
Böse-Mädchen-Duft ;)
Die Sweetsmell ist grad auf der Suche nach einem Lederduft ... nicht zu ledrig soll es sein aber ein bisschen Leder schadet ja nicht ;)
Angefixt durch das Statement von UweUndBernd musste ich A Fleur de Peau ungedingt testen... danke an die liebe Parfuma die mir das möglich gemacht hat :)
Der 1. Sprüh und ich kann sie direkt vor mir sehen ... eine freche Göre mit Lederjacke, Jeans und Bikerboots ... die Haare zu Zöpfen geflochten ... unschuldig und neckisch zugleich ... kaugummikauend sitzt sie da und provoziert auf ihre Art....
Zum Duft:
A Fleur de Peau startet mit einer saftigen Mandarine ... frisch-fruchtig. Aber das hält keine Minute und schon gesellt sich pudrige, dunkle Iris und blumige Opulenz in Form von Ylang-Ylang dazu.
Immer mal wieder spitzelt ein bisschen Mandarine durch aber die Hauptrolle spielt diese tiefe, pudrige Blumigkeit.
Amber und Leder tragen A Fleur de Peau in die Basis, geben dem Duft einen dunklen Touch und Tiefe ... das Blumige lässt etwas nach und geht über in eine leichte Bubblegum-Note. Ledrig-würzig-pudrig-dunkel ist die Basis.
Ich empfinde A Fleur de Peau als sehr weiblichen Duft ... Frech und sexy!
Der Duft für den großen Auftritt ... um ein bisschen zu provozieren ... ein Böse-Mädchen-Duft vom feinsten;)
Die Haltbarkeit liegt bei guten 8 Stunden ... die Trägerin wird von einer verführerischen Duftaura umgeben.
A Fleur de Peau ist nicht wirklich für den Hochsommer geeignet ... aber es ist ein Duft für die Nacht.
Bestens geeignet zum feiern, zum Männer verrückt machen usw ;)
Der Flakon hat die typische Form der Keiko Mecheri-Düfte... relativ schlicht gehalten.
Fazit :
Schon ein bisschen der Böse-Mädchen-Duft ;) blumige Opulenz geht über in einen pudrigen Lederduft mit Bubblegum Note... sexy? ja ;)
Ob ich diesen Duft in meiner Sammlung brauche? ... ich weiss es noch nicht. Aber einen Test ist er schon wert :)
14 Antworten
9Duft 7Haltbarkeit 8Sillage
First

232 Rezensionen
First
First
Top Rezension 21  
You say yes, I say no, you say stop and I say go go go... (The Beatles)
Hello, Goodbye von den Beatles ist von 1967 und A Fleur de Peau könnte gefühlt ebenfalls aus dieser Zeit stammen, aus den Anfängen der Hippiezeit, auch wenn er in Wirklichkeit von 1999 ist.
Um es kurz zusammenzufassen: A Fleur de Peau vereinigt für mich alle gängigen ätherischen Duftöle und ein paar Räucherstäbchen aus den Indienläden der späten 70er und 80er Jahre plus Iriswurzel und macht daraus etwas Neues. Nur ein nennenswertes Öl fehlt: Patchouli. Obwohl, am Ende kommt vielleicht sogar auch ein ganz klein wenig davon, aber an Patchouli bin ich vermutlich durch viele meiner sonstigen Düfte ganz gut adaptiert, insofern kann ich mich da auch irren.

Aber fange ich doch am Anfang an: A Fleur de Peau kam in einem Tauschpäckchen zu mir. Meine Vorgängerin hatte den Duft gebraucht im Souk erworben und das heißt, da gab es schon jemanden davor, der ihn auch weitergegeben hatte. Seine Vorbesitzerin, Kate130, hatte mich bereits vor dem Duft gewarnt, dachte, er würde mir vermutlich nicht gefallen und bot mir freundlicherweise schon vor dem Verschicken an, mir ersatzweise einen anderen Duft auszusuchen. Aber ich schlug die Warnung in den Wind, ich wollte den Duft ausprobieren. In der ersten halben Stunde nach dem Aufsprühen dachte ich allerdings: Das ist wohl wirklich ein Hello-Goodbye-Duft! Den stelle ich wieder ins Tauschspiel!
Warum dachte ich das?

