Dali 1983 Parfum de Toilette

Version von 1983
Dali (1983) (Parfum de Toilette) von Salvador Dali
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7.9 / 10 131 Bewertungen
Dali (1983) (Parfum de Toilette) ist ein beliebtes Parfum von Salvador Dali für Damen und erschien im Jahr 1983. Der Duft ist blumig-orientalisch. Die Haltbarkeit ist überdurchschnittlich. Es wurde zuletzt von Cofinluxe / Cofci vermarktet.
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Duftrichtung

Blumig
Orientalisch
Würzig
Chypre
Holzig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
AldehydeAldehyde BasilikumBasilikum BergamotteBergamotte FrüchteFrüchte grüne Notengrüne Noten MandarineMandarine
Herznote Herznote
JasminJasmin OrangenblüteOrangenblüte LilieLilie TuberoseTuberose IriswurzelIriswurzel MaiglöckchenMaiglöckchen NarzisseNarzisse RoseRose
Basisnote Basisnote
AmberAmber BenzoeBenzoe MoschusMoschus MyrrheMyrrhe SandelholzSandelholz VanilleVanille ZederZeder

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.9131 Bewertungen
Haltbarkeit
8.5113 Bewertungen
Sillage
7.8109 Bewertungen
Flakon
8.3119 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
8.516 Bewertungen
Eingetragen von DonVanVliet, letzte Aktualisierung am 18.12.2023.

Rezensionen

15 ausführliche Duftbeschreibungen
9
Haltbarkeit
8
Duft
Friesin

54 Rezensionen
Friesin
Friesin
Top Rezension 44  
Sinnliche Lippen
Seine Hand umfasste meine Handgelenke und hielt mich hier in Schach, während die Finger seiner anderen Hand die Seite meines Gesichts entlang strich, um an meiner Kehle zu stoppen.
"Wenn du lügst, flattert dein Puls genau hier."
Ich leckte mir die trockenen Lippen und sah seinen Blick zu meinem Mund wandern.
"Nein, ich... ich lüge nicht. Ich fühle mich nicht zu dir hingezogen, ich mag dich nicht einmal."
Er beugte sich vor, der Duft von Farbe und Terpentin umgab ihn.
"Weißt du nicht, wie gefährlich es ist, einen Mann wie mich anzulügen, Gala?"
"Was willst du von mir, Salvi? Mein Mann kann jeden Moment zurückkommen."
Meine Gelenke weiterhin haltend wich er leicht zurück, sah nach unten und fuhr mit den Fingern der anderen Hand in den Ausschnitt meines Kleides um danach mit der Daumenkuppe meine Unterlippe zu reiben.
"Dich mein Stern, nur dich. Und bald wirst du mein sein."
Unsere Augen trafen sich und ich konnte seine Liebe darin sehen - und wollte ihn auch.

Diese kleine Szene hab ich mir ausgedacht. Allerdings spannte Salvator Dali seinem Freund - Paul Élouard - tatsächlich die Ehefrau aus, heiratete sie und machte sie zu seiner Muse.
Gala war eine starke, bodenständige Frau, die Dali ein bisschen erden konnte und für seinen wirtschaftlichen Erfolg verantwortlich war.

1981 gelang es Jean-Pierre Grivory - Gründer des Pariser Parfumhauses Confiluxe und großer Dali-Fan - Kontakt zum damals schon weltberühmten Künstler aufzunehmen (dessen Sekretär war nämlich ausgefallen) und so trafen sich die beiden.
Dem Maler war die Reputation des Hauses schnuppe, er wollte ein Parfum für seine geliebte Gala kreieren.
Rose und Jasmin sollte es enthalten, die Rose war ihre Lieblingsblume und einen Jasminzweig trug sie oft hinterm Ohr.
Der Chef von Firmenich schwärmte von einem jungen, talentierten Parfumeur, der wie Dali aus Spanien stammte, und so bat man diesen um Duftvorschläge.
Der heute berühmte Alberto Morillas reichte 6 Varianten ein und Dali entschied sich sofort. Man nannte den Duft schlicht 'Dali' . Leider erlebte Gala die Fertigstellung ihres Duftes nicht mehr, sie starb 1982.
Als Dali selbst 1989 verstarb, blieben die Lizenzrechte bei Cofinluxe, die bis heute Düfte unter seinem Namen vertreiben.

