
Serenissima
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Serenissima
Sehr hilfreiche Rezension
11
die Stunde des Pan
Sie schlummerte süß auf dem gelben, feinduftenden Teerosenblatt, das sanft über den Weiher trieb. Ein leises Lüftchen spielte mit ihm und ein Traum küsste sie zart: Sie lächelte leicht, umsponnen in des Traumes Kokon.
So sah er sie; den Rücken am lebendig sonnenwarmen Stamm des alten Orangenbaums, saß er zwischen grünen Blattnestern der blühenden Veilchen, genoss die Aromen, die ihn umgaben.
In der Stille brummselten die Insekten, behäbig, da schwer vom gesammeltem Blütenpollen, der ihre schwarzen Hosen gelb färbte; sie waren auf ihrem Heimweg.
Selbst die zerknitterten rosa Blütenblätter und der so spezielle Duft der Zistrosen und ihres Nektars lockten sie nicht; diese Ernte musste noch etwas warten.
Die Stunde des Pan, so träge sie auch ist, birgt immer ihren eigenen Zauber und gerade deshalb kam der junge Mann, er nannte sich selbst „Poet“ (Ob er einer war, werden wir nicht erfahren.), regelmäßig hierher an den kleinen Weiher, der, gebettet in würziges und schattenspendendes Grün, ihn immer tiefer in seinen Bann zog.
Er folgte dem Tanz der Libellen im flirrenden Licht, lauschte der flüsternden Stimme der Natur: Dachte er dabei seine Gedanken oder träumte er seine Träume?
Plötzlich sah er sie, auf ihrem Teerosenblatt über dem ganz leicht bewegten Wasser schwebend: Die schlafende Nymphe!
„Ein Traum!“, dachte der Poet und versank völlig im Sehen und Fühlen, gefangen im Augenblick, die Sinne weit geöffnet: Durstig tranken sie all die Schönheit, die ihn umgab.
Meist finde ich schwer Zugang zu den Kompositionen von Pierre Guillaume, nur wenigen öffnete ich mich bisher so, dass ich sie verstehen, erfassen konnte.
Das Nymphchen dagegen berührt mich mit seinem fast jungfräulichen Zauber, ohne großartige Sillage und Haltbarkeit – nur einfach dahingetupft, wie Farben und leicht verwischte Konturen in einem Duft-Aquarell.
Vielleicht sollte ich es noch einmal versuchen? Notizen gibt es zu der einen oder anderen Kreation.
Die Abfüllung vom Nymphchen und ihrem Poeten ließ ich nur ungern reisen; ein Teil blieb aber bei mir.
So sah er sie; den Rücken am lebendig sonnenwarmen Stamm des alten Orangenbaums, saß er zwischen grünen Blattnestern der blühenden Veilchen, genoss die Aromen, die ihn umgaben.
In der Stille brummselten die Insekten, behäbig, da schwer vom gesammeltem Blütenpollen, der ihre schwarzen Hosen gelb färbte; sie waren auf ihrem Heimweg.
Selbst die zerknitterten rosa Blütenblätter und der so spezielle Duft der Zistrosen und ihres Nektars lockten sie nicht; diese Ernte musste noch etwas warten.
Die Stunde des Pan, so träge sie auch ist, birgt immer ihren eigenen Zauber und gerade deshalb kam der junge Mann, er nannte sich selbst „Poet“ (Ob er einer war, werden wir nicht erfahren.), regelmäßig hierher an den kleinen Weiher, der, gebettet in würziges und schattenspendendes Grün, ihn immer tiefer in seinen Bann zog.
Er folgte dem Tanz der Libellen im flirrenden Licht, lauschte der flüsternden Stimme der Natur: Dachte er dabei seine Gedanken oder träumte er seine Träume?
Plötzlich sah er sie, auf ihrem Teerosenblatt über dem ganz leicht bewegten Wasser schwebend: Die schlafende Nymphe!
„Ein Traum!“, dachte der Poet und versank völlig im Sehen und Fühlen, gefangen im Augenblick, die Sinne weit geöffnet: Durstig tranken sie all die Schönheit, die ihn umgab.
Meist finde ich schwer Zugang zu den Kompositionen von Pierre Guillaume, nur wenigen öffnete ich mich bisher so, dass ich sie verstehen, erfassen konnte.
Das Nymphchen dagegen berührt mich mit seinem fast jungfräulichen Zauber, ohne großartige Sillage und Haltbarkeit – nur einfach dahingetupft, wie Farben und leicht verwischte Konturen in einem Duft-Aquarell.
Vielleicht sollte ich es noch einmal versuchen? Notizen gibt es zu der einen oder anderen Kreation.
Die Abfüllung vom Nymphchen und ihrem Poeten ließ ich nur ungern reisen; ein Teil blieb aber bei mir.
Aktualisiert am 10.02.2025 - 15:15 Uhr
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