Beim ersten Test fällt A Fleur de Peau in Begleitung einer Rotte Stinktiere mit der Indoliktür ins Haus. Hilfe! Wie soll der herrlich üppige Schwall von Ylang-Ylang dem bloß die Stirn bieten? Ich weiß es nicht. Halte ich das aus? Die Frage stelle ich zurück. Erstmal erkunden. Was ist denn das für eine seltsam intensive indolische Note, die mich einerseits nicht an typischen Jasmin oder Zitrusblüten erinnert, aber auch nicht an Geißblatt oder die anderen gängigen Weißblüher? Es ist, als sei der gesamte Charakter der Blüten verklungen und nur das Indolische nach, auf einer Bassebene, ohne das Helle. Doch das ist noch nicht alles. Da ist noch mehr Animalik. Sie verbindet sich mit dem dunkel eingedickten Weißblühersaft und bildet einen gehörigen Gestank!

Was mich jedoch innehalten lässt und davon abhält A Fleur de Peau gleich wieder abzuwaschen, ist unvergleichlich schönes Ylang-Ylang. Ylang-Ylang wird leider oft mit Tuberose verwechselt. Ich schreibe das einerseits der Tatsache zu, dass beide einen ähnlich intensiv blumig-warmen Charakter haben und auch oft in Düften kombiniert werden, andererseits aber auch der Art und Qualität der verwendeten Duftstoffe. Letztlich duften sie für mich jedoch deutlich unterschiedlich. Ich mag sie beide, aber Ylang-Ylang finde ich noch um ein Vielfaches wundervoller als Tuberose. Hier empfinde ich das Ylang-Ylang extrem echt und natürlich mit all seiner innewohnenden Freundlichkeit, hellen Brillianz und Üppigkeit, die ich nur aus den früheren natürlichen ätherischen Ölen kenne.
Dieses Ylang-Ylang möchte ich genießen und hoffe, dass der Stinkfaktor im Verlauf weniger wird. Ich merke schon, dass er in der Projektion nur abgeschwächt erscheint, da hat das Ylang-Ylang seine Chance hervorzutreten. Nun kann ich nach und nach auch andere Akkorde entdecken: Amber. Schon lange suche ich einen Duft mit dem Amber, den ich aus den kleinen ätherischen Ölfläschchen der Indienläden der 80er kenne. Hier kann ich ihn herausriechen. Und glücklicherweise wird Amber eher mehr, während die indolischen Stinktiere sich nun etwas mäßigen.
Die gemäßigten Stinker tragen jetzt zu einem interessanten Eindruck von Harzen bei. Ist da ein Hauch süßlicher Myrrhe? Ein wenig Honigwabe? Es wird würziger und nun folgt eine betörende und gleichzeitig beruhigende Melange aus all diesen Duftnoten, die ich aus der 80er Alternativszene kenne: Myrrhe, Amber, Ylang-Ylang, Honig, ein winziger Hauch Iris, ein noch winzigerer Hauch Weihrauch, vielleicht der sanfte Eindruck eines Lesezeichens aus Sandelholz.

Viele folgende Stunden kann ich in diesem Erinnerungen schwelgen. Währenddessen wird A Fleur de Peau immer wärmer von süßlich-holzigem Amber getragen und die Blüten ziehen sich zurück.
Es ist für mich sehr beeindruckend, wie natürlich dieser Duft für mich erscheint - einschließlich der Animalik - auch wenn mich am Ende der Gedanke streift, das Holzige könne auch ein sehr feinsinnig eingesetztes opoponaxgestütztes Quäntchen Cashmeran sein. Am Ende kommt auch noch etwas Vanille.
A Fleur de Peau entschädigt mich für die grenzwertige Anfangsphase im Verlauf um ein Vielfaches.