Vor mir steht ein Flakon aus dem Jahr 1989. Sinnliche satinierte Lippen aus Glas (Hundertwasser sollte eigentlich den Flakon entwerfen, aber nach einem Streit mit ihm, machte Dali es selbst).
Testet man den Duft blind, kann wirklich jeder munter "80ger!!" in den Raum rufen, denn das bleibt niemandem verborgen.
Nachdem einem die Aldehyde um die Ohren geflogen sind, breitet sich ein blumig würziger Seifenteppich aus. Und so wie auf Dalis Gemälden, entdeckt man auch hier immer wieder etwas neues. Ist das Tuberose? Vielleicht doch eine Frucht? Eine wirklich spannende Herznote, explosiv, sinnlich, prall, aber durch Seife gebändigt.
Die Basis wird ruhig mit holzigen Noten und Vanille.

Dieser Duft ist ein tolles Zeitzeugnis, ein Erlebnis, und auch ein Statement, dass Parfum Kunst ist. In diesem Fall wurde der Duft 1983 zuerst im Museum präsentiert und erst zwei Jahre später der breiten Masse zugänglich gemacht.
Es war eine Freude, der Geschichte der sinnlichen Lippen ein wenig auf die Spur zu kommen.
34 Antworten
7.5
Sillage
7.5
Haltbarkeit
8
Duft
Pluto

347 Rezensionen
Pluto
Pluto
Top Rezension 26  
Seife sollte man mögen.....
Das kennt Ihr bestimmt auch, man füllt ein paar Pröbchen für Parfumos ab und macht sich Gedanken, was dem anderen gefallen könnte, mit welchen Düften man ins Schwarze treffen wird. Ich freu mich immer sehr über Feedback zu den Pröbchen, die ich ausgesucht habe. Und natürlich liege ich auch schon mal total daneben. Precious liegt oft richtig, sie hat mir so einige Pröbchen geschickt, die mich direkt ins Herz trafen. Sie kennt meinen Geschmack recht gut, das könnte auf Dauer für mich eine teure Angelegenheit werden. Gem, den Signaturduft von Precious, habe ich mir sofort bestellt. Hey, ich warte darauf, dass sie zu diesem Kleinod endlich einen Kommi schreibt.

Dali hat mir auch sofort gefallen, ein fruchtiger, äußerst kräftiger Auftakt, Aldehyde schlagen mir um die Ohren, ein Duft der 80-iger, das ist ganz unbestritten. Fruchtiges Grün, Ananas, Mandarine und Pflaume meine ich herauszuriechen. Nach einer halben Stunde wird es gedämpfter, viel Seife und noch mehr Blumen stellen sich ein, würzig und ohne Süße ist Dali, so wie ich es gerne mag. Gehaltvoll und dezent animalisch, ein Duft eher zum Ausgehen am Abend als für den Alltag im Büro. So verweilt Dali für viele Stunden, Haltbarkeit und Sillage sind heftig. Die Basis hält lang, ist warm und cremig. Ein Duft, der auffällt, aber wer mit Seife nicht kann, wird nicht gut Freund mit ihm werden. Ich hab natürlich schon geschaut, was er kostet, bin aber skeptisch, ob die heutige Version auch so schön ist. Und außerdem hab ich schon Gem gekauft und reduzieren wollte ich auch, eigentlich und so.....
21 Antworten
8
Flakon
8
Sillage
9
Haltbarkeit
8
Duft
Serenissima

1053 Rezensionen
Serenissima
Serenissima
Top Rezension 17  
Dalís Gala
Sehr gerne denke ich an die Zeit der großen Parfums zurück, die unser Leben in den achtziger Jahren reicher machten.
Bei all dem Interessanten, das heute auf dem Parfum-Markt bevölkert, möchte ich diese Zeit und deren Düfte nicht missen. Viele davon passten genau zu mir und zu meinem damaligen Leben.

