Odori d'Anima – Archetipo 2017

Odori d'Anima – Archetipo von Mendittorosa
Flakondesign Stefania Squeglia
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7.8 / 10 126 Bewertungen
Odori d'Anima – Archetipo ist ein beliebtes Parfum von Mendittorosa für Damen und Herren und erschien im Jahr 2017. Der Duft ist holzig-harzig. Es wird noch produziert. Der Name bedeutet „Urbild”.
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Duftrichtung

Holzig
Harzig
Würzig
Grün
Rauchig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
TannenbalsamTannenbalsam WeihrauchWeihrauch rosa Pfefferrosa Pfeffer
Herznote Herznote
BuschmannskerzeBuschmannskerze
Basisnote Basisnote
LabdanumLabdanum Java-VetiverJava-Vetiver EichenmoosEichenmoos KaschmirholzKaschmirholz schwarzer Amberschwarzer Amber PatchouliPatchouli

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.8126 Bewertungen
Haltbarkeit
7.9104 Bewertungen
Sillage
7.1106 Bewertungen
Flakon
8.8100 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
6.521 Bewertungen
Eingetragen von OPomone, letzte Aktualisierung am 13.01.2024.

Rezensionen

6 ausführliche Duftbeschreibungen
3
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
9.5
Duft
FvSpee

323 Rezensionen
FvSpee
FvSpee
Top Rezension 44  
Zum Niederknien
Eine der schönsten Seiten unseres Hobbys liegt darin, dass immer einmal wieder, in nicht erzwingbarer Weise und nach nicht zu prognostizierenden Zeitabständen, Dufterfahrungen auf uns hereinbrechen, die all unsere Gewohnheiten erschüttern und etwas so Neues und so Schönes offenbaren, dass es dazu drängt, vor Angerührtsein zu weinen.

Ausgelöst werden solche Momente gerne einmal durch das Testen vollkommen unbekannter, nie gehörter Marken und Namen als Beigaben aus Tauschpaketen: Da fällt einem mal nichts Besseres ein, als dieses Pröbchen da unten aus der Kiste noch schnell aufzusprühen vor dem Gang zur Arbeit und dann: ZACK - steht man da wie vom Blitz getroffen. Ich hatte ein solches Erlebnis zuletzt vor 13 Monaten mit "California Snow" von "A Lab on Fire", und wie die Rezensionen zu jenem Duft zeigen, stehe ich mit meinem Eindruck nicht alleine da.

Dank der Großzügigkeit von DufterMann ist es nun wieder so weit. Mendittorosa - nie gehört, Archetipo - klingt ganz interessant, aber auch ganz schön selbstbewusst. Aufgesprüht: PENG! WAS - IN - DER - WELT - IST - DENN - DAS! Das auch in diesem Fall andere meinen Eindruck teilen, zeigen die Vorkommentare, gerade der bisher hier zu wenig gewürdigte von Floyd.

Eine Deskription des Duftes fällt kurz aus; ich nehme eine wundervolle Note von Nadelbäumen wahr, kräftig, würzig, frisch, die mich entfernt an meine geliebte, aber lange aufgebrauchte, erste Probe "Krizia Uomo" erinnert (der danach von mir angeschaffte Flakon war demgegenüber enttäuschend - womöglich reformuliert oder gar gefälscht); diese wird dann nach und nach im wahrsten Sinne des Wortes geerdet durch holzige und tellurische Noten; das aber ist verzaubertes Holz und die köstlichste Erde, die sich denken lässt.

Mit dieser trockenen Beschreibung ist aber rein gar nichts gesagt, eben weil es einer dieser Düfte ist, die sich nicht in Wort fassen lassen. Das ist reine Natur ebenso wie vollkommene Künstlichkeit; das ist Körperlichkeit ebenso wie Seele und Geist; das ist ein Bild ebenso wie eine Theorie.