Überraschung! Beim zweiten und dritten Test scheint mir der Auftakt weitaus harmloser zu sein. Bin ich schon adaptiert? Ich bin ja versucht zu sagen, man könne an so etwas Drastisches, zumindest ich könne an so etwas Drastisches, nicht so schnell adaptieren. Interessanterweise gibt mein Mann an Tag zwei und drei auch keinen entsetzten Kommentar mehr ab. Ich habe einen Verdacht: Das Steigröhrchen hat sich entleert und verharzte Rückstände, die sich darin und am Sprühkopf innen abgesetzt hatten, sind beim ersten Test mit herausgesprüht worden, während beim zweiten und dritten Test das Parfum unverfälscht herauskommt.
Natürlich rieche ich den Stinker-Unterton immer noch, aber er ist nun etwas dezenter und ich erkenne in ihm nun auch harzige Iriswurzel, die ich in dieser Ausprägung für mich immer Autoreifen-Iris nenne. In der Projektion und Verdünnung wird sie zu einem herrlichen Iriston, der ein wenig ledrig erscheint. Ich rieche jetzt auch eindeutig und intensiv dunklen Jasmin, verbunden mit meiner Autoreifen-Iris. Da diese Noten nun zwar immer noch drastisch indolisch-harzig-ölig, aber weniger düster verdichtet sind, scheinen wirklich Rückstände im Steigröhrchen/Sprühkopf ein Teil meiner extremen Erfahrung beim ersten Testen gewesen zu sein. Im späteren Verlauf ist nichts verändert. Ich beginne zunehmend Gefallen an A Fleur de Peau zu finden!

Abgesehen von den ersten vielleicht 20 Minuten, ist A Fleur de Peau ein weicher, warmer, sehr natürlich anmutender Duft mit Ylang-Ylang, Jasmin, Iris, leicht holzigem Amber, Honigwabe mit Anklängen von Opoponax, Myrrhe und Sandel, Tabak und Leder, der im Verlauf nach und nach weniger blumig und dafür immer mehr von süßlichem Amber und vanilligem Wachs geprägt wird.

Es ist inzwischen sehr selten geworden, dass ich einen Duft wirklich tief inhalieren mag, ohne dass für mich dabei der Eindruck entsteht, es sei vielleicht schädlich. Diesen hier jedoch, kann ich in vollen Atemzügen uneingeschränkt genießen!

Ich danke Kate130 für das schöne Tauschpaket und ich bin heilfroh, mich trotz ihrer Warnung auf diesen abenteuerlichen Zeitreise-Mecheri eingelassen zu haben.
Ich werde A Fleur de Peau mit Freuden behalten.

You say goodbye and I say hello,
hello, hello....
Aktualisiert am 02.01.2021 - 18:13 Uhr
17 Antworten
8Duft 7.5Haltbarkeit
Apicius

1107 Rezensionen
Apicius
Apicius
Top Rezension 14  
Nichts für graue Mäuse!
Dieses Parfum soll also besonders hautnah – à fleur de peau – sein. Vorweg: Ich bin beeindruckt. Nach dem Aufsprühen erinnert es mich sofort an das wunderbare kräftig-dunkle Gardenienparfum Volo AZ686 von Profvmum Roma. Keine Gardenie, sondern ein bisschen Mandarine, aber ansonsten gibt es hier den gleichen Geruch, der mich an schwarze Schuhcreme erinnert. Was ist das bloß?

Am ehesten wird man A Fleur de Peau noch als Lederduft einordnen können. Ich rieche hier Schuhleder, das eingefettet wurde. Von der Iris gibt es etwas Pudrigkeit. Ansonsten lauert im Hintergrund noch so ein Räucherstäbchengeruch bzw. der eigentümliche Geruch esoterischer Buchläden. Auch etwas Vanilliges muss da sein. - Die Angaben der Pyramide sind indes mit Sicherheit sehr unvollständig. Ich finde diesen Duft nur minimal schlanker und trockener als Volo AZ686.

Es ist ein sehr kräftiger, durchdringender, medizinischer Geruch. Ich mag das. Ein echter Kracher, der brutal und rücksichtslos daher kommt und keinerlei Zurückhaltung kennt. Man könnte fast behaupten, für diesen Duft wäre ein Waffenschein erforderlich. Ich glaube nicht, dass sehr viele Leute so etwas schätzen. Wäre dieser Duft bekannter, würde er sicher polarisieren. Er ist definitiv etwas für den ganz großen Auftritt und nichts für graue Mäuse.