Erst einmal von der Duftmuse namens "Parfum" wachgeküsst, wuchs meine Neugier an mir fremden Düften.
Und was es damals alles so gab!
So fand ich eines Tages auch in dem Katalog eines Nobel-Versandhauses eine Geschenkpackung mit drei lippenförmigen Miniatur-Flacons: zwei aus Klarglas enthielten das Parfum de Toilette und ein schwarzer, undurchsichtiger das Parfum von Salvador Dalí.
Natürlich musste ich das haben; da gab es gar keine Diskussion!

Der erste Hingucker waren natürlich die Flacons: ein schwellendes Lippenpaar darstellend; damals bestand noch nicht der Verdacht, es wäre vielleicht aufgespritzt. (In dem Fall outete sich sicher keine Frau!)
Alle Flacons waren mit dem goldenen Schriftzug "Dalí" versehen.
Einen der Klarglas-Flacons verschenkte ich, als er leer war; der andere und der schwarze stehen neben mir, während ich jetzt schreibe.

Nach meinen Dufterfahrungen mit Yves Saint Laurents "Opium" und den beiden frühen Düften von Karl Lagerfeld ("Chloé" und "KL" - s. dort), fand ich mich gerüstet für "Dalí".
Auf eine derart kräftige Komposition war ich allerdings nicht gefasst. Ich musste mich an diese Fülle und Kraft erst gewöhnen.
Als erstes begrüßt mich das pfeffrig-krautige Basilikum. Es verleiht Stärke für das nun Kommende:
Dieses Basilikum wird eindrucksvoll begleitet von einer grünen und doch fruchtigen Mischung, aus der die Mandarine deutlich herausstrahlt.
Sie teilt sich nach der ersten Bekanntschaft die Duftbühne mit den Aldehyden. Bergamotte versucht diesen Auftritt ein wenig zu dämpfen und zu vertiefen.
Auch bei "Dalí" wird für das blumige Herz auf Frühsommerblüten zurückgegriffen.
Alle Duftnoten vereinen den noch jungen, unverbrauchten Sommer in sich: die duftintensiven Weißblüher wie zart rankender Jasmin, das dabei immer etwas herbe Maiglöckchen, Narzissen und die sinnlich-duftende Tuberose ebnen den Weg für die vollerblühte, sicher auch recht helle (gelbe oder sogar weiße) Rose und schließlich für die zarte, etwas wächserne Orangenblüte mit ihrem behütenden Duft.
Das ist eine elegant-sinnliche Zusammenführung, in deren Süße ein Hauch von Iriswurzel die erste, sehr gut passende Tiefe einbringt.
Sie gibt dem bisherigen Duft etwas mehr Stabilität, bevor sich die Basis mit raffiniert kombinierten Duftnoten herauskristallisiert.
Myrrhe treffe ich dort als erstes; sofort folgen aber Sandelholz und die würzige Zeder - fein ist das!
Die anderen edlen Spezereien werden von der warmen Vanille dominiert, bevor Moschus dieses gesamte Duft-Gebilde vollmundig umarmt!
Spätestens jetzt ist die Verbindung zu dem schwellenden Lippenpaar, das der Flacon darstellt, hergestellt:
Sinnlichkeit pur enthält dieser.
Das "ewig lockende Weib" wurde hier hinter Glas eingefangen.
(Diese Vorstellung gefällt vielleicht dem einen oder anderen Mann.)

Es muss nicht extra erwähnt werden, dass dieser schwere, vollmundige Duft viele Stunden lang ein beherrschender Begleiter ist.
"Dalí" unterstreicht nicht nur die vorhandene Persönlichkeit seiner Trägerin; er modelliert sie sogar noch ein wenig.
Ein Duft also, der sogar damals schon ein wenig surrealistisch anmutet!

