
DefaultUser
19 Rezensionen

DefaultUser
1
Hanfnüsschen-Butter-Grüntee (?)
Für mich:
Erst dachte ich, es ist ein Tee-Duft, so leicht und grün. Gleichzeitig wohlfühlig-angenehm.
Nach Lesen des Duftnoten-Marketings war klar, was ich da roch: Cannabis in warmer Butter, inkl. geschälter Hanfnüsschen.
Nach durchzechter "stoned night" mit Bier und "Fressflash" riecht er für mich auf keinen Fall, eher als würde er einen da durchretten, mit Ruhe und Leichtigkeit antäuschender Eleganz. Sogar fast Klarheit.
Wie man auf's Brathähnchen kommt, weiß ich nicht. Das wurde bestimmt nur erwähnt, um neugierig zu machen.
Später bleibt (zumindest auf Papier - auf der Haut länger) nichts mehr von der (schönen) Butter; der Hanfgeruch bleibt, aber nicht als hätte man selbst was konsumiert, sondern als würde man's generell mögen (zum Glück).
Der Duft strahlt ohnehin nicht weit aus. Für mich ist er etwas für Zuhause, samstags, Tag für Entspannung und "Klärung", ohne Verpflichtungen - aber nicht zum "Versacken" - wo alles einfach "nebenbei" passieren kann. Der Duft unterstützt das und fügt sich ein, ohne etwas von einem zu verlangen - oder draufzusetzen. Deshalb gefällt er mir.
Für "unter Leute" wäre mir auch die "weed"-Assoziation zu risky, selbst wenn sie nicht alleinstehend oder offensichtlich ist. (Die "Hanfnüsschen" sind fast dominanter.)
Salbeibutter (was man meinen könnte) rieche ich nicht, das wäre zu plump bzw. zu "gourmandig".
Einen kleinsten Hauch Herbe von Bier (Pils mit ein bisschen mehr Hopfen?) kann man sich hineinreinreden (wenn man es sucht).
Wenn man die Duftnoten-Zutatenliste sieht, merkt man, dass sich hier jemand richtig Mühe gegeben hat für das Ergebnis, das sich für mich doch recht geradlinig und unkomplex beschreiben ließ.
Hatte das Duftöl als Probe in einem Souk-Kauf mit drin. Wäre sonst nicht darauf gekommen - aber matcht! :-)
PS: Wenn ich nochmal genau hinschnuppere, kann ich doch auch eine minimale "Schinkennote" wahrnehmen, das ist wohl das, was sie mit Rauch und dann vllt. ihrer Auffassung nach auch "Hähnchen" beschreiben. Und auch ganz kurz leichteste Zitrik. Wobei das alles SEHR "eingearbeitet" ist, also ausgeglichen und die Einzelnoten dezentest. Der Haupteindruck ist die warme Tee-Nussigkeit in einer warmen (eher blumig-krautigen als gourmandigen) Butter. Aber wenn man detektivisch suchen will, findet man bestimmt immer noch mehr. Der Vibe von dem Duft verleitet aber eher nicht zu Detektivarbeit :-D.
Erst dachte ich, es ist ein Tee-Duft, so leicht und grün. Gleichzeitig wohlfühlig-angenehm.
Nach Lesen des Duftnoten-Marketings war klar, was ich da roch: Cannabis in warmer Butter, inkl. geschälter Hanfnüsschen.
Nach durchzechter "stoned night" mit Bier und "Fressflash" riecht er für mich auf keinen Fall, eher als würde er einen da durchretten, mit Ruhe und Leichtigkeit antäuschender Eleganz. Sogar fast Klarheit.
Wie man auf's Brathähnchen kommt, weiß ich nicht. Das wurde bestimmt nur erwähnt, um neugierig zu machen.
Später bleibt (zumindest auf Papier - auf der Haut länger) nichts mehr von der (schönen) Butter; der Hanfgeruch bleibt, aber nicht als hätte man selbst was konsumiert, sondern als würde man's generell mögen (zum Glück).
Der Duft strahlt ohnehin nicht weit aus. Für mich ist er etwas für Zuhause, samstags, Tag für Entspannung und "Klärung", ohne Verpflichtungen - aber nicht zum "Versacken" - wo alles einfach "nebenbei" passieren kann. Der Duft unterstützt das und fügt sich ein, ohne etwas von einem zu verlangen - oder draufzusetzen. Deshalb gefällt er mir.
Für "unter Leute" wäre mir auch die "weed"-Assoziation zu risky, selbst wenn sie nicht alleinstehend oder offensichtlich ist. (Die "Hanfnüsschen" sind fast dominanter.)
Salbeibutter (was man meinen könnte) rieche ich nicht, das wäre zu plump bzw. zu "gourmandig".
Einen kleinsten Hauch Herbe von Bier (Pils mit ein bisschen mehr Hopfen?) kann man sich hineinreinreden (wenn man es sucht).
Wenn man die Duftnoten-Zutatenliste sieht, merkt man, dass sich hier jemand richtig Mühe gegeben hat für das Ergebnis, das sich für mich doch recht geradlinig und unkomplex beschreiben ließ.
Hatte das Duftöl als Probe in einem Souk-Kauf mit drin. Wäre sonst nicht darauf gekommen - aber matcht! :-)
PS: Wenn ich nochmal genau hinschnuppere, kann ich doch auch eine minimale "Schinkennote" wahrnehmen, das ist wohl das, was sie mit Rauch und dann vllt. ihrer Auffassung nach auch "Hähnchen" beschreiben. Und auch ganz kurz leichteste Zitrik. Wobei das alles SEHR "eingearbeitet" ist, also ausgeglichen und die Einzelnoten dezentest. Der Haupteindruck ist die warme Tee-Nussigkeit in einer warmen (eher blumig-krautigen als gourmandigen) Butter. Aber wenn man detektivisch suchen will, findet man bestimmt immer noch mehr. Der Vibe von dem Duft verleitet aber eher nicht zu Detektivarbeit :-D.
2 Antworten



Kopfnote
Ambrocenide®
argentinische Limette
Balkan-Lorbeer
indischer rosa Pfeffer CO2
indonesischer Muskat
italienische Bergamotte
italienisches Cannabis
marokkanischer roter Thymian
Herznote
Balkan-Muskatellersalbei
bulgarischer Ingwer
französischer Möhrensamen
Guatemala-Kardamom
Basisnote
französischer Sesam CO2
haitianisches Vetiver
indonesisches Patchouli
Nagarmotha
paraguayisches Guajakholz
Siam-Benzoe
thailändischer Stech-Wacholder
thailändisches Oud

Chnokfir
MarieLaVie
Barbarella27
Ooonidda
Ingarottmann


























