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6.4 / 10 431 Bewertungen
Ein neues Parfum von Marc-Antoine Barrois für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2025. Der Duft ist blumig-grün. Haltbarkeit und Sillage sind überdurchschnittlich. Es wird noch produziert.
Vergleich
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Duftrichtung

Blumig
Grün
Würzig
Cremig
Synthetisch

Duftnoten

Tuberose AbsolueTuberose Absolue PaprikaPaprika MateMate TonkabohneTonkabohne

Parfümeur

Bewertungen
Duft
6.4431 Bewertungen
Haltbarkeit
8.6358 Bewertungen
Sillage
8.2359 Bewertungen
Flakon
7.9327 Bewertungen
Preis-Leistung
6.6279 Bewertungen
Eingetragen von TheBladi11 · letzte Aktualisierung am 14.04.2026.
Quellenbasiert & geprüft

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Rezensionen

20 ausführliche Duftbeschreibungen
7Duft 8Haltbarkeit 8Sillage
Rosini

7 Rezensionen
Rosini
Rosini
Top Rezension 53  
Aldebaran - der dunkle Stern der Alchemie
Marc-Antoine Barrois ließ sich für Aldebaran von der symbolischen Bedeutung des gleichnamigen Sterns inspirieren, der für Hoffnung in dunklen Zeiten steht. Der Duft spiegelt diesen Gedanken wider – er ist herausfordernd, wie ein alchemistischer Prozess, bei dem man erst durch die Dunkelheit gehen muss, um das Licht zu finden.

Der Auftakt von Aldebaran ist für meine Nase alles andere als schön: rau, bitter und erdig-krautig. Wenn man im himmlischen Bild bleiben müsste, könnte man sich vorstellen, in einem krautigen Feld einen Schneeengel zu machen – es piekst gewaltig. Dazu weht dir ein medizinisch-ätherischer Wind um die Nase. Diese Eindrücke entstehen anscheinend durch die Kombination aus scharf-würziger Paprika und erdigem Mate.

Doch wie in der Alchemie liegt die Magie in der Transformation: Mit der Zeit tritt die Tuberose hervor und übernimmt die Regie. Ihre blumige Cremigkeit hellt den Duft auf und macht ihn wärmer. Sie ist nicht aufdringlich oder übermäßig süß, sondern wirkt wie ein heller, weicher Schleier, der sich sanft um dich legt. Unterstützt wird diese Verwandlung durch die Tonkabohne, die die rauen erdigen Noten beruhigt. Dennoch bleibt ein Hauch von dreckiger Dunkelheit spürbar, gezähmt, aber präsent.

Wie bei der Alchemie, wo einfache Rohstoffe in etwas Edles verwandelt werden, entfaltet sich auch Aldebaran von anfänglicher herber Bitterkeit zu einem floralen harmonischen Duft.

Aldebaran ist kein Duft für jene, die sofortige Schönheit erwarten. Es ist eine olfaktorische Reise für diejenigen, die bereit sind, durch die anfängliche Rauheit zu gehen, um schließlich das Licht und die subtile Eleganz der Tuberose zu erleben.

Ein Duft zum Durchhalten – und definitiv nicht zum Abwaschen.
Dennoch wünschte ich mir, dass der Stern etwas schneller leuchten würde. Die Dunkelheit dauert mir einfach viel zu lange.
Ich hoffe, dass meine erste Rezension für euch hilfreich war.
11 Antworten
9Duft 9Haltbarkeit 8Sillage
Nst85

36 Rezensionen
Nst85
Nst85
Top Rezension 31  
Eine Tuberose vom anderen Stern
Etwas Neues von Quentin Bisch? Oh ja! Und was für ein Duft! Vorab: Der Aldebaran ist ein Parfum, das Zeit braucht. Wer den mal eben auf einen Papierstreifen sprüht und schnuppert, verpasst die ganze Magie! Aber von vorne…

Die Düfte von Marc-Antoine Barrois liegen alle seit jeher in der Hand von Quentin Bisch: Tilia, Ganymede Eau de Parfum, Encelade und B683 Eau de Parfum tragen alle seine Handschrift. Sie sind laut, direkt und sehr besonders. Für manche gar zu laut, zu direkt und zu besonders. Während ich die gradezu atomare Lindenblüte in Tilia und das dominante Akigalawood in Ganymede Eau de Parfum liebe, fremdele ich mit dem Rhabarber im Encelade und der Safran-Veilchenblatt-Mischung im B683 Eau de Parfum. Die Chance, dass der Neue mich überzeugen kann, liegen also 50:50. Genie oder Wahnsinn?

Der Auftakt jedenfalls ist Wahnsinn: Eine ätherisch-grüne, sehr herbe Duftwolke erreicht die Nase. Tuberose kann man erahnen, aber sie ist noch weit weg auf einem anderen Stern. Paprika und Matcha werden angegeben – aha. Wenn ich das riechen will, gelingt es mir auch. Aber vor allem präsent ist ein ganz einzigartiger Gesamteindruck: stark, hart, direkt, herb, ja sogar ein bisschen eukalisch-stechend.

