
Heartfire
54 Rezensionen

Heartfire
3
Reinweiße Seidenrobe im güldenen Sonnenlicht
Sharings hier auf Parfumo sind schon was Feines - so konnte ich relativ zeitnah zum Release eine kleine Abfüllung dieses exklusiv bei Harrods erhältlichen Duftes abstauben, vielen Dank nochmal an dich, lieber Konstantin! :)
Nun zum Duft: was hatte ich erwartet? Nun, anhand der gelisteten Duftnoten hab ich mir schon ein recht genaues Bild machen können und letzten Endes riecht der Holy Musk genau so, wie ich ihn mir im Geiste vorgestellt hatte. Das richtig rosige Rosenwasser dominiert direkt den Auftakt und ist äußerst stark präsent, dieser Aspekt bleibt auch im gesamten weiteren Verlauf überdeutlich erhalten. Nach dem lauten Opening kehrt bald ein wenig Ruhe ein und eine wunderschöne Moschusnote tritt hervor - in Kombination mit dem rosigen Aspekt entsteht eine reinweiße Erhabenheit, die ihresgleichen sucht. Ich hatte direkt die Assoziation einer hauchzarten Seidenrobe, die in scheinendes Sonnenlicht gehüllt ist. Ein sanfter Windhauch säuselt durchs nahe Rosenheckenlabyrinth und formvollendet die Schönheit der Robenträgerin. In der Ferne kündet Glockengeläut vom Eintreten der Abendstunde, das gleißende Sonnenlicht wird intensiv gülden, während der Sonnenuntergang den Tagesausklang einläutet. Man ahnt es bereits: ja, der Duft mutet sehr feminin an, kann jedoch durchaus auch von Männern getragen werden, die ihrer Maskulinität eine floral-saubere Anmut verleihen wollen. Ich persönlich mag Rosendüfte eh total gerne und der Holy Musk reiht sich glorreich in die Liste derer ein, die ich ohne zu zögern bei jeder Gelegenheit tragen würde. Einziger Wermutstropfen: dem Duft wohnt "dank" der Montale-DNA eine gewisse unterschwellige Synthetik inne, die einen stört es, den anderen ist's egal. Mich stört es bei recht vielen Vertretern aus dem Hause, hier jedoch nicht, da wirklich nur leicht unterschwellig wahrnehmbar. Er ist weder bissig noch kratzig, sondern einfach nur sauber, sanft und erzeugt eine wunderschöne florale Mystik.
Die Haltbarkeit ist sehr gut, bei mir hat er ca. 11 Stunden gehalten, ehe ich ihn selbst nur noch rudimentär wahrnehmen konnte. Mit der Sillage verhält es sich ebenso, nach 10-11 Stunden wurde er allmählich sehr hautnah, davor hat er ordentlich projiziert und wurde von meinem Umfeld gut und auch positiv wahrgenommen.
Ein sehr besonderer und äußerst gefälliger Duft, der durch seine Exklusivität direkt noch einen Ticken besonderer wirkt, wobei die Besonderheit der Exklusivität keine Illusion, sondern durchaus berechtigt ist. Dankeschön fürs Lesen und allen, die den Duft ebenfalls zu riechen bekommen, viel Freude damit! Es ist ein sehr schöner Montale, der richtig Spaß macht und für mich eine der einprägsamsten Neuerscheinungen der letzten Monate.
Nun zum Duft: was hatte ich erwartet? Nun, anhand der gelisteten Duftnoten hab ich mir schon ein recht genaues Bild machen können und letzten Endes riecht der Holy Musk genau so, wie ich ihn mir im Geiste vorgestellt hatte. Das richtig rosige Rosenwasser dominiert direkt den Auftakt und ist äußerst stark präsent, dieser Aspekt bleibt auch im gesamten weiteren Verlauf überdeutlich erhalten. Nach dem lauten Opening kehrt bald ein wenig Ruhe ein und eine wunderschöne Moschusnote tritt hervor - in Kombination mit dem rosigen Aspekt entsteht eine reinweiße Erhabenheit, die ihresgleichen sucht. Ich hatte direkt die Assoziation einer hauchzarten Seidenrobe, die in scheinendes Sonnenlicht gehüllt ist. Ein sanfter Windhauch säuselt durchs nahe Rosenheckenlabyrinth und formvollendet die Schönheit der Robenträgerin. In der Ferne kündet Glockengeläut vom Eintreten der Abendstunde, das gleißende Sonnenlicht wird intensiv gülden, während der Sonnenuntergang den Tagesausklang einläutet. Man ahnt es bereits: ja, der Duft mutet sehr feminin an, kann jedoch durchaus auch von Männern getragen werden, die ihrer Maskulinität eine floral-saubere Anmut verleihen wollen. Ich persönlich mag Rosendüfte eh total gerne und der Holy Musk reiht sich glorreich in die Liste derer ein, die ich ohne zu zögern bei jeder Gelegenheit tragen würde. Einziger Wermutstropfen: dem Duft wohnt "dank" der Montale-DNA eine gewisse unterschwellige Synthetik inne, die einen stört es, den anderen ist's egal. Mich stört es bei recht vielen Vertretern aus dem Hause, hier jedoch nicht, da wirklich nur leicht unterschwellig wahrnehmbar. Er ist weder bissig noch kratzig, sondern einfach nur sauber, sanft und erzeugt eine wunderschöne florale Mystik.
Die Haltbarkeit ist sehr gut, bei mir hat er ca. 11 Stunden gehalten, ehe ich ihn selbst nur noch rudimentär wahrnehmen konnte. Mit der Sillage verhält es sich ebenso, nach 10-11 Stunden wurde er allmählich sehr hautnah, davor hat er ordentlich projiziert und wurde von meinem Umfeld gut und auch positiv wahrgenommen.
Ein sehr besonderer und äußerst gefälliger Duft, der durch seine Exklusivität direkt noch einen Ticken besonderer wirkt, wobei die Besonderheit der Exklusivität keine Illusion, sondern durchaus berechtigt ist. Dankeschön fürs Lesen und allen, die den Duft ebenfalls zu riechen bekommen, viel Freude damit! Es ist ein sehr schöner Montale, der richtig Spaß macht und für mich eine der einprägsamsten Neuerscheinungen der letzten Monate.
Aktualisiert am 14.07.2026 - 13:41 Uhr
1 Antwort



Rosenwasser
Damaszener-Rose
italienisches Veilchen
weißer Moschus
brasilianische Tonkabohne
Ambra
Cuoredolore
Heartfire




































