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"Veililien"-Milchschleier-APOM-Bruchstücke-Bettlaken-Synthetiker
Ich bin schon ein ziemlicher Tauer-Fan, das gleich vorweg. Gerade die arabischen/orientalischen Kreationen sind teilweise absoulte Prachtstücke.
Was man nun bei einer Umorientierung zu den Schweizer Alpen erwarten durfte, vermag ich gar nicht zu sagen, zumindest liest die Zutatenliste oben sich ansprechend nicht-alltäglich.
Was Schoork unten schon sehr ausführlich aufgeschlüsselt und mit ein paar Qualitäts-Fragezeichen versehen hat, würde ich hier noch etwas abzurunden versuchen. Ja, das mit dem Veilchen kann ich nachvollziehen. Ob es am Ende eine etwas verrutschte Lilie ist (die ja oben steht), vermag ich als floraler Ignorant nicht fundiert zu beurteilen, aber ich nehme im Zentrum auch etwas sehr Veilchenartiges wahr.
Drumrum fühle ich mich ein wenig an eine luftigere Version von Kurkdjians "APOM" oder auch an eine etwas verpuderte Version von "Sculpture Homme" erinnert, wenngleich hier wirklich mehr auf eine Kräutergrundierung gesetzt wurde (wenngleich eine etwas aseptische).
Mir kommen die 8.3 Punkte oben auch etwas overhyped vor, denn irgendwie gelingt es mir nicht, sich so richtig in diesen etwas cyberschleierigen Bettlaken-Duft einzufühlen. Der Grundton ist gar nicht schlecht, dieses wahrlich Reinlich-Verpuderte in Kombination mit "Veililien", aber dahinter, darüber lauert in der Tat ein deckelnder synthetischer, milchartiger Schleier, der den Duft in eine stilistische Geschlossenheit und Absolutheit zwingt, die planar daherkommt und auch über Stunden kaum Veränderung zulässt.
Nein, der Alpen-Duft kommt nicht an seine genialen Kreationen vergangener Jahre heran und kommt mir etwas projekt-/konzeptartig vor, dockt bei mir emotional nicht an. Schade.
Was man nun bei einer Umorientierung zu den Schweizer Alpen erwarten durfte, vermag ich gar nicht zu sagen, zumindest liest die Zutatenliste oben sich ansprechend nicht-alltäglich.
Was Schoork unten schon sehr ausführlich aufgeschlüsselt und mit ein paar Qualitäts-Fragezeichen versehen hat, würde ich hier noch etwas abzurunden versuchen. Ja, das mit dem Veilchen kann ich nachvollziehen. Ob es am Ende eine etwas verrutschte Lilie ist (die ja oben steht), vermag ich als floraler Ignorant nicht fundiert zu beurteilen, aber ich nehme im Zentrum auch etwas sehr Veilchenartiges wahr.
Drumrum fühle ich mich ein wenig an eine luftigere Version von Kurkdjians "APOM" oder auch an eine etwas verpuderte Version von "Sculpture Homme" erinnert, wenngleich hier wirklich mehr auf eine Kräutergrundierung gesetzt wurde (wenngleich eine etwas aseptische).
Mir kommen die 8.3 Punkte oben auch etwas overhyped vor, denn irgendwie gelingt es mir nicht, sich so richtig in diesen etwas cyberschleierigen Bettlaken-Duft einzufühlen. Der Grundton ist gar nicht schlecht, dieses wahrlich Reinlich-Verpuderte in Kombination mit "Veililien", aber dahinter, darüber lauert in der Tat ein deckelnder synthetischer, milchartiger Schleier, der den Duft in eine stilistische Geschlossenheit und Absolutheit zwingt, die planar daherkommt und auch über Stunden kaum Veränderung zulässt.
Nein, der Alpen-Duft kommt nicht an seine genialen Kreationen vergangener Jahre heran und kommt mir etwas projekt-/konzeptartig vor, dockt bei mir emotional nicht an. Schade.
8 Antworten


Bislang waren Tauer-Düfte immer ein Bollwerk gegen zu viel Synthetik für mich. Phtaloblue schlägt leider in die gleiche Synthetik-Kerbe...ich hoffe auf 2021
Schade dass dieser hier nicht dein Geschmack trifft, aber ich denke es ist wirklich unglaublich schwer, einem Parfum das Konzept "frische Bergluft" aufzudrücken. Das scheint hier nicht gelungen, vielleicht findest du bei ,"Nord du Nord" von Wiener Blut etwas besseres.