
Floyd
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Floyd
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ผ้าขนแพะ - Beim Betreten der Dämmerung
An jeder Pforte zur Nacht lauern Ziegenfilze. - Vertraut scheint der Himmel seine dunkleren Harze auf den schlafenden Atem der schmutzigen Tierhäute, auf die sterbenden Feuer auf der Weide, ihren Rauch in den staubigen Furchen der Wände, das trockene Heu auf den Böden der Scheune, die warmen Fährten der Pheromone, auf struppige Felle, die verdunstenden Salze. Muscheln schwelen am Strand in der Ferne. Walke die Waben der letzten Kerze. Wie damals zu Hause. Ich liebe sie.
An jeder Pforte zur Nacht lauern Fliegenpilze. - Dort gedeihen Gedanken in torfiger Erde, sie sinken wie schwarze Rindenschiffe immer weiter in die Tiefe. Dort raunen Bernsteinkristalle leise unter der Haut einer alten Zigarre. Verlebtes Leder all der Jahre. Wie Linien im Innern geschundener Hände. Mir ein zu Hause.
**
"Dust settles on the silent past, I climb each dawn, alone at last." Für "0125" sind es unter anderem diese Zeilen, welche Prin Lomros als Pfad in den Konnotationsraum des Duftes legt. Wie auch bei "0225" und den meisten anderen seiner Kreationen geht es nicht darum, ein gefälliges Parfüm zu kreieren, hier werden tiefer gehende Bilder evoziert. Das erinnert in diesem Fall durch die vielen verschiedenen würzigen und animalischen Noten an frühere Werke wie „Homa“, kommt dabei allerdings ohne fäkale oder allzu fordernde Noten aus, auch erinnert er in seiner dunklen ziegenhaarigen Rauchigkeit an "Mongolian Mriga".
Da ist von Beginn an das rauchig-ledrige Choya Ral, worauf sich die diversen animalischen Noten abbilden, vermutlich trägt der Stinktier-Akkord seinen Teil zur geißbockigen Assoziation bei, aber auch schmutzig-ledriges Castoreum, schmuddeliger Klippschliefer, fellartig-warmer, feromonaler Hirschmoschus sind absolut plausibel. Würzig-trockenes Heu verleiht eine stallige Kante. Die geräucherten Muscheln sind wie Salz auf rauchiger Haut. In Verbindung mit den Tabakaromen der Ambra muss ich später immer wieder an eine dunkle Zigarre denken. Nur allmählich treten incensy Oud-Chips zu Tage, spielen die Hölzer mit den Pilzen ihre erdigeren und mit dem Amber die harzigeren Facetten aus. Es ist dabei eher das Bienenwachs, das eine vertraute und sehr anziehende Note darunter erahnen lässt als die Blüten, die sich zu jeder Zeit eher unterordnen. Bestimmend bleibt bis zuletzt ein seltsam vertrauter Leder-Ziegenhaar-Akkord, wie ihn nur ein Meister wie Prin erschaffen kann.
An jeder Pforte zur Nacht lauern Fliegenpilze. - Dort gedeihen Gedanken in torfiger Erde, sie sinken wie schwarze Rindenschiffe immer weiter in die Tiefe. Dort raunen Bernsteinkristalle leise unter der Haut einer alten Zigarre. Verlebtes Leder all der Jahre. Wie Linien im Innern geschundener Hände. Mir ein zu Hause.
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"Dust settles on the silent past, I climb each dawn, alone at last." Für "0125" sind es unter anderem diese Zeilen, welche Prin Lomros als Pfad in den Konnotationsraum des Duftes legt. Wie auch bei "0225" und den meisten anderen seiner Kreationen geht es nicht darum, ein gefälliges Parfüm zu kreieren, hier werden tiefer gehende Bilder evoziert. Das erinnert in diesem Fall durch die vielen verschiedenen würzigen und animalischen Noten an frühere Werke wie „Homa“, kommt dabei allerdings ohne fäkale oder allzu fordernde Noten aus, auch erinnert er in seiner dunklen ziegenhaarigen Rauchigkeit an "Mongolian Mriga".
Da ist von Beginn an das rauchig-ledrige Choya Ral, worauf sich die diversen animalischen Noten abbilden, vermutlich trägt der Stinktier-Akkord seinen Teil zur geißbockigen Assoziation bei, aber auch schmutzig-ledriges Castoreum, schmuddeliger Klippschliefer, fellartig-warmer, feromonaler Hirschmoschus sind absolut plausibel. Würzig-trockenes Heu verleiht eine stallige Kante. Die geräucherten Muscheln sind wie Salz auf rauchiger Haut. In Verbindung mit den Tabakaromen der Ambra muss ich später immer wieder an eine dunkle Zigarre denken. Nur allmählich treten incensy Oud-Chips zu Tage, spielen die Hölzer mit den Pilzen ihre erdigeren und mit dem Amber die harzigeren Facetten aus. Es ist dabei eher das Bienenwachs, das eine vertraute und sehr anziehende Note darunter erahnen lässt als die Blüten, die sich zu jeder Zeit eher unterordnen. Bestimmend bleibt bis zuletzt ein seltsam vertrauter Leder-Ziegenhaar-Akkord, wie ihn nur ein Meister wie Prin erschaffen kann.
47 Antworten



mongolischer Hirschmoschus
Stinktier-Akkord
Ambra
Choya Nakh
Choya Ral
fossiler Amber
laotisches Oud
Bibergeil Absolue
Hyraceum Absolue
Bienenwachs Absolue
Bockshornklee
Champaka
Heu Absolue
Jasmin-Sambac Absolue
Osmanthus Absolue
Pilz Absolue
Prachtscharte
Seerose
Yuzu
Brida
Smellspezial
TeddyDuchamp






