Die Einstufung als Damenparfum kann ich so nicht nachvollziehen. Ich würde sagen, eindeutig unisex.
1 Antwort
9Duft 10Haltbarkeit 7.5Sillage
Flora

3 Rezensionen
Flora
Flora
Sehr hilfreiche Rezension 16  
The Red Carpet
Du willst den großen Auftritt heute Nacht. Du willst auffallen.
Es ist nicht die feine Gesellschaft, in die du jetzt eintauchst, sondern die Kunst- und Kultur-Szene, die Exzentrisches begrüßt und für alles offen ist. Dein olfaktorischer Begleiter ist ein Experiment und hüllt dich in eine zähe Textur aus Leder – kräftig und erhaben. Der Auftakt schnürt dich wie ein anschmiegsames Korsett in eine Haltung, die du dir gewünscht hast. Er hat mächtig Gewicht und Präsenz. Nur die fruchtigen Noten geben ihm ein wenig Freundlichkeit. Du genießt den Augenblick auf dem roten Teppich in vollen Zügen. Du hast dir den richtigen Begleiter ausgesucht.

Beim Empfang werden Kontakte geknüpft, der zweite Blick und das erste Wort zählen. Ylang zeigt sich von seiner besten Seite. Ein dickflüssiger Blumenbalsam lässt die Unnahbarkeit zerfließen – fein und einschmeichelnd. Jedoch nicht banal, sondern mit einem irritierenden, synthetischen Moment. Es soll nicht leicht sein zu verstehen, es soll spannend bleiben. Interessierte Gespräche, lautes Lachen. Die Stimmung ist aufgeheizt und fängt an zu vibrieren. Das künstliche, blumige Leder zeigt eine Ausdauer bis an die Grenzen einer erträglichen Intensität. Die Diva präsentiert ihr volles Repertoire.

Die Prämiere des Films dauert lange und bringt die Gemüter zum Thema des Anlasses und zur Ruhe zurück. Die Iris begleitet dich sanft in die Basis, du konzentrierst dich auf die Bilder im Dunkeln. Die pudrige, leichte Stimmung trägt dich anschließend zum Schloss, wo die Künstler gefeiert werden. Die nun entspannten und gelösten Unterhaltungen werden intimer. Man rückt näher an das Ohr des Zuhörers. Der Schleier aus Ambra, Mandel und Vanille zeichnet alles weich und noch weicher. Entrückt und zufrieden kann die Nacht die Zügel los lassen, das Korsett wird aufgeknüpft. Du lässt dich fallen in die Süße und den zarten Rauch deines Begleiters. Die Rolle wurde bestens gespielt.

Die weiteren Begegnungen und Eskapaden der Nacht scheinen Inala vorbehalten, der ich ganz herzlich für dieses Dufterlebnis danke.

Am nächsten Morgen riechst du noch den restlichen Hauch von Glamour auf deiner Haut.
9 Antworten
8.5Duft 8Haltbarkeit 8Sillage
Serenissima

1278 Rezensionen
Serenissima
Serenissima
Sehr hilfreiche Rezension 17  
„avoir les nerfes a fleur de peau“
Diese Aussage passt schon; jedenfalls für mich!
Wenn ich hier nämlich die gereizten Nerven durch Sinne ersetze und sie auch noch mit positiven Emotionen unterlege, dann wird schnell klar: „A fleur de peau“ und ich, wir haben uns gefunden, obwohl wir gar nicht wusste, dass wir uns suchten!
Ein duftendes Kennenlernen einer Kreation, die im ersten Moment vielleicht etwas fremdeln lässt, sich dann aber als ein überraschend reizvoll blumig-animalisches Duftwesen zeigt.

