
EstebanOlor
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EstebanOlor
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2
Moderner Großstadtweihrauch
Wer bei Weihrauch an verstaubte Kirchenbänke und schwere, erdrückende Luft denkt, sollte jetzt alles vergessen. La Cérémonie de l'Encens beweist, dass das "Blut der Götter" im 21. Jahrhundert angekommen ist.
Bevor der erste Tropfen die Haut berührt, überzeugt die Wertigkeit der Aufmachung. Der Flakon liegt schwer und massiv in der Hand – ein Statement aus Glas, das Understatement schreit. Das Design ist minimalistisch und edel, was perfekt zum Inhalt passt: Keine Schnörkel, nur pure Substanz. Der Sprühkopf vernebelt den Duft so fein, dass er sich wie ein hauchzarter Schleier legt.
Der erste Sprühstoß ist dann wie ein kühler Windhauch in einer modernen Kunstgalerie. Die sakrale Weihrauchnote ist das Herzstück – klar, rein und beinahe meditativ. Aber bevor man in tiefe Kontemplation versinkt, kitzelt ein lebendiger, spritziger Pfeffer die Nase wach.
in diesem Kontrast verbirgt sich die Genialität dieses Duftes:
Der Weihrauch gibt dem Träger eine geheimnisvolle, fast unantastbare Aura.
Der Pfeffer sorgt für eine moderne Dynamik und eine Frische, die den Duft unglaublich luftig und modern macht. Die Symbiose schafft eine sehr einladende Mystik. Diesen Duftraum will man sehr gerne betreten.
La Cérémonie de l'Encens ist kein Duft, der einen Raum "besetzt", sondern einer, der die nähere Umgebung veredelt. Er ist clean genug fürs Büro, aber tiefgründig genug für ein Date im Regen. Er riecht nach jemandem, der seine Wurzeln kennt, aber fest in der Gegenwart steht. Wenn man denn ein Bild für diesen Gegensatz und eine Kirchenmetaphorik basteln will: ein herzlicher Pfarrer in Lederjacke, der seine Kirchentüren offen allen (!) Menschen öffnet und selbst ein Mann von Welt ist
Mein Fazit: Ein Duft wie eine maßgeschneiderte Lederjacke in einer Kathedrale. Wer Weihrauch liebt, wird diesen Duft vergöttern. Wer ihn bisher mied, wird hier bekehrt.
Bevor der erste Tropfen die Haut berührt, überzeugt die Wertigkeit der Aufmachung. Der Flakon liegt schwer und massiv in der Hand – ein Statement aus Glas, das Understatement schreit. Das Design ist minimalistisch und edel, was perfekt zum Inhalt passt: Keine Schnörkel, nur pure Substanz. Der Sprühkopf vernebelt den Duft so fein, dass er sich wie ein hauchzarter Schleier legt.
Der erste Sprühstoß ist dann wie ein kühler Windhauch in einer modernen Kunstgalerie. Die sakrale Weihrauchnote ist das Herzstück – klar, rein und beinahe meditativ. Aber bevor man in tiefe Kontemplation versinkt, kitzelt ein lebendiger, spritziger Pfeffer die Nase wach.
in diesem Kontrast verbirgt sich die Genialität dieses Duftes:
Der Weihrauch gibt dem Träger eine geheimnisvolle, fast unantastbare Aura.
Der Pfeffer sorgt für eine moderne Dynamik und eine Frische, die den Duft unglaublich luftig und modern macht. Die Symbiose schafft eine sehr einladende Mystik. Diesen Duftraum will man sehr gerne betreten.
La Cérémonie de l'Encens ist kein Duft, der einen Raum "besetzt", sondern einer, der die nähere Umgebung veredelt. Er ist clean genug fürs Büro, aber tiefgründig genug für ein Date im Regen. Er riecht nach jemandem, der seine Wurzeln kennt, aber fest in der Gegenwart steht. Wenn man denn ein Bild für diesen Gegensatz und eine Kirchenmetaphorik basteln will: ein herzlicher Pfarrer in Lederjacke, der seine Kirchentüren offen allen (!) Menschen öffnet und selbst ein Mann von Welt ist
Mein Fazit: Ein Duft wie eine maßgeschneiderte Lederjacke in einer Kathedrale. Wer Weihrauch liebt, wird diesen Duft vergöttern. Wer ihn bisher mied, wird hier bekehrt.
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Somalischer Weihrauch
Malabar-Pfeffer
Zedernholz
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