Surrealist - ja, in diese Schublade können wir Salvador Dalí wohl stecken: dort ist er gut aufgehoben!
Seinerzeit wusste ich nicht viel von ihm: ich kannte einen nicht allzu großen Mann, dessen faltiges Gesicht von dem bekannten bleistiftdünnen Schnurrbart bestimmt wurde.
Irgendwann war mir auch sein Gemälde "Die Beständigkeit der Erinnerung" (1931) begegnet.
Bei uns heißt es noch heute "Die zerfließende Zeit"; diesen Eindruck hinterließen bereits damals diese ihre Form ständig verändernden Uhren.
Vor einigen Jahren fielen mit dann zwei Bücher über diesen Künstler und seine "Gala" in die Hände.
Eine meiner Fitness-Frauen brachte sie zum Training mit und borgte sie mir.
Wieweit deren Inhalte Dokumentation oder Fiktion sind, sollte jeder für sich selbst entscheiden.
Erwiesen ist nur seine wirklich bis zum Tod andauernde Liebe zu seiner Frau Elena, genannt "Gala".

Als Mitglied der Surrealistischen Gesellschaft traf Dalí zu Beginn der dreißiger Jahre in Paris auf einen illustren Künstlerkreis.
Dieser umfasste nicht nur Maler. Auch der Schriftsteller Paul Éluard gehörte dazu und mit ihm seine russische Ehefrau Elena/Gala.
So ergab es sich also, dass der als großer Schürzenjäger bekannte Paul Éluard (auch Frida Kahlo geriet während ihres Paris-Aufenthaltes in seine Fänge), seine Ehefrau an den schmächtigen Katalanen Salvador Dalí verlor.
Das Ehepaar Éluard ließ sich scheiden und gleich anschließend - 1934 - heiratete Salvador Dalí seine Muse!
(Übrigens warteten beide mit der kirchlichen Trauung bis nach Éluards Tod 1958.)
In diesem Kreis waren "Bäumchen wechsle Dich"-Spiele nicht unüblich und Dalí und seine Gala lebten auch wirklich bis zu deren Tod erfolgreich zusammen.
Die etwas bodenständige Muse Elena "Gala" Éluard Dalí, wie sie sich nun nannte, mit einem gesunden Gespür für Geld, brachte es sogar fertig, diesen Narziss von Ehemann etwas der Realität des "wahren Lebens" anzunähern.
Sie muss eine sehr starke Frau gewesen sein, auch wenn die Fotos von ihr eine eher unscheinbare Frau im Schatten ihres berühmten Ehemannes zeigen.

Im Gegensatz zu damals fiel mir all das natürlich gleich ein, als ich am Wochenende die beiden Miniaturen heraussuchte.
So ist auch "Dalí" ein Duft mit Geschichte; er bringt sogar seine eigene, sehr lebendige Geschichte mit.

Der restliche Duft im kleinen Flacon zeigt mir, dass ich das Parfum de Toilette von "Dalí" selbst heute noch gelegentlich gern tragen würde.
Wie es mit dem Parfum sein wird, darüber werde ich dort berichten.
Wir beide brauchen noch etwas Zeit miteinander.

Jedenfalls war "Dalí" selbst zur Zeit der opulenten, strahlenden Düfte ein außergewöhnlicher Schmetterling auf der damals sehr großen Wiese der "goldenen" Parfums.
Wie könnte das auch anders sein?
10 Antworten
9
Duft
Kleopatra

229 Rezensionen
Kleopatra
Kleopatra
Top Rezension 18  
Surreales Duftkunstwerk
Diesen Duft habe ich eher „zufällig“ erstanden, als letztes vorhandenes Exemplar in einer inhabergeführten Parfümerie, in der ich voller Begeisterung herumstöberte. Als ich meine Wünsche kundtat – „etwas, was nicht jede trägt, kein Mainstream, warm, weich, sinnlich, würzig, gerne mit Wumms“ – zeigte mir die nette Verkäuferin den klassischen Dalí. Zu diesem Zeitpunkt war meine Nase schon nicht mehr voll funktionstüchtig, denn dies war die letzte Station meiner Parfümerie-Tournee an diesem Tag. Doch was ich noch erschnuppern konnte, schien vielversprechend, und so durfte er mit nach Hause, denn auch der Flakon ist ein echter Augenschmaus.

