
Rogaux
43 Rezensionen

Rogaux
8
Kulturgeschichte in your face!
Als ich mich durch die verschiedenen Kouros-Varianten klickte, um im Kouros After Shave Lotion die mir vorliegende Version zu finden, kam ich nicht umhin, verwundert festzustellen, wie häufig Mitglieder dieser Community anscheinend Bahnhofstoiletten aufsuchen.
Ich muss gestehen, dass ich mich aus dem Stegreif an keine Situation erinnern kann, in der ich verwegen genug gewesen wäre, dieses olfaktorische (und soziologische) Martyrium freiwillig anzutreten.
Ich bin mir jedoch ziemlich sicher, dass Kouros After Shave Lotion nicht nach einer kostenlos benutzbaren Bahnhofstoilette im Jahre 2025 riecht.
Nicht einmal die Kloreinger-Assoziation, die auch mir bei manchen zitrischen Noten in den Sinn kommt, kann ich unterschreiben.
Kouros ist vielleicht keine schöne, sicherlich keine sanfte Duft-DNA, aber definitiv ein Parfum-Duft und, meine Fresse, ein unverkennbares Statement.
Ich rieche hier ein 40 Jahre altes After Shave, das heute wohl als EdP Extrait verkauft werden würde.
Ein After Shave mit animalischem Grundtenor, dessen Silage Häuser füllt, dessen überdrehte Frucht-Blüten-Kombination fast schmerzhaft ist.
Es ist eine Gewalt in diesem Duft, die den Gedanken lächerlich erscheinen lässt, dass Mann sich 1984 morgens schön zwei drei Spritzer davon zwischen den Händen verreibt und sich dann mit diesem Behemoth das frisch rasierte Gesicht tätschelt.
Die Tatsache, dass es so gewesen sein MUSS, zeigt mir wie lange 80er wirklich her sind.
Nur eine Zeit, in der in Zügen, Büros, Restaurants und Hörsälen Kette geraucht wurde, und zudem grenzüberschreitende Hypermaskulinität an der Tagesordnung war, konnte eine solche Naturgewalt von Duft hervorbringen.
Ich persönlich möchte Kouros After Shave Lotion nicht in der Öffentlichkeit tragen, aber als kulturgeschichtliches Zeitdokument und aus nostalgischen Gründen, kann ich den Test einer Vintage Version eines der Kounos-Ableger wärmsten empfehlen.
Ich muss gestehen, dass ich mich aus dem Stegreif an keine Situation erinnern kann, in der ich verwegen genug gewesen wäre, dieses olfaktorische (und soziologische) Martyrium freiwillig anzutreten.
Ich bin mir jedoch ziemlich sicher, dass Kouros After Shave Lotion nicht nach einer kostenlos benutzbaren Bahnhofstoilette im Jahre 2025 riecht.
Nicht einmal die Kloreinger-Assoziation, die auch mir bei manchen zitrischen Noten in den Sinn kommt, kann ich unterschreiben.
Kouros ist vielleicht keine schöne, sicherlich keine sanfte Duft-DNA, aber definitiv ein Parfum-Duft und, meine Fresse, ein unverkennbares Statement.
Ich rieche hier ein 40 Jahre altes After Shave, das heute wohl als EdP Extrait verkauft werden würde.
Ein After Shave mit animalischem Grundtenor, dessen Silage Häuser füllt, dessen überdrehte Frucht-Blüten-Kombination fast schmerzhaft ist.
Es ist eine Gewalt in diesem Duft, die den Gedanken lächerlich erscheinen lässt, dass Mann sich 1984 morgens schön zwei drei Spritzer davon zwischen den Händen verreibt und sich dann mit diesem Behemoth das frisch rasierte Gesicht tätschelt.
Die Tatsache, dass es so gewesen sein MUSS, zeigt mir wie lange 80er wirklich her sind.
Nur eine Zeit, in der in Zügen, Büros, Restaurants und Hörsälen Kette geraucht wurde, und zudem grenzüberschreitende Hypermaskulinität an der Tagesordnung war, konnte eine solche Naturgewalt von Duft hervorbringen.
Ich persönlich möchte Kouros After Shave Lotion nicht in der Öffentlichkeit tragen, aber als kulturgeschichtliches Zeitdokument und aus nostalgischen Gründen, kann ich den Test einer Vintage Version eines der Kounos-Ableger wärmsten empfehlen.
14 Antworten



Aldehyde
Muskatellersalbei
Bergamotte
Estragon
Koriander
Gartennelke
Iriswurzel
Jasmin
Patchouli
Rosengeranie
Vetiver
Zimt
Zibet
Eichenmoos
Moschus
Amber
Honig
Leder
Weihrauch
Tonkabohne
Vanille
Kouros


Cappellusman
Foxear
JonathanLeo8
Ledersessel
JoT







































