
Gumple
23 Rezensionen

Gumple
2
Rose, Patchouli, Lichter der Nacht
Ich war letztens bei einer Freundin eingeladen, entspannter Abend, bisschen Musik, Gespräche, nichts Weltbewegendes. Kurz vorm Losgehen hab ich spontan zu Intense Starry Nights gegriffen, einfach weil ich neugierig war, wie er sich im echten Leben so macht.
Direkt nach dem Aufsprühen kam erstmal dieser Montale-Moment, den man kennt. Laut, sofort da, keine Zeit für Smalltalk. Bergamotte macht auf, dann kommt die Rose – eindeutig Montale-DNA. Ich dachte erst: wird das wieder so eine dieser Duftkeulen, die einem in der Bahn den Kreislauf ziehen? Aber irgendwie hat er sich anders verhalten. Ja, die Rose ist üppig, und Patchouli gibt ihr ordentlich Wumms, aber es wirkt nicht billig oder überladen.
Nach ein paar Minuten wird’s weicher. Der Moschus kommt durch, etwas Amber, alles rückt näher an die Haut. Jemand meinte im Laufe des Abends: "Du riechst wie irgendwas zwischen Rose und Motoröl aber auf eine gute Art." Ich musste lachen. Zwischen Ambroxan und einer leichten Fruchtnote schwingt tatsächlich so eine fast metallisch-klare Wärme mit, die mich an so einen Duft erinnert hat, den ich früher mal bei einem Kumpel gerochen hab ( der fuhr damals Jaguar Classic Gold, vielleicht kommt der Vergleich nicht von ungefähr :-) ).
Im Raum war der Duft deutlich spürbar, aber nicht so, dass er alles übertönt. Ich hatte das Gefühl, er bleibt in Bewegung, immer wieder taucht was Neues auf. Er hat Kraft, aber keine starre Struktur. Kein reiner Crowdpleaser, aber auch keiner, der polarisiert um jeden Preis.
Am nächsten Morgen war er noch im Schal. Nicht dominant, aber präsent. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, der Abend war durch ihn ein bisschen dichter, ein bisschen greifbarer.
Für mich ein Duft für genau solche Situationen. Nicht für den Alltag im Großraumbüro, aber für Momente, in denen du gerne ein bisschen mehr Raum einnimmst, ohne gleich wie eine Parfumgranate zu wirken.
Direkt nach dem Aufsprühen kam erstmal dieser Montale-Moment, den man kennt. Laut, sofort da, keine Zeit für Smalltalk. Bergamotte macht auf, dann kommt die Rose – eindeutig Montale-DNA. Ich dachte erst: wird das wieder so eine dieser Duftkeulen, die einem in der Bahn den Kreislauf ziehen? Aber irgendwie hat er sich anders verhalten. Ja, die Rose ist üppig, und Patchouli gibt ihr ordentlich Wumms, aber es wirkt nicht billig oder überladen.
Nach ein paar Minuten wird’s weicher. Der Moschus kommt durch, etwas Amber, alles rückt näher an die Haut. Jemand meinte im Laufe des Abends: "Du riechst wie irgendwas zwischen Rose und Motoröl aber auf eine gute Art." Ich musste lachen. Zwischen Ambroxan und einer leichten Fruchtnote schwingt tatsächlich so eine fast metallisch-klare Wärme mit, die mich an so einen Duft erinnert hat, den ich früher mal bei einem Kumpel gerochen hab ( der fuhr damals Jaguar Classic Gold, vielleicht kommt der Vergleich nicht von ungefähr :-) ).
Im Raum war der Duft deutlich spürbar, aber nicht so, dass er alles übertönt. Ich hatte das Gefühl, er bleibt in Bewegung, immer wieder taucht was Neues auf. Er hat Kraft, aber keine starre Struktur. Kein reiner Crowdpleaser, aber auch keiner, der polarisiert um jeden Preis.
Am nächsten Morgen war er noch im Schal. Nicht dominant, aber präsent. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, der Abend war durch ihn ein bisschen dichter, ein bisschen greifbarer.
Für mich ein Duft für genau solche Situationen. Nicht für den Alltag im Großraumbüro, aber für Momente, in denen du gerne ein bisschen mehr Raum einnimmst, ohne gleich wie eine Parfumgranate zu wirken.
1 Antwort



ägyptische Rose
Bergamotte
Jasmin
Amber
Moschus
Sumatra-Patchouli
Duftgroupie
MrNiceGuy
Sabinsche
Kankuro

































