
fragranceflo
184 Rezensionen

fragranceflo
3
Der unangenehme Geruch von Blutrache
Ich hatte mir Jump Up and Kiss Me Hedonistic bestellt und Vendetta Uomo als Probe dazu bekommen.
Und ich kann nur sagen: was für ein Kontrast. Clive Christian hat mir gerade gezeigt, wie man einen süßen Duft perfekt austariert und Eleganz mit ausgewogener Tiefe verbindet. Und dann kommt Valentino und zeigt mir exakt das Gegenteil. Da wird einfach Zucker drauf geknallt, ohne jede Balance, ohne jede Struktur.
Schon beim ersten Sprühstoß kam mir eine furchtbar synthetische, süße Gummibärchen-Wand entgegen, die sofort in der Stirn drückte. Kopfschmerzduft, den man unbedingt sofort abwaschen will.
Angeblich soll da peruanischer Ingwer als CO2-Extrakt in der Kopfnote sein. Davon spüre ich absolut nichts. Keine Frische, keine Schärfe, nichts, was auch nur im Entferntesten nach Ingwer riecht. Stattdessen kommt sofort ein süßer Zuckersirup, der wohl den sogenannten Zimtlikör darstellen soll. Und dabei ist Zimt eine meiner absoluten Lieblingsnoten, nur so eben nicht. Nicht als zuckertränkte Pampe, die jeden Gewürzcharakter erstickt. Das ist ein Zimtlikör, der zu lange in der Sonne stand.
Die Basisnote mit Patchouli nehme ich überhaupt nicht wahr. Entweder sie geht im Zucker unter oder sie war nie wirklich da. Der Duft bleibt von der ersten bis zur letzten Sekunde eine süße, synthetische Einheitsbrei-Masse.
Und dann der Name: Vendetta Uomo. Wenn so maskuline Blutrache riecht, will ich damit nix zu tun haben.
Vendetta steht für mich gerade für einen offenbaren Trend bei Designer-Düften. Uninspirierte Duftpampe überwiegen in diesem Bereich. Ich habe lange nichts gerochen, was mich überzeugt hat. Anders bei Nischenhäusern oder Herstellern aus dem arabischen Raum. Für mich sind Designerdüfte komplett uninteressant geworden (Louis Vuitton mal komplett ausgenommen, die sind aber für mich auch eine ganz eigene Kategorie)
Und ich kann nur sagen: was für ein Kontrast. Clive Christian hat mir gerade gezeigt, wie man einen süßen Duft perfekt austariert und Eleganz mit ausgewogener Tiefe verbindet. Und dann kommt Valentino und zeigt mir exakt das Gegenteil. Da wird einfach Zucker drauf geknallt, ohne jede Balance, ohne jede Struktur.
Schon beim ersten Sprühstoß kam mir eine furchtbar synthetische, süße Gummibärchen-Wand entgegen, die sofort in der Stirn drückte. Kopfschmerzduft, den man unbedingt sofort abwaschen will.
Angeblich soll da peruanischer Ingwer als CO2-Extrakt in der Kopfnote sein. Davon spüre ich absolut nichts. Keine Frische, keine Schärfe, nichts, was auch nur im Entferntesten nach Ingwer riecht. Stattdessen kommt sofort ein süßer Zuckersirup, der wohl den sogenannten Zimtlikör darstellen soll. Und dabei ist Zimt eine meiner absoluten Lieblingsnoten, nur so eben nicht. Nicht als zuckertränkte Pampe, die jeden Gewürzcharakter erstickt. Das ist ein Zimtlikör, der zu lange in der Sonne stand.
Die Basisnote mit Patchouli nehme ich überhaupt nicht wahr. Entweder sie geht im Zucker unter oder sie war nie wirklich da. Der Duft bleibt von der ersten bis zur letzten Sekunde eine süße, synthetische Einheitsbrei-Masse.
Und dann der Name: Vendetta Uomo. Wenn so maskuline Blutrache riecht, will ich damit nix zu tun haben.
Vendetta steht für mich gerade für einen offenbaren Trend bei Designer-Düften. Uninspirierte Duftpampe überwiegen in diesem Bereich. Ich habe lange nichts gerochen, was mich überzeugt hat. Anders bei Nischenhäusern oder Herstellern aus dem arabischen Raum. Für mich sind Designerdüfte komplett uninteressant geworden (Louis Vuitton mal komplett ausgenommen, die sind aber für mich auch eine ganz eigene Kategorie)
Aktualisiert am 03.09.2026 - 14:30 Uhr
1 Antwort



peruanischer Ingwer CO2
Zimtlikör
Patchouli


Axiomatic
Theris
Chs724
Chnokfir
Atanarjuat




































