
44muc
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44muc
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Eine Reise durch die Dunkelheit der eigenen Gedanken
"Perfume is a soul that shapes your shadow" - Meo Fusciuni
Kaum ein Satz beschreibt es treffender als der Satz von Meo Fusciuni selber.
Für mich ist Buio ein Echo der Nacht. Ein stiller Begleiter, der mit mir geht.
Fast jeden Abend um 21 Uhr ziehe ich los. Mein Abendspaziergang durch die stille Kleinstadt. Die Laternen an den Straßen geben etwas Licht und werfen Schatten. In den Häusern und Wohnungen gedimmte Lichter, müde Menschen hinter den Gardinen. Ein paar Menschen mit Hunden und Heimkehrer teilen mit mir die Straßen der Nacht. Ich hänge in den eigenen Gedanken und Gefühlen. Ich trage dabei Buio.
Für mich fängt Buio diese sich reflektierende Stimmung in der Nacht gut ein.
Ich rieche Waldrand, klimmende Asche, harziger Nebel legt sich auf den Boden. Aber er riecht für mich auch wie Stille, die in einer Stadt nur Nachts wahrnehmbar ist. Schatten die sich in die Straßen legen und Gedanken, die sich an Erinnerungen und Geschehnisse fesseln. Ich denke, ich bin. Buio ist dabei.
Dunkles, erdiges und harziges Wurzelholz sind dominant und so schön abgestimmt, wie ich es von allen Düften von Meo Fusciuni kenne. Sehr gefällig, meditativ, einnehmend und einhüllend. Dazu kommen noch die Blumen in der Nacht. Die Pfingstrose steht steht für die Vergänglichkeit und die Rosengeranie verströmt auch in der Nacht einen warmen rosig grünen Duft. Die Magnolie lässt Ihre Blüten auch in der Nacht offen und duftet in der Dämmerung noch stärker. Sie ist eine Übergangspflanze zwischen Tag und Nacht. Und der Osmanthus? Der gehört zu den duftenden Nachtblühern. Der Duft entfaltet sich besonders in der Nacht. Zudem ein Symbol für Sehnsucht und Erinnerung. Er verströmt eine samtige, aprikosenartige Tiefe mit melancholischem Touch. So legen sich die Blumen begleitend im Hintergrund in den Duftverlauf. Meo Du Fuchs! Zusammen mit dem Holz und dem Vetiver nehme ich den Duftverlauf sehr bodennah wahr. Kräftig, würzig und erdig. Meditativ und introspektiv.
Was mich berührt, ist nicht nur das gesamte Dufterlebnis um Buio, sondern für das, was er steht: Schatten und Licht. Leben und Erinnerung. Alles im Gleichgewicht. Das spiegelt sich hier wie bei allen Werken von Meo Fusciuni schon im Flakon wieder. Deckel und Glas. Gleiche Form und Gewicht. Gegensätze die sich nicht widersprechen, sondern sich ergänzen. Ying und Yang auf Italienisch.
Entstanden ist der Buio während einer Phase der eigenen intensiven Selbstreflexion. Begleitet wurde diese Phase musikalisch von Nils Frahms. Auch einer meiner Lieblingspianisten der heutigen Zeit. Ich erwähne es deshalb, weil es sich lohnt mit dem Duft auch etwas von Nils Frahms zu hören. Fand ich selber ganz spannend.
Danke Meo für dieses tolle Duft Erlebnis und den tollen Begleiter für Gedanken und die eigene Reflektion am Abend. (Geht natürlich auch am Tag :))
Kaum ein Satz beschreibt es treffender als der Satz von Meo Fusciuni selber.
Für mich ist Buio ein Echo der Nacht. Ein stiller Begleiter, der mit mir geht.
Fast jeden Abend um 21 Uhr ziehe ich los. Mein Abendspaziergang durch die stille Kleinstadt. Die Laternen an den Straßen geben etwas Licht und werfen Schatten. In den Häusern und Wohnungen gedimmte Lichter, müde Menschen hinter den Gardinen. Ein paar Menschen mit Hunden und Heimkehrer teilen mit mir die Straßen der Nacht. Ich hänge in den eigenen Gedanken und Gefühlen. Ich trage dabei Buio.
Für mich fängt Buio diese sich reflektierende Stimmung in der Nacht gut ein.
Ich rieche Waldrand, klimmende Asche, harziger Nebel legt sich auf den Boden. Aber er riecht für mich auch wie Stille, die in einer Stadt nur Nachts wahrnehmbar ist. Schatten die sich in die Straßen legen und Gedanken, die sich an Erinnerungen und Geschehnisse fesseln. Ich denke, ich bin. Buio ist dabei.
Dunkles, erdiges und harziges Wurzelholz sind dominant und so schön abgestimmt, wie ich es von allen Düften von Meo Fusciuni kenne. Sehr gefällig, meditativ, einnehmend und einhüllend. Dazu kommen noch die Blumen in der Nacht. Die Pfingstrose steht steht für die Vergänglichkeit und die Rosengeranie verströmt auch in der Nacht einen warmen rosig grünen Duft. Die Magnolie lässt Ihre Blüten auch in der Nacht offen und duftet in der Dämmerung noch stärker. Sie ist eine Übergangspflanze zwischen Tag und Nacht. Und der Osmanthus? Der gehört zu den duftenden Nachtblühern. Der Duft entfaltet sich besonders in der Nacht. Zudem ein Symbol für Sehnsucht und Erinnerung. Er verströmt eine samtige, aprikosenartige Tiefe mit melancholischem Touch. So legen sich die Blumen begleitend im Hintergrund in den Duftverlauf. Meo Du Fuchs! Zusammen mit dem Holz und dem Vetiver nehme ich den Duftverlauf sehr bodennah wahr. Kräftig, würzig und erdig. Meditativ und introspektiv.
Was mich berührt, ist nicht nur das gesamte Dufterlebnis um Buio, sondern für das, was er steht: Schatten und Licht. Leben und Erinnerung. Alles im Gleichgewicht. Das spiegelt sich hier wie bei allen Werken von Meo Fusciuni schon im Flakon wieder. Deckel und Glas. Gleiche Form und Gewicht. Gegensätze die sich nicht widersprechen, sondern sich ergänzen. Ying und Yang auf Italienisch.
Entstanden ist der Buio während einer Phase der eigenen intensiven Selbstreflexion. Begleitet wurde diese Phase musikalisch von Nils Frahms. Auch einer meiner Lieblingspianisten der heutigen Zeit. Ich erwähne es deshalb, weil es sich lohnt mit dem Duft auch etwas von Nils Frahms zu hören. Fand ich selber ganz spannend.
Danke Meo für dieses tolle Duft Erlebnis und den tollen Begleiter für Gedanken und die eigene Reflektion am Abend. (Geht natürlich auch am Tag :))
Aktualisiert am 02.06.2025 - 07:19 Uhr
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