Wovon man nicht mehr sagen kann, sollte man schweigen.
25 Antworten
10
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
10
Duft
Verbeene

225 Rezensionen
Verbeene
Verbeene
Top Rezension 21  
hätte er doch nur...
das ist ein ur-duft:
er beginnt erkennbar waldig. ein frischer, intensiver nadelwald. sehr rasch hebt sich diese greifbare duftnote auf, um in einem luftigen, geheimnisvollen, leicht fruchtig-hölzernen akkord zu verschweben.
und dann bildet sich langsam das aromatischste und kostbarste holz aus, was ich je gerochen habe.
frisch und uralt
fein und gewaltig
leise und bedeutungsschwer
so wie...
ein urduft vom menschen.
so, wie ihn gott vielleicht geplant hatte.

der plan ist berauschend....
hätte er doch nur holz genommen, um ihn zu erschaffen....
4 Antworten
10
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
9
Duft
Floyd

441 Rezensionen
Floyd
Floyd
Top Rezension 18  
Von Ästhetik, Leerstellen und scheinbar endlosen Assoziationsräumen
Das Auge will auch mitriechen. Ich geb zu, der außergewöhnlich kunstvolle und sehr ästhetische Flakon hatte es mir zuerst angetan. Dann dazu noch der Name "Archetipo", welches Urbild soll hier gezeichnet werden? Der Blick des Lesers wandert über die Inhaltsstoffe: Wie riecht wohl die Buschmannskerze, die in Südafrika wächst und ihren Namen trägt, da sie selbigen als Brennstoff dient. Und was um alles in der Welt ist ein Mondstein-Akkord?
Es beschleicht einen das Gefühl, dass hier bewusst eine literarische Leerstelle gesetzt wurde, Assoziationsräume geöffnet werden sollten: Ein erdverbundener Urmensch im Halbdunkel der Steinzeit meandert im diffusen Schein einer Kerze durch den nebelumwölkten afrikanischen Busch. Sein Blick sieht nur, was der kleine Lichtkegel ihm erlaubt, rotbraune Erde, (Mond-)Steine, im bläulichen Mondlicht funkelnd, was sich jedoch jenseits seines Blickfeldes befindet, bleibt ihm unerschlossen, ob vertrautes Land oder Gefahr. Nun ist es sein Geruchssinn, der geschärft ist, auf den er sich verlassen muss. Entfernte gelöschte Lagerfeuer, Hölzer und verschiedene Erden sind seine Lotsen.
Der Duft beginnt erdig, der aufgeführte Tannenbalsam in der Kopfnote riecht eher nach sanftem Patchouli, minimal rauchig. Nach und nach beginnt der Duft aufzuklaren, frischer und zugleich harziger zu werden. Das für mich gut wahrnehmbare Labdanum-Harz, welches in ähnlichen Kombinationen oft ins ledrige gleitet, wird dabei durch das würzige Kaschmirholz, den Amber und das grüne Vetiver im bernsteinfarbenen Bereich gehalten. Patchouli und Eichenmoos sorgen für eine erdnahe Balance, lassen das schon fast transparent erscheinende, helle, balsamische Harz nicht in der nebligen Weite des Raumes verschwinden.
"Archetipo" ist ein eher leiser, leicht changierender Duft mit armlanger bis körpernaher Sillage und etwa sieben- bis neunstündiger Haltbarkeit, der viel Raum für persönliche Interpretationen lässt. Er eignet sich vor allem für Frühling und Herbst, da er eher frisch und ohne viel Süße daherkommt, für den Sommer ist er womöglich zu erdig.
9 Antworten
7
Sillage
8
Haltbarkeit
9.5
Duft
Nosorius

6 Rezensionen
Nosorius
Nosorius
Sehr hilfreiche Rezension 8  
Am Fusse des Vulkans
Ich war bei der Suche nach einem Hautduft auf den South von Mendittorosa gestoßen und habe daraufhin hier so einiges zu den Düften dieser doch weniger bekannten Marke gelesen. In der Folge musste ich einfach Proben von South, Alfa und Archetipo ordern - und ich muss sagen, es hat sich gelohnt! Alle drei sind richtig schöne Dufterlebnisse und keiner wie der andere.
Nun aber zum Archetipo: Der Start ist schon waldig, wobei sich recht schnell etwas rauchig-erdiges dazu gesellt, was dann auch weiterhin das Bild prägt. Spontan hat mich das an Terroni von Orto Parisi erinnert. Ich habe da jedenfalls rote, vulkanische Erde vor Augen bzw. Nase. Vielleicht auch ein wenig Schiefer. Bei Terroni kommt dann so eine Rotwein-Note dazu, hier wird es im Duftverlauf eher holzig und wärmer. Es bleibt aber feiner, würziger Rauch und ich meine auch Eichenmoos, besonders im späteren Duftverlauf, zu riechen. Ein richtig schöner Weihrauch Duft, der Gott sei Dank nicht so schwer und penetrant ist, wie der, wenn es der Priester zu Ostern mal so richtig krachen lässt und die Schäfchen reihenweise kurz vor der Ohnmacht stehen bzw. knien. Der hier kommt deutlich leichter aber trotzdem ernsthaft daher. Und es ist eben nicht NUR Weihrauch, sondern immer auch Erde und Harz und etwas "Grün".
Ein wunderbarer Duft mit einer tollen Balance, der meiner Meinung nach niemanden abschrecken dürfte. Dank sehr schöner Haltbarkeit und Silage, weder laut noch zu dezent, sehr tragbar. Edel und charaktervoll.
P.S.: Wie, bitte schön, riecht Mondstein?
3 Antworten
7
Preis
9
Flakon
8
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
Minigolf

