
Halolo
81 Rezensionen

Halolo
5
Würzig-prickelnd, blumig-süß, dunkelholzig und jede Menge Ambergris - der edgy-este der 4 Reiter
Sehr schöner, vielschichtiger Nebiru mit sich-wandelndem Drydown. Bärenstarke Performance, ordentlich Sillage und einer DNA, die man von Frederic so auch noch nicht gekannt hat. Aber schauen wir uns Rahmanis Ravage mal etwas näher an:
• Aufsprühen:
Salziges Ambergris mit einem sehr sehr interessanten und intensiven Zusammenspiel aus Zitrik, der Nelke und dem Lorbeerblatt. Dezente, leichte süße Blumen im Hintergrund aber vor allem ein Würze-Prickeln in der Nase dominieren das Opening. Zibet bringt etwas Kante rein. Spannend!
Aber: Für's Office oder Daily wird der vermutlich nix werden ;-)
• Nach 15 Min:
Nelke in Verbindung mit dem vordergründigen Lorbeerblatt treffen auf salziges Ambergris und einer klareren Zibet-Kante. Leichte Vibes von süß-vergorenen Blumen. Nichts, was man nicht aushält, aber durchaus keine (absolute-)Einsteigerfreundlichkeit.
• Nach 45 Min:
Wenig Wandel, außer, dass die Zitrik nun weg ist bei mir.
Definitiv ein Duft für die eher kälteren Tages des Jahres und eher ein Duft für "nach 15 Uhr", eher "nach 18 Uhr".
• Nach 1,5h:
Es wird prickelnder! Prickliges, würziges Dunkel-Holz mit alkoholischer bzw. fermentierter Note. Kein Animalic-Oud, aber ne gewisse dunkle (fermentierte) Würze ist am Start.
Die "Alkohol-Fahne", die meine Nase vernimmt, ist gerade am stärksten ... schon leicht herausfordernd ... muss man drauf stehen. Ein Bündel (über-)reife Rosen mit ihrer Süße retten mich :P
• Nach 2,5h:
Weiterhin vor allem dreierlei: Würzig, prickelnd, dunkelholzig. Markant.
Die Süße ist bei mir sehr weit in den Hintergrund gerückt. Seit dem letzten Mal eher weniger Wandel vorhanden.
• Nach 4h:
Tatsächlich feiert die Süße ein Comeback! Sogar leichte Orangen- oder Zitrus-Noten vermag ich zu erkennen. Wow, damit hab ich nu' wirklich nicht gerechnet.
Aber: Der stark würzig-alkoholisch/fermentierte Dunkelholz-Mix ist weiter präsent im Vordergrund. Im Hintergrund tun sich aber auf einmal Dinge auf, mit denen man nicht so gerechnet hätte ;-)
• Nach 6,5h:
Keine große Wandlung mehr. Das Alkoholische/Fermentierte lässt nach und es bleibt ein dunkel-würziges Holz mit einem Lüftchen an Süße.
• Nach 9h:
Hell-Tabak - artige Würze verbleibt auf markantem, dunklen, gealtertem Holz.
Hier wird sich auch die nächsten 3 Stunden, bis zu seinem Rest, nichts mehr tun. Hat aber ordentlich performt, passt!
######
Fazit:
Der Rahmanis Ravage ist für mich persönlich der kantigste der 4 Reiter.
Salziges Ambergris, eine dominante Würze aus Lorbeer, Nelke und Fermentiertem, sowie einer dezenten Blumen-Süße prägen das Bild des apokalyptischen Reiters.
Spannend, aber wäre nicht meine erste Wahl bei den Nebiru-Reitern :)
• Aufsprühen:
Salziges Ambergris mit einem sehr sehr interessanten und intensiven Zusammenspiel aus Zitrik, der Nelke und dem Lorbeerblatt. Dezente, leichte süße Blumen im Hintergrund aber vor allem ein Würze-Prickeln in der Nase dominieren das Opening. Zibet bringt etwas Kante rein. Spannend!
Aber: Für's Office oder Daily wird der vermutlich nix werden ;-)
• Nach 15 Min:
Nelke in Verbindung mit dem vordergründigen Lorbeerblatt treffen auf salziges Ambergris und einer klareren Zibet-Kante. Leichte Vibes von süß-vergorenen Blumen. Nichts, was man nicht aushält, aber durchaus keine (absolute-)Einsteigerfreundlichkeit.
• Nach 45 Min:
Wenig Wandel, außer, dass die Zitrik nun weg ist bei mir.
Definitiv ein Duft für die eher kälteren Tages des Jahres und eher ein Duft für "nach 15 Uhr", eher "nach 18 Uhr".
• Nach 1,5h:
Es wird prickelnder! Prickliges, würziges Dunkel-Holz mit alkoholischer bzw. fermentierter Note. Kein Animalic-Oud, aber ne gewisse dunkle (fermentierte) Würze ist am Start.
Die "Alkohol-Fahne", die meine Nase vernimmt, ist gerade am stärksten ... schon leicht herausfordernd ... muss man drauf stehen. Ein Bündel (über-)reife Rosen mit ihrer Süße retten mich :P
• Nach 2,5h:
Weiterhin vor allem dreierlei: Würzig, prickelnd, dunkelholzig. Markant.
Die Süße ist bei mir sehr weit in den Hintergrund gerückt. Seit dem letzten Mal eher weniger Wandel vorhanden.
• Nach 4h:
Tatsächlich feiert die Süße ein Comeback! Sogar leichte Orangen- oder Zitrus-Noten vermag ich zu erkennen. Wow, damit hab ich nu' wirklich nicht gerechnet.
Aber: Der stark würzig-alkoholisch/fermentierte Dunkelholz-Mix ist weiter präsent im Vordergrund. Im Hintergrund tun sich aber auf einmal Dinge auf, mit denen man nicht so gerechnet hätte ;-)
• Nach 6,5h:
Keine große Wandlung mehr. Das Alkoholische/Fermentierte lässt nach und es bleibt ein dunkel-würziges Holz mit einem Lüftchen an Süße.
• Nach 9h:
Hell-Tabak - artige Würze verbleibt auf markantem, dunklen, gealtertem Holz.
Hier wird sich auch die nächsten 3 Stunden, bis zu seinem Rest, nichts mehr tun. Hat aber ordentlich performt, passt!
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Fazit:
Der Rahmanis Ravage ist für mich persönlich der kantigste der 4 Reiter.
Salziges Ambergris, eine dominante Würze aus Lorbeer, Nelke und Fermentiertem, sowie einer dezenten Blumen-Süße prägen das Bild des apokalyptischen Reiters.
Spannend, aber wäre nicht meine erste Wahl bei den Nebiru-Reitern :)



Kopfnote
chinesische Gewürznelke
italienische Bergamotte
italienisches Lorbeerblatt
italienischer Estragon
Herznote
bulgarische Rose
nachtblühender Jasmin
Tabakblüte Absolue
Taif-Rose
Schopf-Lavendel
Basisnote
Ambra
Benzoe
indonesisches Oud (Sumbawa)
Myrrhe
äthiopisches Zibet
Kopaivabalsam
weiße Ambra
Borneo-Adlerholzharz
ceylonesisches Sandelholz
Texaszeder

Geiranger
BakLover
Bencebub
Jcbklg
Dist0erbed



