Zugleich deutet sich von Anfang an der Duftverlauf an: Eine sehr cremige, samtig weiche und nicht zu süße Tuberose kommt mehr und mehr zum Vorschein. Und die bleibt – auf meiner Haut den ganzen Tag. Ein wunderschöner Begleiter mit Charakter.

Der Aldebaran ist meiner Ansicht nach ein Statement-Duft. Er will wahrgenommen werden. Er will präsent sein. Er will auffallen. Das gelingt ihm exzellent. Dazu ist er vollkommen unisex. Während viele Tuberose-Düfte sehr feminin wirken, versuchen große Dufthäuser die Tuberose mehr und mehr auch für Männer attraktiv zu machen. So wird der neue L'Interdit Absolu explizit als unisex vermarktet, obwohl er mit seiner blumigen Süße nur wenige Männer ansprechen mag. Der Aldebaran macht das anders: Er verzichtet auf die Süße und spielt mit herben Noten. Für mich wirklich ein ganz neues Dufterlebnis.

Die Werbekampagne von Barrois visualisiert diesen Duft eigentlich ganz wunderbar: Die Tuberose im Weltraum, vom anderen Stern. Schwarz und weiß. Sehr weit entfernt und doch „in your face“.

Ich verstehe, dass der Aldebaran beim ersten Riechen widerspenstig ist. Er passt in kein Raster. Er ist kein people pleaser. Aber wenn man ihm etwas Zeit gibt, bereichert er die eigene Duftreise doch enorm. Daher – und mit Blick auf die vielen schlechten Bewertungen hier –: Gebt ihm mal eine Chance! Lasst euch auf eine ganz neue Erfahrung ein. Ich finde: Es lohnt sich wirklich!
5 Antworten
10Duft 9Haltbarkeit 9Sillage
Helene185

3 Rezensionen
Helene185
Helene185
Hilfreiche Rezension 16  
Tonkacreme aus dem Glas
Mit sehr großer Skepsis und Neugier war die Abfüllung bestellt. Bei der schlechten Note, habe ich das sogar bereut.
Wenn man den Bewertungen trauen kann, ist das eine schreckliche neue Kreation von Quentin Bisch, die untragbar ist.

Ich wollte es richtig machen und sprühte direkt auf die Haut.

Er startet etwas grasig und die Paprika leicht im Hintergrund, wie frisch aufgeschnitten. Die Kopfnote, die den meisten nicht gefällt, wird nach 2 Minuten leiser und die Tonkabohne wird immer dominanter. Die Tuberose ist aber immer ein Star. Der Duft wird immer cremiger und weicher. Für mich riecht er wie diese Tonkacreme die man im Glas kaufen kann, mit Suchtfaktor. Ich dachte nur „wow“.

Letztendlich war die Abfüllung aufgebraucht und ich musste mir ein Flakon besorgen. Selten war ich so angetan von einem Parfüm, der so fast schon provokant ist und doch dermaßen eine anziehende Wirkung hat.

Ich kann jedem raten, die Düfte grundsätzlich auf der Haut zu testen, denn die Entwicklung der Duftnoten kann auf einem Papierstreifen stark beeinflusst werden. Denn Aldebaran riecht auf einem Streifen sehr herb und stechend, die Cremigkeit kommt nicht durch.
2 Antworten
8Duft 9Haltbarkeit 9Sillage
SchnüFFleRR

30 Rezensionen
SchnüFFleRR
SchnüFFleRR
12  
Paprikachips mag doch jeder oder?
Als kleiner Marc-Antoine Barrois und Bish fanboy konnte ich es mir nicht nehmen lassen, auch diesen Duft zu testen.

Aufgrund der schlechten Bewertungen war ich schon auf eine absolute Katastrophe gefasst. Allerdings war er gar nicht so übel wie gedacht.

Am Anfang hat man eine voluminöse Ausstrahlung die man ja schon von Düften wie Ganymede oder Tilia kennt. Für mein Geschmack ist die Kopfnote oder der erste Sprüher fast schon atemberaubend und das im wortwörtlichen Sinne.

Er startet mit einer sehr intensiven Tuberosennote. Diese ist wirkt schon fast atomar synthetisch. Dennoch gefällt mir das ganze in der Eröffnung ganz gut. Wer Düfte wie Casamorati - Quattro Pizzi oder White on White von XerJoff mag bekommt hier eine ähnliche Eröffnung allerdings auf Steroiden.

In diese Richtung entwickelt sich der Duft auch weiter und bleibt sehr lecker, cremig und leicht frisch, blumig, syntetisch. Der ist wirklich sehr stark und nimmt ganze Räume ein.