2180 Rezensionen
Minigolf
Minigolf
Hilfreiche Rezension 4  
Fugenloses Dunkel??
Könnte man meinen, wenn man den Duft das erste Mal testet! So schaurig schön! So tief wie ein Brunnen, dessen Boden man nicht sieht! So undurchdringlich wie ein dorniges Dickicht. So glatt gemauert wie ein altes Römisches Bauwerk im tiefen Wald. Fugenlos. Und mit dunkler Farbe gestrichen. Wie mag es drinnen aussehen? Wenn man durch das kaum sichtbare Tor scheitet, was erwartet Dich da? Ist es die absolute Finsternis?
Doch einmal hinein geschritten und eine Weile ausgeharrt, gewöhnen sich die Augen an das scheinbar lichtlose Dunkel!
Da scheinen auf einmal Farben durch, ein dunkles Smaragdgrün, das gedämpfte Licht des Tannenwaldes, das sich durch einige Ritzen schmuggelt.
Ein tiefes Blau, das Blau des Olibanum-Rauches, der subtil durch das Finster kriecht.
Unter Deinen Füßen magst Du weiche Walderde und Moos spüren, die Dir einen tröstlichen Eindruck vermitteln, dass Du hier nicht gefangen bist! Du brauchst nur das Tor zu öffnen und wieder hinaus in den Wald schreiten, der Dir danach licht und hell erscheint. Im Gegensatz zum "Drinnen". Alles scheint in grüner Harmonie zu sein. Das Licht der Sonne, die durch die Wipfel der Bäume schimmert. Das Blau des Himmels, das Du hervorlugen siehst, wenn Du nach oben schaust.
Selbst die dunkle Walderde schimmert in einem warmen moosigen Grünbraun.
Auch wenn es seltsam scheint: Aus Licht lernt man die Schatten kennen, aus den Schatten kann man Licht erhaschen, alles kann Eins sein. Aber nicht "fugenlos"!
Ein Duft, der zu faszinieren weiß!!
2 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

47 kurze Meinungen zum Parfum
Eggi37Eggi37 vor 1 Jahr
7
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
7.5
Duft
Ein Kerze brennt
Sie weihraucht ordentlich
Wachs schmilzt unsüß-balsamisch
In Pfefferkörnerform tropft es
Auf erdig-moosigen Vetiverboden
37 Antworten
LicoriceLicorice vor 2 Jahren
7.5
Duft
Zauberwelt Dachboden:
Reise durchs Labyrinth
aus Holzkisten
& Bücherstapeln,
dazwischen
sanftharziger
Schummernebel
23 Antworten
Can777Can777 vor 4 Jahren
10
Flakon
7
Sillage
9
Haltbarkeit
8.5
Duft
Von Plankton aus dem Meeren zu den Bewohnern der Wälder. Harzig aquatischer Amber,erdige Wurzeln,rauchige Nadel und Gräser. Evolution!
14 Antworten
IamCravingIamCraving vor 2 Jahren
9
Flakon
9
Sillage
8
Haltbarkeit
6.5
Duft
Ein Wald
in Frischhaltefolie
Kräuter
tiefgefroren
Rinden
kellergelagert
Zapfen
wie saurer Hagel
Harze
ganz flüssig
Wolken
ozonblau
24 Antworten
ChizzaChizza vor 3 Jahren
8
Flakon
7.5
Duft
Ist das ein schöner, balsamisch-kühler Tannenduft! Geht dann in Richtung Kräuterbonbon und duftet, wie sich die Kühle im Rachen anfühlt.
17 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

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