
Leimbacher
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Leimbacher
Top Rezension
40
Ich kriege einen Fantasmus!
Selbst wenn ich bei weitem nicht mehr in dem Ausmaß Parfum-Reviews schreibe wie zu meinen besten Zeiten - zum neuen A*Men lasse ich mir nicht entgehen ein paar Worte zu verlieren. Waren die Sterne im Gummianzug doch einer meiner ersten ernsteren Berührungspunkte zum Hobby. Vorher standen halt ein, zwei Düfte im Badezimmer mit denen ich meinte besser zu riechen als ohne. Nach dem originalen A*Men war nichts mehr wie vorher und Parfums hatten für mich viel mehr Facetten und Ebenen als vorher. Nicht minder als eine neue Welt öffnete sich. Das ist nun aber auch schon ca. fünfzehn Jahre und etliche A*Men-Flanker her. Die Flanker stehen immer noch zum Großteil in der Sammlung und ich genieße jeden „Walk of Fame“ mit den bunten, süßen Sternchen. Nun der neueste Ableger - silbrig und stark wie immer!
„A*Men Fantasm“ ist auf den ersten Riecher ein „nur“
Kakaomonster. Tiefdunkel, mächtig, zartbitter. Keine Vollmilch, sondern das volle, schwarze Programm. Pur und wummsig. So düster und schattig, mit etwas Pfeffer angereichert, dass man fast etwas an Lakritze erinnert wird. Allzu viel mit dem Original hat das nicht gemein, zumindest anfangs. Da hatte ich nach den ersten Stimmen viel mehr Verwandtschaft erwartet. Aber „Fantasm“ gefällt mir in seiner mugler'schen Konsequenz. Schon diese kräftige Kakaoexplosion ist der Hammer, wenn auch etwas monoton. Doch das Wichtigste: danach wird’s erst richtig lecker! Der Kern und Grund der Sache ist absolut feel good delicious. Ein erdiger und menschelnder Gourmand ohne Abstriche oder halbe Sachen. Patchouli als Kleister und Kantenglätter. Dennoch ist das wie gesagt Mugler durch und durch. Wo andere ein paar silberne Highlights auftragen ist Mugler eine einzige große, futuristische Paillette. Diese Marke macht keine halbe Sachen und ist immer wieder zu erkennen. Mehr Charakter und glänzende DNA geht nicht. Und „Fantasm“ ist da keine Ausnahme. Zitrische und pfeffrige Spritzer pimpen den Kakao noch, damit’s nie zu langweilig wird. Und lecker bleibt's immer. Auf dem Weihnachtsmarkt passt man damit in's Bild, auf der Weihnachtsfeier wird man damit angeknabbert, im Anzug wird das graueste Großraumbüro damit aufgehellt. Extrovertiert und doch stilvoll genug. Ein Prachtkerl mit dicksten Eiern und engster Hose. Er zeigt's allen!
Flakon: Silverstar, mach dich nicht rar!
Sillage: intensiv, aber nicht verstreut. Radius bleibt kompakt. Schweif bleibt deutlich.
Haltbarkeit: 10 Stunden und mehr - Mugler liefert wo andere träumen
Fazit: von Schokolade über Lakritz bis zum Walk of Shame in nur einer Nacht… „A*Men Fantasm“ ist ein bitterschokoladiges Phänomen! Und ganz Mugler.
„A*Men Fantasm“ ist auf den ersten Riecher ein „nur“
Kakaomonster. Tiefdunkel, mächtig, zartbitter. Keine Vollmilch, sondern das volle, schwarze Programm. Pur und wummsig. So düster und schattig, mit etwas Pfeffer angereichert, dass man fast etwas an Lakritze erinnert wird. Allzu viel mit dem Original hat das nicht gemein, zumindest anfangs. Da hatte ich nach den ersten Stimmen viel mehr Verwandtschaft erwartet. Aber „Fantasm“ gefällt mir in seiner mugler'schen Konsequenz. Schon diese kräftige Kakaoexplosion ist der Hammer, wenn auch etwas monoton. Doch das Wichtigste: danach wird’s erst richtig lecker! Der Kern und Grund der Sache ist absolut feel good delicious. Ein erdiger und menschelnder Gourmand ohne Abstriche oder halbe Sachen. Patchouli als Kleister und Kantenglätter. Dennoch ist das wie gesagt Mugler durch und durch. Wo andere ein paar silberne Highlights auftragen ist Mugler eine einzige große, futuristische Paillette. Diese Marke macht keine halbe Sachen und ist immer wieder zu erkennen. Mehr Charakter und glänzende DNA geht nicht. Und „Fantasm“ ist da keine Ausnahme. Zitrische und pfeffrige Spritzer pimpen den Kakao noch, damit’s nie zu langweilig wird. Und lecker bleibt's immer. Auf dem Weihnachtsmarkt passt man damit in's Bild, auf der Weihnachtsfeier wird man damit angeknabbert, im Anzug wird das graueste Großraumbüro damit aufgehellt. Extrovertiert und doch stilvoll genug. Ein Prachtkerl mit dicksten Eiern und engster Hose. Er zeigt's allen!
Flakon: Silverstar, mach dich nicht rar!
Sillage: intensiv, aber nicht verstreut. Radius bleibt kompakt. Schweif bleibt deutlich.
Haltbarkeit: 10 Stunden und mehr - Mugler liefert wo andere träumen
Fazit: von Schokolade über Lakritz bis zum Walk of Shame in nur einer Nacht… „A*Men Fantasm“ ist ein bitterschokoladiges Phänomen! Und ganz Mugler.
6 Antworten



Kakao Absolue
Muskatellersalbei
Patchouli
rosa Pfeffer
Bergamotte
Zitrusfrüchte








Theris
Spiralnebel
Flughörnchen
Stw1983
Chris5ch





