Welch ein Auftakt:
Ein weicher, großzügig mit Iris gepuderte Wildlederhandschuh (er lässt mich an den Nerzhandschuh von James Bond in „Feuerball“ denken) berührt sanft und gleichzeitig intensiv meine Haut und erweckt alle Sinne: „Ich zittre! Ich bebe!“ heißt es in Mozarts „Zauberflöte“.
Aber das nicht etwas vor Angst, sondern vor wohliger Erwartung; ich möchte gern mehr davon erleben!
Es entwickelt sich im weiteren Duftverlauf aber keine zu heißer Leidenschaft steigernde Sinnlichkeit, sondern ein sanftes Schnurren des Wohlbehagens:
Ein sich so verführerisch lebendig anfühlendes Prickeln durch die feine Mandarinenfrische und eine große Wiedersehensfreude mit reicher blumiger Ylang-Ylang Duftumarmung lässt mich leicht erschauern.
Wie stimmig ist diese mich streichelnde Duftharmonie, wenn auch speziell und sicher etwas aus der Zeit gefallen.
In welches verschwiegene Boudoir, in welche Duft und Wärme durchfluteten Räumlichkeiten eines Serails fühle ich mich versetzt?
So angewärmt und aufnahmebereit erwarte ich nun sehnsüchtig die nächste Stufe dieser Duft-Zärtlichkeit: Reiche harzige und gleichzeitig weiche Amberschleier umhüllen mich und wecken dadurch noch meine restlichen, bisher schlummernden Sinne; sie reagieren einen Moment lang leicht gereizt mit einer Gänsehaut!
Was macht diese außergewöhnlich Duftschöpfung nur mit mir?

Sweetsmell nennt „A fleur de Peau“ sexy: Ja, das trifft schon zu!
Für mich strahlt dieser Duft aber eine anregende, sich subtil entwickelnde Erotik mit vielen unterschiedlichen, reizvollen bis aufreizenden Facetten aus, ohne zu übertreiben.
Diese blumig gepuderte Animalik des Wildleders, gepaart mit fast keuscher Mandarinenfrische, findet in sich hier etwas süßlich-holzig entwickelnder Amberwärme, wohl mit reifer Vanille verfeinert, einen perfekten Höhepunkt.

Ein wenig verträumt in all dieser duftenden Hingabe fühle ich mich in eine andere Zeit versetzt.
In ein Zeitalter, in dem Sinnlichkeit, mit feiner versteckter Erotik gewürzt, noch nuancenreich und leise lockend unter die Haut gehen durfte und nicht alles so offenbar beim Namen genannt wurde.
Denn bei allen Sinnenreizen zeigt „A fleur de Peau“ auch eine Art Keuschheit durch die anfangs bereits erwähnte leicht mädchenhafte Mandarinenfrische.

Ich traf hier bereits vor längerer Zeit eine Duftkomposition, die mich sofort und unerwartet tief berührte, auf die ich mich aber erst nach und nach ganz einlassen konnte.
So dauerte es auch einige Zeit, bis ich all die unterschiedlichen Fragmente meiner Duft-Wahrnehmung in Worte fassen konnte.
Aktualisiert am 28.11.2023 - 02:49 Uhr
6 Antworten
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17 kurze Meinungen zum Parfum
26
21
Opulenter Blumenkracher mit ledrig-würzigem Beiwerk und sündhaft-verruchtem Unterton. Anziehend körperlich und herrlich unverspielt.
21 Antworten
12
5
Ambersüß, ein Hauch Leder, hintergründig spritzig und deutlich Ylang-Ylang ergeben dezent angeschmuddelten Duft. Ich finde der hat was.
5 Antworten
8
1
Ich ziehe den ambrierten Wildlederanzug aus, und nehme das feinste Seidenkleid aus Blumenpetalien Iris&Ylang. Wunderschön!
1 Antwort
8
1
Überraschung: vom leuchtenden Ylang-Ylang hin zu einem tiefen warmen Duftwesen aus dunklen Ledernuancen mit sattem Mandarin-Amber-Strahlen!
1 Antwort
8
7
Schon ein bisschen der Böse-Mädchen-Duft ;) blumige Opulenz geht über in einen pudrigen Lederduft mit Bubblegum Note... sexy? ja ;)
7 Antworten
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