Der Twist kommt allerdings am Schluss. Ich wusste ja, dass Paprika gelistet ist und deswegen habe ich ständig nach dieser Note gesucht. Am Anfang wird das Ganze wie eine frische, fast schon knackige Chili, die nur ganz leicht durch scheint und mit dieser süßen Frucht der Duft gut ergänzt. Umso länger man den Duft auf der Haut trägt, umso intensiver wird diese Paprika Chili Note. Irgendwann riecht es dann so, als hätte man mehrere Packungen Paprika Chips gesnackt und ein bisschen Kokosnuss Parfüm darüber gesprüht, um sich nicht die Hände waschen zu müssen. Es ist ein sehr eigener Duft und ich muss schon sagen, ich bin mir noch nicht sicher, ob mir das Ganze gefällt oder ob ich es einfach etwas abgeschreckt davon bin.

Der Duft zeigt eigentlich perfekt, dass man durch einen kleinen kreativen Twist einen Duft sehr ambivalent gestalten kann. Die Nischensnops schreien immer nach Innovation und neuen Ideen. Dann bringt jemand mal solche Dinge und sie werden zerrissen und nicht verstanden. Finde ich eigentlich etwas schade weil gerade diese kreativen Nuancen machen die Düfte doch sehr interessant.
Grundsätzlich kann man sagen, es ist ein hauptsächlich voluminöser Tuberosenduft mit einer fruchtigen salzigen Paprikaschote im Drydown.

Wem die bekannten Kokusnuss Tunerosendüfe einfach zu unspektakulär sind. Er sollte diesen Duft hier auf jeden Fall mal probieren.

Meines Respekt hat der Duft auf jeden Fall allein, weil er mal einen kreativen Zugang versucht .
Zu testen lohnt es sich auf jeden Fall .
7 Antworten
SunShine1110

224 Rezensionen
SunShine1110
SunShine1110
Hilfreiche Rezension 10  
Der neue leuchtende Stern am Dufthimmel?
Als ich den Aldebaran das erste Mal aufgesprüht habe, war mein erster Gedanke: Wieso zur Hölle finden 24! Personen, dass dieser Duft wie Blanche Bête riecht???
Der Duft startet leider extrem tuberös und hat meiner Meinung nach mit Blanche Bête gar nichts gemeinsam.
Ein überwältigender Schwall Tuberose trifft mich frontal, weiße Blüten gesellen sich schnell dazu und sofort kommen Erinnerungen an Clive Christians Jump Up and Kiss Me Ecstatic hoch. Ich bin ehrlich gesagt etwas erschrocken. Das soll also der neue leuchtende Stern am Dufthimmel sein?

Doch bevor ich den Duft voreilig abschreibe, lasse ich ihn atmen und nach ein paar Minuten finde ich mich plötzlich in einem feuchtwarmen Gewächshaus wieder, umgeben von grünem Blattwerk, feuchter Erde, und - ganz deutlich – grünen Paprika-Pflanzen. Diese grün-herbe Schärfe von Paprika, fast wie frisch geschnitten für einen Salat, drängt sich in den Vordergrund. Es riecht wie Natur, aber auch irgendwie wie ein verrücktes Experiment.

Die weirde Kombination aus Tuberose und Paprika bleibt eine Weile präsent und strahlt extrem... eine seltsame Allianz, die weder ganz harmonisch noch ganz feindlich ist. Mag ich den Duft, oder mag ich ihn nicht? Ich kann es (noch) nicht sagen. Gott sei Dank ist die Ähnlichkeit zum Ecstatic nur dezent. Der Aldebaran fordert mich, aber überwältigt mich nicht, ähnlich wie der Tilia .

Zunächst bleibt es noch eine ganze Weile knackig grün, aber irgendwann beruhigt sich das Ganze. Die grüne Wucht zieht sich nach und nach zurück, und die Basis mit Tonkabohne und Mate beginnt, etwas Wärme und Erdung reinzubringen. Die Tonkabohne verleiht dem Duft eine sanfte Tiefe, während Mate eine krautige, säuerliche und leicht bittere Note einstreut.

Aldebaran ist kein Crowdpleaser. Er ist ein Duft, der aneckt, verwirrt, vielleicht sogar provoziert. Aber genau das macht ihn interessant. Wer etwas sucht, das anders ist und nicht im Mainstream untergeht, könnte hier fündig werden. Er ist fordernd, aber nicht überfordernd.
Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich ihn mag, aber ich schätze seine leuchtende Ausstrahlung und werde ihn weiter testen.
Aktualisiert am 20.05.2025 - 15:19 Uhr
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Süßlich-cremige Tuberose wird durch grün-herben Mate kontrastiert.
Paprika hat einen Cameo.
Eine dezente Tonkabohne komplettiert den Duft.
11 Antworten
vor 1 Jahr
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9
Riecht, als hätte jemand versucht, einen blumigen Kräutergarten in einer Chemiefabrik nachzubauen und ist dabei grandios gescheitert.
9 Antworten
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Eine versehentlich mit Carnal Flower besprühte Paprika wird mit einem Terpentin-Lappen gereinigt und anschließend in Tonka gebadet. Puh...
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Tuberose an sich ist schon heftig, hier wird noch ein Booster gezündet. Und mir bleibt nur die Flucht. Eleganz ist anders.
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So ordnet die Community den Duft ein.
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