Am nächsten Tag – mit erholter Nase – dann die Enttäuschung. Hatte ich den doch ganz anders in Erinnerung (welch Wunder, bei dem Duftpotpourri auf meiner Haut!)! Dali erschien mir nun irgendwie nichtssagend. Doch das kenne ich schon: Ich brauche immer eine gewisse Zeit, um mich einem Duft anzunähern, mich mit ihm anzufreunden. Selten gibt es bei mir die Liebe auf den allerersten Schnüff, und so bekam er seine Chance; schließlich hatte ich ihn ja nun gekauft. Und nach mehrmaligem Tragen stellt sich das Bild folgendermaßen dar:

Dali ist kein Langweiler. Auch kein Stinker. Dali ist warm, würzig und weich, und doch auf eine unbestimmte Weise nicht gefällig. Und schon gar nicht beliebig. Zum Auftakt rieche ich etwas Orangiges und sogar Rauchiges. Und etwas Gummiartiges. Kurz darauf wickelt Dalí den üppigen Blumenstrauß aus der Folie. BLUMEN, hilfe!! Ich kriege etwas Angst, aber alles ist gut. Die zahlreich vertretenen Blüten stören mich überraschenderweise nicht, im Gegenteil.

Schnell geht der Duft in die Tiefe, wird wie gewünscht warm, würzig und ganz leicht animalisch. Irgendwann so nach etwa zwei Stunden, ich habe mich gerade in der Kuscheligkeit gemütlich eingerichtet, weht mir plötzlich eine frische, bergamottige Brise in die Nase. Wo kommt die denn jetzt her? Aber sie ist angenehm. Dann wieder steigt mir eine ganz leichte Seifennote in die Nase, aber nur ganz zart. Und manchmal dominiert die Mandarine, dann sind es die Blumen. Es ist wohl ein bisschen so wie mit Dalís Gemälden: Dort entdecke ich beim Betrachten auch immer wieder neue Details. Und bei diesem Duft erschnuppere ich immer wieder neue Facetten, und das macht ihn sehr interessant. Die Basis ist immer noch warm, würzig und gehaltvoll, jetzt aber sanfter. Dabei ist er völlig unsüß und hält viele Stunden.

Dalí ist ein Kind seiner Zeit, aber keinesfalls altmodisch, kräftig, aber nicht erschlagend (ich habe das EDT), interessant, hat trotz seiner Wärme Ecken und Kanten und ist definitiv „anders“. Dalí hat die Brücke von den 80ern in die heutige Zeit geschlagen, ohne dabei an Faszination einzubüßen. Um mir persönlich noch besser zu gefallen, hätte er ruhig ein klitzekleines bisschen Süße haben dürfen.

Fazit: Insgesamt gesehen habe ich Düfte, die mir im Moment besser gefallen, aber Dali ist definitiv eine Bereicherung in meiner Sammlung, und ich freue mich riesig, dieses Schätzchen erworben zu haben. Und ich bin keineswegs der Meinung, dass der heute nicht mehr „geht“. Wenn ich ihn trage, trage ich ihn mit Stolz!
11 Antworten
10
Flakon
10
Sillage
10
Haltbarkeit
10
Duft
Medusa00

802 Rezensionen
Medusa00
Medusa00
Top Rezension 11  
Gut gebrüllt Löwin!
Ihr habt´s ja schon mitbekommen ich habe nen Dalifimmel. Diese Liebe begann vor über 20 Jahren. Diesen Duft jedoch, kann man nicht in eine orientalische Ecke abschieben und fertig. Orientalisch ist er schon und einen großen Ticken animalisch! Schon beim Auftragen denkt man Huiiiiii! Aber nicht im negativen Sinne, jedoch kracht der Auftakt regelrecht auf einen ein. Man muß erstmal Luft holen und denkt "Wat war dat denn jetzt?"

Es geht so los: Ganz kurz startet die aldehydige Spritzigkeit, dann kommt Basilikum (kurzer Ausflug in den Pastatopf, lach) und wirklich die Mandarine ist das Beste an der Kopfnote! Das ist aber alles so gehaltvoll, daß man daran wirklich zu kauen hat und denkt, prrrrr. Aber man hat keine Zeit zum Nachdenken, denn es wird besser und besser und alle Bestandteile der Herznote geben den animalischen Touch. Ganz kurz nur kommt eine gewisse staubige Kratzbürstigkeit und das schiebe ich auf die Lilie und die Orangenblüte.

Das alles ist und bleibt gehaltvoll und gewaltig und man schwebt davon und fühlt sich als Löwin in aller Pracht!

In die Basisnote müssen die zuviel Moschus rein gemixt haben, denn dieser dominiert die anderen Ingredenzien.

Wer diesen Duft benutzt (egal, ja wirklich egal, ob Männlein oder Weiblein) bekommt einen hohen Wiedererkennungswert, denn er ist unnachahmlich einzigartig : Gewaltig, würzig, animalisch, das ist der Bauuum Effekt (sollte jetzt das Brüllen einer Löwin in der Wüste bedeuten ;-)) Wer brav sein will und brav riechen will, bitte Finger weg. Dieses Parfüm ist tierisch gut und hält 24 Stunden!

P.S.: Leider bekommt dann die Dali Parfüms in Deutschland nur noch schlecht. Ich lasse sie mir meistens aus Spanien mitbringen. Beziehungen schaden nie ;-)
2 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

18 kurze Meinungen zum Parfum
PinseltownPinseltown vor 2 Jahren
10
Flakon
8
Sillage
9
Haltbarkeit
9
Duft
Adelheid kämmt mit holziger Bürste
kunstvoll ihr chypriges Haar
Orientalische Träume schweben süßwürzigherb
auf ihr weiches Buntblumenbett
34 Antworten
PollitaPollita vor 2 Jahren
7
Sillage
8
Haltbarkeit
7.5
Duft
Ein Meer von Blüten, sinnlich-harzige Wärme und dabei sehr stilvoll und eher kühl. Ja, ich erinnere mich gut an diesen Duft von Mama. Und..
20 Antworten
ParfumAholicParfumAholic vor 4 Monaten
8
Flakon
8
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Dali‘s Interpretation eines Chypre-Orientalen. 80er Blüten-Wumms v. seifigen Aldehyden eingefangen + Amber-harzig orientalisch umspielt.…
33 Antworten
GoldGold vor 2 Jahren
10
Flakon
8
Sillage
8
Haltbarkeit
8
Duft
Ein strenges, herbes, seifiges Chypre-Statement. War nie mein Liebling, weil die Ausstrahlung so kühl ist. Signatur der Ernsthaftigkeit.
12 Antworten
Can777Can777 vor 5 Jahren
10
Flakon
8
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
Der Duft eines orientalischen Hamam.Warmer blumig-seifiger Schaum.Cremig,würzige Körperöle. Herb-weiche Berührungen.Kein Lippenbekenntnis!
3 Antworten
Weitere Statements

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So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

Diskussionen zu Dali (1983) (Parfum de Toilette)

SassySparrow in Damen-Parfum
Also ich habe jetzt einmal in meinen diversen Douglas Journalen nachgeschlagen. Damals gab es nur das "Parfum de Toilette" (Nummer 5) mit der geeisten...

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